In direkter Nähe zum Klinikum Osnabrück, auf dem Finkenhügel, wurde am Freitagmorgen ein älterer Mann (84) von einem PKW überfahren und schwer verletzt.
Wie die Polizeiinspektion Osnabrück unserer Redaktion mitteilte, wurde der Fußgänger ist auf der Straße Am Finkenhügel von einem Pkw angefahren und lebensgefährlich verletzt. Gegen 11.25 Uhr bog der 57-jährige Fahrer eines Peugeot von der Zufahrt des Klinikums nach rechts auf die Straße Am Finkenhügel in Richtung stadteinwärts ab.
Beim Abbiegen Fußgänger übersehen
Beim Abbiegen übersah der Mann offenbar den 84 Jahre alten Fußgänger, der in diesem Moment die Straße in Richtung Klinikum überquerte. Der Senior wurde vom Auto erfasst und erlitt lebensgefährlich Verletzungen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde der Pkw von der Polizei für weitere Ermittlungen sichergestellt.
In einem Video, das u.a. von der EU-kritischen britischen TageszeitungDaily Mail und polnischen Medien am Donnerstag veröffentlicht wurde, ist der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker in wenig vorteilhafter Weise zu sehen.
Mehrere europäische Staatsoberhäupter sind bemüht den aus Luxemburg stammenden obersten EU-Politiker zu stützen. Das Video entstand am Rande des NATO-Gipfels in Brüssel während eines Gala Dinners.
Nur mühsam kann sich der 63-jährige aufrecht halten, droht zu stolpern und verteilt zwischendurch Küsschen an verschiedene Länderchefs, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel. In zahlreichen Kommentaren unterhalb des bei YouTube veröffentlichten Videos sind sich die Betrachter sicher: Hier ist Alkohol im Spiel.
Alles die Folgen einer Rückenkrankheit?
Nach Angaben der Nachrichtenseite Euronews soll Juncker jedoch an den Folgen einer Rückenkrankheit, dem „Ischiassyndrom“ leiden, das ursächlich für Bewegungsstörungen sein kann.
Das Nachrichtenportal zitiert Juncker mit den Worten: „Ich habe Probleme mit dem Laufen. Ich bin nicht betrunken. Ich habe Ischialgie. Ich würde es vorziehen betrunken zu sein“.
Nach Angaben von Euronews will man von Seiten der EU-Kommission zu den möglichen Gesundheitsproblemen von Juncker nicht öffentlich Stellung nehmen.
Auf der Welt passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über die „Guten Nachrichten“ aus aller Welt.
Heute kommen die guten Nachrichten aus der Region: In Leiferde starten die Jungstörche ihre ersten Ausflüge – und diese kann man sogar via Webcam beobachten.
Startschwierigkeiten
Allein das es das Junge gibt, ist schon ein Glücksfall. Denn sein Vater, der Storch Fridolin, war anfangs gar nicht so begeistert von der neuen Storchendame Mai. Nach einigen Tagen änderte er aber seine Haltung und so bauten die beiden zusammen ein Nest. Der Rest ist Geschichte, denn am 11. Mai schlüpfte der Jungstorch, dessen drei Geschwister leider nicht überlebten.
Bärbel Rogoschik, Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums, sieht den Grund für das Versterben der Geschwister in einem Nahrungsengpass in Verbindung mit der Unerfahrenheit von Mai. Denn dies war ihre erste Brut und so konnte sie kaum Erfahrungen in der Nahrungsbeschaffung für ihre Kleinen sammeln.
Ausflüge mit einer „Maus to go“
In den kommenden Tagen wird der Jungstorch dann wohl seine ersten Ausflüge unternehmen. „Er wird mit seinen Eltern die Nahrungsgebiete in der Nestumgebung inspizieren und bei einer „Maus to go“ die richtigen Fangtechniken erproben können“, erklärt Bärbel Rogoschik. Die Jungen einer anderen Storchenfamilie, die sich im nördlichen Teil des Geländes niedergelassen hat, haben ihre ersten Flugversuche dagegen schon absolviert. „Die Kinder haben die ersten Flugversuche schon hinter sich, stehen aber täglich noch auf ihrem Heimatnest, denn übernachtet wird immer, bis zum Flug in den Süden, zu Hause“, schmunzelt Bärbel Rogoschik.
Jungstörche und Eltern trennen sich ab August
Es werden in nächster Zeit also reichlich Jungstörche im NABU-Artenschutzzentrum bei ihren Flugversuchen zu beobachten sein. Den der große Flug in den Süden findet erst im August statt. Dabei fliegen die Jungstörche aber nicht mit ihren Eltern, sondern gemeinsam mit anderen Jungstörchen in einer Gruppe. Die Eltern müssen sich nämlich erst einmal wieder erholen und einige Fettreserven anlegen bevor sie ebenfalls starten können.
Störche live beobachten über eine Webcam
Wer sich die Jungstorch selbst ansehen möchte, kann das Zentrum in der Zeit von 09.00 bis 18.00 Uhr täglich besuchen oder sie über die Live-Webcam des NABU beobachten. Der Link dafür ist über die Webseite des NABU-Artenschutzzentrums zu erreichen: www.nabuzentrum-leiferde.de
Quelle: Pressemitteilung des NABU-Artenschutzzentrums
Vandalismus an der Skulptur „Der Gefesselte“ von Gerhard Marcks
Direkt neben der Kunsthalle steht die Skulptur „Der Gefesselte“ des Bildhauers Gerhard Marcks, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Unbekannte haben die Füße der Skulptur sowie den darunter liegenden Schriftzug „Den Opfern für Wahrheit und Freiheit“ mit brauner Acrylfarbe übergossen. Eine Ortsbesichtigung mit der städtischen Denkmalpflege bestätigte, dass die Tat in den letzten acht Tagen erfolgt sein muss.
Die Stadt Osnabrück hat mittlerweile Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
„Der Gefesselte“ von Gerhard Marcks (1889-1981) ist eine Arbeit aus den Jahren 1963/1964 und wurde am 20. Juli 1964 als Mahnmal von der Senator-Friedrich-Lehmann-Stiftung der Stadt Osnabrück übergeben. Die aus Basalt erstellte Figur trägt die Inschrift „Den Opfern für Wahrheit und Freiheit“.
An jedem 20. Juli eines Jahres gedenken Bürger und Vertreter aus Rat und Verwaltung am Mahnmal vor der Kunsthalle Osnabrück der hingerichteten Widerstandskämpfer.
Vergangene Woche lud das carpesol alle Interessierten herzlich zum Mitfeiern des 5. Geburtstags ein. Ob groß oder klein, es war für jeden etwas dabei.
Am 4. Juli fand die Geburtstagsfeier des carpesol in Bad Rothenfelde statt und lockte mit einem vielfältigen Programm. Die Besucher konnten an einer Führung durch die Technik teilnehmen und so einen Blick hinter die Kulissen des carpesol werfen. Danach konnte sich bei einer kostenlosen Massage entspannt, oder mit dem Baby ein Babyschwimmkurs ausprobiert werden. Für das leibliche Wohl war mit einem Angebot von Bratwurst, Pommes und Co, gesorgt, und wer etwas spezieller mag, kam beim Restaurant Osning, die mit einer abwechslungsreichen Karte vertreten waren, auf seine Kosten.
Natürlich waren auch einige besondere Aktionen geplant. Beim Dosen werfen, Fäden ziehen oder dem Glücksrad konnten die Besucher Preise gewinnen. Und die Gewinner des Luftballonwettbewerbs dürften sich wohl besonders gefreut haben: Sie erhielten ein hochwertiges Tagesarrangement inklusive Abendessen für zwei Personen. Der VfL Osnabrück war auch zugegen und zeigte seine Unterstützung mit einem Promotionsstand und einer Autogrammstunde eines Profispielers. Der gesamte Erlös der Geburtstagsfeier wurde an einen gemeinnützigen Verein in der Umgebung gespendet.
Das ausschließlich beim Discounter Lidl verkaufte Tiefkühlgemüse „Freshona Gemüsemix“ wird vom belgischen Hersteller Greenyard Frozen Belgium N.V. zurückgerufen.
Unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum können aufgrund einer möglichen Kontamination mit dem Bakterium mit Listeria monocytogenes können schweren Magen /Darmerkrankungen (Listeriose) und Symptome ähnlich eines grippalen Infektes ausgelöst werden. Bei bestimmten Personengruppen (Schwangeren, kleineren Kindern, älteren Menschen und Immungeschwächten) können sehr ernste Krankheitsverläufe auftreten.
Auch Variante „Green Grocer’s Gemüsemix“ betroffen
Bei dem Produkt „Gemüsemix“ des Herstellers Greenyard Frozen Belgium N.V. kam es in der Vergangenheit zu einer Umstellung der Eigenmarken von „Green Grocer’s“ auf „Freshona“, ohne dass das Produkt dabei verändert wurde. Daher ist auch das Produkt „Green Grocer’s Gemüsemix“ unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum von dem Rückruf betroffen. Aufgrund des Gesundheitsrisikos sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die betroffenen Produkte nicht verzehren.
Die betroffenen Produkte „Freshona Gemüsemix“ und „Green Grocer’s Gemüsemix“ des Herstellers Greenyard Frozen Belgium N.V. wurden bei Lidl Deutschland verkauft. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes hat Lidl Deutschland sofort reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen. Die Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
Weitere Sorten nicht gefährlich
Von dem Rückruf sind ausschließlich die Produkte „Freshona Gemüsemix“ und „Green Grocer’s Gemüsemix“ des Herstellers Greenyard Frozen Belgium N.V. betroffen. Andere bei Lidl Deutschland verkaufte Tiefkühl-Produkte insbesondere weitere Tiefkühl-Produkte der Marken „Freshona“ und „Green Grocer’s“ anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.
Jeder weiß es: schon eine Nacht voll schlechtem Schlaf kann einem den ganzen Tag verhageln. Doch warum ist das so und was wird denn alles durch Schlaf beeinflusst?
Es ist erst wenige Monate her, da zeigte ein Hasepost-Artikel, wie negativ sich Schlafprobleme auswirken können. Konkret ging es um die Hamburger Rapperin Haiyti, die darunter leidet. Und dieses Leid können wir wohl alle nachfühlen. Wenn der Schlaf in Qualität oder Quantität nicht passt, sind wir auf vielen Ebenen „nicht auf der Höhe“. Eine grobe Verallgemeinerung, denn Schlaf ist weit mehr als eine Ausruhphase. Er ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt unzähliger Körperfunktionen. Welche das sind und einige Tricks, wie man seinen Schlaf verbessern kann, zeigen wir nun.
1. Informationsspeicherung
Der Mensch lernt nicht nur sprichwörtlich ein Leben lang. Jeden Tag begegnen uns Dinge, die auf irgendeine Weise neu sind. Unzählige Eindrücke kommen so tagtäglich zusammen. An diesem Punkt kommt der Schlaf ins Spiel. Denn das, was wir über den Tag erleben, wird in unserem Gehirn zunächst nur zwischengespeichert. Für Computerprofis: Die Daten landen im RAM-Speicher.
Nachts indes erfolgen zwei Schritte. Das Gehirn scannt den Inhalt dieses Zwischenspeichers. Dabei sortiert es die dortigen Informationen in wichtige und unwichtige. Und unter den wichtigen vornehmlich solche, die unser Denkzentrum als wichtig für die Zukunft erachtet. Anschließend werden sie in andere Areale des Gehirns „überspielt“, wo sie nun dauerhaft lagern – unser Langzeitgedächtnis, die Festplatte. Besonders wichtig ist guter Schlaf natürlich für Menschen, bei denen tagtäglich viel „wichtiges“ Neuwissen hinzukommt – Schüler, Azubis, Studenten etwa. Doch auch alle anderen profitieren davon, können sich an Alltagsdetails besser erinnern, sind frischer im Kopf.
2. Heilung
Wir alle dürften schon mal mit dem Spruch konfrontiert worden sein „wer krank ist, muss schlafen“. Tatsächlich ist das weit mehr als eine Binsenweisheit.
Denn kurzgesagt: Während wir schlafen, benötigt der Körper viel weniger Ressourcen. Er muss weniger Energie zum Denken verwenden, für Verdauung, Bewegung, und, und, und.
Davon profitieren unsere Selbstheilungskräfte enorm. Um das zu erklären, muss man verstehen, wie Heilung funktioniert. Der Körper schließt Wunden, bekämpft äußere Eindringlinge und innere Feinde. Das reicht für fast alles zwischen Schnupfen und Schnittwunden aus. Während wir schlummern, kann der Körper alle Kräfte auf diese Heilungsprozesse fokussieren. Zwar funktionieren sie auch tagsüber; nachts jedoch sind sie ungleich effizienter. So fanden Forscher heraus, dass Bären, die sich mit schweren Verletzungen in den Winterschlaf begaben, später nicht nur geheilt, sondern fast ohne sichtbare Narben aufwachten. Während der Wachphase wären die Wunden zwar auch abgeheilt, aber es hätte länger gedauert, wäre nicht so spurenlos geblieben.
3. Hormonhaushalt
Schlaf und Hormone. Das ist eine ähnliche Verbindung wie Ramanken und Kartoffeln, Wurstebrot und Speck – untrennbar. Schon die Einleitung des Schlafs ist eine hoch-hormonelle Angelegenheit. Dazu braucht es Melatonin. Melatonin wird im Gehirn dadurch gebildet, dass unsere Augen den abnehmenden Blau-Anteil des natürlichen Abendlichts registrieren (Hauptgrund dafür, warum abendliches Internetsurfen uns den Schlaf raubt – Bildschirme geben ein künstlich-blaues Licht ab und gaukeln dem Gehirn vor, es wäre noch heller Tag). Erst ein ausreichender Malatoninspiegel macht uns müde, ermöglicht Einschlafen.
Weiter geht es über Testosteron – ein nicht nur für Männer unglaublich wichtiger Stoff mit vielfältigen Aufgaben. Es steuert unter anderem die Bildung von Muskulatur, ist Botenstoff für den Knochenstoffwechsel und reguliert auch unsere Stimmung – neben seiner Aufgabe als Auspräger unserer Sexualität. Und es wird sogar größtenteils nur im Schlaf erzeugt. Dabei gilt „die Masse macht’s“. Studien fanden heraus, dass vor allem die Schlafdauer sich positiv auf den Testosteronspiegel auswirken kann.
Auch Somatotropin wird nur im Schlaf gebildet und hier hauptsächlich in der Tiefschlafphase. Dieses Hormon ist ein sogenanntes Wachstumshormon, welches auch für den Muskelaufbau, ferner den Fettstoffwechsel und Immunfunktionen wichtige Bedeutungen hat.
Insgesamt wirken im Mensch rund drei Dutzend Hormone – und bei allen davon ist der Schlaf mehr oder weniger direkt beteiligt.
4. Abfallmanagement
Kennen Sie das glymphatische System? Wenn nicht, ist das keine Allgemeinwissenslücke. Denn die Kenntnis darüber besteht selbst in der wissenschaftlichen Welt erst seit 2013 – und ist nebenbei der Nachweis, dass nach so vielen Forschungsjahrzehnten der Mensch immer noch Überraschungen bereithält.
Doch worum geht es bei diesem System? Stark vereinfacht: In unserem zentralen Nervensystem bleiben durch die primären Funktionen Abfallstoffe übrig. Reste von Zellen, Proteinschrott… Pro Tag sammeln sich rund sieben Gramm an. Und ganz ähnlich wie bei vollen Müllbeuteln an der Straße, die niemand abholt, würde auch dieser „Nervenmüll“ irgendwann die Straße, sprich unser Nervensystem, verstopfen – das scheint bei der Parkinson-Krankheit der Fall zu sein.
Das glymphatische System ist die Müllabfuhr. Dabei nutzt es feinste Gefäße rings um Arterien des zentralen Nervensystems, um die in Liquor cerebrospinalis (Nevenflüssigkeit) gelösten Abfallstoffe abzutransportieren. Und es funktioniert nur, während wir schlafen. Auch hier ist die Schlafdauer die entscheidende Größe.
5. Synapsen-Regulierung
Den meisten Lesern dürfte es bekannt sein: Wenn ein Tag besonders hektisch war, fühlt man sich abends nicht nur körperlich „wie erschlagen“. Das liegt daran, dass sämtliche Informationen, die auf uns einprasseln, dafür sorgen, dass Verknüpfungen zwischen den Synapsen gebildet werden. Es entsteht auf diese Weise tagtäglich ein Geflecht, das mit jedem Eindruck etwas komplizierter wird.
Würde sich dieser Zustand uneingeschränkt fortsetzen, würde aus dem Netz ein unkontrolliertes Knäuel, das die Informationsverarbeitung und Signalweiterleitung nicht beschleunigt, sondern ausbremst – wir kennen das als die Unmöglichkeit, sich nach einem langen Tag noch zu konzentrieren.
Schlafen wir, tun wir das in mehreren Schlafphasen. Während des Tiefschlafes beginnt das Gehirn nun damit, die Kreuzverbindungen zwischen den Synapsen zu kappen. Das Geflecht wird entwirrt, ein Grundzustand wiederhergestellt – damit er am nächsten Tag wieder aufs Neue verflochten werden kann.
Das fördert guten Schlaf
Natürlich wissen wir alle, dass man sich am Wochenende morgens meist wesentlich ausgeruhter fühlt, weil man länger schlafen konnte. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn sowohl qualitativ wie quantitativ guter Schlaf hängt von vielen Faktoren ab:
Die persönliche Schlafdauer schwankt zwar, sollte aber im Wochenmittel acht Stunden pro Nacht nicht unterschreiten
Der Körper ist auch nachts ein Gewohnheitstier. Für optimale Schlafqualität ist es daher wichtig, einen möglichst gleichmäßigen Schlaffluss einzurichten – indem man sowohl unter der Woche wie an den Wochenenden und auch im Urlaub zu mehr oder weniger gleichen Zeiten (d.h. +/- 30min.) ins Bett geht und aufwacht
Ablenkungen jeglicher Art, also nicht nur Geräusche, sondern auch Licht und extreme Temperaturen, stören den Schlaf. Das ideale Schlafzimmer ist nachts bis auf das Atmen des Partners völlig still, die Rollläden sind geschlossen, kein Digitalwecker beleuchtet die Szenerie (wenn, dann höchstens indirekt) und es ist nicht kühler als 16, aber auch nicht wärmer als 20°C
Schlaf will eingeläutet werden. Zwei Stunden vor der Zubettgehzeit sollte man sowohl auf alles verzichten, was einen aufregt, wie auch darauf, was den Puls hochtreibt (also bspw. Sport). Ferner sollte man idealerweise auch auf sämtliche Bildschirmaktivitäten verzichten
Alles, was den Körper zwingt, im Schlaf zusätzlich zu arbeiten, schmälert durch seinen Energiebedarf die Schlafqualität. Das gilt insbesondere für die Verdauung. Abends sollte man generell nur leichte Kost zu sich nehmen, nichts Fettiges – und idealerweise ab zwei Stunden vor Schlafbeginn gar nichts mehr konsumieren, damit die Haupt-Verdauungsarbeit bereits abgeschlossen ist.
Und natürlich gilt auch: Der Körper muss bequem liegen. Bedenkt man, dass man 1/3 seiner Lebenszeit darin verbringt, schenken viele Menschen einem anständigen Bett sträflich wenig Beachtung. Doch gerade hier sollte man keine Kosten und Beratungsaufwand scheuen, ein gutes Bett kann auch einen mittelmäßigen Schlaf noch hochwertig machen – wohingegen ein schlechtes, unbequemes Bett selbst den besten Schlummer noch abwerten kann.
Auf der Welt passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über die „Guten Nachrichten“ aus aller Welt.
Dieses Mal gibt es gute Nachrichten aus Kanada. Dort beweist eine Frau, dass die Kanadier ihren guten Ruf zu Recht tragen.
Lottogewinn: Villa, Luxusschlitten und Designerkleider?
Die Kanadierin Rachel Lapierre gewann 2013 bei Quebecs Lotterie „Gagnant à vie“, was übersetzt so viel wie „Gewinner fürs Leben“ bedeutet, den Hauptgewinn: Eine wöchentliche Auszahlung von 1.000 kanadischen Dollar. Und das wöchentlich. Anstatt das Geld aber in eine schmucke Villa oder neue Designerkleider zu investieren und sich den für den Rest ihres Lebens schön zurückzulehnen, nutzt die 55-jährige ihren Gewinn um anderen Menschen zu helfen.
Lapierre gründete Wohltätigkeitsorganisation
Lapierre reiste nach Haiti, Senegal und Indien, um dort Menschen in Not zu helfen und startete eine Wohltätigkeitsorganisation namens Le Book Humanitaire. Diese akzeptiert zwar Spenden, das meiste Geld stammt aber Lapierres Lottogewinn. Die Organisation verbindet über die Sozialen Medien Menschen, die Hilfe brauchen mit Menschen, die helfen können. Allein im letzten Jahr konnte die Wohltätigkeitsorganisation 15.000 Mal helfen. So wurde beispielsweise eine Wohnung für eine syrische Flüchtlingsfamilie möbliert und eine Wohnung für eine frischgebackene obdachlose Mutter gefunden.
Sie möchte andere zu guten Taten animieren
Die Kanadierin hat bereits über 70.000 kanadische Dollar in ihre Organisation investiert und ist froh darüber, durch ihren Gewinn nicht mehr arbeiten zu müssen und sich so voll und ganz auf ihr soziales Engagement konzentrieren zu können. „Geld ist Geld. Wenn du geboren wirst, hast du nichts. Und wenn du gehst, gehst du mit nichts außer deinen Erinnerungen. Du gehst mit dem, was du im Leben gemacht hast“, sagte sie BBC.
Illustration: Verbraucher können sich zumindest ansatzweise gegen steigende Energiekosten wehren – es gibt verschiedene Ansatzpunkte. Von einem geringeren Verbrauch bis zu Preisvergleichen ist viel möglich. Quelle: @ Marco2811 #37383421 / Fotolia.com
Seit Jahren macht sich rund ums Wohnen ein Trend bemerkbar: Die Nebenkosten ziehen an. Immer wieder als die „zweite Miete“ bezeichnet, gehen die Betriebskosten für Mietwohnungen tatsächlich in diese Richtung. Zu den Kostentreibern gehören ganz klar Ausgaben für Energie. Heizen ist in der Vergangenheit teurer geworden. Aber auch bei jedem Griff zum Lichtschalter hören einige Mieter die Euro förmlich durch die Stromleitung rasseln. In der Praxis sitzen an diesem Punkt Mieter als auch Vermieter – sprich Eigentümer – im gleichen Boot. Mit dem Gebäude-Check PLUS bietet die Klimainitiative des Landkreises Osnabrück im Verbund mit der Verbraucherzentrale des Landes einen ersten Ansatz, wie sich Hausbesitzer gegen die hohen Energiekosten zur Wehr setzen.
Energieberatung beim Neubau oder einer umfangreichen Modernisierung hilft vielen Haushalten allerdings nicht weiter. Gerade wer zur Miete wohnt, hat scheinbar den schwarzen Peter fest in der Hand. Oder besser: Mieter müssen sich mit den steigenden Strom- und Heizkosten einfach abfinden. Diese Aussage ist schlicht falsch. Auch Mieter können im Alltag oft mit sehr einfachen Tricks Energie einsparen. Und jede nicht verbrauchte Kilowattstunde ist schließlich gespartes Geld. Wo lässt sich der Rotstift besonders effektiv ansetzen?
Heizkosten sparen für Eigentümer und Vermieter
Im Sommer bleibt die Heizung kalt. Kein Wunder, wenn es draußen doch 25°C hat und die Sonne vom Himmel strahlt. Die Heizperiode beginnt in Deutschland häufig im September, wenn die Sonne an Kraft verliert und sich alles auf den Herbst einstimmt. Und bis in den April hinein ist durchaus mit Frost und sogar Schnee zu rechnen. Zwischen diesen beiden Monaten wird regelmäßig geheizt. Hierfür setzen Haushalte auf:
Fernwärme
Ölheizungen
Gasheizungen
Wie teuer das Heizen ist, richtet sich nach unterschiedlichen Faktoren. Die Effizienz des Kessels ist genauso wichtig wie der verwendete Brennstoff. Zu den wesentlichen Einflussfaktoren gehört aber auch der energetische Zustand der Immobilie.
Heißt: Moderne Gebäude mit Dämmung erfordern deutlich weniger Heizenergie als Immobilien aus dem Bestand, die in den letzten 20 Jahren keine Handwerker zu Gesicht bekommen haben. Laut Deutschem Mieterbund müssen sich Bewohner einer 70 qm Wohnung mit Erdgasheizung auf Kosten für die Heizung zwischen knapp 600 Euro bis mehr als 1.000 Euro einstellen. Eine solche starke Schwankung entsteht durch Unterschiede im energetischen Zustand der Gebäude.
Sparsam heizen – was ist möglich?
Schimmel in der Wohnung bedeutet neben den Mehrkosten auch eine gesundheitliche Gefährdung. Quelle: @ Andrey Popoov #189752755 / Fotolia.com
Wenn Heizenergie zu teuer ist, bleibt der Ofen einfach kalt. Solche Devisen dürfen Mieter (und auch Eigentümer) gern vor sich hertragen. Zu bedenken ist, dass Schimmel (der eine Folge dieser falsch verstandenen Sparsamkeit ist) deutlich teurer wird als ein paar Liter Öl, die am Ende gespart werden. Wohnhäuser sind ein System, das „atmet“. Atemluft und Pflanzen geben Feuchtigkeit an die Raumluft ab.
Wie viel Feuchtigkeit ein Kubikmeter Luft halten kann, hängt auch von deren Temperatur ab. Ist es zu kalt, kann Luft nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Auf die Heizung zu verzichten bedeutet am Ende Feuchtigkeit an den Außenwänden. In der kalten Jahreszeit entsteht so der Nährboden für Schimmel. Bedeutet: Nicht richtig heizen führt zu noch mehr Problemen. Trotzdem lässt sich sparsam heizen.
Optimale Raumtemperatur: Für Wohnräume gelten 20°C als ausreichend, im Badezimmer etwa 23°C und in den Schlafräumen bis 18°C. Ideal ist hierfür der Einsatz smarter Systeme, mit denen die Raumheizung perfekt eingestellt werden kann.
Richtiges Lüften: Für 15 Minuten Fenster auf – perfekt. Ganz so einfach ist es beim Thema Lüften zwar nicht (die Dauer des Stoßlüftens variiert mit der Jahreszeit), geht aber in die richtige Richtung.
Warmwasserverbrauch einschränken: Auch fürs Warmwasser muss die Heizung laufen. Hände unter kaltem Wasser waschen oder Duschkabine statt Badewanne sind hier wertvolle Tipps.
Brennstoffe günstig einkaufen
Günstig Heizen hat etwas mit einem nachhaltigen Verbrauch zu tun. Fenster auf und Heizung auf Stufe 4 gehört nicht dazu. Wer bei den Heizkosten sparen will, kann an einem zweiten Hebel ansetzen – den Kosten für Brennstoffe. Gerade dort, wo auf Vorrat gekauft wird, ist der richtige Zeitpunkt entscheidend.
Gas oder Strom fällt aus der „Rechnung“ heraus, da Verbraucher hier immer auf die aktuellen Vertragskonditionen – sprich den Strom- oder Gaspreis angewiesen sind. Auf der anderen Seite lässt sich mit etwas Weitblick beim Brennstoff bares Geld sparen. Gerade beim Heizöl zeigt sich immer wieder ein teils sehr starkes Preisgefälle zwischen einzelnen Monaten. Osnabrücker, die Preisvergleiche regelmäßig zur Hand nehmen, füllen ihre Tanks so kostengünstig auf.
Erneuerbare Energien als Alternative?
Sparen lässt sich nicht nur durch eine geschickte Einkaufspolitik. Haushalte, die vor einem Neubau oder einer Modernisierung stehen, können den Umstieg auf erneuerbare Energieträger ins Auge fassen. Viele Verbraucher denken hier zuerst nur an Windkraft oder Fotovoltaik. Aber: Die Kraft der Sonne lässt sich genauso zum Heizen verwenden wie die Energie aus dem Boden.
Erdwärme hat in den letzten Jahren in Osnabrück für kommunale Projekte ein Zugewinn an Interesse genauso erfahren wie durch private Haushalte. Deren Einsatz kann sich lohnen, wenn eine komplett neue Heizung zur Debatte steht. Und mit Erdwärme erschließen sich Hausbesitzern auch spezielle Fördermöglichkeiten – etwa im Rahmen der BAFA.
Stromkosten senken – was funktioniert?
Heizenergie ist eine Sache. Haushalte brauchen aber auch für:
Kühlschrank
Waschmaschine
Telefon
Strom. Hier werden pro Jahr schnell 1.500 Euro bis 2.000 Euro fällig. Gerade am Jahresende, wenn wieder eine Nachforderung des Stromversorgers ins Haus flattert, ist Ärger vorprogrammiert. Im Alltag ist ein Teil der Wahrheit, dass viele Haushalte beim Anbieterwechsel immer noch zu bequem sind.
Auf der anderen Seite wird beim Verbrauch nicht darauf geachtet, konsequent Strom zu sparen. Dabei braucht es nur wenige Handgriffe, um in diesem Bereich de Rotstift anzusetzen. Gerade beim Strom existieren in jedem Haushalt unzählige Verbraucher, welche sich eigentlich vom Netz nehmen ließen.
Sparsamer Verbrauch – so geht´s
Um den Verbrauch zu reduzieren, haben Haushalte zwei Optionen: Strom durch richtiges Verhalten sparen und energieeffiziente Geräte einsetzen. In den letzten Jahren sind beispielsweise durch LEDs oder energiesparende Displays viele Geräte sparsamer geworden. Ein Fernseher, der vor 10 Jahren noch 150 Watt je Betriebsstunde aus dem Netz entnahm, kommt heute mit einem Drittel aus. Ähnlich die Entwicklung bei Waschmaschinen oder Kühlschränken.
Muss Ersatz für Altgeräte her, lohnt der Blick auf die Verbrauchswerte. Energieeffizienz ist aber nur eine Seite der Medaille. Sparsam Strom zu verbrauchen heißt unter anderem:
auf Ordnung im Kühlschrank achten
auf Stand-by-Funktion verzichten
Wäsche nach Situation schleudern
Wasser mit Deckel aufkochen
Licht aus beim Verlassen des Raumes
zur Kochplatte passende Größe verwenden.
In Bezug auf das Wäsche waschen gilt beispielsweise folgender Grundsatz: Trocknerwäsche immer mit hoher Drehzahl schleudern. Damit reduziert sich die Zeit zum Trocknen und ergo auch die verbrauchte Energiemenge. Wäsche, welche auf der Leine trocknet, braucht nicht mit hoher Drehzahl geschleudert werden. Auf diese Weise reduziert sich der Verbrauch an Strom pro Waschgang.
Tipp:Wer zu Hause am Laptop oder PC arbeitet, nutzt am besten die Office-Funktion. Damit wird die Leistung heruntergefahren (und der Stromverbrauch). Eine High-End-Grafikarte muss schließlich für eine Textverarbeitung nicht auf 100 Prozent laufen und dabei unnötig Strom verbrauchen.
Fazit: Wie werden sich die Energiepreise entwickeln?
Das eigene Haus energieeffizienter machen und auf erneuerbare Energien setzen: Eine weitere Strategie gegen steigende energiekosten. Quelle: @ i-picture – 67662505 / Fotolia.com
Energie ist teurer geworden. Diese Erkenntnis ist nicht neu – genauso wenig wie die Einsicht, dass bei Heizenergie und Strom auch weiterhin mit Preisanstiegen zu rechnen ist. Hin und wieder geben die Preise zwar etwas nach. Im Vergleich mit den letzten 20 Jahren oder 30 Jahren sind die Kosten für Energie durch die Bank aber nach oben gegangen. Diese bittere Pille werden alle Haushalte schlucken müssen. Es kommt darauf an, was Verbraucher aus der Entwicklung lernen. Und wann sie anfangen, Energie zu sparen und die Möglichkeiten auszuloten, die sich ihnen in diesem Bereich bieten.
Im Baustellenbereich der gerade in der Fertigstellung befindlichen Gottlieb-Daimler-Straße in Dissen kam es in der Zeit zwischen Donnerstag-und Montagmorgen (12. – 16.07) zum Diebstahl zwölf Gullideckeln.
Die insgesamt etwa 500 Kilogramm schweren und etwa 3.000 Euro teuren Deckel lagen auf einer Palette am Straßenrand und wurden von den Tätern mit einem unbekannten Fahrzeug abtransportiert.
Wer Hinweise in der Sache machen kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Dissen. Telefon: 05421-921390.