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Krankenhaus-Keime in der Hase – was wir wissen und was noch nicht

Hase verseucht

Die vom NDR aufgedeckte Belastung zahlreicher Gewässer in Niedersachsen mit potentiell tödlichen und gegen Antibiotika resistenten Keimen, hat für Unruhe (nicht nur) in den Sozialen Medien gesorgt.

HASEPOST hatte die für Osnabrück relevanten, vom NDR und Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden und des Universitätsklinikums Gießen in Niedersachsen ermittelten Ergebnisse am Dienstagvormittag veröffentlicht.
Am Dienstagabend (21:15 Uhr) wird Panorama in der ARD dazu einen großen Beitrag zeigen.

Auf der Facebook-Seite der HASEPOST wurde am Dienstag von zahlreichen Nutzern über mögliche Ursachen, Verursacher und vor allem Folgen diskutiert.

Was wir wissen und was noch nicht

Unsere Redaktion hat einige der am meisten diskutierten Fragen gesammelt und die Antworten dazu recherchiert.

Handelt es sich bei der festgestellten Keim-Belastung um ein spezielles Osnabrücker Problem?

Nein, die Reporter des NDR und die beauftragten Wissenschaftler aus Dresden und Gießen haben Proben aus dem gesamten Raum Niedersachsen gesammelt und untersucht. Die Ergebnisse liegen online vor, in 10 von 12 untersuchten Wasserproben wurden multiresitente Bakterien entdeckt.

Erkrankt man zwangsläufig bei Kontakt mit belastetem Wasser?

Eindeutig: Nein! Häufig sind es geschwächte, bereits anderweitig erkrankte Menschen, die besonders gefährdet sind. Auch Babies, ältere Mitbürger und Menschen, die mit offenen Wunden in Kontakt zu den Keimen und Bakterien kommen, sind gefährdet.

Ist das Baden in der Hase oder im von ihr gespeisten Alfsee im kommenden Sommer gefährlich?

Hierzu fehlen weitere Wasseruntersuchungen. Für die Hase liegen lediglich Messwerte vor, die direkt an der Einleitung des Klärwerks in Osnabrück Eversburg genommen wurden.
Vor allem besonders gefährdeten Menschen (s.o.) wird grundsätzlich zur Vorsicht beim Baden in natürlichen Gewässern geraten.

Wer sind die Verursacher der Verunreinigungen, die vom Osnabrücker Klärwerk in die Hase gelangen?

Auch wenn sich ein Zusammenhang zwischen den hohen Belastungen in den Abwässern des Klinikums am Finkenhügel und den am Klärwerk in Eversburg gemessenen Werten aufdrängt, kann es noch weitere Quellen für Keime und Bakterien geben, die über das Abwasser in die Hase gelangen.
Offen ist welche Belastungen zusätzlich durch das Oberflächenwasser – zum Beispiel über gedüngte Felder – oder die anderen Osnabrücker Krankenhäuser, wie dem Marienhospital oder der Paracelsus Klinik, in die Kanalisation gelangen.

Ist das Osnabrücker Trinkwasser noch sicher?

Dazu Marco Hörmeyer, Pressesprecher der Stadtwerke Osnabrück: „Unser Trinkwasser ist als unser Lebensmittel Nr. 1 das bestkontrollierte Lebensmittel mit hervorragender Qualität. Wir Wasserversorger betreiben einen hohen Aufwand, um Grundwasser zu Trinkwasser aufzubereiten – dafür sorgen schon die strengen Vorgaben und Regeln der Trinkwasserverordnung.“
Das in Osnabrück aus den Leitungen sprudelnde Trinkwasser stammt auch nicht aus der Hase, sondern aus drei Wasserwerken im Umland (Thiene, Düstrup, Wittefeld). Bis es dort aus tiefen Quellen (bspw. in Wittefeld aus 50m Tiefe) an die Oberfläche gepumpt wird, hat das Wasser eine jahrzehntelange Reise durch verschiedenste Erdschichten hinter sich.

Wie wird das Abwasser gereinigt, bevor es zum Beispiel in die Hase entlassen wird?

In aktuell im Einsatz befindlichen Kläranlagen, auch in Osnabrück Eversburg, gibt es drei verschiedene Reinigungsstufen:

Mechanische Reinigung (1. Reinigungsstufe): Hier werden zunächst größere Schmutzstoffe (Laub, Holz, Toilettenpapier etc.) aber auch Sand sowie Fette und Öle aus dem Abwasser herausgefiltert/entfernt. Das passiert mit Hilfe von Rechen sowie des Sand- und Fettfangs. Im Abwasser gelöste Stoffe können durch die mechanische Reinigung allerdings nicht herausgefiltert werden.

Biologische Reinigung (2. Reinigungsstufe): Mikroorganismen wie z.B. Bakterien bauen die weiteren im Abwasser gelösten Schmutzstoffe wie z.B. Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate und Harnstoff ab bzw. um. Diese Umwandlung passiert im sog. Belebungsbecken unter der Zuführung von Sauerstoff – die Bakterien wandeln die Stoffe dann zu Zellmaterial und Gase wie z.B. Kohlendioxid um.

Chemische Reinigung (3. Reinigungsstufe): Hier werden gezielt die verbliebenen Phosphate/Phosphorverbindungen aus dem Abwasser entfernt, die nicht im biologischen Verfahren entfernt werden können. Das geschieht unter der Zuführung von chemischen Stoffen wie Kalk, Eisenchlorid und Aluminiumsulfat.

Wie könnten zukünftig die Abwässer der Stadt noch besser gereinigt werden?

Wissenschaftler arbeiten derzeit an zusätzlichen Verfahren, die zum Einbau einer „4. Reinigungsstufe“ in Kläranlagen führen könnten. Dort würden unterschiedliche Verfahren zur Elimination von Spurenstoffen eingesetzt, wie die „Ozonierung“, das „Membrantrennverfahren“ oder die „Adsorption“ (Aktivkohle). Diese Verfahren können zwar Mikroschadstoffen reduzieren, aber nicht vollständig entfernen. Zudem sind die Verfahren noch nicht gründlich wissenschaftlich untersucht; so gibt es z.B. bei der Ozonbehandlung das Risiko der Bildung anderer schädlicher Substanzen (Stichwort: Transformationsprodukte). Und: Die Kosten würden über die Abwassergebühren wiederum auf die Allgemeinheit umgelegt.

Wo erfahre ich mehr über die Recherchen des NDR?

Neben einer Radiosendung, die online verfügbar ist, werden weitere Ergebnisse bei Panorama am Dienstagabend um 21:15 Uhr in der ARD im NDR Fernsehen gezeigt. Dieser Beitrag wird im Anschluss auch in der Mediathek der ARD für einen begrenzten Zeitraum abrufbar sein.
Der Sender hat auf seiner Website zusätzliche Informationen veröffentlicht.

[Update 07.02.] Der TV-Beitrag ist jetzt auch online abrufbar.

AFP

Kanalisation am Klinikum Osnabrück und Hase mit multiresistenten Keimen schwer belastet

Petrischale, Keime
Petrischale

Es klingt dramatisch, aber derartige Fälle sind inzwischen Realität in deutschen Krankenhäusern und Patientenakten: „Ein Mann fällt in einen Bach, ertrinkt fast. Im Klinikum finden die Ärzte multiresistente Erreger in seiner Lunge. Kurz darauf stirbt der Mann. Die genaue Todesursache bleibt ungeklärt.“

Auch in der Hase unterhalb des Klärwerks in Eversburg könnte ein unfreiwilliges Bad zur Ursache einer tödlichen Infektion werden, wie Recherchen des NDR ergaben.

Mit der oben zitierten eindringlichen Schilderung eines aktuellen Falls aus Frankfurt, beginnt ein Textbeitrag, der auf der Homepage des NDR veröffentlicht wurde. Der Text erschien begleitend zu einer am Montagabend ausgestrahlten Radiosendung und im Vorfeld weiterer Ergebnisse, die am Dienstag zur Primetime in der ARD präsentiert werden sollen.

Antworten auf die Fragen unserer Leser zu den Ergebnissen der NDR-Recherche

Panorama-Reporter wurden in Osnabrück fündig

Der NDR hat in monatelanger Recherche eine Reise quer durch Niedersachsen gemacht. Journalisten der NDR Sendung Panorama – die Reporter wollten wissen, ob möglicherweise auch hier solche Keime in Gewässern zu finden sind. Die Reporter wurden unter anderem in Osnabrück fündig.

Neben der Radiosendung, die online bereits verfügbar ist, werden weitere Ergebnisse bei Panorama am Dienstagabend um 21:15 Uhr in der ARD gezeigt.

Keime in Wasserproben aus Osnabrück
Hier an der Hase fliessen die ungefilterten Krankenhauskeime in die Hase, Screenshot: NDR

Kläranlage in Eversburg offensichtlich überfordert

Erste bereits veröffentlichte Ergebnisse zeigen für zwei Messstellen in Osnabrück dramatische Ergebnisse.
In der Hase, kurz hinter dem Auslauf des Klärwerks an der Klöcknerstraße in Eversburg, fanden die Wissenschaftler Erreger, gegen die bei einer Erkrankung fast kein Mittel mehr hilft – die also potentiell tödlich sein können.
Außerdem haben die Kollegen des NDR dort insgesamt sehr hohe Konzentrationen an multiresistenten Keimen gemessen. Beide Proben belegen ein generelles Problem: Kläranlagen in Deutschland sind derzeit nicht ausgerichtet, multiresistente Erreger komplett herauszufiltern.

Klinikum-Keime ungefiltert in die Hase?

Wo die Keine ihren Ursprung haben, bevor sie ungefiltert in den flussabwärts von Osnabrück idyllisch durch die Landschaft ziehenden Fluss gelangen, legen die weiteren Recheren auch nahe.
Es wurden in Osnabrück zusätzlich Proben direkt in der Kanalisation am Klinikum auf dem Finkenhügel genommen. Ausgerechnet dort, wo multireistente Keime eine permanente Gefahr für die Patienten sind, werden nach den online veröffentlichten Ergebnissen (hier als PDF im Download) genau die Keime in die städtische Kanalisation entlassen, die dann ungefiltert einige hundert Meter Luftlinie entfernt in Eversburg in die Hase entlassen werden.

Die direkt am Osnabrücker Klinikum und in der Hase nachgewiesenen Keime sind teils resistent gegen Antibiotika und können auch mit herkömmlichen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln nicht unschädlich gemacht werden.

Keime in Wasserproben aus Osnabrück
Keime in Wasserproben aus Osnabrück, Quelle: NDR.de

 

Hier wurden vom NDR in Osnabrück Proben entnommen:

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AFP

Vom Osnabrücker Hauptbahnhof ins Gefängnis

Gefängnis, Monopoly
Gehen Sie in das Gefängnis...

Die Bundespolizei hat am Wochenende gleich zwei mit Haftbefehl gesuchte Männer im Hauptbahnhof Osnabrück festgenommen.

Am frühen Samstagabend waren die Beamten gerufen worden, weil ein 22-Jähriger von Hamburg nach Osnabrück ohne Fahrschein in einem Zug mitgefahren war. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft in Duisburg gesucht wird.

Der junge Mann war im Juni 2017 wegen Diebstahls verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch musste er noch eine Geldstrafe von 280,- Euro begleichen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 28 Tagen verbüßen. Da er sich der Vollstreckung der Strafe entzogen hatte, wurde er jetzt per Haftbefehl gesucht. Außerdem fanden die Beamten bei der Durchsuchung des 22-jährigen Rumänen eine geringe Menge Marihuana in seinen Hosentaschen.

Zahlung der Geldstrafe hätte Gefängnisaufenthalt erspart

Bei der Routinekontrolle eines 31-Jährigen am Sonntagabend im Hauptbahnhof, stellten die Beamten fest, dass dieser Mann ebenfalls von der Staatsanwaltschaft gesucht wird. Der litauische Staatsangehörige war im September 2017 wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt worden und hatte noch eine Geldstrafe von 500,- Euro zu bezahlen oder eine Freiheitsstrafe von 50 Tagen zu verbüßen.

Durch die Zahlung der Geldstrafen wäre beiden Männern ein Gefängnisaufenthalt erspart geblieben. Weil sie die geforderten Geldbeträge aber nicht aufbringen konnten, wurden sie festgenommen und im Anschluss in die nächste Justizvollzugsanstalt gebracht.

Gegen den 22-Jährigen wurden zusätzlich Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.

AFP

Diese Woche wird es nochmals richtig kalt in Osnabrück

Wetterkarte, DWD
Quelle: DWD

Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt und damit ein Winterwetter, wie wir es in dieser Saison noch nicht hatten, kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die laufende Woche an.

Die Woche beginnt mit dichten Wolken, nur örtlich fällt in Niedersachsen etwas Schneegriesel. Am Nachmittag sind aber auch in den zuvor bewölkten Regionen zunehmend Auflockerungen zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen -3 Grad in den Mittelgebirgen und +4 Grad am Rhein. Die Temperatur geht in der Nacht auf -2 bis -9 Grad zurück, über Schnee im Bergland sowie in windgeschützten Muldenlagen gibt es strengen Frost unter -10 Grad.

Dienstag (6. Februar)

Am Dienstag zeigt sich neben gebietsweisen Wolkenfeldern vielfach für längere Zeit die Sonne. Nur im äußersten Norden sowie in einem Streifen etwa von der Eifel bis zur Pfalz halten sich dichtere Wolken. Abgesehen von einzelnen Schneeschauern von der dänischen Grenze bis zur Ostsee bleibt es trocken. Vor allem in der Nordhälfte gebietsweise, in den Mittelgebirgen verbreitet leichter Dauerfrost, sonst steigen die Temperaturen im Westen und Süden auf 1 bis 4 Grad. Der Wind weht schwach, im Süden teils mäßig aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch ist es überwiegend gering bewölkt oder klar, im Süden sowie in Schleswig-Holstein hält sich teils stärkere Bewölkung. Es bleibt niederschlagsfrei. Verbreitet gibt es mäßigen Frost zwischen -5 und -10 Grad, im Bergland über Schnee sowie in windgeschützten Tal- und Muldenlagen strengen Frost zwischen -10 und -15 Grad. An den Küsten und entlang des Oberrheins wird es mit -1 bis -4 nicht ganz so kalt.

Mittwoch (7.Februar)

Am Mittwoch ist es überwiegend heiter. Nur im Südosten ziehen dichtere Wolkenfelder auf, in der zweiten Tageshälfte setzt vom Berchtesgadener Land bis zum Chiemgau leichter Schneefall ein. In der Nordhälfte gebietsweise leichter Dauerfrost um -1 Grad, sonst Höchstwerte zwischen 1 und 3, im Bergland 0 bis -3 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nordöstlichen Richtungen.
In der Nacht zum Donnerstag ist es südöstlich einer Linie Sachsen über Oberfranken bis nach Schwaben bedeckt und von Niederbayern bis zum Allgäu fällt etwas Schnee. Im Rest des Landes bleibt es bei aufgelockertem bis klarem Himmel trocken. Die Temperatur sinkt auf -3 bis -10 Grad, im Bergland über Schnee sowie in windgeschützten Lagen in der Mitte auch strenger Frost unter -10 Grad.

Donnerstag (8.Februar)

Am Donnerstag zeigt sich im Norden, der Mitte und im Westen bei einem teils wolkenlosen Himmel verbreitet die Sonne. In Teilen Sachsens sowie südlich des Mains ist es hingegen dicht bewölkt, Schnee fällt aber nur noch vereinzelt. Die Temperatur steigt dabei auf Werte zwischen -3 Grad im Bergland und +3 Grad an der Küste und am Oberrhein. Es weht ein meist schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Freitag ist es aufgelockert bewölkt oder klar, nur in Bayern halten sich weiterhin dichte Wolken und gebietsweise können ein paar Schneeflocken fallen. Zum Morgen ziehen auch im Nordwesten erste Wolkenfelder auf. Die Luft kühlt sich auf -4 bis -9 Grad, bei längerem Aufklaren im Bergland über Schnee sowie in windgeschützten Muldenlagen auf -10 Grad, an den Küsten bis -2 Grad ab.

Quelle: DWD

 

AFP

Diese Woche wird in Bissendorf, Menslage, Melle, Hasbergen und 3x in Bramsche geblitzt

Radar, Blitzer
Foto: Santeri Viinamäki, CC BY-SA 4.0

Gleich 3x Blitzer in Bramsche

Irgendwas scheint die Verkehrskontrolleure des Landkreises Osnabrück in dieser Woche an Bramsche zu reizen. Gleich 3x werden sie sich dort am Straßenrand verstecken und fixen Rasern auflauern.

Wer lieber unentdeckt bleiben möchte, der kann ganz einfach was dagegen tun: Geschwindigkeit im Auge behalten!

In folgenden Orten sind Geschwindigkeitskontrollen („Blitzer“) geplant:

Montag, 5.2.                     Bissendorf

Dienstag, 6.2.                   Menslage

Mittwoch, 7.2.                 Bramsche

Donnerstag, 8.2.              Melle

Freitag, 9.2.                      Hasbergen

Samstag, 10.2.                 Bramsche

Sonntag, 11.2.                  Bramsche

Der Landkreis weißt darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten die Geschwindigkeit gemessen werden kann.

Bitte fahrt vorsichtig – immer!

 

Symbolbild: Santeri Viinamäki, CC BY-SA 4.0

 

AFP

Paracelsus-Klinik Osnabrück bedankt sich für das Vertrauen der Patienten

Paracelsus Klinik, Osnabrück

Kurz vor Weihnachten beantragte der Klinikverbund der Paracelsus-Kliniken Deutschland mit Sitz in Osnabrück, zu dem bundesweit 40 Einrichtungen an 23 Standorten zählen, die Insolvenz in Eigenverantwortung.

Der Klinikbetrieb läuft seither weiter, doch viele Mitarbeiter bangen um ihre Jobs. In der aktuellen Facebook-Gruppe „Presseschau Osnabrück“ hat unsere Redaktion in den vergangenen Tagen externe Artikel über den Fortlaufend des Verfahrens gesammelt.

Als Zeichen des Dankes für das ausgesprochene Vertrauen erhalten Patienten der Paracelsus-Klinik Osnabrück derzeit eine süße Überraschung: Versehen mit dem Text: „Für Ihr Vertrauen!“ gehen täglich Schokoladenpräsente an Patienten.

Ein Dank an die Patienten

„Es ist uns wichtig, uns bei den Patienten zu bedanken.“ sagt Christiane Kuhne, Verwaltungsdirektorin der Klinik. Trotz Bekanntwerden des Insolvenzantrags in Eigenregie Ende Dezember sind die Patientenzahlen seit Anfang des Jahres weiter hoch, so wie in den Vorjahren auch um diese Jahreszeit. „Das freut uns natürlich sehr und zeigt, dass die Patienten weiterhin Vertrauen in die gute Versorgung in unserem Hause haben“, betont Pflegedienstleiter Werner Murza und bekräftigt, dass der Einsatz und das Engagement der Mitarbeiter ungebrochen groß sind.

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AFP

Tom Gaebel ist der neue Grünkohlkönig der Osnabrücker Mahlzeit

Grünkohlkönig, Tom Gaebel
Foto: privat

Manche vergleichen Tom Gaebel aus Ibbenbüren mit dem jungen Frank Sinatra. Und jung ist der Swing-Musiker mit 43 Jahren auf jeden Fall – jedenfalls wenn man die sonstigen Besucher der Osnabrücker Mahlzeit mit ihrem Durchschnittsalter als Maßstab nimmt.

Am Freitagabend (2. Februar 2018) wurde Gaebel zum Grünkohlkönig der traditionsreichen Osnabrücker Mahlzeit ernannt. Nach Angaben des Veranstalters, dem Verkehrsverein Stadt und Land Osnabrück ist dies „das höchste Amt im Volk der Osnabrücker Männer“.

Eine reine Männerveranstaltung seit 1954

Seit den 50er Jahren hat sich die Osnabrücker Mahlzeit als reine Männerveranstaltung halten können. Als eine der traditionsreichsten Veranstaltungen der Region steht die Osnabrücker Mahlzeit seit dem Jahr 1954 im Kalender der Herren aus Osnabrück und dem Osnabrücker Land. Rund 1.300 Teilnehmer kommen inzwischen jedes Jahr in die OsnabrückHalle. Neben der eigentlichen Mahlzeit und dem Networking in geselliger Runde rechtfertigt allein die jährliche Generierung einer Spendensumme von rund 25.000 Euro die Fortsetzung dieser Brauchtumsveranstaltung in unveränderter Form.

 

AFP

Dirk Lippmann aus Osnabrück hat das Oktoberfest-Plakat 2018 entworfen (Video)

Herzl, Maßkrug, Brezn, Weißwurst, Radi, Tuba und Riesenrad vor einem knallig blauen Hintergrund – das ist das Motiv für das „Wiesnplakat“ in diesem Jahr und entworfen hat es ein Osnabrücker, wie das Onlineportal Muenchen.de berichtet.

„Scheinbar begeistert das Oktoberfest auch die Menschen oben in Norddeutschland“, schreibt das Onlineportal, dessen Leser auch an der Vorauswahl des Gewinnermotivs beteiligt waren. Dirk Lippmann, Jahrgang 1974, ist nach Angaben der Münchner ein leidenschaftlicher Wiesn-Fan und großer Liebhaber. der bayerischen Hauptstadt.

Der Gewinner, der in einer Osnabrücker Werbeagentur arbeitet, wird mit den Worten zitiert: „Der Gedanke an das erhabene Gefühl, bei strahlend blauen Himmel über die Wiesn zu schlendern – umgeben von gutgelaunten Menschen, leckeren Düften und zünftiger Musik – das brachte mich auf meine Plakat-Idee. Und so machte ich diesen Blick nach oben zum Thema meines Wettbewerbsbeitrags.“

Wiesnplakat 2018Münchens Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid stellte das Motiv des Oktoberfestplakats 2018 vor, das als „himmlisch“ bezeichnet wird und auch Wettbewerbseinsendungen aus Bayern deklassierte. „Auf eine himmlische Wiesn 2018!“ heißt der Entwurf des Gewinners.

Plakatmotiv im weltweiten Einsatz

Das preisgekrönte Motiv auf 10.000 Plakaten zu sehen sein und für das größte Volksfest der Welt werben. Zusätzlich ist es auch im Internet, auf Lizenzartikeln und dem offiziellen Serienmaßkrug abgebildet. Seit 1978 gibt es die Tradition der Wiesnplakate. Das Preisgeld ist angesichts der kommerziellen Nutzung allerdings überschaubar: 2.500 Euro wechseln von München nach Osnabrück den Besitzer.

Jury kannte die Herkunft des Siegers nicht

Nach Angaben von München.de wählte eine Jury nach der Vorauswahl den Siegerentwurf aus – ohne Kenntnis der Einsender. Die Jury bestand aus neun Fachpreisrichtern sowie fünf Sachpreisrichtern aus dem Stadtrat. Unter anderem zählten Bürgermeister Josef Schmid als Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Peter Inselkammer als Sprecher der großen Wiesn-Wirte sowie Lorenz Stiftl als Sprecher der kleinen Wiesn-Wirte zur Jury.

Video: München.de via YouTube entsprechend BGH/EUGH Framing

AFP

Hasetor-Baustelle: Hansastraße wird von vier auf zwei Fahrspuren verengt

Hasetor, Hansastraße, Osnabrück
Die Hasetor-Kreuzung

Am kommenden Montag, 5. Februar, ändert sich die Verkehrsführung an der Hasetor-Kreuzung. Stadteinwärts wird die Hansastraße dann von vier auf zwei Spuren verengt.

Die gute Nachricht: Der Wallring soll nach Informationen der Stadtwerke Osnabrück dann wieder komplett befahrbar sein. Hintergrund sind die laufenden Arbeiten zur Sanierung einer Hauptwasserleitung.

Anfang Januar hatte die SWO Netz GmbH mit den Arbeiten an der Wassertransportleitung begonnen. Dafür waren einzelne Fahrspuren an der Hasetor-Kreuzung gesperrt worden. Bereits seit dem heutigen Freitag sind wieder alle Fahrspuren sowohl auf dem Erich-Maria-Remarque-Ring als auch auf dem Hasetorwall wieder befahrbar.

Weiterlesen: Warum jetzt und warum am Hasetor?

Ab Montag wird die Hansastraße stadteinwärts ab Roopstraße von vier auf zwei Fahrspuren verengt. Die beiden bisherigen Fahrspuren Richtung Hasetorwall werden gesperrt. Der Verkehr wird über die beiden Fahrspuren Richtung Erich-Maria-Remarque-Ring geleitet und unterhalb der Bahnbrücke geteilt: Die linke der beiden Fahrspuren leitet den Verkehr in Richtung Erich-Maria-Remarque-Ring, die rechte in Richtung Hasetorwall.

Neue Verkehrsführung gilt bis Mitte April

Die neue Verkehrsführung gilt bis voraussichtlich bis Mitte April. Im Anschluss folgen weitere Arbeiten, die eine neue Verkehrsführung erforderlich machen. Die Sanierung der Wassertransportleitung ist als vorbereitende Maßnahme für den Umbau des Knotenpunktes Süd der Bramscher Straße unumgänglich. Sowohl der Knotenpunkt Nord in Höhe der Haster Mühle als auch der Knotenpunkt Süd am Hasetor werden fit gemacht für die Elektrifizierung und Beschleunigung der Buslinie 41 ab Ende 2018.

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Weitere Informationen zu den Arbeiten sowie zur Verkehrsführung an der Bramscher Straße gibt es auf www.swo-netz.de/bramscherstrasse. Allgemeine Informationen zu den Baustellen im Stadtgebiet gibt es auf www.osnabrueck.de/baustellen.

AFP

Kurden demonstrieren erneut in Osnabrücker Innenstadt

Kurden, Demo, Osnabrücker Hauptbahnhof
Vor der Demo sammelten sich die Teilnehmer am Hauptbahnhof

Bereits am vergangenen Freitag zogen mehrere hundert Demonstranten, überwiegend Kurden, vom Hauptbahnhof zum Theater in der Innenstadt.

Unser Titelbild zeigt die Demonstration von vergangener Woche.

Ziel der Demonstrationsteilnehmer war und ist es erneut gegen den Angriffskrieg des Nato-Partners Türkei in Syrien zu protestieren.

Polizei rechnet mit mehreren hundert Teilnehmern

Für diesen Freitag wurde wieder ein Demonstrationszug angemeldet. Da die Polizei bereits im Vorfeld mit mehr als 400 Teilnehmern rechnet, wurde von vornherein eine Route ausgemacht, die nicht über den Neumarkt und durch die Große Straße führt, wie eine Polizeisprecherin unserer Redaktion auf Nachfrage erläuterte.

Zwischen 14 und 17 Uhr rechnet die Polizei mit möglichen Verkehrsbehinderungen. Der Demonstrationszug wird vom Hauptbahnhof entlang der Möser Straße und der Herrenteichsstraße zum Platz der Deutschen Einheit verlaufen. Vor dem Stadttheater ist eine Abschlusskundgebung geplant.

 

AFP