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Dax baut Gewinne am Mittag etwas aus – Bankaktien gefragt

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Montag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter zugelegt. Gegen 12:30 Uhr stand der Index bei rund 15.445 Punkten und damit 1,5 Prozent über Freitagsschluss.

Gefragt waren am Mittag vor allem die Bankaktien. Angeführt wurde die Kursliste von den Papieren der Commerzbank, die am Montag nach mehreren Jahren in den Index zurückgekehrt ist. Auch die Deutsche Bank rangierte weit vorn. Zudem legten die Aktien des Sportartikelherstellers Adidas kräftig zu. Die geringsten Zuschläge verzeichneten die Anteilsscheine von Daimler Truck, Fresenius und RWE. Auch wenn die kräftigen Verluste vom Freitag bereits wieder aufgeholt werden konnten, mahnt Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, zur Vorsicht. Die seit Oktober laufende Rally stehe „spätestens jetzt auf des Messers Schneide“, so der Experte. Der Dax sei zwar aus der jüngsten „Bärenfalle“ gesprungen, der Markt bleibe jedoch angeschlagen. Der Kampf der Notenbanken gegen die Inflation sei noch nicht vorbei und habe einen kritischen Punkt erreicht.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0565 US-Dollar (+0,18 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9465 Euro zu haben.

AFP

Özdemir will an Kinder gerichtete Werbung einschränken

Foto: Süßigkeiten, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will an Kinder gerichtete Werbung für Produkte mit hohem Zucker-, Fett- oder Salzgehalt einschränken. Entsprechende Werbung werde nicht mehr erlaubt, wenn sie sich an Kinder unter 14 Jahren wendet, kündigte Özdemir am Montag an.

Die Regelung umfasst demnach „alle für Kinder relevanten Medien“, darunter auch Influencermarketing. Es handele sich aber nicht um ein „allgemeines Werbeverbot“, so Özdemir. Werbung für ungesunde Lebensmittel sei weiter möglich, wenn sie sich nicht an Kinder richte. Kritik an den Plänen wurde kurz nach der Veröffentlichung aus der Union laut. „Özdemir ebnet den Weg für Dirigismus, Bürokratie und staatliche Bevormundung“, sagte Unionsfraktionsvize Steffen Bilger (CDU) der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Wie Özdemir zielgenau die Produkte ausfindig machen wolle, die er für schädlich halte, „bleibt genauso offen wie die Frage, woran er denn festmachen will, welche Werbung sich eindeutig an Kinder richtet“, ergänzte der Agrar- und Ernährungsexperte. „Und ob Werbeverbote überhaupt etwas im Kampf gegen Übergewicht bringen, ist vollkommen unklar.“ Bilger forderte Özdemir auf, sich nicht für „fragwürdige Werbeverbote“ einzusetzen, sondern für Themen, „bei denen akuter Handlungsbedarf besteht, zum Beispiel bei der Sicherung bezahlbarer Lebensmittel oder der Zukunft der landwirtschaftlichen Tierhaltung“.

AFP

Das Haus of Udo als Treffpunkt für queere Menschen in Osnabrück

Manuel (links) und Adri vom Kollektiv Haus of Udo / Foto: Emrich
Manuel (links) und Adri vom Kollektiv Haus of Udo / Foto: Emrich

Im Zuge einer Studierenden-Initiative entstand im Jahr 2022 das Haus of Udo. Seit Anfang 2022 ist das Kollektiv ein Treffpunkt für queere Menschen in Osnabrück an der Hannoverschen Straße.

Die Geschichte des Hauses reicht bis ins Jahr 2018 zurück. Träger des Kollektivs ist der Verein Kulturspektakulum e. V.. Namensgeber ist das „Kulturspektakulum“-Festival, das die Studierenden-Initiative damals auf die Beine stellte. „Der gemeinsame Nenner des Haus of Udo ist Queerness“, erzählt Manuel vom Kollektiv Haus of Udo.

Hinter dem Haus of Udo stehen viele verschiedene Individuen. „Hier findet man ganz viele verschiedene Menschen, Künstler:innen, Pädagog:innen, aber auch Handwerker:innen“, berichtet Adri vom Kollektiv, das mittlerweile aus zwölf Mitgliedern besteht. „Wir arbeiten alle ehrenamtlich.“

Ein Ort, um sich sicher zu fühlen

Im Haus of Udo „findet queeres Leben einen Platz“, erklärt Manuel. Es sei ein Raum, um sich sicher zu fühlen. „Man braucht solche Orte, wo man sein kann, wer man ist und sich nicht verstellen oder erklären muss.“ Das Haus of Udo sei damals gegründet worden, weil es zu wenig Angebote für queere Menschen in Osnabrück gegeben hätte, erklärt Adri. Doch nicht nur queere Menschen seien im Haus of Udo willkommen. „Hier können alle hinkommen, die ein respektvolles Verhalten haben und Queere nicht diskriminieren“, so Manuel.

Im Haus of Udo gibt es ein buntes Programm. Mittwochs findet mit dem McBastel 3000 ein offenes und regelmäßiges Angebot zum Basteln und Upcyceln statt. Die Objekte, mit denen gebastelt wird, stammen aus zweiter Hand. Zusätzlich gibt es auch noch ein unterschiedliches Abendprogramm etwa Karaoke-Abende oder Partys mit DJs.

Die Zielgruppe des Haus of Udo seien vor allem junge Erwachsene, aber auch ältere Menschen sind immer herzlich willkommen. Finanziert wird der Treffpunkt zum einen von der Stadt Osnabrück, die die Fixkosten für die nächsten zwei Jahre bezahlt, zum anderen auch durch beispielsweise Fördermitgliedschaften.

AFP

61-jähriger Radfahrer bei Unfall am Osnabrücker Johannistorwall leicht verletzt

Unfallort / Foto: Pohlmann
Unfallort / Foto: Pohlmann

Am Montagmorgen (27. Februar) gegen 8:20 Uhr befuhr ein 25-jähriger VW-Fahrer den Johannistorwall und streifte beim Abbiegevorgang einen 61-jährigen Radfahrer. Der Radfahrer wurde leicht verletzt, beide Fahrzeuge wurden beschädigt.

Der VW-Fahrer aus Hilter bog vom Johannistorwall in die Süsterstraße nach links ab. Noch während des Abbiegevorgangs touchierte der VW daraufhin den Radfahrer, der von der Laischaftsstraße kommend geradeaus in die Süsterstraße unterwegs war. Nach dem Zusammenstoß stürzte der 61-Jährige vom Rad und erlitt leichte Verletzungen.

Durch einen vorherigen Unfall ohne Verletzte an der selben Stelle stockte der Verkehr bereits. Ein Rettungswagen brachte den 61-Jährigen ins Krankenhaus. Sowohl am Rad als auch am Auto entstand ein Sachschaden. Während der Unfallaufnahme kam es auch zu lokalen Verkehrsbeeinträchtigungen.

AFP

Beamtenbund nennt Tarifangebot der Arbeitgeber „Mogelpackung“

Foto: Angestellte, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (DBB), Ulrich Silberbach, hat das jüngste Tarifangebot der öffentlichen Arbeitgeber erneut als „Mogelpackung“ zurückgewiesen. „Es kann nur einen Abschluss geben, wenn wir auch einen entsprechenden Mindestbetrag haben“, sagte er dem Fernsehsender Phoenix.

Die Kollegen litten unter der galoppierenden Inflation und brauchten einen Ausgleich, für das, was sich in den letzten Monaten an Inflation entwickelt habe. Kritik übte Silberbach auch an der von der Arbeitgeberseite vorgeschlagenen Laufzeit des Tarifvertrages von 27 Monaten. „Das hat nichts mit Respekt zu tun“, so der Gewerkschafter. Das Angebot der Arbeitgeber belaufe sich auf zwölf Monate heruntergerechnet auf 2,85 Prozent.

Das reiche bei Weitem nicht aus, um die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes vor der Inflation zu schützen. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern 10,5 Prozent bzw. mindestens 500 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber hatten zuletzt eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent bei einer Laufzeit von 27 Monaten und Einmalzahlungen in Höhe von insgesamt 2.500 Euro angeboten. Silberbach kritisierte, dass die Einmalzahlungen nicht nachhaltig seien, auch wenn sie im ersten Moment angesichts der momentanen Inflation erst mal hilfreich seien, um Rechnungen zu bezahlen.

„Uns geht es um ein nachhaltiges Tarifergebnis, weil wir für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst attraktive Arbeitsbedingungen brauchen, und die machen sich nun mal auch am Gehalt fest“, so der DBB-Vorsitzende. Es werde sonst nicht gelingen, die vielen unbesetzten Stellen zu besetzen. Der öffentliche Dienst kämpfe mit der freien Wirtschaft um die gleichen Arbeitskräfte.

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Baerbock wirbt in Genf für Abrüstung

Foto: Annalena Baerbock, über dts Nachrichtenagentur

Genf (dts Nachrichtenagentur) – Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist mit hohen Erwartungen in die Genfer Abrüstungskonferenz gegangen. In einer Zeit, in der eine Nuklearmacht die fundamentalen Prinzipien der UN-Charta verletze, seien solche Verhandlungsforen „wichtiger denn je“, sagte Baerbock am Montag.

„Hier zählt jeder Zentimeter Fortschritt.“ Man dürfe nicht zulassen, dass einige wenige Staaten die Sicherheit aller gefährdeten, weil sie Regeln untergraben, die allen dienten. „Mit unseren Bemühungen für Abrüstung stehen wir auf der Seite des internationalen Rechts“, so die Ministerin. Neben der Abrüstungskonferenz stand am Montag auch eine Sitzung des Menschenrechtsrats auf der Tagesordnung. Dort nenne man „Unrecht beim Namen“ und setze sich für „Rechenschaft“ ein – „egal ob in den durch Russland besetzten Gebieten in der Ukraine, im Iran, in Afghanistan oder anderswo“, so Baerbock. Dass dort bislang ein Sanktionsmechanismus fehle, mache die Arbeit schwieriger, aber nicht weniger wichtig. Beim Einsatz für die Einhaltung von Menschenrechten sei „jede Resolution, jede eingesetzte Untersuchungskommission und jede berufene Berichterstatterin“ ein „Stein, der die Mauer zwischen Recht und Unrecht stärker“ mache, sagte die Grünen-Politikerin.

AFP

Fleischlose Gerichte in Osnabrücker Hochschulmensen immer beliebter

Das Studentenwerk Osnabrück betreibt unter anderem die Mensa am Campus Westerberg. / Foto: Köster
Mensa am Campus Westerberg. / Foto: Köster

Die Nachfrage an vegetarischen und veganen Gerichten der Osnabrücker Universitäts- und Hochschulmensa steigt seit 2021 stetig an. Täglich werden zwei fleischlose Gerichte für jeweils knapp zwei Euro angeboten.

„Die Nachfrage nach veganen und vegetarischen Gerichten ist mit den Jahren gestiegen und auch das Klimabewusstsein der Studierenden hat zugenommen“, so der Stellvertretende Abteilungsleiter der Hochschulgastronomie Philipp Heckmann. Um allen Studierenden eine passende Mahlzeit zu ermöglichen, seien die Speisepläne entsprechend angepasst worden. „Seit Anfang 2022 bieten wir täglich meist zwei vegane beziehungsweise vegetarische Gerichte und ein Fleisch- oder Fischgericht an.“ Diese Umstellung kam laut Heckmann bei den Studierenden gut an, nur vereinzelt kam es zu Wünschen nach mehr Fleischgerichten.

Classic und Active Menüs sind am beliebtesten

Für 1,80 Euro bekommen Gäste bereits eine vollwertige Mahlzeit in den vier Osnabrücker Mensen. Seit 2020 gibt es die drei Kategorien Mensa Classic, Active und Global. Für die Classic Variante entscheidet sich jeder zweite Studierende. „Der Anteil verkaufter veganer und vegetarischer Gerichte in den Mensen ist im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozentpunkten gestiegen, entsprechend wurden auch weniger Fleischgerichte verkauft“, erklärt Heckmann. 2022 haben sich mehr als Zweidrittel der Studierenden für ein fleischloses Gericht entschieden. Das liegt vielleicht auch am Preis, denn mit dem Studierendenpreis von 2,09 Euro pro fleischloses Gericht ist es über einen Euro günstiger als die Alternative mit Fleisch.

Fleischlose Gericht gibt es zum Teil schon ab 1,80 Euro. / Screenshot: Swosy
Fleischlose Gericht gibt es zum Teil schon ab 1,80 Euro. / Screenshot: Swosy

Klimabewusstsein spiegelt sich auch im Essen wider

Zu der Kategorie Mensa Global der Menüreihe gehört der KlimaTeller, ein klimafreundlich-produziertes Gericht, das mindestens 50 Prozent weniger CO2-Emissionen als ein durchschnittliches Gericht verursacht. In der dazugehörigen App können Nutzerinnen und Nutzer herausfinden, wie viel CO2-Emissionen für die Zutaten und das Gericht verbraucht wurden. „Der KlimaTeller kommt in den Mensen sehr gut an und auch die App bietet uns eine gute Möglichkeit, die Nachhaltigkeit unserer Mahlzeiten zu messen und darzustellen“, erzählt Heckmann.

Neben den regulären Speisen gibt es auch hochpreisigere Gerichte. Die kostspieligen Bowls beinhalten allerdings laut Heckmann mehr Zutaten, die den Preis wiederum rechtfertigen. Außerdem seien fleischlose Gerichte wie Arabische Bowl mit Falafel, Bunte Spirelli mit Lupinen-Bolognese, Brokkoli-Nuggets mit Frischkäsesauce und Kartoffelstampf, Zucchini-Linsen-Lasagne und Kartoffelrollis Tomate-Mozzarella mit Pesto Dip und Salat besonders beliebt. Nach der Entwicklung der letzten zwei Jahre wird die Tendenz zum vegetarischen und veganen Essen in den Mensen wohl weiterhin steigen.

AFP

Am 11. und 12. März: Zoobesuch in Osnabrück zum halben Preis

Am 11. und 12. März findet im Zoo Osnabrück das Aktionswochenende „Zoo zum ½ Preis“ statt. Dann zahlen Besucher 50 Prozent des Tageseintrittspreises plus 3 Euro für den Umbau der Elefantenanlage. / Foto: Zoo Osnabrück
Am 11. und 12. März findet im Zoo Osnabrück das Aktionswochenende „Zoo zum ½ Preis“ statt. Dann zahlen Besucher 50 Prozent des Tageseintrittspreises plus 3 Euro für den Umbau der Elefantenanlage. / Foto: Zoo Osnabrück

Am 11. und 12. März findet im Zoo Osnabrück das Aktionswochenende „Zoo zum ½ Preis“ statt. Mit einem entsprechenden Rabattcoupon zahlen Zoobesucherinnen und -besucher nur die Hälfte des Eintrittspreises. 

Am zweiten Märzwochenende läutet der Zoo Osnabrück den Frühling mit einem besonderen Aktionswochenende ein. Am 11. und 12. März können Besucherinnen und Besucher des Zoos von der Aktion „Zoo zum ½ Preis“ profitieren und bei ihrem Zoobesuch sparen. „Um das Angebot nutzen zu können, benötigen die Besucher lediglich den Rabattcoupon“, erklärt Tanja Scheer vom Zoo Osnabrück. Der Rabattcoupon sei als digitale Variante auf der Webseite des Zoos zu finden, liege aber auch bei zahlreichen Partnern des Zoos etwa AOK, Bäckerei Brinkhege, Sparkasse Osnabrück, L+T und Marktkauf Nahne aus.

Von 9 bis 18:30 Uhr ist der Zoo geöffnet, Kassenschluss ist um 17:30 Uhr. An beiden Nachmittagen können sich Besucherinnen und Besucher um 14:30, 16:30 und 18:30 Uhr kostenfreie Kurzführungen der Zoopädagogen anschließen. Für die Besucher gibt es allerhand zu entdecken: Die Wasserwelten Mariasiel sorgen mit der Frühlingssonne für die ersten Urlaubsgefühle. Zudem gibt es mit dem Schimpansen-, und Kirk-Dikidik-Nachwuchs einige Jungtiere zu entdecken. Die Gastronomie am Wochenende ist im gesamten Zoo geöffnet.

Zoo-Artikel für Zuhause

Zusätzlich zu den 50 Prozent Rabatt auf den Tagespreis zahlen Besucherinnen und Besucher 3 Euro pro Person für das Spendenprojekt „Rüssel voraus!“. „An diesem Wochenende sparen die Besucher nicht nur ordentlich bei unseren Eintrittspreisen, sondern tun gleichzeitig auch etwas Gutes für unsere Elefanten. Als Dankeschön erhalten die Besucher dann einen Gutschein für ein ‚tierisches‘ Präsent“, berichtet Scheer. „Mit diesem Gutschein können sie sich dann an unserem Aktionsstand auf dem Vorplatz einen Zoo-Artikel ihrer Wahl aussuchen und mit nach Hause nehmen.“

Mit der Spendenaktion ‚Rüssel voraus!‘ sammelt der Zoo Osnabrück Spenden für den Umbau und die Erweiterung der aktuellen Elefantenanlage. Rund 23 Millionen Euro sind für den geplanten „Kui Buri Elefantenpark“ notwendig.

Auftakt der Zoo-Lights

Erstmalig ist das Aktionswochenende auch Auftakt für die abendlichen Zoo-Lights. Von 17:30 bis 21 Uhr erhellen die überlebensgroßen Tierfiguren dann die Wegesränder des abendlichen Zoos. Bis Ostermontag (10. April) leuchten Flamingos, Elefanten und Co. immer donnerstags, freitags und samstags nach den regulären Öffnungszeiten von 17:30 bis 21 Uhr. An Ostern erleuchten die Tierfiguren die Wege des Zoo Osnabrück von Karfreitag bis Ostermontag täglich.

Das Aktionswochenende im Zoo Osnabrück wird als Auftakt der Zoo-Lights im Frühjahr genutzt. Bis Ostern können die Besucher wöchentlich die leuchtenden Tierfiguren erleben. / Foto: Zoo Osnabrück
Das Aktionswochenende im Zoo Osnabrück wird als Auftakt der Zoo-Lights im Frühjahr genutzt. Bis Ostern können die Besucher wöchentlich die leuchtenden Tierfiguren erleben. / Foto: Zoo Osnabrück

AFP

Paus widerspricht Lindner beim Thema Kindergrundsicherung

Foto: Kinder hinter einem Gitter, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) weist Vorbehalte von Finanzminister Christian Lindner (FDP) gegenüber der geplanten Kindergrundsicherung zurück. „Es geht darum, die strukturell verfestigte Kinderarmut in Deutschland endlich wirksam zu bekämpfen“, sagte Paus dem „Spiegel“.

Die Kindergrundsicherung sei das „wichtigste sozialpolitische Projekt“ der Bundesregierung. „Ein solches prioritäres Vorhaben muss natürlich auch im Haushalt Priorität haben. Auf jeden Fall Priorität vor Ausgabenwünschen, die nicht im Koalitionsvertrag stehen.“ Die Ministerin verwies auf Steuererleichterungen für Spitzenverdiener wie die komplette Abschaffung des Solis, die allein mit rund elf Milliarden Euro zu Buche schlage.

Lindner hatte sich dafür eingesetzt. Zur geplanten Kindergrundsicherung erklärt der FDP-Chef jedoch, nicht alles, was wünschenswert sei, gehe sofort. Bei der Kindergrundsicherung gehe es aus seiner Sicht vor allem um Digitalisierung und Vereinfachung der Förderung, nicht notwendigerweise um mehr Geld. Paus sagte: „Kinder aus der Armut zu holen, gibt es nicht zum Nulltarif.“

Der Ministerin zufolge soll es mit der geplanten Kindergrundsicherung einen Garantiebetrag für alle Familien geben und einen Zusatzbetrag. Über dessen Höhe entscheide das Einkommen der Eltern. Verschiedenen Hilfen, die finanzschwache Eltern bisher zusätzlich für ihre Kinder beantragen können, sollen demnach gebündelt und in einer Summe ausgezahlt werden. „Das Entscheidende ist, dass wir den Paradigmenwechsel schaffen. Familien müssen den Zusatzbetrag nicht mehr einfordern, der Staat steht dann in der Servicepflicht“, so Paus.

Durch die Digitalisierung sollten alle erreicht werden, denen Leistungen zustünden. Heute seien es nur rund 30 Prozent der Anspruchsberechtigten, die den Kinderzuschlag für arme Familien tatsächlich erhielten. „Ich bleibe dabei“, sagte die Ministerin, „die Kindergrundsicherung soll 2025 ausgezahlt werden.“

Dafür müssten alle Beteiligten mitziehen und ihrer Verantwortung schnell nachkommen. Es sei „unerträglich“, dass in Deutschland jedes fünfte Kind arm sei.

AFP

Gute Nachricht des Tages: SC Türkgücü sammelt beim Benefizturnier über 45.000 Euro für Erdbebenopfer

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Am Samstag (18. Februar) veranstaltete der SC Türkgücü zusammen mit Blau-Weiß Schinkel und SSC Dodesheide ein Benefizturnier zugunsten der Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien. Dabei kamen über 45.000 Euro zusammen.

Das Turnier fand in der Sporthalle der IGS Osnabrück statt, bei der einige Vereine wie der SV Kosova und der Osnabrücker SC teilnahmen. Durch die Benefizveranstaltung und weiteren Spenden sind 45.047,51 Euro zusammengekommen.

„Wir sind überwältigt von der unglaublichen Solidarität und Unterstützung, die wir von unserer Community erhalten haben“, schreibt der Verein auf Instagram. „Wir sind stolz darauf, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich für das Wohl anderer einsetzt. Es ist unglaublich, was der Amateurfußball in und um Osnabrück bewirken kann.“

Spendenaufruf des SC Türkgücü (Screenhsot Instagram)
Spendenaufruf des SC Türkgücü / Screenshot: Instagram

Der Amateurfußballverein verteilt die Spende nun direkt an Betroffene der Erdbebenkatastrophe in der Türkei, die in der verheerenden Situation dringend Hilfe benötigen. Die gesamte Summe wird an Hilfsbedürftige gegeben, sonstige Kosten wie beispielsweise Flugtickets bezahlen die Helfenden aus eigener Tasche. Weitere Spenden nimmt der Verein weiterhin dankend entgegen.

AFP