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Schüsse auf der A30: Unbekannter schießt aus schwarzem Pick-up auf fahrenden Lkw

(Symbolbild) Einschussloch in einer Autoscheibe
(Symbolbild) Einschussloch in einer Autoscheibe

Am Freitag (10. Februar) schoss ein Unbekannter in einem Pick-Up aus seinem geöffnetem Seitenfenster mit einer Handfeuerwaffe auf einen Lkw. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen zur Tat.

Am vergangenen Freitagmorgen (10. Februar) fuhr um 09:46 Uhr ein 55-Jähriger mit einer Sattelzugmaschine auf der A30 in Richtung Rheine. Zwischen der Anschlussstelle Südkreuz/Nahne wollte der Lingener wegen einer Baustelle vom Hauptfahrstreifen auf den Überholfahrstreifen wechseln.

Fahndung erfolglos

Neben ihm fuhr ein Pärchen in einem schwarzen Pick-Up mit einem dunklen Pferdeanhänger. Aus dem fahrenden Pkw schoss der Unbekannte mit einer Handfeuerwaffe durch sein geöffnetes Seitenfenster auf die Seitenscheibe des Sattelzuges. Die Seitenscheibe des Lkws zersprang, der 55-jährige Fahrer blieb unverletzt. Anschließend fuhr der Pick-Up weiter in Richtung Rheine. Durch den Lkw-Fahrer konnte ein Kennzeichenfragment abgelesen werden. Die Beamten leiteten sämtliche Fahndungsmaßnahmen ein – doch ohne Erfolg.

Die Polizei Osnabrück bittet Bürgerinnen und Bürger, die Hinweise zu dem Fahrzeug oder der Tat geben können, sich telefonisch unter 0541/327 -3103 oder -2515 zu melden.

AFP

Bis zum 28. Februar: Hochschule Osnabrück verlängert Bewerbungszeitraum

Das SL-Gebäude der Hochschule Osnabrück / Foto: Hochschule Osnabrück
Foto: Hochschule Osnabrück

Studieninteressierte können sich noch für das kommende Sommersemester 2023 an der Hochschule Osnabrück bewerben. Das Bewerbungsportal ist für zwölf Studiengänge der Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis zum 28. Februar geöffnet.

Freie Studienplätze gibt es noch in den Bachelorstudiengängen Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Internationale Betriebswirtschaft und Management, Maschinenbau, Midwifery, Wirtschaftsrecht und Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie. Außerdem werden noch Bewerbungen für die Masterstudiengänge Auditing, Finance and Taxation, Gesundheitsmanagement/Health Management, Hochschul- und Wissenschaftsmanagement und Angewandte Werkstoffwissenschaften entgegengenommen.

Semester startet am 6. März

Das Sommersemester startet in diesem Jahr am 6. März. Eine Übersicht aller Studiengänge mit verlängerter Bewerbungsfrist sowie weitere Informationen zur Bewerbung und zu Studieninhalten gibt es auf der Webseite der Hochschule Osnabrück.

Die Zentrale Studienberatung Osnabrück berät Studieninteressierte rund um das Thema Studienwahl. Fragen zum Bewerbungsverfahren und zu den Zulassungsvoraussetzungen beantwortet der ServiceDesk telefonisch unter 0541 969 7100 oder per Mail.

AFP

„Für mehr Wertschätzung“: 250 Osnabrücker streiken für mehr Lohn im öffentlichen Dienst

Ver.di Demo auf dem Rathausplatz Osnabrück / Foto: Alina Hirsch

Am Dienstagmorgen (14. Februar) streikten rund 250 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes in der Osnabrücker Innenstadt. Ver.di organisierte den Warnstreik und rief auf, „laut zu sein“.

Ab 9 Uhr versammelten sich die Streikenden auf dem Rathausplatz in der Osnabrücker Altstadt. Streikleiter Ole Spitzer und weitere Organisatorinnen und Organisatoren verteilten faltbare Poster und gelbe Westen mit Ver.di-Aufdruck.

„Wir sind es Wert“

Viele Schilder waren zu sehen – unter anderem mit der Forderung von 500 Euro mehr Lohn und einem wertschätzenderen Umgang. Eine Klinikum-Mitarbeiterin fordert „bessere Arbeitsbedingungen“ und möchte „Solidarität zeigen“. Auch für mehr Aufmerksamkeit der beruflichen Pflege und dem Erziehungsbereich steht Streikerin Anne ein. „Arbeitgeber sollen einsehen, dass Arbeitnehmer gebraucht werden“, betont Anke Kuhn von der Osnabrücker Ratsfraktion die Linke, denn auch „die Klimakrise müssen am Ende die kleinen Leute bewältigen“.

„Statt Mietindex einen Lohnindex“

Ein Teilnehmer im Ruhestand kritisiert die Ungleichheit in der Betriebshierarchie und eine fehlende Lohnanpassung während der Inflation. Er fordert einen „Mietindex statt Lohnindex“ und wünscht sich den früheren Sozialzuschlag zurück – für eine gerechte Entlohnung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

 

AFP

Zahl der Geldautomatensprengungen weiter hoch

Foto: Geldautomat, über dts Nachrichtenagentur

Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Geldautomatensprengungen in Deutschland steigt auch nach einem vom Bundesinnenministerium organisierten „Runden Tisch“ im November rasant weiter an. Seitdem wurden weitere 162 Automaten gesprengt, davon allein 61 in diesem Jahr, berichtet das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“.

Dennoch setzt die deutsche Kreditwirtschaft weiter auf freiwillige Maßnahmen der Banken. Niedersachsens Justizministerin Katrin Wahlmann (SPD) will sich damit nicht mehr zufriedengeben: „Wenn wir sehen, dass da nichts passiert, dann werde ich eine entsprechende Bundesratsinitiative auf den Weg bringen, um die Banken gesetzlich in die Verpflichtung zu nehmen, entsprechende Sicherungsmaßnahmen zu schaffen.“ Mit Blick auf Nachbarländer, die diese Form der Kriminalität weitgehend gestoppt haben, finde sie es „persönlich unglaublich, dass ein Nachbarland es schafft, das Phänomen komplett zu beenden durch relativ einfache Maßnahmen“. Oberstaatsanwalt Bernhard Südbeck von der Staatsanwaltschaft Osnabrück leitet für das aufgrund seiner Grenznähe stark betroffene Niedersachsen alle Ermittlungen zu Geldautomatensprengungen.

Er sagte: „Wir haben es hier eindeutig mit organisierter Kriminalität zu tun.“ Die Zahl der Täter sei massiv gestiegen, mittlerweile gehe er von deutlich über 1.000 Tätern aus den Niederlanden aus. Südbeck warnt: „Wir gefährden hier Menschenleben und das sehenden Auges. Wir haben in unserem Bezirk, der Staatsanwaltschaft Osnabrück, schon zwei Verfahren gehabt, in denen es zu Bränden gekommen ist, wo beinahe Menschen, ganze Familien zu Tode gekommen sind.“

Tatsächlich befanden sich viele der gesprengten Geldautomaten in bewohnten Gebäuden. Im am meisten von den Sprengungen betroffenen Bundesland Nordrhein-Westfalen standen im vergangenen Jahr etwa die Hälfte der 181 attackierten Automaten in Wohngebäuden oder direkt daran angrenzend. Der niederländische Chef-Ermittler für Geldautomatensprengungen, Jos van der Stap, erklärte, man habe in den Niederlanden vor zehn Jahren Maßnahmen ergriffen, um eine bessere Prävention an den Geldautomaten zu erreichen. Mittlerweile setze man dort auf die Zerstörung des Geldes während der Sprengung, „damit die Erfolgschance gleich null ist“.

In den Niederlanden kommt hierfür ein mit der dortigen Nationalbank und Ermittlern gemeinsam entwickeltes Sicherheitssystem zum Einsatz, das die Banknoten bei Auslösung einer Sprengung noch in der Geldkassette miteinander verklebt und dadurch unbrauchbar macht. In Deutschland wird diese Technik noch nicht eingesetzt. In einer vom Bundesinnenministerium veröffentlichten Erklärung aller Teilnehmer des Runden Tischs „Geldautomatensprengungen“ Anfang November heißt es, Klebesysteme könnten „eine weitere Lösung darstellen, sobald diese Systeme marktreif“ seien und eine „Erstattungsfähigkeit der verklebten Banknoten durch die Bundesbank gewährleistet“ sei. Länder wie Frankreich oder Portugal zeigen, dass auch die Prävention mit einer farblichen Markierung der Geldscheine bei Sprengung funktionieren kann – vorausgesetzt, sie wird flächendeckend eingesetzt.

Banken sind dort gesetzlich zum Einbau solcher Systeme verpflichtet. Mit dem Ergebnis, dass dort die Zahl der Sprengungen deutlich zurückging.

AFP

Hofreiter sieht Deutschland nicht auf „Rutschbahn“ zur Kriegspartei

Foto: Bundeswehr-Panzer „Leopard 2“, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter sieht kein Risiko, dass Deutschland nach der Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine als eigene Partei in den Krieg zwischen Russland und der Ukraine hineingezogen wird. Das sei auch nicht der Fall, wenn Kampfflugzeuge zur Verfügung gestellt würden, sagte er in der ntv-Sendung „Beisenherz“.

Dabei widersprach Hofreiter auch Kritikern, die bei Waffenlieferungen einen direkten Weg der Eskalation von Panzern über Kampfflugzeuge bis zum Einsatz eigener Truppen sehen. Ein solches Szenario wird etwa im sogenannten „Manifest für Frieden“ der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und der Publizistin Alice Schwarzer suggeriert. Hofreiter sagte: „Egal, was wir liefern, ist das Hilfe zur Selbstverteidigung.“ Und es gebe einen kategorialen Unterschied, ob man direkt in dem Krieg beteiligt sei. „Es ist nicht eine Rutschbahn in die Richtung. Sondern du hast auf der einen Seite die Unterstützung mit Material – und da ist es völkerrechtlich unabhängig, welches Material es ist – und auf der anderen Seite die direkte Beteiligung. Und das immer ineinander zu mischen, das ist unredlich.“

AFP

Osnabrücker Regionaljournalist Christoph Beyer teilt seine „Lieblingsplätze im Osnabrücker Land“

Christoph Beyer an seinem Lieblingsort: im Nettetal. / Foto: Schulte
Christoph Beyer an seinem Lieblingsort: im Nettetal. / Foto: Schulte

Während der Corona-Pandemie entdeckten viele Osnabrückerinnen und Osnabrücker ihre eigene Heimat noch einmal neu. In der Neuauflage von „Lieblingsplätze im Osnabrücker Land“ gibt der Regionaljournalist Christoph Beyer Ausflugstipps, unter denen wohl auch gebürtige Osnabrückerinnen und Osnabrücker etwas Neues finden dürften.

Auf knapp 200 Seiten hat Beyer die schönsten Orte im Osnabrücker Land zusammengefasst, die „Lust machen sollen, sich selbst auf den Weg zu machen“. 2015 ist der Band aus der Lieblingsplätze-Reihe im Gmeiner Verlag bereits erschienen. Jetzt folgte die Neuauflage, bei der laut Beyer eigentlich kein Stein auf dem anderen geblieben sei. Der Fokus wurde dieses Mal zusätzlich auf Umwelt- und Familienfreundlichkeit gesetzt.

In ganz neuem Look erstrahlt die Reihe Lieblingsplätze vom Gmeiner Verlag. / Foto: Schulte
In ganz neuem Look erstrahlt die Reihe Lieblingsplätze vom Gmeiner Verlag. / Foto: Schulte

Neu dabei ist unter anderem der Hermannsturm auf dem Dörenberg, der nach gut fünf Jahren Sanierungszeit nun wieder für Ausflüglerinnen und Ausflügler geöffnet ist. „Hier hat man vor allem morgens und abends ganz tolle Ausblicke“, weiß Beyer. Auch das Ausflugslokal „Weberhaus“ in Melle hat es unter die Lieblingsplätze im Osnabrücker Land geschafft. Mit einem Mix aus rustikal und edel habe es den Autoren überzeugt. Das Restaurant liegt zudem nahe des Zwickenbachtals, dessen Wanderpfad eine längere Zeit unmittelbar dem Bachlauf folgt – für Beyer eine Besonderheit in der Region. In dieser Ausgabe ist außerdem die Alfsee-Arena dabei. Für viele bestimmt kein „Geheimtipp“, aber auch der Journalist hatte zuvor einen Bogen um diesen Ort gemacht. „Eigentlich war mir da zu viel Rummel“, sagt Beyer. Doch er habe sich getäuscht: Die „schöne Szenerie“ lasse sich wunderbar vom Ufer aus beobachten.

Mix aus persönlichen Eindrücken und Fakten

„An allen Orten bin ich mehrfach gewesen“, erinnert er sich. „Meine Eindrücke habe ich direkt ins Handy gesprochen.“ So wollte er in seinen Texten einen Mix aus sehr persönlichen Eindrücken und Fakten schaffen. Die Fotos sind in der Regel von ihm selbst geschossen worden. „Ich möchte die Augen für Schönheiten der Region öffnen“, so der Lokaljournalist. Er will einen Anstoß à la „erkunde mal deine eigene Region“ geben. Vielen ist während der Pandemie nichts anderes übrig geblieben, so konnten sie sich noch einmal neu in ihre Heimat verlieben. Der Gemeiner Verlag hat laut Beyer in dieser Zeit die meisten Bücher aus der Lieblingsplätze-Reihe verkauft. Aber natürlich brachte die Pandemie auch die Kehrseite mit sich: Einige ehemalige Lieblingsplätze haben es nicht geschafft, mussten ihre Türen dauerhaft schließen.

Und es gibt für Beyer auch mehr als die 78 im Buch aufgeführten Orte, die zu seinen Lieblingsorten zählen. Nicht ins Buch haben es etwa der Dümmer – „nirgendwo gibt es so schöne Sonnenuntergänge“ – oder der Hagener Hausberg Borgberg geschafft. Auch der Silberberg oder etwa der Hüggel hätten Lieblingsplatzqualitäten. Doch im Buch sollte von allem etwas dabei sein, ein ausgewogenes Verhältnis von Nord- und Südkreis sowie Restaurants, Museen und Landschaft.

Übrigens: Christoph Beyer zog es vor über 20 Jahren für sein Studium nach Osnabrück. Seit jeher ist er Wahlosnabrücker und schrieb unter anderem den Regionalkrimi „Heimzahlung“. 2022 erschien im Zuge des Osnabrücker Kulturmarathon „Streifzüge am Stadtrand“.

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Essen gegen Spenden: Osnabrücker Suppen-Prinz sammelt am Samstag Unterstützung für die Türkei

Stand auf dem Wochenmarkt / Foto: Der-Suppen-Prinz
Stand auf dem Wochenmarkt / Foto: Der-Suppen-Prinz

Am Samstag (18. Februar) ab 4:30 Uhr gibt es bei dem Suppen-Prinz auf dem Wochenmarkt am Domhof warme Speisen gegen eine freiwillige Spenden. Der Erlös geht an die Opfer der Erdbeben in der Türkei.

Der Suppen-Prinz steht regelmäßig auf dem Osnabrücker Wochenmarkt am Domhof. Am kommenden Samstag (18. Februar) teilt er Essen aus der Feldküche gegen eine Spende für die Menschen in der Türkei aus – ob belegte Brote, Chili con Carne oder Erbseneintopf. Auf diesem Wege konnte er bereits viele Projekte wie die Opfer der Hochwasserkatastrophe im Aatal 2022 unterstützen.

Stand auf dem Wochenmarkt / Foto: Der-Suppen-Prinz
Stand auf dem Osnabrücker Wochenmarkt / Foto: Der-Suppen-Prinz

Nun möchte er mithilfe der Osnabrückerinnen und Osnabrücker Geldspenden für die Türkei sammeln. „Jeder gibt das, was er geben möchte“, erklärt der Suppen-Prinz das Prinzip. Der Stand steht am Samstag auf dem Wochenmarkt am Domhof vor dem Hexengang.

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Dax startet leicht im Plus – Anleger warten auf US-Inflationsdaten

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstagmorgen mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Gegen 9:40 Uhr standen rund 15.415 Punkte auf der Tafel im Frankfurter Börsensaal, 0,1 Prozent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Vor allem die Verbraucherpreise in den USA dürften die Anleger im Laufe des Tages beschäftigen. „Die Zahl des heutigen Tages ist ganz klar die US-Inflationsrate für den Januar“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Anleger und Analysten rechneten bei der Jahresrate mit dem siebten Rückgang in Serie. „Im Monatsvergleich könnten die Preise allerdings deutlich angestiegen sein“, so Altmann.

Anleger hierzulande befänden sich schon seit gestern im Abwartemodus, woran sich bis zur Veröffentlichung der US-Inflation auch nichts ändern dürfe. „Die Handelsumsätze bei den 40 Dax-Werten waren gestern so niedrig wie noch nie in diesem Jahr“, so Altmann. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0730 US-Dollar (+0,06 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9319 Euro zu haben.

AFP

Mehr Karnevalsartikel importiert als vor Coronakrise

Foto: Clown im Straßenkarneval, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2022 sind in Deutschland mehr Karnevalsartikel importiert worden als vor der Corona-Pandemie. Im Vergleich zu 2019 stieg der Import um 12,5 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Verglichen mit 2021 gab es sogar einen Anstieg von 47,4 Prozent. Insgesamt wurden 2022 Karnevals- und Unterhaltungsartikel im Wert von 114,9 Millionen Euro importiert. Wichtigstes Herkunftsland der Artikel für den deutschen Markt war China. Drei Viertel (75,4 Prozent) der im letzten Jahr importierten Artikel kamen von dort. Der Export von Karnevalsartikeln steigerte sich gegenüber 2021 um 17,1 Prozent auf 50,3 Millionen Euro. Er lag damit auch leicht (+1,7 Prozent) über dem Wert von 2019 (49,5 Millionen Euro). Größter Abnehmer deutscher Karnevals- und Unterhaltungsartikel war Österreich – 23 Prozent aller exportierten Karnevalsartikel gingen in das Nachbarland. In den Jahren vor Ausbruch der Pandemie hatte der Außenhandel mit Karnevals- und Unterhaltungsartikeln stetig zugenommen. Im Jahr 2019 wurden Artikel im Wert von insgesamt 102,1 Millionen Euro importiert. Das waren gut zwei Drittel (+68,6 Prozent) mehr als zehn Jahre zuvor (2009: 60,6 Millionen Euro). Auch die Exporte legten im selben Zeitraum um mehr als die Hälfte zu (+58,9 Prozent).

AFP

SC Türkgücü organisiert Benefizturnier: Osnabrücker Amateurfußballer spielen für Opfer und Hinterbliebene der Erdbeben

Hallenfußball (Symbolbild)
Hallenfußball (Symbolbild)

Die schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien haben weltweit Betroffenheit ausgelöst – so auch in der Region. Osnabrücks einziger türkischer Fußballclub, der SC Türkgücü, will daher helfen und organisiert am kommenden Wochenende gemeinsam mit zwei weiteren Amateurvereinen ein Benefizturnier.

„Wir, der SC Türkgücü Osnabrück, Blau-Weiß Schinkel und SSC Dodesheide haben uns zusammengeschlossen, um ein Benefizturnier zu organisieren und möglichst viele Spenden für die Erdbeben-Opfer zu sammeln“, heißt es auf der Instagram-Seite des Kreisligisten. Alle Einnahmen sollen persönlich an die Opfer und Hinterbliebenen übergeben werden, auch ein Spendenkonto wurde bereits eingerichtet.

Spendenaufruf des SC Türkgücü (Screenhsot Instagram)
Spendenaufruf des SC Türkgücü (Screenhsot Instagram)

Für das Turnier in der Sporthalle der IGS Osnabrück haben derweil bereits einige Vereine zugesagt, darunter der SV Kosova, der Osnabrücker SC oder Spielverein 16. Weitere Zusagen dürften noch folgen. Turnierbeginn ist am Samstag (18. Februar) um 9 Uhr.

SC Türkgücü erhält weitere Spenden

Weitere Unterstützung aus dem Osnabrücker Amateurbereich erhielt der SC Türkgücü bereits am vergangenen Wochenende. Der Testspielgegner VfL Kloster Oesede überreichte vor dem Anpfiff einen Spendenumschlag. „In solch schweren Zeiten […] machen solche schönen Gesten einfach unglaublich viel aus“, freute sich der Verein auf Instagram.

AFP