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Beschreibung der Tätigkeit: Die Niedersächsische Landesschulbehörde berät, unterstützt und beaufsichtigt Schulen und Studienseminare in dienstlicher,…… [weiter] Anbieter
Nds. Landesschulbehörde -Regionalabteilung Osnabrück- Ort
49090 Osnabrück
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Beschreibung der Tätigkeit: Arbeitsplatzausschreibung In der Polizeidirektion Osnabrück ist in der Kooperativen Regionalleitstelle im Dezernat 12 zum…… [weiter] Anbieter
Polizeidirektion Osnabrück Dez. 12 – Kooperative Regionalleitstelle Osnabrück – Ort
49082 Osnabrück
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Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. sucht zum 01.01.2019 einen Verwaltungsmitarbeiter*in für den Fachbereich Projektentwicklung. Der…… [weiter] Anbieter
Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. Ort
Osnabrück
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Erfolgreicher Abschluss des Verwaltungslehrgangs II oder ein abgeschlossenes Studium im Bereich. Beschreibung der Tätigkeit:……. [weiter] Anbieter
Universität Osnabrück Ort
49074 Osnabrück
Dabei zuschauen wie eine Luxusuhr entsteht, dieses einmalige Erlebnis hatten gut drei Dutzend Kunden des Osnabrücker Juweliers und Uhrmachers Kolkmeyer an der Georgstraße in Osnabrück.
Die japanische Spezialistin Yukie Myosava ist nicht einfach nur Uhrmacherin, sie trägt die höchsten Auszeichnungen, die man in Japan in ihrer Profession erreichen kann und sie darf die hochwertigsten Uhren ihres Arbeitgebers, der Seiko Corporation, fertigen – in Handarbeit und mit allerhöchster Präzision.
Wer nun bei Seiko vor allem an Quarzuhren denkt, der liegt grundsätzlich nicht ganz falsch. Das bereits 1881 gegründete Unternehmen gilt als der Auslöser der Quarz-Welle, die eine ganze Industrie in den 70er und 80er Jahren erst in die Krise und dann auf neue Pfade schickte. Auch bei Kolkmeyer in der Georgstraße gibt es eine große Auswahl von Quarzuhren von Seiko, aber auch ebenso viele mechanische Modelle dieser Marke.
Grand Seiko – eine ganz besondere Premium-Marke
Nachdem – ausgehend von Japan – vor allem preisgünstigere Uhren mit den von Seiko für den Weltmarkt produzierten Schwingquarzen und anderen Bauteilen ausgestattet wurden, und sich im höherpreisigen Marktsegment einige Luxusmarken herausbildeten, ging der japanische Hersteller einen eigenen Weg um für Kenner ganz besondere Zeitmesser anbieten zu können.
Auch Seiko begann neben Uhren für die Massen eine eigene Luxuslinie zu produzieren – vorerst allerdings für den heimischen Markt und ein paar asiatische Länder. Erst seit ein paar Jahren schicken sich die Japaner an mit diesem Label von der Präzision und Technik begeisterte Uhrenliebhaber in Deutschland anzusprechen – eine der wenigen Verkaufsstellen in Deutschland ist Kolkmeyer in Osnabrück.
Foto: Pohlmann
Seiko produziert alles selbst
Was die Faszination von Grand Seiko ausmacht und worin ihr Kultstatus begründet liegt, konnten die geladenen Gäste vor Ort in Augenschein nehmen. Es ist die unglaubliche Präzision in der manuellen Fertigung, die teils besonders exklusive Technologie und die hohe Fertigungstiefe des Herstellers.
Nun werden auch viele andere Luxusuhren von geschickten und über Jahrzehnte ausgebildeten Fachleuten in Handarbeit produziert, bei Grand Seiko gehört zu den Besonderheiten, dass bis zu den Spiralfedern die Uhrwerke komplett im eigenen Haus entstehen. Handelt es sich dann auch noch um eine Grand Seiko mit einem „Springdrive“ genannten Antrieb, bekommt der Uhrenkenner ein kleines Kraftwerk für das Handgelenk, wie es so kein anderer Hersteller produziert.
Ein Ingenieur von Seiko hatte bereits in den 60er Jahren die Idee, dass die gerade begonnene Quarzfertigung, auch zu noch präziseren mechanischen Uhren führen könnte. Das Ziel war eine mechanische Uhr zu bauen, die wesentlich präziser und robuster ist als herkömmliche Uhren mit mechanischem Werk. Nach mehr als einem Jahrzehnt ununterbrochener Entwicklungsarbeit und mehr als 600 verworfenen Prototypen gelang es den Japanern eine mechanische Uhr mit Automatik-Mechanismus mit einem Schwingquarz zu vermählen, und so eine wesentlich präzisere Uhr – allerdings ohne Batterie oder Stellmotoren – zu schaffen. Eine Besonderheit und ein wichtiges Ziel der gesamten Entwicklung ist die Darstellung der Zeit in ihrer tatsächlichen Form, bei einer Springdrive fließt die Zeit. Der Sekundenzeiger springt nicht, sondern gleitet über das Zifferblatt, wie es die japanische Uhrmacherin den gebannt zuschauenden Gästen in Osnabrück am offenen Uhrwerk zeigen konnte.
Osnabrück auf der Landkarte von Grand Seiko
Nur an sieben weiteren Standorten in Deutschland hatten Kenner und Fans der Marke die Gelegenheit in diesem Jahr die Gelegenheit zu einer derartigen Präsentation. Nach ihrem Besuch in Osnabrück trat die japanische Uhrmacherin die Rückreise nach Japan an.
In Osnabrück hält der Juwelier Kolkmeyer aus der Georgstraße eine Auswahl an Grand Seiko bereit und ist damit ein Anziehungspunkt für Kenner der japanischen Kultmarke weit über den Großraum Osnabrück hinaus.
Von 1914 bis 1918 dauerte der Erste Weltkrieg. Genau 100 Jahre später war für vier Jahre die Kunstinstallation „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“ von Volker Johannes Trieb an vielen Stellen in Osnabrück zu sehen: 32 Eichenholz-Blöcke aus dem Elsass, in denen noch Geschosse aus dem Krieg stecken, hat Trieb mit Zitaten aus Erich-Maria-Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ kombiniert.
Zum Abschluss hat der Künstler die Blöcke nun auf dem Markt aufstellen lassen. Vor der Kulisse von Rathaus und Marienkirche werden sie noch bis Mittwoch, 14. November, zu sehen sein.
Trieb plant Kunstobjekt im Deutschen Bundestag
Vom 10. November bis zum 6. Januar wird ein von Trieb initiiertes Kunstprojekt zum Ersten Weltkrieg im Deutschen Bundestag zu sehen sein. Für die Ausstellung, die denselben Namen trägt wie die in Osnabrück, hat je ein Künstler aus Staaten, die am Ersten Weltkrieg beteiligt waren, einen Holzblock, ähnlich den in Osnabrück gezeigten, gestaltet.
Foto: Die Zitate aus „Im Westen nichts Neues“ spiegeln die Katastrophe des Krieges wider. Die Holzblöcke sind noch bis zum 14. November auf dem Markt zu sehen. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein
Nicht nur, wie bereits üblich, wenn Sie von Scheinwerfern angestrahlt werden, sondern auch ganz von selbst leuchten ab sofort Polizisten in der Region. Die Leucht-Jacken sind Teil einer Erprobung, die richtungsweisend für eine neue landesweite Uniform sein könnte.
(ots) – Die Polizeidirektion Osnabrück testet seit Anfang November – vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln – mehrere neue Uniformteile. Darunter auch eine innovative Jacke, die über eine integrierte Beleuchtungseinrichtung verfügt. Im Rahmen der bis Ende Februar 2019 geplanten landesweiten Erprobungsphase, setzen die Polizeiinspektionen Aurich/Wittmund, Leer/Emden, Emsland/Grafschaft Bentheim und Osnabrück insgesamt zehn dieser sehr auffälligen Softshelljacken ein. Sie werden in den Städten bzw. Landkreisen Osnabrück, Nordhorn, Leer und Aurich eingesetzt – sowohl in städtischen- als auch in ländlichen Bereichen.
„Weil die neuen Einsatzjacken gerade bei Dunkelheit deutlich erkennbar sind, versprechen wir uns auch einen verbesserten Schutz für die Kolleginnen und Kollegen im Streifendienst“, so Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück.
Lampen in der Jacke können auch ausgeschaltet werden
Die in die Softshelljacke verbauten LED-Streifen lassen sich mittels Knopfdruck ein- und ausschalten. Des Weiteren kann hierrüber der Leuchtmodus innerhalb drei verfügbarer Leuchtstufen verändert werden. Die LED-Streifen verlaufen im vorderen Bereich der Jacke rechts- und linksseitig unterhalb des Jackenkragens. Auf der Rückseite sind zwei weitere LED-Streifen angebracht, die senkrecht verlaufen. Die Leuchteinrichtung soll die Sichtbarkeit der im Außendienst befindlichen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, insbesondere bei Dunkelheit verbessern und einen zusätzlichen Beitrag zur Eigensicherung der Beamten leisten.
Ab sofort auch Cops mit Basecap
Nicht nur die Softshelljacken werden das Aussehen der Beamtinnen und Beamten verändern. Ein funktionales und wetterfestes Basecap wird als Alternative zur eckigen Schirmmütze ebenfalls in der polizeilichen Praxis erprobt. Die neue Überziehschutzwesten ermöglicht es, viele Einsatzmittel wie Handschellen, Digitalfunkgeräte oder Smartphones, praktisch zu verstauen. Sie lässt sich außerdem, zum Beispiel für Schreibarbeiten, schnell aus- und wieder anziehen und trägt sich über der Kleidung angenehmer als darunter. Dabei ist der ballistische Schutz, der bisher immer unter der Uniform getragen wurde, bereits in der Weste integriert und ermöglicht ein hohes Maß an Sicherheit bei gleichzeitiger Beweglichkeit. Ein besonderes Augenmerk wurde bei der landesweiten Entwicklung von neuen Uniformteilen auf eine nach wie vor offene, zugängliche und bürgernahe Wirkung gelegt.
Zum Glück nur halbseitig und so, dass der Verkehr auch in beide Richtungen weiterrollen kann, wird die die von den Stadtwerken ab kommenden Montag, 12. November eingerichtete Straßensperrung vor dem Kaufhof an der Wittekindstraße.
Mit Beginn der Bauarbeiten wird die Wittekindstraße auf Höhe Galeria Kaufhof für zwei Wochen dann halbseitig gesperrt. Grund ist die Notfallreparatur eines defekten Kanalhausanschlusses. Der Verkehr wird in beide Richtungen einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.
Die Baustelle wird im Laufe des Montagvormittags eingerichtet. Die Arbeiten beginnen am Dienstag und werden in zwei Bauabschnitte unterteilt, um jederzeit eine separate Rechtsabbiegesspur in die Straße „Öwer de Hase“ und zum Parkhaus von Galeria Kaufhof aufrechterhalten zu können.
Kein Linksabbiegen in die Möserstraße möglich
Im ersten Abschnitt wird der Gehweg vor Galeria Kaufhof sowie die eigentliche Abbiegespur gesperrt. Im folgenden zweiten Abschnitt wird dann die Fahrspur in Richtung Neumarkt gesperrt. Vom Neumarkt kommend ist während der gesamten Dauer der Arbeiten ein Linksabbiegen in die Möserstraße in Richtung Parkhaus L+T nicht möglich. Als Umleitung ist eine Blockumfahrung über Goethering, Schlagvorder Straße und Möserstraße ausgewiesen.
Bauarbeiten unterhalb des Hase-Flussbetts
Die Stadtwerke-Netztochter rechnet mit einer Reparaturdauer von zwei Wochen. Grund ist die Lage des defekten Kanalhausanschlusses in einer Tiefe von 3,50 Meter und somit unterhalb des Flussbettes der in unmittelbarer Nähe verlaufenden Hase.
„Hätte, hätte…“ oder „was wäre wenn“… „Hätte“ der Landkreis Osnabrück eine seit Januar 2008 von der zuständigen EU-Kommission in Brüssel erlassenen bürokratischen Arbeitsauftrag zeitnah abgearbeitet, dann „wären“ die Hürden für das in direkter Nachbarschaft zum Ufer der Düte geplante Baugebiet in Hellern deutlich höher, das geht aus der Beantwortung einer Anfrage durch die Stadtverwaltung hervor.
So allerdings kommen die Mitglieder des Stadtrats darum herum unter den Augen der Öffentlichkeit förmlich darüber abzustimmen, ob ihnen die Belange eines ausgewiesenen Natur- und Landschaftsschutzgebietes weniger wichtig sind als der Neubau von Wohnungen.
Aus der schriftlichen Beantwortung einer Frage aus einem umfangreichen Fragenkatalog der Anliegergemeinschaft, den Stadtbaurat Frank Otte im Vorfeld der Informationsveranstaltung am Mittwoch erhielt, gehen interessante Einblicke in das zähe Wirken der Verwaltung hervor und wie die Bummelei des Landkreises den Osnabrücker Stadtrat vor einer unangenehmen Debatte bewahrt.
Die Antwort der Verwaltung, auf die sich unsere Redaktion bezieht, lag bei der Bürgerinformation in der Grundschule in Hellern an diesem Mittwoch aus und liegt unserer Redaktion vor.
Schutzwürdigkeit des Düteufers bereits 2005 offiziell festgestellt
Zu den zahlreichen Ungereimtheiten rund um das potentielle Baugebiet in Hellern gehört, dass das Flüsschen Düte seit mehr als 10 Jahren als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden soll. Nach Angaben der Anlieger wurde dieser Prozess sogar bereits vor 15 Jahren angestoßen.
Von Seiten der Osnabrücker Stadtverwaltung wird bestätigt, dass die Düte mit ihren Nebenflüssen bereits im Januar 2005 von der Bundesrepublik als FFH-Gebiet an die zuständige Kommission in Brüssel gemeldet wurde.
FFH-Gebiete sind spezielle europäische Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz, die dem Schutz von Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Lebensraumtypen (Habitaten) dienen, die in mehreren Anhängen zur FFH-Richtlinie aufgelistet sind und ein Teil des länderübergreifenden Natura-2000-Netzwerkes sind.
EU bearbeitete Meldung zum FFH-Schutzgebiet relativ fix
Nach der Meldung nach Brüssel vor 13 Jahren ging es in der EU-Bürokratie verhältnismäßig schnell, doch vor Ort in Osnabrück passierte danach offenbar erstmal nichts – bis heute.
„Bei dem Gebiet „Düte (mit Nebenbächen) blieb die Schutzerklärung bisher aus“, so die Antwort der Stadtverwaltung an die Helleraner Bürger. Allerdings ist es nicht so, dass das Versäumnis bei der Osnabrücker Stadtverwaltung zu suchen ist – obwohl die Düte zu weiten Teilen im Stadtgebiet fließt.
Zuständig für die Bearbeitung der im November 2007 von der EU-Kommission bestätigten und im Januar 2008 im Amtsblatt der Europäischen Union unter dem Aktenzeichen „L12/461“ veröffentlichten „Bestätigung der gemeinschaftlichen Bedeutung“ der Düte als FF-Schutzgebiet ist der Landkreis Osnabrück.
Mehr als 10 Jahre gingen ins Land, Verwaltungsmitarbeiter wurden versetzt, gingen in den Ruhestand, der Landrat wechselte… nichts passierte! Und dann wurden in Osnabrück die Wohnungen knapp und ein Acker am Düteufer geriet ins Visier der Planer.
Bald ein Neubaugebiet?
Landkreis Osnabrück nach 10 Jahren immer noch in Bearbeitung der EU-Vorgabe
Nach den am Mittwoch veröffentlichten Angaben der Stadtverwaltung Osnabrück wird im Kreishaus in Nahne derzeit nun aber doch eine entsprechende Verordnung ausgearbeitet – während bei der Stadtverwaltung Osnabrück im Dominikanerkloster bereits daran getüftelt wird, wie denn die Gestaltung der Neubauten aussehen könnte (bis zu dreigeschossig und mit Flachdächern).
Ein kurioses Kopf-an-Kopf Rennen der Bürokratie : Die einen Verwaltungsmitarbeiter mit dem von der EU vor mehr als 10 Jahren deutlich formulierten Auftrag die Natur zu schützen – die anderen Verwaltungsmitarbeiter mit der vom Stadtrat formulierten Vorgabe neuen Wohnraum zu schaffen, auch um den Preis zusätzlicher Versiegelung von Flächen, ausgerechnet in einem Überschwemmungsgebiet.
Doch selbst wenn die Landkreismitarbeiter wider erwarten doch noch zu einem Arbeitsergebnis gelangen sollten, oder es (rein hypothetisch) in den mehr als 10 Jahren, die sie dafür Zeit hatten, schon geschafft hätten, wäre dies noch nicht das Aus für die unter Verantwortung des grünen Stadtbaurats vorangetriebenen Neubaupläne am Kampweg.
Die Stadtverwaltung erläutert, dass das Planungsgebiet Kampweg selbst nicht im FFH-Gebiet liegt und auch nicht unmittelbar daran grenzt. „Der kleinste Abstand zum Gebiet beträgt ca. 180m“. Unabhängig wie schnell die Kollegen aus dem Kreishaus die seit 2008 vorliegenden Arbeitsauftrag doch noch erledigen, ist auch schon heute eine FFH-Verträglichkeitsprüfung durchzuführen. Diese Verträglichkeitsprüfung, auch das wird von den Gegnern des Neubaugebiets immer wieder kritisiert, wird zu zusätzlichen Gutachterkosten führen, obwohl vieles – wie das Hochwasserereignis von 2010 und eben hier die Nähe zu einem (wenn auch noch nicht offiziell ausgewiesenen) FFH-Schutzgebiet – auf der Hand liegt.
Wenn aber der Landkreis doch ein klein wenig schneller die Ausweisung des Düteufers zum Natur- oder Landschaftsschutzgebiet vorgenommen hätte, auch das erklärt die Stadtverwaltung den Anliegern, sähe die Lage doch anders aus: „Würde zum heutigen Zeitpunkt ein entsprechendes Schutzgebiet Bestand haben, würde eine Bauflächenentwicklung hier dem Schutzzweck entgegenstehen. Im Vergleich zu Ist-Situation käme dem Landschaftsschutz rechtlich gesehen somit ein höheres Gewicht im Rahmen der Abwägung mit dem öffentlichen Belang der Bauflächenentwicklung zu“, so die Formulierung der Stadtverwaltung.
Allerdings wäre auch eine erfolgreiche Ausweisung als Landschafts- oder Naturschutzgebiet noch kein absoluter Hinderungsgrund für die Neubaupläne.
Dann allerdings hätte der Rat der Stadt nach öffentlicher Debatte und unter öffentlicher Kontrolle einen Beschluss zu treffen, dass er „unter Abwägung aller Belange“ (Formulierung der Stadtverwaltung) der Bauflächenentwicklung gegenüber dem Schutz von Natur und Landschaft den Vorrang gibt. So allerdings bewahrt das Schneckentempo des Landkreises die im Osnabrücker Rathaus regierende „Regenbogenkoalition“, an der auch die Grünen beteiligt sind, davor sich offen gegen die Belange des Naturschutzes zu stellen – auch wenn außer Frage steht, dass die Kreisverwaltung doch noch irgendwann der bereits 2005 als FFH-Gebiet gemeldeten Düte einen Schutzstatus zuerkennen wird – spätestens seit Januar 2008 liegt dem Landkreis Osnabrück der dazu nötige Arbeitsauftrag aus Brüssel vor.
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Die Stelle auf einen Blick: Stellenumfang: Es handelt sich um eine Teilzeitbeschäftigung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 19,5 Stunden. Befristung:…… [weiter] Anbieter
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