Landkreis Osnabrück 3.000 Euro Schaden - Seniorin in Fürstenau mit perfider...

3.000 Euro Schaden – Seniorin in Fürstenau mit perfider Masche betrogen

-

HASEPOST   🎧   AUF DIE OHREN

Am Mittwoch (28. Oktober) meldete sich eine Fürstenauerin bei der Polizei, die zum Opfer von Trickbetrügern geworden war. Die Seniorin überwies den unbekannten etwa 3.000 Euro. 

In einem Zeitraum von mehr als einer Woche hatte sich regelmäßig ein “Herr König” von einem Inkasso-Unternehmen bei der Seniorin auf dem Festnetztelefon gemeldet. Der Betrüger verwickelte die Frau in ein Gespräch und erwähnte irgendwann, dass sie doch in den letzten Jahren wiederholt an Gewinnspielen teilgenommen habe. Seine Firma sei drauf spezialisiert, die unerwünschten Kontaktaufnahmen der Gewinnspielbetreiber zu unterbinden. Für alle Gewinnspiele im Rückblick von drei Jahren könne er gegen die Zahlung von rund 3.000 Euro das Ende der Belästigungen veranlassen. Das Geld müsse dazu auf ein belgisches Bankkonto überwiesen werden.

Betrüger will noch mehr Geld

Die ältere Dame überwies schließlich die geforderte Summe auf das ausländische Konto. Der Betrüger “Herr König” meldete sich aber auch nach der Überweisung erneut, diesmal mit einer abgeänderten Geschichte. Die Stornierungen seinen gut verlaufen, allerdings sei aufgefallen, dass ein Geldgewinn in Höhe von 97.000 Euro bislang nicht an die Fürstenauerin ausgezahlt worden sei. Um den Gewinn zu erhalten, müsse sie lediglich weitere 3.300 Euro überweisen. Nach diesem Anruf begab sich Frau zur Polizei in Fürstenau und erstatte dort eine Strafanzeige.

Polizei warnte Seniorin

Besonders bitter ist, die Seniorin hatte bereits vor der ersten Überweisung Zweifel gehegt und die Polizei kontaktiert. Dort hatte man ihr mitgeteilt, dass es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen Betrug handeln würde und sie keinesfalls die geforderte Summe überweisen solle. Aber das Vertrauen in “Herrn König” war zu groß, ein teurer Irrtum.

Polizei warnt vor Betrügern

Die Polizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass, erneut vor Telefon- und Gewinnspielbetrügereien zu warnen. Betrügerinnen und Betrüger sind geschult in der Gesprächsführung, sie bauen Vertrauen auf und haben ein einnehmendes Wesen. Jeder Anruf sollte auf seine Plausibilität hin überprüft werden, insbesondere, wenn Geldforderungen gestellt werden. Ebenso verhält es sich mit Fragen nach Zugangsdaten, Passwörtern oder Pincodes. Eine gesunde Skepsis schreckt Betrügerinnen und Betrüger ab, man sollte sich niemals unter Druck setzen lassen. Im Zweifelsfall sollte man das Telefongespräch einfach beenden und Verwandte, Freund oder die Polizei kontaktieren. Meist kann schnell aufgeklärt werden, ob ein versuchter Betrug vorliegt. Wer betrogen wurde, sollte eine Strafanzeige erstatten.


Polizei Pressestelle
Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.

aktuell in Osnabrück

Bachelor Niko Griesert startet “emotionale und krasse Reise” – und Papa Wolfgang schaut direkt mal vorbei

Der erste aus unserer Hasestadt kommende Bachelor legt los: Niko Grieserts Liebesabenteuer startete am Mittwochabend (20. Januar) um 20:15...

Corona: Impf-Schreiben an Verstorbene versandt

Zum Versand der Impf-Schreiben an Personen ab 80 Jahren greift das Land Niedersachsen auf die Datenbank des Postdienstleisters DHL...

Biden hielt Antrittsrede acht Minuten zu früh

Foto: Joe Biden am 20.01.2021, über dts Washington (dts) - Als Joe Biden am Mittwoch zu seiner Antrittsrede vor...

DGB fürchtet Lockdown-Folgen für jugendliche Schulabgänger

Foto: Jugendlicher mit Schutzmaske in einer S-Bahn, über dts Berlin (dts) - Angesichts des verlängerten Lockdowns warnt der Deutsche...

 

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion

Hasepost Zeitung für Osnabrück

Kostenfrei
Ansehen