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Kirche in der Krise – Bistum Osnabrück rechnet mit weniger Kirchensteuereinnahmen

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Auch die katholischen Kirchen in Osnabrück bleiben nicht von wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise verschont. Das Bistum rechnet mit einem Rückgang der Kirchensteuereinnahmen.

Das Bistum Osnabrück stellt sich aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auf einen deutlichen Rückgang der Kirchensteuereinnahmen ein. In einem Schreiben an alle 208 Pfarrgemeinden und die Gremien des Bistums weist Generalvikar Theo Paul auf „merkliche Einschnitte“ bei den Einnahmen bereits in diesem Jahr hin. „Wir müssen mindestens auch im kommenden Jahr mit einem deutlich reduzierten Kirchensteueraufkommen rechnen“, betont Paul. Das Bistum hat den diesjährigen Haushalt mit rund 189 Millionen Euro geplant, wovon gut 160 Millionen Euro als Kirchensteuereinnahmen verzeichnet sind. Wie hoch die Einbußen sein werden, lässt sich noch nicht vorhersehen.

Baumaßnahmen werden aufgeschoben

Für alle über den Bistumshaushalt finanzierten und mitfinanzierten Maßnahmen wird laut Generalvikar Paul ein Investitionsvorbehalt verfügt. Demnach werden beispielsweise neue Baumaßnamen bis auf weiteres aufgeschoben. Laufende und genehmigte Investitionsmaßnamen werden fortgeführt. Im Personalbereich gibt es bis auf weiteres keine Stellenausweitungen. Die für dieses Jahr vom Bistum zugesagten finanziellen Zuweisungen an die Kirchengemeinden, Vereine und Verbände werden nach Angaben von Paul nicht gekürzt. „Ab dem kommenden Haushaltjahr 2021 werden Kürzungen der laufenden Bistumszuweisungen jedoch voraussichtlich erforderlich werden.“



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