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Schwerpunktkontrolle des Osnabrücker Radverkehrs

Symbolfoto: Fahrradweg.
Symbolfoto: Fahrradweg.

Die Osnabrücker Polizei und Bereitschaftspolizei führten am Mittwoch (15. Februar) zwischen 7 und 20 Uhr eine Schwerpunktkontrolle des Radverkehrs im Stadtgebiet durch. Der Fokus lag darauf, die Verkehrssicherheit von Radfahrenden zu erhöhen.

In dem Zeitraum wurden stationäre und mobile Kontrollen von insgesamt 25 Beamtinnen und Beamten durchgeführt. Durch eine aktuelle Unfallanalyse und Hinweisen von Bürgerinnen und Bürgern wurden die Kontrollen an bestimmten Orten festgelegt. Begangene Ordnungswidrigkeiten von Auto- und Fahrradfahrenden ahndete die Polizei und klärte über Fehlverhalten auf.

Insgesamt verzeichnete die Polizei 227 Fahrräder, 29 Pedelecs, zwölf E-Scooter sowie 49 Verstöße von kontrollierten Kraftfahrzeugen. Häufig sind die Nutzung von Handys, Halt- und Parkverstößen und das Unterschreiten des Seitenabstands beim Überholen von Radfahrenden aufgetreten.

AFP

Auswärtiges Amt tut sich schwer mit Bismarck-Porträt 

Foto: Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Auswärtige Amt tut sich schwer mit seinem umstrittenen Porträt des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck, welches bis November in der Zentrale in Berlin hing. Mittlerweile hat eine Kunstsachverständige des Ministeriums empfohlen, das Werk zu restaurieren, berichtet der „Spiegel“.

Wie lange das dauert, ist unklar. Es sei eine „nähere Begutachtung“ erforderlich, teilte das Auswärtige Amt mit. Über eine Anschlussverwendung ist noch nicht entschieden. Das Bild stammt von Franz Lenbach, Bismarcks Hausmaler. Als auf Betreiben von Staatssekretär Andreas Michaelis der Raum im November in „Saal der Deutschen Einheit“ umbenannt wurde, war das Gemälde abgehängt worden – eine hitzige Debatte folgte. Im Bonner Dienstsitz hängt derzeit eine Kopie des Porträts, die womöglich durch das Original ersetzt wird. In Berlin musste Bismarck drei unverfänglichen Architekturaufnahmen weichen. Sie zeigen den Bonner Dienstsitz, bis 1999 AA-Zentrale, das DDR-Außenministerium in Ost-Berlin sowie die aktuelle AA-Zentrale.

Eine Aufnahme stammt von dem Fotografen Peter Bialobrzeski, die anderen sind unbekannter Herkunft.

AFP

VW baut Nachhaltigkeitsbeirat um

Foto: VW-Werk am Mittellandkanal in Wolfsburg, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Gut sieben Jahre nach Auffliegen des Dieselbetrugs hat der VW-Konzern seinen eigens eingerichteten Nachhaltigkeitsbeirat wieder aufgelöst. Das Mandat des Gremiums, welches bis Ende 2022 lief, habe der Autobauer nicht verlängert, berichtet der „Spiegel“.

Aus dem von Oliver Blume geführten Konzern heißt es, aktuell werde ein Nachfolgegremium zusammengestellt, auch mit neuen Mitgliedern. Es solle sich stärker den Themen Transformation und Digitalisierung widmen. Beim Klimaschutz sei VW mittlerweile auf einem guten Weg. Der Beirat war 2016 gegründet worden, um VW bei Themen wie Integrität, Umweltschutz und nachhaltiger Mobilität zu beraten. Zu den Mitgliedern zählten unter anderem Margo Oge, Ex-Direktorin bei der US-Umweltbehörde EPA, Connie Hedegaard, frühere EU-Kommissarin für Klimaschutz, Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, sowie Gregor Kell, Gründungsdirektor der Uno-Initiative Global Compact. Noch 2020 teilte VW mit, man werde den Dialog „intensivieren“, der Beirat sei „Treiber und Korrektiv für unsere Strategie“. Bei dem früheren Vorstandschef Herbert Diess habe das Gremium stets Gehör gefunden, so der Eindruck von Mitgliedern. „Herr Diess hat sich für die Klimapolitik immer sehr interessiert“, sagte Ex-Beiratsmitglied Edenhofer. Als Diess im Sommer abgelöst wurde, reagierte Beiratssprecher Kell bestürzt: Man habe „mit großer Überraschung“ davon erfahren. Er selbst ist laut „Spiegel“ nun damit beauftragt, den Beirat neu aufzustellen. Er wird wohl kleiner ausfallen als bisher.

AFP

Wirtschaftsministerium hofft auf früheren Kohleausstieg im Osten

Foto: Wirtschaftsministerium, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeswirtschaftsministerium ist offenbar in Gesprächen mit dem ostdeutschen Energiekonzern Leag über einen früheren Ausstieg aus der Braunkohle in Ostdeutschland. „Ein auf 2030 vorgezogener Kohleausstieg im Osten muss besprochen werden“, sagte eine Sprecherin dem „Spiegel“.

Dies könne allerdings nur im Konsens entschieden werden, wie Robert Habeck (Grüne) bereits deutlich gemacht habe. Die tschechische Leag-Mutter EPH wollte gegenüber dem Magazin Gespräche „weder bestätigen noch dementieren“. Die Landesregierungen in Sachsen-Anhalt und Sachsen hatten sich bisher gegen ein vorgezogenes Ende der Braunkohleförderung ausgesprochen. Brandenburg wäre nur unter Auflagen dazu bereit. Ein 2020 verabschiedetes Gesetz sieht vor, erst 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Im Rheinischen Revier hatte sich Habeck indes mit der schwarz-grünen Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und dem Energiekonzern RWE im Oktober auf einen Ausstieg im Jahr 2030 geeinigt. Am 22. Februar besucht der Minister nach Informationen des „Spiegels“ den Kohle-Industriestandort Schwarze Pumpe in der Lausitz sowie die Leag.

AFP

Dax am Mittag weiter deutlich im Minus – Ölpreis sinkt stark

Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag deutlich im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr rangierte der Index bei rund 15.365 Punkten und damit 1,1 Prozent unter Vortagesschluss.

Entgegen dem Trend deutlich zulegen konnten am Mittag die Aktien von Mercedes-Benz. Klare Gewinne gab es zudem auch bei den Papieren von Zalando und MTU. Die größten Abschläge verzeichneten hingegen die Anteilsscheine der Deutschen Post, von Infineon und der Allianz. „Die europäischen Marktteilnehmer stehen derzeit vor dem Problem, die potenziellen Auswirkungen der zukünftigen Geld- und Zinsmarktpolitik der US-Fed, im Kontext zu der Wirtschaftsentwicklung in den USA mit Rückkopplungseffekten auf die europäischen Unternehmen, einordnen zu müssen“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Das ist kein leichtes Unterfangen, da die Marktteilnehmer derzeit die Äußerungen der US-Fed Vertreter nur mit sehr kurzen Halbwertszeit bedenken.“ Dadurch kämen die US-Aktienindizes nicht vorwärts und das „Sentiment“ an den internationalen Finanzmärkten färbe sich wöchentlich neu ein. In diesem Zusammenhang sei die „relative Kursstärke“ des Dax „äußerst bemerkenswert“, so Lipkow. Bei den Energiepreisen gab es unterdessen am Mittwoch wieder viel Bewegung. Der Ölpreis sank noch stärker als am Morgen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 83,08 US-Dollar. Das waren 2,06 Dollar oder 2,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Nach unten ging es auch für den Gaspreis: Eine Megawattstunde zur Lieferung im März kostete am Mittag rund 50 Euro und damit vier Prozent weniger als am Vortag.

AFP

Schmuck und EC-Karte entwendet: Falscher Polizist und falscher Stadtwerke-Mitarbeiter bestehlen 84-Jährige

(Symbolbild) Polizei / Foto: Dieter Reinhard
(Symbolbild) Polizei / Foto: Dieter Reinhard

Am vergangenen Freitag (10. Februar) kam es zu einem Betrugsfall in der Osnabrücker Ebertallee. Eine 84-jährige Frau wurde von einem angeblichen Stadtwerkemitarbeiter sowie einem angeblichen Kriminalpolizisten bestohlen. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen.

Gegen 13:20 Uhr klingelte es an der Haustür der Osnabrückerin an der Ebertalle im Schinkel. An der Tür stand eine männliche Person, die sich als Mitarbeiter der Stadtwerke auswies. Der Mann gab an, dass bei Bauarbeiten eine Wasserleitung beschädigt worden sei und man deshalb zur Überprüfung in die Wohnung der 84-Jährigen müsse.

Die Dame gewährte dem angeblichen Mitarbeiter daraufhin den Zutritt in die Wohnung. Der Stadtwerkemitarbeiter forderte die 84-Jährige danach auf, ihre Goldringe abzulegen, um einen möglichen Stromschlag zu vermeiden. Dieser Aufforderung kam die Dame nach. Nach kurzer Zeit traf eine weitere männliche Person ein, die sich als Kriminalbeamter ausgab. Dieser nahm den Mitarbeiter der Stadtwerke fest und fixierte ihn am Boden. Anschließend erfragte der angebliche Polizeibeamte sämtliche Informationen bezüglich der Kontodaten der 84-Jährigen. Danach verließen die beiden Männer die Wohnung.

Schmuck und EC-Karte entwendet

Als die Geschädigte dann bemerkte, dass ihr Schmuck und ihre EC-Karte entwendet wurden, verständigte sie die Polizei. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es bereits 20 Minuten vor dem Diebstahl, gegen 13 Uhr, zu einer versuchten Tat kam. In der Rotenburger Straße, nur knapp zwei Kilometer von der Ebertallee entfernt, klingelten zwei angebliche Mitarbeiter der Stadtwerke an der Haustür eines 80-Jährigen. Dieser verweigerte jedoch den Zutritt und drohte mit der Polizei. Beide Männer entfernten sich daraufhin und fuhren mit einem silbernen Kleinwagen mit Bremer Zulassung davon.

Täter werden gesucht

Täter 1 – Mitarbeiter der Stadtwerke:

  • Südeuropäisches Erscheinungsbild
  • Ca. 1,60m groß
  • Ca. 20 Jahre alt
  • Schwarze Haare mit Undercut
  • Kleidung: graue Jacke, schwarze Trainingshose
  • Sprache: gebrochenes Deutsch mit Akzent

Täter 2 – Kriminalpolizist:

  • Ca. 1,60m groß
  • Ca. 40 bis 45 Jahre alt
  • Dunkler Teint
  • Kräftige Statur
  • Kleidung: dunkelblaue Jacke, dunkle Hose
  • Sprache: akzentfreies Hochdeutsch

Wer Hinweise zu der Tat geben kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, meldet sich bitte unter 0541/327-2115.

Polizei warnt vor Betrügern

Die Polizei nimmt diese Sachverhalte zum Anlass, vor falschen Mitarbeitern der Stadtwerke und falschen Polizeibeamten zu warnen. Immer wieder kommt es zu ähnlichen Betrügereien, bei denen die Täter diese oder andere Rollen einnehmen und so das Vertrauen der Geschädigten ausnutzen. Die Polizei rät dazu, keine Fremden in die Wohnung zulassen und keine Angaben zu Vermögensverhältnissen, auch nicht telefonisch, preiszugeben. Bei Zweifeln können Sie angegebene Informationen bei der Polizei oder bei den Stadtwerken überprüfen und bestätigen lassen.

AFP

Lebendiges Osnabrück: Neues Quartier im Stadtteil Fledder geplant

Großdreherei / Foto: © The Real Creators
Blick in die ehemalige Großdreherei in Halle 4 / Foto: © The Real Creators

Im Stadtteil Fledder soll anstelle des ehemaligen Magnum-Areals ein Quartier entstehen, das Produktion und Wohnen zusammenbringt. Das Ziel: Eine nachhaltige Transformation zu einem „urbanen Lebens- und Arbeitsraum“.

An der Bessemerstraße im Osnabrücker Stadtteil Fledder ist das 15,5 Hektar große ehemalige Gelände der IAG Magnum GmbH. Neben der Skatehall soll in der Nähe zum Hauptbahnhof, der Innenstadt und dem Lokviertel ein urbanes Quartier entstehen, das Produktion und Wohnen zusammenbringt. „Mir ist wichtig, dass in Osnabrück an diesem Ort ein lebenswertes und bunt gemischtes Ensemble heranwächst“, so Oberbürgermeisterin Katharina Pötter.

Karte Magnum-Areal/ Foto: © Stadt Osnabrück
Karte Magnum-Areal/ Foto: Stadt Osnabrück

Sieben europaweite Planungsteams zur Wettbewerbsteilnahme eingeladen

Die Eigentümer des Grundstücks GMH Real Estate Bessemerstraße GmbH, haben erfahrene Planungsteams zu einem städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb eingeladen. Ab sofort und bis zum Sommer 2023 können die Teams Entwürfe hervorbringen. „Das Areal wird für Osnabrück durch einen ausgeprägten Grünstreifen auch eine bedeutende Naherholungs- und – bedingt durch die Kaltluftschneise – eine wirksame Klimafunktion erhalten“, so Pötter.

Vielseitige Nutzung des Gebiets

Geschäftsführerin der GMH-Gruppe Dr. Anne-Marie Großmann beschreibt, dass sie „zeigen wollen, dass Wohnen und Produktion, Handwerk und Handel sowie Freizeit und Kultur zusammenwachsen und eine neue Urbanität begründen können – eng verbunden mit nachhaltiger Mobilität auf Quartiersebene.“ Sie betont: „Wir als Eigentümer dieser innenstadtnahen Fläche stehen hinter dieser Transformation und wollen die Chance nutzen, um wieder Leben an den Standort zu bringen.“ Neben einer urbanen Mischung aus Produktionsstätten sollen sich dort ebenfalls moderne Konzepte für Start-ups, Handwerk und Gewerbe, freizeit- und sozialorientierten Angeboten sowie zukunftsgerichteten, sozial ausgewogenen und bezahlbaren Wohnformen finden lassen.

AFP

Einschränkungen bis Ende Mai: Sanierungsarbeiten auf der Autobahn 30

Sperrung auf der Autobahn (Symbolbild)
Sperrung auf der Autobahn (Symbolbild)

Die Autobahn Westfalen saniert auf der A30 zwischen den Anschlussstellen Salzbergen und Schüttorf-Nord die Fahrbahn. Deshalb kommt es ab Montag (20. Februar) bis voraussichtlich zum 30. Mai auf einer Länge von rund sieben Kilometern in beiden Fahrtrichtungen zu Einschränkungen.

Die Arbeiten starten mit vorbereitenden Maßnahmen für die Herstellung von Mittelstreifenüberfahrten. Dabei stehen vorerst weiterhin zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung. „Ab dem 6. März wird der Verkehr Richtung Amsterdam bis zum Ende der Baumaßnahme stets auf einer Fahrspur mit einer Breite von 3,5 Metern geführt. Das Tempo ist hier auf 80 km/h reduziert. In Fahrtrichtung Hannover stehen weiterhin durchgehend zwei Fahrstreifen mit einer Breite von 3,5 Metern für den Haupt- und 3,0 Metern für den Überholfahrstreifen zur Verfügung. Hier beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h“, erklärt Jakob Brenner, Projektleiter bei der Autobahn Westfalen in der Außenstelle Osnabrück. Im Verlauf der Baumaßnahme wechselt die Verkehrsführung dann häufiger.  

Mit diesen Einschränkungen muss gerechnet werden:

  • 6. März bis 17. Mai: Vollsperrung der Anschlussstelle Salzbergen in Fahrtrichtung Amsterdam
  • 22. März bis 30. Mai: Vollsperrung der Anschlussstelle Salzbergen in Fahrtrichtung Hannover
  • 22.März bis 17. Mai: Sperrungen im Autobahnkreuz Schüttorf an vier Wochenenden

Alle Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert.

Gebaut wird mit Tempo rund um die Uhr

Die Autobahn Westfalen baue die neue Fahrbahndecke im Eiltempo ein, damit die Autobahn schnellstmöglich wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehe. „Gearbeitet wird im Fließbandverfahren in drei Schichten nonstop – sowohl an Werktagen als auch an den Wochenenden“, so Brenner. Eine ausgefeilte Logistik sorgt dafür, dass in Spitzenzeiten 50 Lkw pro Stunde vorfahren, um Asphaltmischgut anzuliefern. Von Oktober bis Dezember 2022 wurde bereits in einem ersten Bauabschnitt die Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Rheine-Nord und Salzbergen saniert. Insgesamt investiert die Autobahn Westfalen rund 11 Millionen Euro in die Sanierung der rund 14 Kilometer langen Strecke zwischen Rheine-Nord und Schüttorf-Nord.

AFP

Gute Nachricht des Tages: BINGO! verteilt kostenlos 10.000 Nistkästen in Niedersachsen

ModeratorMichael Thürnau freut sich: 10.000 kostenlose Nistkästen verteilen die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung und BINGO! - Die Umweltlotterie von LOTTO Niedersachsen / Foto: Carina Niemeyer
Moderator Michael Thürnau freut sich: 10.000 kostenlose Nistkästen verteilen die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung und BINGO! - Die Umweltlotterie von LOTTO Niedersachsen / Foto: Carina Niemeyer

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Mit 10.000 kostenlosen Bausätzen für Nisthilfen leisten die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung und BINGO! – Die Umweltlotterie von LOTTO Niedersachsen gemeinsam mit allen umweltinteressierten Bürgern einen wichtigen Beitrag zum aktiven Natur- und Umweltschutz in Niedersachsen.

Jeder Interessierte mit Wohnsitz in Niedersachsen kann sich bis zum 28. Februar 2023 unter www.bingo-umweltlotterie.de/nistkasten für die postalische Lieferung eines kostenlosen Nistkasten-Bausatzes registrieren und pünktlich zur Brut- und Setzzeit neuen Wohnraum für Höhlenbrüter im heimischen (Schreber-)Garten schaffen. Sollten sich am Ende der Registrierungsphase mehr als 10.000 Personen für einen Nistkasten-Bausatz vorgemerkt haben, entscheidet das Los.

Anzahl der Brutvögel in Osnabrück nimmt stark ab

„Als niedersächsisches Unternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung und setzen uns gerne aktiv für eine nachhaltige Zukunft in unserem Bundesland ein. Unser Ziel ist es, stets verlässlich, verantwortungsvoll und nachhaltig zu handeln“, erläutert Axel Holthaus, Geschäftsführer von LOTTO Niedersachsen. Sven Osthoff, ebenfalls Geschäftsführer von LOTTO Niedersachsen ergänzt: „Unsere Vision ist es, Deutschlands nachhaltigster Glücksspielanbieter zu sein. Nachhaltigkeit im Sinne einer Grundhaltung ist fest in unserem Wertegerüst verankert. Dies ist keine Aufgabe, die zu einem Zeitpunkt abgeschlossen ist – sie muss täglich gelebt werden und entwickelt sich ständig weiter.“

Die Anzahl der Brutvögel nimmt in der niedersächsischen Landschaft stark ab. Jeden Frühling machen sich Vogelpärchen aller Art auf die Suche nach geeigneten Nistplätzen. Doch weil z. B. in Parks und Wäldern alte und morsche Bäume abgeholzt werden, Totholz in Hecken fehlt, Kopfweiden und Streuobstwiesen vielerorts verschwinden und neue Häuser immer geschlossener gebaut werden, fehlt vielen Vögeln ein geeigneter Platz zum Nestbau. „Das Aufhängen von künstlichen Nisthilfen ist eine geeignete Möglichkeit, um aktiven Artenschutz zu betreiben und die Ansiedlung von verschiedenen Vogelarten zu fördern. Wir freuen uns, gemeinsam mit allen niedersächsischen Bürgern und LOTTO Niedersachsen dieses wichtige Umweltprojekt umsetzen und unsere gefiederten Freunde unterstützen zu können“, freut sich Karsten Behr, Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.

Bausätze werden auch in Osnabrück angefertigt

Das für die BINGO!-Nisthilfen verwendete Holz entspricht den hohen Standards für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Die Bausätze wurden von der gemeinnützigen GmbH Lernstandort Noller Schlucht in Osnabrück und den Hannoverschen Werkstätten exklusiv für dieses Projekt angefertigt.

Tipps für das Aufhängen von Nisthilfen:

  • Ob im heimischen Garten oder auf dem Balkon – die Höhlenbrüter (z. B. Meisen) freuen sich an beiden Orten über ihr neues Zuhause. Sollte es nicht das eigene Grundstück sein, müsste der Eigentümer vor dem Anbringen einer Nisthilfe um Erlaubnis gebeten werden.
  • Der Nistkasten sollte leicht nach vorne geneigt aufgehängt werden, damit kein Regenwasser in das Innere gelangt.
  • Das Einflugloch sollte am besten nach Osten oder Südosten ausgerichtet sein, sodass der Nistkasten nicht der Wetterseite und praller Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.
  • Zur Befestigung an Bäumen eignen sich rostfreie Alu-Nägel oder feste Drahtbügel, die den Baum und dessen Rinde nicht beschädigen.
  • Auf einer Höhe von zwei bis drei Metern ist der Vogel-Nachwuchs gut vor Fressfeinden geschützt.
  • Nisthilfen sollten zur Brut- und Setzzeit spätestens im März aufgehängt werden.
AFP

Bericht: BND-Affäre brisanter als bisher bekannt

Foto: Bundesnachrichtendienst, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Fall eines mutmaßlichen Spions beim Bundesnachrichtendienst (BND) ist offenbar brisanter als bisher bekannt. Der russische Geheimdienst FSB habe im vergangenen Herbst versucht, über den mittlerweile festgenommenen BND-Mitarbeiter Carsten L. Positionsdaten von Artillerie- und Flugabwehrstellungen der ukrainischen Armee zu beschaffen, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen.

Den Ermittlungen zufolge soll der FSB den BND-Agenten über einen Mittelsmann beauftragt haben, beim BND möglichst exakte GPS-Daten der von den USA gelieferten Mehrfachraketenwerfern und von Berlin gelieferten Luftabwehrsystemen abzuschöpfen und zu übergeben. Es sei eher unwahrscheinlich, dass solche Daten weitergereicht wurden, zitiert das Magazin mit dem Fall vertraute Personen. Der mutmaßliche Auftrag spiegelt die Situation an der Front wider. Im Herbst waren der ukrainischen Armee Geländegewinne gelungen – auch dank der gelieferten Raketenwerfer.

Generalbundesanwalt Peter Frank ermittelt gegen L. und den Mittelsmann wegen des Verdachts auf Landesverrat. Beide sitzen in Untersuchungshaft.

AFP