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Stadtwerke versprechen Energietarifsenkungen

Foto: Stadtwerke, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Stadtwerke versichern, gesunkene Preise für Energie zügig an die Endverbraucher weiterzugeben. „Selbst wenn es zu Verzögerungen bei der Umsetzung der Energiepreisbremsen kommen sollte: Alle werden ihre Entlastungen bekommen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Ingbert Liebing, der „Bild“ (Samstagausgabe).

Daran würden die Stadtwerke „mit Herzblut und mit Hochdruck“ für ihre Kunden arbeiten. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte zuvor der „Bild“ (Freitagausgabe) gesagt, Energieversorger sollten die Situation nicht für „Sondergewinne“ ausnutzen und sinkende Marktpreise an die Kunden weitergeben. Liebing antwortete, die Stadtwerke fühlten sich von der Mahnung des Bundeskanzlers „nicht angesprochen“. Der Bundeskanzler wisse sicherlich, „dass Stadtwerke kommunal verankert sind und sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen“, sagte der VKU-Chef. Die Aussage des Bundeskanzlers sei „etwas unglücklich, weil sie alle Energieunternehmen pauschal unter Verdacht stellt – ausgerechnet die Unternehmen, die mit den Entlastungen via Preisbremsen jetzt eine staatliche Aufgabe übernehmen müssen“. Es werde weitere Preissenkungen geben, „sobald die Handelspreise langfristig und nachhaltig sinken und es ihre Beschaffungsstrategie erlaubt“, sagte Liebing.

AFP

EU-Staaten einigen sich auf zehntes Sanktionspaket gegen Russland

Foto: EU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Zum Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine haben sich die Staaten der Europäischen Union auf ein zehntes Sanktionspaket geeinigt. Das gab der Schwedische Vorsitz des Rats der Europäischen Union bekannt.

Das Paket umfasse unter anderem verschärfte Ausfuhrbeschränkungen für Güter und Technologien mit „doppeltem Verwendungszweck“, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind. Zudem sollen „gezielte restriktive Maßnahmen“ gegen Personen und Einrichtungen ergriffen werden, die den Krieg unterstützten, Propaganda verbreiteten oder Drohnen an Russland lieferten, hieß es. Als weiterer Punkt werden Maßnahmen gegen russische Desinformation genannt. „Die EU steht geschlossen an der Seite der Ukraine und des ukrainischen Volkes“, schreibt die Ratspräsidentschaft.

„Wir werden die Ukraine so lange unterstützen, wie es nötig ist.“

AFP

1. Bundesliga: Mainz gewinnt gegen Mönchengladbach

Foto: Robin Zentner (Mainz 05), über dts Nachrichtenagentur

Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der 1. FSV Mainz 05 gegen Borussia Mönchengladbach 4:0 gewonnen. Damit rückt Mainz auf Tabellenplatz sieben vor, Mönchengladbach fällt auf den neunten Platz zurück.

Mönchengladbach konnte in der Partie einen deutlich höheren Ballbesitz aufweisen als Mainz, wandelte diesen jedoch nicht in Tore um. Die Mainzer hingegen spielten deutlich aggressiver und effektiver: In der 25. Minute gelang Lee Jae-sung ein Treffer, Marcus Ingvartsen und Ludovic Ajorque erhöhten in der 49. Minute sowie in der 72. Minute. In der dritten und letzten Minute der Nachspielzeit erzielte schließlich Nelson Weiper das 4:0.

AFP

US-Börsen verlieren deutlich – Inflationsängste wieder stärker

Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag kräftig nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 32.817 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 3.970 Punkten 1,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 11.970 Punkten 1,7 Prozent im Minus. Die Zinsängste haben die US-Börsen wieder fest in der Hand. Nachdem der Kernpreisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE-Deflator) im Januar im Jahresvergleich überraschend um 4,7 Prozent gestiegen ist (Vormonat: 4,6 Prozent), rechnen Anleger mit höheren Zinsschritten durch die US-Zentralbank Federal Reserve. Denn auch Fed-Chef Jerome Powell war zuletzt eigentlich davon ausgegangen, dass die Inflation den Rückzug angetreten hat.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte derweil am Freitagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,0547 US-Dollar (-0,46 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9482 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.811 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 55,22 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,28 US-Dollar, das waren 1,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

AFP

Baerbock kritisiert Chinas Ukraine-Positionspapier

Foto: Ukrainische Flagge auf dem Parlament in Kiew, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Nach ihrer Rede vor dem UN-Sicherheitsrat hat Annalena Baerbock das Positionspapier der chinesischen Vertretung zum Krieg in der Ukraine kritisiert. China habe „eine Verantwortung als Mitglied des Sicherheitsrates“, sagte Baerbock dem ZDF Heute-Journal.

„Man hat ja nicht nur ein Recht, ein Vetorecht, alles zu blockieren, sondern es ist eigentlich die Aufgabe des Sicherheitsrats, für Weltfrieden zu sorgen. Und wenn der jetzt blockiert ist, dann ist es umso wichtiger, dass die Weltgemeinschaft, alle anderen Staaten der Welt, eben diesen Friedensplan jetzt vorgelegt haben.“ Am Donnerstag hatte die UN-Generalversammlung eine Resolution verabschiedet, die Russland zum Truppenabzug auffordert. China hatte sich dabei enthalten und stattdessen ein eigenes Positionspapier vorgelegt. Baerbock begrüßte die Forderungen Chinas im Positionspapier, dass es zu keiner nuklearen Eskalation kommen dürfe. Zugleich mache das Papier aber auch deutlich, was China auslässt: „Es benennt eben nicht den Angreifer, den Aggressor Russland. Es sagt nicht, dass natürlich die Ukraine gemäß der UN-Charta ein Recht auf Selbstverteidigung hat. Es benennt noch nicht mal diese furchtbaren Kriegsverbrechen, dieses Morden, dieses Sterben von Tausenden von Angriffen auf Schulen, auf Krankenhäuser“, sagte die deutsche Außenministerin. „Es gibt einen Friedensplan, den wir gestern gemeinsam mit 140 Staaten verabschiedet haben, der deutlich macht: das Bomben muss aufhören. Die Soldaten von russischer Seite müssen zurückgezogen werden.“ Russland habe sich vor einem Jahr entschieden, die Friedensordnung Europas zu verlassen, und „diesen brutalen Krieg angefangen“, so Baerbock. „Es kann sich jeden Tag neu entscheiden, wieder für Frieden. Und dafür werben wir weiter jeden Tag und jede Nacht.“

Zugleich stellte die Außenministerin Richtung China noch einmal klar: „Was wäre denn gewesen, wenn wir einfach unsere Augen zugemacht hätten? Dann hätte es noch mehr Mariupols, noch mehr Vergewaltigungen, noch mehr Verschleppungen von Kindern gegeben.“ Man habe im letzten Jahr durch intensive diplomatischen Bemühungen und durch die Unterstützung des Internationalen Roten Kreuzes weitere schlimme Gräueltaten verhindern können, sagte Baerbock. „Aber ja, wir werden weiter an der Seite der Ukraine stehen, bis sie endlich auch wieder im kompletten Land in Frieden und in Freiheit leben kann.“

AFP

2. Bundesliga: Düsseldorf gewinnt gegen Braunschweig

Foto: Matthias Zimmermann (Fortuna Düsseldorf), über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Am 22. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat Fortuna Düsseldorf gegen Eintracht Braunschweig 3:1 gewonnen. Schon in der ersten Minute gelang es Dawid Kownacki, Düsseldorf in Führung zu bringen.

Christoph Klarer legte in der 25. Minute nach. Braunschweig blieb zwar aktiv und konnte einen hohen Ballbesitz verzeichnen. Doch das einzige Tor für die Mannschaft zählt nach VAR-Auswertung als Eigentor des Düsseldorfer Torwarts Florian Kastenmeier, der in der 62. Minute eigentlich ein Tor durch Robin Krauße verhindern wollte. Jona Niemiec erzielte schließlich für Düsseldorf das 3:1.

Im parallel laufenden Spiel gewann der Karlsruher SC gegen Jahn Regensburg 1:0. Damit rücken Düsseldorf und Karlsruhe auf die Plätze fünf und zehn der Tabelle vor. Braunschweig und Regensburg verharren auf den Plätzen 14 und 17.

AFP

Friedenskette: 25.000 Menschen auf 50 Kilometern für den Frieden

Friedenskette 23 in Hasbergen
Friedenskette23 in Hasbergen. / Foto: Pohlmann

Am Freitagnachmittag (24.02.2023) haben sich zahlreiche Menschen zwischen Osnabrück und Münster zu einer Friedenskette zusammengeschlossen.

Nach Angaben der Veranstalter, der Osnabrücker Friedensinitiative und dem Friedensforum Münster nahmen 25.000 Menschen an der Aktion teil.

In Ladbergen, etwa an der Grenze zwischen dem Osnabrücker Land und dem Münsterland reichten sich Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Klaus Rosenau, Bürgermeister aus Münster, die Hände.

In Ladbergen, an der Grenze zwischen Osnabrücker Land und Münsterland, nehmen sich Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (vierte von rechts) und der Münsteraner Bürgermeister Klaus Rosenau beim Kettenschluss an die Hand. Mit dabei sind Landrätin Anna Kebschull, Initiatorin Sabina Koerner und Hans-Gert Pöttering, Ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, sowie Bürgermeister der Region.
In Ladbergen, an der Grenze zwischen Osnabrücker Land und Münsterland, nehmen sich Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (vierte von rechts) und der Münsteraner Bürgermeister Klaus Rosenau beim Kettenschluss an die Hand. Mit dabei sind Landrätin Anna Kebschull, Initiatorin Sabina Koerner und Hans-Gert Pöttering, Ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, sowie Bürgermeister der Region. / Foto: Stadt Osnabrück, Janin Arntzen

„Frieden ist nicht selbstverständlich“, sagt Katharina Pötter, „ich bin sehr stolz auf die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, dass sie für die Menschen, die Krieg ertragen müssen, ein Zeichen setzen.“ Die Kette schloss sich am ersten Jahrestag des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine. „Gerade heute ist es wichtig, den Ukrainerinnen und Ukrainern zu zeigen, dass wir als Friedensstadt solidarisch mit ihnen sind.“

Auf 50 Kilometern standen Männer, Frauen und Kinder an der Straße, bildeten eine Kette, hielten eine Schweigeminute ab und sangen gemeinsam „Give peace a chance“ von John Lennon.

AFP

Scholz will IWF-Unterstützungsprogramm für die Ukraine

Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Zum Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für ein internationales Wiederaufbauprogramm ausgesprochen. Nach einer Videokonferenz der G7-Staats- und Regierungschefs auf Einladung von Japans Premierminister Fumio Kishida sagte Scholz: „Wir sind uns im G7-Kreis einig, dass der Internationale Währungsfonds ein Unterstützungsprogramm für die Ukraine auf den Weg bringen sollte. Und obwohl der Krieg unvermindert tobt, denken wir schon jetzt an den Wiederaufbau dieses schwer zerstörten Landes.“

Der Wiederaufbau der Ukraine werde eine Generationenaufgabe, sagte er. „Unser Ziel ist es, kluge Verfahren zu entwickeln und eine dauerhafte Unterstützung des Wiederaufbaus durch internationale Finanzinstitutionen und privates Kapital zu schaffen.“ Der Kanzler sieht die Verantwortung für die Beendigung des Krieges bei Russland.

„Dieser Krieg ist Putins Krieg. Russland hat es in der Hand, diesen Krieg, der bereits zehntausende Tote gekostet und unendliches Leid gebracht hat, sofort zu beenden, indem es die Kämpfe einstellt und Truppen zurückzieht.“ Die ukrainische Bevölkerung zahle „den höchsten Preis für Russlands, Unrecht und Brutalität“, so Scholz. „Doch die ganze Welt leidet unter der russischen Aggression.“

AFP

In eigener Sache: Warum wir immer nur über die Ukraine schreiben + Friedenskette

Friedenskette 23 zwischen Osnabrück Hellern und Hasbergen
Friedenskette 23 zwischen Osnabrück Hellern und Hasbergen. / Foto: Pohlmann

„Was ist mit all den anderen Kriegen, dem Erdbeben in der Türkei (Anmerkung der Redaktion: auch in Syrien bebte die Erde), dem Klimawandel und was es sonst noch an schlimmen Dingen gibt, über die es sicherlich zu berichten lohnt?“

Immer wieder – und gerade heute, am ersten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine – werden solche als Frage verpackten Vorwürfe gegen unsere Redaktion laut.

Eine Kommentar von Heiko Pohlmann

Nur fehlt diesen Vorwürfen in weiten Teilen die Grundlage. Es ist mehr so ein „gefühltes“ angebliches Unrecht, dass wir „immer nur über die Ukraine“ berichten.
Wer über unsere Suchfunktion zum Beispiel nach „Erdbeben Türkei„, „Hunger Welt“ oder „Klimakatastrophe“ sucht, findet Dutzende Artikel zu den jeweiligen Themen auf HASEPOST.de.

Es ist aber nun mal so, dass gerade der Krieg in der Ukraine eine besondere Bedeutung auch für unser Leben hat. Beispielhaft ist ein aktueller Artikel, der heute bei uns erschienen ist. Er liefert eigentlich schon die Antwort auf die Frage, warum derzeit so viel über die Ukraine geschrieben wird: 4.000 ukrainische Flüchtlinge im Landkreis Osnabrück.
Keine Krise und kein Krieg ist uns so nahe – menschlich wie geografisch –, wie das, was da gerade einmal etwas mehr als einen halben Tag Autofahrt von unserer Haustür passiert.

Die Entfernung bis zu den Schlachtfeldern, auf denen aktuell jeden Tag Hunderte junge Russen und Ukrainer sterben, ist geringer als die Distanz vom FMO bis nach Mallorca!
Noch vor wenig mehr als einem Jahr begegneten wir noch feiernd am Ballermann vielleicht genau den jungen Russen und Ukrainern, die sich jetzt auf den Schlachtfeldern gegenüberstehen.

Es ist ein Fakt, dass uns die Ukraine und die Flüchtlinge aus der Ukraine, die jetzt in unserer Stadt und der Region leben, emotional aber auch organisatorisch umtreiben.
Wenn binnen weniger Monate mehr als 4.000 Menschen allein zu uns in die Region Osnabrück kommen, mit ihren Sorgen und Nöten im Gepäck, dann ist es nur natürlich, dass es zahlreiche Nachrichten zum Thema gibt.

Und auch die Drohungen des russischen Diktators sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Dennoch müssen wir alle aufpassen, dass russischstämmige Osnabrücker, die oft schon seit Jahrzehnten und inzwischen dritter Generation Osnabrücker sind, nicht in Sippenhaft für Putins „Spezialoperation“ genommen werden.

Auch deswegen haben sich heute Tausende Menschen aus der Region zwischen den beiden Friedensstädten Münster und Osnabrück – trotz teilweise strömenden Regens – die Hand gereicht und endlich Frieden gefordert.
„Friede“ war das zentrale Thema auf zahlreichen Plakaten, die ich heute gesehen habe. Nicht die Panzer und schweren Waffen, die von Politikern – allen voran der Grünen – immer wieder gefordert werden und die doch nur dafür sorgen werden, dass sich dieser Krieg immer weiter in die Länge zieht und Tag um Tag noch mehr junge Menschen aus Russland und der Ukraine den frühen Tod beschert.

Mir hat diese Friedenskette Hoffnung gegeben. Da war mehr Menschlichkeit und Betroffenheit und Wille zum Frieden zu sehen, als bei all den Scharfmachern – egal ob diese in Moskau, Kiew, Washington oder den Parteizentralen und im Bundestag in Berlin sitzen, oder am Handydisplay, um dumme Kommentare bei Facebook abzusondern.

Und nein, wir werden nicht aus der Ukraine bezahlt, wie uns ein Leser erbost bei Google als Ein-Stern-Bewertung hinterließ – verbunden mit der Lüge, er sei wegen einer kritischen Nachfrage gesperrt worden (tatsächlich waren es handfeste Beleidigungen gegen die Redaktion und Menschen aus der Ukraine).

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Wir freuen uns übrigens über Bewertungen bei Google (hier über diesen Link), auch wenn wir nicht immer jeder Meinung gerecht werden.


Hier finden Sie alle bislang erschienenen Meinungsbeiträge.

[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie es bis hier ganz unten geschafft haben. Ein paar Zeilen weiter finden Sie noch den obligatorischen Hinweis, dass gekennzeichnete Meinungsbeiträge stets ausschließlich die Meinung des Autors wiedergeben. Aber ich möchte diesem förmlichen Disclaimer noch etwas hinzufügen. Natürlich haben Sie, wie auch ich und jeder andere Leser, eine eigene Meinung. Vielleicht weicht Ihre Meinung fundamental von diesem oder einem anderen bei uns veröffentlichten Kommentar ab, vielleicht stimmen Sie aber auch vollkommen zu oder aber Ihre Meinung ist „irgendwo dazwischen“.
Vielleicht kann ein Kommentar in der Hasepost dabei helfen, neue Gedanken zu denken oder bestehende An- und Einsichten nochmals zu überdenken, dann haben wir und unsere Autoren etwas richtig gemacht und ganz generell zum Denken angeregt.

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (C. G Jung)
Bitte denken Sie mehr, Ihr Heiko Pohlmann.


Als Kommentar, Kolumne, Meinungsbeitrag oder Satire gekennzeichnete Beiträge geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors wieder, nicht die der gesamten Redaktion.

Titelfoto: Screenshot Twitter..

AFP

Ukrainischer Vize-Außenminister Melnyk erwartet deutsche Kampfjet-Zusage

Eurofighter Luftwaffe
Eurofighter der Bundesluftwaffe (Symbolbild, Archiv Hasepost)

Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende ukrainische Außenminister Andrij Melnyk ist ungeachtet der jüngsten Äußerungen von Bundeskanzler Olaf Scholz davon überzeugt, dass Deutschland am Ende auch zur Lieferung von Kampfjets an sein Land Ja sagen wird.

Melnyk sagte am Freitag dem TV-Sender „Welt“ zur Aussage des Kanzlers, dass die Kampfjet-Debatte keinen Sinn mache: „Was für mich zählt, ist, dass der Bundeskanzler kein Nein gesagt oder eine rote Linie gezeichnet hat.“

Scholz habe nur gemeint, dass sich die Frage gegenwärtig nicht stelle. Melnyk sagte weiter: „Ich bin zuversichtlich, dass am Ende des Tages die Erkenntnis kommt, dass politisch betrachtet die Unterstützung auch mit Flugzeugen und mit Langstreckenraketen notwendig ist, um die (von Russland besetzten) Gebiete schnell zu befreien und Millionen Ukrainern zu helfen.“

Der ehemalige ukrainische Botschafter in Deutschland bekräftigte die Position der Ukraine, dass die bisherigen militärischen Hilfen nicht ausreichten, „um das große Ziel der Ukraine, alle eroberten Gebiete möglichst noch in diesem Jahr zu befreien, zu erreichen“. Dafür brauche es „ganz bestimmt Kampfjets“.

Lobende Worte fand Melnyk für den neuen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius. Entscheidungen, die seit Monaten immer wieder vertagt worden seien, „wurden jetzt innerhalb von Wochen getroffen“.

 

AFP