Ein prima Service: Kfz-Zulassung (auch für Stadt-Bürger) im Kreishaus, Osnabrück-Nahne. Samstags(!) von 09:30-11:30.
Ein Kaufmann bezieht Stellung gegen das XXL-Neumarkt-Center
Oder auch: Axel Leysieffer hat “Cojones” (vulgo: Eier)!
An diesem Wochenende konnte man als Einkaufsbummler zwischen der Krahnstraße und dem Neumarkt den bunten Ballons der rührigen Händler-Initiative gegen das Mega-Einkaufscenter kaum entgehen.
Auch das entsprechende Plakat, das inzwischen weit gestreut in zahlreichen Citylight-Display an den Bushaltestellen hängt, dürfte inzwischen bekannt sein.

Diese sympathische Kampagne (warum auch ich für das “dagegen” bin weiter unten) hat Osnabrücks bekanntester Kaffeehausbesitzer Axel Leysieffer zum Anlass genommen in seiner bekannt direkten Art noch “einen drauf” zu setzen. So hängt inzwischen auch in seinem Schaufenster das Aktionsplakat; handschriftlich wie folgt ergänzt:
Wir möchten nicht die persönlichen Interessen eines (Dr. ?) Bergmann zufrieden stellen!
gez. Axel LeysiefferPS: Seine eigenen Läden in OS und MS sind nicht mehr existent.
Und damit trifft der Meister der Himmlischen es voll auf den Punkt.
Unser aller Dr. Bergmann, der mit seinen zahlreichen Anregungen wie man den Neumarkt aufwerten kann, sicher zu den wertvollsten Impulsgebern der Stadtentwicklung gehört, betreibt mit seinen aktuellen Plänen eine rein egoistische Kampagne. Das ist natürlich legitim und auch nachvollziehbar, schliesslich kann sich kein Kaufmann einen so langfristigen Leerstand einer Immobilie leisten, wie er es durch die letzten Jahre mit dem ehemaligen Hertie- bzw. Wöhrl-Kaufhaus am Neumarkt erlebt hat. Aber statt aktiv ein realistisches Nachnutzungskonzept für sein eigenes Haus (und das nebenan liegende “Kachelhaus”) zu suchen, und dieses im Rahmen der Möglichkeiten zu entwickeln, präsentiert er ein vollkommen überzogenes Konzept. Dieses Konzept geht soweit über seine eigenen Flächen hinaus, dass er selbst die Einverleibung der hinter seinem Haus liegenden Seminarstraße mit in seine Forderungen an die Stadt einbezieht. Und das geht meines Erachtes zu weit – selbst wenn SPD und Grüne ihm gerne folgen (warum, dazu wieder unten mehr) – die Stadt kann nicht einfach Flächen in Massen an einen Immobilienkaufmann vergeben, nur weil er seine eigene (deutlich kleinere) Fläche nicht an den Mann bringt.
Und das Stichwort “Immobilienkaufmann” bringt uns zu dem “PS” von Axel Leysieffer. Was viele Osnabrücker gar nicht mehr wissen, mit den Textilkaufhäusern Thomas und Bergmann war die Eigentümerfamilie selbst einst groß im Textilgeschäft rund um den Neumarkt tätig. Und auch später gehörten in Osnabrück und Münster die Thomas W. bzw. Bergmann-Läden zu den besseren Adressen für hochwertige Mode. Nicht nur hinter vorgehaltener Hand (siehe Plakatauschrift unseres mutigen Konditors) wird inzwischen gemunkelt, dass der eigene Rückzug aus dem Textilhandel bei dem Kaufhaus-Planer entscheidend dazu beigetragen hat, es den am Markt (anders als er) erfolgreich bestehenden Kaufleuten jetzt mal so richtig zu zeigen. Das man da nebenbei ein sehr sehr gutes Geschäft machen kann ist sicher ein mehr als erfreulicher Nebenaspekt seines Big-Deals.
Und bei einer derart offenen Abrechnung mit den ehemaligen Händler-Kollegen machen SPD und Grüne einfach so mit? Ja, denn auch hier gibt es einen (für die Ideologen der betreffenden Parteien) wichtigen Nebenaspekt, denn mit dem Einkaufscenter wollen sie den Neumarkt weitestgehend vom Durchgangsverkehr befreien. Also frei nach dem Motto: “der Feind meines Feindes ist mein Freund”, wobei das Feindbild der Sozialdemokraten und Krötenstreichler vermutlich eine diffuse Ablehnung gegen selbständige Kaufleute ergänzt- während man in den Zentralen der grossen Handelsketten, die unweigerlich das neue Einkaufscenter beziehen werden, sozialromantisch gewerkschaftlich organisierte Arbeiter wähnt, die eigene Klientel also. Anders kann ich es mir nicht erklären, wenn lokale Politiker plötzlich für Metro, Otto und Co in den Kampf gegen gewachsene Strukturen ziehen. Vielleicht ist es aber auch allein die Aussicht auf einen autofreien Neumarkt, die zu dieser seltsamen Koalition geführt hat-
Die Milmädchenrechnung für die Verkehrsbefreiung des Neumarkts lautet: wenn die bestehenden Händler sich erst beschweren, das die Kunden des Einkaufscenters nicht mehr in den westlichen Teil der Innenstadt kommen, dann bieten wir ihnen an den Neumarkt voll zu sperren. Womöglich werden die entsprechenden Beschlüsse nach der Wahl am 11. September gleich nachgereicht. Wer dann in Zukunft bspw. mit dem Auto aus dem Schinkel in Richtung Hellern möchte, der wird sich in den Stau auf dem Wall einreihen dürfen oder den Weg über die Autobahn suchen. Damit dürfte die Innenstadt aber noch weiter an Attraktivität verlieren, denn das Chaos ist vorprogrammiert. Aber bis es soweit ist dürfte der clevere Dr. Bergmann frei nach der Devise “take the money and run” unser schönes Städtchen verlassen haben, und im Rat werden sich die Feinde von gewachsenem Einzelhandel und Individualverkehr die Augen reiben, was sie hier schlimmes angerichtet haben . es sei denn am 11. September entscheiden sich die Wähler dafür SPD und Grünen vorab eine Rote Karte für diese wirren Pläne zu zeigen. Herr Bergmann wird dann wohl “kleinere Brötchen” mit seiner Schrott-Immobilie (um nichts anderes handelt es sich) am Neumarkt backen!
Finanzamt Osnabrück bietet zweifelhaften Kundenservice
Ist es nicht wunderbar? Mit Einrichtung des Bürgeramtes im Stadthaus – vor gefühlt hundert Jahren – war es plötzlich möglich alle Behördengänge an einem zentralen Ort zu erledigen. Selbst die KFZ-Zulassung ist inzwischen so flexibel geregelt, dass man als Bürger der Stadt auch die Zulassungsstellen des Landkreises nutzen kann.
Weil es nun mal notwendig ist, wie mein Steuerberater mir mitteilte, benötigte ich eine zusätzliche Lohnsteuerkarte. Wie ich aus vorherigen Amtsgängen zu wissen glaubte, bekomme ich die selbstverständlich beim zentralen Bürgeramt – wunderbar mit dem Bus zu erreichen oder unter Nutzung des direkt angebundenen Parkhauses.
Über das Internet informiert, wusste ich, das ich am Freitag (nur) bis Mittag dort bedient werde, und wähnte mich mit einer Ankunftszeit gegen 11:30 gut gerüstet für diese einfache “Amtshandlung”.
Kurz an der Info vorgesprochen, wo ich denn die begehrte Steuerkarte erhalte, reichte die Info-Dame mir relativ Wortkarg einen unsauber kopierten Zettel und schickte mich in die Süsterstraße. Eine Adresse ohne gute Busanbindung und ohne Parkhaus – in den freudlosen Gemäuern des Fiskus. Und vor allem, nur schwer noch vor “High-Noon” zu erreichen, denn während die Menschen in Villariba noch arbeiten (bzw. ihre Mittagspause für Behördengänge nutzen), zelebriert man dort offenbar traditionell einen frühen Feierabend oder will nicht vom Pöbel beim nachmittäglichen “Abhängen” gestört werden?

Unterwegs habe ich noch versucht unter der angegebenen Telefonnummer (natürlich keine Durchwahl) einen Mitarbeiter (irgendeinen) zu erreichen, um womöglich eine Fern-Bestellung auszulösen, man hätte mir das Teil ja auch per Post oder gar per E-Mail senden können.
Nun ja, ich habe bei zügiger Fahrweise knapp sieben Minuten gebraucht, und bis zu meiner Ankunft am ersten Schalter war lediglich ein Freizeichen zu hören…
Bevor ich weiter beschreibe, was den Bürgern beim Finanzamt erwartet, will ich nur klarstellen, dass diese Menschen alle sehr freundlich sind! Auch die Dame am Schalter, bei der ich meinen ganzen Frust erstmal zwischengelagert habe.
Es half alles nichts, ich wurde mit einem Formular und einem Kugelschreiber bewaffnet und durfte ein ziemlich unfreundliches unstrukturiertes Formular ausfüllen (und unterschreiben), dessen erste Frage (Steuernummer?) ich leider nicht beantworten konnte, und dessen weitere Angaben (Name, Adresse, Geburtsdatum etc.) alle auch meinem Personalausweis zu entnehmen waren, den ich (nach Ziehen einer Wartemarke!) dem nächsten freundlichen Mitarbeiter überreichen musste.
Dieser Staatsdiener wiederum konnte in seinem Computer schnell die fehlende Steuernummer nachsehen, und hatte dabei (natürlich) auch all die Angaben wieder auf dem Bildschirm (Name, Adresse, Geburtsdatum, bestehende Steuerklasse etc.) die ich zuvor handschriftlich in das Formular eintragen musste.
Auf meine Frage, warum — wenn doch sowieso alles digital vorhanden sei — er mir nicht einfach ein ausgefülltes Formular ausdruckt, welches ich bei Bedarf korrigieren, und vor allem (nur) unterschreiben könnte, wurde ich dann angeschaut wie der letzte Mensch. Offenbar war entweder noch nie jemand vor mir auf diese Idee gekommen (sehr unwahrscheinlich) oder ich war einfach zu naiv eine logische Frage hinsichtlich eines bürokratischen Prozesses zu stellen.
Aber auch dieser Diener einer teils hirnbefreiten Bürokratie blieb freundlich, und so hatte ich nach gut einer Stunde und einer vollkommen überflüssigen Fahrt durch die Innenstadt, endlich das gewünschte Dokument in der Hand. Und obwohl meine Angelegenheit weit länger brauchte als die hoch-offiziellen Öffnungszeiten (immerhin vier(!) Stunden am Freitag, Donnerstags sogar fünf, dann jedoch nur am Nachmittag) es zuliessen, man war wenigstens bemüht freundlich (ich wiederhole mich wohl, aber das hat mich wirklich beeindruckt, wie man in so einem Narrenkäfig so nett bleiben kann).
Warum man eine solche Lapalie wie eine Lohnsteuerkarte nicht auch im Stadthaus ausdrucken kann (meinetwegen können die vom Finanzamt ja einen “Gastarbeiter” dorthin entsenden) bleibt mir aber rätselhaft – warum ich mir das Dokument überhaupt abholen muss und nicht einfach selbst ausdrucken kann will ich gar nicht erst wissen.
Busspur auf Natruper Straße wird zurückgebaut?
Busspur auf Natruper Straße wird zurückgebaut?
Nachdem vor Jahren die Iburger Straße erfolgreich dem fließenden Verkehr zurückgegeben werden konnte, machen die Baustellenbaken am Rißmüllerplatz Hoffnung! Schließlich befährt die Busspur auf der Natruper Straße im Schnitt nur alle 10 Minuten ein Bus je Richtung – und als überbreiter Radweg wurde sie wohl nicht konzipiert.
Aber leider ist die Baustelle nur vorübergehend wg. Ausbesserung von Frostschäden – viele Monate nach der Frostperiode; aber das ist eine andere Geschichte…
die OPG und ein Behindertenparkplatz
Uuups, 300 Meter von der Einfahrt zur Nikolaigarage schnell noch auf dem Behindertenparkplatz geparkt… kann ja mal passieren. Aber mit Werbung für die OPG-Parkgaragen am Auto… so besser nicht.
OAB, ein Bier für Osnabrück
Deutlich über zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass die Osnabrücker Aktien-Brauerei (kurz OAB) ihre Tore auf dem Westerberg geschlossen hat.
Ein paar Hintergründe zum Osnabrücker Bergquell gibt es noch bei Wikipedia zu entdecken. Ein paar schöne Bilder sind bei den OS-Nachbarn zu finden.
Habt Ihr auch noch ein paar gute Link-Tipps oder Erinnerungen an “unser Bier” (vom Abschlussball bis zur Maiwoche?).
Die Kommentarfunktion wartet auf Beiträge!
Ein Polizeibericht – und wie die NOZ diesen politisch korrekt veröffentlicht
Wer regelmässig die Kommentare zu den online veröffentlichten Artikeln der NOZ liest, der findet oft Kritik daran, dass diese ja nur “abgeschrieben” sind – also direkte Übernahmen von Presse- und Agenturmeldungen darstellen.
Ebenfalls in der Kritik steht die Eigenart Täter bzw. Verdächtige gar nicht, oder nur umschrieben als “Osteuropäer” oder “Südländer” zu bezeichnen, wobei “Südland” als geographische Bezeichnung ja ohnehin besonders unscharf ist (Südfrankreich, Südamerika, Südafrika?).
Heute bin ich auf eine Pressemitteilung der Polizei gestossen, die ich so ganz ähnlich auch in der Onlineausgabe der NOZ gefunden habe. In diesem Fall in der NOZ auch korrekt mit “PM” als Pressemitteilung gekennzeichnet. Mit Ausnahme einiger (aber wesentlicher!) Kürzungen lässt sich auch keine journalistische Tätigkeit feststellen – also scheinbar mal wieder ein blosser Abdruck von Drittmaterial. Interessant wird es aber durch die vorgenommenen Kürzungen!
Unter dem Titel Berauschender “Lesestoff”: 21-Jähriger schmuggelt Marihuana in einem Buch wird also in weiten Teilen die Pressemitteilung der Polizei wiedergegeben.
Der geneigte Leser wird jedoch in der NOZ eine Information vermissen, nämlich die Herkunft des Schmugglers. Stattdessen erscheint es so, als ob es sich bei dem Kleinmengen-Kurier um einen Dänen handelte, denn die Reiseroute wird explizit nicht unterschlagen.
Die NOZ gehört zu den Medien, die sich bei ihrer Berichterstattung auf den Pressekodex in seiner überarbeiteten Fassung von 2007 berufen. Dort gibt es die Richtlinie 12.1, die es Journalisten verbietet, in der Berichterstattung über Straftaten die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu Minderheiten zu erwähnen, weil das Vorurteile schüren könnte – es sei denn, diese Zugehörigkeit sei für das Verständnis der berichteten Straftat von ausschlaggebender Bedeutung.
Das ist wohl auch der Grund, warum hier die Herkunft des Täters aus Sambia unter den Tisch gefallen ist. Aber ist das richtig so? Einerseits dürfte es als EU-Bürger für uns ja sehr wohl von Interesse sein – insbesondere da Dänemark gerade wieder Grenzkontrollen eingeführt hat – ob Nicht-EU-Bürger vermehrt als Straftäter in Erscheinung treten. Und wenn man dann – das Wissen um die Täterherkunft vorausgesetzt – einmal Google nach den Begriffen “Sambia” und “Marihuana” befragt, stellt sich heraus, das unser Schmuggler vom Lotter Kreuz aus einem Land stammt, das insbesondere in der Rauschgiftversorgung Großbritanniens eine bedeutende Rolle übernimmt.
Zur Kritik am Pressekodex findet sich im Medien-Monitor eine fundierte Kritik des Journalistik-Professors Horst Pöttker.
Die Pressemeldung der Polizei hier in ungekürzter Form:
Osnabrück
Schlaues Versteck ?!
Die ungewöhnliche Reiselektüre eines 21jährigen Schwarzafrikaners aus Sambia entpuppte sich als ein pfiffiges Versteck für sein aus den Niederlanden illegal eingeschmuggeltes Marihuana. Den Beamten der Autobahnpolizei Osnabrück fiel am Sonntag gegen 10:45 Uhr im Autobahnkreuz Osnabrück-Lotte ein mit vier männlichen Personen besetzter Pkw aus Dänemark auf. Der Fahrer versuchte zunächst, die Beamten im Autobahnkreuz durch ständiges Wechseln der Fahrtrichtung abzuschütteln. Leider ohne Erfolg. Eine Kontrolle vor der Autobahnpolizeiwache in Bramsche brachte später Aufschluss für das merkwürdige Verhalten. Die vier Freunde im Alter von 19 bis 21 waren für einen Kurztrip von Dänemark nach Amsterdam gereist, um dort Party zu machen und waren nun auf dem Heimweg. Aber nicht, ohne eine kleine Menge an Marihuana mitzubringen. Ein 21 jähriger Beifahrer versteckte die Drogen in einem Schließfach aus Metall, welches als handelsübliches Buch getarnt war und auf der Hutablage lag. Das Buch mit dem Titel “New English Dictionary” machte allerdings nicht glaubhaft den Eindruck einer zweckmäßigen Reiselektüre für einen Kurztrip in die Niederlande.
Ergebnis: Die Drogen und das Schließfach wurden beschlagnahmt. Nach der Vernehmung und einer Sicherheitsleistung in Höhe von 250 Euro konnte der Beschuldigte mit seinen Kumpels nach Hause fahren.
Blitzer im Halteverbot
Die Szene kennen wir doch alle aus dem Kino, der Angeklagte sitzt feixend im Gerichtssaal und lässt die von dem adretten FBI-Agenten gegen ihn vorgebrachten Beweise gelassen an sich abprallen.
Kurz darauf übernimmt ein Anwalt das Wort, und seine kurze “Verteidigung” besteht einzig darin, dass die vorgebrachten Beweise nur durch den Bruch eines anderen Gesetzes erlangt werden konnten (ggf. reicht es auch wenn dem Angeklagten seine Rechte nicht vorgelesen wurden).
Dann schaut der Richter betreten erst den FBI-Agenten und dann die Geschworenen an, haut mit dem Hammer ein wenig auf seinem Pult herum und beendet den Prozess: denn durch Rechtsbruch (der Guten) darf kein Beweis (gegen die Bösen) erlangt werden. Dem FBI-Agenten in unserem Beispiel wird dann noch mit auf den Weg gegeben in Zukunft sauberer zu arbeiten…
Anders sieht es in Osnabrück aus, regelmässig sieht man den “städtischen Aussendienst” mit ihren Blitzer-Autos auf Grünstreifen oder im absoluten Haltevorbot parken (dort, wo die Kollegen sonst sehr schnell mit dem Abschleppwagen zur Tat schreiten). Im abgebildeten Fall aus dem Frühjahr übrigens in den frühen Abendstunden – und weit von jeder Schule oder einem Unfallschwerpunkt entfernt – an der Gluckstraße.
Und da die “Bösen” im Falle einer Geschwindigkeitsübertretung nun weiss Gott nicht mit Mafia-Killern etc. zu vergleichen sind, sollte die Stadtverwaltung doch wohl in der Lage sein auf “legalem” Wege zu “Ergebnissen” zu kommen – auch wenn man problemlos sich selbst für die Dienstwagen entsprechende Ausnahmegenehmigungen ausstellen kann.
Im Vergleich zur Rechtsprechung im Kino also “Wilder Westen am Westerberg” – und Hauptsache die Stadtkasse klingelt. Wäre der Blitzer legal abgestellt worden, hätte man vielleicht 1-2 “Schnellfahrer” weniger erwischt – aber ist es das Wert, wenn der Preis dafür die eigene Unglaubwürdigkeit ist?
Mit dem HASEPOST-VIP-Band überall auf der Maiwoche Spaß haben
Endlich spielen die Temperaturen mit, die Maiwoche dreht am Samstag und am Sonntag nochmals richtig auf! Mit unserem VIP-Band könnt Ihr jetzt wirklich überall Spaß haben.
In den vergangenen Tagen machten Gerüchte die Runde, dass Bereiche der 45. Maiwoche (2017) nur betreten werden dürfen, wenn ein VIP-Bändchen am Handgelenk vorgezeigt werden kann.
Auch die Stadtverwaltung mischte sich ein und sorgte für ein kurzfristiges Verbot, aber auch für zusätzliche Verwirrung.
Nun „für Alle“, das VIP-Band für die Maiwoche
Unsere Redaktion hat sich mit den Wirten, Veranstaltern und Bühnenverantwortlichen zusammengetan und präsentiert Euch das „VIP-Band 2017“ zum Selbstausdrucken und Ausschneiden.
Hier geht es zum PDF-Download.
Wir garantieren Euch, mit diesem VIP-Band habt Ihr an den finalen Tagen noch richtig Spaß auf der Maiwoche.
Wenn Ihr wollt, schickt uns via Facebook Eure Fotos und Erfahrungsberichte, wie toll die Maiwoche 2017 mit diesem VIP-Band für Euch war und was Ihr alles damit erlebt habt 😉



