Nach einem Unfall, der sich am Donnerstag am Eversburger Platz zugetragen hat, sucht die Polizei einen verletzten Radfahrer.
Ein Pkw-Fahrer und der unbekannte Radfahrer befuhren gegen 14.08 Uhr die Natruper Straße in Richtung Eversburger Platz. An der Kreuzung wollte der Pkw-Fahrer nach rechts auf die Pagenstecher Straße abbiegen und übersah dabei den Radfahrer, der seinen Weg geradeaus in Richtung Atterstraße fortsetzen wollte.
Durch den Zusammenstoß stürzte der Radler, während der Unfallverursacher sich entfernte. Zeugen beobachteten das Geschehen und verfolgten den Unfallflüchtigen. Als die alarmierte Polizei und der Unfallverursacher später wieder am Unfallort eintrafen, hatte sich allerdings der als dunkelhäutig beschriebene Zweiradfahrer von dannen gemacht.
Der Verkehrsunfalldienst bittet den Radfahrer, sowie weitere Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, sich unter der Telefonnummer 0541/327-2315 zu melden.
Weniger Verkehr in der Strasse "Am Natruper Holz" ist eines der Ziele.
Der Runde Tisch Verkehr Westerberg hat sich bei seiner vierten Sitzung für ein Konzept zur Verkehrsberuhigung ausgesprochen. So soll der Verkehr verringert werden über verschiedene Maßnahmen wie Aufpflasterungen (sog. „Berliner Kissen“), die Sperrung der Straße „Am Natruper Holz“ für private PKW und die Umwidmung der Artilleriestraße als Einbahnstraße. Außerdem soll der fließende Verkehr über eine neue Erschließungsstraße im Nord-Westen des Viertels abgeleitet werden. Das Viertel soll durch erhöhte Taktung, Erweiterung der Linienführung (Hochschullinie) und eine neue Quartierslinie besser durch Busse erschlossen werden. Für Fahrradfahrer und Fußgänger soll die Verkehrsteilnahme durch einen Nord-Süd-Radweg parallel zur Gluckstraße ebenso komfortabler werden, wie durch eine neue Fahrradstraße (Wilhelmstraße), Mittelinseln, mehr Abstellanlagen und ein stadtweites Fahrradmarketing. Zudem soll das Carsharing ausgeweitet und ein betriebliches Mobilitätsmanagement verstärkt werden. Das Konzept wird – mit einigen Anmerkungen der Teilnehmer – nun dem Osnabrücker Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt zur Diskussion vorgelegt. Zum Besuch der öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 26. November, laden Stadtbaurat Frank Otteund Heike Stumberg, Fachdienstleiterin Verkehrsplanung, ausdrücklich ein.
„Am Natruper Holz“ am stärksten entlasten
Von den Maßnahmen, die sich auf die vier Handlungsfelder Straßen, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr sowie innovative Mobilität beziehen, erhoffen sich die Beteiligten die Entlastung des Viertels. Am stärksten entlastet werde die Straße „Am Natruper Holz“, durch die künftig im Schnitt 8.500 Fahrzeuge weniger fahren würden, wie Dr. Michael Frehn von der „Planersocietät“ aus Dortmund errechnet hat. Deutliche Entlastungen gebe es nach seinen Angaben zudem für Gluck-, Händel- und Mozartstraße (3.900-4.800 Kfz/Tag) sowie für Albrecht- und Caprivistraße (2.300-2.600 Kfz/Tag), sofern die Erschließungsstraße gebaut wird. Auf den Radialstraßen werde es zu einer geringen Mehrbelastung kommen: Natruper-Tor-Wall (700-1.200 Kfz/Tag), Lotter Straße (1.200-1.500 Kfz/Tag), Pagenstecherstraße (400-900 Kfz/Tag), Natruper Straße (0-1.000 Kfz/Tag). Diese geringe Mehrbelastung trete allerdings nur ein, wenn in den kommenden zehn bis 15 Jahren in der gesamten Stadt Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung eingesetzt werden und die Osnabrücker vermehrt alternative Verkehrsmittel wählen. Ohne diese Maßnahmen wären die Belastungen an den Radialstraßen höher.
Weniger Verkehr in der Strasse „Am Natruper Holz“ ist eines der Ziele.
Bei der Straße „Zum Flugplatz“ sei laut Frehn mit einer Mehrbelastung von 700-800 Fahrzeugen am Tag zu rechnen. Bei einer Realisierung der Erschließungsstraße im Wohn- und Wissenschaftspark mit einer Durchbindung bis zur Sedanstraße würden – bis auf die Natruper Straße – jeweils niedrigere Mehrbelastungen durch Fahrzeuge auf den genannten Straßen entstehen. Dies war auch die Alternative, die die Mehrheit der Teilnehmer der vierten Sitzung des Runden Tisches bei der Abstimmung befürwortete. Die neue Erschließungsstraße selbst hätte eine Belastung von 6.800 Fahrzeugen pro Tag ohne Durchbindung bis zur Sedanstraße, und 9.600 Kfz mit Durchbindung. Diese Prognose berücksichtige die Verlagerung des Autoverkehrs auf Fuß-, Rad- und ÖPNV sowie die Verkehrslage in der gesamten Stadt, sagte Frehn.
Nur der Hälfte der Initiativen am Runden Tisch anwesend
Zu der vierten Sitzung des Runden Tisches Westerberg war rund die Hälfte der Initiativen erschienen, die als Teilnehmer eingeladen gewesen waren. Während der Abstimmung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Stimme mit Anmerkungen zu versehen. Dabei forderte eine Teilnehmerin ein Parkverbot in der Gluckstraße, um dort Platz für Fahrradfahrer zu schaffen. Michael Frehn erklärte jedoch, dass die Straße für Fahrradwege sowohl auf der Fahrbahn als auch auf den Bürgersteigen deutlich zu schmal sei. Darüber hinaus haben die Anlieger der Gluckstraße während des gesamten Planungsprozesses mehrfach darauf hingewiesen, dass das berechtigte Parken an ihrer Wohnstraße momentan das einzige Mittel ist, um wirksam gegen Raser vorzugehen.
Dringend gewünscht wurde von einigen eine durchgehende Erschließungsstraße zwischen Natruper Straße und Sedanstraße, während eine Teilnehmerin forderte, einen Teil davon nicht zu bauen, um ein Wäldchen zu erhalten. Andere entschieden sich gegen das insgesamt befürwortete Konzept. Sie sprachen sich hingegen für eine Alternative aus, in dem die Durchfahrt durch den Wohn- und Wissenschaftspark für private PKW gesperrt ist und das Gebiet teils von Norden und teils von Süden erschlossen wird.
Kein verbindlicher Charakter, nur Empfehlungen für die Politik
Stadtbaurat Otte machte während der Sitzung deutlich, dass die Abstimmung keinen verbindlichen Charakter habe, sondern als Empfehlung und Diskussionsgrundlage für die Politik diene. Otte und Stumberg erläuterten, dass es sich um kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen handele, deren Umsetzung zwischen einem und 15 Jahren dauern könne. Zu den kurzfristigen Maßnahmen zählen die Umwidmung der Artilleriestraße zur Einbahnstraße, die Einführung von Dialogdisplays, die Autofahrer an das Tempolimit erinnern sollen, sowie die Einführung der Fahrradstraße (Wilhelmstraße). Mittelfristige Maßnahmen sind beispielsweise der Bau der Erschließungsstraße und damit verbunden die Sperrung der Straße „Am Natruper Holz“ sowie die Erweiterung der Linie 21. Ebenfalls mittelfristig vorstellbar sind der Bau von Berliner Kissen und das Ausweiten der Carsharing-Angebote. Der Nord-Süd-Radweg und das betriebliche Mobilitätsmanagement zählen hingegen zu den Maßnahmen, die langfristig umsetzbar sind.
Die Wilhelmstrasse soll als Radstrasse aus- bzw. umgebaut werden. So der Wunsch des Runden Tisches Westerberg.
Den Zeitrahmen der Umsetzung des befürworteten Konzepts diskutierten die Teilnehmer des Runden Tisches Verkehr Westerberg kontrovers. Heike Stumberg und Frank Otte wiesen deshalb darauf hin, dass eine zeitnahe Umsetzung im Sinne aller wäre, die Möglichkeiten der Stadt jedoch personell und finanziell begrenzt sind: „Wenn wir nur Maßnahmen am Westerberg umsetzen müssten und genügend Geld vorhanden wäre, wäre eine zügigere Umsetzung sicherlich möglich“, erläuterte Heike Stumberg. Auf Nachfrage verschiedener Teilnehmer hob sie hervor, dass eine Kostenkalkulation erst bei der konkreten Planung möglich sei.
Umsetzung abhängig von Finanzierung
„Die Umsetzung hängt mit der Finanzierung, aber auch mit den Sitzungen der politischen Gremien und Entscheidungswegen in der Stadt zusammen“, ergänzte Frank Otte, der die Maßnahmen ggf. auch in anderen Stadtteilen anwenden möchte. Und: In einem Jahr will er die Teilnehmer des Runden Tisches Verkehr Westerberg einladen, um die Wirkung erster Maßnahmen und das weitere Vorgehen zu diskutieren. Stumberg betonte, dass kleine Maßnahmen, wie das Anbringen von Schildern, nach entsprechendem Beschluss auch sofort umgesetzt werden könnten. Sie wies zudem darauf hin, dass derzeit das Radverkehrskonzept fortgeschrieben werde und die gewünschten Maßnahmen hier eingepasst werden müssen.
„Für die Umsetzung braucht die Verwaltung nun die Politik“, sagte Frank Otte zum vorläufigen Ende des Runden Tisches, dessen Arbeitsweise er als konstruktiv bezeichnete und sich bei allen Beteiligten bedankte. Er fügte hinzu: „Wir sind alle eingeladen, unser Mobilitätsverhalten zu verändern.“
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert trägt sich in das Kondolenzbuch ein.
Auch in Osnabrück trauert man um den am Dienstag verstorbenen Altkanzler Helmut Schmidt. Im Foyer des historischen Rathauses wurde ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bereits eingetragen hat.
Außerdem hat die Staatskanzlei des Landes Niedersachsen von Mittwoch, 11. November bis Freitag, 13. November die Trauerbeflaggung angeordnet.
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert trägt sich in das Kondolenzbuch ein.
Streit zwischen CDU und Grünen bedroht Haushaltsberatungen
Das die 100.000 Euro, die das Theater im kommenden Jahr für mehrere tausend Quadratmeter bezahlen soll, eher „symbolischen Charakter“ haben, hat unsere Redaktion bereits kurz nach Bekanntwerden der Pläne im Juli berichtet. Nun sorgen in dem Zusammenhang Äußerungen des Grünen Politikers Volker Bajus für Aufregung.
Brickwedde: Bajus soll sich entschuldigen
In einer Pressemitteilung erklärt der CDU Fraktionschef Fritz Brickwedde: „Jetzt reicht`s. Wenn Herr Bajus von den Grünen seine unwahren Behauptungen und seine beleidigenden Äußerungen gegen Bürgermeister Jasper nicht bis Freitag öffentlich zurücknimmt, kann Rot-Grün am Samstag den Haushalt ohne CDU beraten“.
Angesichts der prekären Einnahmesituation und der bereits Mitte des Jahres verhängten Haushaltssperre, dürften die nun anstehenden Beratungen ohnehin nicht sonderlich erfreulich für alle Beteiligten sein. Weil am 11. September kommenden Jahres Kommunalwahlen sind, wird dieses Jahr ein „Doppelhaushalt 2016/2017“ verabschiedet.
Fritz Brickwedde (CDU) vs. Volker Bajus (Grüne)
Kürzungen beim Theater nach Ansicht der CDU nur „moderat“
Unter Verweis auf die zukünftig vom Theater zu zahlende Miete, die im kommenden Jahr nur 100.000 Euro (= 1%(!) vom Gesamtetat, die Redaktion) beträgt und erst 2017 auf 200.000 Euro angehoben wird, stellt Brickwedde klar, dass dies eine „moderate Kürzung beim Theater“ sei, und diese „einvernehmlich zwischen CDU, SPD und Grünen vereinbart“ worden sei. Bei einem städtischen Zuschuss von 10 Mio. von „erheblichen Kürzungen“ zu sprechen, sei „absolut unangemessen“. Alles andere seien „Erfindungen von Bajus, ohne irgendwelche Substanz“, wird Brickwedde deutlich.
Bezeichnete Bajus den CDU Bürgermeister Jasper als „heuchlerisch“?
Zu Samstag hat der Vorsitzende des Finanzausschusses Burkhard Jasper zum ersten interfraktionellen Haushaltsgespräch eingeladen. Es geht dabei um tragfähige Kompromisse über Parteigrenzen hinweg im Interesse Osnabrücks, so der CDU-Chef Brickwedde. „Wer nun wie Bajus wenige Tage vorher ohne jeden Grund Aussagen von Jasper als „heuchlerisch“ bezeichne, entziehe gemeinsamen Gesprächen die Grundlage“, heisst es in der Erklärung aus der CDU Fraktionsgeschäftsstelle. Fritz Brickwedde betont darin, das Jasper sich seit 25 Jahren ehrenamtlich im Rat der Stadt engagiere, davon 19 Jahre als Bürgermeister.
Gemeinsames Auftreten der Osnabrücker in Hannover angemahnt
Außerdem habe Bajus die Gemeinsamkeit des ganzen Rates bei der Theaterfinanzierung in Frage gestellt. „Nur wenn wir Osnabrücker einig in Hannover auftreten, können wir etwas für Osnabrück erreichen“, betonte Brickwedde. Als Christian Wulff Ministerpräsident wurde, waren Niedersachsens Finanzen notleidend. Heute hat Niedersachsen die höchsten Steuereinnahmen seiner Geschichte. Die Zeiten seien überhaupt nicht vergleichbar.
Zuschuss pro Theatersitz nach Angaben des Bundes der Steuerzahler
Noch wird hier gehämmert und geschraubt - ab dem 25. November fliesst hier wieder der Glühwein in die Tassen
In zwei Wochen, am 25. November, wird der Weihnachtsmarkt eröffnet. Die Aufbauarbeiten vor dem Rathaus haben bereits begonnen.
Wo in 14 Tagen der Glühwein in die Tassen fließt, und danach auch von innen wärmt, wird jetzt noch eifrig gehämmert und geschraubt – und das bei frühlingshaften Temperaturen. Vielleicht spielt bis Ende November auch das Wetter mit?
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Schneegestöber schmecken Glühwein, gebrannte Mandeln und sonstige Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei doch noch besser… Abwarten, es wird kälter – bestimmt!
Noch wird gehämmert und geschraubt – ab dem 25. November fließt hier wieder der Glühwein in die Tassen
Der Osnabrücker Weihnachtsmarkt vor der historischen Kulisse von Rathaus, Marienkirche und Dom sowie der Johanniskirche:
Vom 25. November bis 22. Dezember täglich von 12 bis 21 Uhr.
Dieses Jahr erstmals dabei: Das Winterdorf auf dem Neumarkt, HASEPOST berichtete.
1395 Jahre Osnabrücker Stadtgeschichte in 8 Minuten
Eine animierte Zeitreise nimmt den Zuschauer in acht Minuten mit durch die Geschichte von Osnabrück.
Vom Jahr 780 bis heute zeigt der Animationsfilm „Osnabrück im Wandel der Zeiten“, wie sich die Stadt Osnabrück in 1395 Jahren entwickelte. Dabei kommt der Film ohne ein gesprochenes Wort aus.
Der Beobachter sieht im Lauf der Jahrzehnte, Jahreszeiten und Tagen die Geschichte an sich vorüberziehen. Im unteren Bildrand läuft zur Orientierung das Osnabrücker Rad über eine Zeitleiste, während die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte gezeigt werden.
Bereits im Mai, zum Museumstag war der Film zum ersten Mal zu sehen. Für die Besucher des Kulturgeschichtlichen Museums/Felix-Nussbaum-Haus ist er seitdem ein Einstieg in die Stadtgeschichte. Auf dem Videoportal YouTube wirbt das Video nun auch international für Osnabrück.
Einmal auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuteten!
Was für viele Theaterfans ein Leben lang ein Traum bleibt, kann für ein paar Osnabrücker Jungen diesen Winter wahr werden.
Für die Musiktheaterproduktion „Owen Wingrave“ sucht das Osnabrücker Theater Jungen im Alter ab 7 Jahren, die nicht größer als 1,40 m sein sollten. Anders als auf unserem Symbolbild, handelt es sich um eine „stumme Rolle“. Nach Angaben der Städtischen Bühnen sind musikalische Kenntnisse von Vorteil, aber keine Voraussetzung.
Einmal auf der großen Bühne stehen – für ein paar Osnabrücker Jungs bald Wirklichkeit (Symbolfoto)
Los geht´s mit den Proben schon im Dezember
Die Proben finden voraussichtlich ab der zweiten Dezemberhälfte und meist am Abend statt. Geplant sind dann zehn Vorstellungen bis in den April hinein, wobei sich mehrere Kinderstatisten die Vorstellungen aufteilen werden.
Jetzt bewerben: per Post oder E-Mail
Interessenten werden gebeten, sich mit einem Foto und unter Angabe ihrer genauen Körpergröße sowie ihren vollständigen Kontaktdaten per Post oder per E-Mail im Künstlerischen Betriebsbüro des Theaters zu melden. Bewerbungsschluss ist bereits am 25. November!
Frau nachts vor dem Arthouse-Kino in Osnabrück belästigt
Am frühen Sonntagmorgen wurde eine junge Frau (28) auf ihrem Heimweg auf dem Erich-Maria-Remarque-Ring von zwei unbekannten Männern aus einem silbernen 4-türigen Pkw heraus belästigt.
Die beiden 35-50 Jahre alten, nach Angaben der Polizei „südländisch aussehenden“ Männer sprachen die Frau an und machten anzügliche Bemerkungen. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Tatzeitpunkt etwa zwischen 04.10 Uhr und 04.45 Uhr in Höhe des Cinema Arthouse Kinos, zwischen den Gebäuden der NOZ und der Autovermietung.
Hinweise bitte direkt an die Polizei unter 327 2115 oder 327 3103 .
Lufthansa-Streik betrifft auch Flughafen Münster/Osnabrück FMO
Die streikenden Flugbegleiter der Lufthansa sorgen auch auf dem Flughafen Münster-Osnabrück für Flugausfälle.
Wie osradio berichtet, fallen am heutigen Montag fallen je zwei Flüge von und nach Frankfurt und München aus.
Osnabrücker Zootiere – gewogen und für gut befunden
Ab sofort gibt es für die tierischen Bewohner im Zoo Osnabrück keine Ausreden mehr: Wenn Zootierarzt Thomas Scheibe nun erscheint, müssen so manche Zootiere auf die Waage, denn die bringt er gleich mit – dank einer Sachspende von acht Tischwaagen im Wert von 3.000 Euro von der Firma Höfelmeyer in Georgsmarienhütte.
„Das Wiegen der Tiere ist enorm wichtig. Bei gesunden Tieren wiegen wir zur Kontrolle mindestens einmal im Jahr. Jungtiere setzen wir nach Möglichkeit ebenfalls auf die Waage, so können wir auch unsere Datengrundlagen für die wissenschaftliche Arbeit erweitern“, berichtet Zootierarzt Thomas Scheibe. „Sollte ein Tier krank sein, wiegen wir es regelmäßig, um unter anderem aus dem Gewichtsverlauf erkennen zu können, ob es dem Tier besser geht.“
Exaktes Gewicht ist wichtig für die Fütterung und bei Narkosen
Für den Fall, dass der Tierarzt Medikamente oder Narkosemittel einsetzen muss, berechnet er mithilfe des Körpergewichts die notwendige Menge. Die Zoomitarbeiter nutzen Waagen aber auch, um Futterrationen abzuwiegen. „Bislang hatten wir nur eine Waage zum Mitnehmen, deswegen sind wir der Firma Höfelmeyer sehr dankbar, dass sie uns gleich mit acht beweglichen Tischwaagen ausgestattet hat. Diese können wir sehr gut für mittelgroße Tiere im gesamten Zoo gebrauchen“, freut sich Scheibe. Zum Test durfte die Pantherschildkröte im Buschschliefergehege in der Afrika-Tierwelt „Samburu“ antreten. Ohne großen Protest ließ sie sich von Tierarzt Scheibe auf die Waage setzen, zunächst komplett in ihren Panzer zurückgezogen. Nach einem lauten Fauchen streckte sie schlussendlich den Kopf doch noch heraus – vielleicht um einen Blick auf die neue Waage zu werfen.
Auch Zootiere müssen ab und zu auf die Waage – dank einer Spende ist dies nun ganz einfach möglich (v.l.n.r.: Julia Dierker, Marketingleiterin Firma Höfelmeyer, Zootierarzt Thomas Scheibe, Lena Bäumer, Praktikantin).
Julia Dierker, Marketingleiterin der Firma Höfelmeyer, beobachtete, wie sich die Waage beim Praxistest im Zoo machte: „Wir haben bereits eine Waage für die Elefanten hier im Zoo gesponsert, die bis sechs Tonnen wiegt. Nun hatten wir acht sehr gute Tischwaagen übrig, die es demnächst nicht mehr im Sortiment gibt, und suchten nach einer passenden Einrichtung, die sich über die Spende freut. Schnell war da die Entscheidung gefallen, den Zoo damit auszustatten“, so Dierker. „Wir wissen ja, dass hier die Mittel knapp sind und unterstützen sehr gerne. Schließlich ist der Zoo eine wichtige Einrichtung für Familien und die Region.“ Die acht Waagen im Gesamtwert von 3.000 Euro können jeweils bis 30 Kilogramm wiegen und sind dank einer leichten Bauweise und separatem Display an verschiedenen Orten leicht einsetzbar. Die Pantherschildkröte brachte übrigens 7,56 Kilogramm auf die Waage – Thomas Scheibe ist vorerst zufrieden mit dem Gewicht, wird es aber weiter überprüfen. Die acht Waagen hat er bereits strategisch in den verschiedenen Revieren im Zoo verteilt, damit er und die zuständigen Tierpfleger sie schnell griffbereit haben.