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Europa stellt sich hinter Grönlands Souveränität gegen US-Ansprüche

Dänische Fahne
Dänische Fahne (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Mehrere führende europäische Staaten haben nach erneuten US-Ansprüchen auf Grönland ihre Solidarität mit der Arktisinsel bekräftigt. In einer gemeinsamen Erklärung stellen sie klar, dass allein Dänemark und Grönland über die Zukunft des Territoriums entscheiden. Zugleich betonen sie die sicherheitspolitische Bedeutung der Arktis für Europa und das transatlantische Bündnis.

Gemeinsame Erklärung mehrerer EU-Staaten

In einer am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien und Dänemark heißt es: „Grönland gehört seinem Volk“. Weiter wird klargestellt: „Es ist allein Sache Dänemarks und Grönlands, über Angelegenheiten zu entscheiden, die Dänemark und Grönland betreffen.“ Die Erklärung ist eine Reaktion auf die erneut vorgetragenen US-Ansprüche auf Grönland.

Arktis als sicherheitspolitische Schlüsselregion

Die Sicherheit in der Arktis bleibe eine zentrale Priorität für Europa und sei entscheidend für die internationale und transatlantische Sicherheit, heißt es in der Erklärung der sieben Staaten. Die Nato habe klargestellt, dass die Arktisregion von Bedeutung sei, und europäische Verbündete verstärkten ihre Präsenz, Aktivitäten und Investitionen, um die Arktis zu sichern und Gegner abzuschrecken.

Verweis auf Nato und UN-Charta

Weiter betonen die Staats- und Regierungschefs, das Königreich Dänemark, zu dem auch Grönland gehört, sei Teil der Nato. Die Sicherheit in der Arktis müsse daher gemeinsam mit den Nato-Verbündeten, einschließlich der Vereinigten Staaten, erreicht werden. Dabei seien die Prinzipien der UN-Charta, wie Souveränität, territoriale Integrität und die Unverletzlichkeit von Grenzen, zu wahren. „Dies sind universelle Grundsätze, und wir werden nicht aufhören, sie zu verteidigen“, heißt es in der Erklärung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn bei Autobahn GmbH

Stellenanzeige für
Stellenanzeige für die Autobahn GmbH (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert in der ersten Tarifrunde für die Autobahn GmbH des Bundes eine Lohnerhöhung von sieben Prozent für die Beschäftigten. Zusätzlich sollen die unteren Lohngruppen und Nachwuchskräfte monatlich mindestens 300 Euro mehr erhalten, wie Verdi mitteilte. Grundlage der Forderungen ist eine Beschäftigtenbefragung, an der fast 3.000 Mitarbeiter teilgenommen haben. Insgesamt wären rund 15.000 Mitarbeiter der Autobahn GmbH von den geforderten Anpassungen betroffen.

Verdi erhöht Druck vor Beginn der Tarifrunde

Verdi teilte am Dienstag mit, dass die Löhne bei der Autobahn GmbH des Bundes um sieben Prozent steigen sollen. Zusätzlich sollen die unteren Lohngruppen und Nachwuchskräfte monatlich mindestens 300 Euro mehr erhalten. Die Forderung basiert nach Gewerkschaftsangaben auf einer Beschäftigtenbefragung, an der fast 3.000 Mitarbeiter teilnahmen. Insgesamt sind rund 15.000 Mitarbeiter der Autobahn GmbH von den anstehenden Tarifverhandlungen betroffen.

Hinweis auf marodes System und unbesetzte Stellen

Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle sagte, die Beschäftigten hielten seit fünf Jahren das marode System Autobahn in Deutschland am Laufen und hätten spürbar höhere Gehälter verdient. Angesichts der Milliardenbeträge aus dem neuen Infrastrukturfonds brauche das Land „hoch motivierte und gut bezahlte Beschäftigte“, erklärte Behle laut Verdi. Zudem gebe es noch rund tausend unbesetzte Stellen bei der Autobahn GmbH.

„Gigantische Sanierungsaufgabe“ für Beschäftigte

Claudia Latzer, Vorsitzende der Verdi-Bundesbetriebsgruppe, ergänzte, die Beschäftigten stünden vor einer gigantischen Sanierungsaufgabe, um Deutschlands Brücken und Bundesfernstraßen fit für den Verkehr zu machen. „Wir werden das engagiert umsetzen – aber dafür braucht es auch ein klares Signal der Wertschätzung bei den Gehältern“, sagte Latzer laut Verdi. Die Verhandlungen sind vorerst auf drei Runden terminiert und beginnen am 8. Januar 2026 in Berlin.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Söder begrüßt Sturz Maduros und kritisiert deutsche Venezuela-Debatte

Markus Söder
Markus Söder (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

CSU-Chef Markus Söder hat die Reaktionen in Deutschland auf die US-Militäraktion in Venezuela und die Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro kritisiert. Zum Auftakt der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Kloster Seeon sprach er von „Hysterie“ und forderte eine stärkere Rolle Europas in internationalen Fragen.

Söder begrüßt Abgang Maduros

CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident Markus Söder zeigte sich verwundert über die Debatte in Deutschland zur US-Militäraktion in Venezuela. Wörtlich sagte er: „Zu Venezuela will ich nur eines sagen: Gut, dass Maduro weg ist.“ Mit Blick auf die innenpolitische Diskussion in Deutschland fügte er hinzu: „Die zum Teil Hysterie, die es in Deutschland darüber gibt, kann ich nicht nachvollziehen.“

Forderung nach stärkerer Rolle Europas

Söder betonte, die aus dem Fall zu ziehenden Lehren seien „in einer Hinsicht nicht juristisch, sondern vor allem tatsächlich zu sehen“. Er formulierte den Anspruch, dass Europa international mehr Gewicht erhalten müsse: „Wir müssen spüren, dass wir stärker werden, um mitreden zu können.“ Derzeit sei Europa aus seiner Sicht geschwächt: „Europa sei im Moment ohne große Bedeutung. „Die europäischen Gremien werden bei internationalen Fragen nicht befasst.““

Merz als „Trumpf“ bei Trump

Mit Blick auf das Verhältnis zu den USA hob Söder nach eigenen Worten die Rolle von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hervor. In dieser Hinsicht habe Deutschland Glück, mit Merz noch „einen echten Trumpf“ bei US-Präsident Donald Trump zu haben. Ohne diese persönliche Verbindung wäre die europäische Stimme nach Ansicht Söders deutlich leiser: „Ansonsten wäre Europa weitgehend sprachlos.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Dax setzt Rekordrally fort – Anleger warten auf Inflationsdaten

DAX
DAX / Foto: dts

Der Dax hat am Dienstag nach einem zunächst schwächeren Start bis zum Mittag in den positiven Bereich gedreht und seine Rekordjagd damit fortgesetzt. Gleichzeitig bewegten sich Euro und Ölpreis in entgegengesetzte Richtungen, während die Marktteilnehmer mit Spannung auf neue Inflationsdaten aus Deutschland blickten.

Dax setzt Rekordserie fort

Der deutsche Leitindex Dax wurde gegen 12:30 Uhr mit rund 24.925 Punkten berechnet und lag damit 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Daimler Truck, Infineon und MTU, am Ende Adidas, Brenntag und SAP.

Inflationsdaten im Fokus

Am Nachmittag steht unter anderem die Veröffentlichung der bundesweiten Inflationsrate für den Monat Dezember an. Erste Daten aus den Bundesländern deuten auf einen spürbaren Rückgang im letzten Monat des Jahres hin.

Bewegung bei Euro und Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1709 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8540 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 62,07 US-Dollar; das waren 31 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Linksextreme „Vulkangruppe“: Zwölf Anschläge auf Infrastruktur

Polizei (Archiv)
Polizei (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Bundesinnenministerium sind nach eigenen Angaben derzeit zwölf strafbare Tatkomplexe des linksextremen Netzwerkes „Vulkangruppe“ bekannt, zu denen sich die Akteure seit 2011 bekannt haben. Die Anschläge richteten sich demnach vor allem gegen Kabelschächte, Sendemasten und Stromversorgungsleitungen und verursachten teilweise erhebliche Schäden. In einem aktuellen Fall prüft das Bundesamt für Verfassungsschutz ein Bekennerschreiben zu einem Anschlag auf die Stromversorgung im Süden Berlins.

Innenministerium: Zwölf strafbare Tatkomplexe seit 2011

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe), dem Haus seien aktuell zwölf „strafbare Tatkomplexe“ bekannt, zu denen sich die Akteure des linksextremen Netzwerkes „Vulkangruppe“ seit 2011 bekannt hätten. So habe es Brandanschläge auf Kabelschächte, Sendemasten oder Stromversorgungsleitungen gegeben.

Die Anschläge hätten „teilweise erhebliche Schäden verursacht“, unter anderem Stromunterbrechungen, Funknetzausfälle und Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr, sagte der Ministeriumssprecher dem „Handelsblatt“. „Zahlreiche Menschen und Unternehmen waren damit bereits von den Auswirkungen der Anschläge, die `Vulkangruppen` zuzurechnen sind, betroffen“, sagte der Sprecher weiter. Typischerweise würden im Nachgang der Taten Bekennerschreiben veröffentlicht, „die die ideologischen Motive und Ziele der Gruppierungen beinhalten“.

Bekennerschreiben zu Anschlag in Berlin

Die „Vulkangruppe“ hatte sich laut Bericht auch zu dem Anschlag auf die Stromversorgung im Süden Berlins bekannt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz prüft derzeit die Echtheit eines entsprechenden Bekennerschreibens, wie das „Handelsblatt“ berichtet. Das Schreiben trägt die Überschrift „Den Herrschenden den Saft abdrehen“.

„In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört“, hieß es in dem Bekennerschreiben, auf das sich das „Handelsblatt“ bezieht. Das Gaskraftwerk in Lichterfelde sei demnach „erfolgreich sabotiert“ worden.

Sicherheitsbehörden beobachten Szene

Die Sicherheitsbehörden hätten die linksextremistische Szene „im Visier und beobachten die Entwicklung aufmerksam“, sagte der Sprecher des Innenministeriums dem „Handelsblatt“. Zudem liefen aktuell bereits mehrere Verfahren des Generalbundesanwalts gegen „Vulkangruppen“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Mindestens 35 Tote bei landesweiten Iran-Protesten gemeldet

Anti-Iran-Protest (Archiv)
Anti-Iran-Protest (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Im Iran dauern seit mehr als einer Woche Proteste an, bei denen nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen sind. Die Demonstrationen, die sich vor dem Hintergrund einer prekären Wirtschaftslage und hoher Inflation entzündet haben, weiten sich landesweit aus und führen zu hunderten Festnahmen. Während US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem Eingreifen droht, zeigt die Führung in Teheran zugleich begrenztes Verständnis für die Unzufriedenheit und kündigt ein hartes Vorgehen gegen „Randalierer“ an.

Mindestens 35 Tote und über 1.200 Festnahmen

Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen ist die Zahl der Toten bei den seit mehr als einer Woche andauernden Protesten im Iran auf mindestens 35 gestiegen. Das Netzwerk HRANA berichtet zudem von mehr als 1.200 Festnahmen. Laut der Organisation wurden 29 Demonstranten, vier Kinder und zwei Mitglieder der iranischen Sicherheitskräfte getötet. Die Proteste haben sich auf über 250 Orte in 27 der 31 iranischen Provinzen ausgeweitet.

Die Organisation HRANA stützt sich nach eigenen Angaben auf ein Netzwerk von Aktivisten innerhalb des Iran und hat in der Vergangenheit bei ähnlichen Unruhen genaue Informationen geliefert.

Proteste vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise

Die Proteste waren vor dem Hintergrund der prekären Wirtschaftslage und der hohen Inflation ausgebrochen. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran zuletzt mit einem Eingreifen gedroht, sollte gegen friedliche Demonstranten Gewalt angewendet werden.

Reaktionen der iranischen Führung

Der oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, erklärte, dass sich das Land „dem Feind“ nicht beugen werde. Gleichzeitig räumte Teheran die Wirtschaftskrise ein und äußerte Verständnis für die Unzufriedenheit der Demonstranten, kündigte aber auch ein hartes Vorgehen gegen „Randalierer“ an.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Koalitionsbruch in Brandenburg: SPD regiert vorerst in Minderheit

Robert Crumbach
Robert Crumbach und Dietmar Woidke (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

In Brandenburg ist die Regierungskoalition aus SPD und BSW auseinandergebrochen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kündigte am Dienstag in Potsdam an, dass alle Minister zunächst im Amt bleiben sollen. Er begründete das Ende der Zusammenarbeit mit dem Zerfall der BSW-Fraktion und deren Weigerung, sich klar zum Koalitionsvertrag zu bekennen.

Koalitionsbruch in Potsdam

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erklärte in Potsdam das Ende der Regierungskoalition aus SPD und BSW. Die Basis für die gemeinsame Arbeit mit dem BSW sei nicht mehr gegeben, sagte Woidke. Hintergrund seien der Zerfall der BSW-Fraktion sowie deren Weigerung, sich zum gemeinsamen Koalitionsvertrag zu bekennen. Eine Grundlage für eine Zusammenarbeit mit der BSW-Fraktion gebe es nicht mehr.

Trotz des Koalitionsbruchs sollen alle Minister vorerst im Amt bleiben. Damit soll der Übergang in eine neue Regierungsform geordnet gestaltet werden.

Minderheitsregierung soll Land führen

Laut Woidke soll vorerst eine Minderheitsregierung das Land führen. „Die Regierungsfähigkeit des Landes Brandenburg, der Brandenburger Landesregierung, ist auch in dieser Situation uneingeschränkt gegeben“, so der Ministerpräsident. Man habe einen beschlossenen Landeshaushalt sowie eine funktionsfähige Regierung.

Gespräche mit CDU noch nicht aufgenommen

Mit Blick auf eine mögliche neue Koalition mit der CDU sagte Woidke, dass es „langfristig“ das Ziel sein müsse, wieder zu einer demokratischen Mehrheit zu kommen. „Aber das wird eine gewisse Zeit dauern.“ Entsprechende Gespräche habe er noch nicht geführt, sagte Woidke.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Rätselhafter Geruch legt Supermarkt in Bersenbrück lahm

Symbolfoto: Feuerwehrmann.

Ein ungewöhnlicher Geruch hat am Montagmittag (5. Januar) einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Bersenbrück ausgelöst. Betroffen war ein Supermarkt an der Bramscher Straße, der aus Sicherheitsgründen vorübergehend geräumt und geschlossen werden musste.

Geruch schon seit dem Morgen wahrnehmbar

Nach ersten Erkenntnissen war die Geruchsbelästigung bereits seit den Morgenstunden im Gebäude wahrgenommen worden. Gegen 13:00 Uhr entschieden sich die Verantwortlichen schließlich dazu, den Markt vorsorglich zu räumen. Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende verließen das Gebäude, während die Einsatzkräfte die Lage überprüften.

Messungen zeigen erhöhte Werte

Die alarmierte Feuerwehr führte in den Verkaufsräumen Messungen durch. Dabei wurden leicht erhöhte Werte festgestellt, unter anderem von Salz- und Blausäure. Parallel dazu wurde bekannt, dass es im Gebäude zu einem Defekt an einem mobilen Heizungslüfter gekommen war. Nach derzeitiger Einschätzung gilt dieser jedoch aufgrund der zeitlichen Abläufe nicht als Auslöser der Geruchsbildung.

Als mögliche Ursache wird derzeit ein technischer Defekt, etwa ein Kabelbrand, geprüft. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Ursache der Geruchsbelästigung aufgenommen.

Vier Mitarbeitende im Krankenhaus

Vier Beschäftigte des Supermarktes klagten über leichte gesundheitliche Beschwerden in Form von Kopfschmerzen. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen kamen nach aktuellem Stand nicht zu Schaden.

Markt bleibt vorerst geschlossen

Die Feuerwehr belüftete die betroffenen Räumlichkeiten umfassend. In Abstimmung mit der Marktleitung wurde entschieden, den Supermarkt zunächst geschlossen zu halten. Ob weitere technische Überprüfungen, beispielsweise durch einen Elektriker, notwendig sind, wird derzeit noch geklärt.

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Inflation in Deutschland fällt im Dezember deutlich unter zwei Prozent

Supermarkt Kühlregal
Foto: dts

Die Inflationsrate in Deutschland dürfte im Dezember deutlich gesunken sein. Darauf deuten erste Zahlen aus mehreren Bundesländern hin, die am Dienstagvormittag veröffentlicht wurden. Bundesweit wird eine Teuerungsrate zwischen 1,8 und 2,1 Prozent erwartet und damit ein klarer Rückgang gegenüber den 2,3 Prozent im November.

Deutliche Rückgänge in mehreren Bundesländern

Einen besonders kräftigen Rückgang von 2,3 Prozent im Vormonat auf aktuell 1,8 Prozent maßen die Statistiker dabei in Nordrhein-Westfalen. Auch alle anderen Bundesländer, die Zahlen veröffentlichten, meldeten einen Rückgang der jährlichen Teuerung.

In Sachsen, in Niedersachsen und im Saarland sank die jährliche Teuerung jeweils auf 1,9 Prozent, nach jeweils 2,2 Prozent im November. Rückgänge auf 2,2 Prozent wurden in Berlin (Vormonat: 2,5 Prozent), Brandenburg (Vormonat: 2,6 Prozent) und Hessen verzeichnet (Vormonat: 2,5 Prozent).

Unsichere Datenlage in einigen Ländern

Unter anderem aus Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt gab es feiertagsbedingt keine neuen Daten. Deshalb ist die bundesweite Prognose unsicherer als üblich, dennoch zeichnen die vorliegenden Zahlen einen eindeutigen Trend ab.

Bundesweit ist wohl mit einer Teuerungsrate zwischen 1,8 und 2,1 Prozent zu rechnen, was auf jeden Fall einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vormonat bedeutet.

Veröffentlichung der offiziellen Zahlen

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine vorläufige Schätzung für die bundesweite Inflationsrate im Laufe des Tages, in der Regel gegen 14 Uhr. Die endgültigen Zahlen kommen Mitte des Monats, dabei gibt es aber nur sehr selten Änderungen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Tommy Hilfiger schließt Filiale in Osnabrück

Tommy Hilfiger Osnabrück wird geschlossen
Tommy Hilfiger Osnabrück wird geschlossen / Foto: privat

Die Modemarke Tommy Hilfiger zieht sich aus der Osnabrücker Innenstadt zurück. Das Geschäft, das Anfang 2016 in der Großen Straße eröffnet worden war, hat nach rund zehn Jahren seinen Verkauf eingestellt.

Am Dienstagmorgen stehen Lieferwagen vor dem Geschäft, die Ware und diue Ladeneinrichtung wird aus den Verkaufsräumen geräumt. Die Filiale hatte seit der Eröffnung Anfang 2016 zum Angebot in der Osnabrücker Innenstadt gehört. Der Hilfiger-Store überstand selbst die Corona-Zeit – nun ist der Standort aufgegeben.

Weihnachtsgeschäft in Osnabrück noch mitgenommen

Das Weihnachtsgeschäft wurde noch mitgenommen, einen groß angelegten Ausverkauf gab es nicht mehr.

Die letzte Ware und Ladeneinrichtung von Tommy Hilfiger wird aus Osnabrück abgeholt
Die letzte Ware und Ladeneinrichtung von Tommy Hilfiger wird aus Osnabrück abgeholt / Foto: privat

Gerüchte über ein Ende von Tommy Hilfiger am Standort Osnabrück hatten seit dem Herbst die Runde im Osnabrücker Einzelhandel gemacht. Trotz mehrfacher Nachfrage unserer Redaktion in der Zentrale in Düsseldorf wurden sie bis zuletzt nicht bestätigt.

Wie geht es neben Woolworth weiter?

Ob es bereits einen Nachmieter für die rund 350 Quadratmeter große Erdgeschossfläche gibt, ist nicht bekannt. Die Filiale befand sich in einem Neubau, der erst vor zehn Jahren fertiggestellt wurde.
In dem Gebäudekomplex gab es in den vergangenen Jahren bereits Veränderungen: Nach einem kurzen Gastspiel des Textilanbieters The Store für nur zwei Jahre zog 2018 nebenan Woolworth ein.

AFP