Eine leicht verletzte Taxi-Passagierin, Sachschaden an Taxi und Golf, so die vorläufige Bilanz eines Verkehrsunfalls heute Vormittag auf der Natruper Straße, an der Einmündung zur Nobbenburger Straße (ca. 11:10 Uhr). Zwei Rettungswagen waren vor Ort. Die im Taxi mitfahrende Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Ein stadtauswärts auf der Busspur fahrendes Taxi (VW Caddy) wurde von einem Golf, der stadteinwärts in die Nobbenburger Straße einbiegen will, erfasst.
Zebras tragen auch in Osnabrück keine Karos, oder: warum ein Zebrastreifen Streifen braucht
Da wo Osnabrück vielleicht am schönsten ist, direkt vor dem Dom St. Peter und der Jugendstilfassade des Stadttheaters, sorgt eine Straßenmalerei seit inzwischen fast 15 Jahren beständig für Verwirrung.
Wir haben bei denen die es wissen müssen nachgefragt, was es damit auf sich hat.
OStVO: Kuriose Regeln im Osnabrücker Straßenverkehr
In einer neuen, unregelmässig erscheinenden Serie, schauen wir uns einige teils kurios erscheinende Regelungen im Osnabrücker Straßenverkehr genauer an. Wir sprechen mit den Profis von Polizei und Verwaltung über die Hintergründe und die geltenden Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO).
Los geht es in unserer neuen Serie mit einem Klassiker, der schon vielen Osnabrückern und Besuchern der Stadt ein Fragezeichen auf die Stirn gezaubert hat: das Schachbrettmuster am Domhof.
Teil 1: das Schachbrettmuster auf der Kreuzung am Stadttheater
Bei der Einführung 2001 wollte man mit der auffälligen Straßenmalerei die Autofahrer zu mehr Aufmerksamkeit gegenüber den dort zahlreich kreuzenden Fußgängern bewegen. Ob dies gelungen ist, darüber darf man geteilter Meinung sein.
Regelmässig sind hier kleinere Auseinandersetzungen zwischen Fußgängern und Autofahrern zu beobachten, bei denen beide Seiten offenbar der Meinung sind an dieser Stelle ein besonderes Vorrecht zu besitzen. Wie also ist die Rechtslage und wie beurteilt die Stadtverwaltung diese „Straßenmalerei“?
Polizei: „verkehrsrechtlich keinerlei Bedeutung“
Wir haben Mareike Kocar von der Osnabrücker Polizei befragt, was es mit dem Schachbrettmuster am Domhof auf sich hat und wer hier eigentlich Vorfahrt genießt?
Die Pressesprecherin erklärt, dass diese Zeichnung „verkehrsrechtlich keinerlei Bedeutung“ hat. Und weiter: „So, wie die Vorfahrtregelung dort vorhanden ist, ist sie auch zu beachten. Das bedeutet, dass der Verkehrsteilnehmer, der sich auf der Dielinger-/Hasestraße befindet, z.B. Fußgängern, welche die Straße an der Stelle queren möchten, keine Vorrechte einräumen muss“.
Stadtverwaltung: Kraftfahrer und Fußgänger nehmen mehr Rücksicht
Auch Holger Obermeyer von der Stadtverwaltung erklärt fast gleichlautend zu der Antwort der Polizei, dass die Markierung „rechtlich keine Bedeutung“ habe, sie dient ausschließlich als „Aufmerksamkeitsfeld“.
An dieser Stelle, an der Fußgänger und Kraftfahrer aufeinander treffen, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu „kritischen Situationen“, so der Fachmann aus der Verwaltung. „Wir haben auf die Erfahrungen einer anderen Stadt aufbauend dann versucht, wie eine Schachbrettmarkierung in Osnabrück wirken würde. Und das Ergebnis zeigt, es ist sicherer geworden. Sowohl Kraftfahrer wie auch Fußgänger sind sich nicht mehr genau im Klaren darüber, wer nun »Vorfahrt« hat und beide nehmen mehr Rücksicht aufeinander.
Das Feld zeigt somit Wirkung, weil die Aufmerksamkeit auf den Punkt gelenkt wird und damit erhöht wird. Die Stadt Osnabrück wird an der Markierung festhalten“, ist sich Holger Obermeyer sicher.
Spätestens seit dem erfolgreichen „Deutschland. Ein Sommermärchen“ von Sönke Wortmann zur WM 2006, und dem misslungenen Versuch zur WM 2014 mit „die Mannschaft“ unter DFB-Regie den filmischen Erfolg fortzusetzen zu erzwingen, gibt es das Genre „Fußballfilm“.
Ursprünglich war ein Film über einen Erstliga-Verein geplant
Filmemacher Milan Skrobanek erkannte, das die Lokalderbys im Städtedreieck Osnabrück, Bielefeld und Münster die Idealbesetzung für einen Fußballfilm bieten.
Das Plakat zum Film ist bereits fertig
Skrobanek, der nach eigenen Angaben bereits in allen drei Städten gelebt und gearbeitet hat, erklärte in einem Interview mit der Fanseite „Fankultur.com„, dass er eigentlich einen Film über einen Erstligaverein machen wollte, was aus vielen Gründen aber nicht geklappt hat.
Die Wahl auf das Städtedreieck fiel auch, weil die Lokalderbys die Besucherzahlen in den jeweiligen Stadien in die Höhe treiben und man damit die schönsten Bilder bekommt.
Crowdfunding ermöglichte die Produktion
Finanziert wurde die Filmproduktion durch viele kleinere und größere Beiträge im Rahmen eines Crowdfundings und durch Sponsoren.
Die einzelnen Geldgeber erhalten für ihren Beitrag nach Fertigstellung des Films abgestufte „Gegenwerte: Zum Beispiel für 60 Euro neben einem Filmplakat, den eigenen Namen im Abspann noch zwei Gästelistenplätze für die Premiere und zusätzlich die DVD.
Premiere in Osnabrück in der Filmpassage
Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte Milan Skrobanek nun den ersten Trailer und die Termine für die Premierenvorstellungen. Los geht es in Osnabrück am 10. November in der Filmpassage. Am 11. November wird der Film erstmalig in Bielefeld gezeigt, und am 12. November in Münster.
Es geht schon wieder los: Baustellen in den Herbstferien
Während sich viele Osnabrücker gerade über die vorzeitig fertiggestellte Baustelle am Hasetor freuen (HASEPOST berichtete gestern) kündigen Stadt und Stadtwerke heute weitere Baumaßnahmen für die Herbstferien an.
Nach Angaben von Stadt und Stadtwerke Osnabrück sollen die „verkehrsarmen Herbstferien“ genutzt werden. Die Planungen wurden im Rahmen des gemeinsamen Baustellenmanagements von Stadt und Stadtwerken eng abgestimmt. Trotzdem können diese sowie bereits laufende Maßnahmen teilweise zu Verkehrsbehinderungen führen.
Die Baustelle an der Bramscher Straße/Hasetor kann passend zum Ferienbeginn und somit einen Monat früher als ursprünglich geplant abgeschlossen werden. Die Arbeiten in der Hafenstraße werden ebenfalls beendet, so dass die Vollsperrung aufgehoben werden kann. Bei der Großbaumaßnahme in der Knollstraße sind die Arbeiten im ersten Bauabschnitt zwischen Klosterstraße und der Zufahrt zum AMEOS-Klinikum beendet. Der Abschnitt ist in beide Richtungen durchgängig befahrbar.
Folgende verkehrsrelevante Maßnahmen werden in den Herbstferien (ab dem 19. Oktober) beginnen:
Johannisstraße (Innenstadt): Zwischen Wallring und Rosenplatz sanieren die Stadtwerke einen defekten Schmutzwasserkanal. Der betroffene Abschnitt wird dafür stadtauswärts gesperrt, stadteinwärts ist die Johannisstraße weiterhin befahrbar. Die Einbahnstraßenregelung gilt vom 19. bis 23. Oktober, eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Busse der Linien 41, 53, 61, 62, 460-469, 71, 471 und 473 sowie der StadtteilBus Berningshöhe fahren in diesem Zeitraum stadtauswärts eine Umleitung über Süsterstraße, Johannistorwall, Kommenderiestraße und Rosenplatz weiter zur Iburger Straße bzw. Meller Straße.
Hannoversche Straße (Fledder): Im Kreuzungsbereich zur Schweerstraße wird im Zuge der laufenden Maßnahme in der Straße „Am Riedenbach“ die Gasleitung vom Netz getrennt. Die Tiefbauarbeiten dauern voraussichtlich drei Tage. Der stadteinwärtige Verkehr wird in diesem Zeitraum komplett über den Linksabbieger geführt. Das Linksabbiegen in Richtung Meller Straße ist nicht möglich.
Sutthauser Straße (Kalkhügel): Die stadteinwärtige Bushaltestelle „Burenkamp“ auf Höhe der Straße „Bergerskamp“ wird umgebaut. Im Zuge der Maßnahme wird die Sutthauser Straße in diesem Bereich einspurig, eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Der Bergerskamp wird in Richtung Iburger Straße zur Einbahnstraße. Die Einschränkungen werden voraussichtlich bis Mitte November bestehen. Beide Bushaltestellen werden in stadteinwärtige Richtung verlegt.
Bramstraße (Haste): Zwischen Bramstraße und der Straße „Summerland“ werden Neubauten an das Kanalnetz angeschlossen. Der Abschnitt wird für die Arbeiten für voraussichtlich zwei Wochen voll gesperrt. Eine Umleitung über die Vehrter Landstraße ist ausgeschildert. Die Busse der Linien 41 und 541 fahren in der Zeit in beide Richtungen eine Umleitung über Vehrter Landstraße und Haneschstraße. Die Haltestellen „Bramstraße“, „St. Angela“ und „Wilhelm-von-Euch-Straße“ können nicht bedient werden.
Berningstraße (Haste): Der Osnabrücker ServiceBetrieb saniert die Fahrbahndecke der Berningstraße auf voller Länge. In der ersten Ferienwoche werden unter geringfügigen Einschränkungen Vorarbeiten durchgeführt. In der zweiten Ferienwoche wird die Berningstraße für zwei Tage voll gesperrt. Die genaue Ausführungszeit ist witterungsabhängig.
Düstruper Straße (Voxtrup): Zwischen Habichtsweg und Wachtelweg verlegen die Stadtwerke neue Abwasserkanäle. Der Abschnitt wird dafür stadtauswärts halbseitig gesperrt. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. In einem weiteren Bauabschnitt werden auch die Kanäle im Wachtelweg erneuert. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich Ende Mai 2016 abgeschlossen sein.
Tannenburgstraße (Schinkel): Zwischen Sophienhof und der Straße „Im Wegrott“ erneuern die Stadtwerke die Stromleitungen im Bereich der Gehwege. Hierfür wird die Tannenburgstraße je nach Bauabschnitt stadtauswärts zur Einbahnstraße. Die Arbeiten werden bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Am Galgesch (Schölerberg): Zwischen Ertmanstraße und Voxtruper Straße sanieren die Stadtwerke einen defekten Abwasserkanal. Der Abschnitt wird für die Arbeiten bis zum Ende der Herbstferien voll gesperrt.
Sutthauser Straße (Kalkhügel): Ab Ende Oktober verlegen die Stadtwerke auf Höhe der Eduard-Pestel-Straße neue Versorgungsleitungen. Die stadtauswärtige Busspur wird für die Dauer der Arbeiten gesperrt und die Bushaltestelle stadteinwärts verlegt. Die Eduard-Pestel-Straße wird zur Einbahnstraße in Richtung Sutthauser Straße. Die Zufahrt in das Gewerbegebiet wird bis Anfang Dezember über eine ausgeschilderte Umleitung über die Anton-Storch-Straße erfolgen.
Rehmstraße (Wüste): Ab dem 26. Oktober wird in der Rehmstraße gegenüber der Hiärm-Grupe-Straße ein Neubau an das Kanalnetz angeschlossen. Hier regelt eine Ampelschaltung den Verkehr. Die Arbeiten sollen noch in den Herbstferien abgeschlossen sein.
Die teilweise Sperrung der Johannisstraße dürfte besonders negativ auf den Verkehrsfluss wirken.
Folgende verkehrsrelevante Maßnahmen laufen bereits und werden in den Herbstferien fortgeführt:
Dodeshausweg (Dodesheide): Seit September ist der Dodeshausweg für eine Deckensanierung zwischen Mecklenburger Straße und Ickerweg voll gesperrt. Am 26. Oktober beginnt ein neuer Bauabschnitt zwischen Mecklenburger Straße und der Zufahrt zum Waldfriedhof. Die Zufahrt ist dann nur noch aus Richtung Ellerstraße möglich. Der aktuelle Bauabschnitt wird dann wieder frei sein.
Fürstenauer Weg (Pye): Seit September erweitern die Stadtwerke das Gasnetz in Höhe der Pyer Straße. Anschließend folgt die Neuverlegung eines Schmutzwasserkanals. Der Abschnitt wird dazu halbseitig stadteinwärts gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelschaltung geregelt. Anfang 2016 wird die Maßnahme abgeschlossen sein.
Glückaufstraße/Süberweg (Pye): Seit August erneuern die Stadtwerke gemeinsam mit dem Wasserverband Wallenhorst die Gas-, Wasser- und Entwässerungsleitungen unter Vollsperrung. Der zweite Bauabschnitt umfasst den Süberweg, die dortigen Arbeiten werden bis zum Ende des Jahres 2015 andauern.
Stadtweg (Lüstringen): Seit August erneuern die Stadtwerke die Gas- und Wasserleitungen zwischen Mindener Straße und Schledehauser Weg. Mit Beginn des letzten Bauabschnitts wird der Schledehauser Weg in Richtung Belm zur Einbahnstraße. Eine Umleitung über die Albert-Schweitzer-Straße ist ausgeschildert. Die Arbeiten sollen Ende 2015 abgeschlossen sein.
Im Nahner Feld (Nahne): Seit Juli verlegen die Stadtwerke neue Versorgungsleitungen zwischen der Kreuzung „Iburger Straße“ und der „Marktkauf“-Zufahrt. Während der gesamten Baumaßnahme ist auf der Straße „Im Nahner Feld“ eine einspurige Verkehrsführung je Fahrtrichtung gewährleistet. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Wittekindstraße (Innenstadt): Im Zuge der Neumarkt-Arbeiten verlegen die Stadtwerke neue Mittelspannungskabel zwischen Johannisstraße und Berliner Platz. Die Arbeiten haben in den Sommerferien begonnen und sollen Ende November abgeschlossen sein.
Hamburger Straße/Rotenburger Straße (Schinkel): Seit Mai erneuern die Stadtwerke die Kanalisation zwischen Franz-Lenz-Straße und Venloer Straße. Der Abschnitt ist dafür voll gesperrt. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein. Parallel zu den genannten Arbeiten erfolgt der Straßenausbau inklusive Beleuchtung in der Rotenburger Straße im Bereich Kölner Straße (Wendehammer).
Am Riedenbach/Miquelstraße (Schölerberg): Seit Jahresbeginn erneuern die Stadtwerke die Versorgungsleitungen zwischen Meller Straße und Iburger Straße. Anschließend folgt der Straßenausbau durch die Stadt. Der Abschnitt ist für die Maßnahme als Einbahnstraße in Richtung Meller Straße eingerichtet, die Arbeiten an den Versorgungsleitungen sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Schnatgang (Wüste): Seit Oktober 2014 erneuern die Stadtwerke die Kanalisation im Schnatgang. Die Kanalbauarbeiten befinden sich im Abschnitt zwischen Lange Straße und Kiwittstraße. Die Parkstraße ist grundsätzlich frei, es wird aber auch dort zwischenzeitig zu Behinderungen kommen. Parallel zum Kanalbau erfolgt der Straßenbau im zweiten Abschnitt zwischen Heinrichstraße und Lange Straße durch die Stadt Osnabrück. Die gesamte Maßnahme im Schnatgang soll 2017 abgeschlossen sein.
Dr.-Pelz-Straße (Sonnenhügel): Seit Juli 2014 erneuern die Stadtwerke die Schmutz- und Regenwasserkanäle in der Dr.-Pelz-Straße und den Nebenstraßen. Im Anschluss folgen die Erneuerung der Straßenoberflächen und die Verlegung von Stromkabeln in der Luhmannstraße. Die gesamten Arbeiten sollen Anfang 2017 abgeschlossen sein.
Vermeintliches „Airbnb“-Schnäppchen ist oft Abzocke
Airbnb, die private Zimmervermittlung über das Internet, kann eine tolle Sache sein. Bei der Polizei häufen sich allerdings Anzeigen junger Wohnungssuchender oder deren potentieller Geldgeber (Eltern, Großeltern), die auf einen Betrug hereingefallen sind, bei dem unter anderem dieses Portal zur Abzocke genutzt wird.
Wohnungen „wie aus dem Katalog“ als Lockvogel
Viele junge Leute, Studienanfänger oder junge Paare begeben sich online auf Wohnungssuche. In den auf unterschiedlichen Portalen angebotenen Wohnungen ist oft nur eine e-mail Adresse hinterlegt, selten eine telefonische Erreichbarkeit. Die Fotos zu den angebotenen Wohnungen sind ansprechend „Wie aus dem Katalog“, so wird ein Opfer zitiert. Es handelt sich um günstige Wohnungen in Superlage, so dass der Wohnungssuchende sich freut, ein solches Schnäppchen zu machen.
Angeblicher Vermieter ist angeblich im Ausland
Nach einer Kontaktaufnahme per e-mail teilt der angebliche Vermieter mit, dass er sich gerade im Ausland befindet und nicht vor Ort sein kann. Der Suchende kann die Wohnung besichtigen, wenn er eine Kaution hinterlegt (Beträge zwischen 500 und 2000 Euro). Er erhält eine fake-mail, in der er aufgefordert wird, den Betrag an einen Agenten (z.B. von Airbnb) zu überweisen, sobald das Geld auf dem Konto (ein ausländisches!!!) eingetroffen sei, würden auch die Schlüssel für die Besichtigung übersandt.
Dem ist natürlich nicht so. Das Geld ist weg und eine Wohnung gibt es auch nicht. Die Masche wird bundesweit eingesetzt, vorrangig in stark umkämpften Ballungsgebieten, es handelt sich oft um günstige Wohnungen in guter Lage. Die Polizei verzeichnet seit Monaten steigende Fallzahlen.
Die Polizeiinspektion Osnabrück rät zur Vorsicht bei Vorab-Überweisungen, bei Überweisungen in das Ausland, bei Überweisungen per Western Union, MoneyGram, TNT oder an angebliche Agenten von Airbnb.
Orang-Utan Buschis Kunstwerke zieren zum Beispiel diese Leinentasche, die auch auf den Verzicht auf Plastiktüten hinweist.
Nein, natürlich nicht unser Buschi persönlich, doch seine Kunstwerke: ajoofa ist ein Label von Marcus Handvest und Yvonne Kaltenecker. Die beiden stellen sich und ihre Geschäftsidee am kommenden Dienstag bei der vox-Sendung „In der Höhle des Löwen“ vor. ajoofa ist ein Label, das für den Erhalt von vom Aussterben bedrohten Tieren steht. Mit einer weltweit einzigartigen Idee soll Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung für bedrohte Tierarten erreicht werden: Mode von Orang-Utans zugunsten von Orang-Utans: 5% des Verkaufspreises fließen in Artenschutzprojekte, 2 % an den „Künstler“ und sein Zuhause.
Das weltweit einzigartige Konzept
Es gibt Tiere, die kreativ sind, auf die unterschiedlichsten Arten. Bei Tieren, die nicht in der freien Natur leben können, wird die kreative Ader häufig ganz besonders herausgefordert, denn das hält körperlich wie geistig fit. Da wir uns mit den Menschenaffen nicht nur das Wort „Mensch“ teilen, sondern auch bis zu 97% unseres Genmaterials, ist es nicht verwunderlich, dass Orang-Utans auch malen können und wollen.
Der Osnabrücker Orang-Utan Buschi greift regelmäßig zu Farbe und Pinsel und malt unvergleichliche Kunstwerke.
Das Akronym ajoofa steht für art joins organic fashion und sagt somit schon im Namen, was das junge Modelabel macht. Aus den tierischen Kunstwerken werden Motive entwickelt, welche dann fair und ökologisch produziert werden. Der Verkauf unterstützt mit 2% den Künstler und seine Einrichtung und mit 5% ein Tier-, Natur- oder Artenschutzprojekt.
Somit trägt zum ersten Mal in der Geschichte der Mode ein Orang-Utan zum Erhalt seiner eigenen Art bei.
Natürlich: fair, nachhaltig und ökologisch
Für ein fantastisches Gefühl – auf der Haut und für das Gewissen – sorgt das ökologische Material. ajoofa ist GOTS zertifiziert. Das bedeutet, dass nicht nur die Textilien nachhaltig produziert werden: faire und sozial gerechte Bedingungen für die Arbeiter und Lieferanten, eine umwelt- und hautfreundliche Textildruckmethode, Einsatz von ökologischem Material nicht nur beim Produkt sondern auch bei Werbe- und Verpackungsmaterial.
Auf der Suche nach Investoren, die an außergewöhnliche Konzepte und neue Möglichkeiten glauben, treten die Gründer Marcus Handvest und Yvonne Kaltenecker von ajoofa am 20. Oktober ab 20.15 Uhr bei VOX in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ vor die Investoren.
Deal or no deal – das ist hier die Frage
Um die Marketingstrategie weiter zu entwickeln und den Online-Shop international auszurichten, ist ajoofa auf der Suche nach 80.000 EUR für 10% der Unternehmensanteile. Wie die Idee ankommt und ob ein Deal mit den Investoren zustande kommt, wird am Dienstag den 20.10.2015 ab 20.15 Uhr bei VOX zu sehen sein.
Orang-Utan Buschis Kunstwerke zieren zum Beispiel diese Leinentasche, die auch auf den Verzicht auf Plastiktüten hinweist.
Kurzbeschreibung
Eigentlich sagt das Akronym ajoofa schon alles: artjoinsorganicfashion. So vereint das aus Ulm stammende Start-Up ajoofa Kunstwerke von Menschenaffen mit fair und nachhaltig produzierter Mode. Der Verkauf unterstützt mit 2% den Künstler und seine Einrichtung und mit 5% ein Tier-, Natur- oder Artenschutzprojekt.
Natürlich malen nicht alle Affen – aber manche. Dies passiert in Beschäftigungsangeboten für Tiere, die in zoologischen Einrichtungen leben und funktioniert eigentlich genau wie bei uns: Die, die Lust dazu haben,tun es. ajoofa ist davon überzeugt, dass die Kreativität und die Lebensumstände der Tiere in der freien Natur in aller Munde sein sollte – und ab jetzt eben auch auf jedem Shirt!
7 auf einen Streich: Radsatz-Diebe beim Audi-Zentrum
In der Nacht auf Mittwoch trieben Reifen- und Felgendiebe an der Sutthauser Straße ihr Unwesen.
Sieben Audis um ihre Radsätze erleichtert
Die Unbekannten suchten das Gelände eines Autohauses auf und entwendeten von sieben Fahrzeugen der Marke Audi jeweils den kompletten Radsatz.
Die Fahrzeuge wurden dabei, anders als auf unserem Symbolbild, auf Steine aufgebockt.
Zum Abtransport der Radsätze müssen die Täter ein größeres Fahrzeug verwendet haben.
Zeugen melden sich bitte unter direkt bei der Osnabrücker Polizei unter 327-3230 oder 327-2115
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert wird am Donnerstag ab 17:00 Uhr über 1.400 Schülerinnen und Schüler aus den vierten Klassen der Osnabrücker Schulen begrüßen und mit Ihnen das „Lied der Steckenpferdreiter“ gemeinsam singen. Doch nicht nur Osnabrücker Schülerinnen und Schüler nehmen dieses Jahr teil: am Mittwoch (14. Oktober) probten 25 Kinder der Ismail-Kaymak-Schule (Çanakkale) und 39 Kinder der Heinrich-Schüren-Schule gemeinsam mit Stephan Rodefeld im Friedenssaal des historischen Rathauses das Lied für den großen Tag.
Nach dem Gesang bastelten die Schülerinnen und Schüler der Ismail-Kaymak-Schule im Akzisehaus unter Anleitung von Merle Weigel(FSJ), Maurice Menke und Silke Buttmann traditionelle Steckenpferdhüte damit sie für das große Event auch gut ausgerüstet sind. Begleitet wurden sie von Selma Cambaz Özdemir, Lehrerin für Deutsch an der Ismail-Kaymak-Schule (Çanakkale) sowie Anke Bramlage, Leiterin des Projektbüros im städtischen Fachbereich Kultur.
Gegen 17:15 wird „losgeritten“
Gegen 17.15 Uhr setzt sich der lebhafte Umzug durch die Johannisstraße über den Neumarkt, die Große Straße, den Nikolaiort, die Krahnstraße, die Marienstraße und die Heger Straße in Bewegung. Dem Zug voran gehen neben der Stadtwache auch die neuen StädtebotschafterGeoffrey Davoine (Angers), Begüm Bucak (Çanakkale), Daniel Hampton (Derby), Nelly Vergunst (Haarlem) undOlga Zhizhileva (Twer).
Der Umzug wird gegen 18 Uhr auf dem Markt eintreffen. Alle Kinder „reiten“ über die Rathaustreppe, um aus der Hand des Oberbürgermeisters die traditionellen süßen Brezeln zu erhalten. Danach empfängt Stephan Rodefeld mit seiner Band die Kinder auf dem Marktplatz. In einer multimedialen Farbperformance wird „Der Streit der Farben“ in den Fenstern des Rathauses aufgeführt. Mit einer Feuer-Jonglage und anschließendem Feuerwerk wird die Veranstaltung gegen 19 Uhr beendet.
Zeitliche Beschränkung der Busschülerkarten entfällt!
Die zeitliche Beschränkung der Busschülerkarten wird zum morgigen Steckenpferdreiten aufgehoben. Somit können die Steckenpferdkinder auch nach dem Steckenpferdreiten die Busse ohne zusätzliche Gebühr für den sicheren Heimweg nutzen. Die Fahrer werden entsprechend informieren.
Zur Geschichte des Steckenpferdreitens:
Die Tradition des Steckenpferdreitens geht auf das Jahr 1650 zurück. In dem Jahr des Friedensexekutionshauptrezesses sollten in Nürnberg die praktischen Folgen aus dem zwei Jahre zuvor geschlossenen Westfälischen Friedensvertrag geregelt werden. Damals ritten Nürnberger Jungen mit Steckenpferden zu Fürst Piccolomini, dem Beauftragten des deutschen Kaisers Ferdinand III., um ein „Friedensgedächtnis“, ein Andenken an den Frieden, zu erbitten. Piccolomini ließ nach Abschluss des Exekutionsrezesses eine große Anzahl von silbernen, viereckigen Gedächtnispfennigen prägen, die auf der einen Seite einen Jungen als Steckenpferdreiter zeigen. Auch die Jugend erhielt die Münze, „um die Friedensfreude in die nächste Generation weiterzuvermitteln“.
Geschichte der Brezel:
Die emsländischen Dichterinnen Clara und Emmy von Dincklage bearbeiteten 1875 in ihrem Buch „Geschichten für die Jugend“ das Nürnberger Ereignis. In ihrer Sage ist der Schauplatz der Handlung die Friedensstadt Osnabrück. Die von Oberbürgermeister Griesert ausgeteilten Brezeln sollen die Erinnerung an den Frieden von 1648 symbolisieren.
Die Geschichte der Schwestern von Dincklage war letztlich die Quelle für das Osnabrücker Steckenpferdreiten, das 1948 der damalige Stadtarchivar Ludwig Bäte (1892-1977) anlässlich des 300. Jubiläums des Westfälischen Friedens im Rahmen der Friedensgedächtniswoche der Stadt Osnabrück ins Leben rief. Damals ritten rund 100 Jungen zu Ehren des Friedens durch die vom Krieg zerstörte Altstadt und umrundeten den Marktplatz zweimal.
Seit 1953 findet das Steckenpferdreiten statt
Seit 1953 wird das Osnabrücker Steckenpferdreiten jährlich und in erweiterter Form veranstaltet. Seitdem hat es sich zu einem überregional bekannten Kinderfest etabliert. Veranstalter des Steckenpferdreitens ist das Projektbüro im städtischen Fachbereich Kultur. Weitere Informationen sind im Projektbüro des städtischen Fachbereichs Kultur, Anke Bramlage, Telefon 0541/323-4211, erhältlich.
Baustelle Hasetor Osnabrück ein Monat früher beendet
Ab kommenden Freitag, 16. Oktober, kann der Verkehr in der Bramscher Straße Höhe der Bahnunterführung Hasetor wieder wie gewohnt fließen. Die umfassende Kanalsanierung inklusive der Erneuerung einer Wasserleitung wird somit einen Monat früher als geplant abgeschlossen. Ursprünglich war der 18. November als spätester Fertigstellungstermin anvisiert worden.
Optimale Zusammenarbeit aller Beteiligten
„Der Ablauf der Maßnahme kann als Blaupause für eine optimale Zusammenarbeit aller Beteiligten dienen“, sagte Stadtbaurat Frank Otte bei einem Vor-Ort-Termin an der Baustelle. „Das Zeitfenster war sehr eng gesteckt und trotzdem sind wir einen Monat früher fertig – dafür möchte ich allen Beteiligten sehr herzlich danken.“ Otte betonte erneut, dass die flexibel an die jeweiligen Aufgaben angepassten Arbeitsabläufe erheblich zu der Verkürzung der Bauzeit beigetragen haben. „So haben wir beispielsweise die geplante Trasse der Wasserleitung verschoben, so dass die ausführende Baufirma Clausing parallel arbeiten konnte“, ergänzte Ingo Hannemann, Technischer Leiter der Stadtwerke.
Freuen sich über das frühzeitige Bauende am Hasetor: (V.l.) Christian Staub (Fa. Clausing), Udo Stein (Fa. Clausing), Ingo Kurz (Stadtwerke), Daniela Fiege (Stadtwerke), Stefan Lemke (Fa. Clausing), Frank Otte (Stadtbaurat), Ingo Hannemann (Stadtwerke).
Besserer Zustand als erwartet: Der Schmutzwasserschacht
Als weiteren wesentlichen Faktor für die Zeitersparnis führte Hannemann die Veränderung im Schmutzwasserschachtbauwerk auf. Ursprünglich sollte das neue Bauwerk, in das drei Schmutzwasserkanäle eingebunden wurden, komplett aus Beton hergestellt werden. „Während der Arbeiten haben wir festgestellt, dass das vorhandene gemauerte Bauwerk hinsichtlich seiner Substanz noch in einem guten Zustand war“, erläuterte der Stadtwerke-Technikchef. Somit war es möglich, den tieferen Teil des Schachtbauwerkes im Erdreich zu belassen und lediglich oberflächlich zu beschichten. „Diese Entscheidung hat sowohl Zeit als auch Geld gespart“, so Hannemann.
Kleinere Restarbeiten mit „geringer“ Verkehrsbehinderung
In der kommenden Woche werden noch kleinere Restarbeiten durchgeführt, die allerdings nur geringe Auswirkungen auf den fließenden Verkehr haben werden. Die Baustelle an der Bramscher Straße/Hasetor wird am Freitagvormittag zurückgebaut, so dass der Verkehr im Laufe des Tages wieder wie gewohnt rollen kann.
Jens Koopmann, Leiter des Städtepartnerschaftsbüros (links) und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (Zweiter von links) heißen die neuen Städtebotschafter willkommen: (von links) Begüm Bucak (Çanakkale), Geoffrey Davoine (Angers), Olga Zhizhileva (Twer), Nelly Vergunst (Haarlem) und Daniel Hampton (Derby).
Ihre Appartements am Markt haben sie schon bezogen und die ersten Runden durch Osnabrück haben sie auch schon gedreht. Nun stellen sich die neuen Städtebotschafterinnen und -botschafter der Öffentlichkeit vor. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßte sie am 13. Oktober im historischen Rathaus. Seit dem 1. Oktober vertiefen fünf junge Menschen die Freundschaft zwischen der Stadt Osnabrück und ihren Partnerstädten.
Botschafter als Dolmetscher
Der 23-jährige Daniel Hampton stammt aus dem britischen Derby, Geoffrey Davoine (23) kommt aus Angers und Begüm Bucak(26) aus Çanakkale. Olga Zhizhileva (21) vertritt die russische Stadt Twer und Nelly Vergunst (28) die Stadt Haarlem. „Die Botschafter sind für mich eine tolle Unterstützung“, sagt Wolfgang Griesert, „ich freue mich zum Beispiel, wenn sie mir bei Besuchen mit ihren sprachlichen Fähigkeiten behilflich sind.“
Jens Koopmann, Leiter des Städtepartnerschaftsbüros (links) und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (Zweiter von links) heißen die neuen Städtebotschafter willkommen: (von links) Begüm Bucak (Çanakkale), Geoffrey Davoine (Angers), Olga Zhizhileva (Twer), Nelly Vergunst (Haarlem) und Daniel Hampton (Derby).
Osnabrück mit Alleinstellungsmerkmal in Europa
Osnabrück ist die einzige Stadt, die innerhalb ihrer Stadtverwaltung jeweils eine Stelle für junge Leute aus den Partnerstädten einrichtet. Und das seit mehr als 50 Jahren. „Damit haben wir ein Alleinstellungsmerkmal in Europa“, betont Griesert. „Unser Ziel ist, europäische Werte zu teilen und Kultur zu vermitteln.“
Nelly Vergunst hat zufälligerweise eine Freundin, die bereits Städtebotschafterin war. „Ich war sofort begeistert. Ich freue mich im Kleinen zu Europas Zusammenhalt beizutragen.“ Auch Daniel Hampton ist glühender Europäer: „In Großbritannien wird zu wenig über diese Partnerschaften gesprochen“, bedauert er. „Ich war so froh, als ich von der Möglichkeit gehört habe, denn ich habe eine Vorliebe für die deutsche Sprache und die Kultur.“ Er wird im kommenden Jahr mit dem 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Osnabrück und Derby beschäftigt sein. Seine Kollegin Olga Zhizhileva wiederum kümmert sich 2016 um das Thema „25 Jahre Osnabrück – Twer“. Begüm Bucak freut sich in einer Stadt arbeiten zu können, die ähnlich viel Geschichte hat wie ihre Heimat Çanakkale. Der Franzose Geoffrey Davoine kennt Osnabrück bereits. „Ich habe hier ein Jahr studiert.“ Auch Olga Zhizhileva kennt die Stadt von einem Auslandssemester: „Ich kenne die Stadt von außen, nun möchte ich sie von innen kennenlernen.“
Hintergrund:
Schon 1965 machte sich der erste Osnabrücker Städtebotschafter auf den Weg nach Angers. Seit 1967 findet ein regelmäßiger Austausch zwischen beiden Städten statt. Haarlem entsandte 1969 die erste Städtebotschafterin nach Osnabrück. Seit 1976 findet ein Botschafteraustausch zwischen Derby und Osnabrück und seit 1990 zwischen Twer und Osnabrück statt. Zwischen Osnabrück und Çanakkale besteht der Städtebotschafteraustausch seit 2005. Junge Frauen und Männer sollten zwischen den Partnerstädten als Botschafterinnen und Botschafter ausgetauscht werden und dort jeweils für ein Jahr ihre Hilfe als Ansprechpartner anbieten.
Städtebotschafterin oder Städtebotschafter können junge Leute werden, die über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen und für ein Jahr in der jeweiligen Partnerstadt arbeiten möchten.