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Elfte „Lange Nacht der Hausarbeiten“ in der Osnabrücker Bibliothek „Alte Münze“

Uni-Bibliothek "Alte Münze" (Symbolbild)
Uni-Bibliothek "Alte Münze" (Symbolbild)

In der Bibliothek „Alte Münze“ der Universität Osnabrück findet am 2. März die elfte „Lange Nacht der Hausarbeiten“ statt. Von 18 bis 1 Uhr morgen können Studierende gemeinsam an ihren Hausarbeiten schreiben.

Die Studierenden kommen bei der „Langen Nacht“ zusammen und schreiben in einer Nachtschicht Hausarbeiten, die bisher aufgeschoben wurden. In der Bibliothek „Alte Münze“ der Universität Osnabrück in der Innenstadt kommen die Studierenden zum Schreiben, Yoga machen oder auch zum Mitternachtskino zusammen.

Schreiben, Recherchieren und Mitternachtskino

Begleitet wird die verlängerte Öffnungszeit der Bibliothek mit verschiedenen Workshops zum Thema wissenschaftliches Schreiben, einer individuellen Schreib- und Recherchebetreuung und die Möglichkeit die Pausen mit Yoga oder Telegymnastik zu nutzen. Um Mitternacht gibt es eine Kino Vorstellung. Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich beim Kaffee und Snacks bedienen. Neu im Programm ist die moderierte Schreibzeit, bei der die Studierenden an deutsch- und englischsprachigen Schreibprojekten arbeiten können.

Weiteres zum Programm finden Sie hier.

AFP

Gas-Sparziel wird wieder erreicht

Foto: Heizung, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Das Gas-Sparziel der Bundesregierung ist zuletzt wieder erreicht worden. In der siebten Kalenderwoche sei der Gasverbrauch insgesamt 23 Prozent niedriger gewesen als in den Jahren 2018 bis 2021, teilte Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller am Donnerstag mit.

In der Vorwoche lag dieser Wert noch bei -17 Prozent. In der Industrie beträgt das Minus jetzt 22 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum, nach -16 Prozent in der Vorwoche. Haushalte und Gewerbe sparten 24 Prozent gegenüber der Referenzperiode ein (Vorwoche: -18 Prozent). Die Bundesnetzagentur hatte schon vor Monaten eine Einsparung von rund 20 Prozent ausgerufen. Müller sprach am Donnerstag von „wertvollen Einsparungen“, die schon jetzt für die Gasspeicherfüllung für den Winter 23/24 helfen würden. Insgesamt bewertet die Bundesnetzagentur die Lage derzeit als „weniger angespannt“ als zu Beginn des Winters. Es gilt mittlerweile als unwahrscheinlich, dass es in diesem Winter noch zu einer sogenannten „Gasmangellage“ kommt.

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Merz warnt vor steigendem Risiko einer atomaren Eskalation

Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Chef Friedrich Merz warnt kurz vor dem ersten Jahrestag des Ukraine-Krieges vor weiteren Konflikten, bei denen eine atomare Eskalation droht. „Uns stehen möglicherweise gleich mehrere weitere militärische Konflikte bevor, die jeweils das Risiko einer atomaren Eskalation in sich tragen“, schreibt er in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“.

„Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine könnte sich, so schrecklich er uns heute zu Recht erscheint, noch als das `kleinere` Problem erweisen“, so der CDU-Vorsitzende. Mindestens eine atomare Großmacht, nämlich die Volksrepublik China, sowie mindestens zwei künftige Atommächte wie Nordkorea und Iran seinen wie Russland auf dem Weg der militärischen Drohung und Anwendung von Gewalt gegen benachbarte Regionen oder gleich gegen die gesamte bisherige politische Ordnung. Der CDU-Chef fordert deshalb, wieder über Abrüstung zu sprechen. „Der letzte große Abrüstungsvertrag wurde am 7. Dezember 1987 zwischen den damaligen Präsidenten Ronald Reagan und Michail Gorbatschow in Washington unterzeichnet.“ Damals sei die vollständige Abschaffung der vorhandenen nuklearen Mittelstreckenraketen in den USA und in Russland mit einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern vereinbart worden. Dem Abkommen sei allerdings eine Demonstration der Stärke und des unbedingten Willens zur Verteidigung der Freiheit gegen die atomare Bedrohung durch die Sowjetunion vorausgegangen. „Es war die Zeit der `Nachrüstung`, gegen die so viele Menschen auf die Straßen gegangen sind wie nie zuvor und nie wieder danach. Und doch haben die Staats- und Regierungschefs der Nato an der Nachrüstung festgehalten und erst dadurch die Überwindung des Kalten Krieges möglich gemacht“, so Merz. Diesen Selbstbehauptungswillen müssten EU und Nato erneut aufbringen. „Deshalb steht in der Ukraine so viel auf dem Spiel.“

AFP

Neues „Strategieforum für Standardisierung“ nimmt Arbeit auf

Foto: Wirtschaftsministerium, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeswirtschaftsministerium hat 42 Personen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft in das neue „Deutsche Strategieforum für Standardisierung“ einberufen. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Verweis auf die Mitgliederliste des Gremiums, welches sich am Donnerstag zu seiner konstituierenden Sitzung trifft.

Dabei sind unter anderem Volkswagen-Bereichsleiter und Ex-Forschungschef Ulrich Eichhorn, Tüv-Verbandspräsident Dirk Stenkamp und Jutta Gurkmann aus dem Vorstand des Verbraucherzentralen-Bundesverbands. Geleitet wird das Gremium von Wirtschaftsstaatssekretärin Franziska Brantner (Grüne). „Normung und Standardisierung werden für Deutschland aus strategischer und wettbewerbspolitischer Sicht immer wichtiger“, sagte Brantner dem „Handelsblatt“. Das Forum soll identifizieren, an welchen Stellen es im Sinne des Standorts Deutschland Eingriffe bei Standards und Normen brauche. Gleichzeitig soll Deutschland über das Gremium mehr auf die internationalen Standardisierungsgremien einwirken. Standardisierung und Normierung gelten im Zeitalter der Digitalisierung als wichtiges Instrument im globalen Wettbewerb. Europa hatte dabei lange eine Vormachtstellung und ließ die Wirtschaft Normen und Standards in Eigenverantwortung festlegen. Seit einigen Jahren gewinnt China aber mithilfe staatlicher Unterstützung zunehmend an Einfluss. „Auch in anderen Teilen der Welt wird dieses wertvolle Instrument strategisch genutzt, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen“, sagte Brantner. „Wir müssen dieses Instrument selbst wieder stärker strategisch nutzen.“

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Kunstvoll mit dem Handy fotografieren: Jugendfahrt in die Osnabrücker Partnerstadt Haarlem

Haarlem_JensKoopmann. / Foto: © Stadt Osnabrück, Jens Koopmann
Haarlem_JensKoopmann. / Foto: © Stadt Osnabrück, Jens Koopmann

Jugendliche im Alter von 15 bis 19 können bei einer Jugendbegegnungsfahrt die Osnabrücker Partnerstadt Haarlem erkunden. Neben der Stadterkundung steht bei der Reise vom 27. bis 31. März auch das Fotografieren und Filmen im Vordergrund.

Die Küstenstadt Haarlem in den Niederlanden ist eine Partnerstadt der Stadt Osnabrück und zeichnet viele Sehenswürdigkeiten aus. Der Schwerpunkt der Reise liegt darauf, Kamerafunktionen kennenzulernen und gute Motive zu erkennen, aber auch die Stadt zu erkunden und kennenzulernen. Basis Wissen zur Bild- und Videobearbeitung werden den Jugendlichen von dem Team Jugendbildung beigebracht. Die Teilnahmekosten liegen bei 75 Euro, darin enthalten sind die Fahrtkosten, die Unterbringung, Verpflegung sowie Eintrittskosten.

Zur Anmeldung geht es hier.

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Falschparker bedroht Mitarbeiterin des Ordnungsaußendienstes – Passanten schreiten ein

Absolutes Halteverbot (Symbolbild)
Absolutes Halteverbot (Symbolbild)

Passanten haben einer Mitarbeiterin des Ordnungsaußendienstes der Stadt bei einer Auseinandersetzung mit einem Falschparker geholfen. Der Vorfall ereignete sich in der Eisenbahnstraße.

Am vergangenen Freitag (17. Februar) bemerkte die Frau vor der Hausnummer 17 gegen 12 Uhr einen Pkw im absoluten Halteverbot und stellte diesem eine Verwarnung aus. Kurz darauf wurde sie von dem Fahrzeugbesitzer, einem 32-jährigen Osnabrücker, massiv angegangen und bedroht. Passanten kamen der Frau zur Hilfe. Genau diese helfenden Passanten sucht die Polizei jetzt als Zeugen des Vorfalls, den die Beamten als Bedrohung und Erpressung bewerten. Die Helfer melden sich bitte unter 0541/327-2115.

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Dax startet freundlich – Fast alle Werte im Plus

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Donnerstagmorgen Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:45 Uhr wurde der Index mit rund 15.495 Punkten berechnet.

Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Linde, Infineon und MTU. Während auch die meisten anderen Werte zulegten, gab es entgegen dem Trend unter anderem bei den Papieren der Münchener Rück kräftige Abschläge. Der Rückversicherer hatte am Morgen neue Geschäftszahlen vorgelegt. Obwohl der Konzern sein Gewinnziel im vergangenen Jahr übertroffen hat, wurden die Erwartungen der Anleger offenbar nicht erfüllt. Unter Druck waren am Morgen unterdessen auch die beiden Fresenius-Werte, bei denen es schon am Vortag viel Bewegung gegeben hatte. „Nach bislang drei Verlusttagen in dieser Woche konzentrieren sich die Börsianer heute auf das Positive“, kommentierte Thomas Altmann von QC Partners das Marktgeschehen am Morgen. Und das sei vor allem der Ausblick von Nvidia, der am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlicht wurde. „Dieser Optimismus kommt auch in der Eurozone an“, so Altmann. „Mit dem neuen Optimismus stehen die Chancen gut, dass es sich der Dax wieder in der Mitte seiner bereits drei Wochen andauernden Handelsspanne gemütlich macht.“ Mit Blick auf die Veröffentlichung der jüngsten Protokolle der US-Notenbank Fed sieht der Experte unterdessen keinen „Anpassungsbedarf“ für die Börsen. Die Zinsen in der größten Volkswirtschaft der Welt würden bis zum Sommer zwar weiter ansteigen – das sei aber bereits eingepreist. Für Entwarnung auf der Zinsseite sei es aber weiterhin zu früh.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmorgen kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0612 US-Dollar (+0,06 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9423 Euro zu haben.

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Habeck bei Gasversorgung für nächsten Winter optimistisch

Foto: Gasspeicher, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist zuversichtlich, dass die Gasmengen in Deutschland auch für den nächsten Winter gut reichen werden. Bei den Speicherständen gebe es „keine schlechtere“ Ausgangslage als in den Vorjahren, sagte er den Sendern RTL und ntv.

Man werde voraussichtlich mit um die 60 Prozent aus dem Winter gehen. „Wir starten auf einem deutlich höheren Niveau.“ Zudem kämen LNG-Terminals hinzu. Anders als 2022 gebe es allerdings gar keine Lieferungen mehr aus Russland. Zudem hänge die Lage auch immer von der Witterung und vom Verbrauchsverhalten ab. „Wenn wir die Heizung und die Fenster aufreißen, dann werden wir ein Problem bekommen.“

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„Hammer Hummus“: Imbiss „Die Ecke 33“ in Osnabrück lockt mit Falafel und mehr

Mitarbeitenden "Die Ecke 33": Elias Gergi (links) und Nermeen Alkhodari / Foto: Hirsch
Mitarbeitenden "Die Ecke 33": Elias Gergi (links) und Nermeen Alkhodari / Foto: Hirsch

Im November 2022 eröffnete der orientalische Imbiss „Die Ecke 33“ seine Türen in Osnabrück. Seit Januar diesen Jahres stehen nun die Karte und das Konzept fest. Der Imbiss lädt ein zur „besten Falafel der Stadt“.

Bereits seit Juni 2022 können Gästinnen und Gäste das Angebot auf Feiern und Firmenevents als Catering buchen. Der Catering- und Partyservice „OS Mabruck“ (arab. für Herzlichen Glückwunsch OS) war die Ursprungsidee des Inhabers Maan Mouslli. Nun stehen auch hausgemachte vegane- , vegetarische- sowie Fleischgerichte für einzelne Haushalte zum liefern, abholen und vor Ort zur  Bestellung bereit.

„Unsere Kunden sagen immer, dass wir die besten Falafel in Osnabrück haben“

Die ersten Bewertungen seien schlichtweg positiv und vor allem in der Nachbarschaft kommen sie gut an. Die Falafel sind alle frisch und selbstgemacht. „Am beliebtesten sind unsere Falafel, das Philly Cheese Steak und unsere Teigtaschen – auch bei Vegetariern und Veganern“, erzählt Mitarbeiterin Nermeen Alkhodari. Der Imbiss bietet nicht viele Sitzmöglichkeiten, denn das Hauptgeschäft läuft bei „Die Ecke 33“ über den Lieferservice der eigenen Website, Lieferando oder Uber Eats. Auch das regionale Bestellportal Osnabrück-isst sieht Alkhodari als eine zukünftige Option.

Salat mit selbstgemachten Mini-Falafel / Foto: Hirsch
Salat mit selbstgemachten Mini-Falafel / Foto: Hirsch

Feste Karte an die Nachfrage angepasst

Im November 2022 eröffneten sie bereits mit einem „Soft-Opening“. Bis Januar wurden dabei einzelne Gerichte getestet und beobachtet, welche Speisen bei den Kundinnen und Kunden gut ankommen. Seit dem 1. Januar steht nun die Karte fest. Schnell stellten die „Die Ecke 33“-Mitarbeitenden allerdings fest, dass die Nachfrage so hoch ist, dass „dringend neues Personal als Unterstützung für die bisher 9 Mitarbeitenden benötigt wird, vor allem an den Wochenenden“, so Alkhodari. Egal ob als Bewerberin oder Bewerber oder als Gästin oder Gast, „Die Ecke 33“ finden Sie an der Bramscher Str. 33 in Osnabrück.

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Sparkasse Osnabrück blickt optimistisch in das laufende Jahr

Der Vorstand der Sparkasse Osnabrück: Nancy Plaßmann, Johannes Hartig (Vorsitzender) und André Schüller (vlnr)
Der Vorstand der Sparkasse Osnabrück: Nancy Plaßmann, Johannes Hartig (Vorsitzender) und André Schüller (vlnr) / Foto: Pohlmann

Ein „schwieriges Umfeld“, wenn Banker eine derartige Formulierung für das vergangene Jahr verwenden, dann war es wohl nicht einfach.

Doch trotz zahlreicher Herausforderungen ist die Sparkasse Osnabrück nicht unzufrieden mit dem vergangenen Jahr. Beim Jahrespressegespräch wurde für das Jahr 2022 Bilanz gezogen und auf das laufende Jahr geblickt.

Plötzlich wieder Zinsen für Guthaben: „Wir haben junge Mitarbeiter, die so etwas noch gar nicht kannten“, beschreibt die für das Geschäft mit den Privatkunden zuständige Sparkassen-Vorständin Nancy Plassmann eine der Herausforderungen, auf die sich die mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Osnabrück im vergangenen Jahr einstellen mussten.

Keine Filialschliessungen geplant

Viele Privatkunden der Sparkasse dürfte interessieren, wie es mit „ihrer Filiale“ vor Ort weitergeht. „Wir halten an allen 44 Standorten der Sparkasse Osnabrück fest“, erklärt Plassmann auf Nachfrage unserer Redaktion im jährlichen Pressegespräch.
Und auch wenn die Sparkasse nach Corona einen weiterhin ungebrochenen Trend zum kontakt- und bargeldlosen Zahlen verzeichnet, das Geldautomatennetz von derzeit 100 Automaten in der Region bleibt unangetastet.

Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, ergänzt, dass die Sparkasse Osnabrück mit der Ankündigung, in 2023 ihre Kontoführungspreise im Privatkundengeschäft stabil zu halten ein weiteres positives Signal setzen will.

Sparkasse Osnabrück mit Top-Ergebnis in Niedersachsen

Trotz des schwierigen Umfelds im vergangenen Jahr zeigt sich die Sparkasse Osnabrück mit dem Geschäftsergebnis zufrieden und belegt mit ihrem Ergebnis im Vergleich mit anderen Sparkassen in Niedersachsen einen Spitzenplatz. Bei einer Bilanzsumme von 8,6 Milliarden Euro war sowohl bei den Kundeneinlagen (+7,6 % auf 6,8 Milliarden Euro) als auch im Kreditgeschäft (+6,1 % auf 6,6 Milliarden Euro) ein kräftiges Wachstum zu verzeichnen. Darüber hinaus konnte auch der Wertpapier- und Immobilienbereich Zuwächse erzielen.

Hervorzuheben ist nach Ansicht der Sparkasse insbesondere die Entwicklung der Darlehenszusagen. Mit einem Wert von 1,5 Milliarden Euro hat die Sparkasse Osnabrück die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen sowie die persönlichen Ziele der Privatkunden in der Region ganz erheblich unterstützt. Das Betriebsergebnis vor Bewertung profitierte von dem breiten Wachstum und erreichte einen Wert von 76,4 Millionen Euro. Das daraus resultierende Jahresergebnis in Höhe von 10,5 Millionen Euro wird zur Stärkung des Eigenkapitals und damit als Grundlage für zukünftiges Wachstum verwendet.

2022 fing gut an, doch dann kamen die Herausforderungen

„Das erste Quartal verlief richtig positiv“, beschreibt Vorstand André Schüller das Firmenkundengeschäft des vergangenen Jahres. Mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine dreht sich die gerade erst nach Corona wieder aufgehellte Stimmung erneut ins Negative.
Allerdings hellte sich die Stimmung im weiteren Jahresverlauf schnell wieder auf. Mit der verbesserten Stimmung bei den Unternehmen der Region stieg dann auch die Nachfrage nach Unternehmenskrediten. „Teils auch um Lagerbestände aufzubauen oder Produktion wieder an den Standort in der Region zurückzuholen„, so Schüller. Auch aktuell sieht Schüller die Unternehmen in der Region gut aufgestellt.

Nachhaltigkeit wird für Firmenkunden immer wichtiger

Zusätzliche Investitionen, bei denen die Sparkasse ihren Unternehmenskunden an der Seite steht, sind durch eine immer stärkere Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten notwendig. Um Unternehmen in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie dabei helfen zu können, sich zukunftsfähig aufzustellen, hat die Sparkasse Osnabrück in 2022 die Gesellschaft Nawisio gegründet. Nawisio unterstützt Firmenkundinnen und -kunden bei der Bewältigung ihrer Nachhaltigkeitsherausforderungen indem sie Expertise, Beratung und eine entsprechende Software kombiniert. „Der Bedarf an Finanzierungen, die Unternehmen in den nächsten Jahren für die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit benötigen werden, wird enorm sein“, so Schüller. „Dabei wollen wir unsere Kundinnen und Kunden aktiv begleiten“.

Sparkasse spendet in der Region und für Erdbebenopfer

Am Freitag (24. Februar 2023) wird sich die Sparkasse Osnabrück an der Friedenskette von Osnabrück nach Münster beteiligen. „Uns geht es immer um mehr als nur um Geld“, betont Sparkassenchef Hartig an dieser Stelle.
Die Sparkasse Osnabrück förderte im vergangenen Jahr mit 3,1 Millionen Euro eine Vielzahl von Projekten in den Bereichen Kultur, Kunst, Sport, Wissenschaft und Soziales und unterstützte damit insgesamt 459 Einrichtungen, Vereine und Schulen. 25.000 Euro flossen kurzfristig an die Aktion Deutschland hilft e.V. um den Erdbebenopfern in der Türkei und Syrien zu helfen.

Titelbild: Der Vorstand der Sparkasse Osnabrück: Nancy Plaßmann, Johannes Hartig (Vorsitzender) und André Schüller (vlnr) / Foto: Pohlmann

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