Theater muss deutlich mehr Sponsoringmittel und Spenden einwerben
Schon seit dem Frühling 2016 gibt es die „Studiflat“ des Theater Osnabrücks, die in einer Kooperation mit der Universität und der Hochschule Osnabrück entstanden ist. Doch vielen Studenten wissen von dieser Schnittstelle von Kultur und Bildung noch gar nichts.
Mit der Studiflat können Studenten kostenlos Karten für Veranstaltungen (ausgenommen sind Gastspiele, Sonderveranstaltungen, Premieren und Vorstellungen an Silvester sowie Neujahr) erhalten. Zwei Tage vor Vorführungsbeginn kann eine Karte erworben werden. Zudem gibt es in den Mensen der Universität am Schloss (12:30 bis 13:30 Uhr) und der Hochschule (13 bis 14 Uhr) donnerstags die Möglichkeit, Karten zu erhalten.
Spontanität ist gewünscht
Wer spontan auf ein Stück, das vielleicht noch am selbigen Abend im Theater aufgeführt wird, aufmerksam geworden ist, hat die Möglichkeit bis kurz vor Aufführungsbeginn ein Ticket zu ergattern. Die Studiflat nährt sich aus Restkarten, weshalb diese auch erst zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn für Studenten geöffnet werden.
Unsere Redaktion hat vorab mit einigen Studenten der Universität gesprochen. Die Wenigsten von den befragten Studenten wussten von der Studiflat. „Sowas gibt es?“, kamen uns fragende Gesichter entgegen. Ein weiterer Student war voll auf begeistert und versicherte, er würde versuchen, die Studiflat jetzt regelmäßig zu nutzen.
Theaterflatrate für Studenten. Foto: Theater Osnabrück.
Studentische Kartenschnapper
Neben der Theaterflatrate gibt es für Studenten auch sogenannte Kartenschnäppchen. Für vier beziehungsweise sechs Euro können Studierende ausgewählte Vorführungen besuchen, die nicht in der Flat enthalten sind.
Für einen Newsletter kann sich hier angemeldet werden.
Bis auf weiteres bleibt das Cinestar Osnabrück wegen „technischer Mängel“ geschlossen, wie es in der Gästeinformation (Bild unten) heißt. Der zuständige Vermieter habe bisher keine Schritte zur Behebung der Fehler eingeleitet, sodass der „Betrieb nicht aufrechterhalten“ werden kann.
CineStar Osnabrück: Gästeinformation zur Schließung.
Was können Gäste tun, die bereits Tickets haben?
Das Cinestar erklärt, dass ihr Kundenkreis keine weiteren Nachteile durch die Schließung haben soll und dementsprechend alle verkauften Tickets auch zurückgenommen werden. Wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird und um welche technischen Probleme es sich handelt, ist bisher noch unklar.
Manchmal hat man einfach die Nase voll von seinen vier Wänden. Man langweilt sich mit der Einrichtung, fühlt sich nicht mehr richtig wohl und würde am liebsten umziehen. Anstatt diesem Impuls zu folgen, kann man mit einigen Tricks auch einfach ein frisches und neues Ambiente zaubern. Das ist günstiger und macht Spaß, denn man kann seine Kreativität ausleben. Hier sind unsere schönsten Ideen.
Mit Düften ein Ambiente nach Belieben kreieren
Düfte wirken auf unser Unterbewusstsein und können nahezu jede Stimmung auslösen. Das hängt mit den Erinnerungen zusammen, die wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben. Ist ein Erlebnis mit einem Duft verknüpft, bleibt er deutlich besser im Gedächtnis. Dadurch lassen sich bewusst Wohlgefühle erzeugen.
Wer daheim Düfte einsetzen will, sprüht natürlich nicht einfach ein Parfum in die Luft. Die Anforderungen an einen Raumduft unterscheiden sich von denen an ein Parfum, das auf der Haut getragen wird. Zunächst einmal handelt es sich um andere, weniger komplexe Aromen. Dann kann ein Duft auch zu speziellen Zwecken wie zur Heilung oder zur Stimmungsaufhellung eingesetzt werden. Und natürlich wird ein Raumduft mit den verschiedenen Applikatoren erst nach und nach in die Luft abgegeben, sodass er eine längere Zeit gleichbleibend intensiv duftet. Das Parfum für das Wohnzimmer sinkt nicht nach unten, sondern verteilt sich gleichmäßig in der Luft.
Welche Düfte sollte man wählen? Das hängt natürlich ganz von den persönlichen Vorlieben hat. Männer mögen eher holzige, markante Düfte, während Frauen sich für blumige und frische Duftnoten begeistern können. Wer nicht die Gelegenheit hat, in einer fremden Wohnung zur Probe zu schnuppern, kann sich vom Raumduftshop auch Proben senden lassen. Hier bekommt man ebenfalls eine adäquate Beratung, entweder vor Ort oder telefonisch.
Es gibt ganz verschiedene Methoden, einen Raum zu beduften. Die dezenteste ist wohl das Potpourri. Neben Kerzen, Diffusern oder Duftölen gibt es auch Sprays und moderne Duftgeräte. Welche Variante geeignet ist, wird man am besten anhand des Zimmers entscheiden, das beduftet werden soll. Wie groß ist der Raum? Ist er gut belüftet? Bis zu einem gewissen Grad lassen sich mit Raumdüften auch unangenehme Gerüche neutralisieren, für „harte Fälle“ gibt es die Lampe Berger, welche mit Katalyse arbeitet. Sie spaltet Duftmoleküle auf und zerkleinert sie. Die Lampe Berger kann als Neutralisator eingesetzt werden und zusätzlich ein gewünschtes Aroma verbreiten.
Wer mit Düften hantiert wird feststellen, dass er sein Zuhause mit ganz anderen Augen sieht und sich schnell wieder wohl fühlt.
Mit Farben neuen Schwung in die vier Wände bringen
Es ist ganz natürlich, dass man sich irgendwann an seinen vier Wänden satt gesehen hat. Vielleicht bemerkt man auch, dass man zu Hause öfter in einer schlechten Stimmung ist. Zimmer sind zu dunkel oder die gewünschte Entspannung stellt sich nicht ein. Das kann dadurch verursacht werden, dass man die Wirkung von Farben nicht beachtet hat.
Farben haben einen Effekt auf das Unterbewusstsein, ob er einem bewusst ist, oder nicht. Experten bestätigen, dass es hierbei auch kaum individuelle Unterschiede gibt, sondern diese Effekte einer Urprägung entspringen. Es ist beispielsweise ungünstig, im Schlafzimmer eine oder mehrere Wände in Rot zu streichen, weil diese Alarmfarbe dafür sorgt, dass man angeregt wird, anstatt in den Schlafmodus zu gelangen. Natürlich, denn unser Blut ist rot, und Blut ist immer alarmierend. Besser eignet sich etwa ein schönes Blau oder Grün für die Gestaltung des Schlafraumes.
Manch einer wohnt lange Zeit mit den „falschen“ Farben und hat mit den entsprechenden Auswirkungen zu kämpfen, ohne sich der Gründe bewusst sein. Denn auch, wenn man einen Farbton als Kleidung sehr gern hat, auf einer großen Fläche in einem Zimmer kann er eine viel intensivere Wirkung entfalten. Das gilt natürlich auch für unerwünschte Effekte.
Es ist jedoch nicht die ideale Lösung, einfach andere Farben großflächig einzusetzen. Besser ist es, richtige Farbkonzepte zu kreieren und in jedem Raum mit einer Mischung aus anregenden und beruhigenden Farben zu arbeiten. Wer dies konsequent umsetzt und zudem das eine oder andere farblich passende Möbel einsetzt, wird von dem großartigen Effekt überrascht sein. Denn die Wohnung wirkt dann wirklich wie neu. Oder sollen es vielleicht gleich neue Möbel sein?
Einrichtungsträume erfüllen: Neue Möbel für frischen Wind
Umziehen ist teuer – das gilt nicht nur für die direkten Kosten des Umzugs, im Bestand wohnt man meistens günstiger. Wenn es also nicht sein muss, kann man darauf verzichten und stattdessen mit einer Neumöblierung für frischen Wind sorgen. Im Rahmen einer Umgestaltung kann gleich die Nutzung einzelner Räume auf den Prüfstand gestellt werden. Man musste feststellen, dass die Straße vor dem Schlafzimmer doch belastender ist, als man dachte? Ein Kind ist geboren oder eines ist ausgezogen? Diese und viele andere Gründe markieren den perfekten Zeitpunkt für eine komplette Umgestaltung. Zimmer können getauscht und anders genutzt werden, zudem sorgen neue Möbel dafür, dass man sich wie in einem neuen Zuhause vorkommt. Am besten lässt man sich von den einschlägigen Zeitschriften inspirieren und erstellt ein neues Wohnkonzept, in dem man sich pudelwohl fühlen kann.
Der Vorteil ist, dass zum aktuellen Zeitpunkt die Zinsen immer noch extrem niedrig sind. Man kann also die Neumöblierung erstaunlich preiswert finanzieren und schafft damit bleibende Werte, die sich besonders in einem Eigenheim, das eventuell später verkauft werden soll, direkt bezahlt machen. Aber auch für die Bewohner einer Mietwohnung lohnt sich eine solche Aktion, denn man spart im Vergleich zu einem Umzug eine Menge Geld.
Man muss nicht immer gleich umziehen, wenn man sich nicht mehr rundum wohl fühlt. Es gibt günstigere Möglichkeiten, für ein frisches Ambiente in den eigenen vier Wänden zu sorgen.
Bei bestem Wetter und bester Laune wurde heute der Spatenstich für das erste „Family Office“ in der Region gesetzt. „Das_Flex“ soll bereits im Oktober 2019 bezugsfrei sein und ab diesem Zeitpunkt verschiedenste Unternehmen rund um das Thema Familie beinhalten. Insgesamt könnten bis zu 150 Arbeitsplätze in dem Gebäude entstehen.
Die Hälfte der rund 3.600 Quadratmetern geplanten Fläche sind bereits vermietet; unter anderem an eine Versicherung, einen Partner für private Finanzierungen und einen Anbieter für Investmentfonds. „Es geht um die Sorgen der Familie“ erklärt Ideengeber Friedhelm Spiekermann, „alle Dienstleister werden zum Family-Office-Ansatz passen“. Es soll allen Personen möglich gemacht werden sich individuell zu verschiedensten finanziellen Themen beraten zu lassen, egal ob es um die Finanzierung eines Hauses, oder die Beschaffung eines Notares geht. Auch Anbieter rund um Gesundheit und Work-Life-Balance kann sich Spiekermann vorstellen.
Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten
„Das_Flex soll genau das sein, was der Name verspricht, nämlich flexibel“ sagt Architektin Afra Creutz. „Durch eine bewegliche Deckengestaltung wird es möglich sein verschiedensten Arten von Büroräumen zu schaffen. Einzel- und Gruppenbüros sind ebenso machbar, wie ganz kleine oder große Räume“. Auch für Start-ups und Einzelpersonen ist der Komplex damit interessant, da es auf die Wünsche der Benutzen ausgerichtet werden kann. Neben dem flexiblen Design des Gebäudes wurde bei der Planung auch auf die Nachhaltigkeit geachtet. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und die 2.300 Quadratmeter Glasfassade werden in Zukunft einen Großteil der benötigen Energie liefern. Durch die gute Dämmung sind die Räume im Sommer kühl und im Winter warm, außerdem wird natürlich Frischluft direkt über Wärmerückgewinnung erzeugt. Der Preis für den Kauf des Grundstückes und den Bau des „Das_Flex“ liegen bei knapp unter 10. Millionen Euro.
Auf dem Foto von Links nach Rechts erste Reihe: Werner Hülsmeier (Architekt von PLAN.CONCEPT) und Friedhelm Spiekermann (Ideengeber)
Von Links nach Rechts hinten: Christian Staub (Bauunternehmen Clausing), Klaus Scholle (Bauunternehmer), Frank Otte (Stadtbaurat) und Afra Creutz (Architektin PLAN. CONCEPT)
Gegen 00.45 Uhr in der Nacht zu Dienstag bemerkte ein Zeuge in der Atterstraße laute Knallgeräusche. Er stellte fest, dass die Scheibe eines Frisörsalons zerstört war und dass es im Laden brannte. Feuerwehr und Polizei wurden über Notruf informiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr zogen dichte Rauchwolken bis zur Decke, im Laden brannte eine Frisierkommode. Die Bewohner des 1.OG und des Dachgeschosses waren bereits durch Polizeibeamte evakuiert worden. Das Feuer wurde gelöscht, es entstand leichter Gebäudeschaden, verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und geht von Brandstiftung aus. Hinweise zu dem Brand oder zu verdächtigen Personen in der Nähe des Brandortes nimmt die Polizei Osnabrück unter 0541 327 2215 oder 0541 327 3103 entgegen.
Wie berichtet ereignete sich die Tat im Anschluss an die Drittligabegegnung VfL Osnabrück gegen FC Carl Zeiss Jena am 28.04.2018 im Bereich einer Bushaltestelle an der Tannenburgstraße im Osnabrücker Ortsteil Schinkel. Der Tatverdächtige konnte unter anderem durch die Auswertung von Videoaufnahmen aus einem Bus wiedererkannt und als Anhänger der Bochumer Hooliganszene identifiziert werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen bereits polizeilich bekannten 44-jährigen Mann aus Bochum, der zum Tatzeitpunkt in einer ca. 20-köpfigen Gruppe von Osnabrücker, Bochumer und Essener Hooligans unterwegs gewesen ist.
Gruppe bereits zuvor aufgefallen
Die Gruppierung war zuvor schon während der Spielbegegnung auf der West-Tribüne durch verbale Provokationen in Richtung der Gästefans aus Jena aufgefallen. Hier nahm die Polizei bereits die Personalien der Provokateure auf und führte sog. Gefährderansprachen durch. Die polizeilichen Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen wegen Körperverletzung dauern an.
Kurz nicht aufgepasst, schon liegt das teure Smartphone auf dem Boden. Damit es bei dem Sturz nicht zu Bruch geht, gibt es einige Accessoires zu seinem Schutz.
Gefahren für das Handy
Ganz klar, wenn das Handy auf den Boden knallt, kann das nicht gut sein. Zum Glück gibt es praktische Handyhüllen, die das schlimmste verhindern können – zum Beispiel von zanasta.de. Aber davon abgesehen gibt es noch weitere Einwirkungen von außen, die überhaupt nicht gut sind, wenn man sein Handy lange behalten möchte.
Gerade im Sommer ist die Hitze eine echte Gefahr für Smartphone. Denn ein Smartphone kann sich nicht selbst kühlen. Und so müssen wir unsere teuren elektronischen Gadgets vor den hohen Temperaturen im Sommer bewahren. Der Akku kommt gar nicht gut mit hohen Temperaturen aus und kann schnell Schäden davon tragen. Diese Schäden sind in den meisten Fällen leider auch irreparabel. Lassen Sie daher, wenn möglich, Ihr Smartphone im Sommer nicht im Auto. Denn in einem parkenden Auto potenziert sich die Hitze von draußen noch. Das bedeutet, dass es um ein Vielfaches heißer und damit auch gefährlicher für Handy und Tablet wird.
Schützen Sie Ihre Gadgets vor direkter Sonneneinstrahlung
Neben hohen Temperaturen ist auch die direkte Sonneneinstrahlung im Sommer ein Problem für das Display des Smartphones. Denn liegt das elektronische Gerät direkt in der Sonne, kann es ganz schnell richtig heiß werden: Über 70 Grad Celsius wurden schon gemessen, wenn Smartphones über einen längeren Zeitraum in der Sonne lagen. Das ist natürlich mehr als schlecht für die im Gerät verbaute Elektronik, denn mehr als 50 Grad macht die nur selten mit. Die Folge: Funktionsstörungen bis hin zu Schäden, die sich nicht ohne weiteres beheben lassen.
Direkte Sonneneinstrahlung kann die Flüssigkeitskristalle im Display so beschädigen, dass es danach nicht mehr zu benutzen ist. Nicht ganz so schlimm, aber immer noch ärgerlich: Auch der Akku wird bei hohen Temperaturen in Mitleidenschaft gezogen und entlädt sich sehr schnell.
Aber auch für diesen Fall gibt es eine Abhilfe: Handyhüllen aus Materialien, die wir aus dem Sommerurlaub kennen, wie beispielsweise Neopren. Und tatsächlich ist dieses Material nicht nur dann empfehlenswert, wenn man im Sommer surfen möchte, sondern auch dann, wenn man sein Smartphone vor Hitze und Sonne schützen will. Neopren schirmt die Hitze und Sonneneinstrahlung von außen recht gut ab und sorgt so dafür, dass das teure Gadget nicht überhitzt. Ähnlich wie bei einem Surf- oder Taucheranzug hält Neopren die Temperatur in seinem Inneren relativ konstant. Das führt dazu, dass man auch bei großer Hitze und intensiver Sonneneinstrahlung sein Telefon ruhigen Gewissens mit sich führen kann.
Aber Vorsicht: Im Handschuhfach sollte man ein Smartphone mitten im Hochsommer trotzdem nicht liegen lassen. Denn selbst Neopren kann keine Wunder vollbringen. Mehrere Stunden in einem überhitzen Auto im Handschuhfach führen auch mit einer Hülle aus diesem Hightech-Material dazu, dass das Gadget wohlmöglich Schäden davon trägt.
Daher: Handy lieber mitnehmen.
Was mache ich am Strand mit meinem Smartphone?
Neben den heißen Temperaturen lauern am Strand auch noch weitere Gefahren, nämlich Sand und Wasser. Und auch von diesen beiden sollten Sie sich möglichst gut fern halten, wenn Sie lange Freude an ihrem Smartphone haben möchten. Denn in wirklich jede kleine Ritze kann Sand eindringen und das Smartphone über kurz oder lang zerstören. Die kleinen Körnchen reiben bei jeder Benutzung an den empfindlichen elektronischen Teilen und machen sie so kaputt.
Auch hier hilft die richtige Hülle, damit erst gar kein Sand in das Smartphone eindringen kann. Bei der Auswahl der Hülle sollten Sie darauf achten, dass sie wirklich bombenfest sitzt und sich optimal um das Handy schmiegt. Eine schlecht verarbeitete oder nicht richtig passende Hülle kann am Strand nämlich das Gegenteil von Schutz bedeuten: Sitzt die Hülle nicht richtig, kann sich in ihr Sand ansammeln. Und dieser Sand hat nun alle Zeit der Welt, das Smartphone von außen zu verkratzen oder sich langsam durch kleinen Öffnungen in der Hülle in das Innere vorzuarbeiten. Keine schöne Vorstellung.
Vorsicht vor (Spritz-)Wasser
Neben Sand und Hitze stellt auch Wasser eine große Gefahr für elektronische Geräte im Sommer dar. Denn nicht nur am Strand lauert das kühle Nass, auch in der Stadt oder im Park kann schnell Flüssigkeit ins Handy gelangen, ob eine umgefallene Saftflasche, oder eine Wasserschlacht.
Was tun, wenn das Smartphone nass geworden ist? An erster Stelle sollten Sie unbedingt versuchen, die Stromzufuhr zu unterbrechen. Das heißt, so schnell wie möglich den Akku aus dem Smartphone entfernen. Das geht jedoch nicht bei allen Geräten. Zählt Ihr Smartphone dazu, sollten Sie es aber in jedem Fall zügig ausschalten. Auch das sorgt dafür, dass kein – oder jedenfalls nicht mehr viel – Strom fließt.
Nächster Schritt: Das elektronische Gerät nur noch mit dem Display nach oben transportieren und auch so liegen lassen. Und zwar so lange, bis das Wasser vollständig aus dem Gerät heraus diffundiert ist. Je nach Schwere des Wasserschadens kann das unterschiedlich lang dauern.
Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, gibt es mittlerweile praktische Outdoor-Schutzhüllen, die das teure Smartphone vor Wasser und Sand schützen können. Wenn Sie im Sommer viel im Freien unterwegs sind und Ihr Hand immer dabei haben wollen, sollten Sie sich überlegen, ob sich eine solche Outdoor-Hülle nicht vielleicht auch für Sie lohnen könnte.
Vor fast vier Jahren wurde der Traum vom vierten Weltmeistertitel für die deutsche Nationalmannschaft in Brasilien wahr. Damit begann sogleich eine neue Ära für Jogi Löws Mannschaft. Die intensive Arbeit im Jugendbereich des DFB zahlt sich seither kontinuierlich aus. Die Nationalelf verfügt inzwischen über einen Kader, der auf nahezu jeder Position zwei- oder dreifach mit Top-Spielern besetzt ist. Dem Bundestrainer wird die Entscheidung, wer letztlich mit zur WM nach Russland darf, sicher nicht leicht fallen – auch wenn dies gewissermaßen ein Luxusproblem darstellt.
Kroos, Khedira & Co. – Wer in jedem Fall mit darf
Angefangen bei Marco Reus (Borussia Dortmund), der aufgrund einer Verletzung die letzte WM verpasste. Bei Ihm liegen allen Hoffnungen auf einen Einsatz während der bevorstehenden Weltmeisterschaft, sofern er verletzungsfrei bleibt. Bislang sieht es gut für ihn aus und ein Stammplatz sollte ihm damit sicher sein. Ebenso wie bei Reus dreht sich bei Torwart Manuel Neuer (Bayern München) alles um seine Gesundheit. Noch hat er sich nicht von seiner Fußverletzung vollends erholt, doch vieles deutet auf einen Einsatz bei der WM hin, vorausgesetzt er wird bis dahin wieder voll einsatzfähig. Neben Neuer gilt Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona) als gesetzt. Und für den Fall, dass Neuer nicht rechtzeitig fit wird, ist mit ter Stegen als Stammtorhüter zu rechnen. In der Abwehr werden zwei bekante Gesichter von der WM 2014 die Innenverteidigung bilden: Jerome Boateng und Mats Hummels (beide Bayern München). Darüber hinaus dürften Jonas Hector (1. FC Köln) sowie Joshua Kimmich (Bayern München) zum WM Kader gehören.
Obwohl Jerome Boateng und Jonas Hector unter Löw als gesetzt gelten, ist zu beachten, dass Boateng aktuell mit einer Verletzung zu kämpfen hat, die seinen Einsatz bei der WM unter Umständen im letzten Moment noch gefährden könnte. Daneben steht inzwischen fest: Der 1. FC Köln wird zum Ende der laufenden Saison das Bundesliga-Oberhaus definitiv verlassen, was wohl auch die Chance auf seinen Einsatz bei der WM mindern dürfte. Ob Jonas Hector ebenso wie Jerome Boateng letztlich auf den WM-Zug aufspringen wird, kann beispielsweise bei den besten Sportwetten getippt werden. Im heutigen Fußballgeschäft ist nichts mehr allzu sicher. Im Mittelfeld werden aber wohl bekannte Namen einen Stammplatz sicher haben. Ilkay Gündogan, der wie Reus verletzungsbedingt die letzte WM in Brasilien verpasste, dürfte dank seiner starken Leistungen in der Premier League von Jogi Löw berücksichtigt werden. Sami Khedira (Juventus Turin), Toni Kroos (Real Madrid), Thomas Müller (Bayern München), Mesut Özil (Arsenal London) und Julian Draxler (Paris Saint Germain) werden wie in Brasilien auch diesmal in Russland zum WM Kader zählen. Im Sturm spricht vieles dafür, dass Timo Werner (RB Leipzig) und Sandro Wagner (Bayer München) das Team komplettieren werden
Die Wackelkandidaten
Der Confed Cup im Sommer vergangenen Jahres hat bereits verdeutlicht, dass die zweite Garde der Nationalelf international durchaus konkurrenzfähig ist. Der überraschende Gewinn des Confed Cup unterstrich das positive Gesamtbild der Mannschaft. Andererseits herrschen während einer WM andere Bedingungen. Ein Kader bestehend aus der Spritzigkeit junger Spieler gepaart mit WM-erfahrenen Spielern kommt dem, was sich der Trainer für die WM vorstellt, wohl nahe. Daneben gibt es noch die so genannten Wackelkandidaten, die zwar WM- bzw. EM-erfahren sind, doch wegen einiger Defizite beim Trainer nicht mehr allererste Wahl sind. Mario Gomez (VfB Stuttgart) etwa ist einer dieser Wackelkanditaten. Trotz seines Alters ist er ein wichtiger Spieler. Allerdings haben ihn mehrere kleine Verletzungen und ein Vereinswechsel im Winter leistungsmäßig zu schaffen gemacht. Zudem ist der Sturm mit Werner und Wagner bereits hinreichend besetzt.
Andre Schürrle und Mario Götze (beide Borussia Dortmund) waren in der Nachspielzeit des Endspiels zwischen Deutschland und Argentinien vor knapp vier Jahren das Gespann, das den Siegtreffer zum Gewinn der WM beisteuerte. Trotz dieser einzigartigen Leistung gelten beide Spieler als Wackelkandidaten, bei denen es nicht sicher ist, ob sie am Ende mit zur WM nach Russland fahren dürfen. Gründe dafür dürften in den schwankenden Leistungen der beiden Spieler zu finden sein. Noch ist allerdings Zeit, den Trainer der Nationalmannschaft von sich zu überzeugen.
Der Karikaturist Fritz Wolf wurde am Montagabend (7. Mai) zu seinem 100. Geburtstag im Friedenssaal des Rathauses geehrt. Neben Birgit Strangmann (Bündnis 90/Die Grünen), Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Marcus Wolf, Vorsitzender der Fritz-Wolf-Gesellschaft, und Rudolf Seiters, Bundesminister des Innern a.D. ehrte auch Dr. Hermann Queckenstedt den verstorbenen Karikaturisten.
2001 war Fritz Wolf im Alter von 83 Jahren gestorben, doch auch jetzt, 17 Jahre nach seinem Tod, gilt er noch als wichtigster deutscher Karikaturist der Nachkriegszeit. Birgit Strangmann bezeichnet seine mit reduziertem Federstrich karikierten politisch und gesellschaftskritischen Satiriken als „zeitlos aktuell“. Schaut man sich seine Werke an, findet man beispielsweise das heute mehr als aktuelle Thema der Asylpolitik.
Fritz Wolf hat seiner Zeit über 15.000 Karikaturen angefertigt. Hauptsächlich berühmt wurde der Künstler durch die Veröffentlichungen im Stern, aber auch in der NOZ erheiterte er die Menschen mit seinen spitzen Kommentaren. „Fritz war dabei nie verletzend“, sind sich die Redner einig.
„Ich bin ein Osnabrücker!“
Fritz Wolf bezeichnete sich stets selbst als Osnabrücker. Mit der 1973 verliehenen Justus-Möser-Medaille, der wichtigsten Ehrung der Stadt Osnabrück, schrieb ihm die Stadt eine wichtige Rolle zu. Zu Ehren des Künstlers gibt es derzeit zwei Ausstellungen – „Er war ein Osnabrücker!“ im Diözesanmuseum, in der über 100 Originale aus Privatbesitz zu sehen sind und „Nach mir das Ozonloch“ – Umweltsch(m)utz im Spiegel der Karikaturen Fritz Wolfs im Museum am Schölerberg. Die Ausstellung im Diözesanmuseum kann noch bis zum 15. Juli und die Ausstellung im Museum am Schölerberg bis zum 17. Juni besucht werden.
Überregionale Ausstellungen
Die im Juli 2003 entstandene „Fritz-Wolf-Gesellschaft“ setzt sich dafür ein, dass die Werke Wolfs auch weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Neben den Ausstellungen in Osnabrück gibt es derzeit auch eine Präsentation seiner Werke im Wilhelm-Busch-Museum in Hannover. „Wir wollen im Anschluss die Werke von Fritz Wolf auch überregional ausstellen“, so Dr. Hermann Queckenstedt. Denn das Wirken von Fritz Wolf geht weiter über die Grenzen von Osnabrück hinaus.
Smart car (HUD) concept. Empty cockpit in vehicle and Self-Driving mode car graphic screen .
So sehr, wie sich die Mobilität künftig verändern wird, ist es notwendig, auch beim Fahrtraining neue Wege zu finden.
Es ist die für die automobile Zukunft Deutschlands vielleicht die wichtigste Meldung der jüngeren Zeit: Karlsruhe wird zum Live-Testfeld, auf dem das autonome Fahren von morgen und übermorgen erprobt wird. Nicht auf irgendwelchen einsam gelegenen Routen oder eingezäunten Arealen, sondern mitten im städtischen Verkehr. Und egal, wie lange es noch dauern mag, bis wir wirklich alle von der künstlichen Intelligenz profitieren werden, so muss dennoch schon für diese Zeit geplant werden. Vor allem für diejenigen, die dann auch noch lenken wollen. Was dafür nötig sein kann, welche Realitäten sich dadurch ergeben, erklärt der folgende Artikel.
Emotionaler Mensch vs. rationaler Computer
Den bei weitem größten Unterschied, allerdings mit einem Ablaufdatum, wird dabei die Übergangsphase machen. Schon wer sich heute auf Osnabrücks Straßen umsieht, stellt fest, dass dort im Alltagsverkehr Autos der Altersstufen 0 bis 30 Jahre rollen – mindestens. Natürlich wird sich daran auch künftig nichts ändern. Bis also eine hundertprozentige Durchdringung des Verkehrs mit selbstfahrenden Autos erreicht ist (sofern das überhaupt der Fall sein wird), werden menschliche und computerisierte Autofahrer miteinander auskommen müssen.
Größtes Problem dabei dürfte tatsächlich der Verlust an Menschlichkeit werden. Einem Computer kann man nicht per Handzeichen die Vorfahrt gewähren, man kann nicht anhand eines Blicks ins Wageninnere feststellen, wohin er gerade schaut. All diese kleinen Gesten und Details machen jedoch einen Großteil des Alltagsverkehrs aus. Es könnte also notwendig sein, Menschen diese Art des Fahrens ab- und ein „computerisiertes Fahren“ anzutrainieren, bei dem man sich stur auf die Kommunikation der Fahrzeuge untereinander verlässt. Für jemanden, der dann erst das Fahren erlernt, wird das leicht sein. Schwer wird es nur für diejenigen, die bereits den Führerschein besitzen und sich an die menschlichen Realitäten und Ungewissheiten auf der Straße gewöhnt haben. Aber: auch das könnte sich ändern…
Lebenslanges Lernen aus Routinemangel
Den entgegenkommenden Abbieger unbürokratisch per Lichthupe durchwinken. Bei autonomen Fahrzeugen funktioniert dies nicht mehr.
Braucht man für ein Auto, das zwischen Anlassen und Abschalten jede Entscheidung und Handlung selbsttätig trifft, einen Führerschein? Tatsächlich ist das eine Frage, in der sich Experten und Entscheider selbst nicht eins sind. Befürworter träumen von Autos, die selbsttätig die Kinder von der Schule abholen. Und nicht eben wenige Fahrlehrer glauben auch, dass sie zu einer aussterbenden Gattung gehören. Wesentlich kritischer sehen es indes so manche Regierende. Die Option, zumindest im Notfall eingreifen zu können, müsse schon erhalten bleiben.
Doch das bringt uns in die Bredouille: Unvorstellbar, dass in einem Land, das zu denen mit den meisten Gesetzen gehört, Menschen ins (Notfall)Steuer greifen dürften, ohne vorher eine entsprechende Schulung absolviert zu haben. Und genau dort liegt der springende Punkt: Momentan verfolgt Deutschland eine Praxis, bei der man einmal den Führerschein macht und ihn dann ohne weiteres sein ganzes Leben lang behält.
Damit könnte im autonomen Zeitalter Schluss sein. Denn: Wer einmal den Führerschein gemacht hat, dann vielleicht Jahre autonom fuhr und niemals selbst lenkte, der hat, wenn es hart auf hart kommt, nicht die Routine, um richtig zu reagieren. Das Aus der Fahrschulen dürfte also ausbleiben.
Es könnte im Gegenteil sogar notwendig zu sein, etwas grundsätzlich zu etablieren, das heute noch ein seltenes aber sehr nützliches Ausbildungs-Novum ist: Simulatoren. Mit dem Simulator lassen sich sämtliche denkbare Szenen immer wieder und wieder durchspielen, die so im echten Verkehr nicht ohne Gefahr möglich wären. So kann man sich auf Notsituationen besser vorbereiten, zum Beispiel auf zu früh einscherende Überholende.
Dankbar wäre es, dass der Führerschein der Zukunft, wie schon heute in den USA, nur für einen kurzen Zeitraum von mehreren Jahren ausgestellt wird. Wer ihn verlängern will, muss neben dem Sehtest auch in den Simulator und dort seine Fahrroutine auffrischen.
Technische Schulungen?
In einer autonomen Welt, in der sich jeder an die Verkehrsregeln hält, wird Fahrroutine, wie wir sie noch haben, nur im Simulator zu bekommen sein.
Autos werden Jahr für Jahr komplizierter. Das Benutzerhandbuch eines Ford aus den 70ern kam vielleicht noch mit einem Dutzend Seiten aus – wenn man es überhaupt benötigte, weil die Ausstattung so überschaubar war. Heute liefern manche Hersteller, je nach Fahrzeugklasse, schon getrennte dicke Wälzer mit, um dem Neubesitzer sämtliche Schalter und Untermenüs näherzubringen. Und wer von einem älteren Auto in das brandneue Vorzeigemodell im Showroom eines Händlers steigt, fühlt sich auch nicht selten auf die „Enterprise“ katapultiert.
Natürlich ist es möglich, selbst komplexe Technik so zu gestalten, dass sie sich dem Normalbenutzer sehr schnell von selbst erschließt. Das nennt sich Software-Ergonomie und funktioniert beispielsweise bei heutigen Smartphones – sowohl mit Apple- als auch Android-Betriebssystemen – ziemlich gut.
Doch hier kommt das Problem: Auch die Autos von Übermorgen werden sich nicht mit Handys vergleichen lassen, die mit drei physischen Tasten auskommen und in denen Hersteller-übergreifend die gleiche Software arbeitet. So funktioniert es nicht, denn auch bei autonomen Fahrzeugen werden die Designer ihre eigene Marke setzen wollen. Dass man 2032 von einem Mercedes in einen Toyota umsteigt und sich alle Bedienelemente und Menüpunkte an der gleichen Stelle befinden, ist Wunschdenken, welches nicht Realität werden wird – auch wenn Google gerne allen Autos Android verpassen würde.
Und da sich eben schon heute Hersteller schwertun, die Bedienung der Fahrzeuge verständlicher zu machen, ist kaum zu erwarten, dass sich das für die Übermorgen-Autos ändern wird. Es könnte also durchaus nötig sein, die Ausbildung dahingehend zu erweitern, den Fahrschülern die Bedienungsgrundlagen, die sich heute nur auf Licht, Blinker, Pedale und Schaltung beschränken, mit sehr viel mehr Raum zu erklären – was überdies auch den Beruf des Fahrlehrers deutlich wandeln würde hin zu einem technischen Erklärer, der Laien das Gesamtsystem Auto näherbringt und nicht nur die Verkehrserziehung.
Bis solche Autos kommen, bei denen man sich wirklich vom Fahrgeschehen abwenden und umdrehen kann, werden noch einige Jahrzehnte vergehen.
Erziehung zu Maßhaltigkeit
Es gibt Zeitgenossen, die freuen sich aus einem Grund auf vollautonome Fahrzeuge: Endlich ohne Taxikosten ausgehen, feiern, Alkohol trinken. Danach einfach zu seinem Auto spazieren und den Computer den Rest des Weges absolvieren lassen, während man ein Nickerchen hält oder einfach weiterfeiert. So verständlich dieser Wunsch auch sein mag, er hat ebenfalls nichts mit der Realität zu tun.
Auch hier gilt: Der Fahrer wird sehr wahrscheinlich per Gesetz dazu verpflichtet werden, jederzeit eingreifen zu können. Die Promillegrenze wird also mit ziemlicher Sicherheit unangetastet bleiben. Und auch die Vorstellung, auf der A-30 dem Computer „Warp-Geschwindigkeit“ vorzugeben und im Tiefflug durch die nordwestdeutsche Tiefebene zu brettern, wird eine Vorstellung bleiben. Schon heute stellen fehlende Tempolimits die Autonomen vor große Herausforderungen.
Das Problem an der Sache ist, dass die Farben, in denen das autonome Fahren heutzutage gezeichnet wird, oftmals sehr viel leuchtender sind, als es die zukünftige Realität sein wird. Kaum ein Artikel kommt ohne den Hinweis aus, im morgendlichen Pendelverkehr schon Arbeit erledigen zu können oder sich auf der Urlaubsfahrt mit dem Vordersitz einfach nach hinten zu drehen und mit den Kindern zu spielen. Bis wir so weit sind, werden jedoch mindestens noch zwanzig, eher dreißig Jahre vergehen, in denen der Verkehr zu einem viel größeren Teil autonomer werden muss, um den menschlichen Unsicherheitsfaktor zu verringern.
Bis dahin gilt: Selbst vollautonome Autos werden sich wahrscheinlich mit einem Fahrer fortbewegen, der die Hände im Schoß hat, vielleicht eine in die Frontscheibe eingespiegelte Fernsehserie anschaut, aber ansonsten ziemlich bei der Sache sein wird. Auch das nimmt einmal mehr die Fahrausbildung an die Kandare, denn es muss eben vermittelt werden, dass autonom nicht bedeutet, dass man sich im selbstfahrenden Auto so frei verhalten kann wie zuhause auf der Couch.