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Stadt Osnabrück gibt Tipps zur sicheren Entfernung von Ambrosia

Stadt Osnabrück gibt Tipps zur sicheren Entfernung von Ambrosia
Ambrosia artemisiifolia

Ihr Name ist so schön und besonders gefährlich sieht sie auch nicht aus – trotzdem macht die Ambrosiapflanze vielen Menschen sehr zu schaffen. Neben allergischen Reaktionen an den Augen oder den Atemwegen können Ambrosia-Pollen auch Asthma und Neurodermitis auslösen. Daher empfehlen der Gesundheitsdienst für den Landkreis und Stadt Osnabrück und der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz die fachgerechte Beseitigung dieser hoch allergenen Pflanze.

Die Ambrosiapflanze (Ambrosia artemisiifolia) stammt ursprünglich aus Nordamerika. In den vergangenen Jahren hat sich das beifußblätterige Traubenkraut, so die genaue deutsche Bezeichnung, jedoch in Zentraleuropa stark ausgebreitet. Die einjährige Pflanze, die bis zu zwei Meter groß wird, wächst gern auf Brachen, an Straßen- und Wegrändern oder in Neubaugebieten. Sie breitete sich ursprünglich u.a. über verunreinigtes Vogelfutter aus und gelangt über die Hausgärten in die freie Landschaft.

Ambrosia artemisiifolia
Ambrosia artemisiifolia

Blütezeit von Juli bis September

In der Blütezeit von Juli bis September setzt jede Pflanze eine Vielzahl von Pollen frei, die ihre allergene Wirkung  entfalten können. Städtische Mitarbeiter kontrollieren die öffentlichen Flächen, aber auch Gartenbesitzer können ihren Beitrag leisten, indem sie ihr Grundstück regelmäßig kontrollieren. Wer Ambrosia entdeckt, sollte es beseitigen und dabei diese Regeln beachten:

  • Personen die allergisch auf Ambrosia reagieren, sollten den Pflanzen fernbleiben
  • Bei der Entfernung der Pflanze lange Handschuhe tragen und Körperkontakt vermeiden
  • Einzelpflanzen sollten, möglichst vor der Blüte, mit der Wurzel aus dem Boden gezogen werden.
  • Die herausgerissenen Pflanzen im Restmüll entsorgen (nicht auf den Kompost, da die Samen über Jahrzehnte keimfähig bleiben).
  • Das Grundstück muss dann im kommenden Jahr kontrolliert werden.

Während der Blütezeit werden bei der Entfernung Masken empfohlen

Werden die Pflanzen während der Blüte herausgerissen, sollten eine Einmalmaske, wie sie z.B. in Baumärkten erhältlich sind, und eine seitlich geschlossene Schutzbrille getragen werden. Blühende Bestände sind vorzugsweise nachmittags zu bekämpfen, da die Ambrosia ihre Pollen überwiegend vormittags freisetzt.  Achtung: Ambrosia kann mit anderen, ähnlich aussehenden Pflanzen wie zum Beispiel dem Beifuß verwechselt werden.

 Weitergehende Informationen  zur Biologie, Verbreitung und Bekämpfung gibt es unter:

www.ambrosia.de

www.ambrosiainfo.de 

Auch bietet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen saisonalen Beratungsservice rund um den Garten unter der Hotline 0441 801-789 an.

Foto: ©LWK Niedersachsen/ Dirk Wolber
AFP

Besonderes „Wind-Jubiläum“ auf dem Piesberg in Osnabrück

Piesberg
Der heutige Windpark Piesberg

Vor genau 25 Jahren begann in Osnabrück ein neues Energie-Zeitalter: Am 20. September 1990 nahmen die Stadtwerke die erste Windkraftanlage auf dem Piesberg in Betrieb. Die Pilotanlage sollte als eine der ersten in der Region die Möglichkeiten der Windkraftnutzung im Binnenland erproben.

„Der 20.9.1990 ist rückblickend ein Meilenstein für uns“, betont der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann. „Die Inbetriebnahme der ersten Windkraftanlage Osnabrücks war schließlich der Startschuss für die Entwicklung des Piesbergs zur ‚grünen Energiezentrale‘ Osnabrücks“. Hülsmann hebt dabei insbesondere die vorausschauende Pionierarbeit der damaligen Stadtwerke-Experten hervor. „Unsere Vorgänger haben damals schon geahnt, welche Wind-Potentiale am Piesberg schlummern. Von deren Weitblick können wir Stadtwerke aber auch die Stadt Osnabrück und die hier lebenden Menschen heute profitieren.“

Der „alte“ Windpark Piesberg
Der „alte“ Windpark Piesberg

Windstrom für umgerechnet 115 Haushalte

Die vor 25 Jahren ans Netz gegangene Anlage vom Typ Enercon E-32 hatte eine Leistung von 280 Kilowatt (kW) und erzeugte rund 400.000 Kilowattstunden (kWh) Windstrom pro Jahr. Immerhin gut 115 Haushalte konnten mit dieser Strommenge rein rechnerisch versorgt werden. Schnell war den Stadtwerke-Experten klar, dass der gut 110 Meter über Osnabrück liegende Piesberg ein überaus wind- und damit ertragreicher Binnenstandort ist. Ab 1994 errichteten die Stadtwerke auf der Felsrippe deshalb drei weitere Enercon-Anlagen vom Typ E-40, der ersten getriebelosen Windkraftanlage. In diesem Zuge musste dann auch die E-32-Pionieranlage einer vierten neuartigen E-40-Anlage mit einer Leistung von 500 Kilowatt (kW) und einem Jahresertrag von rund 800.000 Kilowattstunden (kWh) weichen.

Repowering in 2010: Transport und Montage der neuen Anlagen
Repowering in 2010: Transport und Montage der neuen Anlagen

Erstes Stadtwerk im Bundesverband WindEnergie

Die überaus guten „Wind-Erfahrungen“ auf dem Piesberg veranlassten die Stadtwerke, dem 1996 in Osnabrück gegründeten Bundesverband WindEnergie (BWE) beizutreten. „Wir waren damals das erste Stadtwerk in Deutschland, das BWE-Mitglied wurde“, erläutert Manfred Hülsmann. „Unsere Mitgliedschaft war schon was Besonderes, da es zu dieser Zeit noch große Spannungen zwischen der klassischen Energiewirtschaft und den alternativen Energien gab.“ Deshalb sei der Schritt auch ein starkes Signal für andere Unternehmen aus der klassischen Energiewirtschaft gewesen. „Heute zählt der BWE mehr als 20.000 Mitglieder, darunter viele Stadtwerke, und ist somit einer der weltweit größten Verbände der Erneuerbaren Energien“, so Hülsmann weiter. Nicht zuletzt der gute Austausch innerhalb des Verbandes bewog die Stadtwerke schließlich dazu, im Jahr 2007 den nächsten Schritt zur Weiterentwicklung des Windstandortes Piesberg anzugehen: dem Repowering der mittlerweile gut 15 Jahre alten Anlagen. 

Repowering in 2010: Transport und Montage der neuen Anlagen
Repowering in 2010: Transport und Montage der neuen Anlagen
Repowering in 2010: Transport und Montage der neuen Anlagen
Repowering in 2010: Transport und Montage der neuen Anlagen

Repowering in 2010 vervierfacht den Stromertrag

Innerhalb von neun Monaten wurden drei der vier älteren Anlagen abgebaut und drei neue Enercon-Anlagen vom Typ E-82 errichtet. „Die Arbeiten waren eine logistische Meisterleistung“, betont der Osnabrücker Stadtwerke-Chef. „Der Transport und die Montage der Anlagenteile auf der aufgeschütteten Felsrippe war auch für die Enercon-Experten eine Herausforderung.“ 2010 gingen die drei „Wind-Riesen“ mit einer Leistung von je 2.000 Kilowatt (kW) als eines der ersten Repoweringprojekte Niedersachsens ans Netz. Seitdem erzeugt der Windpark Piesberg mehr als 14 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr. Rund 4.000 Haushalte können rein rechnerisch mit dieser Windstrommenge versorgt werden. „Auch hier haben wir Pionierarbeit geleistet – basierend auf unserem Know-how, das wir uns in 25 Jahren Windkraftnutzung auf dem Piesberg angeeignet haben“, betont Manfred Hülsmann. Der Windpark Piesberg leiste zudem auch einen großen Beitrag zur Erreichung der gemeinsamen Klimaziele von Stadt und Stadtwerken. „Und genau deshalb ist der 20.9.1990 ein bedeutender Tag für uns alle.“

Der heutige Windpark Piesberg
Der heutige Windpark Piesberg

Für Kurzentschlossene: Jubiläumsführung am 18.9.

„25 Jahre Windkraft auf dem Piesberg“ ist zudem Thema einer Jubiläumsführung der Stadtwerke am kommenden Freitag, 18. September. Um 16 Uhr geht es mit dem Bus von der Stadtwerke-Zentrale hinauf zum höchsten Punkt Osnabrücks. Für Kurzentschlossene gibt es noch freie Plätze für die kostenlose Piesberg-Exklusivführung. Alle Infos zur Online-Anmeldung gibt es auf der Stadtwerke-Homepage unter www.swo.de/feiern. Interessierte können sich auch direkt im Stadtwerke-Servicezentrum am Nikolaiort anmelden.

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AFP

Keine Haft für „Doktor Porno“?
89.000 Kinderporno-Dateien auch aktiv getauscht

Voyeur Arzt Osnabrück
Keine Haft für „Doktor Porno“?
89.000 Kinderporno-Dateien auch aktiv getauscht

Wenn am Mittwoch das Landgericht sein Urteil verkündet, wird der beschuldigte Mediziner aus der beschaulichen Siedlung am Osnabrücker Sonnenhügel voraussichtlich keine Haftstrafe antreten müssen. 
Wir haben uns die bekannten Fakten nochmals angeschaut und mit Moritz Gallenkamp gesprochen, der sich auch als Kreisvorsitzender der Osnabrücker FDP für Kinderrechte einsetzt.

Nackte Hausfrauen im Fokus von Justiz und Presse

Wer den Prozess in den vergangenen Tagen verfolgte, dem fiel auf, dass vor allem die heimlich angefertigten Filmaufnahmen seiner Patientinnen im Mittelpunkt von medialer Berichterstattung und prozessualer Aufmerksamkeit standen.
Mit den per „Kugelschreiberkamera“ aufgenommenen und unter dem Ordnungsbegriff „Po-Clips“ ordentlich archivierten Videos, hat die Perversität des Allgemeinmediziners für die Öffentlichkeit ein Gesicht bekommen. Das Gesicht von insgesamt 72 Frauen aus der näheren Nachbarschaft im Dreieck Haste, Sonnenhügel, Dodesheide, die glaubten sich auf ihren Hausarzt verlassen zu können.

Das Vertrauen in den Hausarzt dieser 72 Frauen, von denen 13 damit leben müssen, dass ihre Fälle vor Gericht als verjährt gelten, wurde zutiefst verletzt. Bei genauerer Betrachtung des Falles sind diese Frauen jedoch nur die „Spitze des Eisbergs“.
Die sichtbare Spitze des Eisbergs, die den Blick verdeckt auf tausende anonyme Opfer, an deren Mißbrauch der Angeklagte mittelbar schuld trägt, die aber aus dem Fokus der öffentlichen Wahrnehmung geraten sind und am Ende nicht einmal ein Wort der Entschuldigung des Angeklagten erhielten.

 

Wer Bilder herunterlädt sorgt mit seiner Nachfrage für das Angebot

Moritz Gallenkamp dazu: „Es darf nicht verkannt werden, dass bereits der Besitz von kinderpornographischem Material dazu beiträgt, dass täglich sexueller Missbrauch an unzähligen Kindern vorgenommen wird. Wer diese Bilder herunterlädt oder besitzt, trägt zu diesem Missbrauch indirekt bei. Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage!“
Der FDP-Politiker nennt auch offizielle Zahlen: „Alleine in Deutschland wurden im letzten Jahr an über 14.000 Kindern sexuelle Gewalt verübt – und das sicherlich auch, um diesen Markt zu bedienen.“

Tausenden Kindern wird die Unschuld geraubt

Aus Sicht des Osnabrücker FDP-Kreisvorsitzenden werden die geltenden Gesetze der gewaltigen Zahl und der Schwere dieser Verbrechen gegen Kinder nicht gerecht:  „14.000 ist nicht eine Zahl, sondern hierbei handelt es sich um die geraubte Unschuld und die geraubte unbeschwerte Zukunft von über 14.000 Kindern, die nicht mit Geld zu ersetzen ist.  Kinder sind unsere Zukunft und dementsprechend müssen wir uns auch um sie kümmern und sie schützen. Hierzu gehört es auch, dass sich die Gesetzeslage ändert, denn die Gesetzesänderung aus dem letzten Jahr reicht absolut nicht aus. Das Strafrecht ist in diesem Bereich völlig mangelhaft.“

Ohne Haftstrafe kann keine Therapieauflage erfolgen

Nur bei einer Haftstrafe oder einer Therapie setzt sich der Pädophile, nach Auskunft von Experten, mit seinem Tun wirklich auseinander, wodurch die Gefahr einer neuen Straftat verringert wird. „Ein geständiger Ersttäter, der kinderpornographisches Material besitzt, erhält aufgrund des vorgegebenen geringen Strafrahmens fast immer eine Geldstrafe“, so Gallenkamp, und weiter: „Eine Therapieauflage kann aber erst bei einer Haftstrafe erfolgen. Die Tatsache, dass es dem Richter vom Gesetzgeber angesichts des geringen Strafrahmens verwehrt wird für Besitzer von kinderpornographischen Materials eine Therapieauflage auszusprechen, macht fassungslos! Es wäre ein Leichtes für den Gesetzgeber, die rechtliche Grundlage dafür zu schaffen, dass ein Ersttäter, der kinderpornographisches Material besitzt, auch bei einer Geldstrafe immer eine Therapieauflage erhält!

Ermittlungen zeitgleich mit dem Fall Edathy

Im Falle des Osnabrücker Hausarztes waren die heimlich angefertigten Aufnahmen der entblößten Patientinnen tatsächlich nur ein zufälliger „Beifang“ bei einer Hausdurchsuchung.  Ursprünglicher Auslöser für die Ermittlungen gegen den Arzt waren Hinweise auf den Besitz von Kinderpornographie – hier gilt er als Ersttäter.

Ausriss NOZ
Tatsächlich kein Bezug zum Fall Edathy? NOZ vom Februar 2014

Kurioser „Zufall“, wie es der hannoversche Staatsanwalt Thomas Klinge später laut NOZ behauptete, oder nicht: Die Hausdurchsuchung im bürgerlichen Wohngebiet am Osnabrücker Sonnenhügel fand fast zeitgleich mit den Ermittlungen gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy statt.
Edathy konnten die Ermittler laut dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel „nur“ den Download von 31 eindeutigen, wenn auch lediglich im Grenzbereich zur Kinderpornographie angesiedelten Dateien nachweisen. Was den Beamten in Osnabrück in die Hände fiel hatte hingegen eine andere Qualität – und vor allem auch eine ganz andere Quantität.

89.000 Fotos und Videos von Kindern gefunden

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der 63-jährige Arzt, der bei Facebook auch schon als „Dr. Porno“ bezeichnet wurde, 89.000 kinderpornographische Fotos und Videos von Kindern gehortet haben.
Rechnet man mit lediglich einer Minute Betrachtungsdauer pro Foto oder Videodatei, hätte sich der Arzt volle 37 Wochen jeweils acht Stunden pro Arbeitstag mit seiner „Sammlung“ beschäftigen können. Trotz dieser absurd hohen Zahl und dem Umstand, dass dass der Angeklagte selbst Dateien in Tauschbörsen verbreitet hat, scheint dieser Aspekt dem Gericht offenbar entgangen zu sein.
Zumindest medial waren es vor allem die 72 Patientinnen, denen die volle Aufmerksamkeit galt.
Aber auch der Täter schien seine Schuld eher in der ehemaligen Nachbarschaft zu suchen – nicht bei seinen anonymen Opfern, deren Bilder und Videos er zigtausendfach hortete und zum Tausch anbot.

Der Angeklagte entschuldigte sich nur bei seinen Patientinnen

Die NOZ berichtete über den letzten Verhandlungstag (Abruf ggf. kostenpflichtig) und die abschließenden Worte des Angeklagten wie folgt:  „Ich habe das Vertrauensverhältnis meiner Patientinnen missbraucht“, stammelte der Arzt mit brüchiger Stimme. „Ich weiß nicht, was mich getrieben hat“, fügte er hinzu. Seine Patientinnen bitte er um Verzeihung.

Von einer Entschuldigung an die mehreren tausend Opfer, die durch seine Sammel- und Tauschleidenschaft die Unschuld ihrer Kindheit verloren haben, ist nichts bekannt!

Die Opfer vom Sonnenhügel erhielten inzwischen auch Schmerzensgeld von ihrem ehemaligen Hausarzt – die Bilder und Videos der missbrauchten Kinder kursieren weiter.

AFP

Wir verlosen 4 x 2 Freikarten für das
große Ippenburger Herbstfestival

Ippenburg
Wir verlosen 2 x 2 Freikarten für das
große Ippenburger Sommerfestival

UPDATE! das Gewinnspiel ist beendet! Die Gewinner werden auf der Facebook-Seite bekannt gegeben! 


 Es ist ganz einfach:

Wie groß ist der Gartengelände von Schloß Ippenburg? 

Ippenburg
Wie viele Hektar umfasst das Gelände des Schloß Ippenburg?

 

Die richtige Antwort (Schätzung) bitte unter diesem Beitrag bei Facebook posten (und das „Liken“ von HASEPOST nicht vergessen).

Mit der Teilnahme werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:

  • der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST / I-love-OS bei Facebook „ge-liked“ haben
  • unter dem oben verlinkten Facebook-Beitrag muss per Kommentar eine Schätzung der Größe (Hektar, qm, qkm) der Gartenanlage angegeben sein
  • das Gewinnspiel beginnt am 15.09. um 17:30 und endet am 18.09. um 16:00
  • die vier Teilnehmer, die die richtigen Größe bei Facebook im oben definierten Kommentarbereich angegeben haben, oder dieser mit ihrer Angabe am nächsten kamen, erhalten je 2 Freikarten im Wert von je 15 Euro (zusammen 30 Euro) – bei mehreren gleichlautenden Angaben entscheidet das Los
  • der Gewinner kann die Karten nach Angabe seines Namens am Eingang Schloß Ippenburg in Empfang nehmen
  • eine Barauszahlung ist nicht möglich
  • die Teilnahme ist kostenlos
  • die Gewinner werden via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf dieser Seite mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Veranstalter ist HASEPOST.de / Regman GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
  • Schloss Ippenburg steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
  • Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen

Herbstfestival auf Schloß Ippenburg  –  Das Festival für Gartenliebhaber und Genussmenschen in einem der schönsten und attraktivsten Gärten Norddeutschlands.

Am 19. und 20. September ist es wieder soweit. Eine erfolgreiche Gartensaison geht zu Ende und Schloß Ippenburg feiert den Herbst.

Mit einem Füllhorn an Highlights geht Schloß Ippenburg auch im diesem Jahr in das Finale!

Ein Farbfeuerwerk von herbstlicher Blütenfülle, leuchtende Riesenkürbisse, die zur 4.Ippenburger Kürbismeisterschaft antreten, die Genussmeile im Küchengarten, die „Grill&Chill-Show“ im großen Zelt auf der Reitwiese, in dem u.a. der Fernsehkoch Tarik Rose auftritt, die Mein-Schönes Land-Remise mit DIY – Workshops und Vorträgen rund um den Genuss, einer herbstlich-opulent geschmückten „Ess-Bar“ und verführerischen Angeboten handverlesener Genussmanufakturen, –  und ´last but not least` die Versteigerung prominenter Handtaschen der Spendenaktion „HANDBAG/BACK TO PEACE“  an dem spektakulären Riesenregal des Künstlers Volker-Johannes Trieb.

Ein letztes Mal besteht die Gelegenheit, die über 30 Objekte der Ippenburger Sommershow„Einmal Garten to go, bitte!“ zusehen. Über 100 Aussteller bieten Tulpen- und Narzissenzwiebeln für das nächste Frühjahr, dazu  Stauden, Rosen, Strauch und Baum, Accessoires für Haus und Garten, Kunst, Schmuck, Mode und alles, was da Herz begehrt.

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Deutschlands größter Küchengarten steht in herbstlicher Pracht und der 2015 neu entstandene „Lubera-Mundraubgarten“ in verführerischer Fülle.

Ein vielfältiges Rahmenprogramm und das individuelle und umfangreiche gastronomische Angebot machen diesen Schlussakkord zu einem Fest auf dem Lande, frei nach dem Ippenburger Slogan: Gartenlust, Landlust, Lebenslust!

In der „Mein Schönes Land-Remise“ verführt der renommierte BURDA-Verlag mit einer Vielfalt kreativer Workshops. Kakato, der Neuseeländer Koch, zaubert Chutneys von grünen Tomaten und anderen Herbstfrüchten, Veronique Witzigmann verführt mit Birnen-Feigen-Marmelade, Apfeltarte und Marmelade „Herbstsonne“ , der   Schweizer Obstzüchter und Schöpfer des Lubera Mundraubgartens in Ippenburg, Markus Kobelt, stellt in seiner Apfeldegustation neue Apfelsorten vor, Kräuterspezialist und Buchautor Burkhard Bohne lädt ein zu einem Workshop, bei dem jeder Teilnehmer Kräuter mischen, mörsern und auch etwas mit nach Hause nehmen kann. Torsten Pistol alias „Pistole“ verrät das Geheimnis seines „HardCore-Food“-Projekts, dazu Kostproben der Honigmanufaktur Regenbogenhof Pernotzky, ein Dahlienschaubild mit Vortrag von NEBELUNG und, als Hauptattraktion, non stop, von 13.00 bis 17.00 Uhr der beliebte „Do it yourself-Floristik-Workshop“ mit Gunhild Honermeyer aus Bad Essen!

Schloß Ippenburg, 19. und 20. September,“ Ländliches Herbstfest

Täglich 11.00-18.00 Uhr

Die Gärten von Schloss Ippenburg sind privat und nur zu den drei Festivals geöffnet. 

AFP

Theaterkarten in Osnabrück mit knapp 100 Euro bezuschusst

Bund der Steuerzahler Theater Osnabrück Kosten pro Theaterbesuch
Theaterkarten in Osnabrück mit knapp 100 Euro bezuschusst

Das uns Osnabrückern das Theater nicht nur lieb, sondern auch ganz besonders teuer ist, darüber haben wir bereits mehrfach berichtet. So zum Beispiel im vergangenen Herbst, als wir die jährlichen(!) Zuschüsse für das Theater, von über 10 Millionen Euro im Verhältnis zur „sonstigen“ Kulturförderung“ gezeigt haben. Oder in diesem Frühjahr, als wir uns den Vergleich erlaubten die jeweils teuerste Dauerkarte bzw. Abo-Karte von VfL (450€) und Theater (256€) zusammen mit den städtischen Zuschüssen abzubilden.
Der vorläufige Höhepunkt der Subventionierung wurde erreicht, als im Sommer mit dem Theater eine Mietzahlung vereinbart wurde, die meilenweit von jedem marktüblichen Mietzins entfernt ist. So wird im kommenden Jahr für das gesamte Jugendstil-Theater, weitere Gebäude und eine große Lagerfläche (alles zusammen über 3.000 Quadratmeter) nur gut doppelt so viel Miete fällig, wie für ein ehemaliges Pornokino in der Hasestraße (400 Quadratmeter). Bislang und auch noch in diesem Jahr zahlt das Theater überhaupt keine Miete. Die für 2016 erstmalig vereinbarte – eher symbolische – Miete soll sich 2017 immerhin verdoppeln.

Steuerzahlerbund berechnet die Zuschüsse pro Theaterbesucher

Nun kritisiert auch der Bund der Steuerzahler die hohe Dauersubventionierung der Theaterlandschaft in Niedersachsen. An die neun Häuser in Niedersachsen seien Zuweisungen und Zuschüsse in Höhe von knapp 156,6 Millionen Euro in der Spielzeit 2013/2014 geflossen.

Vergleich VfL Theater
Was kosten Theater und VfL den Besuchern und dem Steuerzahler

„Die Theaterfinanzierung ist eine freiwillige Aufgabe der öffentlichen Hand, die den Steuerzahler nicht unzumutbar belasten darf“, kommentiert der BdSt-Landesvorsitzende Bernhard Zentgraf die Zahlen aus der neuesten Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins. Auch der öffentliche Kulturbereich müsse sich wirtschaftlichen Anforderungen stellen und durch höhere Entgelte, Kooperationen oder Zusammenschlüsse seinen Subventionsbedarf drosseln. Insgesamt 1,86 Millionen Menschen besuchten 2013/2014 die Aufführungen der bremischen und niedersächsischen Theater.

Städtische Bühnen im Landesvergleich unter Durchschnitt subventioniert

 Ein schwacher Trost: Osnabrücks Stadttheater ist im Landesvergleich sogar unterdurchschnittlich ineffektiv. Während landesweit durchschnittlich 102,43 Euro pro Theaterbesuch aus der Steuerkasse bezuschusst wurden, hält sich die Subvention in Osnabrück noch knapp unter der Marke von 100 Euro. Mit einem Kostendeckungsgrad von 18,6 Prozent in Osnabrück, gegenüber landesweit 16,6 Prozent (Bremen: 11,9 Prozent) ist man in Osnabrück von wirtschaftlichem Handeln dennoch weit entfernt.

Staatstheater kosten besonders viel

Besonders teuer sind auch das Niedersächsische Staatstheater in Hannover (134,83 Euro Zuschuss pro Besuch), das Oldenburgische Staatstheater (131,29 Euro) und das Staatstheater Braunschweig (125,16 Euro).
Dass es auch deutlich günstiger geht, zeigen die kleineren Theater in Celle (54,90 Euro) und Lüneburg (61,43 Euro).

Steuerzahlerbund fordert höhere Eintrittspreise

Der Bund der Steuerzahler mahnt insgesamt einen wirtschaftlicheren Betrieb der Theater an. Dies könne beispielsweise durch eine stärkere – auch länderübergreifende – Zusammenarbeit der Spielstätten erreicht werden. „Wären Bremen und Niedersachsen ein Bundesland, würden sicherlich keine knapp 50 Millionen Euro Steuergelder pro Jahr in die Häuser in Oldenburg und Bremen fließen“, gibt Zentgraf mit Blick auf ungenutzte Kooperationsmöglichkeiten zu bedenken. Neben Kostensenkungen müsse auch eine angemessene Erhöhung der Eintrittspreise ins Auge gefasst werden. „Es ist nicht ohne Weiteres einzusehen, dass sich die Theater- und Opernliebhaber ihren Genuss zu einem übergroßen Teil von der Allgemeinheit bezahlen lassen. Das ist auch eine Gerechtigkeitsfrage“, meint Zentgraf abschließend.

AFP

Hit oder Niete – das neue Album von Robin Schulz

Robin Schulz Hit oder Niete voting
Hit oder Niete – das neue Album von Robin Schulz

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AFP

Wochen der Kulturen in Osnabrück geht in die dritte Woche

Wochen der Kulturen in Osnabrück geht in die dritte Woche
Wochen der Kulturen in Osnabrück geht in die dritte Woche

Seit zwei nun schon ist in Osnabrück Woche der Kulturen.

Wir haben die Veranstaltungen der dritten Woche auf einen Blick zusammen gefasst:

Dienstag, 15. September: Rathaus und Lagerhalle

Am Dienstag, 15. September, lädt der Osnabrücker Migrationsbeirat um 17 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung mit dem Thema „Interkulturelle Öffnung der städtischen Bildungsangebote“ in das Rathaus, Raum Sophie Charlotte, ein. Der Migrationsrat spiegelt die kulturelle Vielfalt der migrantischen Bevölkerung in Osnabrück wider. Eine Aufgabe dieses Gremiums ist es, die gegenseitigen Beziehungen der in der Stadt lebenden Bevölkerungsgruppen zu fördern. Der Veranstalter ist der Migrationsbeirat der Stadt Osnabrück. Weitere Informationen sind dort unter Telefon 0541/323-4628 erhältlich.

Ebenfalls am Dienstag, 15. September, wird um 19.30 Uhr in der Lagerhalle, Spitzboden, das Theaterstück „Asylant im Wunderland“ des Theaters Odos gezeigt. Das Stück stellt den Umgang Deutschlands mit Flüchtlingen dar. In der bitterbösen Satire wird deutlich, wie die Asylpolitik der Bundesrepublik Flüchtlinge in die Verzweiflung und auch oft in den Selbstmord treibt. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der Veranstalter ist das Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück. Dort sind weitere Informationen unter Telefon 0541/323-2322 erhältlich.

Mittwoch, 16. September: Lagerhalle 
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Prof. Dr. Reinhold Mokrosch stellt  um 20 Uhr seinen Erfahrungsbericht mit dem Titel „Das religiöse Indien – Vorbild oder Schreckensbild für Interkulturalität?“ in der Lagerhalle, Raum 201, vor. Die Fülle der Religionen und Kulturen in Indien faszinieren und erschrecken zugleich. In jeder Stadt stehen fast tausende Hindu-, Buddha-, Jain-, Sikh-, Bahai- und Zoroastro-Tempel, Kirchen und Moscheen, jedoch keine Synagogen. Dialogisieren oder Monologisieren sie? Gibt es interreligiösen und interkulturellen Austausch? Der Eintritt ist an diesem Abend frei. Der Veranstalter ist das Gesprächs-Forum Dialog der Kulturen / Dialog der Religionen. Weitere Informationen sind bei Ayse Önel-Naundorf unter der Email naundorf@osnanet.de erhältlich.

Donnerstag, 17. September: Begegnungsstätte AWO und Bibliothek

In der Interkulturellen Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (Spindelstraße 26a), findet zwischen 15 und 17 Uhr das Internationale Büffet „Speisen aus dem Heimatland“ statt. Bei dem Büffet stehen das gemeinsame Essen und der interkulturelle Austausch im Vordergrund. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bringt eine für sein Heimatland typische Speise mit, gerne auch mit einem Rezept zum Nachkochen. Der Eintritt ist frei. Der Veranstalter ist die Migrationsberatung des AWO Bezirksverbandes Weser-Ems e.V. Weitere Informationen sind bei Michaela Brand unter Telefon  0541/9811120 oder E-Mail michaela.brand@awo-ol.de erhältlich. 

Elmar, der karierte Elefant
Elmar, der karierte Elefant

Für Kinder gibt es in der Kinder- und Jugendbibliothek um 17 Uhr die mehrsprachige Lesung für Kinder unter dem Titel „Bücher kennen keine Grenzen: Elmar und seine Freunde“. Der buntkarierte Elefant Elmar hat viele Freunde und jedes Tier ist dabei einzigartig. Die Städtebotschafterinnen und Städtebotschafter aus England, Frankreich, Holland, Portugal, Russland und der Türkei lesen im Rahmen des wöchentlichen Kinder-Leseclubs in ihren Sprachen aus dem weltweit berühmten Buch vor. Anschließend können die Kinder im Gespräch mit den Städtebotschafterinnen und Städtebotschaftern viel Interessantes über den Lebensalltag in den Partnerstädten erfahren. Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter sind das Literaturbüro Westniedersachsen, 0541/28692, und die Stadtbibliothek Osnabrück.

 

Freitag, 18. September: Haus der Jugend

Das indische Festival „Namaste India – unterwegs ins Herz Indiens“ findet ab 19.30 Uhr im Haus der Jugend statt.

Indischer Tanz
Indischer Tanz

An diesem Abend wird das Haus der Jugend in eine spirituelle Oase umgewandelt. Den Besucherinnen und Besuchern wird dabei eine Reise durch Indien geboten, bei der sie durch Musik und Tanz die uralte und moderne indische Kultur kennenlernen können. Mit einem bunten Bühnenprogramm, regionalen und internationalen Künstlern, einem indischen Basar und ayurvedischer Küche wird alles geboten. Der Eintritt an der Vorverkaufskasse kostet 13 Euro, an der Abendkasse 15 Euro. Der Vorverkauf findet bei der Neuen Osnabrücker Zeitung, Große Straße 17-19, statt. Die Veranstalter sind Elena Zhurba (Maya Bollywood) mit Unterstützung des Büros für Friedenskultur der Stadt Osnabrück. Weitere Informationen sind unter der E-Mail elena.zhurba@mail.ru erhältlich.

Ebenfalls am Freitag, 18. September, findet um 20 Uhr die Theatercollage „Meine Kultur Deine Kultur Unsere Kultur“ im Haus der Jugend, Kleiner Saal, Große Gildewart 6-9, statt. Christ, Muslim, Jude, Hindu, Afrikaner, Europäer, Südamerikaner. Wie unterschiedlich oder ähnlich sind wir? Dieser und anderer Fragen wurde in einem Theaterworkshop nachgegangen und jetzt in Form einer Theatercollage auf die Bühne gebracht. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Der Veranstalter ist der Theatermacher Osnabrück mit Unterstützung des Büros für Friedenskultur der Stadt Osnabrück. Weitere Informationen sind beim Theatermacher unter der Nummer 0541/44027252 erhältlich.

Samstag, 19. September: Von Poesie über Tanz zur Musik: inter.kult präsentiert eine Vielfalt an Veranstaltungen

Stadtbibliothek 

Um 11.30 Uhr findet der deutsch-französische Gedichtwettbewerb „Poesie ohne Grenzen – poésie sans frontières“ in der Stadtbibliothek statt. Bei einem deutsch-französischen Wettbewerb im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Osnabrück und Angers schrieben deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Gedicht über Angers oder Frankreich, die französischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer schrieben ein Gedicht über Osnabrück oder Frankreich – wahlweise auf Deutsch oder Französisch. Die eingereichten Gedichte werden in der Stadtbibliothek vorgestellt und die von einer Jury ermittelten Sieger werden prämiert. Musikalisch umrahmt wird die Präsentation von dem Angerviner Trio „memento mori“. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstalter sind das Literaturbüro Westniedersachsen, das Städtepartnerschaftsbüro und die Deutsch-Französische Gesellschaft Osnabrück. Weitere Informationen sind beim Städtepartnerschaftsbüro der Stadt Osnabrück unter Telefon 0541/323-2138 erhältlich.

StadtgalerieCafé

dance-14274_640Um 14 und 17 Uhr präsentiert sich die Musik- und Tanzperformance „Wenn ich tanze fühle ich mich frei“ im StadtgalerieCafé, Große Gildewart 14. Die Künstlerinnen und Künstler Tamara McCall, Patrizia Bichi und Carolin Nowak vom „Diversity Performance Lab“ verzaubern das Publikum mit einer Mischung aus Tanz und Musik. Unter der Leitung von Krzysztof Zawadzki ist ein ca. 15 minütiges Stück entstanden, bei dem das Publikum auf beeindruckender Weise gezeigt bekommt, dass die Grenzen zwischen verschiedenen Kulturen, Fähigkeiten und auch Personen sehr relativ sind. Der Eintritt ist frei. Der Veranstalter ist das Diversity Performance Lab mit Unterstützung des Büros für Friedenskultur der Stadt Osnabrück. Weitere Informationen sind bei Patricia Bichi unter Telefon 0162/2585924 erhältlich.

 Haus des Friedensalmonds-771630_1280

Zwischen 16 und 18 Uhr findet im Haus des Friedens e.V., Belmer Straße 18, das „Aschurasuppe kochen mit einheimischen und Flüchtlingskindern“ statt. In der islamischen Kultur ist es Brauch, am Aschura Tag nahestehenden Menschen – vor allem auch Nicht-Muslimen – eine Aschurasuppe zukommen zu lassen. Zutaten sind neben Weizen und Milch unter anderem verschiedene Nüsse, Mandeln, Rosinen oder Granatäpfel. Mit den Kindern wird diese Süßspeise gemeinsam gekocht und anschließend auch gegessen. Auch über die Hintergründe dieser Tradition wird berichtet. Alle interessierten Frauen und Kinder ab fünf Jahren sind hierzu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Der Veranstalter ist die Dattelpalme e.V.

Lagerhalle

Von 17 bis 19 Uhr findet der „Tamilenabend“ in der Lagerhalle, Spitzboden, statt. Der Tamilen Verein Osnabrück lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, ein Stück tamilische Kultur hautnah zu erleben. Neben einem Diavortrag, Musik und Tanz werden auch tamilische Snacks und Leckereien angeboten. Der Eintritt ist frei. Der Veranstalter ist der Tamilenverein Osnabrück mit Unterstützung des Büros für Friedenskultur der Stadt Osnabrück. Weitere Informationen sind bei Subramaniam Prasanthan unter E-Mail mail2subramaniam@gmail.com erhältlich.

 Big Buttinsky

Um 19.30 Uhr bietet die inter.kult das Konzert des Trios „Memento Mori“ im Big Buttinsky, Johannisstraße 112, an. Das akustische Trio aus Anger besteht aus Jean-Louis Bergère (Gesang und Gitarre), Frédéric Pellerin (Gesang und Schlaginstrument) und Romin Desjonqueres (Cello und Bandoneon). Mit einem bemerkenswerten ersten Album „Bouches de silence“ (deutsch: „Münder der Stille“) weben diese drei von Konzert zu Konzert ein bezauberndes und leidenschaftliches Universum des Klangs. Der Eintritt ist „Pay After“. Die Veranstalter sind das Literaturbüro Westniedersachsen, Büro für Friedenskultur und Städtepartnerschaftsbüro der Stadt Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Osnabrück. Weitere Informationen sind beim Literaturbüro Westniedersachsen unter Telefon 0541/28692 erhältlich.

 Steinwerk Ledenhof

cosmic-160340_1280Und zum Schluss wird es um 20 Uhr im Steinwerk Ledenhof sehr märchenhaft. In „So zahlreich wie Sterne am Himmel“ erzählt Sabine Meyer jüdische Märchen und Geschichten voller Kurzweil und Witz, voller Glanz und Farbenpracht, voller Sehnsucht und Weisheit. Dabei reiht sie die Worte so glänzend wie Sterne am nachtblauen Himmel aneinander. Begleitet wird die Erzählerin von den zarten und leidenschaftlichen Klängen der Klezmer-Musik mit Martin Kratzsch. Der Eintritt an der Vorverkaufskasse kostet 14 Euro, an der Abendkasse 16 Euro. Der Vorverkauf findet in Tourist-Information statt. Um Anmeldung wird beim Erzähltheater Osnabrück unter Telefon 0541/5804385 gebeten. Der Veranstalter ist das Erzähltheater Osnabrück mit Unterstützung des Büros für Friedenskultur der Stadt Osnabrück.

 Sonntag, 20. September: Jüdische Gemeinde und Lagerhalle

Jüdische Gemeinde

Die jüdische Gemeinde lädt um 18 Uhr zur „Langen Nacht der Synagoge“ in der Jüdischen Gemeinde, In der Barlage 43, ein. Der Rabbiner Avraham Radbil wird zum Thema „Darf man ein Leben zur Rettung eines anderen Lebens opfern?“ referieren, um es dann anschließend mit den Besuchern zu diskutieren. Danach sind alle Gäste zu einem Buffet mit israelischen Köstlichkeiten eingeladen. Baruch Chauskin, Kantor der Gemeinde, begleitet die Veranstaltung musikalisch. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Um eine Anmeldung unter Telefon 0541/48420 wird bis zum 15. September gebeten. Dort sind auch weitere Informationen erhältlich. Der Veranstalter ist die Jüdische Gemeinde.

Lagerhalle

Kalla Wefel´s Osnabrücker Heimatabend beginnt um 19 Uhr mit dem Thema „Osnabrück: Friedensreich und multikulti?“ in der Lagerhalle (Spitzboden). Osnabrück – die Friedensstadt. Ein Ort, wo Respekt, Toleranz und Gewaltfreiheit unter Kulturen, Nationen und Religionen großgeschrieben werden. Stimmt diese Wahrnehmung mit der Wirklichkeit überein? Hat das Idealbild womöglich Schattenseiten, die wir allesamt verdrängen? Die Moderatoren des Abends, Kalla Wefel und Heiko Schulz, stellen sich genau diesen und weiteren Fragen, und die unterschiedlichsten Akteure berichten über eigene Erlebnisse. Eingeladen sind Vertreter aus Polizei, Integrations-, Jugend- und Sozialarbeit, Schülerschaft, Vereinen und Initiativen, Sport und Clubszene. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung bei der Lagerhalle unter Telefon 0541/338740 oder E-Mail lagerhalle@osnanet.de oder im Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück unter Telefon 0541/323-2462 oder E-Mail interkultur2@osnabrueck.de oder bei Kalla Wefel unter der E-Mail kallawefel@gmail.com wird gebeten. Die Veranstalter sind Kalla Wefel und das Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück. Weitere Informationen sind beim Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück unter Telefon 0541/323-2462 oder E-Mail interkultur2@osnabrueck.de erhältlich.

 

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Familientreffen aller Karmann-Fahrzeuge am Werk

Familientreffen aller Karmann-Fahrzeuge am Werk
Alles Karmann - September 2015

Was passiert wenn zwei Cabrioverdeck-Spezialisten, das Cabrio Zentrum Osnabrück und Kabriolett Acker Klassik, die Fahrer aller je bei Karmann gefertigten Fahrzeuge dazu aufrufen nach Osnabrück zu kommen?
Es kommen natürlich eine ganze Menge Cabriolets, denn darauf war die Firma Karmann spezialisiert. Es kommen aber auch eine ganze Menge Sportwagen, vom Volksporsche 914 über den Scirocco bis hin zum Corrado auch und ganz frühe Porsche 911, die zeitweise nicht nur in Stuttgart sondern auch im Fledder montiert wurden, gleich neben Karmann Ghia und Käfer Cabrio.

Treffen an einem historischen Ort im Fledder

Sonntagmorgen, ab 10 Uhr, versammelten sich die Eigentümer der bei Karmann gefertigten Fahrzeuge und Fahrzeug-Interessierte zu einem zwanglosen Treffen auf dem Parkplatz von Volkswagen Osnabrück vor dem ehemaligen Karmann-Werk.

Mit kleiner Verspätung schlängelte sich dann ein Autokorso schöner alter Fahrzeuge durch das Industriegebiet im Fledder, Ziel war die Fahrzeugsammlung der Volkswagen Osnabrück. Dort gab es die Möglichkeit alte Fahrzeuge, aber auch Prototypen die nie in Serie gingen, zu bestaunen.

Im Anschluß versammelte man sich wieder auf dem großen Parkplatz am Werk, um die dort eingetroffenen Fahrzeuge zu bewundern. Es wurde gefachsimpelt, neue Kontakte geknüpft und man konnte sich an der dortigen Bratwurstbude bzw mit verschiedenen Getränken stärken.

Zusätzlich konnten Interessierte an einer der Führungen durch die Räumlichkeiten des „Cabriozentrums“ und des „Osnabrücker Volkswagen Classic Competence Centers“ teilnehmen, die durch Jörg Dilge und Joachim Acker durchgeführt wurden.

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VfL Osnabrück gewinnt 4:0 gegen Wehen Wiesbaden

VfL Osnabrück gewinnt 4:0 gegen Wehen Wiesbaden
Torschütze Christian Groß jubelt nach seinem Tor zum 3:0 mit Massimo Ornatelli , Marcos Alvarez, David Pisot und Anthony Syhre.
Da ist er nun, der erste Bericht über ein VfL-Spiel in der Hasepost:

Gleich zu Beginn hatten ältere Fans eine Gänsehaut: Schütte wurde von den Stadionsprechern als Co-Trainer vorgestellt, das Stadion jubelte laut  „Sexmaschine“. Es war ein großartiger Einstieg für die beiden neuen Trainer, die so alles andere als „neu“ in Osnabrück sind.

Die erste Halbzeit

Der VfL begann sehr schwungvoll und hatte auch gleich in der 4. Minute das Quentchen Glück, dass in vielen Spielen der letzten Saison einfach fehlte: Der Ball kam nach Ballverlust der Wiesbadener im Mittelfeld zu Alexander Dercho, der mit viel Platz für Marcos Alvarez auflegte. Dieser traf den Ball Höhe der Strafgrenze mit rechts und versenkte. Schöne Geste von Alvarez: Im Jubel hielt er das Trikot von Simon Tüting hoch, welcher durch einen Sprunggelenksbruch für mehrere Monate ausfallen wird. Man muss allerdings auch sagen, dass der Tormann  der Wiesbadener, Markus Kolke, bei dem Schuss nicht gut aussah. Im Laufe der ersten Halbzeit kamen die Wehener besser ins Spiel, in der 13. Minute klärte David Pisot in letzter Sekunde. Ein Tor von Lukas Schnellbacher konnte Marvin Schwäbe, Torhüter des VfL, gerade noch verhindern, in dem er den Ball mit den Fingerspitzen an die Latte lenke. So ging es mit einem 1:0 in die Pause.

 30 Sekunden nach dem Wiederanpfiff gab es den Elfmeterpfiff

Gleich nach Wiederanpfiff eine etwas strittige Szene, die (auch das kam in der letzten Saison nicht allzu oft vor) zugunsten des VfL entschieden wurde: Halil Savran wurde auf Höhe der Strafraumgrenze von dem Wiesbadener Niklas Dams gefoult. Der Schiedsrichter Robert Kampa zeigte ohne zu Zögern auf den Punkt. In den Fernsehbildern ist zu erkennen, dass das Foul knapp vor dem Strafraum begangen wurde. Pisot traf schon zum zweiten Mal in dieser Saison sicher vom Punkt, es stand nach 46. Minuten 2:0.

Nur 5 Minuten später kam ein weiter Einwurf von Massimo Ornatelli  (letzte Saison noch für 6 Monate suspendiert) zu Savran, der für Christian Groß auflegt. Groß trifft, aber auch dieser Ball war nicht unhaltbar.

In der 56. Minute dann machte Ornatelli sein erstes Saisontor, vorbereitet von Anthony Syhre. Nur zwei Minuten zuvor war es dieser Syhre,  der den Ball etwas lustlos 20 Meter vor dem eigenen Tor verlor. Aber der Wiesbadener Patrick Funk schoß direkt auf Schwäbe, der kein Problem hatte, den Ball zu parieren.

Danach hatte der VfL noch mehrere Chancen, von Wehen Wiesbaden war nichts gefährliches mehr zu sehen.

Die vier Torschützen: Christian Groß, Massimo Ornatelli, David Pisot und Marcos Alvarez
Die vier Torschützen: Christian Groß, Massimo Ornatelli, David Pisot und Marcos Alvarez

 

Die Trainer nach dem Spiel

Später in der Pressekonferenz beschrieb der Wiesbadener Trainer Sven Demandt sein Team nach dem Tor zum 2:0 als „kopflos.“ Und weiter  „Uns fehlte alles, was Fußball ausmacht: Zweikampfführung, Laufbereitschaft, Ordnung. Letztlich können wir froh sein, dass wir nur vier Stück gekriegt haben.“ Die Pressekonferenz begann er mit den Worten: „Es gibt Tage, an denen wäre man besser zu Hause geblieben. So ein Tag war das für uns.“

 

Joe Enochs sah trotz des 4:0 Erfolges auch die Schwachpunkte im Spiel: „Wir haben viele Chancen zugelassen und den Gegner nicht immer im Griff gehabt. Dafür haben wir -im Gegensatz zum Kiel-Spiel- immer weitergemacht und nicht nachgelassen. Schwäbe hat in der ersten Halbzeit den Ausgleich verhindert.“ Ein besonderes Lob hatte er für Syhre: „Er hat mit geringem Risiko clevere Pässe gespielt  und aus einer sehr starken Innenverteidigung heraus immer wieder gut nach vorne gespielt. Ich habe ihn nur deshalb schon in der 73. Minute ausgewechselt, um ihn für das Spiel am kommenden Dienstag zu schonen: Mit Magdeburg haben wir ein richtig schweres Spiel vor der Brust und er musste als Innenverteidiger zuletzt nicht so viel laufen (als Sechser Anmerkung der Redaktion).“

Auf die Frage, was Enochs anders machen würde als sein Vorgänger, antworte er: „Ich vergleiche mich nicht mit anderen Trainern. Ich mache nichts anders, aber die Mannschaft lebt und hat nun auch das verdiente Glück in den richtigen Momenten.“

Keine Kollegen im Team, wir sind Freunde!

Marcos Alvarez meinte nach dem Spiel: „Die Fans pushen unheimlich.“ Zu der Frage, was für den Erfolg mit zuletzt drei Siegen beitragen habe, antwortete er “ Wir sind keine Kollegen, wir sind Freunde! Wir haben untereinander keine starken Konkurrenzgedanken, jeder spielt für jeden. Und Joe lebt den Sport, wir versuchen, es ihm nachzuleben.“

Torschütze Christian Groß jubelt nach seinem Tor zum 3:0 mit Massimo Ornatelli , Marcos Alvarez, David Pisot und Anthony Syhre.
Torschütze Christian Groß jubelt nach seinem Tor zum 3:0 mit Massimo Ornatelli , Marcos Alvarez, David Pisot und Anthony Syhre.

Fotos: Susanne Kistenmacher, osnapix / Titgemeyer

 

 

 

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