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CDU-Politiker fordert Smartphone-Verbot für Kinder unter 14

Jugendliche am Handy
Jugendliche / Foto: dts

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) fordert ein Smartphone-Verbot für Kinder unter 14 Jahren und strengere Regeln für die Nutzung sozialer Medien. Der CDU-Politiker begründet dies mit einem staatlichen Schutzauftrag für Kinder und Jugendliche im digitalen Raum und verweist auf Gefahren wie Online-Belästigung, Gewalt- und Pornografieinhalte.

Forderung nach klaren Altersgrenzen im Netz

Mario Voigt plädiert für deutliche gesetzliche Vorgaben zur Nutzung digitaler Angebote durch Minderjährige. „Ich bin für ein klares Schutzversprechen für Kinder und Jugendliche im digitalen Raum. Das bedeutet, keine Nutzung von sozialen Medien unter 16 und keine Smartphones für Kinder unter 14 Jahren“, sagte Voigt der „Welt“ (Freitagausgabe).

Zur Begründung verweist Voigt auf problematische Erfahrungen junger Nutzer im Netz. „Jeder fünfte Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren wurde online bereits von fremden Erwachsenen nach Nacktbildern gefragt. Kinder können in den sozialen Netzwerken Videos mit Enthauptungen sehen, pornografische Inhalte jeder Art“, sagte er der „Welt“. „Demgegenüber hat der Staat einen Schutzauftrag.“ Ein Staat, der seine Jugend schütze, schütze auch seine Demokratie.

Vergleich mit Alkohol- und Tabakregelungen

Voigt zieht Parallelen zu bestehenden Altersgrenzen bei Suchtmitteln. „Was wir bei Alkohol und Zigaretten durchsetzen, müssen wir auch im digitalen Raum leisten“, sagte Voigt der „Welt“. „Unsere Kinder sind die erste Generation, die mit dem Smartphone einen hoch technisierten Fernseher, eine Kommunikationsmaschine und eine Shoppingplattform in der Hosentasche mit sich herumträgt.“ Das überfordere viele in einer entscheidenden, sensiblen Entwicklungsphase.

„Notwendige Schutzstandards“ im digitalen Raum

In Bezug auf die Bedeutung von Freiheit formuliert Voigt hohe Anforderungen an den Schutz Minderjähriger. „Wenn Freiheit bedeutet, Kinder ungeschützt digitalen Süchten, permanentem Vergleich und Manipulation auszusetzen, dann ist das keine Freiheit, sondern Fahrlässigkeit“, so Voigt in der „Welt“. „Wir lassen einen Zwölfjährigen auch nicht Auto fahren, nur weil er es theoretisch lernen könnte. Altersgrenzen, Plattformpflichten und verlässliche Altersverifikation sind deshalb notwendige Schutzstandards. Der Staat ist nicht nur Hüter der Ordnung, sondern auch Wächter der Schwächsten.“

Nach Angaben des Ministerpräsidenten hat Thüringen im Bundesrat bereits eine entsprechende Initiative auf den Weg gebracht. „Wir sind im Austausch mit Bundesministerin Karin Prien und den Expertengremien, um praktikable Regeln zu entwickeln“, sagte Voigt der „Welt“. „Unser Ziel ist ein klares Schutzversprechen an Kinder und Jugendliche: aufwachsen zu können ohne permanente Bewertung, ohne Überforderung, ohne digitalen Dauerstress.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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CDU-Politiker Voigt fordert Reformjahr 2026 und Kurswechsel

Mario Voigt
Mario Voigt (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine deutlich bessere Regierungsarbeit im Bund. In einem Interview mit der „Welt“ (Freitagausgabe) mahnt er mehr Einigkeit in der schwarz-roten Koalition an und sieht das Jahr 2026 als Chance für grundlegende Reformen, insbesondere in der Rentenpolitik.

Appell an den Bundeskanzler und die Koalition

Mario Voigt</em) fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine deutliche Verbesserung der Regierungsarbeit. "Wir müssen schneller besser liefern, um Vertrauen zurückzugewinnen", sagte Voigt der "Welt" (Freitagausgabe).

„Dauerstreit schadet – Einigkeit ist die Voraussetzung für Erfolg. Deshalb wünsche ich mir von der schwarz-roten Koalition im Bund für das Jahr 2026 mehr gemeinsame Linien und weniger öffentliche Reibung“, sagte der CDU-Politiker laut „Welt“.

Kritik an öffentlichem Streit und Forderung nach Ergebnissen

„Wir müssen klarer sagen, was kurzfristig realistisch umsetzbar ist“, so Voigt weiter in der „Welt“. „Gerade in Verantwortung ist es entscheidend, dass wir liefern. In der Regierung zählen Ergebnisse.“ Dass die Bundesregierung in Umfragen an Zuspruch verliere, liege „an zu viel öffentlichem Streit und an wachsender Ungeduld.“ Beides sei nachvollziehbar, sagte Voigt der „Welt“.

Reformvorschläge zur Rente und Rolle des Sozialstaats

„2026 kann ein echtes Reformjahr werden, dafür braucht es Entscheidungen“, sagte Voigt der „Welt“. „Beispiel Rente: Nicht nur ich werbe dafür, dass für das künftige Renteneintrittsalter nicht mehr starr das Lebensalter ausschlaggebend sein soll, sondern die Zahl der Beitragsjahre.“

Wer früh in Ausbildung und Arbeit gehe und 45 Jahre einzahle, solle verlässlich eine gute Rente bekommen. Das sei eine Frage der Gerechtigkeit – gerade für Facharbeiter, Pflegekräfte oder Handwerker. Außerdem gehe es auch um mehr Zugang zur betrieblichen Altersvorsorge und bessere private Möglichkeiten, auch für junge Leute, die vorsorgen wollen.

„Aber wir müssen auch ehrlich sagen: Eine Vollkasko-Erwartung an den Staat überfordert auf Dauer unser gesamtes Land“, so Voigt in der „Welt“. „Der Sozialstaat muss stark sein für die, die Hilfe brauchen – und gleichzeitig muss Eigenverantwortung wieder eine viel größere Rolle spielen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Bauernpräsident wirft Handel vor, heimische Butter zu verramschen

Butter in
Butter in einem Supermarkt (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, kritisiert den Lebensmitteleinzelhandel wegen aus seiner Sicht zu niedriger Preise für heimische Produkte wie Butter. Zugleich fordert er von der Bundesregierung mehr Entlastung für die Landwirtschaft und einen grundlegenden Politikwechsel.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, wirft dem Lebensmitteleinzelhandel vor, heimische Lebensmittel wie Butter zu verramschen. Die steigenden Lebensmittelpreise hätten die Einkommenssituation der Landwirte nicht entspannt, sagte er der Mediengruppe Bayern (Freitagausgabe). „Im Gegenteil. Zuletzt sind die Preise beispielsweise für Butter und Milch dramatisch gesunken – auch die Erzeugerpreise für Getreide und Schweinefleisch sind im Keller.“

Preiskampf im Handel und Folgen für Bauern

Der harte Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel in der Weihnachtszeit werde „am Ende auf dem Rücken unserer Bauern ausgetragen“, kritisierte Rukwied den Handel gegenüber der Mediengruppe Bayern. „Diese massiven Preissenkungen dürfen nicht an unsere Milchbauern weitergegeben werden. Wer die Butter für 99 Cent verramscht, entwertet dieses hochwertige, heimische Lebensmittel.“

Forderungen an die Bundesregierung

Rukwied sieht zu Beginn des Jahres 2026 viele Baustellen, um die sich die Regierung seiner Ansicht nach kümmern soll – darunter den Bürokratieabbau und die Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung. „Der seit langem angestoßene und gesellschaftlich gewünschte Umbau der Tierhaltung muss finanziert werden, der Bürokratieabbau muss jetzt endlich spürbar umgesetzt werden“, fordert der Bauernfunktionär in der Mediengruppe Bayern.

„Um dem Klimawandel zu begegnen, brauchen wir Zugang zu sicheren und wirksamen Pflanzenschutzmitteln“ und „um weiterhin die Versorgung mit sicheren, heimischen Lebensmitteln zu gewährleisten, muss unsere Landwirtschaft wieder wettbewerbsfähig gemacht werden“, behauptete er. Diese Herausforderungen seien „dringend anzugehen und dulden keinen Aufschub“.

Bilanz des ersten Regierungsjahres

Die Bilanz des Bauernverbands für das erste Jahr der schwarz-roten Bundesregierung fällt nach Rukwieds Worten gegenüber der Mediengruppe Bayern „durchwachsen“ aus. Die Bundesregierung sei den Bauern zwar mit der Wiedereinführung des Agrardiesels, der Streichung der Stoffstrombilanz oder der Senkung der Stromsteuer entgegengekommen. „Angesichts der hohen Kosten, der massiven Belastungen durch Bürokratie oder des steigenden Mindestlohns muss der Regierung jedoch bewusst sein, dass das bei Weitem nicht ausreichend ist und sie noch deutlich mehr Entlastung für die Betriebe schaffen muss.“

Entscheidend sei, dass die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft in Europa wiederhergestellt werde. Dazu brauche es laut Rukwied den von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Wahlkampf angekündigten umfassenden Politikwechsel.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Rettungsdienst-Verband: Härtere Strafen schrecken Angreifer kaum ab

Rettungswagen (Archiv)
Rettungswagen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst bezweifelt, dass geplante Strafverschärfungen für Angriffe auf Helfer eine abschreckende Wirkung entfalten. Verbandsvertreter verweisen darauf, dass bereits bestehende Gesetze aus ihrer Sicht zu selten angewandt und mögliche Strafrahmen kaum ausgeschöpft werden.

Verband kritisiert mangelnde Anwendung bestehender Gesetze

Der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst hat Zweifel daran geäußert, ob die geplanten Strafverschärfungen für Angriffe auf Helfer tatsächlich Wirkung zeigen werden. „Es gibt zwar die entsprechenden Gesetze, aber sie werden nicht angewendet“, sagte der Verbandsvorsitzende Frank Flake den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) über die schon jetzt geltende Rechtslage. Nach seinen Angaben vergehen bis zu Prozessen oft lange Zeiträume. Doch bis es zu Prozessen komme, dauere es Monate, manchmal Jahre. „Bis dahin ist das Geschehene schon fast vergessen.“

Das mögliche Strafmaß, das nach seinen Worten schon jetzt bei bis zu fünf Jahren liege, werde fast nie ausgereizt. „Den Vorschlag, jetzt den Strafrahmen zu erhöhen, halte ich deshalb für wenig zielführend“, sagte Flake den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Es würde reichen, wenn wir die existierenden Gesetze anwenden.“

Alkohol, Drogen und zunehmende Hemmungslosigkeit

Bei Angriffen auf Rettungskräfte spielten häufig erhöhter Alkoholkonsum und auch Drogen eine Rolle, so Flake gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Und es gibt eine gewissen Distanzlosigkeit“, sagte er. „Die Leute sind hemmungsloser, als sie es einmal waren.“

Unklare Entwicklung der Fallzahlen

Ob die Zahl der Angriffe auf Rettungskräfte in den vergangenen Jahren tatsächlich gestiegen sei, sei schwer zu beurteilen, erklärte Flake in den Funke-Zeitungen. „Was wir sicher sagen können: Diese Fälle werden jetzt besser erfasst und kommen jetzt mehr an die Öffentlichkeit.“

Auch in der vergangenen Silvesternacht war es in verschiedenen Städten in Deutschland zu Angriffen auf Einsatz- und Rettungskräfte gekommen. Es seien aber nicht „außergewöhnliche viele“ gewesen, so der Verbandschef in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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SPD-Vize bezweifelt Rechtmäßigkeit geplanter Total-Sanktionen bei Grundsicherung

Infostand Bürgergeld
Foto: dts

Der SPD-Vizevorsitzende Alexander Schweitzer stellt die Rechtmäßigkeit der von der Bundesregierung geplanten Komplettsanktionen in der neuen Grundsicherung infrage. Er verweist dabei auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu früheren Sanktionsregelungen und warnt vor einer vollständigen Streichung staatlicher Leistungen. Hintergrund ist eine kurz vor Weihnachten erzielte Einigung von Union und SPD auf eine Reform des bisherigen Bürgergelds, gegen die es in der SPD Widerstand gibt.

Zweifel an Rechtmäßigkeit von Totalsanktionen

Der SPD-Vizevorsitzende Alexander Schweitzer bezweifelt, dass die Pläne der Bundesregierung für Komplettsanktionen in der neuen Grundsicherung rechtmäßig sind. Zu Totalsanktionen gebe es „eine klare Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts“, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). „Die Richter in Karlsruhe haben entschieden, wie weit Sanktionen gehen dürfen. Leistungen komplett zu streichen, geht demnach nicht.“

Wer in eine Notlage gerate, müsse „aufgefangen und unterstützt werden“, sagte Schweitzer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Grundsicherung soll deswegen dafür sorgen, dass Menschen wieder in selbstständige Arbeit kommen.“

Reform der Grundsicherung und schärfere Sanktionen

Union und SPD hatten sich kurz vor Weihnachten auf eine Reform des bisherigen Bürgergelds verständigt, das künftig Grundsicherung heißen soll. Verpasst ein Bezieher demnach unentschuldigt drei Termine beim Jobcenter, kann die staatliche Unterstützung komplett gestrichen werden. Auf diese Verschärfung hatte die Union bestanden, in der SPD läuft ein Mitgliederbegehren gegen die Reform.

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Sanktionen

Das Bundesverfassungsgericht hatte 2019 zu den Sanktionsregelungen im damaligen Hartz-IV-System geurteilt. Es erkannte an, dass der Staat Mitwirkungspflichten verlangen kann und Pflichtverstöße sanktionieren darf. Sanktionen von mehr als 30 Prozent des Regelbedarfs erklärten die Richter jedoch für unverhältnismäßig und damit für verfassungswidrig. Das Gericht argumentierte mit den beiden durch die Ewigkeitsklausel (Artikel 79 GG) geschützten Grundgesetz-Artikeln: Das Existenzminimum sei durch die Menschenwürde (Artikel 1 GG) in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip (Artikel 20 GG) geschützt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Richterbund fordert neuen Rechtsstaatspakt wegen Justizkrise

Sitzbank in
Sitzbank in einem Landgericht (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Richterbund (DRB) fordert von der Politik, den Personalmangel und den Digitalisierungsstau in Teilen der Justiz im neuen Jahr mit einer Neuauflage des „Rechtsstaatspakts“ anzugehen. Hintergrund sind Umfrageergebnisse, nach denen der Rückhalt der Justiz in der Bevölkerung sinkt und viele Menschen zu lange Gerichtsverfahren sowie eine Überlastung der Justiz kritisieren.

Richterbund warnt vor Vertrauensverlust

Sven Rebehn, DRB-Bundesgeschäftsführer, sagte der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe): „Solange chronisch unterbesetzte Staatsanwaltschaften und Strafgerichte mit ihrer Arbeit nicht mehr hinterherkommen und Gerichtsverfahren immer länger dauern, wird das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat weiter schwinden.“

Es sei ein Alarmsignal, dass die Justiz in Umfragen an Rückhalt in der Bevölkerung verliere. „Hier gerät offensichtlich etwas ins Rutschen“, so Rebehn in der „Rheinischen Post“. Umso wichtiger sei es, dass die Regierenden in Bund und Ländern die drängenden Personalprobleme und den Digitalisierungsstau in Teilen der Justiz direkt im neuen Jahr mit einer Neuauflage des Rechtsstaatspakts angingen.

Umfrage zeigt sinkende Zustimmungswerte

Laut einer Umfrage des Instituts Allensbach vom Dezember 2025 sinkt der Rückhalt der Bevölkerung in die Justiz. Die Zustimmungswerte für das Bundesverfassungsgericht sanken 2025 auf 63 Prozent, nachdem sie 2021 noch bei 81 Prozent gelegen hatten.

Zudem kritisieren nach dieser Allensbach-Umfrage vier von fünf Befragten zu lange Gerichtsverfahren und eine Überlastung der Justiz.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Selenskyj erwartet bald Fortschritte bei Sicherheitsgarantien für Ukraine

Wolodymyr Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet in den kommenden Tagen Fortschritte bei den Verhandlungen über Sicherheitsgarantien für sein Land. In Kiew sind dazu Anfang Januar mehrere hochrangige Treffen mit internationalen Partnern geplant, die sich auf Sicherheitsfragen und den angestrebten Frieden konzentrieren.

Vorbereitung auf Treffen zu Sicherheitsgarantien

Wolodymyr Selenskyj erklärte, man bereite sich derzeit intensiv auf die anstehenden Gespräche vor. „Wir bereiten uns jetzt vor, um sicherzustellen, dass das Treffen produktiv verläuft, dass die Unterstützung zunimmt und dass sowohl in die Sicherheitsgarantien als auch in das Friedensabkommen größeres politisches Vertrauen gesetzt wird“, schrieb er am Donnerstag in sozialen Medien.

Nach seinen Angaben steht die Ukraine in engem Austausch mit ihren internationalen Partnern. Man stehe in täglichem Kontakt mit den USA und den Partnern in Europa, so Selenskyj.

Treffen der Sicherheitsberater in der Ukraine

Am 3. Januar soll in der Ukraine ein Treffen der nationalen Sicherheitsberater stattfinden. „Dies ist das erste Treffen dieser Art in der Ukraine, und es konzentriert sich auf den Frieden“, erklärte Selenskyj in sozialen Medien. „Europäische Vertreter werden daran teilnehmen, und wir gehen davon aus, dass das US-Team online dabei sein wird. Fünfzehn Länder haben ihre Teilnahme bestätigt, darunter Vertreter europäischer Institutionen und der Nato.“

Weitere Beratungen auf Militär- und Regierungsebene

Am 5. Januar soll ein Treffen der Generalstabschefs folgen. „Das Hauptthema sind Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Politisch ist fast alles vorbereitet, und es ist wichtig, jedes Detail zu klären, wie die Garantien in der Luft, zu Lande und zu Wasser funktionieren werden, wenn es uns gelingt, den Krieg zu beenden“, so der ukrainische Präsident in sozialen Medien.

Für den 6. Januar ist schließlich ein Treffen mit europäischen Staats- und Regierungschefs und der Koalition der Willigen geplant.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Kommentar: Die Osnabrücker Schuldenuhr dreht sich 2026 immer schneller

Kommentar zu Osnabrücker Schuldenuhr
Kommentar zu Osnabrücker Schuldenuhr / Illustration: ki-generiert

Eigentlich wollte ich einen Jahresrückblick schreiben. Herausgekommen ist ein Jahresausblick. Nicht, weil ich an Silvester schreibfaul geworden bin, sondern weil vieles von dem, was 2025 entschieden wurde, seine volle Wirkung erst im gerade begonnenen Jahr und in den kommenden Jahren entfalten wird – leider nicht zum Guten.

Auch deswegen haben wir die Osnabrücker Schuldenuhr programmiert:

Schuldenstand der Stadt Osnabrück aktuell:
Lade... = +220,71 € / Min
i Mehr Infos zur Osnabrücker Schuldenuhr

Ein Kommentar von Heiko Pohlmann

Ein Blick voraus mit einem Seitenblick zurück nach Berlin

Auch wenn die HASEPOST – genau wie meine Kommentare – sonst stark auf das Lokale fokussiert ist, also auf Osnabrück und die Region, führt der erste Blick zurück geradezu zwangsläufig nach Berlin und zurück in das frühe Jahr 2025.

Dort steht für mich der zentrale politische Vorgang der vergangenen Monate: der „Wahlbetrug“ des „Noch-Bundeskanzlers“ Friedrich Merz. Beide Begriffe stehen bewusst in Anführungszeichen. Nicht, weil Stimmen unterschlagen worden wären, sondern weil Wählerinnen und Wählern aus meiner Sicht falsche Tatsachen vorgespiegelt wurden – auch das ist eine Form von Betrug am Wähler, wenn auch nicht justiziabel.

Und ich bin überzeugt, dass diese Kanzlerschaft nicht von Dauer sein wird. Auf lange Sicht kommt Friedrich Merz damit nicht durch. Mehr noch: Mit seinem Vorgehen hat er genau jene politischen Kräfte massiv gestärkt, die er zuvor vollmundig mit seiner hilflosen „Brandmauer“ in die politische Belanglosigkeit schicken wollte. Tatsächlich strebt die AfD inzwischen auf ostdeutscher Landesebene nach absoluten Mehrheiten.

Wieso sollten konservative Wähler noch CDU wählen, wenn sie dann doch linke Politik und womöglich sogar Kooperationen mit der SED-Nachfolgepartei bekommen?
Ja, auch mir fallen sicher ein Dutzend gute Gründe ein, aber rund ein Viertel der Bevölkerung tendieren bei den nächsten Wahlen anders zu entscheiden. Und nein, das sind sicher alles keine bösen Rechtsfaschisten, sondern: „Das ist der Typ, der kommt, wenn du einen Klempner bestellst. Dann kommt der AfD-Typ zu dir nach Hause und macht dir das“ (Zitat Spiegel-Erbe Jakob Augstein im Ronzheimer-Podcast).

Merz hatte im Wahlkampf – vor genau einem Jahr – eine strikte Einhaltung der Schuldenbremse versprochen. Kaum gewählt, beschloss er gemeinsam mit einer bereits abgewählten Regierungskoalition neue Kredite in Milliardenhöhe. Und als wäre das nicht genug, ließ sich der selbst ernannte konservative Hoffnungsträger („Links ist vorbei“) mit Unterstützung der radikalen Linken ins Kanzleramt wählen – mit dem Makel eines Kanzlers zweiter Wahl.

Ich halte es also für gut möglich, dass diese Kanzlerschaft spätestens nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Geschichte sein wird. Und angesichts der massiven Neuverschuldung sowie der rentenpolitischen Eskapaden von Union und SPD dürfte der Eintrag in den Geschichtsbüchern kein schmeichelhafter sein.

Osnabrück droht die Berliner Schulden-Blaupause

Was mich umtreibt: Die Geschichte könnte sich in Osnabrück wiederholen – wenn auch unter anderen Vorzeichen. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, Parteifreundin von Merz, musste bereits vor der Winterpause mit ansehen, wie Grüne und SPD einen Rekord-Schuldenhaushalt auf den Weg brachten.

Gleichzeitig war Pötter selbst vorne dabei, als die Stadt sich mit mehr als 30 Millionen Euro an der Sanierung der Bremer Brücke beteiligte und zusätzlich eine Bürgschaft in ähnlicher Höhe für einen Kredit übernahm, den der VfL Osnabrück irgendwann zurückzahlen soll. Meine Prognose: Er wird es nicht tun. Nicht eine einzige volle Rate.

Zunächst wird es heißen, die ausbleibenden Zuschauer während der Umbauphase hätten den Verein finanziell zu stark belastet. Danach wird entweder ein – durchaus zu erhoffender – Aufstieg in die 2. Bundesliga den VfL finanziell „fordern“ oder ein beim VfL fast schon gesetzmäßig folgender Abstieg in die 3. Liga die Finanzplanung endgültig über den Haufen werfen.
Das Bedienen des Stadionkredits wird beim VfL stets letzte Priorität haben – in dem Wissen, dass die Stadt mit der teuer sanierten Immobilie außer einem Abriss kaum noch sinnvolle Optionen hätte.

Alle Parteien werden im Kommunalwahlkampf Sparsamkeit versprechen – und genauso einknicken wie Merz

Im nun begonnenen Jahr werden wir vermutlich einen Wahlkampf erleben, in dem CDU, SPD und Grüne sich gegenseitig den Schwarzen Peter für den Verschuldungswahnsinn zuschieben. Bei SPD und Grünen mag er gut aufgehoben sein – Sozialisten und Sektierer hatten noch nie ein gutes Verhältnis zu Geld, vor allem nicht, wenn es das Geld anderer ist.

Doch wie lange wird es dauern, bis auch die Osnabrücker CDU nach der Kommunalwahl wieder neue Schulden machen will? Spätestens, wenn die über den Wahlkampf hinausgeschobenen Projekte anstehen: die längst überfällige Theatersanierung oder die aus unerfindlichen Gründen – auch mit Stimmen der CDU – auf das Jahr 2040 vorgezogene Klimaneutralität der Stadt. Übrigens einer Stadt, die im Rathaus bis heute Räume mit Einfachverglasung auf dem Stand der Bauvorschriften von vor 100 Jahren nutzt. Und die Stadt will bis 2030 alle eigenen Gebäude klimaneutral bekommen. Wer soll das bezahlen?

Stadion, Theater, Neumarkt – geht das noch?

Ich sage es deutlich: Das „Ja“ zur Stadionsanierung konnten wir uns im vergangenen Jahr meiner Meinung nach nicht leisten!
Nicht zuletzt, weil jetzt die Befürworter einer großen Lösung bei der lange verschleppten Theatersanierung, deren Kosten einst optimistisch mit 80 Millionen Euro beziffert wurden, bei realistischer Betrachtung mindestens das Doppelte verlangen werden – mit dem Argument: Für den VfL war das Geld ja auch da.

Ähnlich verhält es sich mit der Sanierung des Neumarkts. Die Kosten stiegen binnen weniger Monate von knapp 22 auf fast 28 Millionen Euro. Asphalt täte es auch, die Kosten wären ein Bruchteil von dem, was es jetzt kosten wird. Stattdessen ist bunt eingefärbter Beton geplant – ein Material, das am Rosenplatz bereits gescheitert ist.

Sparen ist keine Ideologie, sondern Notwendigkeit

Was wäre die Alternative? Ganz einfach: Sparen. Sparen. Sparen. Und nur noch das ausgeben, wofür tatsächlich Geld da ist.

Schulden bei Veröffentlichung 01.01.26:
727.606.036,22 €
Schuldenstand der Stadt Osnabrück aktuell:
... = +220,71 € / Min
Schulden am 31.12.2026, 23:59 Uhr:
843.320.812,76 €
Schulden pro Osnabrücker Bürger:
... = +1,85 € / Tag
i Mehr Infos zur Osnabrücker Schuldenuhr

Aus diesem Grund wird die HASEPOST künftig immer wieder ihre neue Schuldenuhr einblenden – immer dann, wenn Artikel sich mit Ausgaben und Verschuldung der Stadt beschäftigen.
Es gibt unsere Schuldenuhr in einer kompakten Version, wie oben auf dieser Seite, oder auch etwas detaillierter. Die zugrunde liegenden Zahlen basieren aktuell noch auf dem Stand vom Sommer 2025, den uns die Stadtverwaltung vor der jüngsten Haushaltsentscheidung mitgeteilt hat.
Und, schon gesehen? Lieber Leserin und lieber Leser: Jeden Tag rutscht jeder einzelne Bürger anteilig mit aktuell 1,85 Euro pro Tag mehr in die Miesen.

Mit der nach der Winterpause erwarteten Aktualisierung der zugrunde liegenden Zahlen durch die Stadt Osnabrück dürfte sich die Schuldenuhr bald noch schneller drehen.
Und die Zeiten, in denen überraschend hohe Einnahmen bei der Gewerbesteuer das fehlende Bewusstsein für das finanziell Machbare kaschieren können, dürften auch bald vorbei sein – Stichwort u.a. auch Volkswagen Osnabrück.

Die Wahl liegt im September bei Ihnen

Am 13. September – bei der Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl – haben Sie es in der Hand, diesen Trend zu stoppen. Vielleicht überrascht uns ja noch die eine oder andere Partei mit einem hoffentlich glaubhaften Bekenntnis zum Ende des Osnabrücker Verschuldungswahnsinns.
Und vielleicht hält sie ihr Versprechen dann auch – anders als Friedrich Merz.

Vielleicht „rettet“ sogar ausgerechnet die Osnabrücker Linkspartei den städtischen Haushalt, mit ihrer Initiative über den Umweg durch die Kommunalaufsicht in Hannover die Sanierung der Bremer Brücke zu stoppen und damit einen Kipppunkt zu setzen, der auch die anderen finanziell wahnsinnigen Großprojekte wie Theatersanierung und Neumarkt-Luxusbetonierung noch stoppen könnte.


[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie bis zum Ende durchgehalten haben. Meinungsbeiträge spiegeln immer nur die Ansichten des jeweiligen Autors wider – nicht die der gesamten Redaktion. Mein Anliegen – und das unserer Redaktion – ist es, in gekennzeichneten Meinungsbeiträgen wie diesem Denkanstöße zu geben. Ob Sie zustimmen, ablehnen oder irgendwo dazwischenstehen: Wenn ein Kommentar neue Perspektiven eröffnet oder auch nur zum Nachdenken anregt, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (C. G. Jung)
Bitte denken Sie mehr. Ihr Heiko Pohlmann


Als Kommentar, Kolumne, Meinungsbeitrag oder Satire gekennzeichnete Beiträge geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors wieder, nicht die der gesamten Redaktion.

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HASEPOST verlost 5×2 Freikarten für den Zirkus Roncalli

5x 2 Freikarten für den Roncalli Weihnachtscircus
Foto: Circus Roncalli

Jetzt wird es aber Zeit: Der Zirkus Roncalli ist nur noch für wenige Vorstellungen in Osnabrück! Hier finden Sie alle Infos über das aktuelle Programm.

Zum großen Finale verlost die HASEPOST für die Vorstellung am Montag, 5. Januar, um 11 Uhr insgesamt 5 × 2 Freikarten.

Diese Verlosung ist beendet, die Gewinnerinnen und Gewinner wurden informiert.
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Die Teilnahme ist ganz einfach: Über unseren nagelneuen Newsletter, mit dem wir Sie künftig regelmäßig über spannende Neuigkeiten bei der HASEPOST informieren, sind Sie automatisch dabei.

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Merz kondoliert nach verheerendem Brand in Crans-Montana

Friedrich Merz
Friedrich Merz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem verheerenden Brand mit dutzenden Todesopfern im Schweizer Skiort Crans-Montana hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dem Land sein Beileid ausgesprochen. In einem Kondolenztelegramm an Bundespräsident Guy Parmelin kondolierte er den Angehörigen der Opfer und wünschte den Verletzten rasche Genesung.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat nach dem schweren Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana ein Kondolenztelegramm an Bundespräsident Guy Parmelin geschickt. Adressiert ist das Schreiben an den „Bundespräsidenten der Schweiz, Guy Parmelin“.

Kondolenzschreiben an die Schweiz

„An diesem Neujahrstag erfüllen uns die Nachrichten aus Crans-Montana mit großer Trauer“, schreibt Merz in dem Telegramm. Und weiter: „Ich möchte Ihnen, dem schweizerischen Volk und den betroffenen Familien mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen, die von dieser Tragödie betroffen sind. Den Verletzten wünschen ich eine schnelle und vollständige Genesung.“

Feuer in Bar in der Silvesternacht

In der Silvesternacht war in einer Bar in Crans-Montana ein Feuer ausgebrochen. Nach letzten Angaben der Polizei kamen rund 40 Menschen ums Leben, etwa 115 Menschen wurden verletzt. Die Brandursache ist bisher unklar.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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