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Osnabrücker Friedenskette: Die letzten Infos vor dem Start

Ukraine (Symbolbild)
Ukraine (Symbolbild)

Am Freitagnachmittag (24. Februar) wird anlässlich des Jahrestages des russischen Überfalls auf die Ukraine eine Menschenkette zwischen den Friedensstädten Osnabrück und Münster gebildet. Stand Freitagmittag gibt es 18.025 Anmeldungen.

Wie die Veranstalter mitteilten seien 26 von 50 Abschnitten derzeit ausreichend belegt. Bis 15:30 Uhr können sich Interessierte weiterhin anmelden. „Willkommen sind auch Unangemeldete, wofür uns Ankündigungen vorliegen, teilweise per Bus, darunter ein EUREGIO-Bus aus den Niederlanden“, so die Veranstalter weiter. Mögliche Lücken werden mit buntem Band überbrückt, sodass die Friedenskette zwischen den Rathäusern in Osnabrück und Münster um 16 Uhr geschlossen werden kann.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

  • 16 Uhr Glockenläuten
  • 16.07 Uhr Schweigeminute
  • 16.08 Uhr „Give peace a chance“ aus Radios und zum Mitsingen

Die Veranstalter raten zudem witterungsbedingt zu Regenkleidung. Weitere Infos zur Friedenskette gibt es im Überblick auch auf unserer Webseite.

AFP

Studie: Ausbau von Autobahnen sorgt für mehr Staus

Autobahn (Symbolbild)
Autobahn (Symbolbild)

Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Ausbau von Autobahnen führt laut einer Studie angeblich nicht zu weniger Staus, sondern erhöht sogar die Staugefahr. Dies habe eine Greenpeace-Auswertung von Verkehrsdaten des Anbieters TomTom auf acht Ausbaustrecken ergeben, schreiben die Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Profiteure von mehr Autobahnen seien vor allem Schnellfahrer außerhalb der Stoßzeiten. „Die Datenanalyse entzaubert die Mär von der Engpassbeseitigung“, sagte der Verkehrsexperte von Greenpeace, Benjamin Gehrs. Durch zusätzliche Fahrspuren fließe der Verkehr nicht flüssiger. Vielmehr rufe der Ausbau zusätzlichen Verkehr hervor, der zu mehr Staus in Stoßzeiten auch auf Nebenstrecken führe. „Breitere Autobahnen sorgen für mehr Verkehr und noch mehr Stau. Das schadet dem Klima und verschwende Steuergelder, die wir dringend für den Ausbau der klimafreundlichen Bahn brauchen. Auf diesen Ausbau sollte die Bundesregierung all ihre Planungskapazitäten konzentrieren“, so der Umweltschützer. Für die Analyse wurden die Pkw-Geschwindigkeiten auf acht Ausbaustrecken jeweils im Jahr vor dem Bau und im zweiten Jahr nach Abschluss der Bauarbeiten verglichen.

Während die Durchschnittsgeschwindigkeit nach dem Ausbau auf den Strecken zwar insgesamt leicht stieg, ging sie bei den am langsamsten fahrenden fünf Prozent der erfassten Pkw in vier von acht Fällen zurück. Dies sei ein Zeichen für Stau und stockenden Verkehr, so Greenpeace. Auch auf die umliegenden Hauptstraßen wirkten sich die ausgebauten Autobahnabschnitte negativ aus. In vier von acht Fällen sank die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den umliegenden Straßen.

In sechs von acht Fällen sank die Geschwindigkeit der am langsamsten fahrenden Pkw, was wiederum auf vermehrte Staus hinweist. Von dem Ausbau der Autobahnen profitieren vor allem Schnellfahrer außerhalb der Hauptverkehrszeiten. So stieg in der Mehrheit der untersuchten Fälle der Wert für die fünf Prozent der Fahrzeuge, die am schnellsten fahren, überdurchschnittlich.

AFP

Energie rund zwölf Prozent teurer als vor Ukraine-Krieg

Foto: Heizungsrohre, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Energie kostet ein Jahr nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges immer noch 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach dem Preisrekord im Oktober 2022 sind jedoch die Preise für Heizung, Strom und Sprit insgesamt um 21 Prozent zurückgegangen, so die Auswertung eines Vergleichsportals, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

So liegen die Energiekosten für einen 3-Personen-Musterhaushalt in diesem Februar bei 6.543 Euro pro Jahr – und damit 679 Euro oder 12 Prozent höher als im Vorjahresmonat. In der Spitze waren die Energiekosten im Oktober um 35 Prozent auf ein Allzeithoch gestiegen. Nie zuvor mussten Haushalte in Deutschland mehr für Energie ausgeben. Aktuell sinken die Großhandelspreise für Gas und Strom rapide. Die Preise der überregionalen Versorger befänden sich inzwischen wieder auf Vorkriegsniveau. Ein Anbieterwechsel bei Strom und Gas könne die Energierechnung von Familien um durchschnittlich 708 Euro, von Paaren um 474 Euro und von Singles um 303 Euro senken. Vor allem Strom- und Gaskunden mussten in den vergangenen 12 Monaten deutliche Preiserhöhungen hinnehmen. Bei Gas stiegen die Jahreskosten für 20.000 Kilowattstunden von 2.829 Euro auf aktuell 3.372 Euro, was einem Plus von 19 Prozent entspricht. Das Preishoch lag bei 4.349 Euro. Seither ist der Gaspreis bis heute um 35 Prozent gesunken. Strom hat sich binnen eines Jahres um 16 Prozent verteuert. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) zahlt nun 1.802 Euro statt vormals 1.553 Euro. Seit dem Allzeithoch im Oktober haben die Preise jedoch wiederum 16 Prozent nachgegeben. Für Heizölkunden verteuerte sich das Heizen innerhalb von 12 Monaten nur um 5 Prozent. Für 20 Hektoliter Heizöl werden in diesem Februar 2.053 Euro fällig, nach einem Spitzenhoch von 3.075 Euro. Durchschnittlich müssen Autofahrer aktuell etwa 2 Prozent mehr fürs Tanken ausgeben.

AFP

Forscher erwartet bald 200.000 Ukraine-Flüchtlinge in Arbeit

Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Jahr nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine schreitet die Integration von ukrainischen Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt mit großen Schritten voran. Wie die Funke-Mediengruppe unter Berufung auf das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Nürnberger Bundesagentur berichtet, könnten bis zum Ende dieses Jahres mehr als 200.000 Flüchtlinge einen Job gefunden haben.

IAB-Migrationsexperte Herbert Brücker sagte den Funke-Titeln: „Wenn sich die Entwicklung wie im vergangenen Jahr fortsetzt, dürfte die Beschäftigung bis zum Jahresende 2023 um weitere 60.000 bis 120.000 Personen steigen. Seit Kriegsausbruch entspräche das einem Beschäftigungsanstieg um 150.000 bis 210.000 Personen.“ Nach Brückers Angaben waren bis gegen Ende des vergangenen Jahres rund 90.000 ukrainische Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt integriert worden – etwa drei Viertel davon in sozialversicherungspflichtigen Stellen und der Rest in Minijobs. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 registrierten die deutschen Behörden mehr als eine Million Flüchtlinge aus der Ukraine. Die meisten davon sind Frauen. Der deutsche Arbeitsmarkt ist ausgesprochen aufnahmefähig, in etlichen Branchen fehlen Fach- und Hilfskräfte. Ukrainische Kriegsflüchtlinge dürfen in der EU uneingeschränkt arbeiten.

AFP

Bauernpräsident rechnet nicht mit leeren Regalen in Deutschland

Foto: Fast ausverkauftes Obst im Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bauernpräsident Joachim Rukwied rechnet in Deutschland nicht mit einem ähnlichen Mangel von Obst und Gemüse wie in Großbritannien. Rukwied sagte der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe): „Die Meldungen von der Insel beweisen den großen Vorteil des EU-Binnenmarktes für die sichere Versorgung mit Lebensmitteln in Deutschland.“

Und das, obwohl Deutschland ähnlich wie Großbritannien ein massiver Importeur bei Gemüse und Obst vor allem aus Südeuropa sei. „Dabei macht der Brexit den Unterschied. Die bürokratischen und zeitaufwendigen Zollformalitäten schrecken viele Händler ab und die knappe Ware bleibt auf dem Kontinent“, sagte der Bauernpräsident. Zugleich warnte Rukwied: „Die deutsche Erzeugung von Obst und Gemüse ist aber akut bedroht, vor allem durch den Mindestlohn von 12 Euro und nationale Einschränkungen bei Pflanzenschutz und Düngung.“ Das mache es den Bauern noch schwerer, wettbewerbsfähig zu bleiben. „Die Gefahr, dass noch mehr Lebensmittel aus dem Ausland kommen, ist groß“, sagte Rukwied.

AFP

Deutschland informiert Firmen über Anfragen im Transparenzregister

Foto: Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Behörden informieren Firmeneigentümer seit mehr als zwei Jahren darüber, wenn Journalisten oder Aktivisten über ihre Unternehmen Erkundigungen beim Transparenzregister einholen. Laut eines Berichts des „Spiegel“ haben im Jahr 2021 Firmen 247 Anträge auf Auskunft über mögliche Rechercheanfragen gestellt, in 119 Fällen haben die Behörden die Informationen tatsächlich übermittelt.

2022 waren es bereits 309 Anträge und 176 Weitergaben. Heribert Hirte, Vorstandsmitglied von Transparency International Deutschland, sieht darin eine Gefahr für zivilgesellschaftliche Organisationen und Journalisten: „Bei Geldwäsche und ähnlichen Verdachtsanzeigen ist es ein allgemeiner Grundsatz, dass der Betroffene nicht informiert wird oder sogar gar nicht informiert werden darf.“ Fabio De Masi, Ex-Bundestagsabgeordneter (Linke) und Fellow bei der Bürgerbewegung Finanzwende, spricht von einer „fragwürdigen Praxis“, auch weil man es zuweilen mit schwer kriminellem Milieu zu tun habe. So wurde etwa die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia 2017 mit einer Autobombe in die Luft gesprengt. Der slowakische Journalist Kuciak wurde 2018 erschossen, der griechische Enthüllungsjournalist Giorgos Karaivaz 2021. Sie alle recherchierten zu Firmen und deren Geldströmen sowie Organisierter Kriminalität. Anfang Februar verkündete auch Luxemburg Pläne, Firmen über Recherchen zu informieren. Das Land will damit dem Beispiel Deutschlands, Österreichs und der Niederlande folgen und möglicherweise einen Schritt weitergehen: Firmeninhaber könnten bald die Berufsgruppe der anfragenden Person erfahren oder sogar deren Namen; in Litauen werden Namen sogar schon jetzt weitergegeben. Hintergrund für das Vorgehen Luxemburgs ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom November, das den öffentlichen Zugang zu Transparenzregistern nicht im Einklang mit dem Schutz personenbezogener Daten sieht. Seit der Entscheidung haben etliche Länder ihre Transparenzregister für die Öffentlichkeit geschlossen. In Deutschland können Firmeneigentümer erfahren, dass zu ihnen recherchiert wird – allerdings nicht, von wem genau.

AFP

Post schickt Brief an Beschäftigte

Foto: Deutsche Post, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Mitten in der Urabstimmung macht der Vorstand der Post Stimmung gegen den von der Gewerkschaft Verdi angepeilten Streik. In einem Brief an die Beschäftigten wirbt die für das deutsche Brief- und Pakete-Geschäft zuständige Vorständin Nikola Hagleitner dafür, das Tarifangebot des Vorstandes besser anzunehmen als für einen Streik zu stimmen.

Die „Rheinische Post“ berichtet in ihrer Samstagausgabe darüber und schreibt, den Brief sollten alle 160.000 Beschäftigten der Sparte erhalten. Hagleitner wirbt demnach dafür, sich das Angebot genau anzuschauen, das dem Brief als Grafik angefügt wurde. Es handele sich um die höchste jemals von der Post vorgeschlagene Tariferhöhung, die auch deutlich besser sei als andere Branchenabschlüsse. Demnach gäbe es innerhalb von drei Jahren mindestens 9.560 Euro an Zusatzeinkommen, alleine im Jahr 2023 würden 150 Euro im Monat steuerfrei draufgelegt. Nächstes Jahr gäbe es 3.340 Euro mehr, wovon 1.200 Euro steuerfrei seien. 2024 sollten 4.420 Euro zusätzlich an Bruttogehalt fließen. Die Managerin wirft Verdi in dem Schreiben indirekt vor, das Angebot falsch darzustellen, und warnt davor, durch einen Streik die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu gefährden. „Meine Bitte an Sie: Lassen Sie sich nicht von Parolen oder Falschbehauptungen verunsichern – jetzt ist nicht die Zeit dafür, unsere Organisation zu spalten und dabei das wichtigste Ziel aus den Augen zu verlieren: die Zukunftssicherheit von Post & Paket Deutschland sicherzustellen und Arbeitsplätze für die Zukunft zu sichern.“

AFP

Duell der geschlagenen Ungeschlagenen: VfL Osnabrück empfängt Wehen Wiesbaden

VfL Stadion an der Bremer Brücke
VfL Stadion an der Bremer Brücke

Zweiter Tel des Heimspiel-Doppelpacks an der Bremer Brücke: Am Samstag (25. Februar) gastiert Wehen Wiesbaden zum Topspiel beim VfL Osnabrück. Es ist nicht nur das Aufeinandertreffen der zwei besten Drittliga-Mannschaften aller Zeiten, sondern auch das Duell der geschlagenen Ungeschlagenen.

Der VfL Osnabrück gewann zuletzt sieben Spiele in Folge, Wehen Wiesbaden blieb gar acht Partien hintereinander ungeschlagen. Am vergangenen Wochenende erwischte es allerdings sowohl die Lila-Weißen als auch die Hessen. Während die Osnabrücker gegen Bayreuth eine 2:0-Führung verspielten, verlor Wiesbaden gegen Aue knapp mit 1:2. Wirklich unterlegen wirkte der Aufstiegsaspirant allerdings nicht, ohne die frühe rote Karte gegen Ahmet Gürleyen in Minute 13 wäre das Spiel vermutlich anders verlaufen.

VfL kann an Wiesbaden heranrücken

Doch nicht nur wegen der jüngsten Erfolgsserien beider Teams gilt das Duell als Topspiel, sondern auch wegen der engen Tabellensituation in Liga drei. Mit einem Sieg könnte der VfL auf vier Punkte an den SVWW heranrücken, der aktuell auf Position drei hinter dem ungefährdeten Spitzenreiter Elversberg und der nicht aufstiegsberechtigten Freiburger Zweitvertretung liegt.

Topspiel-Charakter verspricht außerdem die Treffsicherheit beider Teams: Mehr Treffer als dem VfL (45) und den Wiesbadenern (43) gelang bisher nur dem Spitzenreiter Elversberg (58). Vorsicht ist dabei auf Osnabrücker Seite allen voran vor dem Wehen-Duo Benedict Hollerbach und Ivan Prtajin, die jeweils auf zehn Tore kommen, geboten. Weitere Stärken des Tabellendritten: Die drittbeste Defensive (27 Gegentore) und das Auftreten in der Ferne (nur drei von zwölf Auswärtspartien verloren).

„Wird ein geiles Spiel“

Der VfL geht entsprechend mit Respekt, aber dennoch mutig in das Topspiel an der Bremer Brücke und will seine eher maue Bilanz gegen Wiesbaden (sieben Siege, sechs Unentschieden, 14 Niederlagen) aufpolieren: „Wehen wird nicht einfach zu bespielen, die haben einen guten Plan – wir aber auch! Deswegen bin ich mir sicher, dass es ein sehr, sehr spannendes und geiles Spiel wird“, so Angreifer Noel Niemann im vereinseigenen VfL-TV.

Apropros Bilanz aufpolieren und in der Tabelle heranrücken: Nicht nur in der aktuellen Drittliga-Tabelle könnte der VfL Osnabrück Punkte auf den Konkurrenten gut machen, sondern auch in der ewigen Tabelle. Dort liegen die Lila-Weißen mit 622 Punkten aus 401 Spielen auf Rang 2 – 78 Punkte hinter dem Spitzenreiter, dem kommenden Gegner Wehen Wiesbaden.

AFP

32. KidS-Projekt: Schülerinnen und Schüler erleben Osnabrücker Kommunalpolitik

Infoveranstaltung KidS-Projekt im Rathaussaal. / Foto: Hirsch
Infoveranstaltung KidS-Projekt im Rathaussaal. / Foto: Hirsch

Am Donnerstagnachmittag (23. Februar) fand die Infoveranstaltung zum 32. KidS-Projekts im Osnabrücker Rathaussaal statt. Bei dem Projekt können Schülerinnen und Schüler für vier Wochen Politikluft schnuppern. Bereits 150 Kinder und Jugendliche nehmen teil.

Bei dem seit 2001 stattfindende Projekt können die Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe neun und zehn den ehrenamtlichen Ratsmitgliedern über die Schulter schauen. Vom 26. April bis 31. Mai findet das KidS (Kommunalpolitik in den Schulen) statt. Ziel ist es, das Interesse an Kommunalpolitik bei Kindern und Jugendlichen zu wecken oder zu vertiefen. Bei der vorherigen Anmeldung können sie in einem Erst- und Zweitwunsch äußern, welche Partei sie für vier Wochen unterstützen möchten.

Anmeldung jetzt auch digital möglich

Unter dieser Website können sich Interessierte bis zum 24. März anmelden. Die Referenten der Oberbürgermeisterin Martina Sellmeyer und Frank Hinrichsen weisen darauf hin, vor der Anmeldung mit einem zuständigen Lehrer und den Eltern zu reden. Die Partei-Gruppen Bündis 90/Die Grünen/Volt, FDP/UWG und Die Linke/Kalla Wefel sowie die Fraktionen CDU, SPD können bei beim Politikalltag unterstützt werden. Das Projekt wird von den Fraktionsgeschäftsstellen begleitet, die auch als Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler agieren. Am 26. April um 16:30 Uhr werden die Teilnehmenden im Friedenssaal des Rathauses empfangen.

Kinder und Jugendliche nehmen an Ausschusssitzungen teil

Neben der ehrenamtlichen Parteiarbeit nehmen die Interessierten an Ratssitzungen, die im vier bis sechs wöchigen Turnus stattfinden, und auch an Fraktionsausschusssitzungen teil. Persönliche Interessen und Ideen sind sehr willkommen und werden umgesetzt. „Zu einer Abschlusspizza seid ihr natürlich auch herzlich eingeladen“, so alle Ratsmitglieder. Bei einer Nicht-Teilnahme an den Sitzungen, können die Jung-Politikerinnen und -Politiker flexibel per WhatsApp absagen oder bei einem Live-Stream teilnehmen.

Für interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrende und Erziehungsberechtigte gibt es hier weitere Informationen.

AFP

Mehrere Schweine verstorben: Viehtransporter auf der B214 umgekippt

Symbolfoto: Schweine.
Symbolfoto: Schweine.

Am Freitagmorgen (24. Februar) ist auf der Bundesstraße 214 ein Schweinetransporter umgekippt. Der Fahrer blieb unverletzt, allerdings sind mehrere Schweine verstorben.

Gegen 06:30 Uhr befuhr ein 33-Jähriger aus Schwagstorf bei Fürstenau mit einer Zugmaschine die „B214- Ankumer Straße“ in Richtung Bersenbrück. Der Fahrer beabsichtigte nach links auf die „Nortruper Straße“ abzubiegen. Bei der Bremsung kippte der Anhänger in Kurvenlage um und blockierte die Fahrbahn.

Zehn Schweine tot

Auf dem Anhänger waren 90 Schweine geladen. Einige Schweine liefen außerhalb des Anhängers herum, sodass die Bahnstrecke kurzzeitig gesperrt wurde. Der Fahrer blieb unverletzt. Amtstierärzte des Landkreises Osnabrück wurden zur Verladung hinzugezogen. Für die Verladung der Tiere musste die Fahrbahn voll gesperrt werden. Außerdem begutachteten die Tierärzte die Schweine. Zehn Schweine mussten eingeschläfert werden.

Der Anhänger und die Tiere wurden abtransportiert. Die Fahrbahn wurde durch die Straßenmeisterei gesäubert. Die Leitplanke wurde auf einer Länge von etwa zehn Metern beschädigt. Die Sperrung der Fahrbahn wurde um 10:30 Uhr wieder aufgehoben.

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AFP