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SPD Ratsfraktion stellt sich gegen busfreien Neumarkt

Busbahnhof, Osnabrück, Neumarkt, Kachelgebäude
Keine Busse - so wünscht es sich die FDP

Der Titel klingt interessant, aber leider wird und vor allem kann die HASEPOST dazu nicht berichten, denn eine am Freitag verbreitete Pressemitteilung zu dem Thema wurde erneut nur an „befreundete“ oder zumindest unkritische und zumeist überhaupt nicht lokal und tagesaktuell berichtende Redaktionen verteilt.

Unter den für Osnabrücker Grüne und Sozialdemokraten als „geeignet“ angesehenen Medien findet sich der Sender, der nur „die besten Hits der 80er und von heute“ spielt (den auch unsere Redaktion gerne hört), das ein oder andere Wochenblättchen oder eine angeblich am Sonntag erscheinende Werbezettel-Umschlagszeitung – nicht aber die HASEPOST. So sieht die Pressearbeit der immerhin zweitgrößten Fraktion des Stadtrats und der Grünen aktuell aus.

Verantwortet wird die Herausnehme der HASEPOST aus den Presseverteilern durch den jeweiligen Fraktionsvorsitzenden. Für die SPD-Ratsfraktion ist dies Frank Henning (hier bei Facebook), der zusammen mit seinem Kollegen der Grünen Ratsfraktion, Michael Hagedorn (hier bei Facebook), für den in der Osnabrücker Mediengeschichte beispiellosen Boykott einer kritisch berichtenden Redaktion verantwortlich zeichnet.
Unsere Redaktion hat die beiden Lokalpolitiker, die mit ihrer Wahl in den Stadtrat zum hinzugewählten Teil der gegenüber der Presse zur Gleichbehandlung verpflichteten Stadtverwaltung wurden, mehrfach um eine Stellungnahme gebeten.

Mehr zum Presseboykott der beiden Osnabrücker Ratsfraktionen hier.

Die Pressemitteilung zum Neumarkt, um die es hier aktuell geht, wurde übrigens nicht zusätzlich noch über die Website oder die Facebook-Präsenz der SPD-Ratsfraktion verbreitet und fand daher tatsächlich nur Niederschlag in der Abonnements-Tageszeitung NOZ und ihrem mit einer Paywall versehenen Onlineangebot. Dass diese Pressemeldung nicht auch bei anderen Medien der (überschaubaren) lokalen Medienlandschaft Niederschlag fand, kann über die Google News-Suche einfach überprüft werden. Ziel erreicht? Nachricht selektiv verbreitet!

Dazu HASEPOST-Herausgeber Heiko Pohlmann:

„Ganz offensichtlich ist es erklärtes Ziel der Osnabrücker SPD-Ratsfraktion und ihrem Grünen Koalitions-Anhängsel nur noch Mitglieder einer ´Filterblase´, die sich noch den Luxus eines Zeitungsabonnements leisten wollen oder leisten können, mit den Postionen der eigenen Fraktion zu konfrontieren und kritische Berichte und freie Diskussionen in kostenfrei zugänglichen und sozialen Medien zu unterdrücken.
Die Beschimpfung von Journalisten und der Ausschluss von unliebsamen Redaktionen ist offenbar en vogue – sei es auf dem Landesparteitag der sächsischen AfD, bei der Akkreditierung von Pressevertretern im Weißen Haus oder im ungarischen Parlament.
Die bislang von den Fraktionsvorsitzenden unbegründete Herausnahme der HASEPOST aus den Presseverteilern der Osnabrücker SPD- und Grünen-Ratsfraktion ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie gespalten das Verhältnis von Politikern offenbar auch links von der Mitte inzwischen zu kritischer Pressearbeit ist“.

Selektive Pressearbeit hat Tradition bei Frank Henning

Bereits im Kommunalwahljahr 2016 ertappte unsere Redaktion SPD-Chef Henning dabei, wie er zu einem „Pressetermin“ nur einen einzelnen und offenbar gesinnungsgeprüften Vertreter der lokalen Abonnementszeitung einlud. Hier der damalige Kommentar dazu.

NOZ Abrissanzeige
Die tatsächlich vom Investor eingereichte Abrissanzeige hatte zwar Formfehler und war unwirksam, aber im Februar 2016 wollte die Regenbogenfraktion noch an einen baldigen Baubeginn glauben (Screenshot: noz.de).

Blöd nur für Henning und die Vertreter der mit ihm koalierenden anderen Parteien, dass die damals ins Bild „an die NOZ“ gehaltene Abrissanzeige für das ehemalige Wöhrl-Kaufhaus nicht nur fehlerhaft war, sondern sich auch als klassische „FakeNews“ herausstellte…
Das angeblich passend zur Kommunalwahl zum Abriss anstehende Haus steht noch immer und der Investor will inzwischen nichts mehr von einem konkreten Abrisstermin wissen, trotz des wegen drohendem Fristablauf mittlerweile ebenfalls eingereichten Bauantrags.

Statt der Postion der SPD zum Neumarkt: Blindtext

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AFP

„Leichenpräparator“ Alfred Riepertinger zu Gast in Osnabrück

Präparierte Plazenta
Präparierte Plazenta

Der Freitagabend (03.08.2018) versprach ein morbider zu werden. Alfred Riepertinger, Leichenpräparator aus – und vor allem mit – Leidenschaft, hielt im Rahmen der Körperwelten-Ausstellung, die noch bis zum 02. September 2018 in der OsnabrückHalle gastiert, eine Mischung aus Vortrag und Lesung.

Sein Buch „Mein Leben mit den Toten – ein Leichenpräparator erzählt“ erschien 2012 im Heyne Verlag (hier bei Bücher Wenner bestellen). Darin erzählt Riepertinger von allerlei Erlebnissen seiner Berufslaufbahn, von hinzugedichteten Doktortiteln bis hin zur Präparation von Franz Josef Strauß. Doch handelt der Abend nicht nur von dem Buch, auch wenn zwischenzeitlich einige Zeilen vom Autor selbst vorgetragen werden. Es geht um das, was nach dem Tod mit einem Körper passiert, wenn er keine klassische Bestattung erfährt.

Bereits als Kind war Alfred Riepertinger mit dem Tod in Kontakt, besuchte mit seinen Verwandten immer wieder Leichenschauhäuser und andere Institute. Dadurch – so sagt er – habe er gar nicht erst die Chance gehabt, an toten Menschen etwas komisch oder abstoßend zu finden. Nach diesem persönlichen Einblick in das Leben des Präparators geht es weiter, es wird medizinischer. Er berichtet und zeigt auf Fotos die eindeutigen Kennzeichen des Todes, beginnend mit den Leichenflecken. Mit Ende des Herzschlags wird das Blut im Körper nicht mehr bewegt, was zu eindeutig erkennbaren Verfärbungen der Haut führt: Das Blut sammelt sich unten – je nach Position der Leiche also an verschiedenen Stellen. Kurz nach Eintritt des Todes sind diese noch wegdrückbar, doch nach etwa 8 Stunden verändern sich die Leichenflecke nicht mehr.

Wie ist das mit der Leichenstarre…?

Das zweite eindeutige Kennzeichen des Todes kennen viele Krimiliebhaber – die Leichenstarre. Erliegt der Stoffwechsel der Zellen kann sich auch das „Benzin“ der Zellen, das sogenannte ATP, nicht mehr bilden bzw. abbauen. Durch eine Aneinanderreihung weiterer Prozesse versteifen sich die Muskeln des Körpers und er wird starr. Riepertinger betont dabei auch die unterschiedliche Ausprägung, je nachdem wie muskulös ein Mensch ist: „Einen sehr muskulösen Sportler können sie wie ein Brett an die Wand lehnen, das wird beispielsweise mit einem klassischen Angestellten aus dem Büro eher schwierig.“ Also: Je mehr Muskeln, umso härter der Körper. Bei Zimmertemperatur ist eine Leichenstarre etwa nach sechs bis zwölf Stunden völlig ausgeprägt und dient damit als wichtiges Instrument zur Bestimmung des Todeszeitpunkts.

Alfred Riepertinger
So sieht es am Arbeitsplatz von Alfred Riepertinger aus.

Für das dritte Merkmal, die Fäulnis, räumt Riepertinger zunächst mit einem kursierenden Gerücht auf: Fäulnis ist nicht gleich Verwesung. Bei der Verwesung braucht es keinen Sauerstoff, ohne den es jedoch nicht zu einer Fäulnis kommen kann. Doch betont er hier auch: Bei Merkmalen der Fäulnis gibt es keine Diskussion darüber, ob ein Mensch eventuell noch Leben könnte. Wer faul ist, ist tot.

Pathologie und Rechtsmedizin, wo ist der Unterschied

Ein weiteres Missverständnis, das in der heutigen Gesellschaft immer noch viel zu verbreitet ist, ist die mangelhafte Unterscheidung von Pathologie und Rechtsmedizin. Zwar gehört in beiden Bereichen unweigerlich der Tod zum Beruf, dennoch meinen die beiden Fachgebiete nicht dasselbe. Während die Pathologie sich mit Krankheiten befasst, also einzelne Gewebeproben untersucht oder nur dann obduziert, wenn die genaue Todesursache natürlichen Ursprungs ist. Bei der Rechtsmedizin ist immer der ganze Mensch im Fokus, der zudem an einem unnatürlichen Tod gestorben ist – Unfälle, unklare Leichenfunde oder das klassische Mordopfer. Betonen tut Riepertinger hier besonders, dass viel zu wenige Obduktionen stattfinden, da oft vorherige Diagnosen nicht bestätigt werden können und auch rein bildgebende Verfahren wie z.B. ein CT keine Sicherheit über die Todesursache geben können.

Einbalsamierungen gehen dabei über das Alltagsgeschäft hinaus – sie finden statt, wenn entweder die 96 Stunden Bestattungsfrist verstrichen sind oder die Räumlichkeiten, in denen der Leichnam aufgebahrt werden soll, dafür nicht vorgesehen sind. Ein weiterer Sonderfall, der leider immer mehr zum Alltagsgeschäft von Präparatoren wird, ist die plastische Rekonstruktion, also das optische Herrichten von Unfallopfern.

Patient brachte eigenes Herz im Eimer

Riepertinger berichtet anschließend über seine Erfahrungen, wie bspw. den Wiederaufbau der Präparatesammlung in München, dem Räumen einer Gruft im Kloster Attl 2008, oder auch – ein für ihn ganz besonderes Ereignis – das Präparieren des „ausgedienten“ Herzens eines Transplantationspatienten, der nach Absprache mit den Ärzten sein Herz in einem Eimer persönlich bei Alfred Riepertinger vorbeibrachte und plastinieren lies.

Nach einer Pause dreht sich der Vortrag um Körperwelten und vor allem um den gesellschaftlichen Aufruhr, den die erste Ausstellung 2001 verursacht hat. Dabei werden die vielen Künstler, Forscher, Politiker und Mediziner mit Plastinaten aus den Körperwelten verglichen – doch sind deren Werke viel älter. Bereits im 16. Und 17. Jahrhundert wurde konserviert und ausgestellt – damals jedoch noch mit 70%igem reinen Congac. Doch Riepertinger kennt nicht nur Gunther von Hagen, das Vorwort zu seinem ersten Buch „Mein Leben mit den Toten“ schrieb der Kriminalbiologe und ebenfalls Freund von von Hagens, Dr. Mark Benecke.

"Leichenpräparator" Alfred Riepertinger
„Leichenpräparator“ Alfred Riepertinger

Zahl der Obduktionen sinkt

Auf die Frage, was Journalisten ihn ständig fragen würden, gab der Präparator die klare Aussage: „Erinnern Sie sich an ihre erste Leiche?“. Das ist ihm aber bei mehreren tausend toten Körpern nicht mehr möglich und durch seinen frühen Kontakt zum Tod auch kein einschneidendes Erlebnis. Überrascht wurde ich hingegen von der Antwort auf die gegensätzliche Frage – was er noch nie von Medien gefragt wurde, aber immer schon geschrieben sehen wollte? Ganz klar: „Käme die Medizin ohne Pathologie aus?“ – Nein, das käme sie nicht. Tote sind wichtig, vor allem auch um die klinische Diagnostik verbessern und überprüfen zu können. Ein Aspekt, der in seinen Augen aktuell noch zu wenig Berücksichtigung findet – und die sinkenden Zahlen von Obduktionen geben ihm Recht.

Plazenta des eigenen Enkels präpariert

Das besondere Highlight kam zum Schluss – Riepertinger hatte die Plazenta seines Enkels, inklusive der Nabelschnur, selbst präpariert und als Anschauungsobjekt mitgebracht. Ekel ist dabei völlig unangebracht – ein fertiges Plastinat ist Kunststoff und nahezu unverwüstlich. Auch auf meine Frage, was mit Ganzkörperpräparaten geschieht, die aussortiert werden, gab es keine Antwort – das war nämlich noch nie der Fall. Kunststoffe, vor allem Silikon, sind unglaublich haltbar. Dennoch könnten sie nicht einfach verschrottet werden – sie sind eine Mischung aus Restmüll und biologischem Abfall, können also weder bestattet, noch eingeäschert oder einfach weggeworfen werden. Riepertinger selbst würde, wenn es seine Entscheidung wäre, die Präparate an Länder weitergeben, die selbst noch keine eigenen haben und damit die Bildung auch in diesen Gegenden der Welt ermöglichen. Den eigenen Körper hautnah erleben, einfach mal sehen was sich unter der Haut versteckt – das ist ein Erlebnis, das jeder gemacht haben sollte.

 


Am 17.09.2018 erscheint ein neues Buch von Alfred Riepertinger, in dem er sich dem Spezialfall der Mumien widmet (hier bei Bücher Wenner bestellen). Die müssen dabei nicht aufwändig behandelt worden sein, wie es im alten Ägypten der Fall war, sondern es reicht ein stetiger Luftzug um einen Körper auszutrocknen – zu mumifizieren. Aus meiner Perspektive bekommen beide Bücher, sowohl „Mein Leben mit den Toten“ als auch „Mumien“ eine absolute Kaufempfehlung!

Am 13.08.2018 hält der oben bereits erwähnte Kollege von Alfred Riepertinger, Dr. Mark Benecke, einen Vortrag im Rahmen der Körperwelten. Diese Veranstaltung ist allerdings bereits ausverkauft.

AFP

Vollsperrung der Autobahn A1 für LKW-Bergung nach Unfall in Richtung Osnabrück

Am frühen Morgen des 03.08.2018 kam ein Lastwagen von der Fahrbahn der Autobahn A1 ab. In den Abendstunden führte ein Spezialunternehmen dann die Bergung durch.

Kurz nach 06:00 Uhr kam ein Trucker auf der A1 in der Fahrtrichtung von Bremen nach Osnabrück von der Spur ab. Zwischen Neuenkirchen-Vörden und Bramsche geriet er mit seinem Sattelzug auf den Seitenstreifen und kam zwischen Büschen und Bäumen zum Stehen.

Dabei hatte der Fahrer Glück, dass es zu keinem Frontalaufprall an einen Baum kam und sein Gefährt nicht weiter abrutschte, da die Zugmaschine über einem Versorgungstunnel hing. Der Fahrer blieb sogar unverletzt. Die alarmierte Feuerwehr Vörden musste lediglich auslaufenden Diesel abpumpen, damit dieser nicht durch ein Leck im LKW-Tank in den Erdboden versickerte.

Feuerwehr pumpt Diesel ab, Fahrer unverletzt

Für die aufwändige Bergung musste die Autobahn jedoch für unbestimmte Zeit voll gesperrt werden, weshalb die Maßnahmen auf den Abend verschoben wurden. Gegen 19:00 h rückten die ersten Bergungsexperten an. Die Arbeiten mussten jedoch rasch wieder unterbrochen werden, da der Autokran seinen Dienst versagte. Während ein Techniker den Kran untersuchte und später einen Kabelbruch in der Leitung eines Sensors feststellte, wurde ein Ersatzkran zur Unfallstelle gebracht. Kurz vor 21:00 Uhr starte dann also die eigentliche Bergung.

Bergung dauert bis in die Nacht

In zwei Schritten hoben die Bergungskräfte den Sattelzug zurück auf die Autobahn. Zunächst wurde der Auflieger vom Zugfahrzeug getrennt und auf die Fahrbahn gestellt, danach wurde die Zugmaschine aus dem Geäst gehoben.

Vollsperrung über mehrere Stunden

Seitens der Feuerwehr Vörden begleitete Einsatzleiter Ralf Bürger mit rund zehn Einsatzkräften und vier Fahrzeugen das Unterfangen, um weiteren Diesel aufzufangen und den Brandschutz sicherzustellen. Bis nach Mitternacht dauerten Bergung, Abtransport und Aufräumarbeiten. Während dieser Zeit musste die A1 in Fahrtrichtung Osnabrück voll gesperrt bleiben. Es bildeten sich trotz der ruhigeren Verkehrslage am Abend mehrere Kilometer Stau vor der Sperrung.

AFP

Eine Person stirbt bei Feuer in Krankenhaus im Landkreis Osnabrück

Am späten Abend des 03.08.2018 kam es zu einem Feuer in einem Krankenhaus in Georgsmarienhütte im südlichen Osnabrücker Landkreis.

Gegen 23:15 h wurde der Brand eines Patientenzimmers im Franziskus-Hospital Harderberg gemeldet. Daraufhin alamierte die Rettungsleitstelle die Feuerwehren der Stadt Georgsmarienhütte und den Einsatzleitwagen ELW2 des Landkreises Osnabrück für die Leitung größerer Schadensfälle. Darüber hinaus wurden acht Rettungswagen, drei Krankenwagen und zwei Notärzte vorsorglich für die Versorgung und Verlegung von Patienten zur Einsatzstelle geschickt.

Mehrere Feuerwehren im Einsatz, zahlreiche Rettungswagen bereitgestellt

Im Bettenhaus über der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses war das Zimmer in Vollbrand geraten und der Rauch hatte sich auf einer von sechs Stationen ausgebreitet. Zur Sicherheit evakuierten die Einsatzkräfte den gesamten Gebäudeteil. Dieser war mit rund 100 Patienten belegt, schätzte ein Kliniksprecher vor Ort.

Ein Patient leblos geborgen

In dem Zimmer, in dem der Brand ausgebrochen war, kam ein älterer Patient ums Leben. Außerdem wurden bei den Rettungsarbeiten zwei Einsatzkräfte durch das Einatmen von Rauchgas leicht verletzt.

Ursache noch unklar

Nach dem Löschen des Brandes und dem Entrauchen des Gebäudes konnte ein Großteil der Patienten wieder zurück in das Bettenhaus. Lediglich die vom Feuer betroffene Etage blieb unbewohnbar.

Zur Ursache des Brandes konnten die Einsatzkräfte vor Ort noch keine Angaben machen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

AFP

Performance-Kunst im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück

Teil der Performance Ort(en) #1

Aktuell feiert das Felix-Nussbaum-Haus sein 20-jähriges Bestehen mit der Veranstaltung „20 Jahre – 20 Tage“. Am 2. August holte sich das Felix-Nussbaum-Haus zusätzlich das Team vom Young Urban Performances Festival (YUP) aus Osnabrück und Ort(en) aus Münster ins Boot und zeigte sowohl Peformances als auch Installationen.

Young Urban Performances ist ein aus acht jungen Studierenden aus den künstlerischen Studiengängen bestehendes Kollektiv. Gemeinsam organisierten sie letztes Jahr im November das Young Urban Performances Festival, für das sich unetablierte Künstler bei einem Open Call bewerben konnten. „Die Künstler sollen die Gelegenheit haben ihre Arbeiten zu zeigen und sich unter einander zu vernetzen“, beschreibt Ann-Sophie Meyer die Intention des Festivals. Dabei geht vorallem darum jungen Künstlern eine Bühne zu bieten und die Performance-Kunst in Osnabrück zu etablieren.

Nach dem Festival wurde das Felix-Nussbaum-Haus auf das Kollektiv aufmerksam und schlug eine Zusammenarbeit vor. „Wir sind stolz auf diese Einladung“, sagt Meyer dazu. Am 02. August übernahm YUP gemeinsam mit Ort(en) das Felix-Nussbaum-Haus und zeigte vier Installationen und Performaces unter dem Motto „MUAR – Raum rückwärts“.

Agnes Nguyen – Heartlight

Felix-Nussbaum-Haus
Besucher auf den Würfeln der Installation „Heartlight“

Die ehemalige Osnabrücker Studentin Agnes Nguyen zeigte eine aus zwei Sitzwürfeln bestehende Installation. In den Würfeln ist ein Pulssensor verankert, der den Herzschlag des Sitzenden aufnimmt, woraufhin die Würfel im Takt des Herzschlages aufleuchten. „Bei manchen Menschen wurde das Aufleuchten synchron, bei anderen leuchteten die Würfel immer schneller auf. Zu beobachten wie die Menschen mit ihren Herzschlägen und dem Aufleuchten aufeinander reagieren ist sehr spannend“, beschreibt Nguyen ihre Arbeit. „Du bist quasi eine Skulptur, die von außen angeschaut wird.“ Der Besucher wird Teil der Installation, denn je nachdem wie viele Besucher um die Würfel herumstehen, reagieren die auf den Würfeln sitzenden anders. Sind weniger Menschen anwesend, so fühlen sich die Sitzenden meist wohler und haben eher einen ruhigen Herzschlag der sich synchronisiert . Befinden sich mehr Leute im Raum, so fühlen sich viele unwohl dabei und die Herzschläge werden kaum synchron. „Die Arbeit offenbart den Innenraum von zwei Menschen und ihre Empathie für einander“, erklärt Nguyen.

Joran*Yonis aka Pia Tabea Visse – ξένος

Felix-Nussbaum-Haus
Die Performance „ξένος“

Eine Performance mit dem Titel „ξένος“ zeigte Pia Tabea Visse auf dem unteren Gang im Felix-Nussbaum-Haus. Die Besucher wurden dabei in einen dunklen Raum geführt, der an einzelnen Stellen blau beleuchtet war. Gleich am Eingang wurden die Besucher von zwei Performern „beschnüffelt“ und ein erstes unangenehmes Gefühl macht sich bei den Besuchern breit. Im Gang angekommen, bewegen sich dort verschiedene Performer in befremdlich anmutenden Kostümen. Sie zucken, sie hecheln, sie schlurfen durch den Gang. Immer mal wieder bleibt einer stehen und starrt einem Besucher penetrant in die Augen. Manche Besucher senken darauf verunsichert den Blick, andere starren vollkommen ruhig zurück. Das ganze wird von tiefen Bassklängen untermalt.
„Man begegnet Menschen die man nicht kennt, die fremd und unbekannt sind“, erklärt Visse ihre Arbeit. „Auf der einen Seite ist das exotische anziehend, auf der anderen geht man lieber einen Schritt zurück, weil es fremd ist. Die Performance beschäftigt sich mit dem Unterschied zwischen Angst und Furcht und dem Überwinden von Vorurteilen. „Die Idee hatte ich schon vorher, inspiriert durch die Philosophin Julia Christeva. Das Felix-Nussbaum-Haus war der perfekte Rahmen für die Umsetzung“, sagt Visse.

Sophie Fijal – Körperhüllen

Felix-Nussbaum-Haus
Die Besucher werden Teil der Performance „Körperhüllen“

Sophie Fijal lässt die Besucher mit weißen Körperhüllen selbst zum Performer werden. Drei verschieden Hüllen stehen zu Verfügung, einmal für eine, einmal für zwei und schließlich eine für drei Personen. In diese Hüllen gehüllt erfahren die Besucher den Raum und ihre Bewegungen ganz anders. In der Körperhülle für zwei Menschen laufen die Besucher sich gegenüber gebeugt in einiger Entfernung zueinander durch den Raum. Die größte Hülle fasst drei Menschen die sich, aufrecht stehend und nah aneinander gedrängt unter einer Art Kappe,  aneinander anpassen müssen, um voran zukommen. Die kleinste Hülle verhüllt einen Menschen und beschert ihm ein beengendes Gefühl. Aus diesem Grund ist die Hülle auch mit einer Warnung für Klaustrophobiker versehen.
Die Hüllen nehmen einem die Unabhängigkeit von anderen und die Individualität. Die Besucher dabei den Raum und auch sich selbst neu erleben.

Ort(en) – Ort(en) #1

Felix-Nussbaum-Haus
Die Performance „Ort(en) #1

Das erst im April gegründete Performance-Kollektiv Ort(en) aus Münster zeigte eine 25-minütige Performance, bei der der Besucher rund um das Felix-Nussbaum-Haus geführt wurde. Konzipiert wurde die Performance speziell für das Felix-Nussbaum-Haus. Dabei haben sich die Künstler intensiv mit dem Ort und der Architektur auseinander gesetzt und dazu dann improvisierend eine Performance entwickelt. Ganz in grau gekleidet zeigten die Künstler dabei verschiedene Ansätze, wie das wortlose Schrubben von Säulen und das Tragen eines Baumes im Rucksack. Die einzigen Laute kamen von Klickern, die durch die Architektur des Hauses widerhallen. Ort(en) ließ sich auch von Felix Nussbaum selbst inspirieren und fertigte deswegen eine Maske aus Leinwand an, wie sie auch in Kunsterweken von Nussbaum zu sehen ist, die den Besucher wieder an den Eingang des Hauses führt. Die Maske geht aber immer weiter, bis sie schließlich durch das Heger-Tor hindurch verschwindet. „Wir wollen Bilder im Raum schaffen, sowohl räumlich als auch inhaltlich“, erklärt Lisa Tschorn die Performance. „Die Leute sollen Lust auf Räume bekommen.“

Wer nun Lust auf Performance-Kunst bekommen hat, sollte sich den 27. und 28. Oktober im Kalender anstreichen, denn da wird zum zweiten Mal das Young Urban Performances Festival stattfindet. Bis zum 31. August können sich junge Künstler noch beim Open Call für das Festival bewerben.

AFP

Kontrollen gegen Drängler und Raser in Osnabrück angekündigt

Autobahn Kontrollen
Symbolbild Polizei

Polizeibeamte in der Polizeidirektion Osnabrück haben in der kommenden Woche insbesondere Raser und Drängler besonders im Blick: Vom 6. bis 12. August finden auf den Straßen vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln verstärkt Kontrollen statt.

Geschwindigkeitsverstöße und die Einhaltung des Sicherheitsabstandes werden genauestens überprüft: „Halten Sie sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit und passen Sie den Sicherheitsabstand zum Vordermann an. Seien Sie Vorbild für andere Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr“, so eine Sprecherin der Polizei.

Abstandsempfehlungen der Polizei

Die Polizei empfiehlt innerhalb geschlossener Ortschaften einen Abstand von 15 Metern bei 50 km/h oder 3 Pkw-Längen. Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt als Anhaltspunkt „halber Tachostand“ bei guten Sicht- und Straßenverhältnissen – bei 100 km/h also 50 Meter. Eine optische Unterstützung bieten die Leitpfosten, deren Abstand 50 Meter (außerhalb geschlossener Ortschaften) beträgt. Trotz aller Empfehlungen und Vorgaben, sollten Fahrzeugführer jede Verkehrssituation individuell beurteilen und den Abstand wie auch die Geschwindigkeit den unterschiedlichen Wetterlagen anpassen.

Verkehrsteilnehmer sollen durch Kontrollen sensibilisiert werden

Zielgerichtete Kontrollen dieser Art dienen dazu, Verkehrsteilnehmer auf die Hauptunfallursachen hinzuweisen und für eine verantwortungsbewusste Fahrweise zu sensibilisieren, um langfristig Unfälle mit schweren Personenschäden zu reduzieren. Die Aktion findet zeitgleich länderübergreifend im Rahmen des TISPOL-Verbundes statt.

AFP

Protest und Aufbruch – „68“ in Osnabrück

68 Osnabrück
Foto: Kurt Löckmann

Zum 50. Mal jährt sich „68“. Es war eine Zeit der Aufbrüche und Proteste. Die Ereignisse in den großen deutschen Städten wie Berlin und Frankfurt am Main sind allgemein bekannt und bekamen große Beachtung. Was in kleineren Städten zu dieser Zeit vor sich ging rückte dabei in den Hintergrund.

Auch in Osnabrück fand diese Zeitwende bis jetzt kaum Beachtung in der regionalen Geschichtsschreibung. Das Buch „Protest und Aufbruch – „68“ in Osnabrück“, herausgegeben von Reiner Wolf, ändert dies nun und bietet den Lesern ein aus verschiedenen Perspektiven zusammen gesetzes Bild der 68er in Osnabrück. Es beschäftigt sich mit den Akteueren, Themen und Konflikten in Osnabrück und dem Osnabrücker Land zu dieser Zeit.

Umfangreiches Bild von Osnabrück in den „langen sechziger Jahren“

Sowohl HistorikerInnen und SozialwissenschaftlerInnen, wie auch Zeitzeugen kommen zu Wort und zeichnen gemeinsam ein umfangreiches Bild von Osnabrück und seinen Konflikten zur Zeit „68“. So verbinden sich analytische Perspektiven mit subjektiven Erinnerungen, die für Osnabrück die typischen Bedingungen eines Generationenkonflikts rekonstruieren. Dabei wird sich aber nicht nur direkt auf das Jahr 1968 beschränkt, denn wichtige juristische, politische und kulturelle Weichen wurden bereits Ende der 1950er Jahre gestellt. Ebenfalls endete der oft als „lange Sechziger Jahre“ bezeichnete Reformeifer nach 1969 nicht schlagartig.

Spannendes Programm rund um „68“ in Osnabrück

Vorgestellt wird das Buch heute Abend, dem 03. August, im ARTelier-Café Thomas Jankowski von 17 Uhr bis 18.30 Uhr. Vor Ort sind der Herausgeber Wolf und die Autoren Heiko Schulze und Kalla Wefel, die einen Einblick in die Recherchen zum Buch gewähren, bevor es dann einige kurze Lesungen geben wird. Der Eintritt ist kostenlos.  Anschließend findet ein halbstündiger Megaphon-Rundgang entlang der 68er-Orte in der Osnabrücker Innenstadt statt. Dabei werden Zeitzeugen von ihren Erfahrungen und Eindrücken berichten. Auch eine Flugblatt-Druckaktion ist geplant, bei der sich das Publikum mit eigenen Ideen einbringen kann. Außerdem werden zentrale Exponate der Ausstellung „Protest und Aufbruch – ’68‘ in Osnabrück“ präsentiert. Die gesamte Ausstellung wird im StadtGalerieCafe und im Haus der Jugend vom 12. August bis zum 07. Oktober gezeigt.

 

 

 

AFP

Stau in Osnabrück: Asphalt kühlt wegen Sommerhitze nicht ab

Stau in Osnabrück
Stau auf dem Wall

Die eigentlich nur für die Nacht geplante Vollsperrung am Heger-Tor-Wall zwischen Dielingerstraße und Katharinenstraße in östliche Fahrtrichtung dauert länger als von den Verantwortlichen erwartet – in Folge staut es sich in weiten Teilen der Osnabrücker Innenstadt.

Noch am Vortag war man in der Verwaltung zuversichtlich, dass die Baustelle für einen neuen Fahrradweg ordentlich und wie geplant zum Abschluss gebracht werden kann (HASEPOST berichtete).

Zu warm für frischen Asphalt

„Aufgrund der aktuell hohen Temperaturen konnte die neu eingebaute Fahrbahn nicht wie gewünscht auskühlen und muss deswegen aus Gründen der Verkehrssicherheit noch gesperrt bleiben“, erklärt Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück.

Die Aufhebung der Vollsperrung ist für heute Vormittag gegen 11:00 Uhr geplant, so der Pressesprecher der Stadt, verbunden mit einer Entschuldigung: „Wir bitten Verkehrsteilnehmer und Anlieger des Straßenabschnittes um Verständnis.“

Stau bis weit in die Natruper Straße und am Hasetor

Am Freitagmorgen sorgte die Vollsperrung auf einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt für einen Stau auf weiten Teilen des Walls, bis weit in die Natruper Straße und bis zum Hasetor und darüber hinaus.

Hier die aktuelle Verkehrslage für Osnabrück.

Symbolbild: Archiv Hasepost

AFP

Neugestaltung des Raiffeisenplatzes abgeschlossen: „Treffpunkt statt Brennpunkt“

Neugestaltung

„Was ist eine Stadt ohne Menschen und ohne Plätze, wo sich Menschen Begegnen können?“, erklärt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die Idee hinter der Neugestaltung des Raiffeisenplatzes.

Bereits Ende Februar begannen mit der Rodung die ersten Arbeiten an dem Platz und nach fünf Monaten ist die Neugestaltung nun abgeschlossen. Dabei diente die Baustelle auch als Lernobjekt: Im Wechsel wurden fast alle Auszubildenden des Osnabrücker Service Betriebs eingesetzt.

„Vom Brennpunkt zum Treffpunkt“

Die knapp 3.000 m2 Grünanlage zwischen der Heinrich-Heine-Straße und dem Konrad-Adenauer-Ring sind den Osnabrückern eher als Brennpunkt bekannt. Dennoch ist es ein zentraler Platz, der das Stadtbild prägt. „Wegen seiner prominenten Stelle können den Raum täglich ca. 50.000 Menschen erleben“, erläutert Griesert. Nach der Neugestaltung soll er für alle Bürger attraktiv wirken – auch für die, die nur im Auto vorbeifahren. Einen passenden Slogan hat Griesert auch schon parat: “ Vom Brennpunkt zum Treffpunkt.“

Neugestaltung
Von links nach rechts: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Beate Jakobs und Heiko Engelhard (Volksbank Osnabrück eG Vorstand) und Harald Lesch (VR-Stiftung)

Die Neugestaltung kommt auch den Hasebewohnern zu Gute

Der Oberbürgermeister zeigt sich begeistert von der Umgestaltung. „Die Neugestaltung mit den Sitzstufen am Ufer macht die Hase zugänglicher und damit erlebbarer. Außerdem spielt die Umgestaltung auch eine Rolle für die Themen Klima und Biodiversität.“ Um die Strukturvielfalt der Insekten wieder zu erhöhen, wurden blühreiche Einsaatmischungen verwendet und heimische Gehölze angepflanzt. Zusätzlich wurden Baumstämme in die Hase eingelassen, die als Strömungslenker fungieren. Diese sollen nicht nur ein attraktiveres Bild für den Betrachter bilden, sondern auch den Tieren in der Hase Abwechslung und Schutzraum bieten.

Finanzielle Unterstützung durch die Volksbank

Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurde 1818 geboren und würde somit dieses Jahr 200 Jahre alt werden. Für die Volksbank Osnabrück eG und die VR-Stiftung ein umso passenderer Anlass, die Stadt bei der Neugestaltung des Raiffeisenplatzes unter Beteilligung des Haseauenvereins e.V. zu unterstützen. Denn sonst hätte die Stadtkasse laut Griesert nur eine Minimallösung finanzieren können. „Nachdem wir von den finanziellen Problemen bei der Umgestaltung gehört hatten, wollten wir diese finanzielle Unterstützung geben. Daran sollte es nicht scheitern“, erklärt Volksbank Vorstand Heiko Engelhardt. „Es lag uns am Herzen einen so zentralen Platz zu unterstützen.“

 

Foto (von links nach rechts): Ulrich Beermann (OSB) und weitere Vertreter und Auszubildende des Osnabrücker Service Betriebs, Thomas Fillep (Finanzchef der Stadt), Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Harald Lesch (VR-Stiftung), Heiko Engelhard und Beate Jakobs (Volksbank Vorstand)

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Bad Rothenfelde: Unbekannte zerstören Bienenvölker

Symbolbild Bienen

In der Zeit von Dienstagabend (31. Juli, 18 Uhr) bis Donnerstagmorgen (02. August, 09 Uhr), zerstörten Unbekannte in einem Waldgebiet an der Straße Heidland vier Bienenvölker.

Die Völker waren in Holzkästen auf Plattformen abgestellt und am Rand eines Waldweges platziert. Die Täter begaben sich auf den gegenüber der Gaststätte des Campingplatzes abgehenden Weg und stießen die Holzkästen von der Plattform.

Die Polizei in Dissen bittet Zeugen, sich zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer 05421/921390 entgegengenommen.

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