HASEPOST
 
HASEPOST

Tatort auf der großen Leinwand: Künstliche Intelligenz „KI“ in München

Tatort München
Bavaria Fiction GmbH/BR / Hendrik Heiden

In der aktuellen Tatort-Premiere glauben die Kommissare Batic und Leitmayr erst gegen einen Chatbot zu ermitteln, doch der entpuppt sich bald als hochkomplexe Künstliche Intelligenz (KI).

Wie alle Tatort-Premieren präsentiert HASEPOST diesen Tatort in Zusammenarbeit mit der Filmpassage Osnabrück auf der großen Kinoleinwand.

Am Sonntag, 21. Oktober 2018 um 20:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Eine Künstliche Intelligenz als Zeuge?

Im Fall der verschwundenen Melanie machen Batic und Leitmayr eine merkwürdige Entdeckung: Eine Stimme aus dem Laptop des Mädchens fragt nach Melanie.

Am „Leibniz-Rechenzentrum“ in München ist man entsetzt. Niemand kann sich erklären, wie dieses Programm aus einem laufenden EU-Projekt auf den Laptop des Mädchens gelangen konnte. Nachforschungen ergeben schnell, dass das Forschungsprojekt gehackt und eine Kopie der geheimen Forschungs-KI namens „MARIA“ erstellt wurde.

Melanie hatte mit MARIA regen Kontakt, auch im Moment ihres Verschwindens. Weiß MARIA mehr über das Verschwinden von Melanie? Für die Ermittler stellt sich zusätzlich die Frage, wie man eine KI als Zeugen vernimmt, während die Zeit davonläuft. Denn jede Stunde mehr lässt die Hoffnung sinken, das Mädchen noch lebend zu finden.

Hier geht es zur Facebook Veranstaltungsanküdigung.

 


HASEPOST und Filmpassage zeigen alle am Sonntag im Ersten der ARD neuen bzw. erstmals gezeigten Tatorte auf der Großen Leinwand. Davon ausgenommen sind Wiederholungen (bspw. i.d. Sommerpause) – Ausnahmen sind möglich. Der Eintritt für „Tatort auf der Großen Leinwand“ ist frei.

[mappress mapid=“894″]

Quelle ARD/BR, Foto: Bavaria Fiction GmbH/BR / Hendrik Heiden

AFP

Gute Nachricht des Tages: Aus Gemüseresten entstehen Rohstoffe für Kosmetik

Gemüse
Gemüse

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

In Deutschland werden jährlich große Mengen an Reststoffen der Obst- und Gemüseindustrie als Dünger unter den Boden gepflügt, in Biogasanlagen entsorgt oder an Tiere verfüttert. Viele Reststoffe enthalten jedoch wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe, die an anderer Stelle den Einsatz von Chemie ersetzen können.

Wissenschaftler des Forschungsinstituts PFI Biotechnologie haben mit Reststoffen der Erbsenverarbeitung (Stängel, Blätter, Hülsen) aber auch mit Apfeltrester und Karotten ein Verfahren untersucht, dass aus Gemüseresten die Rohstoffe extrahiert, die für die kosmetische Industrie sehr wertvoll sind. Vielleicht steht schon bald auf einem Lippenstift, dass dieser auf Erbsenschalen basiert und auf Hautcremes der Hinweis, dass diese aus Karotten hergestellt wurden.

AFP

Tausende illegale Einwanderer durchbrechen Grenze zu Mexiko [Video]

Einwanderer an der Grenze zu Mexiko
Screenshot: Glomex/AFP

Auf ihrem Marsch in Richtung USA haben tausende Migranten aus Mittelamerika die Grenze zwischen Guatemala und Mexiko durchbrochen.

Die illegalen Einwanderer überwanden mehrere Absperrungen im Grenzort Tecún Umán und gelangten auf eine Brücke über den Grenzfluss Suchiate. Am Ende der Grenzbrücke wurden sie von Polizisten gestoppt. Tausende Menschen sitzen nun vor dem Grenzübergang fest.

Glomex/AFP

AFP

Gute Nachricht des Tages: Frau überlebt Sturz in Haifischbecken [Video]

Hai
Foto: Marine Corps Hawaii

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Ausgerechnet zur Fütterungszeit stürzte eine Frau in ein Haifischbecken – doch Glück im Unglück: Herbeieilende Sicherheitskräfte konnten die Frau retten. Das Aquarium war zur Fütterung der Tiere geöffnet und eigentlich abgesperrt.

Der Vorfall ereignete sich in China, wo das Haibecken in einem Kaufhaus(!) als Attraktion dient.

Quelle: Glomex/bit projects

AFP

Kein Schmuggler-Glück im Zug nach Osnabrück

Drogen
Foto: Bundespolizei

Kurz nachdem ein 27-jähriger Pole den Hauptbahnhof Osnabrück erreichte, klickten die Handschellen. Sein ganz großes Glück im Zug nach Osnabrück endete vorm Haftrichter der Hasestadt.

Beamte der Bundespolizei haben Donnerstagabend einen Drogenschmuggler festgenommen. Ein 27-Jähriger hatte versucht Rauschgift im Wert von rund 34.000,- Euro aus den Niederlanden nach Deutschland zu schmuggeln.

Der mutmaßliche Drogenschmuggler war gegen 19:20 Uhr mit einem grenzüberschreitenden Intercity-Zug aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde der Mann im Bahnhof Bad Bentheim von den Bundespolizisten kontrolliert. Der 27-Jährige, der angab ohne Gepäck zu reisen, machte zwar einen angespannten Eindruck auf die Beamten, durfte aber zunächst weiterreisen da seine Reisedokumente in Ordnung waren und nichts gegen ihn vorlag.

Insgesamt drei Kilo Drogen im Koffer

Beim Umstieg des Mannes im Hauptbahnhof Osnabrück klickten dann trotzdem die Handschellen für den jungen Polen. Während der Standzeit des Zuges im Bahnhof Bad Bentheim war den Bundespolizisten auch ein scheinbar herrenloser Koffer in die Hände gefallen. Während der 27-Jährige sich selbst in Sicherheit vermutete und in Richtung Osnabrück weiterfuhr, konnten die Beamten das Zahlenschloss des Koffers auf der Dienststelle öffnen. Neben rund zwei Kilogramm Amphetamin und ein Kilogramm Marihuana, beinhaltete der Koffer auch Gepäck und persönliche Gegenstände, die auf den 27-Jährigen als Eigentümer schließen ließen.

Anhand der Personenbeschreibung ihrer Kollegen konnten Beamte des Bundespolizeireviers Osnabrück den 27-Jährigen bei Eintreffen des Zuges im Hauptbahnhof identifizieren und der Mann wegen des Verdachts der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge festgenommen.

Reise endete in Justizvollzugsanstalt

Zusammen mit dem Rauschgift wurde der Drogenschmuggler an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben. Die beschlagnahmten Drogen hätten im Straßenhandel einen Wert von rund 34.000,- Euro.

Am Freitagmittag wurde der Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den 27-jährigen Polen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

AFP

Vollsperrung der Natruper Straße muss verlängert werden

Sperrung Natruper Straße
Sperrung Natruper Straße

Die Vollsperrung der Natruper Straße bleibt bis einschließlich kommenden Mittwoch, 24. Oktober, bestehen. Im Abschnitt zwischen „Am Natruper Steinbruch“ und Albrechtstraße setzt die SWO Netz GmbH derzeit einen neuen Kanalhausanschluss. Der felsige Untergrund erschwert allerdings die Arbeiten und sorgt für die Verzögerung.

Felsiger Untergrund erschwert Kanalbauarbeiten

Die Arbeiten hatten am vergangenen Montag begonnen und sollten ursprünglich am heutigen Freitag abgeschlossen sein. Die Schwierigkeiten beim Erdaushub machen den Zeitplan allerdings zunichte – trotz bereits aufgestockter Arbeitszeit.

Bis zur Abschluss der Arbeiten fahren die Busse der Linien 11, 12, 13 und S10 fahren weiterhin in beide Richtungen eine Umleitung von der Natruper Straße über „An der Bornau“, Pagenstecher Straße und Springmannskamp weiter auf die Natruper Straße. Für Radfahrer und Fußgänger ist der Bereich entlang der Baustelle an der Natruper Straße in beide Richtungen frei.

AFP

Blumenzwiebeln für „Neues Leben zwischen alten Gräbern“

Kinder der Rosenplatzschule, Osnabrück
Foto: Eva Güse

Die Schüler der Rosenplatzschule pflanzen Blumenzwiebeln am Johannislabyrinth. Im Frühjahr wird hier Zierlauch aus der Erde sprießen (Foto: Eva Güse)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ lädt der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB) zusammen mit dem Hospiz und der Rosenplatzschule alle Osnabrückerinnen und Osnabrücker zu einer Pflanzaktion auf den Johannisfriedhof ein.

Am Freitag, 26. Oktober werden von 9 bis 11 Uhr Blumenzwiebeln am Johannislabyrinth als Zeichen des erneuernden Lebens gesteckt und somit an liebe Verstorbene gedacht. Die Kinder der Rosenplatzschule sind bereits zum fünften Mal mit großem Eifer dabei und freuen sich über viele helfende Hände. Die Ehrenamtlichen vom Hospiz werden die Beteiligten mit kleinen Leckereien versorgen.

OSB stellt Blumenzwiebeln – auch eigene können mitgebracht werden

In diesem Jahr wird Zierlauch, Allium „Purple Sensation“ gepflanzt, es können aber auch gerne Blumenzwiebeln mitgebracht werden, ebenso wie Pflanzschaufeln. Treffpunkt ist am Labyrinth in der fünften Abteilung auf dem Johannisfriedhof.

Alle Termine der Veranstaltungsreihe „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ sind im Flyer enthalten, der in der Tourist Information in der Bierstraße, im Osnabrücker ServiceBetrieb in der Hafenringstraße 12 und digital unter www.hasefriedhof-johannisfriedhof.de erhältlich ist.

Veranstalter sind der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB) und FOKUS e.V. mit vielfältiger Unterstützung durch viele Ehrenamtliche, die Christengemeinschaft, den Förderkreis Hasefriedhof – Johannisfriedhof e.V., die Treuhandstiftung „Historisches Bewahren“ und die Bürgerstiftung. Unter den Förderern sind auch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung und die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung. Informationen zur Treuhandstiftung „Historisches Bewahren“ und Möglichkeiten, sich finanziell für die historischen Friedhöfe zu engagieren, werden gerne gegeben. Erbeten werden Spenden und Stiftungen für allgemeine Bauaufgaben auf den historischen Friedhöfen oder auch für konkrete Familiengräber.

AFP

Gute Nachricht des Tages: Mit Hundewelpen gegen Stress

Hundewelpe
Symbolbild: Welpe

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Wer kennt das nicht? Ein wichtige Prüfung oder ein großes Projekt stehen an und man steckt viel Zeit und Nerven und seine Arbeit. Besonders Studenten haben in ihren Prüfungsphasen oft nichts anderes mehr im Kopf. Doch wer zu gestresst ist, kann nicht richtig lernen und bringt weniger Leistungen. Die Universität in Amsterdam hat sich deswegen eine unglaublich niedliche Lösung überlegt: Einen Puppy Room.

Was ist ein Puppy Room fragen Sie sich? Genau das, was Sie sich vorstellen: In der Bibliothek wurde ein Raum eingerichtet, in dem die Studenten mit Hundewelpen kuscheln können um sich eine kleine Auszeit vom Stress gönnen. Das ist nicht nur total niedlich, sondern hat tatsächlich einen entspannenden Effekt auf uns. Beim Streicheln und Kuscheln mit Tieren werden vom Menschen Wohlfühlhormone ausgeschüttet und die Herzfrequenz und der Blutdruck sinken. Einige Wissenschaftler zweifeln allerdings daran, dass die Auswirkungen schon nach so kurzer Zeit auftreten können.

Puppy Rooms in anderen Staaten nicht unbekannt

Die Puppy Rooms sind jetzt allerdings keine neue Erfindung der Universität in Amsterdam. Auch in Schottland oder an Universitäten in den USA und Kanada kann man in der Prüfungsphase mit Hunde schmusen und spielen. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen zumindest sagen, dass die Puppy Rooms eine schöne Möglichkeit sind eine Auszeit von Büchern und Notizen zu bekommen. Den Hunden schadet das in der Regel nicht. Die Universität versicherte, dass die Welpen maximal zwei Stunden im Puppy Room sind und genau auf sie aufgepasst würde. Inwieweit der Stresslevel durch die Hunde beeinflusst wird ist wohl nicht ganz klar, aber eine süße Idee ist es allemal und die Studenten lieben es, denn die Zeitfenster im Puppy Room waren nach kurzer Zeit ausgebucht.

Quelle: Universität Amsterdam

AFP

Erste Künstler für das Schlossgarten Open Air 2019 stehen fest

Max Giesinger
Foto: Christoph Köstlin

Die Planungen für das Schlossgarten Open Air im nächsten Jahr sind bereits im vollen Gange. Am 17. und 18. August werden wieder viele Künstler bei hoffentlich bestem Wetter ein breites Publikum unterhalten. Das erste Geheimnis um die neuen Stars wurde nun gelüftet: Am ersten Konzerttag werden Michael Patrick Kelly und Max Giesinger ihre Hits zum Besten geben.

Nach 80 Wochen in den deutschen Charts erhielt das Erfolgsalbum von Max Giesinger „Der Junge, der rennt“ Platin-Status. Besonders bekannt sind Hits wie „80 Millionen“ und „Wenn sie tanzt“. Ende des letzten Jahres konnten er und seine Band bereits auf 170 gespielte Konzerte, sowie Live-CDs und DVDs zurückblicken. In diesem Jahr ist er als Juror des deutschen Ablegers von „The Voice Kids“ zu sehen. Das dürfte bei ihm gute Erinnerungen wecken, denn bekannt wurde der Musiker 2012 in der ersten Staffel „The Voice“ in der er den vierten Platz belegte. Danach gewann er diverse Preise als bester Newcomer, Shootingstar oder für die beste Single.

Micheal Patrick Kelly solo unterwegs

Micheal Patrick Kelly wurde als Mitglied der „Kelly Family“ schon in den 1990er Jahren ein echter Superstar. Inzwischen ist der irisch-amerikanische Sänger aber solo unterwegs, das aber nicht minder erfolgreich. Sein Album „ID“ war vier Wochen in den Top Ten über ist seit über einem Jahr in den Top100 der Albencharts. Singles wie „Et voila“ werden im Radio rauf und runter gespielt. So beliebt sind seine Songs, dass er zum Jahresende vier zusätzliche Deutschlandkonzerte spielen wird. In diesem Herbst nimmt er, wie auch Max Giesinger bei den Kids, Platz auf einem der Coaching-Stühle in der Castingsendung „The Voice“.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=RpDKdNeXhJU&w=560&h=315]

Zweiter Tag ein Geheimnis

Auf der Popmusik wird also der Fokus am ersten Tag des Schlossgarten Open Airs im kommenden Jahr liegen. Wer am zweiten Tag auftritt ist dagegen noch gänzlich unbekannt. Die Ticktes sind bereits auf www.deinticket.de für 55€ erhältlich. In 2018 kamen rund 20.000 Menschen in den Osnabrücker Schlossgarten. In den nächsten Jahren soll das so weitergehen, dann vielleicht sogar mit drei an Stelle von jetzt zwei Festivaltagen.

AFP

Ausstellung zum „Kunstpreis Osnabrück 2018“ präsentiert Finalisten

Kunstpreis

Am kommenden Sonntag wird im Museumsquartier die Ausstellung zum „Kunstpreis Osnabrück 2018“ mit ihren 13 Finalisten eröffnet. Alle Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz in Stadt und Land waren im Frühjahr aufgerufen, sich mit ihren Werken vorzustellen. Insgesamt 136 Bewerbungen aus einem breiten Spektrum von Malerei bis Skulpturen gingen bei der Jury ein. Am 2. Dezember wird dann der mit 10.000€ dotierte Preis verliehen.

Der Kunstpreis wurde erstmalig im Jahr 2017 verliehen; mit dem Ziel ein öffentliches Forum für regionales zeitgenössisches Kunstschaffen zu etablieren. Der Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V., sowie die Sievert Stiftung sind seine Förderer. „Wir als Förderer wollen uns dabei sehr zurückhalten“, hieß es von Seiten der Stiftung. „Es geht es um die Künstler, denen wir eine Möglichkeit geben wollen sich zu präsentieren.“

Zurückschauen

„Ich finde die Arbeiten besonders in der Rückschau interessant“, sagt Nils-Arne Kässen, Direktor des Museumsquartiers. „Wenn sich in 30 Jahren die Menschen fragen, wie die Kunst aussah und was die Menschen bewegt hat, können diese Arbeiten das zeigen.“ Ein gutes Beispiel dafür ist die Arbeit von Gian Luca Cadeddu. Er zeigt eine siebenteilige Reihe von Luftaufnahmen von Gebieten in Deutschland, in denen Braunkohle abgebaut wird. „Obwohl sich diese Flächen und Räume aus dem geologischen Vorkommen der Braunkohle ergeben, deutet die Formgebung den bedrohlichen Charakter des Abbaus und der Zerstörung an“ heißt es zu seinem Werk. Ein Thema, das mit den Diskussionen um den Hambacher Forst absolut aktuell ist.

Kunstpreis
Welches Kunstwerk wird wohl gewinnen: Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Dr. Ulrike Hamm, Meike Behm und Nils-Arne Kässens in Diskussion

Kunst kennt kein Alter

Die insgesamt 13 Finalisten präsentieren sich mit komplett unterschiedlichen Arbeiten, aber auch als ganz verschiedenen Menschen; die älteste Teilnehmerin ist bereits über 80. „Das zeigt, dass Kunst kein Alter kennt“, erklärt Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Mitglied der Jury. In der Ausstellung zu sehen sind unter anderem Skulpturen, Malereien, aber auch Installationen mit Licht und Geräuschen, wichtig bei der Gestaltung war nur, das keine der Arbeiten älter als drei Jahre sein darf. Kuratoren der Ausstellung, die bis zum 28. Mai 2019 zu sehen sein wird, sind Nils-Arne Kässens und Dr. Ulrike Hamm, die Vorsitzende des Museums- und Kunstvereins Osnabrück. Alle Arbeiten werden ausführlich in einem Katalog von den Künstlern vorgestellt und am 2. Dezember wird der Gewinner oder die Gewinnerin bekannt gegeben. Mehr Informationen finden Sie hier.

AFP