Bereits in der Nacht zum Sonntag vor einer Woche (14.06.) wurde eine junge Frau (22) in der Nähe des Osnabrücker Rosenplatzes von zwei mutmasslichen Sexualstraftätern belästigt und unsittlich berührt.
Polizei gibt Phantombilder raus
Mit Phantombildern ist die Polizei nun auf der Suche nach den beiden Verdächtigen.
Gegen halb Eins am frühen Sonntagmorgen war die junge Frau auf dem Nachhauseweg, als Sie auf der Johannisstraße – kurz vor dem Rosenplatz – von den beiden Tätern angesprochen wurde. Sie reagierte jedoch nicht auf die Ansprache der beiden, die daraufhin ihrem späteren Opfer folgten.
Als einer der beiden Gesuchten Sie an der Meller Straße unsittlich berührte, konnte sie sich mit einem Tritt wehren und die beiden in die Flucht schlagen.
Täter zwischen 20 und 25 Jahre alt
Die Täter werden mit einem Alter von etwa 20-25 Jahre beschrieben.
Einer der beiden Gesuchten war etwa 170-175cm groß, schlank und hatte einen dunklen Hautteint. er soll hochdeutsch gesprochen und vermutlich gegelte Haare haben. Nach Angaben der Polizei war er mit einem kurzärmeligen, dunkelroten bis bordeaux-farbenen Rundhals-T-Shirt und einer dunklen Hose bekleidet.
Dunkelhäutiger Täter mit langstieliger Blume
Die Polizei gibt zusaätzlich an, der Täter mit der dunkleren Hautfarbe habe eine langstielige Blume bei sich gehat..
Der zweite Unbekannte war ebenfalls etwa 170-175cm groß und wird als kräftig beschrieben. Er hatte dunkelblonde, kurze Haare, sprach ebenfalls hochdeutsch und trug ein hellblaues T-Shirt, vermutlich mit einem Aufdruck auf der Brust.
Hinweise auf die Täter wie immer bitte direkt an die Polizei unter 3273142 oder 3272115.
Niemeyer & Konsorten diese Woche live am Rosenplatz
NIEMEYER & KONSORTEN laden diese Woche gleich zu zwei Konzerten – jeweils mit freiem Eintritt – rund um den Rosenplatz.
Ich hätt so gern mit dir am Westerberg gewohnt,
doch leider hat´s nur bis zum Rosenplatz gereicht
Unter diesem Motto präsentieren Wolfgang Niemeyer, Sven Stumpe, Burkhard Wagner, Matthias Wiemann und ein Überraschungsgast Texte und Lieder aus Osnabrück. Der musikalische Rahmen reicht von Ska („Du kommst immer“) über balladeske Elemente („Sie wartet nicht mehr“) bis zu bodenständigem Folkrock („Besoffen“).
Die Texte handeln vom Leben, von der mehr oder weniger romantischen Liebe, von den schlimmen Folgen des übermäßigen Alkoholkonsums und natürlich immer wieder von Osnabrück, denn hier sind NIEMEYER & KONSORTEN zuhause.
Wolfgang Niemeyer und Sven Stumpe kennen sich seit vielen Jahrzehnten, sie spielten schon in den 80er Jahren in der Formation „Kinder der Zeit“ zusammen und waren durch Radio- und Fernsehauftritte auch überregional bekannt. Anfang dieses Jahres beschlossen die beiden, mal wieder gemeinsam mit neuen Stücken aufzutreten.
Niemeyer ist für die Texte zuständig, Stumpe ist der musikalische Kopf bei den KONSORTEN. Die beiden werden hervorragend von Burkhard Wagner an der Gitarre ergänzt, der auch einige eigene Musikstücke präsentiert. Matthias Wiemann am Akkordeon sorgt für einen anspruchsvollen musikalischen Rahmen und gibt den Liedern eine besondere Atmosphäre und Brillianz.
Nach ein paar Probeauftritten in der lokalen Gastronomie (HASEPOST berichtete vom Auftritt im Jäger) geht es nun an zwei Tagen wieder unter die Leute, am 01. Juli um 21 Uhr ins „Trash“ an der Meller Straße 16 und am 03. Juli um 21 Uhr in die „Latüchte“ an der Kommenderiestraße 114. Der Eintritt ist frei. Das Publikum darf sich auf ein buntes Programm freuen, daß zwischen Texten und Liedern wechselt und passend zu den Locations auch den Rosenplatz nicht vergißt. Zur Feier des Tages trinken die Künstler nach ihren Auftritten gerne auch mal einen mit dem geneigten Publikum. Man darf also gespannt sein auf die beiden Konzerte Anfang Juli, wenn Wolfgang Niemeyer bekennt:
„Meine große Liebe kommt nicht aus Berlin, nicht aus Hamburg oder München und erst recht nicht aus Wien. Ich sag es kurz in einem Satz: Mein Schatz, der kommt vom Rosenplatz!“
Autohäuser sind langweilig? Wie wäre es mit japanischer Küche, einem Platz vor dem Kamin oder einem japanischen Garten, in dem sich bequem auf den Kundenberater warten lässt? Derartige Annehmlichkeiten bietet die WELLERGRUPPE jetzt ihren Kunden im neueröffneten „Lexus Forum“ in Osnabrück.
Drei Neueröffnungen innerhalb kürzester Zeit
„Nachdem wir im Mai SKODA in Bielefeld und in der letzten Woche B&K in Herford neueröffnet haben, sind wir nun besonders stolz darauf mit unserer Brand AUTOWELLER das modernste Lexus Forum Europas, direkt neben unserem Stammhaus in Osnabrück, zu eröffnen. Mit dem Neubau, welches nach japanischem Vorbild erbaut wurde, sind wir das Aushängeschild von Lexus in Deutschland“, so Burkhard Weller heute gegenüber der Presse.
Eröffnung mit reichlich VIPs aus der Autobranche
Am Mittwoch, den 24.06. eröffnete die WELLERGRUPPE, unter der Flagge von AUTOWELLER, mit 450 geladenen VIP-Gästen das Lexus Forum in Osnabrück. Der 1.000 qm große Neubau an der Pagenstecherstraße ist bereits der 34. Autohausstandort der WELLERGRUPPE und binnen kürzester Zeit die dritte Neueröffnung der Unternehmensgruppe.
Unter den 450 Gästen war die Toyota Geschäftsführung mit Ferry Franz (General Manager Lexus Deutschland), Tom Fux (Präsident Toyota Deutschland), Masaki Hosoe (Vorsitzender der Geschäftsführung Toyota Deutschland), Christian Ruben (Geschäftsführer der Toyota Kreditbank) und Veronica Shuvistova (Country Manager Lexus) vertreten.
Weller-Gruppe mit ambitionierten Zielen
Wie HASEPOST bereits berichtete, knackte das von Burkhard Weller 1979 in Osnabrück gegründete Unternehmen im vergangenen Jahr die 1-Milliarden-Marke im Umsatz und hat sich vorgenommen diesen Rekordumsatz bald schon zu verdoppeln.
Burkhard Weller gibt sich daher auch selbstbewusst: „Mit unserem Neubau haben wir einen weiteren Schritt für unsere Mission 2020 getan und im September folgt mit der großen Eröffnungsfeier des Audi Zentrums in Bielefeld der nächste wichtige Schritt für das Wachstum der WELLERGRUPPE. Denn schließlich wollen wir bis 2020 unseren Absatz auf 100.000 Fahrzeuge steigern und dabei einen Umsatz von 2 Milliarden Euro erzielen. Weitere Überraschungen sind nicht ausgeschlossen.“
Die WELLERGRUPPE ist eine der größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland und betreibt derzeit 34 Autohäuser der Marken Toyota/Lexus (AUTOWELLER), BMW/MINI (B&K) und VW/AUDI/SKODA/VW Nutzfahrzeuge (Max Moritz).
Unter Verwendung von Pressematerial und Fotos der WELLERGRUPPE.
Ein 10-jähriger Junge fährt am frühen Morgen die Sutthauser Straße entlang in Richtung Innenstadt – was dann passiert ist unglaublich.
Es kommen dem Schüler – der vollkommen korrekt in Fahrtrichtung auf der rechten Seite den Fahrradweg benutzt – drei ältere Radfahrer entgegen.
Einer der drei Unbekannten stößt im Vorbeifahren mit seinem Lenker gegen den Lenker vom Fahrrad des 10-Jährigen, woraufhin der Junge ins Straucheln gerät und stürzt. Der Junge zieht sich dabei zum Glück nur leichte Verletzungen zu.
Unfallverursacher radeln einfach weiter
Ohne sich um den verletzten 10-Jährigen oder dem Schaden an seinem Fahrrad zu kümmern setzt die Gruppe rund um den Unfallverursacher ihre Fahrt fort und begeht Unfallflucht.
Der Unfallverursacher selbst trug nach Angaben der Polizei eine schwarze Jacke mit Kapuze, hatte lange Haare und eine tiefe Stimme.
Einer der Begleiter trug eine Mütze, eine graue „Jack Wolfskin“-Jacke, rote „Adidas“-Schuhe. Besonderes Merkmal: ein Kinnbart.
Zur dritten Person hat die Polizei nur vermerkt, dass sie mit einem Pegasus Fahrrad unterwegs war und mit einer grün-blauen Jacke und schwarzen Schuhe bekleidet war.
Zeugen des Unfalls sowie der Verursacher werden gebeten sich beim Verkehrsunfalldienst der Polizei zu melden: 0541/327-2315.
Knappe 8 Millionen „warmer Regen“ für die Stadtkasse
Es ist kein Märchen: die Niedersächsische Landesregierung will exakt 7.860.204,95 Euro an die klamme Stadtkasse überweisen. Mit einem Gesetz soll die Investitionstätigkeit von Kommunen gefördert werden.
Hannover verteilt Bundesmittel an finanzschwache Kommunen
Am Dienstag hat das Kabinett in Hannover den Entwurf des „Niedersächsischen Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (NKInvFG)“ zur Verbandsbeteiligung freigegeben.
Wenn das Gesetz so durchkommt, wird den niedersächsischen Kommunen der rasche Zugriff auf 327,5 Millionen Euro Bundesmittel ermöglicht. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen des Bundes von insgesamt etwa 3,5 Milliarden Euro zur Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Kommunen. Es fließt an Gemeinden und Kreise, die nach den Kriterien Einwohnerzahl, Arbeitslosenquote und Kassenkreditbestand in ihrer Investitionstätigkeit unterstützt werden müssen. Bis 2018 können die Mittel für Investitionen eingesetzt werden.
Die Verteilung erfolgt jeweils zu einem Drittel anhand der Kriterien Einwohner, Arbeitslosenquote und Kassenkreditbestand.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Frank Henning findet das Verfahren gerecht. „Somit ist sichergestellt, dass finanzschwache Kommunen mehr erhalten als finanzstärkere Kommunen. Das ist eine Frage der gerechten Verteilung“, so Henning in einer gesonderten Presseerklärung vom Tage.
Eigenanteil der Kommunen ist überschaubar
Frank Henning begrüßt, dass das Gesetz eine Spreizung bei der Aufbringung des Eigenanteils von fünf bis fünfzehn Prozent vorsieht. So könne gewährleistet werden, dass finanzschwache Kommunen einen noch geringeren Eigenanteil als die vom Bund geforderten zehn Prozent zu leisten haben. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert erklärt dazu: „Osnabrück erhält 7.86 Millionen Euro und muss dafür einen Eigenteil in Höhe von rund einer Million Euro aufbringen.“
Schulen sollen vom Geldregen profitieren
Der Oberbürgermeister will dem Rat vorschlagen, diese Mittel insbesondere für die dringend sanierungsbedürftigen Schulen einzusetzen. Griesert:„Zahlreiche Bauten sind in die Jahre gekommen und müssen auch unter energetischen und klimatischen Gesichtspunkten saniert werden. Wenn wir die Mittel für unsere Schulen einsetzen, tun wir unseren Kindern Gutes, dem Klima und der Umwelt, aber auch dem Haushalt der Stadt Osnabrück. Auch Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen für die erforderliche Ganztagsbetreuung können davon bezahlt werden.“
Griesert hofft darauf, dass der Rat diesem Vorschlag folgt. Er hat bereits die Verwaltung gebeten, eine Prioritätenliste zusammenzustellen, um möglichst zügig zu entscheiden, welche Investitionen wir mit diesem Geld finanzieren können.
Abschliessend erklärt der Oberbürgermeister er bedanke sich ausdrücklich bei der Landesregierung, die das Geld der Stadt ohne weitere bürokratische Hürden überlässt.
Über den nächsten Halt OS-Bahn im Halbstundentakt freuen sich (v. l. n. r.): Frank Otte, Stadtbaurat der Stadt Osnabrück, Olaf Lies, Wirtschaft- und Verkehrsminister Niedersachsen, Dr. Winfried Wilkens, Kreisrat des Landkreises Osnabrück, und Dr. Stephan Rolfes, Geschäftsführer der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück (PlaNOS).
Mit einer guten Nachricht und einer klaren Botschaft zur Verbesserung des Nahverkehrs in Stadt und Landkreis Osnabrück kam Olaf Lies, Niedersächsischer Verkehrs- und Wirtschaftsminister am Dienstagabend nach Sutthausen: „Ihre Ideen zur OS-Bahn, die unter anderem mögliche Halbstundentakte von Osnabrück in den Landkreis und zurück, zusätzliche Haltepunkte aber auch die verbesserte Verknüpfung von Bus- und Bahnverkehren beinhalten, passen in die aktuellen Konzepte des Landes Niedersachsen. Wir begrüßen die Zusammenarbeit von Aufgabenträger, Landkreis, Stadt und Infrastrukturanbieter in der Planung und sollten die Pläne gemeinsam schnell weiter vorantreiben.“ Mit dem attraktiven Bahnangebot im Nordkreis und auf dem Haller Willem habe man die regionale Erfolgsstory begonnen und setze diese mit der Etablierung eines möglichen Halbstundentaktes fort. Die politischen Vertreter aus Stadt und Region und insbesondere die Bürgermeister zeigten sich sehr erfreut über die positive Perspektive für noch bessere Verbindungen in der gesamten Region Osnabrück.
Über den nächsten Halt OS-Bahn im Halbstundentakt freuen sich (v. l. n. r.): Frank Otte, Stadtbaurat der Stadt Osnabrück, Olaf Lies, Wirtschaft- und Verkehrsminister Niedersachsen, Dr. Winfried Wilkens, Kreisrat des Landkreises Osnabrück, und Dr. Stephan Rolfes, Geschäftsführer der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück (PlaNOS).
Landkreis und Stadt Osnabrück stärker verbinden
„Hier wird das Band, das zwischen Landkreis und Stadt Osnabrück auch im Sinne von Pendlerverkehren in beide Richtungen besteht, noch mehr gestärkt“, sagte Dr. Winfried Wilkens, Kreisrat des Landkreises Osnabrück. Er dankte Minister Lies für das positive Signal und sprach sich ebenfalls dafür aus, dass zeitnah alle Beteiligten die Idee einer OS-Bahn konkretisieren sollen. „Ein attraktiver Nahverkehr für die Region Osnabrück bekommt durch die Idee eines OS-Bahn-Konzeptes noch mehr Bedeutung. Die geplante Verknüpfung aller Verkehrsträger verbessert die regionale Mobilität im Landkreis insgesamt“, so Wilkens weiter.
„Wir haben diese Idee bereits in den Nahverkehrsplänen der letzten Jahre verankert. Jetzt bietet sich uns – unter anderem durch die Förderprojekte des Landes zur Reaktivierung von Bahnhalten, aber auch allgemein durch die Stärkung der Regionen in Niedersachen – die Möglichkeit, die Idee in die Wirklichkeit zu übertragen – gemeinsam packen wir das jetzt an!“, freute sich Dr. Stephan Rolfes, Geschäftsführer der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück (PlaNOS).
Zum OS-Bahn Konzept
Mit dem OS-Bahn Konzept 2025 soll der Nahverkehr für Region und Stadt Osnabrück Erheblich attraktiver gestaltet werden. Das wichtigste Merkmal soll ein 30-Minuten-Takt auf den Bahnstrecken werden.
Weitere Details des Konzeptes zur Verbesserung der Erreichbarkeit zwischen Stadt und Region:
zusätzliche Haltepunkte wie z. B. in Alfhausen, Belm-Vehrte und Osnabrück-Rosenplatz
integriertes Bus-Schiene-Konzept mit optimalen Umsteigemöglichkeiten
Mobilitätspunkte in Stadt und Region einschließlich Park & Ride, Bike & Ride und Carsharing-Stationen
Streckenverknüpfungen für Direktfahrten auch über das Oberzentrum Osnabrück hinaus
VfL-Legende Joe Enochs als privater Hauseigentümer und das VfL Jugend-Leistungszentrum als Verein nutzten als erste ein kostenloses Beratungsangebot, um die Eignung ihres Hauses für Solarenergie individuell und kostenfrei prüfen zu lassen.
Mit der Solar-Check Kampagne haben Osnabrücker Hauseigentümer, Vereine und auch kleine Unternehmen die Möglichkeit für eine kostenlose Beratung. Denn Sonnenenergie kann für die Stromerzeugung, Aufbereitung von Warmwasser und für die Unterstützung der Heizung genutzt werden – das ist gut für das Klima und den Geldbeutel.
100 kostenlose Beratungen im Angebot
Die Kampagne ist eine Kooperation zwischen der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und der Stadt Osnabrück, bei der 100 kostenlose Solar-Check-Beratungen angeboten werden.
Joe Enochs nutzte als erster Privathauseigentümer diese Möglichkeit. In dem einstündigen Gespräch mit dem unabhängigen Energieberater Rupert Neumann wurden zunächst die Eckdaten des Hauses besprochen und die Eignung des Daches und der Heizungstechnik geprüft. Auch die Angaben zum bisherigen Energieverbrauch wurden aufgenommen.
Das Fazit des Energieberaters: Bei dieser Immobilie ist die Installation einer Photovoltaikanlage besonders empfehlenswert, denn circa 60 bis 70 Prozent des Stromverbrauchs könnte durch die Anlage gedeckt werden – eine Investition, die sich langfristig finanziell rechnen würde. Ein zusätzlicher Stromspeicher könnte eine noch höhere Abdeckung erzielen. „Zudem empfehle ich mittelfristig den Austausch der Heizung durch ein Brennwertgerät, so könnte Familie Enochs zusätzlich auf einen Schlag 12 bis 13 Prozent Energie einsparen“, so Rupert weiter.
Joe Enochs: „Natürlich interessieren jeden Gebäudebesitzer auch die Anschaffungskosten und die Amortisationsfrage. Der Energieberater hat auch hierzu eine Einschätzung geäußert und auf mögliche Förderungen verwiesen. Wir überlegen uns jetzt, ob und welche Maßnahme für uns in Frage kommen. Dazu holen wir uns erst einmal unverbindliche Angebote verschiedener Solartechnikfirmen ein.“
VfL könnte mit Solarenergie sogar Geld verdienen
Für das VfL Jugend-Leistungszentrum mit seinen drei Gebäuden und der hohen Nutzung insgesamt war eine umfassende Prüfung notwendig.
Das Ergebnis: „Das Leistungszentrum bietet ideale Voraussetzungen sowohl für die Nutzung von Photovoltaik als auch für Solarthermie. Die Investitionskosten sind in maximal acht Jahren, eher weniger, wieder reingeholt. Ab dann macht das Leistungszentrum mehrere tausend Euro Plus im Jahr“, so Rupert. VfL-Präsident Hermann Queckenstedt: „Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit hatten, den Solarcheck für unser Jugend-Leistungszentrum durchführen zu lassen. Nun wissen wir, dass wir mit Solarenergie nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch unsere Energiekosten deutlich reduzieren können. Gleichzeitig können wir damit auch unserer sozialen Verantwortung gerecht werden und unseren jungen Sportlern aufzeigen, dass es wichtig ist und sich lohnen kann, in Erneuerbare Energien zu investieren.“
Solarenergie als Teil des Masterplans 100% Klimaschutz
Für viele Dächer geeignet: eine Solaranlage (Symbolbild)
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert erläutert: „Ich freue mich, dass wir mit 100 kostenlosen Beratungen, einen Anreiz für Hauseigentümer schaffen, sich mit dem Thema Solarenergie zu beschäftigen. Solarenergie ist ein wichtiger Bestand, um unsere Ziele des Masterplans 100% Klimaschutz erreichen zu können – die Senkung der CO2-Emissionen um 95 Prozent und des Endenergieverbrauchs um 50 Prozent bis zum Jahr 2050. Nur mit dem Ausbau der Solarenergie werden wir es schaffen, den verbleibenden Energiebedarf bis 2050 mit Erneuerbaren Energie decken zu können.“
Kontakt und Terminvereinbarung:
Interessenten für einen kostenlosen Solar-Check können sich bei der Stadt Osnabrück, Fachbereich Umwelt und Klimaschutz, Telefon 0541/ 323-3173, E-Mail umwelt@osnabrueck.de melden.
Zum Hintergrund:
Die Solarcheck-Kampagne basiert auf einen Konzept, welches in den letzten drei Jahren erfolgreich in der Region Hannover erprobt wurde und nun als übertragbares Modell von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) zur Anwendung auf andere Regionen/Kommunen beworben wird. Ursprünglich sind als Projektträger nur regionale Energieagenturen vorgesehen, allerdings konnte die Stadt Osnabrück überzeugen, dass das Modell auch mit einer Kommune als Projektträger realisiert werden kann. Die KEAN fördert die Stadt Osnabrück mit bis zu 10.000 Euro.
„Für 1.500 Anschlüsse, die Nummer 1“, mit diesen Worten stellte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert heute die X-Port-Band und ihre Komposition für die städtische Telefonanlage der Öffentlichkeit vor.
30 Einsendungen, teils instrumental, teils eher Karnevalsmusik
Die schon vor einigen Jahrzehnten als Schülerband am Graf-Stauffenberg-Gymnasium (GSG) gegründete Coverband wurde mit ihrem „Jingle“ aus insgesamt 30 Einsendungen ausgewählt. Das Instrumentalstück, das nach Angaben der Band schon lange „in der Schublade schlummerte“, ist ab sofort die neue Warteschleifenmusik der Stadtverwaltung.
Als Preisgeld, und für die Überlassung der Rechte an dem Stück, erhielt die Band heute einen Scheck über 500 Euro vom Oberbürgermeister.
Die Idee kam aus dem Presseamt
Presseamts-Chef Dr. Sven Jürgensen musste eingestehen, der Bedarf für eine neue Warteschleifenmusik war schon länger da. Die alte Warteschleife stammte nach seiner Schätzung wohl aus einer Zeit, „als man Telefonnummern noch per Drehscheibe wählen musste“.
Der Impuls die neue Warteschleife per Wettbewerb „von Osnabrückern für Osnabrücker“ auszuwählen kam von Presseamtsmitarbeiterin Nina Hoss, die auch der Jury angehörte, die mit (unter anderem) Tom Bullman auch musikalisch hochkarätig besetzt war.
Nach Angaben von Nina Hoss war die Auswahl unter den Einsendungen nicht einfach, von Instrumentaltiteln, über gesprochene Ansagen bis zu Stücken, die eher karnevalistisch anmuteten, war alles dabei.
Warteschleife soll nicht aggressiv machen
Oberbürgermeister Griesert erklärte, für ihn sei eine Warteschleife schon gut, wenn der Anrufende, wenn er denn seinen Gesprächspartner endlich erreicht, nicht aggressiver sei als vorher.
Besser aber:
die Schleife sollte so sein, dass man am Ende der Wartezeit eigentlich noch die Musik zu Ende hören möchte
Ob die neue Musik das leistet, können jetzt die ca. 1.000 Anrufer, die täglich bei der Stadt anrufen, selbst entscheiden. Die neue Warteschleife ist ab sofort geschaltet, nicht nur bei der Stadtverwaltung sondern auch bei den Servicebetrieben (OSB) und weiteren der Stadt zugehörigen Ämtern.
Für alle, die direkt ihren Gesprächspartner erreichen – was die Regel sein sollte – haben wir oben einen Ausschnitt zum Probehören.
Lediglich 45 Rückmeldungen zum Thema Bahn-Lärm, „das ist zu wenig, um deutlich zu machen, dass mehr Lärmschutz in Osnabrück nötig ist“, meint der umweltpolitische Sprecher der GRÜNEN-Ratsfraktion, Volker Bajus.
Beteiligung am Lärmaktionsplan der Bahn ist online
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) erarbeitet derzeit einen Lärmaktionsplan. Jeder von Bahn-Lärm betroffene Bürger hat im Beteiligungsprozess der Lärmaktionsplanung die Möglichkeit, sich zu seiner persönlichen Lärmsituation zu äußern.
Das gilt natürlich auch für die Osnabrücker Bahnstrecken. „Das Eisenbahnkreuz Osnabrück hat besondere Belastungen. Die bisherigen Maßnahmen zum Lärmschutz sind zu begrüßen, aber es muss noch mehr passieren“, fordert Volker Bajus.
Befragung der Bürger endet im Juni
Das EBA habe zum Thema Bahnlärm eine umfangreiche Bürgerinformation ins Netz gestellt. Bis Mitte 2016 soll der erste bundesweite Lärmaktionsplan erstellt werden. Noch bis Ende Juni hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit sich zur Lärmsituation zu äußern und sich an der Lärmaktionsplanung zu beteiligen.
Ab 2018 wird das Eisenbahn-Bundesamt in die turnusgemäße Lärmaktionsplanung einsteigen und den Lärmaktionsplan danach regelmäßig aktualisieren.
Etwa vier Millionen Bürger sind von Lärm betroffen
Die bundesweite Lärmaktionsplanung außerhalb der Ballungsräume umfasst ca. 13.400 km Schienenstrecke und betrifft ca. 3.500 Kommunen bzw. etwa 4 Mio. Bürger. Sie ist ein langfristiger und kontinuierlicher Prozess, der in einem fünfjährigen Zyklus durchgeführt wird.
Grüne: Osnabrücker sollen diese Chance wahrnehmen
Die Bürgerinnen und Bürger sind ausdrücklich aufgefordert sich an dem Thema zu beteiligen. „Wir Osnabrücker sollten die Chance wahrnehmen und uns in Sachen Bahnlärm Gehör verschaffen.
„Lärmschutzwand (im Bau)“ by Richard Huber. CC BY-SA 3.0
Gesucht sind weitere Hinweise zu besonderen Belastungen“, so Bajus.
Onlineplattform nicht genügend bekannt?
Volker Bajus kritisiert die Öffentlichkeitsarbeit der Bahn. „Die Plattform ist von der Bahn leider kaum bekannt gemacht worden. Die Frist endet am 30.06. Bislang gibt es im Stadtgebiet erst 45 Rückmeldungen. Das ist zu wenig, um deutlich zu machen, dass mehr Lärmschutz in Osnabrück nötig ist.“
Es war ein mutiger Schritt ausgerechnet in der beschaulichen Hasestadt ein mobiles Bezahlverfahren einzuführen, während Banken und Technologieriesen noch über weltweit gültige Standards diskutierten.
Offenbar hat David aber den Kampf gegen Goliath verloren. Das mit viel Medienrummel – vor allem vom Medienpartner NOZ – begleitete Pilotprojekt „Safe & Quick Mobile Payment“ (kurz: SQ) wird zum Monatsende eingestellt.
Bargeldloses Zahlen wo sonst nur Bargeld lacht
Ein bunter Schnitt quer durch die Osnabrücker Einzelhandels- und Gastronomielandschaft akzeptierte ab Herbst 2013 das Handy als Bezahlfunktion. Von Beginn an dabei waren zum Beispiel die Filmpassage, McDonalds an der Pagenstecherstraße oder der Grüne Jäger – alles keine Orte an denen man sonst bargeldlos bezahlen kann. Pascal Rupp, Wirt des Grünen Jägers, wird in Zukunft wieder auf reine Barzahlung setzen. Von der App hingegen war er schnell überzeugt. Nach seinen Angaben war es für ihn sehr positiv, dass er als Partner sich um wenig kümmern musste. Die Softwareinstallation wurde von Fachleuten übernommen und anders als bei EC- oder Kreditkartenterminals gab es keine zusätzlichen Kosten für Hard- oder Software.
Bezahl-App bot auch einen „Toilettenfinder“
Mit der Lokalzeitung NOZ hatte der Flensburger Technologiepartner „mr. net group“ einen starken lokalen Partner gefunden. Neben reichlich begleitender Medienberichterstattung lieferte das Medienhaus auch gleich die passende App, in der die Bezahlfunktion integriert wurde.
Ein Android- oder Apple-Smartphone ist Voraussetzung für die App „Osnabrück | Osnabrücker Land“, an der sich auch die Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH (OMT), der Tourismusverband Osnabrücker Land e.V. und der Landkreis Osnabrück beteiligen.
Die App, die auch nach dem Ende der Zahlfunktion weiter funktionieren soll, bietet zahlreiche Informationen aus Osnabrück und dem Osnabrücker Land.
Etwas skurril: „nur einen Klick“ von der Bezahlfunktion entfernt findet sich eine Funktion, mit der sich eine öffentliche Toilette finden lässt. Die Bedürfnisse können halt recht unterschiedlich sein.
War es ein Erfolg? Zahlen lügen nicht…, oder?
Als Antwort auf eine Anfrage der FDP-Stadtratsfraktion lieferten OMT und Verwaltung vor ein paar Tagen nüchterne Zahlen zu dem Pilotprojekt, das der Anbieter inzwischen auf seiner Website als „erfolgreich beendet“ bezeichnet.
So belief sich die Zahl der registrierten Nutzer der Bezahlfunktion auf 2.189.
Erstaunlich ist, dass nach erfolgreicher Registrierung die tatsächliche Nutzung offenbar eine große Hürde darstellte. Transaktionen über die Bezahlfunktion wurden laut Stadtverwaltung nur 1.669 mal registriert. Auch die Zahl der teilnehmenden Betriebe blieb bis zum Schluss übersichtlich. Waren es laut Pressemeldung von mr. commerce zum Start 2013 bereits 25 Akzeptanzstellen, so gibt die Verwaltung am Ende nur 40 teilnehmende Betriebe an.
Der Anbieter mr. commerce scheint allerdings irgendwie anders gezählt zu haben. In einer abschliessenden Pressemeldung vom Mai heisst es „über 3.500 Kunden“ hätten sich im Projektzeitraum für die Nutzung der Bezahlfunktion registriert. Auch die Zahl der teilnehmenden Betriebe wird von mr. commerce mit „mehr als 50“ deutlich positiver angegeben.
Auf diese nicht unerhebliche Abweichung der Kennziffern angesprochen, erklärte Marketingleiter Michael Gottburg auf Nachfrage der Redaktion einen möglichen „falschen Datenabgleich“ als Grund für die zwischen Flensburg und Osnabrück abweichend angegebenen Zahlen, auch käme es darauf an, wie man registrierte Benutzer definiere.
Obwohl der Erfolg also eher überschaubar war, entstanden für die beteiligten Stellen der Stadt und des Landkreises Osnabrück keine Kosten. Die Verwaltung teilte auf die Anfrage der FDP mit, dass „Kosten und Provisionserlöse der Funktion“ zwar defizitär, aber „auf Risiko der NOZ“ gelaufen seien.
Aus Sicht der Verwaltung ist „kein zwingendes Bedürfnis des Marktes (in Osnabrück) für diese Art der Bezahltechnologie festzustellen“.
Apple, Aldi und Google stehen in den Startlöchern
Wie geht es weiter mit dem bargeldlosen Bezahlen? Deutschlands größter Discounter Aldi kündigte erst vor ein paar Tagen an, in allen 2.400 Filialen von Aldi Nord das Bezahlen mit dem Handy zu ermöglichen. Der Service ist ab sofort verfügbar – auch in Osnabrück. Benötigt wird ein Android Smartphone auf dem eine „Wallet-App“ installiert ist, dort wird eine virtuelle Maestro- oder V-Pay-Debitkarte hinterlegt.
Bereits seit Herbst vergangenen Jahres rollt Apple den amerikanischen Markt mit seiner Funktion „Apple Pay“ auf. Apple ist in den USA inzwischen Marktführer beim Bezahlen mit dem Smartphone. Über den Dienst kann mit dem iPhone in teilnehmenden Geschäften bezahlt werden, indem das Smartphone an das Lesegerät an der Kasse gehalten wird. Die Identifizierung erfolgt über den Fingerabdruck-Sensor der in allen aktuellen iPhone-Modellen integriert ist. Mit der jetzt laufenden Ausweitung dieses Services nach Großbritannien und China ist die Internationalisierung voll im Gange.
Google bietet mit seinen Android-Telefonen bereits die technische Basis für die bei Aldi eingesetzte Wallet-Bezahlfunktion, will aber bald mit „Android Pay“ einen Dienst anbieten, der dem bereits erfolgreich gestarteten „Apple Pay“ nacheifert – vorerst allerdings auch erst in den USA.