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Verstappen gewinnt Großen Preis von Miami

Verstappen gewinnt Großen Preis von Miami
Verstappen gewinnt Großen Preis von Miami

Miami (dts Nachrichtenagentur) – Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat das Rennen in Miami gewonnen und damit seine aktuelle Führung in der Punktewertung für die Titelverteidigung weiter ausgebaut. Der Red-Bull-Pilot fuhr am Sonntag vor seinem Teamkollegen Sergio Perez über die Ziellinie, der aus der Pole gestartet war.

Dritter wurde am Sonntag Fernando Alonso im Aston Martin. Weitere WM-Punkte auf den Plätzen vier bis zehn gab es für Russell, Sainz, Hamilton, Leclerc, Gasly, Ocon und Magnussen. Nico Hülkenberg fuhr auf Platz 15.


Foto: Max Verstappen / Red Bull, über dts Nachrichtenagentur

AFP

NordWestBahn kündigt für Dienstag und Mittwoch Ersatzverkehre an

Nordwestbahn im Hauptbahnhof Osnabrück
Symbolbild / Foto: Pohlmann

Kurzfristige Bauarbeiten bei Wilhelmshaven sorgen für Anpassungen in den Fahrplänen der Linien RE 18 und RB 59 der Nordwestbahn, die am 9. und 10. Mai entsprechend angepasst werden. Für die ausfallenden Zugverbindungen wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

An beiden Tagen werden in den Vormittags- und Mittagsstunden einige Zugverbindungen zwischen Wilhelmshaven und Sande mit einem Schienenersatzverkehr mit Bussen bedient. Neben den Zügen der RB 59 sind mit der Linie RE 18 auch Zugverbindungen nach und von Osnabrück betroffen.

Um 11:40 Uhr und 12:40 Uhr sind es die Züge ab Wilhelmshaven, sowie in der Gegenrichtung die Zugverbindungen um 09:01 Uhr und 10:01 Uhr ab Osnabrück Hbf. Von Wilhelmshaven nach Sande fahren die Busse zur Minute 22 und somit 18 Minuten früher als die regulären Zugverbindungen. In Sande besteht Anschluss an die regulär verkehrenden Züge in Richtung Osnabrück Hbf. Von Sande nach Wilhelmshaven fahren die Busse zur Minute 21 und erreichen Wilhelmshaven zur Minute 36 und somit 15 Minuten später als die regulären Zugverbindungen.

Alle Änderungen sind in den Ersatzfahrplänen unter www.nordwestbahn.de zu finden und in den digitalen Auskunftsmedien unter www.bahn.de und www.fahrplaner.de einsehbar.

AFP

Grüne gegen Ausweitung sicherer Herkunftsländer

Grüne gegen Ausweitung sicherer Herkunftsländer
Grüne gegen Ausweitung sicherer Herkunftsländer

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chefin Ricarda Lang hat Pläne zurückgewiesen, die Liste sicherer Herkunftsländer auszuweiten. Auf die Frage, ob etwa Georgien oder Moldau zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden könnten, sagte Lang in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ am Sonntag: „Ich glaube, es ist klar, es ist tatsächlich kein Geheimnis, dass wir als Grüne das Prinzip der sicheren Herkunftsstaaten nicht für sinnvoll halten. Da es eine pauschale Einordnung ist. Dass man sich Staaten, die jetzt einen EU-Beitrittsprozess durchlaufen, dafür auch viele rechtsstaatliche Verfahren durchlaufen haben, noch mal genau anschauen muss. (…) Was wir auf gar keinen Fall machen werden, ist, dass wir Schurkenstaaten, die Menschenrechte brechen, jetzt als sichere Herkunftsländer einbauen.“

Lang betonte, es brauche schnellere Verfahren, dies forderten die Kommunen zu Recht. Tatsächlich sei das tatsächliche Problem vor Ort das mangelnde Geld: „Das ist, dass wir viele belastete Kommunen haben. Und ich finde nicht, dass es sinnvoll ist, (dass) jetzt auch eine Innenministerin mit diesen Debatten vor allem von den Problemen vor Ort ablenken muss. Jetzt geht es darum besonders belastete Kommunen zu schützen.“

Und weiter: „Da halte ich es jetzt nicht für sinnvoll, wenn Bund und Land gegenseitig miteinander auf den Finger zeigen und sagen, wir haben schon so viel gemacht, wir haben schon so viel gemacht, sondern braucht es konkrete Lösungen für besonders belastete Kommunen. Und am Ende werden die wahrscheinlich auch finanziell aussehen.“

Lang verteidigte außerdem das Vorgehen im Fall von Staatssekretär Patrick Graichen: Die Fehler, die gemacht wurden, seien eingestanden und aus der Welt gebracht; „Das ist für mich auch das Wichtige, dass man zu Fehlern steht, dass man sie korrigiert und sich ganz klar an den Compliance-Regeln hält. Ich will aber auch einmal sagen, wir nehmen gerne Kritik an. Wir stellen uns dieser Kritik auch gerne. Wenn es jetzt aber am lautesten von der CSU und Markus Söder kommt, der mit der Amigo-Affäre, der mit Masken-Affäre, ja, Vetternwirtschaft zu so einer Art Arbeitsmodell gemacht hat, dann muss man auch ehrlich sagen, da ist der Vorwurf der Doppelmoral doch eher Projektion.“

Es sei eine Selbstverständlichkeit, dass die Grünen in der Regierung regelkonform verfahren würden und sich an Compliance-Regeln hielten. Entscheidend sei der Blick nach vorne: „Denn wenn wir nach vorne schauen, dann haben wir nicht nur die Frage, was ist dort passiert, sondern auch die Frage, was gilt es noch zu tun innerhalb der nächsten Monate. Und ich glaube, das ist jetzt vor allem auch für die Grünen Aufgabe. Wir haben wahnsinnig große Veränderungsprozesse in diesem Land. Dafür braucht es Glaubwürdigkeit. Das ist gar keine Frage.“


Foto: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Kritik an Restitution von Benin-Bronzen

Kritik an Restitution von Benin-Bronzen
Kritik an Restitution von Benin-Bronzen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – An der mit Nigeria vereinbarten Rückgabe von rund 1.100 in deutschem Besitz befindlichen Kulturartefakten wird Kritik laut. „Rückgaben dürfen nicht um jeden Preis erfolgen“, sagte die kulturpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, Christiane Schenderlein (CDU), der „Welt“ (Montagausgabe).

„Vor einer Rückgabe muss sichergestellt werden, dass die Kulturgüter nicht zerstört oder versteckt werden, sondern zum Beispiel in Museen oder Ausstellungen öffentlich zugänglich gemacht werden.“ Auch müsse die Zusage von Leihgaben noch stärker eingefordert werden. Die Erklärung zur Restitution der 1897 von Briten geraubten und von Deutschland gekauften Benin-Bronzen war im Sommer 2022 ohne Bedingungen und Auflagen vereinbart worden. Im Dezember 2022 überreichte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die ersten 20 Kunst- und Kulturgegenstände an den nigerianischen Staat. Erwartet wurde eine intensive Museumszusammenarbeit. Doch im März 2023 verkündete der scheidende Staatspräsident Muhammadu Buhari, dass sämtliche Benin-Bronzen in den Besitz von Oba Ewuare II., Oberhaupt der früheren Königsfamilie Benins, übergeben werden. Nun ist unklar, ob die Artefakte weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Die AfD fordert daher, noch nicht restituierte Bronzen in Deutschland zurückzuhalten. „Diese gesamte Restitution ist ein Fehler, ein Akt des Hypermoralismus, bei dem jegliches Maß aus den Augen verloren wurde“, sagte Marc Jongen, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion. Die Fraktionen der Ampel-Koalition verteidigen die Rückgabe und deren Modalitäten aber: „Wenn Restitution und Repatriierung nach deutschen Spielregeln erfolgen sollen, dann können wir uns den gesamten Prozess letztlich sparen“, sagte der kultur- und medienpolitische Sprecher Helge Lindh (SPD): „Rückgabe von Raubkunst mit Vorgaben und an die betroffenen Staaten und Herkunftsstaaten wäre Fortschreibung des Kolonialismus mit anderen Mitteln. Selbst wenn Objekte gänzlich der Öffentlichkeit entzogen werden, müssen wir das gefälligst ertragen.“ Der Bundestagsabgeordnete Erhard Grundl verweist als Fraktionssprecher für Kultur und Medien der Grünen auf die Komplexität des Themas Restitution: „Es ist nicht an uns, Bedingungen zu formulieren.“ Auch der medienpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Thomas Hacker, betont: „Rückgabe bedeutet eben Rückgabe.“ Er sei aber überzeugt: „Die zurückgebrachten Bronzen werden absprachegemäß der Öffentlichkeit präsentiert.“ Auch die intensive Museumzusammenarbeit gehe weiter. Hacker war Teilnehmer der Baerbock-Delegation. Dabei habe er sich von der „gemeinschaftsbildenden Kraft der Benin-Bronzen für Nigeria“ überzeugt.


Foto: Nigeria, über dts Nachrichtenagentur

AFP

1. Bundesliga: Dortmund feiert Kantersieg gegen Wolfsburg

1. Bundesliga: BVB Borussia Dortmund
BVB Borussia Dortmund / dts

Dortmund (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 31. Spieltags in der Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmund einen 6:0-Kantersieg gegen den VfL Wolfsburg gefeiert und bleibt damit im Kampf um die Deutsche Meisterschaft an den Bayern dran. Karim Adeyemi (14.), Sébastien Haller (28.), Donyell Malen (37.) legten für Dortmund in der ersten Halbzeit vor – da hatten die Wolfsburger auch noch Chancen, die sie aber nicht nutzten.

Im zweiten Durchgang spielte dann praktisch nur noch der BVB: Jude Bellingham (54.), Karim Adeyemi (59.) und nochmal Jude Bellingham (86. Minute) trafen. Da konnte sich Dortmund auch ein verschossener Elfer durch Adeyemi in der 65. Minute leisten. In der Tabelle hat der BVB wieder einen Punkt Rückstand auf die Bayern und ist auf Rang zwei, Wolfsburg ist auf sieben.


Foto: Borussia-Dortmund-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Bericht: Russland soll Demos in westlichen Großstädten unterwandern

Bericht: Russland soll Demos in westlichen Großstädten unterwandern
Bericht: Russland soll Demos in westlichen Großstädten unterwandern

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Russische Geheimdienste sollen laut eines Medienberichts angeblich Demonstrationen in westlichen Großstädten unterwandern und teils auch selbst inszenieren, um so Stimmung gegen die Ukraine oder den Nato-Beitritt Schwedens zu machen. „Süddeutsche Zeitung“, NDR, WDR und andere internationale Medien veröffentlichten am Sonntagabend Ergebnisse einer gemeinsamen Recherche, die auf mutmaßlich geleakten Unterlagen beruht, die aus dem Sicherheitsapparat des Kreml stammen sollen.

Demnach sollen kleine, bestellte Gruppen in einer europäischen Großstadt zum Beispiel antitürkische Kundgebungen simulieren, geben sich dabei als Ukrainer aus und agitieren gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan – nur um Propagandamaterial für Internetplattformen zu erzeugen. So solle offenbar der Eindruck einer breiten antiislamischen Stimmung in Europa entstehen, heißt es vom Rechercheverbund. Die Unterlagen seien dem Londoner Dossier Center zugespielt werden, einer Rechercheorganisation des Kreml-Kritikers Michail Chodorkowski. Die Echtheit lasse sich allerdings von dritter Seite nicht hundertprozentig überprüfen, räumt der Rechercheverbund ein.

Immerhin führten die darin genannten Links und Hinweise tatsächlich zu Demonstrationen, die so wie geschildert stattgefunden haben. „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR haben gemeinsam mit Le Monde (Frankreich), Expressen (Schweden) sowie den skandinavischen Sendern DR (Dänemark), NRK (Norwegen) und SVT (Schweden) die Spuren verfolgt. So haben Anfang März angebliche Mitglieder einer ukrainischen Gemeinde in Paris mit Hitlergruß und Sturmhaube gegen den türkischen Präsidenten Erdogan demonstriert und dabei auch die Opfer des verheerenden Erdbebens vom 6. Februar verhöhnt. Die Naturkatastrophe, agitierten sie, sei eine Rache für die Touristen, die in der Türkei Urlaub machen dürften.

In einem der geleakten Papiere wird der Zweck genau dieser Aktion so dargestellt: Sie solle die „provozierende Reaktion“ der ukrainischen Seite auf das Erdbeben in der Türkei sowie die „destruktive Nazi-Natur der proukrainischen Aktivisten und der ukrainischen Gesellschaft“ belegen. Durch solche Aktionen lasse sich generell der Eindruck erzeugen, dass „hinter den vielen türkeifeindlichen Aktionen in Europa die ukrainische Gemeinde stecken könnte“. Der Kreml äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen. Provokateure sollen zudem offenbar in mehreren Städten Demonstrationen zu anderen Themen, etwa zu Pflegenotstand, Rentenreform oder Klima, mit Propaganda unterwandert haben, die sich gegen die Unterstützung der Ukraine richtet.

Auch diese Auftritte in Paris, Den Haag, Brüssel oder Madrid könnten orchestriert gewesen sein, zum Teil wurden die identischen Plakate von denselben Personen benutzt. Fotos davon tauchten im Netz auf und suggerierten in der Kulisse der Großdemos den Eindruck einer breiten Stimmung gegen die Ukraine. Laut dem Rechercheverbund lasse sich belegen, dass die Verteilung des auf diese Weise produzierten Materials auf Facebook, Tiktok, Telegram oder Youtube hauptsächlich von drei Accounts aus Sankt Petersburg gesteuert wurde. Wolfgang Ischinger, ehemaliger Chef der Münchner Sicherheitskonferenz und Fachmann für internationale Beziehungen, nennt dieses Vorgehen „infam“: Es könne, so Ischinger, einerseits dazu dienen, die Zustimmung der Türkei für einen Nato-Beitritt Schwedens zu verzögern und gleichzeitig die konservativen Kräfte in der Türkei zu stärken, die sich als Reaktion auf die vermeintlich feindliche Stimmung im Westen hinter Erdogan versammeln könnte.


Foto: Demo gegen Waffenlieferungen an die Ukraine in Berlin, über dts Nachrichtenagentur

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PKW prallt gegen Bäume und kippt aufs Dach an B51 in Bohmte

PKW prallt gegen Bäume und kippt aufs Dach an B51 in Bohmte
PKW prallt gegen Bäume und kippt aufs Dach an B51 in Bohmte

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Freitagabend (05. Mai 2023) in Bohmte. Der Fahrer eines BMW verlor an der Bundesstraße 51 die Kontrolle über seinen Wagen und landete kopfüber in einem Waldstück.

Gegen 22:35 Uhr war ein 37-Jähriger mit seiner Limousine zwischen Lemförde und Bohmte unterwegs gewesen. Den Ermittlungen der Polizei zufolge, war er zunächst auf seiner Fahrbahn zu weit nach rechts geraten. Dann lenkte er mutmaßlich abrupt entgegen und verlor die Kontrolle. Das Auto fuhr über die Gegenfahrbahn und touchierte einen Baum. Es schoss über den Fußweg und einen Graben hinweg in ein Waldstück. Dort prallte der Wagen gegen einen weiteren Baum und kippte auf das Dach.

PKW prallt gegen Bäume und kippt aufs Dach an B51 in Bohmte
PKW prallt gegen Bäume und kippt aufs Dach an B51 in Bohmte

Das automatische Notrufsystem eCall sowie entgegenkommende Zeugen alarmierten kurz nacheinander die Rettungskräfte. Weil der Fahrer in seinem PKW eingeschlossen war, rückte neben dem Rettungsdienst mit Notarzt und der Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Bohmte aus. Die Zeugen kümmerten sich bis zum Eintreffen der Retter um den Verletzten.

25 Feuerwehrleute um Einsatzleiter Benedikt Placke öffneten den BMW mit hydraulischen Geräten. Dafür musste auch Strauchwerk beseitigt werden. Dann konnte der Fahrer vorsichtig aus dem Auto gehoben werden. Der Rettungsdienst versorgte den Schwerverletzten vor Ort und brachte ihn danach in eine Klinik. Lebensgefahr konnte am Unfallort nicht ausgeschlossen werden, bewahrheitete sich aber im Krankenhaus nicht.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehr als 30.000 Euro.

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Rentnerin Rita (73) aus Bramsche gewinnt 6.000 Euro bei „BINGO!“

Michael Thürnau, Rita aus Bramsche und Jule Gölsdorf bei Bingo!
Michael Thürnau, Rita aus Bramsche und Jule Gölsdorf bei Bingo! / Foto: Carina Niemeyer, Büro Michael Thürnau

Am Sonntagnachmittag hatte Rita (73) aus Bramsche das Glück auf ihrer Seite. Die sympathische Rentnerin aus dem Landkreis Osnabrück war eine der beiden Kandidaten in der TV-Show „BINGO!“ im NDR Fernsehen. Rita war aus zehntausenden Mitspielern ausgelost worden, um in der Show ihr Glück zu versuchen.

Das Wochenende begann für Rita und ihrer Nichte Kathrin mit einer Hotelübernachtung in Hannover. Die beiden verbrachten den Abend vor der Sendung im Hotel und genossen ein luxuriöses 5-Gänge-Menü. Dort lernte Rita auch ihren Gegenspieler Alfred aus Boizenburg an der Elbe kennen.

Am Sonntag führten die beiden Kandidaten ihre Proben im berühmten „BINGO!“-Studio in Hannover durch. Um Punkt 17 Uhr begann die Live-Show, moderiert von Michael Thürnau und Jule Gölsdorf. Rita sicherte sich direkt den ersten Punkt im Schätzspiel und setzte sich in zwei Spielrunden gegen Alfred durch, um ins Finale einzuziehen.

Rita ging nicht auf Risiko

Im Finalspiel „Das süße Glück“ gewann die ehemalige Bürofachkraft in der ersten Runde 6.000 Euro. Rita hätte den Gewinn noch einmal setzen können, entschied sich jedoch dagegen, das Risiko einzugehen. Noch ist unklar, was sie mit dem Geld anstellen möchte.

Nach der Live-Sendung erhielten Rita und Alfred ein Erinnerungsfoto mit den Moderatoren Thürnau und Gölsdorf. Die Umweltlotterie „BINGO!“ läuft seit 25 Jahren jeden Sonntag live im NDR Fernsehen und hat bislang mehr als 250 Millionen Euro für Umweltprojekte eingespielt.

AFP

Habeck steht weiter hinter Staatssekretär Graichen

SPD und FDP kontern Habeck-Kritik
SPD und FDP kontern Habeck-Kritik

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz Vorwürfen der Vetternwirtschaft stellt sich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) weiter hinter seinen umstrittenen Staatssekretär Patrick Graichen. Dieser habe einen „Fehler“ begangen, der benannt worden sei und jetzt „korrigiert“ werde, sagte Habeck im Deutschlandfunk.

„Für den Fehler zahlt Patrick Graichen jetzt schon einen hohen öffentlichen Preis – wir alle.“ Aber die „Substanz des Fehlers“ habe man noch korrigieren können, nämlich durch eine erneute Ausschreibung für den Chefposten der bundeseigenen Energieagentur. Nach der ersten Ausschreibung hatte ein Trauzeuge von Graichen den Posten erhalten, wobei der Staatssekretär selbst an der Vorauswahl beteiligt war.


Foto: Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur

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Auch Berlin verlangt vor Flüchtlingsgipfel deutlich mehr Geld

Sachsens Ministerpräsident fordert “Zeitenwende” bei Migration
Sachsens Ministerpräsident fordert “Zeitenwende” bei Migration

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins neuer Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verlangt kurz vor dem Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt am 10. Mai deutlich mehr Geld vom Bund für die Unterbringung von Flüchtlingen. „Berlin steht weiter fest zu seiner Verantwortung, für Menschen, die bei uns Schutz suchen, ein sicherer Hafen zu sein“, sagte Wegner dem „Spiegel“.

Seit Jahren zähle Berlin zu den Städten mit der höchsten Aufnahmequote. „Unsere Aufnahmefähigkeit hat jedoch Grenzen, weil unsere Unterbringungs-, Bildungs-, Integrations- und Finanzierungsmöglichkeiten begrenzt sind.“ Der Bund müsse die Hilferufe der Akteure vor Ort ernst nehmen. Nur so könnten gute Lebensbedingungen für die Menschen vor Ort und die Schutzsuchenden erhalten bleiben.

„Die Verteilung der Geflüchteten muss deshalb fair geregelt werden. Das gilt auch für die finanzielle Last, die Berlin im besonderen Maße trägt. Hier erwarte ich, dass der Bund seiner Verantwortung gerecht wird und die Länder stärker finanziell unterstützt“, so der Regierende Bürgermeister Berlins. Gleichzeitig lobte Wegner den Vorstoß von Innenministerin Nancy Faeser (SPD), über bestimmte Asylverfahren in Asylzentren direkt an den EU-Außengrenzen zu entscheiden.

„Der Vorschlag der Innenministerin hat unsere volle Unterstützung“, sagte Wegner. Bei der Aufnahme der Flüchtlinge müsse das Prinzip der Humanität und der Ordnung gelten. „Wir müssen zwischen der notwendigen und ausdrücklich gewünschten Fachkräfteeinwanderung, Asylbewerbern und Schutzsuchenden sowie irregulärer Migration ohne Bleibeperspektive klar unterscheiden. Nur wenn wir den Schutz der Außengrenzen verbessern und Asylverfahren beschleunigen, kommen unsere Ressourcen gezielt und konzentriert denjenigen zugute, die eine echte Bleibeperspektive haben.“


Foto: Asylunterkunft, über dts Nachrichtenagentur

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