HASEPOST
 

kurz vorgestellt: Blitzerwarnung OS bei Facebook

Egal ob Radio, iPhone- oder Android-App etc.; Blitzerwarnungen gibt es viele: nun auch via Facebook bei Blitzerwarnung Osnabrück & Region.

Keine schlechte Idee, denn Facebook läuft oft sowieso und parallel zu Musik&Co. auf den allermeisten Smartphones – so eine Blitzer-App vergisst man aber gerne mal zu starten, und nach rein subjektiven Erfahrungen sind die Lokalisierungsergebnisse per GPS nicht immer optimal.

HP

AFP

Porsche made in Osnabrück!

Vergangene Woche stellte die Porsche AG in Detroit den neuen Boxster vor, der ab Frühsommer ausgeliefert werden wird.

Anders als bei seinen beiden Vorgängermodellen (986, 987) wird das neue Modell nicht mehr durch den finnischen Zulieferer Valmet gefertigt. Zwar wird auch dieser “Einstiegsporsche” im Hauptwerk Stuttgart-Zuffenhausen produziert, zusätzliche Kapazitäten bietet nun aber das VW-Werk in Osnabrück.
“Insider” im Porsche Fan-Forum PFF bestätigten nun einige Presseberichte aus 2010, in denen bereits spekuliert wurde das die Übernahme des Standorts Osnabrück durch die Volkswagen AG auch für eine Neuorganisation bei der Porsche-Fertigung sorgen wird.

Porsche Made in Osnabrück, 914 (Karmann) und 981 (VW-Werk)

Aktuell werden wohl noch alle neuen Boxster in Stuttgart gebaut, mit dem Anlauf der Produktion wird aber bald auch wieder Osnabrück zur Geburtsstätte von Porsche-Fahrzeugen.
Porsche fertigte bereits von 1969 bis 1976 in Kooperation mit Volkswagen den als “Volksporsche” bekannt gewordenen Porsche 914 bei Karmann. Aber auch für den Porsche 911 wurden zahlreiche Rohkarrosserien in Osnabrück gefertigt, sowie sein Vorgänger 356 in einer speziellen Hardtop-Version. In den 90er Jahren wurde zudem im Werk Rheine der Porsche 968 gebaut.

HP

AFP

ON wie BILD

“Wie bei der Bild” – oder wie die ON über das Unglück der Costa Concordia berichtete.

Vorab: man muss der ON zugute halten, das der in Anführungszeichen gesetzte Titanic-Vergleich den im weiteren Text erwähnten Passagieren zugesprochen wird, aber dadurch wird der Vergleich wohl kaum seriöser. Hauptsache bei so einer Lektüre schmeckt das Frühstücksei noch…

Nur zum Vergleich:
Linienschiff *vs.*. Kreuzfahrtdampfer
Jungfernfahrt *vs.* Regelbetrieb
ca. 2.200 Menschen an Bord *vs.* ca. 4.230 Menschen an Bord
ca. 1.500 Opfer *vs.* vermutlich <20 Opfer
ca. 300 Seemeilen vor Neufundland *vs.* ca. 300 Meter vor Giglio
gesunken auf ca. 3.800 Meter i.d. Tiefsee *vs.* gekentert auf ca. 20 Meter im Flachwasser
Kapitän versinkt mit dem Schiff *vs.* Kapitän als einer der ersten von Bord

…aber sonst: alles genau wie bei der Titanic!

HP

AFP

Arbeitskampf im CineStar Kino

Wie die NOZ bereits zum Wochenende berichtete wird im CineStar am Hauptbahnhof gestreikt. Mehr und aktuelle Infos über den Arbeitskampf im Großkino findet man auch bei Facebook in einer eigens dazu gegründeten Gruppe.
Die NOZ, mit ihren vielfältigen Medienbeteiligungen, ist zwar selbst nicht aktiv im Kinogeschäft tätig, aber Altverleger Leo Victor Fromm fungierte als Bauherr für das Cinema Arthouse, das in direkter Konkurrenz zum 2001 als UFA-Palast eröffneten Multiplex am Hauptbahnhof steht.

HP

Nachtrag 11:30:
Wer sich für die Kinogeschichte in Osnabrück interessiert findet im Onlineangebot der NOZ eine ganz hervorragende kleine Reihe von
Reinhard Westendorf unter dem Titel “Osnabrücker Kinogeschichte(n)”; bisher erschienen: Astoria, Atlantis Filmstudios, Central-Lichtspiele, Cinema, Ritz, Rosenhof, Universum.

AFP

Christian Steiffen will einen Karmann Ghia

„Frage nicht immer nur was dein Steiffen für dich tun kann, sondern was du für deinen Steiffen tun kannst!“…

…unter diesem Motto sucht der Osnabrücker Barde Christian Steiffen (hier bereits kurz bei uns vorgestellt) Sponsoren um ein automobiles Kleinod “made in Osnabrück” zurück in seine Heimat zu holen.
Bei angestrebten 12.000 Euro ist es vielleicht noch nicht zu spät seinen Beitrag zu leisten, mehr zu dieser Aktion (inkl. Bankverbindung) bei Christian Steiffen auf Facebook!

HP (Foto: von Christian Steiffen @FB)

AFP

Osnabrück im Film

“Du bist zu Hause angekommen, wenn Du einen Platz findet an dem Du Purzelbäume schlagen kannst”,
dieses mir bislang unbekannte Sprichwort (Google scheint es auch nicht zu kennen) versteckt sich in diesem Video-Kleinod der Videofreunde vom Haus der Jugend; sehenswert!

HP

AFP

kurioses Artikel-Schrumpfen bei der NOZ

Kaum habe ich meinen Beitrag über den verschwundenen Geerkens/Wulff-Artikel fertiggestellt, muss ich ein kurioses “Schrumpfen” von bereits veröffentlichtem dpa-Material zu den neuesten Vorwürfen gegen unseren Bundespräsidenten feststellen.

NOZ Artikel zu Christian Wulff wird immer kürzer

Statt des mehr als 300fach in anderen Medien verbreiteten dpa Textes veröffentlicht die NOZ inzwischen also nur noch die Stellungnahme von Wulffs Sprecher Olaf Glaeseker… Das nennt man wohl auch Verlautbarungs-Journalismus, und bei Eingabe dieses Stichworts führt Wikipedia den geneigten Leser übrigens hier hin.

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis auch dieser “in Stromlinie” gekürzte Artikel aus dem Onlineangebot verschwindet? Die URL und das angebliche Erstellungsdatum wurde übrigens für den bis zur Unkenntlichkeit zusammengekürzten Artikel beibehalten.

PDF-Download der beiden Artikel-Varianten hier.

Nachtrag: wie ich gerade (11:49) gesehen habe, wurde die gekürzte aktuelle Fassung inzwischen mit dem Zeitstempel 09:29 versehen. Wie aber die beiden obigen Screenshots zeigen war über einen längeren Zeitraum sowohl die ausführliche Darstellung als auch die zusammengekürzte Variante mit dem Zeitstempel 08:12 online – so als ob es keine (nennen wir es mal positiv) “Anpassung” des Materials gegeben hätte.

Nachtrag 2: gegen 12:30 Uhr erscheint plötzlich eine neue Variante, aber weiter unter gleicher URL verfügbar. Der Titel ist ab sofort allerdings nur noch “ähnlich”; aus “Debatte über…” wurde ein “Wirbel um Privatkredit Wulffs”.
Nun hat man in der NOZ-Redaktion alles verfügbare Material – von den Reaktionen der Grünen bis zu Argumenten des Datenschutzes – in den Artikel “geworfen”; der Zeitstempel verharrt aber wieder auf die zwischenzeitlich nachjustierten aktulisierten 09:29 Uhr.
Blöd wer vorher im Kommentarbereich eine Meinung vertreten hat, die mit dem veränderten Artikel nicht mehr in Übereinstimmung zu bringen ist.
Merke: das Internet ist ein lebendiges Medium, und bei der NOZ wandeln sich Inhalte je nach Nachrichten- oder sonstiger Lage – ohne das dies irgendwie von aussen erkennbar ist. Und manchmal verschwinden Artikel auch ganz…

Die zum Zeitpunkt dieser Aktualisierung veröffentlichte Nachricht sieht jetzt so aus: Download als JPEG.

AFP

„Bubi“ Geerkens und Christian Wulff verschwinden aus dem NOZ Online-Archiv

Update 18.07.2012: die Causa Wulff ist inzwischen längst erledigt, da taucht doch tatsächlich der im Blogpost vom 13.12.2011 als “gelöscht” beschriebene, via Google wiederhergestellte Artikel, erneut im NOZ-Archiv auf. Der Datumsstempel lautet nun “14. Dezember 2011 15:50 Uhr”.

Kein Hinweis auf das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum 23.01.2010, die zeitweise Löschung aus dem Archiv und den nun geänderten einleitenden Text.

Sofern sich die NOZ nicht wieder für eine (zeitweise) Löschung entscheiden sollte, ist dieser eigentlich unverfängliche Artikel – schliesslich sind Egon Geerkens und sein exentrischer Stil in Osnabrück alles andere als unbekannt – unter folgender URL abrufbar:
www.noz.de/lokales/59425686/edelsteine-und-immobilien-der-wulff-foerderer-egon-geerkens

Bleibt nur die Frage, warum und wie lange der Artikel offline war, und warum er auf dem Höhepunkt der Wulff-Affaire – nachdem I-love-OS über die Löschung berichtete – durch die NOZ wieder online gestellt wurde.

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Aktuell kocht ja mal wieder der Sturm im Wasserglas über, weil der berühmteste Sohn unserer Stadt, als er noch Ministerpräsident von Niedersachsen war, offenbar einen Privatkredit bei der Frau seines Trauzeugen aufgenommen haben soll.

Dazu habe ich eine genauso klare Meinung wie zu der künstlich hochgepushten “Air-Berlin-Affäre” um das ach so verwerfliche Upgrade in die Business Class auf einem privaten Ferienflug von Christian und Bettina Wulff: sowas ist Privatsache!
Jedenfalls so lange bis ein findiger Journalist, der ausnahmsweise seinen Job versteht, mehr dazu herausfindet. Das “Mehr” könnten bspw. illegale Gegenleistungen sein, die man mit solchen Kampagnen schließlich dem Betroffenen unterstellt, ohne jedoch dafür Beweise zu haben. Und eben diese Beweise hat noch kein Journalist nachweisen können – daher sind entsprechende Berichte kein Journalismus sondern einfach nur Beispiele für eine schlechte Berufsausübung. Etwas mehr Recherche sollte doch bitte möglich sein, als nur danach zu schauen in welcher Sitzreihe der Ministerpräsident fliegt und wer ihm privat mal Geld geliehen hat!

Im Zuge dieses inzwischen fast zwei Jahre alten Medienhypes kam aber ein interessanter Fakt zu Tage, der wohl vielen Osnabrückern bis dato unbekannt geblieben ist: Egon “Bubi” Geerkens war einst der Trauzeuge unseres (inzwischen ehemals) obersten Niedersachsen und nunmehr obersten Bundesdeutschen.

Auch wenn ich die damalige “Affäre” für genauso gegenstandslos halte, wie die angebliche Affäre um den Privatkredit an unseren Bundespräsidenten, so finde ich es dennoch erstaunlich wenn unsere Lokalzeitung NOZ einen einst online verfügbaren Artikel über die Verbindung von Wullf zu Geerkens offenbar aus dem Archiv gelöscht hat – mag der Anlass für diesen Artikel auch trivial gewesen sein.

Unter diesem Link ist noch immer der Artikel aus der NOZ vom 23.01.2010 zu finden, an dem ich mich nur zu gut erinnern kann. Auch die ursprüngliche URL vom Server der NOZ ist hier zu finden; nur dort wurde der Artikel gelöscht…
Waren es Details, wie die angeblich goldenen Wasserhähne in “Bubi” Geerkens Penthouse, oder das Geerkens ein väterlicher Freund war, der die NOZ dazu bewegte diesen Artikel (nahezu) spurlos verschwinden zu lassen?
Was muss in einer Redaktion für ein Berufsethos herrschen, wenn man zwischenzeitlich veröffentlichte Artikel wieder aus dem Netz zu fischen versucht? Liebe Leute: das Internet vergisst nichts! Siehe hier, da ist der Artikel wieder:

archivierter Artikel von NOZ.de am 23.01.10 über Wulff und Geerkens

Was immer der Grund war diesen Artikel aus dem Online-Archiv der NOZ zu verbannen, aktuell berichtet die Heimatzeitung von Wulff und Geerkens über den angeblich neuesten Skandal nur durch 1:1 Übernahme eines dpa Beitrags, der nach Google-Recherche von 09:55 gleichlautend in 361 anderen Zeitungen und Onlinemedien abgedruckt wurde… sollte man da von seiner Regionalzeitung nicht mehr erwarten als das Löschen eines eigenen Beitrages und der unredigierten Übernahme billiger Agentur-Ware? Für Osnabrück sind Christian Wulff und Egon “Bubi” Geerkens ja keine Unbekannten… und Dank Google finden sich alle Artikel wieder, die belanglosen, die interessanten und vor allem auch die selbst-zensierten gelöschten Artikel!

AFP

Seltenes Ereignis: Polizei fasst brutalen Straßenräuber kurz nach Überfall an der Bohmter Straße

Eine gute Nachricht auf http://www.os-kriminell.de/: die Polizei konnte kurz nach einem Raubüberfall am Sonntagmorgen einen Täter dingfest machen!
Trotz der Verletzungen, welche die beiden Opfer bei dem vorherigen Überfall davontrugen, scheint das vergangene Wochenende “relativ ruhig” gewesen zu sein.

AFP

NOZ.de zeigt politisches Quartett als Trio

Bei Videobeiträgen nennt es der Fachmann “Ton-Bild-Schere” wenn gesprochener Inhalt nicht zu den gezeigten Bildern passt.

Ich frage mich nun, wie man es nennt, wenn ein Onlinemedium in der Artikelübersicht auf der Startseite einfach einen gewählten Bürgermeister (hier Burkhard Jasper, CDU) wegschneidet, so dass neben der Überschrift über das neue “Spitzenquartett” nur ein Trio aus SPD-OB und seiner SPD-Kollegin und der grünen Bürgermeisterin zu sehen ist?

NOZ.de Aufmacher zum neuen Spitzenquartett im Rat

Es ist zumindest schlechtes Handwerk wenn erst beim Klick auf den verlinkten Artikel der CDU-Bürgermeister im Bild zu sehen ist, der immerhin die Partei repräsentiert die bei der Kommunalwahl 2011 mit Abstand die meisten Stimmen der Bürger auf sich vereinigen konnte, hier nochmal zum Nachlesen das amtliche Wahlergebnis.

Zur Klarstellung, Burkhard Jasper war/ist auf dem oben gezeigten Foto mitfotografiert worden, aber statt das Bild für das Layout-Raster zu skalieren oder einen anderen Bildausschnitt zu wählen, wurde er einfach rechts weggeschnitten. Das “ganze” Foto findet sich erst in der Bildstrecke zur konstituierenden Ratssitzung.

Update 02.11., 12:05: das oben gezeigte “beschnittene” Bild wurde inzwischen auf der NOZ-Startseite ausgetauscht. Es zeigt zwar immer noch ein Trio (Thöle CDU, Jabs-Kiesler SPD und Pistorius SPD) und ist damit weiterhin unpassend zur gewählten Überschrift – nun wurde aber wenigstens niemand weggeschnitten.
Unser Leser Steffen M. (Danke für den Hinweis!) hat mich übrigens auf einen sehr guten Artikel bei EinesTages.de hingewiesen, der sehr schön zeigt wie durch Beschneidung und Retusche von Bildern Meinung manipuliert wird – leider oft auch durch Journalisten.

AFP