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VfL Osnabrück verliert klar bei 1860 München

Am zweiten Spieltag der 3. Liga hat der VfL Osnabrück beim Aufstiegsanwärter 1860 München deutlich mit 1:3 verloren. Die Gastgeber entschieden die Partie mit hoher Offensivqualität früh für sich. Osnabrück zeigte erst in der Schlussphase mehr Durchschlagskraft, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen.

Irregulärer Treffer bringt 1860 früh in Front

Trainer Timo Schultz änderte seine Startelf im Vergleich zum 0:0 gegen Alemannia Aachen auf einer Position: Riesselmann begann für Goguadze. Die favorisierten Löwen setzten den VfL sofort unter Druck und gingen nach zehn Minuten in Führung. Volland verwertete eine Freistoßflanke am ersten Pfosten ins lange Eck – der Angreifer stand dabei knapp im Abseits, der Treffer zählte dennoch.

1860 blieb in der Folge tonangebend und erarbeitete sich weitere Chancen. Haugen scheiterte frei vor Jonsson (14.). Der VfL kam erst in der 28. Minute zu seinem ersten Abschluss, als Kehl einen Freistoß an der Mauer vorbei setzte. Kurz darauf prüfte Kammerbauer Löwen-Keeper Dähne aus der Distanz (31.), Kehl scheiterte erneut mit zwei Versuchen (39.). Wenig später fiel das trotz der Osnabrücker Gelegenheiten nicht unverdiente 2:0: Nach einem weiten Einwurf köpfte Volland an den Pfosten, Niederlechner staubte aus kurzer Distanz ab (41.).

Entscheidung kurz nach der Pause

Zur zweiten Hälfte brachte Schultz Jacobsen für Kopacz. Die erste Möglichkeit gehörte aber wieder den Hausherren: Volland spielte Haugen frei, Jonsson klärte im Herauslaufen (50.). Zwei Minuten später war der VfL-Torwart machtlos: Niederlechner legte quer auf Haugen, der zum 3:0 einschob (52.). Eine mögliche Gelb-Rote Karte für Karademir blieb aus, nachdem Schiedsrichter Gerlach in der Entstehung des Tores Vorteil laufen ließ.

Späte Osnabrücker Offensive

Der VfL reagierte mit seiner besten Phase der Partie: Kehl zwang Dähne mit einem scharf getretenen Freistoß zu einer Parade (61.), Riesselmann verpasste zweimal aus aussichtsreicher Position (63., 66.). Ein Konter in Überzahl endete folgenlos, weil Henning im Strafraum zögerte (71.).

Der folgerichtige Anschlusstreffer fiel in der 75. Minute: Schumacher zog nach ansehnlicher Kombination über links ab, der Ball wurde abgefälscht und landete bei Kammerbauer, der aus kurzer Distanz einschob. Wagner setzte nach einer Ecke den Ball über das Tor (81.), Kehl scheiterte in der Nachspielzeit mit einem Distanzschuss, den die Münchener Abwehr kurz vor der Linie klärte (90.+3). Der Endstand von 1:3 war kurz darauf besiegelt.

Offensiv zu spät gefährlich

Während die prominent verstärkte Münchener Offensive um Volland und Niederlechner den Unterschied machte, blieb der VfL über weite Strecken ohne Durchschlagskraft. Erst in der Schlussphase gelang es, den Gegner ernsthaft unter Druck zu setzen – zu spät für einen Punktgewinn. Die Frage nach weiteren offensiven Verstärkungen dürfte damit weiter nicht abreißen, zumal der VfL am kommenden Wochenende mit dem 1. FC Saarbrücken den nächsten starken Gegner an der Bremer Brücke empfängt.


 
Maurice Guss
Maurice Guss
Maurice Guss absolvierte im Herbst 2019 ein Praktikum bei der HASEPOST. Im Anschluss berichtete er zunächst als freier Mitarbeiter über spannende Themen in Osnabrück. Seit 2021 arbeitet er fest im Redaktionsteam und absolviert ein Fernstudium in Medien- und Kommunikationsmanagement. Nicht nur weil er selbst mehrfach in der Woche auf dem Fußballfeld steht, berichtet er besonders gerne über den VfL Osnabrück.
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