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Frank Henning (SPD) bestätigt: Fördermittel für Neumarktsanierung noch nicht fix

Frank Henning
Frank Henning, hier im Osnabrücker Stadtrat (Archivfoto)

„Journalistisch fragwürdige Qualität“ warf der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion der HASEPOST in einer ersten Reaktion auf einen vergangene Woche veröffentlichten Artikel vor. Wir nehmen dazu gerne Stellung, denn eine zweite E-Mail, die uns heute von dem Lokal- und Landespolitiker erreichte, bestätigte unsere Berichterstattung in vollem Umfang.

In dem fraglichen Artikel (Zu früh gefreut? …) wies unsere Redaktion darauf hin, dass eine für den Neumarkt-Umbau bis auf den Euro genau bezifferte Zuwendung der Landesregierung, die Frank Henning in einer von seinem Büro versendeten  Pressemitteilung vom 7. April öffentlich versprach, bislang weder bestätigt noch in ihrem endgültigen Umfang vom zuständigen Ministerium in Hannover berechnet wurde.

Henning machte seinem Ärger per E-Mail Luft

In einer E-Mail, die Henning am Wochenende in Kopie an einen erweiterten Leserkreis versendete, wird unser Artikel vom vergangenen Freitag als „tendenziös“ gebrandmarkt.
Die Zwischenüberschrift „Henning schweigt“, zu dem Umstand, dass eine Morgens um 08:42 sowohl an das Abgeordnetenbüro, als auch an zwei private Mailadressen gesendete Bitte um eine Stellungnahme gänzlich unbeantwortet blieb, findet der Landtagsabgeordnete „journalistisch fragwürdig“. Und weiter Aber so ist nun mal Ihre Arbeitsweise, es geht nicht um saubere Recherche, sondern wieder mal nur um Stimmungsmache ohne jede Sacharbeit.“

Dass ausgerechnet die Bitte um eine Stellungnahme, die zu den Grundprinzipien journalistischer Arbeit gehört, deswegen als „fragwürdig“ gewertet wird, weil unsere Redaktion darauf vertraute, dass wenn schon der vielbeschäftigte Landtagsabgeordnete keine Zeit finden wird, wenigstens das Abgeordnetenbüro sich im Verlauf eines Werktags der Sache annimmt, das erstaunt schon sehr.
Dass zwei Tage nach der frühmorgendlichen Anfrage und der abendlichen Artikelveröffentlichung vor allem Beleidigungen und Schmähungen folgten, verwundert noch mehr.

Henning schickte am Mittwoch eine sachliche Mail hinterher

Über das verlängerte Wochenende konnte sich der SPD-Politiker aber offensichtlich wieder beruhigen und fand Zeit nach der ersten Journalistenschelte zur Sachlichkeit zurückzukehren. Henning schickte uns am Mittwochnachmittag eine deutlich sachlichere zweite E-Mail, die wir gerne in Gänze veröffentlichen:

MdL Frank Henning: „Ich habe mich im Verkehrsministerium in Hannover erneut nach dem Sachstand erkundigt und kann dazu folgende Mitteilung aus dem Ministerium weiter geben. Hinsichtlich des Vorhabens Neumarkt gibt es derzeit folgenden Sachstand / folgendes Verfahren:

  1. Die Stadt OS hat als Vorhabenträger des ÖPNV-Vorhabens „Ausbau des Busbahnhofs OS-Neumarkt“ einen Antrag auf eine Landesförderung gestellt.
  2. Im Bewilligungsverfahren wird der Antrag von der LNVG geprüft und bei positiver Bewertung in das ÖPNV-Förderprogramm aufgenommen. Die Daten (Investitionsvolumen, Höhe der Zuwendung) die für die Programmaufnahme, die dann teilweise auch an die Öffentlichkeit gegeben werden, basieren auf den Antragsdaten.
  3. Das Vorhaben „OS-Neumarkt“ wurde Anfang April 2017 in des Programm aufgenommen.
  4. Die Programmaufnahme ist nicht gleichbedeutend mit der Übersendung eines Bewilligungsbescheides. Zwischenzeitlich können sich teilweise noch Umplanungen ergeben, die dann zu veränderten Daten führen. So auch bei dem Vorhaben in OS: Die Stadtverwaltung ist nunmehr dabei die Planungen zu konkretisieren bzw. abschließend festzulegen. Dies kann zu Veränderungen bei der Datengrundlage führen.
  5. So fehlen bei diesem Vorhaben für einen Zuwendungsbescheid noch abschließende Ratsbeschlüsse hinsichtlich der Umsetzung des Vorhaben in der jetzt vorgelegten Planung. 
  6. Es gibt keine Förderzusage (die erfolgt erst durch den Zuwendungsbescheid) und auch keine Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns.

Resümee: Gefördert wird, die Höhe der Zuwendung ist noch abhängig von der abschließenden Planung durch die Stadt OS.“

Dass überhaupt gefördert wird, wurde auch von unserer Redaktion nicht in Zweifel gezogen. Konkret haben wir vergangene Woche geschrieben: „Dass sich das Land Niedersachsen an dem Umbau des Neumarkts beteiligen wird, steht „außer Frage“, bestätigte uns eine Quelle innerhalb der Stadtverwaltung“. 
Diese Quelle, die unserer Redaktion persönlich bekannt ist und deren Aufgabenbereich eng mit den Planungen am Neumarkt in Zusammenhang steht, hatte uns auch davon berichtet, dass die Mittelfreigabe unter anderem daran hapert, dass die Idee einer Fußgängerzone auf dem Neumarkt im Fachministerium in Hannover „für Stirnrunzeln“ sorgt.

HASEPOST-Artikel gefällt inhaltlich nicht, ist aber sachlich offensichtlich korrekt

Der Kern unseres Artikels, der sich auf eine Information aus einer öffentlichen Ausschuss-Sitzung bezog, an der HASEPOST-Redakteurin Bianka Specker teilnahm, konnte – trotz der umfangreichen Beschimpfungen gegenüber unserer Redaktion – von Frank Henning nicht widerlegt werden. Wir schrieben: „Allerdings, und das erfuhren die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (StUA) am Donnerstagabend, gibt es für diese bereits verbreitete und nur informell bestätigte Zuwendung aus Hannover, bislang weder einen offiziellen Zuwendungsbescheid noch eine definitive Bestätigung der zu erwarteten Geldsumme“.

Wie anders klang es da in der fraglichen Pressemitteilung vom 7. April von Frank Henning und seinem grünen Landtagskollegen Volker Bajus: „Ein weiteres Projekt, dessen finanzielle Unterstützung das SPD-geführte Wirtschaftsministerium zugesagt hat, ist der Ausbau des Busbahnhofs am Osnabrücker Neumarkt. Dafür investiert das Land 473.404 Euro, was 75 % der zuwendungsfähigen Ausgaben ausmacht.“

Wir bleiben dabei: Für die am 7. April aufmerksamkeitsstark mitgeteilte Summe gibt es bislang weder eine offizielle Zuwendungsbescheid, noch ist die exakt wirkende Summe von 473.404 Euro tatsächlich fix. 

 


 

Warum wir bei den vermeintlichen „Fakten“ der Herrn Henning besonders genau hinschauen? Vielleicht gibt das Bild unten die Antwort…
Zum angeblichen „Pressetermin“, bei dem dieses Bild Anfang 2016 entstand, wurde übrigens von Seiten Frank Hennings, der die Organisation für die „Regenbogenkoalition“ übernommen hatte, genau eine Redaktion (siehe Pfeil) eingeladen.

NOZ Abrissanzeige
Die tatsächlich vom Investor eingereichte Abrissanzeige hatte zwar Formfehler und war unwirksam, aber im Februar 2016 wollte die Regenbogenfraktion noch an einen baldigen Baubeginn glauben (Screenshot: noz.de).

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Titelbild: Hasepost-Archiv
Bild mit „Abrissanzeige“: Screenshot: noz.de

AFP

In Bohmte Konto von alter Frau (85) mit gestohlener Bankkarte geplündert

Fahndung Polizei Bohmte

Einer 85-jährigen Frau wurde am 09.02.2017 zwischen 10.25 Uhr und 11 Uhr in Bohmte (Landkreis Osnabrück) das Portemonnaie gestohlen.

Mit einem Fahnungsbild sucht die Polizei nun nach dem mutmaßlichen Täter.

Nach dem Diebstahl direkt zum Geldautomaten

Wie die Pressestelle der Polizei berichtet, hob der abgebildete Mann unmittelbar nach dem Diebstahl an einem Geldautomaten in Bohmte Bargeld ab.

Hinweise zu der gezeigten Person bitte an die Polizei in Bohmte: 05471 9710.

Das Fahndungsfoto der Polizei wurde von unserer Redaktion nochmals mit Bildbearbeitungssoftware nachgeschärft (links im Bild).

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AFP

Das Comeback der Schlager-Polizei lässt im November die Babysitter knapp werden!

Schlager-Polizei

Vor 20 Jahren starteten drei Jungs aus Wallenhorst einen Rundflug in den Schlagerhimmel!
Nahezu parallel begann die Erfolgsgeschichte der „Hossa-Parties“. Dieses gemeinsame Jubiläum wird am 11. November groß im Alando-Palais gefeiert. Doch warum werden dann die Babysitter knapp? Dazu unten mehr.

Interessant ist die Vorgeschichte der Hossa-Parties und der Schlager-Polizei, denn beide Erfolgsgeschichten begannen vor zwei Jahrzehnten aus einer Laune heraus.
Initialzündung für die erste Hossa-Party war ein Weihnachtsabend mit den Schwiegereltern, erinnert sich Christian Schäfer alias „DJ Chris Heck“ im Gespräch mit unserer Redaktion.

Die Schlagerplatten der Schwiegermutter und die Hossa-Party

Irgendwann und bis weit nach Mitternacht an diesem Dezemberabend legte die Schwiegermutter eine Schlagerplatte nach der anderen auf den Plattenspieler – „und die gesamte Familie lag sich in den Armen und sang mit“, erinnert sich der Party-Organisator.
Die ganz große Schlagerwelle stand den 90er Jahren da aber noch bevor. Doch Schäfer spürte, „da ist etwas, was der Schlager in uns bewegt“.
Zaghaft probierte Chris Schäfer eine erste Schlagerparty in der Sonderbar im Kneipendreieck der Lohstraße aus. Doch die Location war zu klein. Was als kleiner Schlagerabend geplant war sorgte für einen Massenauslauf auf der Lohstraße vor dem Lokal und für dichtes Gedränge innerhalb der für so ein Event viel zu kleinen Sonderbar.

Schlagerpolizei
Ralf Müller, Thomas Steinkamp, Christian Schäfer und Christian haben schon jetzt eine Menge Spaß.S

Autohändler hatte die Idee mit der Location

Also musste eine neue Location her. Zufällig hatte Schäfer davon gehört, dass der Ford-Autohändler an der Iburger Straße über eine seinerzeit leer stehende Immobilie an der Pagenstecher Straße verfügte. Um so verwunderter war Schäfer, als er gefragt wurde, ob er nicht im Ford Autohaus Rahenbrock selbst seine „Hossa-Party“ feiern wolle?
Eine Feier in einem Autohaus? Das war 1997 noch sehr ungewöhnlich und es wurde viel improvisiert, erinnert sich „DJ Chris Heck“ heute. Und auch diese Schlagerparty wurde zu einem großen Erfolg – wieder einmal standen mehr Leute vor der Location als drinnen Platz fanden!
„Um 24 Uhr war das Bier leer getrunken“, mit dem Taxi mussten Bierfässer aus der Altstadt geholt werden, mit denen befreundete Wirte dafür sorgten, dass die Party im Autohaus nicht vorzeitig trocken lief.

Schlager-Polizei begann als Take-That-Parodie

Ähnlich zufällig verlief auch die Karriere der Schlager-Polizei. Initialzündung für die Musikkarriere war eine Take-That-Parodie, die am 2. Mai bei den Wallenhorster Maitagen aufgeführt wurde. Die Bühnenpremiere kam offensichtlich gut an, doch das Thema für die folgenden Jahre war noch nicht gefunden.
Doch der Name war schon gefunden, nur wussten die Schlagerpolizisten das an diesem Maitag noch nicht. Kurz zuvor, Ostern 1997, hatten die drei gemeinsam eine Radiosendung produziert, bei der eine imaginäre „Schlagerpolizei“ einen Bösewicht durch die Schlagerwelt verfolgt. „So kam eines zum anderen“, erinnert sich Christian Böwer alias „Christian Cordalis“ zwei Jahrzennte später.
Zusammen mit den Bandkollegen Thomas Steinkamp alias „Eddi Koteletti“ und Ralf Müller alias „Heino Haselnuss“ begann eine „ziemlich wilde Zeit“, so Böwer. Eine Zeit, die mit einem großen Abschlusskonzert im Oktober 2010 eigentlich ein furioses Ende gefunden haben sollte.

Die Zeit für ein kleines Comeback war reif

Als Chris Schäfer jedoch Ende 2016 anfragte, ob das Trio nicht zum gemeinsamen Jubiläum ein „Comeback für einen Abend“ feiern wollte, war die Zeit wohl reif. „Geh´ mal davon aus, dass wir das machen“, war die knappe Antwort. Und sie machen es!
Dass sie „es“ noch können, davon ist Ralf Müller überzeugt. „Schlager ist wie Skifahren, das vergisst man nicht“. Und was die Besucher der Hossa-Party am 11. November erwartet, wird sein wie „eine Schussfahrt auf der schwarzen Piste“ ist sich sein Künstler-Alias „Heino Haselnuss“ sicher.

Warum werden die Babysitter knapp?

Und was hat das alles mit Babysittern zu tun? Die Schlager-Polizisten kennen ihre „alten“ Fans, und die brauchen inzwischen oft einen Babysitter um sich für einen Abend frei zu machen. Doch Schlager ist inzwischen auch in der Babysitter-Generation angesagt, und so dürfte es schwierig werden mit den Babysittern: Die Nachfrage wird am 11. November groß sein, das Angebot knapp.
Denn „Schlager ist etwas für alle Generationen“, sind sich die Schlagerpolizisten und Christian Schäfer sicher.

Wo gibt es die Karten?
Der Vorverkauf hat in der vergangenen Woche begonnen, Karten gibt es unter anderem im Ltur Reisebüro am Neumarkt, im Autohaus Rahenbrock und bei der Q1 Tankstelle in Wallenhorst!

Neben den Schlagerpolizisten werden die Schlager-Schlampen, das Howard Carpendale Double „Mr. Ti Amo“, das Wolfgang Petry Double „Dirk Maron“ und DJ Kaiser Kamphus das Alando in Stimmung versetzen.

Mehr Infos in der Facebook-Gruppe zur Party.

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AFP

Welchen Namen soll die Nordamerika-Landschaft im Zoo Osnabrück bekommen?

Namenswettbewerb Zoo Osnabrück

Im Osnabrücker Zoo entsteht zurzeit eine nordamerikanische Tierwelt. GiroLive-Kunden der Sparkasse Osnabrück durften Namensvorschläge für diese Landschaft einreichen (HASEPOST berichtete) – die Entscheidung geht nun in die finale Runde. Auf „Facebook“ stehen die zehn Favoriten der Jury zur Abstimmung bereit.

 „Takamanda“, „Kajanaland“ und „Samburu“ – die Namen der Tierwelten des Osnabrücker Zoos sind außergewöhnlich und orientieren sich an der ursprünglichen Herkunft der in dem Bereich lebenden Tierarten.

„Bei der nordamerikanischen Tierwelt, die zurzeit gebaut wird, entstand gemeinsam mit Thomas Salz von der Sparkasse Osnabrück die Idee, den Zoobesuchern die Namenswahl zu überlassen. Schließlich sind sie ja auch diejenigen, die sich den Namen merken müssen“, schmunzelt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann.

Sparkasse als Sponsor unterstützt den Zoo aktiv

„Da sich der Zoo so gut wie selbst finanzieren muss, sind wir auf starke Partner wie die Sparkasse Osnabrück angewiesen. Mit dem Namenswettbewerb zeigt die Sparkasse Osnabrück erneut, dass sie den Zoo nicht nur finanziell als einer der Hauptsponsoren unterstützt, sondern auch aktiv bei Projekten mitwirkt.“ Außerdem sei der Wettbewerb eine schöne Möglichkeit, die Osnabrücker ihren Zoo mitgestalten zu lassen. Auch Thomas Salz, Vorstandsmitglied der Sparkasse Osnabrück, freut sich über den Wettbewerb: „Unsere GiroLive-Kunden hatten im Februar die Möglichkeit Namensvorschläge zu machen. Dabei kamen rund 100 Vorschläge zusammen. Es war wirklich erstaunlich, was für kreative Ideen eingereicht wurden.“

Jury ermittelte 10 Favoriten

Im April beriet die Jury, bestehend aus Andreas Busemann (Geschäftsführer Zoo Osnabrück), Reinhard Sliwka (Zoopräsident), Lisa Josef (Pressesprecherin Zoo Osnabrück), Thomas Salz (Vorstandsmitglied Sparkasse Osnabrück), Nancy Plaßmann (Leiterin Vorstandsstab Sparkasse Osnabrück), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Beiratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH) und Petra Rosenbach (Geschäftsführerin Osnabrücker Marketing und Tourismus) über alle Einreichungen. Als Ergebnis legten die Jurymitglieder gemeinsam zehn Favoriten fest.

Namenswettbewerb Zoo Osnabrück
Die Jury hat zehn Favoriten aus rund 100 Einreichungen für den Namen der neuen Nordamerika-Tierwelt im Zoo Osnabrück ausgewählt, über die nun auf Facebook abgestimmt werden kann. (v.l.n.r.: Thomas Salz (Vorstandsmitglied Sparkasse Osnabrück), Nancy Plaßmann (Leiterin Vorstandsstab Sparkasse Osnabrück), Petra Rosenbach (Geschäftsführerin Osnabrücker Marketing und Tourismus), Lisa Josef (Pressesprecherin Zoo Osnabrück), Zoopräsident Reinhard Sliwka; weitere Jurymitglieder: Zoogeschäftsführer Andreas Busemann, Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Beiratsvorsitzender Zoo Osnabrück gGmbH).

Finale Abstimmung bis zum 24. Mai

Ab dem 2. Mai 2017 können alle Interessierten auf der Facebookseite der Sparkasse Osnabrück (www.facebook.com/sparkasse.osnabrueck) an der finalen Abstimmung teilnehmen.
Jeder Facebook-Nutzer hat eine Stimme und entscheidet damit, wie die Nordamerika-Landschaft heißen soll“, erklärt Thomas Salz. Das Voting endet am 24. Mai 2017 um 12 Uhr.
Die zehn Finalisten wurden vorab informiert. Der Vorschlag mit den meisten Stimmen wird nicht nur der Name der neuen Nordamerika-Tierwelt – der Einreicher erhält zudem eine Zoo-Ehrenjahreskarte für 2017 und 2018 für 4 Personen sowie die namentliche Nennung auf einer Tafel am Eingang des Bereichs. Auf die Plätze 2 bis 10 warten weitere Zoojahres- und tageskarten.

Nordamerika auf 3,5 Hektar am Schölerberg

Aktuell rollen die Bagger noch durch den hügeligen, 3,5 Hektar großen Bereich im Osten des Zoos und bereiten Wege und Anlagen vor. Doch schon im Sommer 2017 können Besucher Polarfüchse, Polarwölfe und Schwarzbären im ersten Teilebereich der neuen nordamerikanischen Tierwelt entdecken. Höhenpfade führen durch das Gelände, sodass ein barrierefreier Einblick in die Anlagen möglich ist. Der zweite Teilbereich mit unter anderem Bisons und Stinktieren wird 2018 eröffnet. Ein Goldgräberstollen in der Biber-Anlage soll zusätzlich an den „Wilden Westen“ erinnern. Die neue Tierwelt kostet insgesamt rund 3,5 Millionen Euro.

 

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Foto: Sparkasse Osnabrück, Tanja Hatke
Grafik: Hasepost

 

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Junge Frau (20) in Osnabrück von Jaguar angefahren

Polizei Symbolbild
Symbolbild

Eine junge Frau wurde am Dienstagvormittag, gegen 11.30 Uhr bei einem Unfall an der Bramscher Straße/ Mühleneschweg schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt.

Nach ersten Informationen der Polizei befand sich die junge Frau (20) auf dem linken Gehweg der Bramscher Straße stadteinwärts. Von hinten näherte sich ein Bus. Die junge Frau schaute offensichtlich nur auf den Bus, ging zwischen geparkten Autos auf die Straße und wurde von einem PKW der Marke Jaguar, der die Bramscher Straße stadtauswärts befuhr, erfasst.

Schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen

Die 20-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Für die Zeit der ärztlichen Versorgung und der Unfallaufnahme war die Bramscher Straße kurzfristig voll gesperrt.

Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls und bittet auch die Menschen, die Erste Hilfe geleistet haben, sich unter 0541/ 327 2315 beim Unfalldienst zu melden.

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10 Thesen zur „Leitkultur“ – worum geht es eigentlich in der Debatte?

Dr. Thomas de Maizière

Über das vergangene Wochenende hat ein Begriff für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt: „Leitkultur“. Auch die von unserer Redaktion abonnierte Nachrichtenagentur dts lieferte verschiedene „Reaktionen“ von politischen Freunden und Gegnern des CDU-Ministers (siehe hier).

Doch worum ging es Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière bei der Verwendung des Begriffs „Leitkultur“, der im Titel über einem Gastbeitrag für die BILD am Sonntag stand und am Wochenende für so viel Wirbel sorgte?

Leider ist der Beitrag der Bildzeitung, wie auch zahlreiche andere Artikel lokaler Zeitungen zum Thema, hinter einer Paywall verborgen.

Wir haben hier für unsere Leser alle 10 Thesen des Innenministers zum Nachlesen und zum Bilden einer eigenen Meinung – selbstverständlich ohne dafür ein kostenpflichtiges Abo abzuschliessen:

  1. Wir legen Wert auf einige soziale Gewohnheiten, nicht weil sie Inhalt, sondern weil sie Ausdruck einer bestimmten Haltung sind: Wir sagen unseren Namen. Wir geben uns zur Begrüßung die Hand. Bei Demonstrationen haben wir ein Vermummungsverbot. „Gesicht zeigen“ – das ist Ausdruck unseres demokratischen Miteinanders. Im Alltag ist es für uns von Bedeutung, ob wir bei unseren Gesprächspartnern in ein freundliches oder ein trauriges Gesicht blicken. Wir sind eine offene Gesellschaft. Wir zeigen unser Gesicht. Wir sind nicht Burka.
  2. Wir sehen Bildung und Erziehung als Wert und nicht allein als Instrument. Schüler lernen – manchmal zu ihrem Unverständnis – auch das, was sie im späteren Berufsleben wenig brauchen. Einige fordern daher, Schule solle stärker auf spätere Berufe vorbereiten. Das entspricht aber nicht unserem Verständnis von Bildung. Allgemeinbildung hat einen Wert für sich. Dieses Bewusstsein prägt unser Land.
  3. Wir sehen Leistung als etwas an, auf das jeder Einzelne stolz sein kann. Überall: Im Sport, in der Gesellschaft, in der Wissenschaft, in der Politik oder in der Wirtschaft. Wir fordern Leistung. Leistung und Qualität bringen Wohlstand. Der Leistungsgedanke hat unser Land stark gemacht. Wir leisten auch Hilfe, haben soziale Sicherungssysteme und bieten Menschen, die Hilfe brauchen, die Hilfe der Gesellschaft an. Als Land wollen wir uns das leisten und als Land können wir uns das leisten. Auch auf diese Leistung sind wir stolz.
  4. Wir sind Erben unserer Geschichte, mit all ihren Höhen und Tiefen. Unsere Vergangenheit prägt unsere Gegenwart und unsere Kultur. Wir sind Erben unserer deutschen Geschichte. Für uns ist sie ein Ringen um die Deutsche Einheit in Freiheit und Frieden mit unseren Nachbarn, das Zusammenwachsen der Länder zu einem föderalen Staat, das Ringen um Freiheit und das Bekenntnis zu den tiefsten Tiefen unserer Geschichte. Dazu gehört auch ein besonderes Verhältnis zum Existenzrecht Israels.
  5. Wir sind Kulturnation. Kaum ein Land ist so geprägt von Kultur und Philosophie wie Deutschland. Deutschland hat großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung der ganzen Welt genommen. Bach und Goethe „gehören“ der ganzen Welt und waren Deutsche. Wir haben unser eigenes Verständnis vom Stellenwert der Kultur in unserer Gesellschaft. Es ist selbstverständlich, dass bei einem politischen Festakt oder bei einem Schuljubiläum Musik gespielt wird. Bei der Eröffnung eines großen Konzerthauses sind – wie selbstverständlich – Bundespräsident, Vertreter aus Regierung, Parlament, Rechtsprechung und Gesellschaft vor Ort. Kaum ein Land hat zudem so viele Theater pro Einwohner wie Deutschland. Jeder Landkreis ist stolz auf seine Musikschule. Kultur in einem weiten Sinne, unser Blick darauf und das, was wir dafür tun, auch das gehört zu uns.
  6. In unserem Land ist Religion Kitt und nicht Keil der Gesellschaft. Dafür stehen in unserem Land die Kirchen mit ihrem unermüdlichen Einsatz für die Gesellschaft. Sie stehen für diesen Kitt – sie verbinden Menschen, nicht nur im Glauben, sondern auch im täglichen Leben, in Kitas und Schulen, in Altenheimen und aktiver Gemeindearbeit. Ein solcher Kitt für unsere Gesellschaft entsteht in der christlichen Kirche, in der Synagoge und in der Moschee. Wir erinnern in diesem Jahr an 500 Jahre Reformation. Für die Trennung der christlichen Kirchen hat Europa, hat Deutschland einen hohen Preis gezahlt. Mit Kriegen und jahrhundertelangen Auseinandersetzungen. Deutschland ist von einem besonderen Staat-Kirchen-Verhältnis geprägt. Unser Staat ist weltanschaulich neutral, aber den Kirchen und Religionsgemeinschaften freundlich zugewandt. Kirchliche Feiertage prägen den Rhythmus unserer Jahre. Kirchtürme prägen unsere Landschaft. Unser Land ist christlich geprägt. Wir leben im religiösen Frieden. Und die Grundlage dafür ist der unbedingte Vorrang des Rechts über alle religiösen Regeln im staatlichen und gesellschaftlichen Zusammenleben.
  7. Wir haben in unserem Land eine Zivilkultur bei der Regelung von Konflikten. Der Kompromiss ist konstitutiv für die Demokratie und unser Land. Vielleicht sind wir stärker eine Konsens orientierte Gesellschaft als andere Gesellschaften des Westens. Zum Mehrheitsprinzip gehört der Minderheitenschutz. Wir stören uns daran, dass da einiges ins Rutschen geraten ist. Für uns sind Respekt und Toleranz wichtig. Wir akzeptieren unterschiedliche Lebensformen und wer dies ablehnt, stellt sich außerhalb eines großen Konsenses. Gewalt wird weder bei Demonstrationen noch an anderer Stelle gesellschaftlich akzeptiert. Wir verknüpfen Vorstellungen von Ehre nicht mit Gewalt.
  8. Wir sind aufgeklärte Patrioten. Ein aufgeklärter Patriot liebt sein Land und hasst nicht andere. Auch wir Deutschen können es sein. „Und weil wir dies Land verbessern, lieben und beschirmen wir’s. Und das Liebste mag’s uns scheinen, so wie andern Völkern ihr‘s“, so heißt es in der Kinderhymne von Bert Brecht. Ja, wir hatten Probleme mit unserem Patriotismus. Mal wurde er zum Nationalismus, mal trauten sich viele nicht, sich zu Deutschland zu bekennen. All das ist vorbei, vor allem in der jüngeren Generation. Unsere Nationalfahne und unsere Nationalhymne sind selbstverständlicher Teil unseres Patriotismus: Einigkeit und Recht und Freiheit.
  9. Unser Land hatte viele Zäsuren zu bewältigen. Einige davon waren mit Grundentscheidungen verbunden. Eine der wichtigsten lautet: Wir sind Teil des Westens. Kulturell, geistig und politisch. Die NATO schützt unsere Freiheit. Sie verbindet uns mit den USA, unserem wichtigsten außereuropäischen Freund und Partner. Als Deutsche sind wir immer auch Europäer. Deutsche Interessen sind oft am besten durch Europa zu vertreten und zu verwirklichen. Umgekehrt wird Europa ohne ein starkes Deutschland nicht gedeihen. Wir sind vielleicht das europäischste Land in Europa – kein Land hat mehr Nachbarn als Deutschland. Die geographische Mittellage hat uns über Jahrhunderte mit unseren Nachbarn geformt, früher im Schwierigen, jetzt im Guten. Das prägt unser Denken und unsere Politik.
  10. Wir haben ein gemeinsames kollektives Gedächtnis für Orte und Erinnerungen. Das Brandenburger Tor und der 9. November sind zum Beispiel ein Teil solcher kollektiven Erinnerungen. Oder auch der Gewinn der Fußballweltmeisterschaften. Regionales kommt hinzu: Karneval, Volksfeste. Die heimatliche Verwurzelung, die Marktplätze unserer Städte. Die Verbundenheit mit Orten, Gerüchen und Traditionen. Landsmannschaftliche Mentalitäten, die am Klang der Sprache jeder erkennt, gehören zu uns und prägen unser Land.

Auf den Seiten des Bundesinnenministeriums ist der komplette, bei der BILD am Sonntag kostenpflichtige, Gastbeitrag zum Thema Leitkultur abrufbar.

 

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Archivfoto: Heinrich-Böll-Stiftung, Lizenz CC BY-SA 2.0

 

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1. Mai in Osnabrück: Schlägereien am Rubbenbruchsee und im Nettetal

Bollerwagen

„Der ganz normale Wahnsinn“, so bezeichnet die Pressestelle der Polizeiinspektion Osnabrück das, was am 1. Mai in ihrem Zuständigkeitsbereich alles passierte.

Am Osnabrücker Rubbenbruchsee trafen sich, bei überwiegend wechselhaftem Wetter, etwa 500-600 Menschen, die unter anderem wegen Schlägereien die Polizei auf den Plan riefen. Und auch im sonst so beschaulichen Nettetal waren 400-500 Maiwanderer unterwegs. Hier wurden Schlägereien, Zünden von Pyrotechnik und einzelne Körperverlezungen gemeldet.

Polizei froh über „relativ ruhigen Verlauf“

Grundsätzlich resümierte die Polizei am frühen Montagabend einen „relativ ruhigen Verlauf“ der Einsatzlage „01.05.2017“. Bis auf ein paar Körperverletzungen, Widerstandshandlungen, Zünden von Pyrotechnik, vielen betrunkenen Personen und großer Vermüllung stellte sich die Einsatzlage als „der ganz normale Wahnsinn“ dar.

Auch im Landkreis hatten sich Maiwanderer nicht unter Kontrolle

In Bersenbrück waren etwa 1000-1200 junge Menschen von Ankum nach Kettenkamp unterwegs. „Bis jetzt alles ruhig“ so der Einsatzleiter Hubert Kortland, der sich jedoch über die große Vermüllung und das rücksichtslose Verhalten der Teilnehmer auf dem Marsch der Lemminge ärgert.
Am Kanal in Bramsche waren rund 250 Leute unterwegs. Am Charlottensee in Bad Iburg hielten sich in den Nachmittagsstunden ca. 500 Personen auf, am Römerlager waren es gegen Abend ca. 1000. Die Polizei in Melle mußte während des Einsatzes am Weberhaus zwei Personen wegen Widerstandes und „zu betrunken“ in Gewahrsam nehmen.

 

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Zeitreise Osnabrück: Flohmarkt in der Altstadt 1982

In den 80er Jahren hatte der Flohmark seinen Platz in der Osnabrücker Altstadt. Unser Zeitreisender Frank Förster schickt uns heute Bilder aus dem Mai 1982.

Weil der Platz in den engen Gassen der Altstadt zu knapp wurde, dehnte sich der Flohmarkt auch entlang des Walls und der Bier- und Krahnstraße aus.

An der Bocksmauer hat sich nichts geändert

Der vor 35 Jahren entstandene kurze Super 8 Film zeigt die Stände entlang der Bocksmauer. Das rote Tor des damaligen Atlantis-Kinos sieht heute noch genau so aus wie damals. Die gelb getünchte Rückwand des Hauses der Jugend hat sich auch nicht verändert – nur die Menschen sehen irgendwie anders aus. Was ist passiert?

Wer erinnert sich noch an die Zeiten, als der Flohmarkt in den Nachtstunden aufgebaut und nicht schon wieder abgebaut wurde?

Hier alle Informationen über den Frühjahrs-Nachtflohmarkt 2017.

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Hier die bislang erschienenen Folgen unserer Osnabrücker Zeitreise.

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Betrunkener Nordafrikaner bricht Bundespolizisten im Osnabrücker Hauptbahnhof die Hand

Mann Hauptbahnhof Symbolbild Bundespolizei, Festnahme
Symbolbild

Freitagabend hat ein betrunkener 20-Jähriger einen Beamten der Bundespolizei Osnabrück verletzt. Die Beamten wollten einen Streit im Hauptbahnhof schlichten.

Gegen 23:00 Uhr wurde die Bundespolizei über einen heftigen Streit auf dem Bahnsteig C informiert. Zwei Männer würden sich dort prügeln. Ein Mann solle auch im Besitz eines Messers sein.

Auf dem Bahnsteig bemühte sich bereits ein zufällig anwesender Polizeibeamter der Polizei Bremen, einen 20-Jährigen davon abzuhalten auf einen 39-jährigen Mann mit Hund loszugehen.

Täter bespuckte und schubste Polizisten

Der äußerst aggressive 20-Jährige ließ sich aber nicht beruhigen. Stattdessen bespuckte und schubste er die Streifenbeamten der Bundespolizei. Als der Mann erneute ansetzte um sein Gegenüber anzugreifen wurde er unter heftiger Gegenwehr zu Boden gebracht und überwältigt. Schließlich wurden ihm Handfesseln angelegt.

Auf dem Weg zur Dienststelle legte der gefesselte Mann noch einmal nach. Auf dem Weg dorthin leistete er abermals Widerstand und trat mehrfach um sich. Auf einer Treppe gelang es ihm einen Beamten gegen das Schienbein und in die Genitalien zu treten.

Bundespolizist die Hand gebrochen

Bei dem 20-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 1,4 Promille gemessen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann bis zu seiner Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und in eine Klinik gebracht. Dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen.

Ein 48-jähriger Bundespolizist verletzte sich durch den heftigen Widerstand. Bei der ambulanten Behandlung im Krankenhaus wurde der Bruch einer Hand diagnostiziert. Der Beamte musste seinen Dienst abbrechen.

Ein Messer wurde bei keinem der Beteiligten gefunden.

Gegen den 20-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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Symbolbild

AFP

Alle Infos zum Nachtflohmarkt an diesem Samstag

Flohmarkt Osnabrück

Auch wenn der diesjährige Nachtflohmarkt eine Woche früher als üblich stattfindet, könnte das Wetter mitspielen. Es bleibt zwar „frühlingsfrisch“, doch die Regenwahrscheinlichkeit liegt unter 50%.

Was ist für die Flohmarktbeschicker zu beachten? Wir haben alle Fakten zusammengestellt.

Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass an mehr als 500 Ständen fast alles angeboten, was bei Flohmarktbegeisterten das Herz höher schlagen lässt. Der offiziell festgelegte Beginn ist am Samstag um 21 Uhr. Sollte tatsächlich noch jemand so lange durchhalten, dann ist das Ende für die Trödelei am Sonntag um 12 Uhr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, eine Platzvergabe findet nicht statt.

Die Standgeldregelung:

Für den Nachtflohmarkt wird Standgeld erhoben. Das Standgeld beträgt für den ersten Meter zehn Euro, für jeden weiteren Meter fünf Euro. Für einen Tapeziertisch mit einer Länge von drei Metern beträgt das Standgeld 20 Euro. Ab dem sechsten Meter kostet jeder weitere Meter 20 Euro.

 Wo darf nicht getrödelt werden?

Aufgrund einiger Baustellen stehen für den Flohmarkt folgende Flächen nicht zur Verfügung: Neumarkt von H&M bis DER Reisebüro. Auch die  Straße Oewer de Hase steht nach der Öffnung der Hase nicht mehr zur Verfügung. Ansonsten bleibt die Flohmarktfläche unverändert. Details sind dem Kartenausschnitt zu entnehmen.

Nachtflohmarkt April 2017, Karte
Karte: Stadtverwaltung Osnabrück

Mit dem Auto auf den Flohmarkt?

Auch für den Ladeverkehr ergeben sich einige Änderungen. Während der Aufbauzeit gilt: Die Zufahrt zum Flohmarkt kann nur über die Straße Domhof erfolgen. Die Einfahrt auf das Flohmarktgelände vom Neumarkt in die Große Straße ist nicht möglich, auch nicht die Ausfahrt. Die Ausfahrt kann nur über die Georgstraße erfolgen. Das Befahren der Großen Straße zwischen Neumarkt und Georgstraße ist nicht möglich.

Reservieren erlaubt? Nein!

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, gelten folgende Regeln: Mit dem Aufbau der Stände darf erst am Samstagabend, 29. April, um 20 Uhr begonnen werden. Vorheriges Abkleben, Abkreiden oder sonstiges Reservieren ist nicht zulässig. Mit Rücksicht auf die Ladenlokale, die zum Teil bis 20 Uhr geöffnet haben, ist diese Vorgabe unbedingt einzuhalten. Auf das Flohmarktgelände darf erst ab 20 Uhr gefahren werden. Nach dem Entladen muss das Fahrzeug sofort weggefahren werden. Es ist nicht erlaubt, Fahrzeuge und Anhänger am Stand stehenzulassen.

Verbotene Waren gibt es auch…

Es dürfen nur gebrauchte Waren angeboten werden. Das Anbieten von Neuware ist nicht zulässig. Lediglich selbstgefertigtes Kunsthandwerk oder Schmuck von geringem Wert darf verkauft werden. Ebenfalls nicht gestattet ist der Verkauf von Lebensmitteln oder größeren Gegenständen, die nicht alleine transportiert werden können.

Hilfe im Notfall

Auf dem Theatervorplatz sind die Einsatzzentrale sowie eine Sanitätsstation eingerichtet. In diesem Bereich stehen Mitarbeiter der Stadtverwaltung am 3. September ab 17 Uhr für Fragen oder Beratung zur Verfügung.

Anreise und Parken

Da mit einem regen Besucherstrom zu dieser Veranstaltung zu rechnen ist, bittet die Stadtverwaltung darum, nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Für den Individualverkehr sind alle Osnabrücker Parkhäuser sowie öffentliche Parkplätze geöffnet.

Verbotswidrig geparkte Fahrzeuge, die abgeschleppt werden müssen, werden auf den Betriebshöfen der Abschleppunternehmer abgestellt.

Den Flohmarkt sauber verlassen!

Nach Beendigung des Flohmarktes am Sonntag, 30. April, um 12 Uhr wird das gesamte Gelände gereinigt. Die Flohmarktbeschicker sind verpflichtet, ihre Standplätze sauber zu hinterlassen. Verpackungsmüll und nicht verkaufte Flohmarktartikel dürfen nicht über die öffentlichen Müllbehälter entsorgt werden. Die Stände müssen zügig abgebaut werden, zum einen damit die Innenstadt sobald wie möglich gereinigt werden kann. Zum anderen aber auch deshalb, weil unter Umständen erst dann wieder private Tiefgaragen und Einstellplätze angefahren werden können.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass wegen des Flohmarktes Grundstücke und Grundstückszufahrten im Flohmarktgelände nur eingeschränkt erreichbar sind.

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