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Bistum und Caritasverband Osnabrück helfen in der Corona-Krise – 100.000 Euro Soforthilfe für Menschen in Not

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Immer mehr Menschen geraten angesichts der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten. Das Bistum Osnabrück und der Caritasverband für die Diözese Osnabrück stellen insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung, um diesen Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen.

„In den vergangenen Tagen haben immer mehr Menschen in unseren Beratungsstellen nach Unterstützung gesucht. Gerade die einkommensschwachen Familien trifft diese Krise besonders hart“, berichtet Caritasdirektor Franz Loth. An einigen Orten im Bistum Osnabrück musste das Angebot der Tafeln geschlossen werden. Zusätzlich führen Hamsterkäufe dazu, dass weniger kostengünstige Lebensmittel zur Verfügung stehen. Alleinerziehende, die über geringe finanzielle Mittel verfügen, müssen wegen Kita- und Schulschließung zu Hause bleiben und Verdienstausfälle in Kauf nehmen. All das sorgt an vielen Orten für große Not bei den Betroffenen. „Wir möchten mit dieser Soforthilfe die Schwächsten in unserer Gesellschaft unterstützen. Das Geld soll Menschen helfen, die schon vor der Krise nichts oder nur sehr wenig hatten“, erklärt Generalvikar Theo Paul.

100.000 Euro insgesamt

Die besondere Nothilfe wird über die Beratungsdienste der Caritasverbände, des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) und des SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste vermittelt. Ratsuchende können über die bekannten Telefonnummern der Beratungsstellen vor Ort Kontakt aufnehmen. 50.000 Euro stellt das Bistum zur Verfügung, die andere Hälfte steuert der Caritasverband für die Diözese Osnabrück bei.

Starkes Zeichen der Solidarität und Zusammenhalt

Neben der Nothilfe des Bistums und des Caritasverbandes sind an vielen Orten im Bistum spontane Spenden- und Hilfeaktionen entstanden, die Klienten der Caritas zugutekommen. „Wir sind regelrecht überwältigt von der Spendenbereitschaft, die wir aktuell erleben. Das ist ein starkes Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts“, dankt Franz Loth allen Spenderinnen und Spendern.



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