Start Aktuell Kein Ersatz für Schweinsteiger: Polanski erteilt VfL Osnabrück eine Absage

Kein Ersatz für Schweinsteiger: Polanski erteilt VfL Osnabrück eine Absage

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Kein Ersatz für Schweinsteiger: Polanski erteilt VfL Osnabrück eine Absage
Eugen Polanski / IMAGO/Fotostand

Eugen Polanski bleibt Trainer von Borussia Mönchengladbachs U23 Mannschaft. Über seine Heimatzeitung Rheinische Post erteilte der in Osnabrück bereits als potentieller Nachfolger von Tobias Schweinsteiger gehandelte  Gladbacher dem VfL Osnabrück eine Absage. 

Die Spekulationen nahmen Fahrt auf, als „Sky“ berichtete, dass Polanski für Osnabrück eine Wunschlösung sei und Gespräche im Gange wären (HASEPOST berichtete).

Gegenüber der Rheinischen Post bestätigte Polanski am Donnerstag, dass er dem VfL Osnabrück inzwischen eine Absage erteilt habe. „Ich hatte einen guten Austausch mit den Verantwortlichen aus Osnabrück, habe mich aber entschlossen, bei Gladbach zu bleiben. Ich bin sehr gerne hier bei Borussia“, erklärte Polanski. Er betonte, dass der Zeitpunkt für einen Wechsel nicht passend wäre, insbesondere wegen der aktuellen Situation seiner Mannschaft und seines laufenden Fußballlehrer-Lehrgangs.

Polanski gilt als „großes Trainertalent“

Polanski, der seit 2019 bei Borussia Mönchengladbach in verschiedenen Trainerrollen tätig ist, hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Nach einer erfolgreichen Zeit mit der U17 und geplanten Aufgaben bei der U19, wurde er 2022 zum U23-Coach befördert. In dieser Saison hat seine Mannschaft trotz eines großen Kaderumbruchs und einiger Herausforderungen den 13. Tabellenplatz in der Regionalliga erobert.

Borussias aktueller Sportchef Roland Virkus hatte Polanski bereits vor zwei Jahren als „großes Trainer-Talent“ gelobt. Mit der kürzlich erfolgten Verpflichtung von Gerardo Seoane als Cheftrainer der Profis, scheint Borussia Mönchengladbach auf Kontinuität zu setzen – eine Linie, die nun auch in der U23 mit Polanskis Verbleib verfolgt wird.

VfL-Fans fordern Rückkehr von Schweinsteiger nach Osnabrück

Für den VfL Osnabrück bedeutet die Absage eine Fortsetzung der Suche nach einem neuen Trainer, um das Ruder in der schwierigen Saison 2023/2024 der 2. Bundesliga vielleicht doch noch herumzureißen. Bei den Fans des VfL hatte die Diskussion über die mögliche Einstellung eines U23-Trainers nach dem Rauswurf des als Trainer für den Aufstieg des VfL aus der 3. Liga verantwortlichen Tobias Schweinsteiger für teils harte Ablehnung und böse Worte gegen die Vereinsführung geführt. Auch Forderungen nach einer Revision des Schweinsteiger-Rauswurfs werden inzwischen in den Sozialen Medien laut.

Jahreshauptversammlung des VfL wird ins Alando verlegt

Inzwischen wurde bekannt, dass der VfL wegen des erwarteten großen Diskussionsbedarfs mit den Fans seine Jahreshauptversammlung kommende Woche Dienstag von der Lagerhalle in das Alando Ballhaus verlegt hat. Es darf mit hitzigen Diskussionen, nicht nur wegen der ungelösten Trainersituation und dem drohenden erneuten Abstieg gerechnet werden.