Warum stehen eigentlich Absperrbaken auf dem Fahrradweg entlang der Straße „Am Natruper Holz“? Seit mehr als einem Jahr blockieren sie das sichere Fortkommen auf dem Fahrradweg.

Während in diesem Sommer für 275.000 Euro für wenige hundert Meter „Protected Bike Lane“ entlang des Heger-Tor-Walls verbaut wurden, ist bereits seit Oktober 2017 ein ebenfalls vom Straßenverkehr baulich getrennter Radfahrstreifen durch Warnbaken versperrt.

Unsere Redaktion blickt zurück auf das Jahr 2018 und was Osnabrück während des vergangenen Jahres bewegte.
In den „Rückspiegel“ blickt stellvertretend unsere Redaktions-Bulldogge „Frida“.
Wo möglich, wagen wir auch einen Blick nach vorn, wie es 2019 weitergehen wird.

Zusätzliche Schwierigkeitsstufe im täglichen Stau

Böse Zungen behaupten, dass diese Maßnahme, die nun auch noch den Radverkehr auf die enge Straße zwingt, vor allem dazu dient den permanenten Stau und die gefährlichen Ausweichmanöver vor der Paracelsusklink mit einer zusätzlichen Schwierigkeitsstufe anzureichern. So soll nach dem Prinzip „Boshaftigkeit“ den Osnabrückern das Autofahrern verleidet werden, selbst wenn dadurch als Kollateralschaden den Radfahrern ein sicherer Radweg unmöglich gemacht wird.


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Angeblich wurde Radweg durch Autofahrer beschädigt

Im Herbst vor mehr als einem Jahr erklärte ein Sprecher der Stadtverwaltung auf Nachfrage unserer Redaktion, dass der Radweg durch die widerrechtlich ausweichenden Autofahrer beschädigt worden sein soll. „Um weitere Beschädigungen zu vermeiden wurden Baken aufgestellt.“
Damals erklärte man uns auch: „Der Versuch, der derzeit dort läuft wird zu gegebener Zeit ausgewertet. Danach können Entscheidungen getroffen werden, wie dort weiter zu verfahren ist.“

Eine im August dieses Jahres an das Presseamt der Stadtverwaltung gerichtete Nachfrage, wie weit denn die im Herbst 2017 begonnene Entscheidungsfindung inzwischen gediehen sei, blieb unbeantwortet!