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Nach Fehlern bei der Platzvergabe in NRW: Uni Osnabrück öffnet mehr Studienplätze für Jura

Nachdem es in Nordrhein-Westfalen Fehler bei der Platzvergabe für Jura-Studierende gab, öffnet die Universität Osnabrück mehr Studienplätze für den Bereich Rechtswissenschaften. Mit 30 zusätzlichen Plätzen können die Missgeschicke in NRW zwar nicht ausgeglichen werden, bieten allerdings eine kleine Entlastung.

Durch ein administratives Versehen sind die Jura-Fakultäten in Nordrhein-Westfalen überbucht. Besonders drastisch ist – wie die Münstersche Zeitung schreibt – die „Panne im Vergabeverfahren“ an der Universität Münster. Dort wurden zu diesem Wintersemester auf 434 Jura-Studienplätze mehr als 700 Bewerberinnen und Bewerber zugelassen. Trotz redlicher Bemühungen der Universität: Es wird ob der Flut an Studierenden ein schwieriges Semester werden. Um in der Situation räumlich nahe Entlastung anzubieten, wird der Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück ausnahmsweise rund 30 weitere Studienplätze zur Verfügung stellen.

Persönliche Betreuung weiter möglich

Damit möchte die Universität Studierenden, die nun in der überbuchten Kohorte in Nordrhein-Westfalen studieren, eine Chance zum Wechsel geben. Mit 30 zusätzlichen Studierenden kann der Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück weiter eine gute persönliche Betreuung in kleinen Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Seminaren bieten.

Teilnahme an Ersti-Woche schon möglich

Um einen dieser Studienplätze zu erhalten, können Interessenten am sogenannten Losverfahren teilnehmen. Das Bewerbungsportal der Universität Osnabrück ist bis zum 11. Oktober 2023 geöffnet. Die Zulassung erfolgt dann noch vor Vorlesungsbeginn am 16. Oktober 2023. Damit der Studienstart gelingt, ist eine Teilnahme an der Erstsemesterwoche bereits möglich. In diesen Rahmen können alle Erstsemester die Osnabrücker Jura-Fakultät und auch ihren/ihre persönliche/n Tutor bzw. Tutorin kennenlernen.

Jura-Studengang in Osnabrück hoch im Ranking

Die Qualität der Studienbedingungen am Fachbereich Rechtswissenschaften hat sich im CHE-Ranking 2020 und 2023 in Top-Platzierungen niedergeschlagen. Besonders die Unterstützung bei Studienbeginn ist ein Markenzeichen von Jura in Osnabrück. Das gute Verhältnis zwischen Studierenden, Lehrenden und den verfügbaren Ressourcen, neben Lehrveranstaltungen auch Arbeitsplätze in der Bibliothek, zeigt sich explizit auch bei der Höchstnote für die Examensvorbereitung.

Die Universität Osnabrück reagiert mit der Öffnung des Bewerbungsverfahrens bis zum Semesterbeginn auf eine hoffentlich einmalige schwierige Situation und freut sich auf ihre neuen Studierenden. „Wichtig ist für uns, dass wir unseren Studierenden gute Bedingungen bieten, sodass sie hervorragende Leistungen erbringen – zugleich aber auch den Studiengang in Regelstudienzeit erfolgreich abschließen können“, so der Dekan, Prof. Oliver Dörr.

PM
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