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Bundesweite Befragung „Arbeiten in der Corona-Krise“ – Universität Osnabrück untersucht Auswirkungen

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Ein Team um Prof. Dr. Hajo Holst von der Universität Osnabrück (Institut für Sozialwissenschaften) und die Kooperationsstellen Hochschulen – Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen wollen mit dem Arbeitswelt-Monitor die unterschiedlichen Auswirkungen der Corona-Krise in den verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt sichtbar zu machen.

In fast allen Branchen und Berufsfeldern gibt es aktuell spürbare Auswirkungen auf die Arbeitenden. Allerdings sind die Effekte in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt höchst unterschiedlich: Für einige verschiebt sich der Arbeitsort ins Homeoffice, manche sind in Kurzarbeit, müssen Einkommenseinbußen hinnehmen oder sind von Erwerbslosigkeit bedroht, während andere, insbesondere die zur Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung, des Gesundheitssystems und der Daseinsvorsorge erforderlichen Berufsgruppen, Mehrbelastungen hinnehmen müssen und besonderen Infektionsrisiken ausgesetzt sind. Hinzu kommt, dass die Schließung von Kindergärten, Schulen und anderen Betreuungsmöglichkeiten viele Arbeitende vor Herausforderungen in der Organisation der Kinderbetreuung und des Arbeitsalltags stellt.

Arbeitende aus allen Branchen und Berufsfeldern sollen teilnehmen

Die Initiatoren rufen zur Beteiligung an der Befragung auf. Angesprochen sind Arbeitende aus allen Branchen und Berufsfeldern und aus unterschiedlichen Beschäftigungsformen. Egal ob jemand im Einzelhandel arbeitet, in der Industrie, in der Logistik, in der Pflege, im Kindergarten, im öffentlicher Sektor, im Kulturbereich oder einer anderen Branche, ob in einem festen Beschäftigungsverhältnis oder freiberuflich gearbeitet wird, der Arbeitswelt-Monitor interessiert sich für die Alltagserfahrungen arbeitender Menschen: Wie erleben diese Ihre Arbeit in Zeiten der Corona-Krise? Wie reagieren Arbeit- und Auftraggeber, welche Schutzmaßnahmen werden ergriffen und wie lassen sich Kinderbetreuung und Arbeit im Alltag vereinbaren? Ziel des Arbeitswelt-Monitors „Arbeiten in der Corona-Krise“ ist eine wissenschaftliche Berichterstattung über die Corona bedingten Veränderungen in der Arbeitswelt.

Universität bittet um Teilnahme

Die Universität Osnabrück und die Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften übernehmen gemeinsam die Kommunikation der Ergebnisse in die Arbeitswelt, die Politik, die Öffentlichkeit und die Wissenschaft. Den Arbeitswelt-Monitor finden Sie unter www.wao.uni-osnabrueck.de. Die Universität Osnabrück bittet um Teilnahme!

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

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