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Filmpassage feiert großen Erfolg mit „Mein erster Kinobesuch“

Filmpassage Osnabrück
Foto: Sophie Scherler

Großen Andrang gab es am Sonntag in der „Filmpassage Osnabrück“. Dort fand die Veranstaltung „Mein erster Kinobesuch“ statt, bei der Kinder langsam an das Kino herangeführt wurden

Mehr als 350 große und kleine Gäste nutzten die Gelegenheit und erlebten für je 2€ pro Ticket zusammen den Film „Lauras Stern“.

Um die Kinder langsam an das Kinoerlebnis heranzuführen, wurden bewusst einige Dinge verändert, berichtet der Geschäftsführer der Filmpassage Meinolf Thies. Die Saallichter wurden nur gedimmt, und nicht ganz ausgeschaltet. Auch der Ton lief nicht in voller Stärke; auf Werbung und Trailer wurde gänzlich verzichtet. Für die Vorstellung wurde bewusste nur ein mittelgroßer Saal gewählt, damit sich die Kinder schneller orientieren können, außerdem wurden die ersten Sitzreihen nicht verkauft, damit niemand zu nah an der Leinwand sitzen müsse.

Filmpassage Osnabrück
Die Filmpassage gehörte am Sonntagnachmittag den kleinsten Gästen

Insgesamt vier Kinosäle für Kinderkino

Das Konzept kam so gut an, dass statt ursprünglich einer Vorstellung gleich vier gezeigt wurden. Um 14 Uhr und um 14.30 Uhr versammelten sich die staunenden Kinder mit ihren Eltern in den nahezu ausverkauften Kinosälen und verfolgten 75 Minuten lang die Geschichte der kleinen Laura und ihres besten Freundes, einem Stern. Der Film wurde ausgewählt, da er liebevoll und kindgerecht animiert sei und eine warmherzige Geschichte erzähle, erklärte Anja Thies von der Filmpassage.

Um zu erfahren, was den großen und kleinen Besuchern besonders gefallen hat, wurden sie gebeten einen kurzen Bericht an das Kino zu schreiben, oder gerne auch zu malen.

Die Aktion wird im Juni wiederholt

Für alle, die an diesem Sonntag nicht dabei sein konnten, gibt es gute Nachrichten. Auf Grund des Erfolges wird es eine weitere Auflage von „Mein erster Kinobesuch“ geben, und zwar schon am 10. Juni dieses Jahres, diesmal mit dem Film „Kleiner Dodo“.

AFP

Exhibitionist am Haarmansbrunnen

Haarmannsbrunnen Osnabrück,
Haarmannsbrunnen (Archivfoto)

Auf der Aussichtsplattform hinter dem Haarmannsbrunnen kam es am Samstagmittag zu einem Fall von Exhibitionismus. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Zwei 16-jährige Jugendliche hielten sich dort gegen 13.05 Uhr auf, als sich ihnen ein unbekannter Mann plötzlich in schamverletzender Weise zeigte. Die beiden Mädchen packten daraufhin sofort ihre Sachen und gingen weg. Am Ende der Treppe kam ihnen ein junges Pärchen entgegen, das sie noch vor dem Täter warnten.

Vermutlich haben diese etwa 20 Jahre alten und im Skaterstyle gekleideten Zeugen den Täter noch gesehen. Die beiden Opfer konnten schließlich noch erkennen, dass sich der Täter mit einem auf der Aussichtsplattform abgestellten Fahrrad in unbekannte Richtung entfernte.

Exhibionist mit „buschigen Augenbrauen“

Der Mann war etwa Mitte 40, circa 180cm groß, schlank, hatte ein kantiges Gesicht und volle Lippen. Er hatte kurze schwarze, hochgegelte Haare, dunkle Bartstoppeln und dicke buschige Augenbrauen. Bekleidet war der Exibitionist mit einer schwarzen Lederjacke, einer schwarzen Stoffhose und schwarzen Schuhen.

Die Polizei sucht nach Zeugen und insbesondere nach dem jungen Pärchen, das von den Opfern angesprochen wurde. Telefon: 0541-3273103 oder 0541-3272215.

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AFP

Neuer Kompakt-SUV sorgt für „Aufregung“ bei Volvo Ellers in Osnabrück

Volvo XC40, Volvo Ellers, Osnabrück
Volvo XC40 D4, R Design AWD

Samstag und Sonntag, jeweils von 10 bis 17 Uhr, sind bei Volvo Ellers in Osnabrück „XCite Days“; das Autohaus feiert das jüngste Mitglied der wachsenden Volvo Familie, den kompakten SUV Volvo XC40.

„XCite“ ist dabei abgeleitet vom englischen „Exciting“ und bedeutet Aufregung. Tatsächlich, so Firmenchef Frank Meistermann im Gespräch mit der HASEPOST, gibt es viel Aufregung um dieses neue Auto.

Selten, das bestätigten ihm auch ältere Mitarbeiter, gab es im Vorfeld so viele Nachfragen und Interesse für einen neuen Volvo.

Geschmackskomplizen bieten kulinarischen Rahmen

Die Zeiten, in denen mit Hüpfburgen für die Kinder und Würstchenbuden für die Eltern neue Autos gefeiert wurden und Kaufinteressenten wochenlang von Autohaus zu Autohaus fuhren um das besten Angebot zu finden, sind wohl vorbei. Das inhabergeführte Unternehmen, das seit knapp 30 Jahren an der Automeile Pagenstecherstraße seinen Sitz hat, setzt eher auf eine dezentere Kundenansprache.
Neben dem ohnehin immer im Angebot befindlichen „besten Kaffee der Stadt“ (Zitat Frank Meistermann) von den Osnabrücker Geschmackskomplizen, werden zum Beispiel schwedische Spezialitäten, wie „Kanelbullar“ (Zimtschnecken) den richtigen kulinarischen Rahmen geben, natürlich auch von den Geschmackskomplizen nach schwedischem Originalrezept zubereitet.

Volvo XC40, Volvo Ellers, Osnabrück
Typisch skandinavisches Design im XC40-Innenraum (Foto: Jasmin Schulte)

Der Volvo XC40, um den es an diesem Wochenende geht, ist auf den ersten Blick als Mitglied der neuen Volvo Generation zu erkennen. Charakteristische LED-Scheinwerfer im „Thors Hammer“-Stil, der markante Kühlergrill mit Wasserfall-Motiv, die kraftvollen Schultern und die vertikalen Rückleuchten sind typische Design-Merkmale der aktuellen Volvo Modellpalette.
Gleich zur Markteinführung gibt es attraktive Leasingkonditionen – mit ein wenig Glück können Interessenten aber auch über einen Verlosungs-Code, den es vor Ort gibt, einen von bundesweit vier XC40 gewinnen, die sie dann für ein ganzes Jahr Probefahren können.

Volvo XC40, Autohaus Ellers, OsnabrückAuch dieser Volvo setzt auf Sicherheit

Volvo bezeichnet den XC40 als „kompakten Premium-SUV“. Neben der sehr eigenständigen Formensprache, sind die inneren Werte typisch Volvo. Neben einen Innenraum, der eindeutig skandinavisches Design ist, gehört bei einem Volvo auch immer das Thema Sicherheit zum Gesamtpaket.

Volvo XC40, Volvo Ellers, Osnabrück
Das Autohaus Ellers, seit fast 30 Jahren an der Osnabrücker Automeile, der Pagenstecherstraße

Fahrer und Passagiere des neuen Volvo XC40 profitieren von der langjährigen Erfahrung und Kompetenz des schwedischen Unternehmens auf dem Gebiet der Automobilsicherheit. Neueste Assistenzsysteme und Techniken, die Volvo in den größeren Modellen eingeführt hat, halten mit dem Volvo XC40 nun erstmals Einzug in das Kompakt-SUV-Segment. Zur Serienausstattung zählen u.a. Sicherheitssysteme die bei drohenden Zusammenstößen mit entgegenkommendem Verkehr eingreifen, die ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrbahn durch Lenk- und Bremseingriffe verhindern, sowie bei einem Abkommen von der Fahrbahn präventive Schutzmaßnahmen ergreift, um die Insassen vor Verletzungen zu bewahren.

An diesem Wochenende bis 17 Uhr geöffnet

Allein die verschiedenen Sicherheitsoptionen, aber auch die zahlreichen Möglichkeiten der Individualisierung, versprechen spannende Gespräche mit dem Team des Autohauses Volvo Ellers: An diesem Wochenende (10./11. März) jeweils von 10 bis 17 Uhr und werktags von 8 bis 18 Uhr.

Autohaus Ellers GmbH & Co.KG
Pagenstecher Straße 16
49090 Osnabrück

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AFP

Polizeidirektion Osnabrück kontrolliert Kindersitze, Sicherheitsgurte und Schutzhelme

Kindersitze
Kindersitz

In der kommenden Woche, vom 12. bis 18. März 2018, schaut die Polizei wieder genau hin: Wird die Anschnallpflicht und die vorschriftsmäßige Benutzung von Kindersitzen und Schutzhelmen eingehalten?

Im gesamten Bereich der Polizeidirektion Osnabrück, von den ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald, wird diesen Lebensrettern im Straßenverkehr besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

„Der richtig angelegte Sicherheitsgurt rettet Leben und schützt vor schweren Verletzungen“, erklärt Pressesprecherin Nadine Kluge-Gornig. „Und das nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern. Die Polizei wird daher auch auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer und ihre Sicherungspflicht im Auto achtgeben, denn ohne die richtige Sicherung haben Kinder im Auto ein siebenmal höheres Risiko, durch einen Unfall schwer verletzt oder gar getötet zu werden.“

Ein Appel an der Verantwortungsbewusstsein

Ziel der Schwerpunktkontrolle ist es, auf die Gefahren im Verkehr aufmerksam zu machen und an das Verantwortungsbewusstsein zu appellieren. Die Kontrollwoche findet im sogenannten TISPOL-Verbund statt (Traffic Information System Police). Der Verbund stellt den Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union dar. Durch diese Aktionen soll die dauerhafte Reduzierung von Verkehrstoten und Schwerverletzten, insbesondere durch die Bekämpfung der europaweit häufigsten Unfallursachen, erzielt werden.

Foto: USAF (PD)

AFP

Ein Kredit von privat – so geht’s

Geld, Bargeld, Cash
Bargeld

Für Anleger sind die Portale für die private Vergabe von Krediten eine Möglichkeit höhere Zinsen mit ihren Investitionen zu erzielen. Gleichzeitig können sie ihr finanzielles Risiko reduzieren, indem sie sich an mehreren Projekten beteiligen.

Vor einigen Jahren gab es in den Tageszeitungen verschämte kleine Anzeigen mit den Worten „Kredit von privat gesucht“. Heute gibt es dafür spezielle Internetplattformen, die ziemlich offensiv mit der privaten Kreditvergabe werben. Dabei suchen nicht nur Verbraucher mit schlechter Bonität oder negativen Schufa-Eintragungen auf diesem Weg ein Darlehen. Kreditnehmer sehen in diesen Plattformen eine echte Alternative zu Bankkrediten. Es handelt sich um eine Möglichkeit außerhalb des klassischen Banksystems ein Darlehen aufzunehmen oder – für Anleger – Geld anzulegen.

Kreditportfolio reduziert das Risiko für die Anleger

Privatkredite sind für Investoren eine interessante Anlageform, interessanter als Tages- oder Festgeld. Damit das Modell Privatkredit funktioniert, sind natürlich ausreichend Investoren notwendig. Die verschiedenen Plattformen nehmen ein Scoring der Bonität des Kreditnehmers vor. Von diesem Scoring ist es abhängig, wie hoch der Zinssatz ist, den ein Anleger erhält. Dabei ist es möglich ein Kreditportfolio mit unterschiedlichen Laufzeiten und Renditen zusammenzustellen. Einige Plattformen bieten dabei Kredite von Privatpersonen mit Sofort Zusage an.

Prozente, Zinsen
Trotz schlechter Schufa können Verbraucher auf diesen Portalen einen Kredit zu annehmbaren Konditionen bekommen.

Kredit von privat: Vor- und Nachteile

Vorteile eines Kredites von privat liegen auf der Hand. Für Verbraucher mit schwacher Bonität sind diese Plattformen eine Möglichkeit, dennoch einen Kredit zu bekommen. Die Frage ist nur, ob sich genügend Anleger finden, die das Risiko eingehen, das geplante Projekt zu finanzieren. Kleinkredite mit einer Kreditsumme von unter 2.000 Euro sind bei Banken nur schwer zu bekommen. Sie scheuen sich, diese Kredite zu vergeben, weil die Bearbeitung am Ende mehr kostet, als der Kredit Zinsen einbringt. Auf diesen Kreditplattformen ist es normal, dass Verbraucher so kleine Summen anfragen. Für die Kreditnehmer bergen die Plattformen keinerlei Nachteile. Es besteht lediglich das Risiko, nicht genügend Anleger für das geplante Projekt zu finden. Zu den Vor- und Nachteilen dieser Art von Krediten hat die Verbraucherzentrale Hamburg noch weitere Informationen zusammengestellt.

Selbstständige finden auf diesen Plattformen eine Alternative zur Bank

Selbstständige haben es ebenfalls oft schwer, einen Kredit zu bekommen. Viele Banken verweigern Freiberuflern und Gewerbetreibenden den Ratenkredit. Auf den Privatkredit-Plattformen hat auch dieser Personenkreis eine reelle Chance auf einen Kredit.

Das Ausfallrisiko für die Anleger

Natürlich besteht bei diesen Krediten für den Anleger ein gewisses Risiko, dass der Darlehnsnehmer seinen Kredit nicht zurückzahlt. Durch die Aufteilung auf mehrere Investitionen lässt sich dieses Risiko minimieren. So ist es meist sinnvoller, dass Sie sich als Anleger zehn Mal mit 100 Euro an verschiedenen Projekten beteiligen, als einmal direkt 1.000 Euro zu investieren.

Das Finanzierungsprojekt darstellen

Der Kreditnehmer sollte sein Projekt so detailliert wie möglich darstellen und sich selbst sollte er sehr transparent präsentieren. Damit können sie Anleger von ihrem Projekt überzeugen und die Anleger wissen, woran sie sind. Kein Geldgeber investiert sein Geld ohne Hintergrundinformationen zu haben. Wenn ein Anleger dann tatsächlich Interesse an einem bestimmten Projekt hat, kann er sich auf vielen Plattformen mit dem Kreditnehmer anonym in Verbindung setzen.

Die Modalitäten

Bei diesen Plattformen gibt es keine festgeschriebenen Zinssätze. In jedem Vertrag sind individuell die Zinsen auszuhandeln. Dabei kann jeder der Vertragspartner entscheiden, welchen Zinssatz er bereit ist zu akzeptieren. Auf welche Modalitäten Sie achten sollten, dazu hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen Informationen zusammengefasst. Normalerweise setzen die Portale eine bestimmte Frist, wie lange eine Anfrage online bleibt. In dieser Zeit müssen sich genügend Anleger finden, die das Projekt mitfinanzieren wollen. Läuft die Frist ab, stellen die Portale die Anfragen wieder offline. Merkt ein Kreditnehmer, dass sich bis zum Ablauf der Frist und mit den genannten Konditionen nicht genügend Investoren finden, kann er den Zinssatz Schritt für Schritt erhöhen. So kann es einfacher sein, am Ende eine Vollfinanzierung des Projektes zu erreichen. Damit bekommt der Kreditnehmer einen gewissen Entscheidungsspielraum und auch Steuerungsmöglichkeiten. Mithilfe flexibler Rückzahlungsmodalitäten, wie der Möglichkeit Sondertilgungen zu leisten oder das Darlehen vorzeitig, kostenlos und komplett abzulösen, hat der Kreditnehmer viele Freiheiten. Auszahlung und Rückzahlung der Kredite überwacht ein Treuhänder.

Laufzeit und Bonität

Einige der Plattformen fragen bei der Schufa an. Welche Auskünfte die Schufa dabei herausgibt, können Interessierte direkt auf der Seite der Schufa nachlesen. Bei manchen Plattformen können Kreditnehmer auch die Option wählen, dass das Portal keine Schufa-Anfrage stellen darf. Intern prüfen die Portale die Kreditnehmer auf jeden Fall und machen ein Scoring, aufgrund dessen Basis sich der Zinssatz berechnet. Die Anleger bekommen so einen Hinweis auf die Bonität und wie das Ausfallrisiko einzuschätzen ist. Bei der Laufzeit können die Darlehnsnehmer eine Wunschdauer angeben, woraus sich dann auch die monatliche Ratenhöhe ergibt.

Fotos: Pixabay @ Ajale (CCO public domain), Pixabay @ Geralt (CCO public domain)

AFP

Theater Osnabrück erhält jährlich mehr als 10 Millionen aus der Stadtkasse

Unterzeichnung Zuschussvertrag Theater Osnabrück
Foto: Silke Brickwedde

Das Theater ist nicht nur der weitaus größte Einzelposten im Kulturbudget der Stadt, der von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert genehmigte „Grundbetrag“ pro Spielzeit des Theaters entspricht, zusammen mit dem jährlichen „Schuldendienst von rund einer halben Million Euro, dem Förderbetrag (ca. 11 Millionen), der von der Stadt Osnabrück für den Öffentlichen Nahverkehr bereitgestellt wird.

„Der Vertrag, der für die kommenden drei Spielzeiten gilt, ist ein sichtbares Zeichen, wie wichtig uns das Theater in der Stadt ist“, so Griesert. Ein Grundbetrag von 10,5 Millionen Euro pro Spielzeit gibt den Bühnen bis 2022 Planungssicherheit.

Brigitte Neumann (CDU) als Aufsichtsratsvorsitzende der Bühne, Kulturdezernent Wolfgang Beckermann, Intendant Ralf Waldschmidt und der kaufmännische Direktor Matthias Köhn als Geschäftsführer des Theaters waren bei der Unterzeichnung
anwesend.

20.000 Euro jährlich mehr + noch unbekannte Tarifsteigerungen

In einer am Freitag verbreiteten Pressemitteilung erklärt die Stadtverwaltung, dass das hauptsächlich bei den Künstlerinnen und Künstlern ankommt. „Nicht nur die Geschäftsführung und der Intendant sind daran interessiert, den Künstlern sichere Verträge zu bieten, sondern auch der Aufsichtsrat“, betonte Griesert. Daher hat die Stadt den Betrag um 20.000 Euro jährlich erhöht.
Der Grundbetrag von 10,5 Millionen Euro wird zusätzlich um künftige Tarifsteigerungen
erweitert, erläuterte Matthias Köhn. Die Mindestgage für einen Künstler beträgt in Osnabrück 2000 Euro brutto.

Aufsichtsratsvorsitzende Brigitte Neumann sieht in dem Vertrag ein gutes Signal: „Damit bekennt sich die Stadt deutlich zum Theater.“
Der Oberbürgermeister wies auch noch einmal darauf hin, dass das Land bei der Theaterfinanzierung gefordert sei. „Im Koalitionsvertrag steht, dass die kommunalen Theater besser finanziell ausgestattet werden sollen. Wir sind längst in Gesprächen mit den Ministerien. Die Schere zwischen den besser geförderten Staatstheatern und den kommunalen darf nicht weiter auseinanderklaffen.“

Das Foto (Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde) zeigt die Unterzeichnung des Zuschussvertrages zwischen Stadt Osnabrück und Theater: Intendant Ralf Waldschmidt (links), Ratsmitglied Brigitte Neumann (CDU) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Stadtrat und Kulturdezernent Wolfgang Beckermann und Matthias Köhn, kaufmännischer Direktor des Theaters.

AFP

Am Wochenende zum halben Preis in den Zoo Osnabrück

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Halber Eintritt im Zoo Osnabrück

Für das Wochenende sind bereits frühlingshafte Temperaturen in Aussicht und auch der Zoo Osnabrück hat sich etwas einfallen lassen, damit möglichst viele Besucher günstig zu ihrem ersten Zoobesuch des Jahres kommen.

Am kommenden Wochenende (10./11. März) zahlen Zoobesucher mit dem entsprechenden Rabattflyer nur die Hälfte des Eintrittspreises und können hinter die Zookulissen blicken. Beim Rundgang einplanen sollten Besucher einen Abstecher zum jüngsten Ziegennachwuchs oder kleinen Vikunja sowie zum „Winterzauber“ mit Schlittschuhlaufen und nostalgischem Kinderkarussell.

Auf Erkundungstour gehen aktuell vier junge Zwergziegen im Streichel-Gehege: „Zwei Geißen kamen bereits im Januar zu Welt, Ende Februar folgten dann noch ein weiteres Weibchen sowie ein kleiner Bock“, berichtet Tierpfleger Marcel Köck-Nitschke.

Jungtiere bei den Zwergziegen

Die Zwergziegen sind kleine Kletterkünstler: Gekonnt erklimmen die Jungtiere die Spielgeräte im Streichelland und testen beim gemeinsamen Rangeln ihre Grenzen. Auch Besucher können bereits Bekanntschaft mit dem Nachwuchs machen: „Die Jungtiere sind sehr neugierig und gehen interessiert auf die kleinen und großen Besucher im ‚Streichelland‘ zu, haben aber auch Rückzugsmöglichkeiten“, versichert Köck-Nitschke.

Ziegennachwuchs im Zoo Osnabrück
Ziegennachwuchs im Zoo Osnabrück (Foto: Svenja Vortmann)

Gut entwickelt hat sich der erste Nachwuchs bei den Vikunjas im Südamerika-Areal, der Ende Dezember hier zur Welt kam. Nachdem Zootierarzt Thomas Scheibe den Gesundheitszustand des Jungtieres überprüfte, steht nun offiziell fest, dass es sich um einen kleinen Hengst handelt. Auch der Name ist ausgewählt: Die Tierpfleger entschieden sich für „Milo“. Die nächsten Monate wird Milo noch bei seiner Familie im Zoo Osnabrück verbringen. Vikunjas, die zur Familie der Kamele gehören, werden recht früh geschlechtsreif: In rund einem Jahr wird Milo dann voraussichtlich in einen anderen Zoo umziehen, um dort seine eigene Familie zu gründen.

Wo es die Rabattflyer gibt:

Ein Besuch von Milo, dem Ziegennachwuchs und weiteren Zoobewohnern lohnt sich an diesem Wochenende, 10. und 11. März, ganz besonders, weil Besucher von der Aktion „Zoo zum halben Preis“ profitieren und mit dem passenden Rabattflyer nur die Hälfte des Eintrittspreises zahlen. Entsprechende Flyer gibt es bei Partnern des Zoos, wie dem Marktkauf Nahne, der Bäckerei Brinkhege, dem Modehaus L&T, der Sparkasse Osnabrück, McDonalds sowie bei vielen weiteren Zoounterstützern. An dem besonderen Wochenende können die Besucher außerdem hinter die Kulissen des Zoos blicken: Um 11 Uhr startet beispielsweise das Programm im „Tetra-Aquarium“ und um 14 Uhr gibt es Einblicke in das Löwenhaus. Alle Programmpunkte mit den jeweiligen Zeiten gibt es am Wochenende an der Zookasse sowie online unter www.zoo-osnabrueck.de. Hier sind unter dem Menüpunkt „Sponsoring“ auch alle Partner des Zoos aufgelistet.

Letzte Chance auf den „Winterzauber“

Außerdem darf an diesem Wochenende ein Abstecher zum „Winterzauber“ im Zoo nicht fehlen: Freitag von 12 bis 16 Uhr, sowie Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr öffnet das winterliche Dorf im Herzen des Zoos ein letztes Mal seine Türen für die Besucher. Nach einer Stärkung mit Grünkohl, Bratapfel-Crêpe oder Spekulatius Latte Macchiato geht es noch einmal zum Schlittschuhlaufen auf die überdachte Kunsteisbahn oder für eine Fahrt auf das nostalgische Kinderkarussell aus Holz.

Eisstockschießen, Zoo Osnabrück

AFP

VfL Osnabrück: schon wieder Ärger wegen Pyro

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Foto: Susanne Kistenmacher

Während des Derbys gegen den SV Meppen am Dienstag, den 6. März kam es sowohl im Gästebereich als auch in der Ostkurve an der Bremer Brücke zum Einsatz von Pyrotechnik. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den VfL Osnabrück bereits zu einer entsprechenden Stellungnahme aufgefordert.

Bereits am Abend unmittelbar nach dem Spiel gegen den SV Meppen haben die Verantwortlichen des VfL Osnabrück die Vorkommnisse intern analysiert und die ersten Erkenntnisse mit Polizei und Feuerwehr ausgetauscht.

Am Mittwoch folgte die bei solchen Vorkommnissen zum Prozessstandard gehörende Nachbesprechung der Netzwerkpartner des VfL in Sachen Sicherheit. Neben der Auswertung von Foto- und Videoaufzeichnungen vom Spieltag wurden auch die zahlreichen Hinweise aus Mails und Anrufen gewürdigt, die den Verein aufgrund des unverantwortlichen Abbrennens von Pyrotechnik in der Ostkurve seit Dienstagabend erreicht haben.

Wehlend: „Unverantwortliches Verhalten der Osnabrücker Ultraszene“

„Im Namen des VfL entschuldige ich mich zunächst bei allen unmittelbar betroffenen Zuschauern der Ostkurve insbesondere, aber auch der Bremer Bücke insgesamt. Es ist nach den uns vorliegenden Erkenntnissen niemand zu Schaden gekommen, aber das entschuldigt das unverantwortliche Verhalten der Osnabrücker Ultraszene in keiner Art und Weise. Nicht nur, dass ein ansonsten friedliches und sportlich überaus attraktives Derby riskiert wurde. Unbeteiligte Fußballfans wurden in Mitleidenschaft gezogen, bei denen gesundheitliche Schäden durch den Einsatz zudem verbotener Flamm- und Rauchkörper billigend in Kauf genommen wurde. Nulltoleranz für dieses unverantwortliche Verhalten. Wir werden konsequent agieren“, so Geschäftsführer Jürgen Wehlend in einer am Donnerstag vom VfL verschickten Presseerklärung.

Grundsätzlich, so der VfL, gilt: Der VfL Osnabrück distanziert sich von jeglicher Form von Gewalt und dem Einsatz von Pyrotechnik in Fußballstadien. Dieser zieht nicht nur Strafen nach sich, die dem Verein wirtschaftlich und seinem Image schaden, sondern gefährdet die Gesundheit der VfL-Fans im gesamten Stadion. Im Rahmen seiner Null-Toleranz-Politik wird der Verein alles tun, um die tatsächlich Verantwortlichen zu ermitteln, in Regress zu nehmen und von den Spielen des VfL auszuschließen.

Foto, Gästeblock beim Derby gegen Meppen: Susanne Kistenmacher

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Passend zum Weltfrauentag: Einweihung der Erinnerungstafel für Frauenhaus-Gründerin Cilli-Maria Kroneck-Salis

Thematisch anschließend zu unserem gestrigen Artikel über die Lage der Frauenhäuser in Osnabrück: Die Einweihung einer Erinnerungstafel zum Gedenken an Cili-Maria Kroneck-Sails.

Der internationale Weltfrauentag bot einen guten Anlass, die Gedenktafel für Chili-Maria Kroneck-Salis einzuweihen.

Die Erinnerungstafel ist ein Baustein für die Osnabrücker Fraueninitiative. Die Intention der Gedenktafel ist, dass sie gut sichtbar für jeden ist und das Leben und Wirken für den Einsatz von Frauenrechten widerspiegelt. Die Tafel ist am Rathauseingang an der Bierstraße angebracht. Die Wahl dieses Ortes wurde damit begründet, dass das Gleichstellungsbüro letzte Woche in das Rathaus gezogen sei und demnach hier eine gute Stelle biete. So entsteht an dieser Stelle der 35. frauenORT in Niedersachsen.

frauenORT in Niedersachsen
Die Erinnerungstafel am 35. frauenORT in Niedersachsen

Wer war Cilli-Maria Kroneck-Salis?

Sie war eine bedeutende Wegbegleiterin und Mitstreiterin im Kampf um die Frauenrechte und stellt sich damit in eine Reihe mit historisch bedeutender Frauen wie zum Beispiel Ricarda Huch, so Prof. Dr. Hildegard Müller-Kohlenberg vom Trägerverein des Osnabrücker Frauenhauses, die die Ansprache zu Einweihung hielt.

Der Name Cilli-Maria Kroneck-Salis steht für eine Idee und ein Konzept. Vor ungefähr 30 Jahren galt sie als Gründerin des Frauenhauses in Osnabrück. Sie rang in den 70er und 80er Jahren mit der Aufgabe, die Osnabrücker Öffentlichkeit und Lokalpolitik von der Notwendigkeit eines Frauenhauses zu überzeugen. Letztendlich gelang es ihr einen Vertrag mit der Stadt abzuschließen, in welchem die Autonomie des Frauenhauses zugesichert wurde. Das war ihr ein besonderes Anliegen, da ihr zum einen der Schutz der Daten und zum anderen die Wahrung der Würde der Frauen am Herzen lag. Sie sprach sich, auch vor ihren Kollegeninnen, für das Nichthinterfragen von Gründen des Besuches sowie für Verständnis und Akzeptanz für das Verhalten der Frauen aus.

Das Frauenhaus ohne Leiterin

Seit nunmehr 30 Jahren besteht das Frauenhaus ohne Leiterin, was vielfach auf Kritik stieß. Es kamen beispielsweise Fragen dazu auf, wer denn eigentlich die Verantwortung trägt. Cilli-Maria Kroneck-Salis bestand schon damals auf Teamarbeit ohne Hierarchien, was das Frauenhaus weit gebracht hat.

Ebenfalls am Donnerstag ab 17 Uhr fand eine Demonstration zum Thema „Frauen auf die Barrikaden: Keine Zukunft ohne Feminismus“ statt. Treffpunkt war am Rathausplatz . Die TeilnehmerInnen treten unter dem Motto „Frauenrechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind Frauenrechte“ für verschiedene Themen ein. Darunter fällt die Forderung, dass Frauen sich nicht mehr benutzen und auch nicht spalten lassen sollen. Anlässlich des Weltfrauentags wurden in der Stadt zahlreiche lila-farbene Tulpen verteilt, da es sich bei der Farbe Lila traditionell um die Farbe des Weltfrauentages handelt.

AFP

Wieso wurde der Blindgänger im Landwehrviertel bei der Sondierung nicht entdeckt?

Bauarbeiten, Landwehrviertel, Osnabrück
Auf diesem Gelände wurde der Blindgänger gefunden.

Am 19. Februar wurde auf dem ehemaligen Gelände der Landwehrkaserne ein 250 Kilo schwerer Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Über 4.000 Bürger mussten für Stunden aus ihren Häusern evakuiert werden. Warum der Sprengkörper nicht bereits bei den Sondierungsarbeiten im vergangenen Sommer entdeckt wurde, konnte nun geklärt werden: Es lag an der Sondierungsmethode.

Die Sondierung wurde mit der sogenannten „Georadarmethode“ durchgeführt. Dabei sucht eine Sonde den Boden ab und reagiert auf veränderte Dichten, die möglicherweise auf eine Bombe deuten können.

Problematisch bei diesem Verfahren ist, dass das Radarverfahren nur für die Suche nach unten verwendet werden kann, nicht aber zu den Seiten. Das führte in diesem Fall dazu, dass der Sprengkörper nicht entdeckt wurde, denn er lag im Randbereich einer untersuchten Trasse.

Ein anderes Verfahren kam nicht in Betracht

Eine andere Methode hätte sich laut Jürgen Wiethäuper, Leiter des Fachdienstes Gewerbe und Ordnung der Stadt Osnabrück, nicht angeboten: „Es kommt immer auf die Rahmenbedingungen an. Dieses Gelände ist früher bereits genutzt worden, deswegen befinden sich Eisen- und Stahlrückstände im Boden, auf die andere Verfahren reagieren“. Momentan läuft eine weitere Untersuchung des ehemaligen Kasernengeländes. Jens-Peter Zuther, Geschäftsführer des Bauunternehmens Diekmann, ist zuversichtlich: „Wir haben ein gutes Gefühl unsere Mitarbeiter wieder hier arbeiten zu lassen“.

Anwohner bleiben auf Schaden hängen

Für die zukünftigen Eigentümer der Häuser ist die Arbeit damit aber noch nicht getan. Da die Suche nach Kampfmitteln die Sache der Grundstückseigentümer ist, müssen auch in Zukunft bestimmte Bereiche weiter sondiert werden. Bis dato ist etwa ein Zehntel der 400.000m² untersucht worden.
Für die Anwohner, die durch die Sprengung Schaden an ihren Häusern erlitten haben, gibt es ebenfalls keine guten Nachrichten. Laut Gesetz ist der Eigentümer für die Behebung der Schäden selbst verantwortlich, wenn die Maßnahme (die Sprengung) im Interesse der Person ist. Obwohl die Schäden zum Teil massiv waren, gibt es somit keine Möglichkeit auf Schadenersatz.

Landesregierung plant Gesetz gegen Evakuierungs-Verweigerer

Nachdem sich Anwohner bei der Sprengung im Februar teils hartnäckig weigerten das Evakuierungsgebiet zu räumen, war von Seiten der Stadtverwaltung überlegt worden, in welcher Form zukünftig Bußgelder gegen renitente Anwohner verhängt werden können. „Diese Idee liegt erstmal auf Eis“, erklärt Jürgen Wiethäuper „denn von Seiten der Landesregierung wird momentan an einem neuen Gesetz gearbeitet, dass Verstöße gegen den Platzverweis grundsätzlich mit einem Bußgeld ahndet“. Wenn dieses Gesetz durchkommt, gibt es eine einheitliche Regelung für das ganze Bundesland.

In voraussichtlich wenigen Tagen ist die erneute Sondierung abgeschlossen, so dass die Tiefbau-Firmen ihre Arbeit auf dem Gelände fortsetzen können.

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AFP