HASEPOST
 

Wo staut es sich am Ossensamstag?

Ein Auszug aus den zu erwartenden “närrischen” Verkehrsbehinderungen:

  • viele Geschäfte schliessen bereits um 14:00
  • Parkhäuser von L+T und Kaufhof schliessen ebenfalls vorzeitig
  • Neumarkt und Hasestraße zeitweise gesperrt

Ossensamstag 2010, CC BY-SA 2.0 von Karl Stiller

…und ausgerechnet am Ossensamstag ist auch der Hasetor-Bahnhof (aka Bahnhof Altstadt) wg. Bauarbeiten nicht in Betrieb.

Mehr zum Ossensamstag 2012 auf der Website der Stadt Osnabrück.

HP, Foto: Ossensamstag 2010, CC BY-SA 2.0 von Karl Stiller

AFP

„Südländer“ versucht Überfall auf Spielothek in der Johannistraße

Die inzwischen abklingende Eiseskälte verschaffte einem Kriminellen aus dem ominösen “Südland”* die ideale Tarnung für einen gescheiterten Spielhallenraub.

Entsprechend der Witterung mit Wollmütze und Wollschal maskiert, betrat der Mann gegen 20:25 Uhr die Spielothek an der Johannistraße. Er bedrohte die männliche Spielhallenaufsicht mit einer silbernen Pistole und forderte Bargeld. Als der Bedrohte darauf eine Bewegung zu einem Gegenstand machte, flüchtete der Täter. Er ließ eine gelb-rote Plastiktüte eines Discountgeschäftes zurück.

Polizei-Logo

Der Täter wurde wie folgt beschrieben:

  • ca. 20 Jahre, 180-185 cm groß, schlank
  • “südländisches” Aussehen
  • sprach deutsch mit türkischem Akzent
  • bekleidet mit dunklem Winterblouson und dunkler Jeans mit umgekrempelten Hosenbein
  • dunkle Stoffsneaker mit heller Sohle.

Sachdienliche Hinweise bitte wie immer an die Polizei Osnabrück unter 0541/3272115.

Quelle: PM, PI Osnabrück

* “Südland” ist lt. Wikipedia eine der fünf Regionen oder Landesteile Norwegens.

AFP

Was denn nun liebe NOZ: E-Zigarette ist gesundheitlich riskant und der Verkauf verboten – aber Geschäfte damit machen?

Journalismus ist das eine – Geschäft das andere…

…mit dieser Erkenntnis muss man sich wohl anfreunden, wenn man “in den Medien” arbeitet – sei es auf Verlagsseite oder auf der Seite des Journalisten, wobei die Grenzen naturgemäß fliessend sind; ist ein ordentliches Monatsgehalt nicht auch ein “Geschäft”? Damit Journalismus aber nicht Gefahr läuft grundsätzlich käuflich zu sein, auch wenn der Verleger gute Argumente (eben das Geschäft) ins Feld führt, hat sich dieser Berufsstand einem Ethos unterworfen, der bspw. im Pressekodex seinen (nicht unumstrittenen) Ausdruck findet.

Wie aber sieht es mit der Ethik der Verleger aus?

Da “schlagzeilt” die NOZ am 16.12.2011 “Warnung vor E-Zigaretten: Risiken ungewiss”, und der geneigte Leser erfährt, das die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens nicht nur “ausdrücklich” vor der E-Zigarette warnt, sondern auch das es sich dabei um “zulassungspflichtige Arzneimittel” handele, deren Zulassung und Verkauf strengen Auflagen unterliege.

Konkret heisst es in dem oben verlinkten Artikel:

“Nikotinhaltige E-Zigaretten sind gesundheitlich riskant und ihr Verkauf verboten …”

Das Thema wurde rund um den Jahreswechsel noch mehrfach über die Agenturen in die Medien gespült, und  am 5. Januar führte das NOZ-Redaktionsmitglied Beate Tenfelde ein Interview mit dem Hauptgeschäftsführer der Krebshilfe, der ausdrücklich von dem Konsum der elektronischen Glimmstengel warnt:

“… Um objektive Aussagen zu den Gefahren von E-Zigaretten treffen zu können, seien allerdings umfassende wissenschaftliche Untersuchungen zu den Gesundheitsrisiken dieser neuen Produkte erforderlich und zwingend. …”

Zuvor jedoch veröffentlichte die Lokalzeitung am 31.12.2011 noch einen gefälligen Artikel über die Geschäftseröffnung eines “Fachgeschäfts” für E-Zigaretten, der in einem darunter plazierten Leserkommentar trefflich als “Redaktionelle Werbung für Ersatzdrogen” tituliert wurde.
Immerhin wurde weder der wenig schmeichelhafte Leserkommentar entfernt, noch fehlt es in dem betreffenden Artikel auf Hinweise zur aktuellen Diskussion um die möglichen Gesundheitsrisiken.

meindeal E-Zigarette (14.02.2012, 08:45)

Deutlich positiver liesst es sich da, was aktuell “meindeal.de”, nach eigener Werbung “ein Produkt von Neue OZ das Medienhaus”*, über eine E-Zigarette mit besonders schillerndem Markennamen schreibt:

“SMO2XY ist weder für Dich noch für andere gesundheitsschädlich”

Vielleicht auch wegen dieser überraschenden Unbedenklichkeit(?) wird die elektronische Zigarette nicht nur über das eigene Gutscheinportal verkauft**, sondern auch besonders prominent (siehe Bild oben) direkt auf der Homepage der NOZ beworben (inkl. NOZ-Logo) – in derselben Zeitung in der mehrfach ausdrücklich vor den Gefahren (Krebs!) gewarnt wurde…

Journalismus ist das eine – Geschäft das andere, aber vielleicht sollte man sich manchmal doch überlegen was einem wichtiger ist und dem “Geschäftsfeld Journalismus” den Vorrang geben?

HP

* Lt. AGB (1.2) ist der Anbieter bei meindeal.de tatsächlich “die Neue Osnabrücker Zeitung”, anders als bei der Veröffentlichung von bezahlten Anzeigen tritt die Zeitung hier also (quasi im Eigengeschäft) auch als Verkäufer auf.

** Der “Deal” für die NOZ ist jedoch nicht ein direkter Verkauf (in diesem Fall der als nicht gesundheitsschädlich beworbenen E-Zigarette); wie die “Vermittlung” genau abläuft, auch dazu mehr in den AGB.

AFP

Wer macht sowas? Trächtige Hündin bei Eiseskälte ausgesetzt!

Wundern muss ich mich sehr, dass Hunde die Menschen so lieben. Denn ein erbärmlicher Schuft gegen den Hund ist der Mensch.” (Christian Friedrich Hebbel)

Unbekannte haben am Mittwochabend um 19.40 Uhr eine hochträchtige Hündin am Tierheim in Hellern ausgesetzt. Es handelt sich um eine ca. 2 Jahre alte, schwarze Mischlingshündin (Labrador-Schäferhund).

Hochträchtige Hündin ausgesetzt.

Das Tier wurde mit einem roten Band am Gitterzaun des Tierheims in Hellern angebunden.  Die Polizei fragt: Wem ist der Besitzer des Tieres bekannt? Wer kann Hinweise zu dem Vorgang des Aussetzens geben? 
Die Polizei nimmt Hinweise unter 0541/ 327 3316 oder 0541/ 327 2115 entgegen.

Quelle: PM, PI Osnabrück

AFP

Polizei fahndet nach „Pelzbommel“-Räuber; Einbruch in Goldschmiede im Nikolaizentrum

Heute Nacht um 01.10 Uhr schlugen drei noch unbekannte Täter die Scheibe der Goldschmiede im Nikolaizentrum ein und entwendeten aus der Auslage verschiedenen Schmuck. Sie wurden dabei von einem Zeugen beobachtet, konnten aber trotz sofort alarmierter Polizei unerkannt entkommen. Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  • Erster Täter: männlich, 18-26 Jahre alt, 170 – 175 cm groß, bekleidet mit einer blauen Jacke mit Y-Aufdruck vorne links und weißen Ärmeln
  • Zweiter Täter: männlich, 18-26 Jahre alt, bekleidet mit schwarzer Jacke und schwarzer Pudelmütze mit „Pelzbommel“
  • Dritter Täter: männlich, 18-26 Jahre alt, bekleidet mit schwarzer Jacke und schwarzer Mütze.

Polizei-Logo

Sachdienliche Hinweise wie immer bitte an die Polizei Osnabrück unter 0541/3272115 oder -3230.

AFP

Durchhalten, der Frühling kommt auch nach Osnabrück!

Schon gesehen, auf den Verkehrsinseln am Wall, in vielen öffentlichen Blumenbeeten oder auch entlang der Albrechtstraße auf dem Westerberg, überall schauen schon die ersten Narzissen hervor – trotz Bibberwetter! Auch Krokusse und Schneeglöckchen haben sich schon mutig empor geschoben und ihre Blüten dem Frost entgegen gestemmt. Allerdings hatten diese Frühlingsboten ihren Wachstumsschub rund um den Jahreswechsel, als es noch so aussah, als ob der Herbst nahtlos in das Frühjahr übergehen würde.

Narzisse im Frühling

Jetzt heißt es Daumendrücken,  dass das milde Januarwetter die Frühlingsboten nicht zu zeitig aus der Erde getrieben hat. Aber solange die Blüten noch nicht voll ausgetrieben sind, sollten auch Osterglocken mit sibirischen Temperaturen klar kommen. Krokusse und Schneeglöckchen sind ohnehin „hart im Nehmen“. Wobei Schneeglöckchen übrigens bis zu 10 Grad an „Biowärme“ produzieren können, und damit für die typische eisfreie Umgebung rund um das zarte Pflänzchen sorgen.
Sobald Ende Februar dann allgemein die Temperaturen wieder in Richtung zweistelliger Plusgrade gehen, dürfen wir uns auf ein Blütenmeer Osnabrück freuen!

HP, Foto: Marie Richie, CC BY 2.0

AFP

Neue Gewaltwelle in der Osnabrücker Innenstadt?

Gleich zwei nächtliche Gewaltattacken meldet die Polizei Osnabrück für das vergangene Wochenende.
Ein 26jähriger wurde in der Nacht zum Sonntag vor einer Diskothek an der Baumstraße zusammengeschlagen und massiv im Gesicht verletzt. Nach eigenen Angaben gab es bereits zuvor in der Diskothek eine leichte Auseinandersetzung. Gegen 05.30 Uhr wurde der junge Mann dann verletzt im Bereich der Diskothek aufgefunden. Er musste stationär in einem Osnabrücker Krankenhaus aufgenommen werden.
Kurz darauf, gegen 6 Uhr, wurden drei junge Männer von zwei unbekannten Tätern im Bereich Hasemauer angegriffen und verletzt.
Die Opfer kamen aus der Lohstraße und wurden von zwei, ca. 18 bis 25 Jahre alten Männern verfolgt. Im Bereich Hasemauer pöbelten die Unbekannten die Drei an und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren eines der Opfer eine blutende Platzwunde davon trug.

OS-Kriminell.de

Zur Erinnerung: im Sommer vergangenen Jahres kam es zu einer Welle von Gewalttaten rund um die Osnabrücker Discotheken, und meist in den Nachtstunden zwischen Freitag und Sonntag. Drei Menschen wurden dabei letztes Jahr durch Messerstecher auf unseren Straßen getötet, der spektakulärste Fall war der des 22jährigen Ibbenbüreners, der auf der Iburger Straße “gemessert” wurde; die NOZ berichtete.
Mit den sinkenden Temperaturen wurde es allerdings gegen Ende des Sommers ruhiger, und die Polizei war verstärkt im Einsatz rund um die “üblichen” Tatorte.

Es ist zu hoffen, das die beiden Attacken von vergangenem Wochenende nur ein Ausrutscher in der Statistik sind, und nicht der Auftakt zu einer neuen Gewalt-Saison, die ich im vergangenen Jahr auf www.os-kriminell.de in einer Karte dargestellt habe.

HP, Quelle: PM, PI Osnabrück

AFP

Brandstifter am alten Güterbahnhof Osnabrück!

Wie die Polizei heute Morgen meldet, kam es am Samstag rund um den alten Güterbahnhof zu mehreren, offenbar vorsätzlich gelegten Bränden.
Während das Partyvolk sorglos feierte konnte die Feuerwehr die Brände schnell unter Kontrolle bringen, Personen wurden nicht verletzt.
Dieser Vorfall ist wegen der im gleichen Gebäude untergebrachten Disco besonders bedenklich.

Polizei-Logo

Nach den zahlreichen Gewaltattacken rund um den alten Güterbahnhof im vergangenen Sommer scheint nun die Location selbst ins Visier von Straftätern zu geraten.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei unter 0541/3272115.

Quelle: PM, PI Osnabrück

AFP

Dirk Rasch tritt vom Amt des VfL-Präsidenten zurück!

Vier mal Aufstieg in die zweite Bundesliga und genauso oft zurück nach unten – Rasch war damit der Fahrstuhlführer unter den Fußballmanagern.
Nach 15 Jahren an der Spitze des VfL hat Dr. Dirk Rasch heute Nachmittag seinen sofortigen Rückzug von seinem Amt als Präsident des VfL Osnabrück erklärt.

VfL Osnabrück Vereinswappen

Es waren turbulente Jahre, in denen Rasch den VfL vermutlich mehr als einmal vor dem Ruin retten konnte. Gleichzeitig fällt in seine Amtszeit der Ausbau der Bremer Brücke zur Osnatel-Arena, als wettbewerbsfähige und moderne Spielstätte.

Mehr zu Dirk Rasch, den Rücktritt und seine offizielle Erklärung direkt auf der Homepage des VfL.

HP

AFP

Fußgänger verwickelt Radfahrer und PKW in Unfall und flüchtet

Das war wohl wieder einer dieser “speziellen” Verkehrsteilnehmer, für die rot-zeigende Ampeln keine Bedeutung haben.

Polizei-Logo

Heute gegen 09:00 Uhr bog ein 24Jähriger mit seinem Auto am Johannistorwall in Richtung Iburger Straße ab. Ein Fußgänger, für den die Ampel rot zeigte, lief plötzlich von rechts nach links über die Fahrbahn. Der Abbiegende musste abrupt abbremsen. Ein Radfahrer, der geradeaus fahren wollte, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem PKW. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Der Fußgänger flüchtete unerkannt.

Der “Verkehrsrambo” wird wie folgt beschrieben:
16-18 Jahre, schlank, schulterlange, blonde Haare; bekleidet mit einer Jack-Wolfskin-Jacke und blauen Jeans. Er führte einen grau/grünen Rucksack mit sich.

Hinweise bitte an den Verkehrsunfalldienst der Polizei Osnabrück unter 0541/327-4315.

Quelle: PM, PI Osnabrück

AFP