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VW dementiert die Schließung des Standorts Osnabrück

Die Zukunft des traditionsreichen Volkswagen-Werks in Osnabrück steht weiterhin in den Sternen. Eine Mitteilung des Betriebsrats über ein angeblich beschlossenes Produktionsende zu Oktober 2027, das in der Ratssitzung am Dienstag (29. April) heftig kritisiert wurde, dementierte der Konzern jedoch entschieden.

„Es gibt keinen derartigen Beschluss“

„Es gibt keinen derartigen Beschluss“, betonte ein VW-Unternehmenssprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Vielmehr befinde man sich in einer Phase der Prüfung verschiedener Optionen – unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte. Entscheidungen seien bislang nicht getroffen worden, heißt es aus Wolfsburg. Die Gespräche verlaufen laut VW ergebnisoffen.

Kommen Militär-LKW künftig aus der Friedensstadt?

Für neues Interesse am Standort sorgt unterdessen der Rüstungskonzern Rheinmetall. Wie bekannt wurde, besuchte Vorstandschef Armin Papperger bereits im März das Osnabrücker Werk, um mögliche Kooperationsformen auszuloten – insbesondere im Bereich militärischer Nutzfahrzeuge. Konkret geht es um eine Zusammenarbeit bei der Produktion von Militär-Lastwagen.

Eine entsprechende Zusammenarbeit zwischen Rheinmetall und der VW-Tochter MAN existiert bereits seit 2010. Ob das Interesse von Rheinmetall zu einer langfristigen Perspektive für das Werk in Osnabrück führt, bleibt offen. Klar ist nur: Der Standort steht vor einem Umbruch.


 
Dominik Lapp
Dominik Lapp
Dominik Lapp ist seit 2023 Redaktionsleiter der HASEPOST. Der ausgebildete Journalist und Verlagskaufmann mit Zusatzqualifikation als Medienberater, Social-Media- und Eventmanager war zuvor unter anderem als freier Reporter für die Osnabrücker Nachrichten, die Neue Osnabrücker Zeitung und das Meller Kreisblatt sowie als Redakteur beim Stadtmagazin The New Insider und als freier Autor für verschiedene Kultur-Fachmagazine tätig. Seine größte Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Musical und der Oper, worüber er auch regelmäßig auf kulturfeder.de berichtet.
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