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Türchen 1: So sieht die Vorweihnachtszeit als Städtebotschafter in Osnabrück aus

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Osnabrücks Städtebotschafterinnen und -botschafter gemeinsam mit Jens Koopmann (rechts), Leiter des Städtepartnerschaftsbüros, vor dem Weihnachtsbaum im Rathaus. / Foto: Guss

Im HASEPOST-Adventskalender erwartet unsere Leserinnen und Leser täglich bis zum 24. Dezember abwechselnd entweder eine fortlaufende Osnabrücker Weihnachtsgeschichte oder das Weihnachtsfest einer anderen Kultur. Wir wünschen euch (trotz aller Krisen) eine schöne und besinnliche Zeit! 

Irmak Uzunoğlu (Çanakkale), Abigaël Landreau (Angers), Rosie Jones (Derby), Wisse Hendriksma (Haarlem) und Aleksandr Sindeev (Twer) heißen die aktuellen Städtebotschafter aus Osnabrücks Partnerstädten. Pünktlich zur Adventszeit erzählen die jungen Frauen und Männer, wie sie die (vor-)weihnachtlichen Tage verbringen werden.

Während Uzunoğlu und Sindeev bereits im vergangenen Jahr die Weihnachtszeit in der Hasestadt miterleben konnten, ist für ihre drei Botschafterkolleginnen und -kollegen noch vieles neu – von Glühwein, über Weihnachtsmarkt und teils bishin zum Weihnachtsfest ganz allgemein. Beispielsweise in weiten Teilen der Türkei gibt es gar kein Weihnachten und „wenn, dann in christlichen Familien“, erzählt etwa Uzunoğlu.

Auch der Weihnachtsmarkt, dessen Eröffnung die Botschafterinnen und Botschafter begleiteten, ist für manche von ihnen neu: Während es im türkischen Çanakkale und im russischen Twer keine weihnachtlichen Märkte gebe, berichtet Hendriksma: „In Haarlem (Niederlande; Anm. d. Red.) ist alles etwas kleiner und mit weniger Glühwein, aber das Konzept gibt es.“ In Derby (England) gebe es einen Weihnachtsmarkt nach deutschem Vorbild, auf dem es auch ähnlich aussehe wie hierzulande, erzählt Jones. Auch in Angers gibt es einen Weihnachtsmarkt inklusive Glühwein.

Glühwein spaltet die Meinungen

Apropos Glühwein: Die Meinungen der Botschafterinnen und Botschafter zu des Deutschen liebsten Weihnachtsgetränk gehen weit auseinander. Nicht jedem gefällt’s, Uzunoğlu hingegen erzählt, dass es sie freut, dass man das Heißgetränk sowohl auf dem Weihnachtsmarkt als auch selbstgemacht zuhause trinken kann.

Während es für Jones und Hendriksma über die Feiertage wieder nach Hause geht, werden die anderen drei in Osnabrück bleiben. Vor den Heimreisen standen und stehen allerdings noch einige weihnachtliche Events an: An der Eröffnung des Weihnachtsmarktes habe man teilgenommen und sich anschließend am Eisstockschießen am Nikolaiort probiert. Eine rathausinterne Weihnachtsfeier stehe noch bevor.

Weihnachtskartenaustausch mit den Partnerstädten

Außerdem kümmern sich die Botschafterinnen und Botschafter um einen Weihnachtskartenaustausch: „Die Idee ist vor einigen Jahren aufgekommen, weil unsere Botschafter oft in die Schulen gehen, wo dann auch über Weihnachten gesprochen wird“, erzählt Jens Koopmann, Leiter des Städtepartnerschaftsbüros der Stadt Osnabrück. Was es damit auf sich hat? „Gemeinsam mit den Schülern basteln unsere Botschafter Karten, die in unsere Partnerstädte geschickt werden“, erklärt Koopmann. Aus den Partnerstädten würden dann Karten zurückkommen. Die Städtebotschafterinnen und -botschafter sind sich dazu einig: „Wir finden das ist eine tolle Idee, um den Austausch zu fördern.“ Alleine mit Derby wurden im vergangenen Jahr 900 Weihnachtskarten ausgetauscht, in diesem Jahr sollen es dann sogar über 1.000 sein.

In den kommenden Tagen erfahrt ihr dann auch, wie genau Weihnachten in den Heimatstädten unserer Städtebotschafterinnen und Städtebotschafter gefeiert wird. Seid gespannt!


Hier geht es zu allen bislang erschienenen Teilen unserer Osnabrücker Weihnachtsgeschichte und hier zu den Artikel über das Weihnachtsfest einer anderen Kultur.

Maurice Guss
Maurice Guss
Maurice Guss ist seit dem Herbst 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.

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