Ein Großeinsatz der Osnabrücker Polizei sorgte am Donnerstagmittag (2. Oktober) in der Rehmstraße für Aufsehen. Anwohner meldeten gegen 13:15 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen – und angeblich gefallene Schüsse.
Polizei mit Maschinenpistolen im Einsatz
Sofort rückten starke Kräfte der Polizei an, teils mit Maschinenpistolen ausgestattet. Zwei Männer und eine Frau erlitten mutmaßlich leichte Verletzungen – jedoch keine Schussverletzungen – und wurden ins Krankenhaus gebracht. Eine weitere beteiligte Person war zunächst geflüchtet, konnte aber wenig später gestellt werden.

Patronenhülsen gefunden
Ob tatsächlich geschossen wurde, ist laut Polizeiaussage zwar noch unklar, Anwohner berichteten unserer Redaktion jedoch von „vier bis fünf Schüssen“. Vor Ort fanden Ermittler Patronenhülsen, die vermutlich von einer Schreckschuss- oder Gaspistole stammen. Hinweise auf eine scharfe Waffe liegen bislang nicht vor.
Keine Gefahr für Unbeteiligte – Hintergründe noch unklar
Weder das nahegelegene Altenzentrum noch eine Kita in der Umgebung waren von dem Vorfall betroffen. „Die Fahndung ist beendet, eine akute Gefahr besteht nicht“, so ein Polizeisprecher gegenüber der HASEPOST. „Nach bisherigem Kenntnisstand bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für unbeteiligte Dritte.“
Was genau hinter der Auseinandersetzung steckt, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei Osnabrück bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0541/327-3103 oder -2115 zu melden.
