Osnabrück "WIO" oder "NOW": Bei der Neugründung der Osnabrücker Wohnungsgesellschaft...

“WIO” oder “NOW”: Bei der Neugründung der Osnabrücker Wohnungsgesellschaft geht es nur noch um den Namen – und vielleicht die Einstimmigkeit

-

Wird sich am Ende eine breite Mehrheit, vielleicht sogar eine hundertprozentige Mehrheit der Ratsmitglieder hinter die Pläne zur Neugründung einer Kommunalen Osnabrücker Wohnungsgesellschaft stellen? Am Dienstagabend entscheidet der Stadtrat.

Susanne Hambürger dos Reis, Vorsitzende des Projektausschusses Wohnungsgesellschaft und SPD Ratsfrau hofft sehr, dass sich Ratsmitglieder aller Fraktionen, sowie die Einzelmitglieder der Piraten und UWG, gemeinsam zu dem Projekt bekennen, das über viele Jahre zahlreiche Ratsdebatten beherrschte und schließlich durch einen Bürgerentscheid auf den Weg gebracht wurde.

Bei einem Pressetermin der SPD-Ratsfraktion am Vortag der entscheidenden Ratssitzung, bei der es formell auch darum gehen wird ob die neue Wohnungsgesellschaft unter die Obhut der Stadtwerke kommt [Anmerkung des Redakteurs: die Entscheidung ist im Vorfeld bereits gefallen], nutzte Frank Henning, Vorsitzender der SPD Ratsfraktion, nochmals die Gelegenheit um mit CDU, FDP, Piraten und UWG ins Gericht zu gehen, die sich bis zum Bürgerentscheid gegen die Neugründung stemmten und eine Kommunale Wohnungsgesellschaft als “zu teuer, veraltet und ineffektiv” kritisierten.

Gute Zusammenarbeit aller Parteien nach dem Bürgerentscheid

Doch die auf den Bürgerentscheid 2019 folgenden Monate sollen nicht nur von harter Sacharbeit geprägt gewesen sein, sondern auch von schließlich konstruktiver Zusammenarbeit mit den einstigen Gegnern.
Manuel Gava, Vorsitzender der SPD Osnabrück, erinnert bei der Gelegenheit an den großen Rückhalt, die die Idee der Wohnungsgesellschaft-Neugründung bei der Bürgerbefragung 2019 erhielt.

SPD hält WGO-Verkauf 2004 weiterhin für einen Fehler

Gemeinsam betonen SPD Osnabrück und SPD Ratsfraktion, dass es es ein Fehler gewesen sei die Osnabrücker Wohnungsbaugesellschaft (OWG) im Jahr 2004 zu verkaufen.
Anders als die damalige WGO, soll die Neugründung nicht mehr zur Auszahlung von Gewinnen an die Stadtverwaltung verpflichtet werden. Damit in Zukunft die Gesellschaft nicht wieder verkauft werden kann, hat die Lokalpolitik nun einige Satzungsbestandteile durchgesetzt, die ein solches Vorhaben zwar nicht grundsätzlich unmöglich machen, aber deutlich erschweren.

Was die noch offene Festlegung des Namens für die neue Gesellschaft angeht:

  • NOW steht für “Neue Wohnungsgesellschaft Osnabrück”
  • WIO soll “Wohnen in Osnabrück” abkürzen

 


Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2011 unter dem Titel "I-love-OS", die Ursprungsidee reicht aber auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

aktuell in Osnabrück

Spannender geht es nicht: Girolive-Panthers gewinnen gegen Göttingen mit 72:71

An diesem Wochenende müssen die GiroLive-Panthers Osnabrück mit Trainer Aleksandar (Sasa) Cuic das Spiel gegen die flippo Baskets BG...

Kein Corona-Todesfall und keine neuen Intensivpatienten in der Region Osnabrück

Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Stadt und Landkreis Osnabrück steigt insgesamt wieder leicht, von...

Löhne von Altenpflegern seit 2014 am stärksten gestiegen

Foto: Seniorin im Rollstuhl, über dts Berlin (dts) - Die Löhne von Altenpflegern sind in den vergangenen Jahren vergleichsweise...

Lauterbach: Sommer hilft gegen Virusvarianten nicht

Foto: Illegaler Rave während Coronakrise, über dts Berlin (dts) - Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach teilt die Befürchtung des Virologen...

 

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion

Hasepost Zeitung für Osnabrück

Kostenfrei
Ansehen