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Tagebuch eines britischen Soldaten

Tagebuch eines britischen Soldaten
Tagebuch eines britischen Soldaten

Der Brite Anton Bantock war 1952 ein halbes Jahr als Soldat im Artillerieregiment in der Kaserne am Limberg stationiert. Während dieser Zeit führte er ausführlich Tagebuch und fertigte Skizzen an, schrieb sogar eigene Theaterstücke. Kopien dieses aufgearbeiteten Tagebuchs hat der heute 80-Jährige dem Kulturgeschichtlichen Museum zur Verfügung gestellt.

Frank Henrichvark hat Bantock 2013 für das Buch „Jeder zehnte Osnabrücker war Engländer. Die britische Ära und der Konversionsprozess“ interviewt: „Bantock hat seine Erlebnisse für die Familienchronik dokumentiert. Seinen Aufenthalt in Deutschland hat er als Zeit der persönlichen Weiterentwicklung genutzt.“ Neben der Beschreibung des Kasernenalltags und seiner unterschiedlichen Aufgaben dort, zeichnete der damals 18-Jährige unter anderem detailgetreu sein Unterkunftszimmer. Dieses teilte er sich mit fünf weiteren Soldaten im Gebäude 66 auf dem Kasernengelände am Limberg. Daneben berichtet er von Ausflügen in die noch zu weiten Teilen zerstörte Stadt und die nähere Umgebung. Sogar ein Theaterbesuch stand auf dem Programm. Auf den Spuren der Geschichte seiner Einheit, der sogenannten Mercer’s Troop, die in der Schlacht bei Waterloo gegen Napoleons Truppen kämpfte, skizzierte Bantock den damaligen Weg seiner Einheit.

„Besonders beeindruckend ist sicherlich die Zeichnung von Osnabrück 1952. Allerdings hat Bantock sich hier auch einige Freiheiten herausgenommen und die seinerzeit noch zerstörte Turmspitze der Marienkirche in äußerst fantasievollem Barock sehr kreativ ergänzt“, so Dr. Thorsten Heese vom Kulturgeschichtlichen Museum. Paul Barron vom Projektteam Konversion der Stadt pflegt den Kontakt zu Bantock: „Vielleicht kommt Anton Bantock im nächsten Jahr zu Besuch nach Osnabrück.“

Foto: (v.l.) Dr. Thorsten Heese, Kulturgeschichtliches Museum, Frank Henrichvark und Paul Barron, Projektteam Konversion der Stadt, betrachten die Skizzen von Anton Bantock. © Stadt Osnabrück, Presse- und Informationsamt.

AFP

Osnabrücker Internet soll schneller werden

Osnabrücker Internet soll schneller werden
Stadtbaurat Frank Otte, Guido Ullmann, Leiter der Geschäftsregion osnatel bei EWE TEL und Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke setzen sich für schnelles Internet in Osnabrück ein. © Uwe Lewandowski.

Der Breitbandausbau in Osnabrück schreitet weiter voran: Anfang 2012 hatten die Stadtwerke Osnabrück und osnatel eine Offensive zur flächendeckenden Versorgung mit Breitbandinternet zur Anbindung der Osnabrücker Haushalte an die Datenautobahn gestartet. Seit Anfang 2014 läuft die zweite Runde zur Erhöhung bereits vorhandener Bandbreiten. Dafür sind bereits mehr als 150. sogenannte Kabelverzweiger (KVz) erschlossen worden.

„Ein schneller Internetzugang trägt wesentlich zur Attraktivität als Wirtschaftsstandort, aber auch zur Lebensqualität der Stadt Osnabrück als Wohnort bei“, betonte Stadtbaurat Frank Otte. Deshalb sei die flächendeckende Beschleunigung der Internetverbindungen von hoher Bedeutung. Seit 2012 hatten osnatel, eine Marke der EWE TEL GmbH, und die Stadtwerke Osnabrück nahezu alle „weißen Flecken“ in der Osnabrücker Breitbandversorgung erschlossen. Im jetzigen zweiten Schritt werden die vorhandenen Bandbreiten erhöht und das Internet schneller gemacht, indem die Glasfaserinfrastruktur ausgebaut wird. „Dafür werfen wir als kommunaler Infrastrukturdienstleister unsere Kompetenz im Netzausbau und -service in die Waagschale“, erläuterte der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann das Engagement der Stadtwerke. Die Stadtwerke übernehmen in der Kooperation die notwendigen Tiefbauarbeiten sowie die Instandhaltung der Technikschränke (KVz). Danach kann osnatel die aktive Technik für den Zugang zur „Internet-Autobahn“ bereitstellen.

Derzeit werden die Schutzrohre für die Glasfaserkabel für die schnelle Internet-Anbindung im Stadtteil Westerberg verlegt. Osnatel errichtet dann sogenannte DSLAMs neben den Kabelverzweigern der Telekom und nutzt deren vorhandene Kupferinfrastruktur für die Hausanschlüsse. Mit den mittlerweile mehr als 150 DSLAMs können bereits knapp 23.000 Wohneinheiten vom schnellen Internet profitieren. Ziel sei es, bis Mitte 2015 insgesamt 45.000 Wohneinheiten mit Breitbandinternet versorgen zu können. „Mit diesem Ausbauverfahren sind Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s zu erzielen“, stellt Guido Ullmann, Leiter der Geschäftsregion osnatel bei EWE, in Aussicht, abhängig von der Restlänge im Kupfernetz.

ewe-netz

Zum Hintergrund:

Kabelverzweiger sind dem Kunden am nächsten gelegene Knotenpunkte im Telekommunikationsnetz. In ihnen werden die Teilnehmeranschlussleitungen der einzelnen Kunden zusammengeführt und mit dem übergeordneten Netz verbunden. Bisher sind die Kabelverzweiger über Kupferleitungen mit dem restlichen Netz verbunden und auch die Teilnehmeranschlussleitungen sind aus Kupfer. Da bei diesem Material jedoch die Übertragungsgeschwindigkeit mit jedem Meter Länge abnimmt, ist ab einer Länge von rund fünf Kilometern zwischen Hauptverteiler und Kunde meist kein Breitband-Internet mehr realisierbar. Glasfaser hat diese Problematik nicht. Führt osnatel also das Glasfasernetz bis in die Kabelverzweiger und damit näher an die Kunden heran (siehe Infografik) und installiert die notwendige Technik, können mehr Menschen Breitbandinternet erhalten und es erhöht sich die verfügbare DSL-Geschwindigkeit. Die Teilnehmeranschlussleitungen sind jedoch weiterhin aus Kupfer, so dass auch künftig die Länge und die Qualität dieser Kupferleitung entscheidend für die beim einzelnen Kunden verfügbare Bandbreite sind.

Foto: (v.l.) Stadtbaurat Frank Otte, Guido Ullmann, Leiter der Geschäftsregion osnatel bei EWE TEL und Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke setzen sich für schnelles Internet in Osnabrück ein. © Uwe Lewandowski.

AFP

Schön gerechnet: Busfahren wird „durchschnittlich“ 2,5% teurer

Bustarife 2014 und 2015 Osnabrück
Vergleich Bustarife 2014 und 2015 Osnabrück

Um „durchschnittlich“ 2,5% werden die Fahrpreise für die Busse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) angehoben, verkündet das Unternehmen heute gegenüber der Presse.
Wie das mit Durchschnitten so ist, kommen diese manchmal auf seltsamen Wegen zustande – und niemand zahlt für seinen Fahrschein einen durchschnittlichen Preis, sondern den, den der Tarif für die jeweilige Fahrt vorsieht.

Die scheinbar geringe Preissteigerung von 2,5% errechnet sich dadurch, dass einzelne Tarife nicht angepasst wurden, und das bei „Langstrecken“ (Tarifstufe 3 usw.) teils eine geringere Preissteigerung angesetzt wurde. So verteuert sich die Tarifstufe 9 (zum Beispiel für Fahrten zwischen Versmold und Quakenbrück) ebenso wie die für den Stadtverkehr wichtige Tarifstufe 0 um recht pauschale 10 Cent.
Diese pauschale Anhebung im städtischen Tarif erhöht hier aber für den Osnabrücker den Preis um runde 4%, während der „Überlandfahrer“ nur mit zusätzlichen 2% zur Kasse gebeten wird.
Schöner Nebeneffekt: „auf dem Papier“ kann das VOS- und Stadtwerke-Management von einer durchschnittlichen Preiserhöhung von nur 2,5% sprechen. Wie gesagt: „durchschnittlich“, real wird es teils deutlich teurer.

Kinder und Arme werden besonders stark zur Kasse gebeten

Interessante Ergebnisse kommen zu Tage, schaut man sich die Preissteigerungen in Tarifstufe o im Detail an. Dabei fällt auf: Kinder und Arme werden besonders stark zur Kasse gebeten. So verteuert sich der Einzelfahrschein für ein Kind von 1,20 Euro auf 1,30 Euro um die gleichen runden 10 Cent wie die meisten Einzelfahrscheine, das ergibt hier aber eine prozentuale Preissteigerung von etwas mehr als 8% – also weit entfernt von den „durchschnittlichen“ 2,5%, die man den Kunden öffentlich vorrechnet.
Und auch das Sozialticket wird deutlich teurer, hier sind es 60 Cent oder rund 6%, die für den vergünstigten 8-Fahrten-Fahrschein von den Ärmsten der Stadt verlangt werden. Da mag es kaum trösten, das die wenigen hundert Osnabrücker, die sich eine Mobilkarte (inklusive Nutzung von StadtteilAuto und Radstation) leisten, von der Preiserhöhung komplett ausgenommen werden. Auch die angesichts der nur wenigen in Frage kommenden Haltestellen eher kuriose Citykarte bleibt mit einem Euro im Preis unverändert – und senkt so die rein rechnerische durchschnittliche Preiserhöhung.

In Münster oder Hannover geht es deutlich billiger

Das Busfahren auch deutlich billiger geht rechnet die Junge Union (JU) in einer Pressemeldung vor. Statt wie in Osnabrück, wo eine Kurzstreckenfahrt von bis zu drei Haltestellen in Osnabrück außerhalb des Rings 2,50 Euro (ab Januar 2,60 Euro) kostet, geht das in Hannover auch für 1,50 Euro oder (Achtung: Münster-Vergleich) bei unseren westfälischen Nachbarn für 1,60 Euro.
„Schon die letzte Preiserhöhung Anfang dieses Jahres war unverhältnismäßig und kann im Vergleich mit anderen Städten nicht nur mit den steigenden Betriebskosten gerechtfertigt werden“, so Jan Bruns von der JU.

HP
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Busfahren 2015 schon wieder teurer

Busfahren, Preissteigerung Osnabrück seit 2008
Busfahren, Preissteigerung Osnabrück

Es ist schon fast zu einem Ritual geworden: kurz vor Jahresende sickert die Information durch, dass die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) zum Jahreswechsel die Tarife erhöhen wird – und bis kurz vor Silvester wird der neue Fahrpreis dann mehr oder weniger geheim gehalten.

Irgendwann kurz vor oder zwischen den Feiertagen, wenn auch die Busfahrgäste in Festtagslaune sind, wird dann wohl der neue Tarif bekanntgegeben.
Aktuell befinden wir uns noch in der jährlichen „Gerüchtephase“, aber wir tippen auf eine Erhöhung um „gewohnte“ 10 Cent für den innerstädtischen „Tarifstufe 0“, die für die meisten Gelegenheitsfahrer zwischen Haste und Nahne oder Belm und Hellern der übliche Fahrpreis ist.

Schaut man sich die Preisentwicklung der vergangenen Jahre so an, dann sieht man eine erstaunliche Preisentwicklung. Noch 2008 lag der Preis für einen innerstädtischen Einzelfahrschein bei 1,80 €. Zwar gibt es inzwischen die „Citykarte“, mit der innerhalb des Wallrings und zum Hauptbahnhof für einen Euro (meist nur wenige hundert Meter) mit dem Bus gefahren werden darf, aber die dient mehr zur Verschleierung einer gewaltigen Tariferhöhung der letzten Jahres, denn zur Steigerung detr Attraktivität des Nahverkehrs.

Preissteigerung seit 2008: knapp 39%

Wir haben mal ausgerechnet, wie hoch allein die Preissteigerung für das reguläre Stadtbus-Ticket zwischen 2008 und 2014 war: 38,88%.

Sollte der neue Tarif 2015 sogar von (jetzt) 2,50€ auf 2,70€ springen, dann wäre tatsächlich eine Preissteigerung von glatten 50% erreicht – in sieben Jahren!

Wir bleiben am Ball und warten gespannt auf die offizielle Information zu den neuen Bus-Preisen.

AFP

Kind angefahren und geflüchtet! Fahndung nach rotem PKW.

Die Polizei fahndet nach einem Unbekannten, der am Sonntag an der Windthorststraße (Schinkel Ost) ein Kind angefahren hat.

Gegen 14.30 Uhr muss der Flüchtige, wahrscheinlich beim Überholen, gegen das Fahrrad fahrende Kind gefahren sein.
Das 10jährige Mädchen kam daraufhin zu Fall und verletzte sich zum Glück nur leicht. Der Unfallverursacher setzte sein Fahrt in Richtung Tannenburgstraße fort. Nach Angaben des Kindes soll es sich um einen roten Pkw mit Osnabrücker Kennzeichen (OS – R….) gehandelt haben. Zeugen melden sich bitte 0541/3272315 bei der Polizei.

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AFP

Diebe durchsuchen Wohnungen während Bewohner schlafen

Diebe durchsuchen Wohnungen während Bewohner schlafen
Diebe durchsuchen Wohnungen während Bewohner schlafen

Während die Mieterin einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Fritz-Reuter-Straße (Wüste) schlief, schlich sich ein Dieb in das Schlafzimmer und durchsuchte das Mobiliar. Die schlafende Mieterin schreckte durch die Geräusche hoch und sah den im Zimmer stehenden Mann.
Dieser flüchtete daraufhin mit einem Laptop aus der Wohnung, rannte auf die Straße und verschwand auf einem gegenüberliegenden Grundstück.
Tatzeit war am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr, der Täter drang vermutlich durch die unverschlossene Terrassentür in die Wohnung ein.

Die Polizei beschreibt den  Täter als etwa 180cm groß und mit kräftiger Statur. Zur Tatzeit war er mit einer Lederjacke und darunter mit einem dicken Pullover bekleidet. Auf dem Kopf trug er ein schwarzes Cappy.

In einem weiteren Fall, bei dem die Polizei von mehreren Tätern ausgeht, drangen die Einbrecher ebenfalls ein, obwohl die Bewohner im Haus waren.
In der Nacht zu Samstag drangen die Unbekannten in eine Doppelhaushälfte an der Liebigstraße (Gartlage) ein. Nachdem die Täter die Haustür zwischen 00.30 Uhr und 01.35 Uhr gewaltsam geöffnet hatten, durchsuchten sie unbemerkt von den Bewohnern die Räumlichkeiten und entwendeten einen großen Flachbildfernseher.

Hinweise auf die Einbrecher oder deren Transportfahrzeug bitte in beiden Fällen direkt an die Polizei unter 0541-3273230.

 

Quelle: PM PI-OS

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Neue Nachtzüge von und nach Bielefeld und Münster

Neue Nachtzüge von und nach Bielefeld und Münster
Empfangshalle Osnabrück Hbf

Zum Fahrplanwechsel gibt es ein paar neue Verbindungen und Verbesserungen in den Angeboten der Privatbahnen.
Allein die Westfalenbahn hat acht neue Verbindungen in den Fahrplan aufgenommen, der seit diesem Sonntag gültig ist.

Die Änderungen im Einzelnen:

RE 18 (Osnabrück – Oldenburg – Wilhelmshaven), Nordwestbahn

Neue Direktverbindung Wilhelmshaven – Osnabrück am Morgen

Pendlern aus Wilhelmshaven steht ab dem Fahrplanwechsel eine neue Direktverbindung nach Osnabrück zur Verfügung. Der bisher um 06:59 Uhr in Oldenburg startende Zug beginnt künftig bereits in Wilhelmshaven, Abfahrt 06:13 Uhr. Er fährt zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg vereinigt mit dem Zug der Linie RE 19. In Oldenburg werden die Zugteile getrennt, der Zugteil des RE 19 fährt nach Bremen, der des RE 18 nach Osnabrück.

RB 58 (Osnabrück – Vechta – Delmenhorst – Bremen), Nordwestbahn

Mehr Platz für Fahrgäste: Der Zug freitags um 8:26 Uhr von Osnabrück in Richtung Bremen sowie der Zug um 11:22 Uhr von Bremen in Richtung Osnabrück fährt künftig mit doppelter Sitzplatzanzahl. Gleiches gilt für den Zug samstags um 16:26 Uhr ab Osnabrück Richtung Bremen und für den Zug um 19:22 Uhr von Bremen nach Osnabrück.
Für die Fahrten des RE 18 von Osnabrück in Richtung Wilhelmshaven wird die Umsteigezeit in Bramsche von vier auf fünf Minuten verlängert, um den Anschluss für umsteigende Fahrgäste der RB 58 aus Bremen/Vechta zu verbessern.

Neuer Pendlerfahrplan Bramsche – Osnabrück

Die NordWestBahn veröffentlicht für Fahrgäste zwischen Osnabrück und Bramsche in diesem Jahr erstmals einen Pendlerfahrplan, der Fahrten beider Linien – RE 19 und RB 58 – für diesen Streckenabschnitt zeigt. Sie finden den Fahrplan hier: Pendlerfahrplan RE 19 & RB 58: Bramsche – Osnabrück

RB 75 Haller Willem (Bielefeld – Halle (Westf) – Osnabrück), Nordwestbahn

Zusätzliche Züge in der Nacht

NWL, LNVG und NordWestBahn erfüllen einen Wunsch vieler Fahrgäste: die Fahrten um 22:12 Uhr ab Osnabrück Hbf und 22:29 Uhr ab Bielefeld Hbf, die bisher nur montags bis freitags angeboten wurden, verkehren künftig täglich. Samstags verdichtet die NordWestBahn damit das Nachtangebot auf dem Haller Willem, sonntags profitieren Fahrgäste von einer  zusätzlichen Spätfahrt.


RB 61 „Wiehengebirgsbahn“, Westfalenbahn

Auf der Strecke Bielefeld – Bad Bentheim verkehren folgende Züge in veränderter Taktlage:

Zug 90502: 14.13 Uhr statt 14.09 Uhr
Zug 90510: 18.09 Uhr statt 18.12 Uhr
Zug 90497: Ab Herford 12.37 statt 12.40 Uhr
Auf der Strecke Bad Bentheim – Bielefeld verkehrt der Zug 90491 um 9.34 statt um 9.37 Uhr.

RB 66 „Teuto-Bahn“, Westfalenbahn

Auf der Strecke Münster – Osnabrück erweitert sich das Zugangebot wie folgt:
Zug 90634: Mo – Fr ab 8.34 Uhr
Zug 90630: Mo – Fr ab 15.34 Uhr
Zug 90632: Mo – Fr ab 18.34 Uhr
Zug 90636: Sa – So ab 1.03 Uhr

Gegenrichtung Osnabrück – Münster
Zug 90635: Mo-Fr ab 8.49 Uhr
Zug 90631: Mo-Fr ab 7.47 Uhr
Zug 90633: Mo-Fr ab 15.49 Uhr
Zug 90637: Sa-So ab 1.19 Uhr

Weitere Infos gibt´s direkt bei der Nordwestbahn und der Westfalenbahn.

Foto: DB AG
AFP

Dem Theater mal hinter die (Adventskalender-) Türchen schauen

Dem Theater mal hinter die (Adventskalender-) Türchen schauen
Dem Theater mal hinter die (Adventskalender-) Türchen schauen

Einen Adventskalender der besonderen Art haben sich die Städtischen Bühnen ausgedacht.
Auf Ihrer Facebook-Seite schaut FSJ´lerin Leonie täglich einmal hinter die Kulissen und fragt die Mitarbeiter danach, was Weihnachten für sie besonders macht.

Wer die „Türchen“ der vergangenen Tage verpasst hat, kann die kleinen Videos auch nach-schauen: Theater Osnabrück bei Facebook

AFP

Griesert: „Die Katastrophen der Welt richten sich nicht nach unseren Belegungsplänen!“

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert - Bundeswehrkrankenhaus Osnabrück
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert - Bundeswehrkrankenhaus Osnabrück

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (57, CDU) im Interview zum Flüchtlingheim am Natruper Holz, Vorwürfe gegen seinen Amtsvorgänger und jetzigen Landesinnenminister Boris Pistorius (54, SPD) und zur Zukunft des Objekts, nach Ablauf der zehnjährigen Pacht durch das Land Niedersachsen.

Während der Bürgerversammlung vor knapp zwei Wochen waren kaum kritische Stimmen zu hören. Hat Sie das, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, überrascht, wie offen und geradezu freudig viele Osnabrücker auf die Entscheidung, ein Flüchtlingsheim im ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus einzurichten, reagiert haben?

Es hat mich eigentlich nicht überrascht, dass beim Bürgerforum im Ratssitzungssaal eine eher positive Grundstimmung spürbar war. Ich war sehr erleichtert darüber, dass die Anwesenden ein großes Interesse daran haben, den Ankommenden ihren Neuanfang so leicht wie möglich zu machen. Verbunden damit sind aber auch viele Fragen, die alle beantwortet werden sollen. Deswegen hat die Verwaltung auch ein Bürgertelefon eingerichtet (0541-323-4222, die Redaktion) Menschen, die helfen wollen, die Fragen und Sorgen haben, können das Bürgertelefon nutzen.

Probleme entstehen offenbar vor allem da, wo Flüchtlinge längerfristig in Containersiedlungen untergebracht werden müssen. Eine solche Situation wollen wir für Osnabrück vermeiden.

In anderen Städten ist die Ablehnung solcher Vorhaben größer als in Osnabrück?

Ich glaube, dass wir trotz des großen Zeitdrucks alles dafür getan haben, die Öffentlichkeit umfänglich zu informieren. Davon kann dann unter Umständen das Gelingen oder eben auch Misslingen solcher Projekte abhängen. Probleme entstehen offenbar vor allem da, wo Flüchtlinge längerfristig in Containersiedlungen untergebracht werden müssen. Eine solche Situation wollen wir für Osnabrück vermeiden. Mir ist außerdem bewusst, dass wir sehr darauf achten müssen, wie sich eine solche Einrichtung in die Nachbarschaft integrieren lässt, in der – so ist mein Eindruck – die Hilfsbereitschaft groß ist.

Das Interesse des Landes und das der Stadt decken sich hier auf sehr gute Weise, so dass beide Seiten überzeugt sind, eine gute Lösung gefunden zu haben.

Ein anderer Aspekt dazu: die Landes-CDU hat Ihren Amtsvorgänger und jetzigen Landesinnenminister Boris Pistorius kritisiert, es habe ein „Geschmäckle“, dass mit der Entscheidung für Osnabrück als Standort des Flüchtlingsheims ausgerechnet seine Heimatstadt finanziell spürbar entlastet werde. Was halten Sie von solchen Vorwürfen?

Diese Reaktion war möglicherweise etwas reflexartig. Sie ist ja dann auch nicht wiederholt worden. Daher gehe ich davon aus, dass das erledigt ist. Das Land ist von vielen Bürgermeistern und Oberbürgermeistern und dem Städtetag seit Monaten aufgefordert worden, die Kapazitäten durch neue Erstaufnahmeeinrichtungen zu erweitern. Und insofern hätte Herr Pistorius jede Chance genutzt, eine vernünftige zusätzliche Erstaufnahmeeinrichtung zu schaffen. Die Liegenschaft in Osnabrück ist im Vergleich zu anderen im Land geprüften Möglichkeiten einfach gut geeignet. Alles passt: Das Interesse des Landes und das der Stadt decken sich hier auf sehr gute Weise, so dass beide Seiten überzeugt sind, eine gute Lösung gefunden zu haben.

Aktuell steht die Zahl von 600 Flüchtlingen im Raum, die am Natruper Holz untergebracht werden sollen – ist diese Zahl auch in einem Jahr noch gültig, oder werden wir dann – wie zum Beispiel in Bramsche-Hesepe – Container auf dem Hof des Geländes stehen sehen, um zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen?

Das ist eine ganz berechtigte Frage angesichts des Bestrebens des Landes, Entlastung für Bramsche, Friedland und Braunschweig zu schaffen. Daher sucht das Land schon jetzt eine Immobilie für eine weitere Aufnahmestelle. Wenn das nicht im nächsten Jahr gelingt und die Flüchtlingsströme nicht abnehmen – wovon alle ausgehen –, kann keiner eine kurzfristige Mehrbelegung ausschließen. Deutlich ist aber, dass sich das Land sehr bemüht, eine solche Situation möglichst zu vermeiden.
Erst am Ende des Jahres 2015 sollen in Osnabrück 600 Menschen untergebracht werden können. Das hat auch etwas damit zu tun, dass noch nicht alle Räume zur Verfügung stehen. Wir haben noch alte Mietverträge in dem Gebäude. Ich gehe davon aus, dass dies die maximale Belegung ist, auch wenn zeitweise mehr Menschen aufgenommen werden sollten als geplant. Die Katastrophen der Welt richten sich nun einmal nicht nach unseren Belegungsplänen.

Aber vertragliche Regelungen gibt es nicht?

Natürlich ist vertraglich geregelt, was sich vertraglich regeln lässt. Das Klinikum verpachtet diese Liegenschaft für 10 Jahre. Es besteht ein Sonderkündigungsrecht nach sieben Jahren. Wie gesagt, diese Liegenschaft bietet Platz für 600 Menschen. Das ist die Zahl, die wir miteinander auch ausgetauscht haben.

Sie haben auf der Bürgerversammlung vergangenen Mittwoch gesagt, dass für die Nutzung des Geländes nach der zehnjährigen Verpachtung Pläne gemacht werden sollen. An was für eine Nachnutzung haben Sie da gedacht?

Wir haben schon vor der Überlegung, ob dort Flüchtlinge untergebracht werden können, den Planungsprozess angestoßen, mit der Frage: was machen wir mit der Liegenschaft? Das alte Bundeswehrkrankenhaus hat den Haken, dass es zum großen Teil von massivem Bunkerwerk unterkellert ist. Deshalb sind verschiedene Varianten zu untersuchen.
Ich habe Stadtbaurat Frank Otte gebeten, eine städtebaulich attraktive Entwicklung, zum Beispiel zu einem Wohngebiet, voranzutreiben. Das wird bei den außergewöhnlich komplexen Rahmenbedingungen sicherlich fünf bis sechs Jahre dauern.

Sind die sieben oder zehn Jahre Pacht denn realistisch, oder werden wir in ein paar Jahren erleben, dass der Pachtvertrag verlängert wird?

Es gibt klare Absprachen darüber, dass wir weder das Grundstück noch das Gebäude verkaufen. Wir behalten das Gelände in unserer Hand und wollen selber entscheiden, wodurch langfristig ein nachhaltig positiver Impuls für die Stadtentwicklung erzeugt werden kann.

Eine letzte Frage zum Thema Flüchtlingsheim. Wer der Betreiber wird und woher die Arbeitskräfte kommen – im Gespräch waren die Mitarbeiter des jetzt geschlossenen Krankenhauses in Dissen – können Sie uns auch noch nicht sagen?
(Anmerkung der Redaktion: inzwischen wurde die Diakonie als Betreiber von der Landesregierung bestätigt).

Nein, das ist ja Aufgabe des Landes, einen Betreiber zu suchen. Ich habe aber gesagt, dass es schön wäre, wenn auch die Mitarbeiter der Auffanggesellschaft, die früher im Dissener Krankenhaus gearbeitet haben, hier eine neue Arbeitsstelle finden können. Jetzt müssen wir abwarten, welcher Betreiber es sein wird und wie überhaupt die Anforderungen an die Mitarbeiter sein werden. Sozialpädagogen, Psychologen, Hausmeister – all das ist ja auch vom Betreiber und Betriebskonzept abhängig. Es wäre aber schön, wenn hier einige aus der Auffanggesellschaft einen neuen Arbeitsplatz finden können.

Vielen Dank für das freundliche Gespräch Herr Oberbürgermeister – von unserer Seite wünschen wir Ihnen jetzt schon Frohe Weihnachten, und wir freuen uns Sie als Leser zu haben!

Das Interview mit Oberbürgermeister Wolfgang Griesert führte Heiko Pohlmann.

AFP

So günstig war´s lange nicht mehr…

So günstig war´s lange nicht mehr…
So günstig war´s lange nicht mehr…

Die Preisspirale dreht ausnahmsweise man nach unten – Preise wie seit Jahren nicht mehr.

Bei Facebook wurden inzwischen schon ein Dieselpreis um 1,13€ berichtet.

Gesehen an der Hansastraße.

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