Der Titel klingt interessant, aber leider wird und vor allem kann die HASEPOST dazu nicht berichten, denn eine am Freitag verbreitete Pressemitteilung zu dem Thema wurde erneut nur an „befreundete“ oder zumindest unkritische und zumeist überhaupt nicht lokal und tagesaktuell berichtende Redaktionen verteilt.

Unter den für Osnabrücker Grüne und Sozialdemokraten als „geeignet“ angesehenen Medien findet sich der Sender, der nur „die besten Hits der 80er und von heute“ spielt (den auch unsere Redaktion gerne hört), das ein oder andere Wochenblättchen oder eine angeblich am Sonntag erscheinende Werbezettel-Umschlagszeitung – nicht aber die HASEPOST. So sieht die Pressearbeit der immerhin zweitgrößten Fraktion des Stadtrats und der Grünen aktuell aus.

Verantwortet wird die Herausnehme der HASEPOST aus den Presseverteilern durch den jeweiligen Fraktionsvorsitzenden. Für die SPD-Ratsfraktion ist dies Frank Henning (hier bei Facebook), der zusammen mit seinem Kollegen der Grünen Ratsfraktion, Michael Hagedorn (hier bei Facebook), für den in der Osnabrücker Mediengeschichte beispiellosen Boykott einer kritisch berichtenden Redaktion verantwortlich zeichnet.
Unsere Redaktion hat die beiden Lokalpolitiker, die mit ihrer Wahl in den Stadtrat zum hinzugewählten Teil der gegenüber der Presse zur Gleichbehandlung verpflichteten Stadtverwaltung wurden, mehrfach um eine Stellungnahme gebeten.

Mehr zum Presseboykott der beiden Osnabrücker Ratsfraktionen hier.

Die Pressemitteilung zum Neumarkt, um die es hier aktuell geht, wurde übrigens nicht zusätzlich noch über die Website oder die Facebook-Präsenz der SPD-Ratsfraktion verbreitet und fand daher tatsächlich nur Niederschlag in der Abonnements-Tageszeitung NOZ und ihrem mit einer Paywall versehenen Onlineangebot. Dass diese Pressemeldung nicht auch bei anderen Medien der (überschaubaren) lokalen Medienlandschaft Niederschlag fand, kann über die Google News-Suche einfach überprüft werden. Ziel erreicht? Nachricht selektiv verbreitet!

Dazu HASEPOST-Herausgeber Heiko Pohlmann:

„Ganz offensichtlich ist es erklärtes Ziel der Osnabrücker SPD-Ratsfraktion und ihrem Grünen Koalitions-Anhängsel nur noch Mitglieder einer ´Filterblase´, die sich noch den Luxus eines Zeitungsabonnements leisten wollen oder leisten können, mit den Postionen der eigenen Fraktion zu konfrontieren und kritische Berichte und freie Diskussionen in kostenfrei zugänglichen und sozialen Medien zu unterdrücken.
Die Beschimpfung von Journalisten und der Ausschluss von unliebsamen Redaktionen ist offenbar en vogue – sei es auf dem Landesparteitag der sächsischen AfD, bei der Akkreditierung von Pressevertretern im Weißen Haus oder im ungarischen Parlament.
Die bislang von den Fraktionsvorsitzenden unbegründete Herausnahme der HASEPOST aus den Presseverteilern der Osnabrücker SPD- und Grünen-Ratsfraktion ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie gespalten das Verhältnis von Politikern offenbar auch links von der Mitte inzwischen zu kritischer Pressearbeit ist“.

Selektive Pressearbeit hat Tradition bei Frank Henning

Bereits im Kommunalwahljahr 2016 ertappte unsere Redaktion SPD-Chef Henning dabei, wie er zu einem „Pressetermin“ nur einen einzelnen und offenbar gesinnungsgeprüften Vertreter der lokalen Abonnementszeitung einlud. Hier der damalige Kommentar dazu.

NOZ Abrissanzeige
Die tatsächlich vom Investor eingereichte Abrissanzeige hatte zwar Formfehler und war unwirksam, aber im Februar 2016 wollte die Regenbogenfraktion noch an einen baldigen Baubeginn glauben (Screenshot: noz.de).

Blöd nur für Henning und die Vertreter der mit ihm koalierenden anderen Parteien, dass die damals ins Bild „an die NOZ“ gehaltene Abrissanzeige für das ehemalige Wöhrl-Kaufhaus nicht nur fehlerhaft war, sondern sich auch als klassische „FakeNews“ herausstellte…
Das angeblich passend zur Kommunalwahl zum Abriss anstehende Haus steht noch immer und der Investor will inzwischen nichts mehr von einem konkreten Abrisstermin wissen, trotz des wegen drohendem Fristablauf mittlerweile ebenfalls eingereichten Bauantrags.

Statt der Postion der SPD zum Neumarkt: Blindtext

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