HASEPOST
 
HASEPOST

Bald ist es soweit: Am 1. April eröffnet die Radstation am Hauptbahnhof Osnabrück

Die Radstation am Osnabrücker Hauptbahnhof eröffnet am 1. April. / Foto: Emrich
Die Radstation am Osnabrücker Hauptbahnhof eröffnet am 1. April. / Foto: Emrich

Am 1. April eröffnet am Osnabrücker Hauptbahnhof die neue Radstation. Rund 2.300 Fahrräder können hier demnächst sicher abgestellt werden.

Wo jetzt noch eine Baustelle ist, soll am 1. April die neue Radstation am Osnabrücker Hauptbahnhof eröffnen. Somit entstehe in Osnabrück die zweitgrößte Radstation in Deutschland und die größte Norddeutschlands, berichtet Stadtbaurat Frank Otte. Projektleiter Armin Mock bedankte sich in diesem Sinne bei allen Beteiligten. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Radstation am 1. April öffnet“, erklärt Mock. Besonders von Otte sei die Unterstützung der Radstation groß gewesen.

Aktuell ist der Vorplatz der Radstaion noch eine Baustelle, dieser solle bis zur Eröffnung allerdings fertig sein. / Foto: Emrich
Aktuell ist der Vorplatz der Radstaion noch eine Baustelle, dieser solle bis zur Eröffnung allerdings fertig sein. / Foto: Emrich

In der neuen Radstation, die eine Fläche von 4.000 Quadratmetern hat, können bis zu 2.300 Fahrräder untergebracht werden. Die Kosten belaufen sich auf rund fünf Milionen Euro. 2,6 Milionen Euro wären mit Hilfe von Fördermitteln zusammen gekommen. Der Rest sei von der Osnabrücker Parkstätten Betriebsgesellschaft (OPG) eigenfinanziert worden, erklärt der Projektleiter. Weitere Radabstellplätze seien beispielweise am Altstadtbahnhof im Bau, um so ein sicheres Abstellen von Fahrrädern in Osnabrück zu ermöglichen.

Barrierefreier Zugang

Wigand Maethner, Geschäftsführer der OPG, schließt sich dem Dank von Mock an. Ein besonderer Dank gehe an Hubert Thole, der sich schon seit 20 Jahren für die Radstation eingesetzt hätte.

Um einen einfachen Zugang zur neuen Radstadtion zu ermöglichen, soll ab Mitte März auch der Vorplatz des Bahnhofs umgebaut werden, erklärt Otte. Einige der freistehenden Radbügel werden abgebaut, um einen Fahrradboulevard zu errichten. „Das Ziel ist es, ein lockeres reinrollen in die Garage zu ermöglichen.“ Außerdem soll die Straße vor dem Bahnhof angepasst werden, sodass Autofahrer Fahrradfahrern untergeordnet seien. Dies würde durch Autorampen oder auch Oberflächenveränderung der Fahrbahn geschehen. Fahrräder würden auf einer Ebene fahren, sodass ein barrierefreier Zugang in das Fahrradparkhaus sichergestellt sei. Der Grundplan dafür sei bereits fertig. Wann dieser umgesetzt wird, sei noch unklar.

(von links) Michael Löning, Hubert Thole, Robin Schäfer, Armin Mock, Frank Otte und Wigand Maethner freuen sich auf die neue Radstation am Osnabrücker Hauptbahnhof. / Foto: Emrich
(von links) Michael Löning, Hubert Thole, Robin Schäfer, Armin Mock, Frank Otte und Wigand Maethner freuen sich auf die neue Radstation am Osnabrücker Hauptbahnhof. / Foto: Emrich

Mitarbeitende werden gesucht

„Die Radstation wird moderne Parksysteme haben“, erklärt der zukünftige Geschäftsführer Robin Schäfer. „Es ist ein gesicherter Stellplatzbereich.“ In der Radstation würden zusätzlich Mieträder zur Verfügung stehen, damit man die touristische Nachfrage deckeln könne. Die Osnabrücker Radstation sei laut dem Betriebsleiter der Radstation, Michael Löning, allerdings noch auf der Suche nach Personal. Vor allem würden Leute aus der Fahrrad-Reperatur benötigt werden.

Infos rund um die Radstation gibt es online. Weitere Informationen können per Email angefordert werden.

AFP

Cate Blanchett kritisiert Übermacht von Männern im Filmbusiness

Foto: Cate Blanchett, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Hollywood-Star Cate Blanchett kritisiert die Übermacht von Männern im Filmbusiness: „Am Filmset, vor allem hinter der Kamera, arbeiten immer noch viel zu wenig Frauen, Bühnenbildnerinnen und Technikerinnen“, sagte Blanchett in der ARD-Sendung „Maischberger“. Es sei immer noch sehr männlich dominiert.

Sie fühle sich verantwortlich, den Frauen, die nach ihr kommen, „diesen Weg offenzuhalten“ und freue sich auf den Tag, an dem man darüber nicht mehr sprechen müsse. Blanchett fordert nicht nur im Kino mehr öffentliche Diskussionen über die Forderungen von Bewegungen wie Black Lives Matter und MeToo – leider gebe es „immer noch kleine Teile der Gesellschaft, die diese Dinge sehr schnell politisch aufladen“, kritisierte die Schauspielerin. „Aber: Wenn die körperliche Selbstbestimmung von Frauen in diesem Jahrhundert in so vielen Gegenden der Welt infrage gestellt wird, ist es wichtig, darüber zu sprechen. Die Diskussion über Geschlecht, Rasse und Kultur in den Mittelpunkt zu stellen.“

AFP

Inflationsrate stagniert bei 8,7 Prozent

Foto: Butter in einem Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der starke Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im Februar unverändert fortgesetzt. Die Inflationsrate wird voraussichtlich wie schon im Januar 8,7 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit.

Innerhalb eines Monats stiegen die Preise in Deutschland von Januar bis Februar um 0,8 Prozent. Die Preise für Energie beeinflussten die Inflationsrate weiter deutlich, aber nicht mehr so stark wie in den vergangenen Monaten. Im zweiten Monat des Jahres waren die Energiepreise 19,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Auch die Preise für Nahrungsmittel stiegen mit +21,8 Prozent überdurchschnittlich. Dienstleistungen verteuerten sich binnen eines Jahres um 4,7 Prozent, Wohnungsmieten um 2,0 Prozent.

Detaillierte Informationen will das Bundesamt mit den endgültigen Ergebnissen am 10. März bekannt geben.

AFP

Nach Schüssen in Bramsche: 81-jähriger Täter außer Lebensgefahr

Polizeieinsatz in Bramsche nach Schießerei / Foto: Pohlmann
Polizeieinsatz in Bramsche nach Schießerei / Foto: Pohlmann

Am Dienstagmorgen (28. Februar) schoss in Bramsche ein 81-Jähriger auf einen 16-Jährigen. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse über den Gesundheitszustand der Beteiligten.

Nachdem der 81-jährige Täter mehrfach auf den 16-Jährigen schoss, versuchte er sich im Anschluss selbst zu töten. Beide Beteiligten wurden in einem lebensgefährlichen Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Staatsanwaltschaft Osnabrück auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, sei der Täter außer Lebensgefahr. Der Zustand des 16-Jährigen sei weiterhin kritisch.

AFP

Osnabrücker Landtagsabgeordnete: Rot-Grün plant zusätzliche Finanzhilfen für Kommunen in Niedersachsen

Niedersächsischer Landtag in Hannover / Foto: Focke Strangmann
Niedersächsischer Landtag in Hannover / Foto: Focke Strangmann

Die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen hat ihren Entwurf für einen weiteren Nachtragshaushalt vorgelegt. Die Osnabrücker Landtagsabgeordneten Volker Bajus und Anne Kura (beide Grüne) freuen sich über mehr finanzielle Unterstützung für Kommunen vor allem im Bereich der Hilfe für Geflüchtete.

Innerhalb weniger Monate seit Antritt im November sei dies schon die zweite Gelegenheit, so der Landtagsabgeordnete Volker Bajus, die SPD und Grüne nutzten, um mit zusätzlichen Finanzmitteln weitere Akzente zu setzen. „Es ist der Verdienst von Finanzminister Heere, finanzielle Spielräume gefunden zu haben. Diese nutzt die rot-grüne Koalition jetzt zielgerichtet vor allem für die Kommunen“, so Bajus.

Schwerpunkt bei Hilfe für Geflüchtete

Insgesamt ginge es um 766 Millionen Euro, die zusätzlich investiert werden können. Neben mehr Geld für Sprach-Kitas, die Polizei und Maßnahmen für einen besseren Klimaschutz legt die Landesregierung ihren Schwerpunkt auf die dringend nötige Hilfe für Geflüchtete und die Kommunen im Land. Mit zusätzlichen Finanzhilfen in Höhe von 360 Millionen Euro wird das Land die Städte und Gemeinden in Niedersachsen dabei unterstützen, die Versorgung und Unterbringung von Geflüchteten zu gewährleisten.

Finanzlage in Kommunen soll entlastet werden

„Rot-Grün hat früh den Austausch mit den Kommunen gesucht, um jetzt helfen zu können“, freut sich Landtagsabgeordnete Anne Kura. Die Unterstützung der Landesregierung für die Kommunen sei ein starkes Zeichen und beweise, wie sehr sich SPD und Grüne in der Verantwortung gegenüber den Städten und Gemeinden sehen. Ein Teil der Gelder, rund 115 Millionen, kommen über den kommunalen Finanzausgleich. Sie sind als Ausgleich für die erhöhten Kosten für Geflüchtete gedacht, sind aber ausdrücklich nicht zweckgebunden. Insgesamt beträgt der Anteil der Stadt Osnabrück gute zwei Prozent und der des Landkreises mehr als vier Prozent. Damit werde die Finanzlage vieler Kommunen, wie auch im Kreis Osnabrück, spürbar entlastet, erklärt Landtagsabgeordnete Anne Kura.

AFP

Inflationsrate im Februar bei 8,7 Prozent

Hasepost Breaking
Hasepost Breaking

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Inflationsrate in Deutschland liegt im Februar 2023 voraussichtlich bei 8,7 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch in Wiesbaden mit.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

AFP

Umfrage: Mehr Menschen nutzen CO2-Kompensationen im Internet

Foto: Frau mit Tablet, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Immer mehr Deutsche nutzen CO2-Rechner und Möglichkeiten zur CO2-Kompensation im Internet – wenngleich auf weiterhin relativ niedrigem Niveau. So habe unter den Internetnutzern mit 9 Prozent fast jeder Zehnte schon einmal CO2-Emissionen kompensiert, im Jahr 2021 seien es erst 5 Prozent gewesen, meldet der Digitalverband Bitkom am Mittwoch.

38 Prozent könnten sich dies künftig vorstellen. Demnach nutzten vor allem junge Internetnutzer zwischen 16 und 29 Jahren die Möglichkeit, online CO2 zu kompensieren. Dort seien es 17 Prozent der Befragten. Unter den 30- bis 49-Jährigen seien es 9 Prozent, 8 Prozent unter den 50- bis 64-Jährigen und 5 Prozent der Über-65-Jährigen. Auch der Anteil derjenigen, die sich schon einmal den eigenen CO2-Ausstoß online über Webseiten oder Apps ausrechnen haben lassen, sei von 3 Prozent im Jahr 2021 auf 7 Prozent gestiegen, so Bitkom. Für die Erhebung wurden 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren befragt, so der Branchenverband.

AFP

Ramelow warnt Giffey vor Bündnis mit CDU

Foto: Bodo Ramelow, über dts Nachrichtenagentur

Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat die Berliner SPD vor einer Koalition mit der CDU gewarnt und dabei auch bundespolitische Gründe geltend gemacht. „Die SPD schmälert ihr Gewicht durch das eigene Verhalten“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Das nehme er „mit Fassungslosigkeit zur Kenntnis“. Und dass „ausgerechnet“ die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey den „Sargnagel“ zur Beendigung des Bündnisses mit Grünen und Linken einschlagen wolle, sei „bitter“. Ramelow fügte hinzu: „Das geht auch an die Substanz meiner Partei.“ Immerhin stelle sie mit Klaus Lederer und Katja Kipping in Berlin zwei Senatoren, die bewiesen hätten, dass sie es könnten. Der Linken-Politiker beklagte ferner, dass es dem CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz bereits zuletzt mehrfach gelungen sei, durch Opposition im Bundesrat den Vermittlungsausschuss anzurufen, unter anderem beim Streit um das Bürgergeld – und dabei Veränderungen durchzusetzen. Dies könne sich beim Tauziehen um die Kindergrundsicherung wiederholen und dann ähnlich erfolgreich sein. So verliere die Ampelkoalition im Bund mit SPD und Grünen Gestaltungsmöglichkeiten. „Das geht über Berliner Lokalpolitik weit hinaus. In dem Moment, in dem Berlin preisgegeben wird, können wir nichts mehr in die Waagschale werfen“, sagte er dem RND. „Die SPD begibt sich in eine Falle. Das ist nicht zu Ende gedacht.“

Nötig sei stattdessen ein Bekenntnis zum „progressiven Lager“.

AFP

Rockband Måneskin beklagt hohe Zahl an Nichtwählern in Italien

Foto: Italienisches Parlament, über dts Nachrichtenagentur

Rom (dts Nachrichtenagentur) – Die Rockband Måneskin, Sieger des Eurovision Song Contest 2021, kritisiert die aktuelle Politik in ihrem Heimatland Italien, für die die Musiker auch die jungen Italiener verantwortlich machen. Schließlich sind 40 Prozent der Menschen zwischen 18 und 25 nicht zur Wahl gegangen, was“ verdammt viele“ seien, sagte Bassistin Victoria De Angelis dem „Zeitmagazin“.

Gitarrist Thomas Raggi ergänzt: „Wenn es mich nicht juckt und ich keine Lust habe, von meinem gemütlichen Sofa aufzustehen, um mich vor irgendeinem Wahllokal in die Schlange zu stellen, dann kommt es zu so einem Wahlergebnis.“ Ein weiterer Grund für den Wahlsieg von Georgia Meloni sei eine Verklärung der guten alten Zeit: „Italien hat ein kurzes historisches Gedächtnis. Wir haben die letzte rechte Regierung vergessen, wir haben vergessen, was passiert ist. Und zum Zweiten gibt es diese Vintage-Wehmut: Alles, was alt ist, ist schön. Kochen wie anno dazumal, Ferien machen wie anno dazumal, die Musik von anno dazumal …“, sagte Sänger Damiano David. „Es gibt tatsächlich noch immer Leute, die behaupten, zu Kriegszeiten sei alles besser gewesen“, so Ethan Torchio, Schlagzeuger der Band. In Italien sei auch der Einfluss der Kirche immer noch sehr groß, sagte Bassistin De Angelis: „Als unsere Plakate in Rom geklebt werden sollten, hat uns die Kirche Schwierigkeiten gemacht. Auf dem Foto war ich mit verdrehten Augen zu sehen, man sah nur das Weiße, das war denen zu dämonisch. Deshalb wurde uns die Plakatierung in der Nähe des Vatikans untersagt.“ Trotzdem sei Italien ein wunderbares Land: „Es ist mit keinem anderen Land vergleichbar. Und es tut weh, dass es so viele Leute gibt, die es mit ihrer Scheißmentalität kaputtmachen wollen.“

AFP

Globus Baumarkt an der Rheiner Landstraße: Bauplan geht in Öffentlichkeitsbeteiligung

Der Bauplan Nr. 643 Rheiner Landstraße/Große Schulstraße. / Foto: Rykov
Der Bauplan Nr. 643 Rheiner Landstraße/Große Schulstraße. / Foto: Rykov

An der Kreuzung zwischen Rheiner Landstraße und der Großen Schulstraße sollen ein Baumarkt sowie eine Park+Ride Anlage entstehen. Der Flächennutzungsplan und der Bauplan für das große Projekt gehen jetzt in die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung.

Konkret geht es um eine Grünfläche an der Rheiner Landstraße, die ehemals als Deponie genutzt wurde. 2019 beschloss der Rat der Stadt Osnabrück auf Anfrage der Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG, einen Baufachmarkt mit Gartencenter auf der Fläche zu errichten. Insgesamt soll der Baumarkt eine Verkaufsfläche von circa 13.700 Quadratmetern und etwa 380 PKW-Stellplätze haben. Hintergrund der Planungen seien zum einen der Ausbau der Stadtattraktivität und zum anderen der Wunsch der Helleraner Bevölkerung, wieder einen Baumarkt in Reichweite zu wissen. Seit der Schließung von Max Bahr im Jahr 2014 müssen Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils für bauliche Projekte entweder bis an die Hannoversche Straße oder die Hansastraße fahren.

Konfliktbereich Kreisverkehr

Konfliktpotenzial sieht der Fachbereich Städtebau vor allem in Hinblick auf den Kreisverkehr Rheiner Landstraße/Große Schulstraße. Die Kundenströme zum Garten- und Bauzentrum werden nach Berechnungen des Fachbereichs für eine stärkere Frequentierung beider Straßen sorgen; vor allem sei allerdings die Rheiner Landstraße betroffen. Die Entwicklung an der Großen Schulstraße sei „vertretbar“: Pro Tag würden nach Kalkulationen des Fachbereichs insgesamt 436 PKW mehr durch die Straße fahren. Eine Verkehrsentlastung sei demnach eher für die Ost-West-Achse erforderlich. „Nach langen Absprachen haben wir uns zunächst dafür entschieden, den Kreisverkehr zu behalten. Sollte der aktuelle Kreisel den Verkehr zu sehr ausbremsen, haben wir auch andere Wege bedacht“, berichtet der Leiter des Fachbereichs Städtebau Holger Clodius. Eine Möglichkeit wäre, den Kreisverkehr in eine normale Kreuzung umzuwandeln und eine Ampelanlage zu installieren. Die andere Option wäre ein „Turbokreisel“ mit separaten Rechtsabbiegestreifen. Letzteres würde den Verkehr zwar beträchtlich entlasten, würde jedoch für weniger Radsicherheit sorgen.

Klimatische Auswirkungen noch nicht untersucht

Neben dem Baumarkt soll auch eine Park+Ride Anlage entstehen. „Damit wollen wir die Pendlerströme in die Innenstadt reduzieren“, so Clodius. In direkter Umgebung der geplanten Anlage befindet sich bereits eine Metrobus-Haltestelle, von der aus Pendlerinnen und Pendler in die Stadt fahren können. Die klimatischen Auswirkungen des Bauvorhabens wurden noch nicht untersucht; diese liegen erst im zweiten Schritt der Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Klar ist allerdings jetzt schon, dass es zu negativen Effekten kommen wird: „Immer wenn gebaut wird, gibt es klimatische Abstriche. Es ist letztlich eine Kosten-Nutzen-Abwägung“, informiert der Fachbereichsleiter. Eine mögliche Konsequenz wäre die Beeinträchtigung des nach Westen gerichteten Kaltluftstroms.

Die Planunterlagen können bis zum 24. März im Dominikanerkloster an der Hasemauer 1 eingesehen werden. Hier können die Flächennutzungs- und Baupläne genauer erörtert und kommentiert werden.

AFP