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Statistikamt bestätigt Inflationsrate von 8,6 Prozent im Dezember

Foto: Kaffee und Tee im Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die Inflationsrate für den Monat Dezember 2022 mit +8,6 Prozent bestätigt. Anfang Januar war bereits eine entsprechende Schätzung veröffentlicht worden.

Die Teuerung schwächte sich damit nach +10,0 Prozent im November zum Jahresende ab, blieb aber auf einem hohen Stand. Im Dezember ging vor allem der Preisanstieg für Energie zurück und lag noch bei +24,4 Prozent, nach +38,7 Prozent im November. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang war den Statistikern zufolge die „Dezember-Soforthilfe“. Danach entfiel für einen Teil der privaten Haushalte die monatliche Abschlagszahlung für Erdgas und Fernwärme und sorgte dafür, dass die Teuerungsrate für Erdgas mit +26,1 Prozent deutlich niedriger lag als in den Monaten davor.

Fernwärme war sogar um 17,5 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Im November hatten die Teuerung für Erdgas bei +112,2 Prozent und für Fernwärme bei +36,6 Prozent gelegen. Zudem fiel der Preisanstieg auch für andere Energieprodukte etwas geringer aus, so verteuerten sich leichtes Heizöl um 45,0 Prozent und Kraftstoffe um 8,9 Prozent binnen Jahresfrist. Der Strompreis gab jedoch nicht nach und lag im Dezember 27,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Auch bei den Nahrungsmittelpreisen gab es keine deutliche Entspannung, diese erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 20,7 Prozent. Hier wurden im Dezember 2022 bei allen Nahrungsmittelgruppen Preiserhöhungen beobachtet. Ohne Berücksichtigung der Preise für Nahrungsmittel und Energie hätte die Inflationsrate bei +5,2 Prozent gelegen, ohne Energie bei +6,8 Prozent. Auch infolge der Kriegs- und Krisensituation verteuerten sich wie bereits in den Vormonaten andere Waren und Dienstleistungen.

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,9 Prozent. Neben der Energie und den Nahrungsmitteln wurden Gebrauchsgüter teurer (+6,8 Prozent, darunter Möbel und Leuchten: +10,1 Prozent; Bekleidungsartikel: +5,1 Prozent). Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 3,9 Prozent, darunter verteuerten sich die Nettokaltmieten mit +1,9 Prozent. Deutlich teurer waren beispielsweise Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+9,6 Prozent) sowie Leistungen für Friseur und Körperpflege (+7,5 Prozent).

Hingegen wurden nur wenige Dienstleistungen günstiger, unter anderem die Telekommunikation (-1,2 Prozent). Im Vergleich zum November sank der Verbraucherpreisindex im Dezember 2022 um 0,8 Prozent, so das Bundesamt weiter. Ein wesentlicher Grund war der Preisrückgang bei Energie mit -11,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Deutliche Preisrückgänge gab es bei Erdgas (-39,1 Prozent) und Fernwärme (-39,6 Prozent) infolge der „Dezember-Soforthilfe“.

Auch die Preise für leichtes Heizöl (-12,1 Prozent) und Kraftstoffe (-8,9 Prozent) gaben nach, dagegen wurde Strom etwas teurer (+0,4 Prozent). Darüber hinaus mussten die privaten Haushalte erneut mehr für Nahrungsmittel bezahlen (+0,8 Prozent). Ebenso zogen im Dezember 2022 die Bahnpreise für Fahrten im Zuge der jährlichen Tarifänderungen an (+3,1 Prozent, darunter Nahverkehr: +3,9 Prozent).

 

 

AFP

Lob und Kritik für Weiterbildungsgesetz

Foto: Rednerpult im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Pläne zum Ausbau der Weiterbildung in Deutschland sind auf ein geteiltes Echo gestoßen. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Demnach begrüßt zum Beispiel der Mittelstandsverband BVMW die Pläne, befürchtet aber Probleme bei der praktischen Umsetzung. „Die mittelständischen Unternehmen profitieren gerade angesichts des akuten Fachkräftemangels von der Weiterbildung ihrer Beschäftigten“, sagte BVMW-Chef Markus Jerger den Funke-Zeitungen. „Ein Gesetz, das eine Weiterbildungs-Auszeit bis zu einem Jahr ermöglicht, geht aber völlig an der betrieblichen Realität vorbei.“ Solange nicht die Finanzierung, der Ersatz für den ausfallenden Mitarbeiter und die Frage der Rückkehr an den Arbeitsplatz geklärt seien, sei ein solches Gesetz mit dem Mittelstand nicht zu machen. Zu überlegen wäre, ob in Abstimmung mit dem Bundesbildungsministerium eine solche Bildungszeit nicht im Rahmen einer dualen Bildung angeboten werden könnte, sagte Jerger. „Deshalb sage ich ganz deutlich: Hier muss Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehen.“ Die Gewerkschaft Verdi sieht die Pläne deutlich positiver. „Aus- und Weiterbildung helfen dabei, dem Fachkräftemangel abzuhelfen“, sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke den Funke-Zeitungen. „Es kommt darauf an, dass die Unternehmen die Möglichkeiten ergreifen und in ihre Beschäftigten investieren.“ Das Bundesarbeitsministerium hatte im Entwurf für das neue Weiterbildungsgesetz unter anderem vorgeschlagen, Beschäftigte während einer Weiterbildung zwei bis zwölf Monate lang finanziell zu unterstützen.

AFP

Außenpolitiker fordern EU-Vermittlung im Bergkarabachkonflikt

Foto: EU-Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Blockade der Region Bergkarabach fordern deutsche Außenpolitiker mehr Vermittlungsinitiativen von der Europäischen Union. Die EU habe als Handelspartner und über Aserbaidschans Bündnispartner Türkei starke Hebel, um diplomatisch Einfluss auszuüben, sagte der Vorsitzende der Linksfraktion im EU-Parlament, Martin Schirdewan, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Es dürfe nicht darauf hinauslaufen, „dass sich Diktatoren alles erlauben können, weil sie uns Gas liefern“. Die Blockade des Latschin-Korridors durch aserbaidschanische Kräfte sei zu verurteilen. Aserbaidschan provoziere eine humanitäre Katastrophe. „Es sei höchste Zeit, dass Deutschland und die EU sich aktiv für einen dauerhaften Frieden zwischen Aserbaidschan und Armenien einsetzen“, sagte Schirdewan, der auch Parteichef der Linken ist. „Die Blockade des Latschin-Korridors durch das Schmierentheater Aserbaidschans gefährdet inzwischen Menschenleben“, sagte unterdessen der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin dem RND. „Die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln, aber auch mit Strom ist weitgehend unterbrochen. Das ist der Versuch von Präsident Ilham Alijew, eine Eskalation herbeizuführen.“ Es sei nur schwer zu übersehen, dass die russischen Truppen vor Ort nicht in der Lage seien, die Situation zu kontrollieren oder sogar kein Interesse daran hätten, so Trittin. „Die Blockade muss dringend beendet werden“, forderte Trittin. Es sei deshalb wichtig, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Initiative für ein Gespräch zwischen den Präsidenten beider Länder ergriffen habe. „Es braucht jetzt aber Vermittlungsinitiativen von europäischer Seite mit mehr Nachdruck“, sagte Trittin und fügte hinzu: „Aserbaidschans Rolle als Energielieferant Europas darf hier nicht zu Leisetreterei seitens der EU führen.“

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Widerstand gegen „Übergewinnsteuer“ in Lebensmittelbranche

Foto: Einkaufsregal in einem Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hat scharf Kritik an Überlegungen von Deutschlands oberster Verbraucherschützerin Ramona Pop bezüglich einer „Übergewinnsteuer“ für die Lebensmittelbranche geübt. „Es ist bedrückend, dass die neue Hauptgeschäftsführerin des überwiegend steuerfinanzierten Verbraucherschutzbundes aus Vorurteilen faktenfrei Unterstellungen zimmert“, sagte BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Der immer wieder aufkommende Vorwurf, dass sich Handel oder Lebensmittelkonzerne im Windschatten der allgemeinen Preissteigerungen bereichern könnten, entbehre jeder Grundlage. „Die überwiegend klein- und mittelständisch geprägte Branche hat große Mühe, die enormen Preissteigerungen etwa bei Energie und Rohstoffen ausreichend aufzufangen.“ Der preisbereinigte Absatz sei zuletzt deutlich zurückgegangen. „Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Lebensmittelhersteller in einem bislang nicht gekannten Maße gefährdet“, sagte der BVE-Hauptgeschäftsführer weiter. Wegen des hohen Kostendrucks plane ein Großteil der Unternehmen in der Ernährungsindustrie, Investitionen zu reduzieren oder zu verschieben. „Eine zusätzliche Steuerbelastung wäre angesichts dieser Situation mehr als schädlich.“ Vielmehr müsse es um Steuerentlastungen gehen, damit die Unternehmen Rücklagen für Investition bilden könnten. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht eine „Übergewinnsteuer“ im Lebensmittelhandel ebenfalls kritisch.

„Im Verbraucherinteresse werden harte Verhandlungen zwischen Handel und Lieferanten geführt, insbesondere in Zeiten deutlich steigender Preise“, sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Der Wettbewerb funktioniert, sodass eine Übergewinnsteuer im Lebensmittelhandel völlig fehl am Platz wäre“, so Genth. „Wie sollte man zudem definieren, ab wann es sich um einen Übergewinn handelt? Jedes Unternehmen ist grundsätzlich auf Gewinnerzielung angelegt“, so der HDE-Hauptgeschäftsführer weiter. Das sei Teil des marktwirtschaftlichen Systems und habe sich seit Jahrzehnten als Anreiz für Innovationen und Weiterentwicklungen bewährt.

„Davon abgesehen werden ja auf alle Erträge bereits Steuern bezahlt.“

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Berlins Finanzsenator wirft Lindner „Klientelpolitik“ vor

Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Finanzsenator Daniel Wesener (Grüne) hat die Entscheidung von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) scharf kritisiert, am Dienstag keinen Vertreter des Ministeriums zur mündlichen Verhandlung über die Rechtmäßigkeit des Solidaritätszuschlags vor dem Bundesfinanzhof (BRH) zu entsenden. Er habe kein Verständnis für die Entscheidung des Ministers, sagte Wesener dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Diese „Arbeitsverweigerung“ verkenne die gesellschaftliche Realität. So habe der Sachverständigenrat der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung angemahnt, höhere Einkommen stärker an den Krisenkosten zu beteiligen. „Lindner wird seiner Verantwortung nicht gerecht, wenn er sein Amt für Klientelpolitik missbraucht“, beklagte Wesener. „Gerechtigkeit und Solidarität müssen jeden Tag neu erkämpft werden – gerade in der aktuellen Mehrfachkrise“, ergänzte der Grünen-Politiker. Vor dem BFH geht es am Dienstag um eine Musterklage gegen die Erhebung des Soli nach dem Auslaufen des Solidarpaktes II Ende 2019. Der Bundesfinanzminister hatte sich entschieden, dem Verfahren fernzubleiben.

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Grüne wollen parlamentarische Nachbereitung des Lützerath-Einsatzes

Foto: Demo bei Lützerath am 14.01.2023, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Polizeieinsatz bei der Räumung des Braunkohledorfes Lützerath muss nach Einschätzung von Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge parlamentarisch nachbereitet werden. „Es gibt Videos mit harten Bildern im Internet“, sagte die Bundestagsabgeordnete dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Die Bilder zeigten einen „teilweise harten Polizeieinsatz“ und Demonstrierende, die die Abbruchkante des Tagebaus erreichen wollten und sich damit in Lebensgefahr begeben hätten. Man werde mit den parlamentarischen Beobachtern über ihre Eindrücke sprechen. „Auch der Landtag NRW wird sich mit diesem Einsatz beschäftigen“, so Dröge. Videos allein seien „nicht ausreichend, um ein umfassendes Bild zu bekommen und um die Rechtmäßigkeit der getroffenen Maßnahmen zu beurteilen. Deshalb braucht es eine strukturierte Aufarbeitung“, sagte die Grünen-Politikerin aus Köln.

Die Aktion von zwei Aktivisten, die sich in einem unterirdischen Tunnel angekettet hatten, lehnte Dröge ab. „Ich habe kein Verständnis dafür, wenn Menschen sich bei Protesten in Lebensgefahr bringen.“

AFP

Die Entwicklung der Gaspreise im letzten Jahr

Gasflamme
Gasflamme

Die Gaspreise beschäftigen immer mehr Menschen. Vor allem dann, wenn es auf den Winter zugeht. Der Gaspreisanstieg ging vor allem im letzten Jahr 2022 nicht spurlos an die deutschen Haushalte vorbei. Dass Russland die Ukraine angegriffen hat, trägt selbstverständlich zur Entwicklung der Gaspreise 2022 bei. Wie genau hat sich der Gaspreis im letzten Jahr entwickelt? Und wie werden sich die Preise im neuen Jahr entwickeln?

Aus diesem Grund sind die Gaspreise so hoch

Seit Anfang des Jahres sind die Preise immer weiter gestiegen, bis im September eine große Preisexplosion stattfand. Seit dieser Preisexplosion gehen die Gaspreise wieder nach unten. Die Gasanbieter bestimmen die Preise. Jedoch gibt es einige äußere Einflüsse, die sich auf die jeweiligen Preise des Anbieters auswirken. Diese Faktoren haben dafür gesorgt, dass die Gaspreise so extrem gestiegen sind. Der Gaspreis ist im letzten Jahr extrem gestiegen, weil es eine hohe Nachfrage und einen Mangel an Gas gab.

Schließlich wurden die Geschäfte zwischen Deutschland und Russland größtenteils gestoppt, sodass Deutschland im Jahr 2022 mit einem Gasmangel leben musste. Das Angebot kam einfach nicht mit der Nachfrage hinterher, sodass die Preise extrem schnell angestiegen sind. Doch im September wurden einige Maßnahmen ergriffen, um den Vorrat an Gas wieder aufzufüllen – mit Erfolg. Die Gaspreise sind kurz darauf wieder stark gefallen.

Entwicklungsprognose für die Gaspreise

Man kann nicht genau sagen, wie sich der Gaspreis in der Zukunft entwickeln wird. Schließlich ist die politische Lage derzeit zu ungewiss. Selbst die Bundesregierung kann keine genaue Entwicklung der Gaspreise bestimmen. Obwohl die Preise Ende 2022 gesunken sind, bedeutet das noch lange nicht, dass die Preise auch so niedrig bleiben werden. Die weitere Entwicklung hängt jedoch auch davon ab, inwieweit sich Deutschland mit den alternativen Energiequellen aus seiner Gasabhängigkeit lösen kann. Experten gehen also davon aus, dass die Preise für Gas sich weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen werden. Obwohl Deutschland Gas aus anderen Ländern importieren könnte, sind die Preise weitaus höher. Wer ein wenig Geld sparen möchte, der kann seine Gastherme neu einstellen lassen. Die Hälfte aller Gasthermen sind nämlich nicht gut eingestellt, sodass sie eine Menge Energie verschleudern.

AFP

5 Tipps: Wetten wie die Profis

Auf dem Fußballplatz
Symbolbild: Auf dem Fußballplatz

Von der Entwicklung einer eigenen Strategie bis hin zu genauen Vorgaben für die Nutzung von Neukundenangeboten wie zum Beispiel dem fezbet Bonus, gibt es verschiedenste Tipps und Tricks, welche die Profis im Bereich der Sportwetten anwenden, um möglichst erfolgreich zu sein.

Der Reiz, eine Wette zu platzieren, ist natürlich vor allem für Sportfans besonders hoch. Denn neben einem intensiven Sporterlebnis kann so mit einem Hobby auch noch möglicherweise Geld gewonnen werden. Damit dies aber gelingt, müssen bestimmte Aspekte unbedingt berücksichtigt werden.

Eine Strategie entwickeln

Sportwetten können eine aufregende Aktivität sein, aber der Erfolg hängt stark von der Entwicklung einer Gewinnstrategie ab. Der Schlüssel zu jeder erfolgreichen Sportwette ist eine sorgfältige Recherche und ein fundiertes Wissen über die Sportart oder die Mannschaften, auf die gewettet wird. Es ist wichtig, Faktoren wie die jüngsten Leistungen, die Mannschaftszusammensetzung, die Quote, Verletzungen und alle anderen Informationen zu berücksichtigen, die den Ausgang eines Spiels beeinflussen können.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist zudem, dass Spieler sich stets ein finanzielles Limit setzen. Es sollten realistische Limits für jede Wette festgelegt werden, um das eigene Budget zu planen und hohe Verluste zu vermeiden. Zudem muss das Risiko gestreut werden. Sogenannte Spread-Risk-Sportwetten sind eine Form des Wettens, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Bei dieser Strategie platzieren Wettende mehrere kleinere Wetten auf verschiedene Ergebnisse, um im Erfolgsfall eine höhere Gesamtrendite erzielen und Verluste ausgleichen zu können.

Denn der größte Vorteil von Sportwetten mit Risikostreuung liegt darin, dass ein Spiel oder eine Wette für den Wettenden keinen Totalverlust bedeuten kann. Stattdessen werden die Verluste auf viele weitere Spiele und Chancen verteilt, sodass bei einem einzelnen Ergebnis nicht so viel auf dem Spiel steht. Dieser Ansatz ermöglicht eine viel besser zu kalkulierende und fundiertere Entscheidung bei der Auswahl von Mannschaften, Spielern oder Wetten und trägt dazu bei, einen Teil der Ungewissheit zu verringern, die mit traditionellen Sportwetten verbunden ist.

Bonusangebote nutzen

Sportwetten-Boni sind eine spannende Möglichkeit, das eigene Sportwetten-Erlebnis möglichst profitabel zu gestalten. Denn die Anbieter werben mit besonderen Aktionen um die Gunst neuer und treuer Spieler. Dadurch kommt es immer wieder dazu, dass mit kostenlosem Guthaben gewettet werden kann. Im besten Fall gewinnen Spieler zusätzliches Geld, im schlimmsten Fall wird das kostenlose Guthaben aufgebraucht.

Viele Online-Sportwettenanbieter bieten zum Beispiel Willkommensboni oder Aktionen an, bei denen die Spieler Cashback, Gratisguthaben für Wetten oder einen Ersteinzahlungsbonus erhältst. Je nach Sportwettenanbieter gibt es außerdem wöchentliche oder monatliche Angebote wie Reload-Boni, die Spieler bei einer neuen Einzahlung belohnen, Empfehlungsprämien, wenn sich jemand über einen Empfehlungslink anmeldet oder ein VIP-Programm mit exklusiven Privilegien, Geschenken und Prämien.

Bei der Nutzung von Bonusangeboten ist es aber stets wichtig, dass vorab die Bonusbedingungen gelesen werden. Denn in den meisten Fällen ist eine Auszahlung an bestimmte Faktoren gekoppelt. Spieler müssen den Umsatz für eine gewisse Anzahl einsetzen, einen bestimmten Gewinn erspielen und können oft nur bestimmte Wetten in Anspruch nehmen.

Ein sinnvolles Budgetmanagement führen

Sportwetten können eine durchaus profitable Möglichkeit sein, den Nervenkitzel bei verschiedenen Sportevents auf eine ganz neue Ebene zu bringen. Doch mit dem Spaß kommt auch das Risiko, schlechte Entscheidungen zu treffen und Geld zu verlieren. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld ist daher ein wichtiger Bestandteil des Sportwettenvergnügens.

Sich Zeit zu nehmen, das eigene Budget zu überdenken, Wetten zu recherchieren und einen Plan für Gewinne zu erstellen, sind wichtige Aspekte, um bei Sportwetten richtig mit Geld umzugehen. Zu wissen, wann man aufhören sollte und ein verantwortungsbewusstes Spielverhalten können teure Verluste verhindern, die sich weit über das Spiel hinaus auf die Finanzen auswirken könnten.

Mit den richtigen Strategien für den Umgang mit Geld bei Sportwetten ist es möglich, die Aktivität sowohl unterhaltsam als auch profitabel zu gestalten. Wichtig ist auch, dem Drang nach weiteren Gewinnen zu widerstehen. Gewonnenes Geld sollte als Rendite angesehen werden und nicht direkt wieder eingesetzt werden.

Die richtigen Quoten wählen

Sportwetten-Quoten sind eine der wichtigsten Informationen für jeden Wettenden. Sie geben einen detaillierten Einblick in die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Ergebnisses. Wenn Spieler die Quoten von Sportwetten kennen, können sie möglichst fundierte Entscheidungen über ihre Tipps treffen und das Vorgehen an die jeweiligen Quoten anpassen.

Außerdem kann das Verfolgen und Analysieren von Trends bei den Sportwettquoten wertvolle Informationen über bestimmte Teams oder Spieler liefern, welche die Chancen auf eine erfolgreiche Wette erhöhen können. Im Kern bezieht sich die Zusammensetzung der Quoten bei Sportwetten einfach auf die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mannschaft oder ein Sportler erfolgreich sein wird. Dazu werden verschiedene Methoden angewandt, wie die Betrachtung vergangener Leistungen, die Einschätzung aktueller Situationen und Trends oder eine vorausschauende Analyse.

Dabei sind niedrige Quoten nicht immer erfolgversprechend. Denn selbst die größten Favoriten haben schlechte Tage. Ein Verlust schmerzt dann besonders, denn häufig müssen auf niedrige Quoten hohe Beträge gewettet werden, damit sie Sinn machen. Wichtig ist es daher, die Quoten zu mischen und sowohl hohe als auch niedrige Wahrscheinlichkeiten zu berücksichtigen.

Zudem ist es wichtig, die Quoten bei den einzelnen Anbietern zu vergleichen. Diese weichen in den meisten Fällen voneinander ab. Daher ist es natürlich sinnvoll, bei jenem Anbieter zu wetten, der für den Tipp die beste Quote verspricht. So lässt sich der gleiche Einsatz stets maximal gewinnbringend platzieren.

Fachwissen ist das A und O

Eine Wette auf eine Sportart, eine Mannschaft oder einen Sportler sollte stets auf Fachwissen beruhen. Ist dies nicht der Fall, ist die Wette mehr oder weniger ein Schuss ins Blaue. Beim Wetten ist es wichtig, ein eigenes Gefühl zu entwickeln. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die Sportart oder das Event auch tatsächlich verfolgt wird. Für viele Sportfans ist dies natürlich kein Problem, da sie ihren Lieblingssportler oder -verein sowieso das ganze Jahr über verfolgen.

Durch das enorme Wettangebot ist es aber natürlich auch verlockend, auf verschiedene Sportarten und Events zu wetten. Dies bietet zwar jederzeit die Möglichkeit, Geld zu erspielen, stellt aber auch ein relativ großes Risiko dar. Nur mit fundiertem Fach- und Hintergrundwissen ist es möglich, eine möglichst wahrscheinliche Wette zu platzieren.

Wechselt eine Mannschaft beispielsweise den Trainer, kann sich dies positiv auf die Leistung im nächsten Spiel auswirken. Wird eine Liga aber nicht verfolgt, kann beim Platzieren der Wette unmöglich auf diesen Faktor eingegangen werden.

AFP

Gute Nachricht des Tages: die Masthühner Didi und Kendra müssen nicht mehr für Lidl leiden [Video]

Hühner Didi (links) und Kendra (rechts)
Didi (links) und Kendra (rechts), die Küken, die der Lidl-Hölle entkamen. ots / Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

(ots) Ihre Stallgenossen sind längst tot. Doch Didi und Kendra, die beiden Masthühner, hatten riesiges Glück: Als Tierschützer im vergangenen Sommer in ihrem Stall, der Lidl beliefert, das Elend der Masthühner dokumentierten, brachten sie es nicht übers Herz, alle Hühner ihrem Schicksal zu überlassen. Die Tierschützer nahmen ein besonders kümmerliches und ein extrem schwerfälliges Küken mit. Damit begann für Didi und Kendra, wie die beiden später getauft wurden, ein neues Leben.

Aus der Mast-Hölle …

In einem durchschnittlichen Maststall leben mehrere Tausend Hühner dicht an dicht. 14 bis 26 Tiere müssen sich einen Quadratmeter teilen. Das Futter kommt aus dem Automaten. Der Boden ist schnell mit Fäkalien übersät. Die Hühner haben nichts, um sich zu beschäftigen und stehen und liegen sich gegenseitig im Weg. Tageslicht gibt es meistens auch nicht.

In solch einem Stall lebten auch Didi und Kendra. Zum Zeitpunkt ihrer Rettung waren sie nicht einmal einen Monat alt, doch Didi, ein junger Hahn, war bereits riesig und schwer. Er konnte sich nicht auf den Beinen halten. Der Grund: Masthühner wurden so gezüchtet, dass sie schnell viel Fleisch ansetzen, besonders an der Brust und den Schenkeln – denn diese Teile essen Menschen am liebsten. Zusätzlich wurde den Hühnern das Sättigungsgefühl weggezüchtet. Moderne Masthühner legen daher innerhalb eines Monats anderthalb bis zwei Kilogramm zu. Ihre Organe und Knochen sind damit meist überfordert, sodass die Hühner z. B. an Knochendeformationen leiden oder gar an Organversagen sterben können. Didi kam nicht mehr an das Wasser oder Futter und wäre so wahrscheinlich bald verhungert oder verdurstet.

Kendra, eine junge Henne, war das Gegenteil von Didi: kränklich und klein. Vermutlich wäre sie deshalb noch vor dem Schlachttermin „entsorgt“ worden. „Verluste“ von bis zu 5 % der Hühner kalkulieren die Mastbetriebe fest ein. Schwache Hühner zu päppeln oder kranke zu behandeln, lohnt sich für sie nicht. Stattdessen werden sie meist an Ort und Stelle „notgetötet“. Bleiben diese Tiere jedoch unentdeckt, sterben sie einen langsamen, qualvollen Tod.

… in ein neues, normales Hühnerleben

Für Didi und Kendra kam alles anders: Ein Lebenshof, auf dem auch viele andere Tiere aus der Massentierhaltung Zuflucht gefunden haben, nahm die beiden auf. Dort kümmerte man sich um die gesundheitlichen Probleme der Küken: Didis Beine wurden bandagiert, damit er Stehen und Gehen lernen konnte. Kendra durfte sich unter der Wärmelampe erholen. Die kahlen Stellen in dem Gefieder der beiden wurden weniger. Als sie dann das erste Mal Gras unter ihren Füßen spürten und den blauen Himmel über sich sahen, war das ein berührender Moment.

Didi und Kendra erkunden ihre neue Umgebung, baden in der Sonne und genießen auch einfach mal die Ruhe – all das war ihnen im Maststall nicht möglich. Die beiden haben sich mit den Hühnern und Puten auf dem Hof angefreundet, Artgenossen sind für sie keine anonyme Masse mehr. Kendra ist immer noch zierlich, damit ist sie etwas besser dran als Didi, der zwar inzwischen ohne Bandagen laufen kann, aber schnell aus der Puste ist. Damit Didi und die anderen ehemaligen Masthühner nicht zu viel zunehmen, aber auch keinen Hunger leiden, bekommen sie viel kalorienarmes Obst und Gemüse.

Didi übt inzwischen fleißig das Krähen, ein Zeichen dafür, dass er erwachsen wird. Im Mastbetrieb wären er und Kendra schon nach 30 Tagen geschlachtet worden, so wie ihre Stallgenossinnen. Die liegen längst in den Supermarktregalen bei Lidl, während im Stall die nächste Generation Küken ausharrt.

Und was tut Lidl?

In den vergangenen Monaten haben verschiedene europäische Tierschutzorganisationen, darunter die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Lidl scharf kritisiert und aufgefordert, seine Tierschutzstandards für die Hühnermast anzuheben. Die Organisationen veröffentlichten die Undercover-Aufnahmen aus den Ställen verschiedener Lidl-Lieferanten in Deutschland, Spanien, Italien und Österreich. Dort ist zu sehen, wie Didi, Kendra und ihre Artgenossinnen für Lidl unter den Folgen von Qualzucht, den Bedingungen der Massentierhaltung und auch brutaler Gewalt zu leiden haben.

Die Betriebe, in deren Ställen die Tierschützer gefilmt haben, wurden angezeigt. Deutschlandweit lebt jedoch die Mehrheit der rund 626 Millionen Masthühner pro Jahr unter den gleichen Bedingungen, wie Didi und Kendra sie erlebt haben. Sie haben kein Glück gehabt. Um ihr Leiden und das aller Masthühner in Europa zumindest zu verringern, haben die Albert Schweitzer Stiftung und andere europäische Tierschutzorganisationen die Europäische Masthuhn-Initiative (MHI) ins Leben gerufen. Bereits mehr als 500 Unternehmen weltweit haben sich den höheren Tierschutzstandards der Initiative verpflichtet. Sie werden vor allem die Qualzucht eindämmen und die Haltungsbedingungen verbessern.

Der Lebensmitteleinzelhandel, also Lidl und Co., hat dabei einen besonders großen Einfluss auf die Mastbetriebe, von denen die Supermärkte Tiere beziehen. Aldi, Bünting, Globus, Tegut und Norma sind zum Glück bereits an Bord der Masthuhn-Initiative. Auch Rewe wäre bereit dazu, wenn andere große Unternehmen mitziehen. Mehr als 300.000 Menschen aus ganz Europa fordern Lidl daher auf, sich anzuschließen. Doch Lidl weigert sich bislang, diesen wirkungsvollen Schritt europaweit zu gehen.

Quelle: Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt

AFP

Ampel-Plan für Wahlrechtsreform stößt auf geteiltes Echo

Foto: Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Plan der Ampel-Fraktionen für eine Änderung des Wahlrechts zur Verkleinerung des Bundestags stößt bei Staatsrechtlern auf ein geteiltes Echo. Während die Düsseldorfer Parteienrechtlerin Sophie Schönberger den Entwurf von SPD, Grünen und FDP als „solide“ und „verfassungsrechtlich unproblematisch“ bezeichnete, sieht ihn der Heidelberger Staatsrechtler Bernd Grzeszick als „problematisch“ an.

Das berichtet die „Welt“ in ihrer Dienstagausgabe. Die Ampel-Fraktionen sehen in ihrem am Montag vorgestellten Gesetzentwurf vor, dass es künftig keine Überhang- und Ausgleichsmandate mehr geben soll, stattdessen soll sich die Zahl der Direktmandate einer Partei nach ihrem Zweitstimmen-Ergebnis richten. Grundsätzlich gutgeheißen wird dies von Schönberger, Co-Direktorin des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht an der Universität Düsseldorf. „Das bisherige System setzt den Erststimmen-`Sieg` in einem Wahlkreis absolut, indem es bestimmt, dass der oder die mit Erststimmen-Mehrheit Gewählte auf jeden Fall in den Bundestag einziehen muss“, sagte Schönberger.

„Diese Absolutsetzung aber wird zunehmend fragwürdig, weil ein Erststimmen-`Sieg` immer öfter gar kein absoluter ist, sondern nur ein relativer. Denn Wahlkreis-`Sieger` liegen oft nur mit einer knappen relativen Mehrheit von nicht selten bloß 25 Prozent oder noch weniger vorn.“ Daher sei es „kaum noch zu begründen, dass aus solchen Wahlkreis-`Siegen` der ganze Mechanismus der Überhang- und Ausgangsmandate folgt“. Schönberger weiter: „Ich halte es daher für sachgerecht und aus Gründen der Arbeitsfähigkeit des Bundestages auch für geboten, die Erststimmenergebnisse nicht mehr als absolut zu behandeln, sondern in ein relatives Verhältnis zu den Zweitstimmenergebnissen der jeweiligen Partei zu setzen. Dies wäre auch verfassungsrechtlich grundsätzlich unproblematisch.“

Hier gebe es verschiedene Möglichkeiten. „Diejenige, für die sich die nun die `Ampel`-Fraktionen entschieden haben, ist in jedem Fall eine solide, funktionierende Lösung“, sagte Schönberger. „Demnach würde das Zweitstimmen-Ergebnis einer Partei als Obergrenze betrachtet, bis zu der ihre Erststimmen-`Sieger` in den Bundestag einziehen können, und diese begrenzte Zahl der Mandate würde dann an diejenigen Parteikandidaten vergeben, die in ihren jeweiligen Wahlkreisen die im Zusammenhang der Partei relativ besten Erstimmen-Ergebnis hatten.“

Der Heidelberger Staatsrechtler Bernd Grzeszick ist anderer Meinung und verweist darauf, dass laut Grundgesetz die Abgeordneten in „allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl“ gewählt werden. Die Gleichheit der Wahl sieht Grzeszick durch die geplante Reform gefährdet. „Ob ein Wahlkreisgewinner seinen Wahlkreis erhält, hängt dann von einer Vielzahl von Faktoren ab, auf die er keinen Einfluss hat“, sagte Grzeszick. Etwa davon, wie die Partei landesweit bei den Zweitstimmen abgeschnitten habe.

Oder davon, welches Ergebnis die anderen Wahlkreisgewinner der jeweiligen Partei erzielen. „Im Wahlkreis selbst haben die Kandidaten unterschiedlicher Parteien dann nicht mehr dieselben Chancen.“ Dies sei ein Gleichheitsproblem. Auch die Stimmen der Wähler seien nicht mehr „gleich“.

Grzeszick: „Man lässt die Bürger zur Urne laufen, es wird ausgezählt, aber am Ende wird der Kandidat mit den meisten Stimmen womöglich nicht nach Berlin geschickt.“ Dies werde, so der Jurist zu „einer weiteren Entfremdung der Wähler vom politischen System führen“.

AFP