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Nach Bargeldforderung: Tramper schlägt auf 27-Jährigen aus Georgsmarienhütte ein

(Symbolbild) Polizei / Foto: Dieter Reinhard
(Symbolbild) Polizei / Foto: Dieter Reinhard

Am Freitagmorgen (10. Februar) gegen 2:30 Uhr verletzte ein Tramper seinen Fahrer aus Georgsmarienhütte an der Wasserwerkstraße. Die Polizei sucht nun nach dem Täter.

Ein 27-Jähriger nahm einen Unbekannten in Autobahnnähe A33 im Nahbereich der Anschlussstelle „Osnabrück-Widukindland oder Lüstringen“ in seinem Pkw mit. Der Unbekannte lotste den Pkw-Führer zur Wasserwerkstraße. Als sie an der Hausnummer 77 angekommen waren, forderte der Täter den 27-Jährigen auf, ihm Bargeld zu geben. Nachdem der Mann aus Georgsmarienhütte das verweigerte, schlug der Täter mit einem unbekannten Gegenstand auf den Kopf des 27-Jährigen. Zusätzlich schlug er die Seitenscheibe des Pkws ein und flüchtete anschließend. Der Pkw-Fahrer wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Mann beschreibt den Täter wie folgt:

  • männlich
  • 25 bis 30 Jahre alt
  • ca. 1,72 m groß
  • kein Deutscher, aber deutschsprachig
  • rasierter Bart
  • trug eine schwarze Jacke

Die Polizei Osnabrück sucht Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Fußgänger beziehungsweise Anhalter oder Hinweise auf die Tat oder den Täter geben können. Diese können sich telefonisch unter 0541/327 -3103 oder -2115 melden.

AFP

Neuer Eignungstest für künftige Psychologiestudierende an der Universität Osnabrück

(Symbolbild) Universität Osnabrück
Universität Osnabrück (Symbolbild)

Für das Wintersemester 2023/24 können sich Interessierte des Bachelorstudiengangs Psychologie an der Universität Osnabrück erstmalig mit einem neuen psychologiespezifischen Eignungstest bewerben. Von Montag (20. Februar) bis zum 15. März ist eine Bewerbung möglich.

Der Bachelorstudiengang Psychologie gehört zu den am meisten nachgefragten Studienprogrammen der Universität Osnabrück. Dementsprechend sind die Bewerbungszahlen hoch. 20 Prozent aller Plätze werden weiterhin über die Abiturnote vergeben. Der Großteil (80 Prozent) wird ab sofort über die gleichgewichtige Kombination der Ergebnisse des neuen Tests der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (BaPsy-DGPs) und der Abiturnoten vergeben.

Studiengang mit der höchsten Nachfrage

Durch die Teilnahme am psychologiespezifischen Eignungstest besteht also die Möglichkeit, einen der begehrten Studienplatz zu erhalten. Es werden die Fähigkeit zum schlussfolgernden Denken, allgemeines Psychologieverständnis und Mathekenntnisse geprüft. Der Test kann auf Deutsch oder Englisch absolviert werden. Im Mai finden zwei Testtage statt, die Ergebnisse werden im Juni schriftlich mitgeteilt. Die Kosten für die Teilnahme liegen bei 100 Euro. Das Testergebnis hat eine Gültigkeit von fünf Jahren. Interessierte können sich damit bundesweit an bislang 20 teilnehmenden Universitäten bewerben. Mehr Informationen zum Test sowie zu Vorbereitungsmöglichkeiten gibt es hier.

AFP

Mit Waffen bedroht: Maskierte überfallen Möbelgeschäft in Georgsmarienhütte

(Symbolbild) Blaulicht / Foto: Dieter Reinhard
(Symbolbild) Blaulicht / Foto: Dieter Reinhard

Am Montagabend (13. Februar) kam es gegen 19:10 Uhr zu einem versuchten Raubdelikt in einem Möbelgeschäft an der Niedersachsenstraße in Georgsmarienhütte. Zwei Maskierte bedrohten einen Mitarbeiter mit Waffen.

Als ein 60-jähriger Mitarbeiter nach Ladenschluss den Markt über eine Nebeneingangstür verließ, wurde dieser plötzlich von zwei maskierten Männern angegriffen. Die Täter schlugen auf den Mann ein und zwangen ihnen unter Vorhalt mehrerer Waffen, die Tür zum Gebäude aufzuschließen.

Als die Täter im Gebäudeinneren bemerkten, dass sie nicht weiterkamen, ergriffen sie die Flucht. Ohne Beute liefen die beiden Männer anschließend aus der Nebentür in Richtung des hinter dem Markt gelegenen Waldgebietes davon. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen – unter anderem mit Polizeihubschrauber – konnten die Täter nicht festgestellt werden.

Beschreibung der zwei Männer

Täter 1:

  • ca. 1,80 m
  • ca. 20 bis 25 Jahre alt
  • schlanke, sportliche Figur
  • deutsche Sprache, ohne Akzent
  • maskiert mit schwarzer Sturmhaube
  • dunkle Kleidung, unter anderem dunkle Jacke mit weißem Detail im
    Schulterbereich
  • weiße Turnschuhe
  • dunkle Handschuhe

Täter 2:

  • ca. 1,75 m
  • ca. 20 bis 25 Jahre alt
  • schlanke, sportliche Figur
  • schwarze Sturmhaube
  • dunkle Kleidung
  • Turnschuhe
  • schwarze Handschuhe

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können. Sie werden gebeten, sich telefonisch unter 05401/83160 zu melden.

AFP

Inflationsrate in Großbritannien sinkt auf 10,1 Prozent

Foto: Liverpool Station in London, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Der Anstieg der Verbraucherpreise in Großbritannien hat sich den dritten Monat in Folge abgeschwächt. Die jährliche Inflationsrate sank im Januar von 10,5 auf jetzt 10,1 Prozent, teilte die britische Statistikbehörde am Mittwoch in London mit.

Gegenüber dem Vormonat sanken die Verbraucherpreise im ersten Monat des Jahres um 0,6 Prozent. Den größten Abwärtsbeitrag zur Entwicklung der jährlichen Inflationsrate leisteten die Bereiche Verkehr (insbesondere Personenverkehr und Kraftstoffe) sowie Restaurants und Hotels, während Preissteigerungen bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren für den größten Aufwärtsbeitrag sorgten.

AFP

Fast 2.800 Start-ups entstanden 2021 aus deutschen Hochschulen

Foto: Gewerbeanmeldung einer GmbH, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2021 sind fast 2.800 Start-ups aus Unis und Fachhochschulen heraus gegründet worden – trotz Corona waren das rund 600 mehr als noch 2019. Im Schnitt gab es 12,8 Gründungen je 10.000 Studenten, wie der neue Gründungsradar des Stifterverbandes zeigt, über den das „Handelsblatt“ berichtet.

Der Radar erfasst alle zwei Jahre die Leistungen der Hochschulen bei der Gründungsförderung. Von den 236 staatlichen und privaten Hochschulen, die teilnahmen, förderten 83 Prozent Gründungen. Der Stifterverband bewertet diese Leistung mit einem Bündel von Kriterien: von der Größe der Förderbüros über die Zahl der Gründungen pro 10.000 Studierende bis zum Umgang mit Patenten. Die besten Chancen, eine eigene Firma zu gründen, hätten demnach Studenten der Hochschule München, der Hochschule Augsburg und der HHL Leipzig Graduate School of Management.

Besonders gut schnitten auch die Universität des Saarlandes, die Uni Potsdam, die Hochschule der Medien Stuttgart, die Hochschule Aalen, die Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und die PFH Private Hochschule Göttingen ab. Von den elf Exzellenzuniversitäten schafften es die TU München und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ins Spitzenfeld. Damit die Dynamik generell erhalten bleibe, „müssen auch Frauen intensiver gefördert werden, sie sind noch zu selten unter den Gründungspersönlichkeiten“, sagte Volker Meyer-Guckel, Generalsekretär des Stifterverbandes. Zudem seien langfristige Finanzierungsmodelle nötig.

AFP

Ifo: Etwas weniger Unternehmen melden Mangel an Fachkräften

Foto: Schutzhelme, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Etwas weniger deutsche Unternehmen melden zu Jahresbeginn einen Mangel an Fachkräften. 43,6 Prozent der Unternehmen gaben im Januar an, von Fachkräftemangel beeinträchtigt zu werden, so eine neue Umfrage des Münchener Ifo-Instituts.

Im Oktober 2022 waren es noch 45,7 Prozent. „Die Sorgen der Unternehmen, passende Fachkräfte zu finden, bleiben weiterhin groß“, sagte Ifo-Experte Stefan Sauer. Im Juli 2022 war das Allzeithoch von 49,7 Prozent erreicht worden. Am stärksten betroffen sind weiterhin viele Dienstleister. In der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung waren es 75,2 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen in der Lagerei, im Verkehrsbereich und in den Architektur- und Ingenieurbüros klagten über Fachkräftemangel. In diesen Branchen hat die Knappheit sogar weiter zugenommen. Im Verarbeitenden Gewerbe sind weniger Firmen von fehlenden Fachkräften beeinträchtigt. 16,4 Prozent der Unternehmen aus der Chemischen Industrie meldeten einen Mangel, nach 19,6 im Oktober. In der Metallerzeugung und -bearbeitung waren es 23,6 Prozent, nach 45,2. Die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten waren mit 59,5 Prozent dagegen so stark wie noch nie eingeschränkt.

AFP

Autozulieferer halten Deutschland nicht mehr für wettbewerbsfähig

Foto: Autos, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Mehrheit der Zulieferer der Autoindustrie hält den Standort Deutschland bei Energiekosten, Arbeitskräften und Steuerbelastung nicht mehr für international wettbewerbsfähig. Nur sieben Prozent bezeichneten die Bundesrepublik in einer Mitgliederbefragung des Verbands der Automobilindustrie (VDA), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten, noch als konkurrenzfähig, 88 Prozent nicht mehr.

An der Umfrage beteiligten sich 116 Unternehmen. „Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas gerät im internationalen Vergleich auf den Abstiegsplatz“, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller den Funke-Zeitungen. „Berlin und Brüssel müssen die Rahmenbedingungen angehen: Steuern, Abgaben und Umlagen müssen runter.“ Die Bürokratie müsse abgebaut werden und die Energieversorgung sicher und mit bezahlbaren Preisen wieder wettbewerbsfähig werden. Die größten Herausforderungen sehen die Unternehmen laut der Umfrage aktuell in den hohen Strom- (81,9 Prozent) und Gaspreisen (73,3 Prozent), dem Fachkräftemangel (77,6 Prozent) sowie der Bürokratie (62 Prozent) in Deutschland. Besonders kritisch sehen die Firmen aber auch die hohe Steuern- und Abgabenlast, die Finanzierungsbedingungen und die Schwierigkeiten mit Kunden. Gut jeder Dritte (36 Prozent) bezeichnet die staatlichen Strom- und Gaspreisbremsen als hilfreich, 39 Prozent nutzen diese dagegen wenig oder gar nicht. Die Beschaffung von Rohstoffen, Materialien und Vorprodukten hat sich laut der Umfrage im Vergleich zu den Vorjahren dagegen wieder deutlich entspannt. 42 Prozent der Zulieferer berichten von einer Verbesserung der Lage, nur noch zwölf Prozent sehen eine Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei 44 Prozent hat sich die Situation nicht signifikant verändert. Immer mehr der System- und Teilelieferanten sowie Hersteller von Anhängern und Kfz-Aufbauten blicken für ihr Unternehmen wieder zuversichtlicher nach vorne. 39 Prozent der Zulieferer erwarten in diesem Jahr eine Verbesserung ihrer Situation.

Jeder Zweite glaubt an eine Seitwärtsbewegung. Nur neun Prozent der befragten Firmen gehen von einer Verschlechterung ihrer Situation aus. So erwarten 48 Prozent der Unternehmen auch keine Auswirkungen der Wirtschaftslage auf die eigene Liquidität. Nur noch 28 Prozent sagen für sich in den nächsten Monaten vorübergehende, begrenzte Liquiditätsengpässe voraus.

Vier Prozent haben allerdings schon jetzt Liquiditätsengpässe, so die Umfrage. Bei den Investitionen zeigen sich unterdessen deutlichere Verschiebungen. So möchten 28 Prozent der Unternehmen ihre Investitionen ins Ausland verlagern. 14 Prozent möchten ihre Investitionstätigkeiten in diesem Jahr sogar ganz streichen, weitere 28 Prozent werden ihre Investitionen verschieben.

Nur zwei Prozent der befragten Zulieferer wollen in diesem Jahr mehr investieren.

AFP

Merz schließt Kampfjet-Lieferung an Ukraine nicht aus

Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Chef Friedrich Merz hält es für möglich, dass Deutschland Kampfjets an die Ukraine liefert. „In diesem Krieg ist leider gar nichts auszuschließen“, sagte Merz dem „Stern“.

Er könne die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach Kampfflugzeugen nachvollziehen. Der CDU-Chef sieht einen Zusammenhang zwischen dem Wunsch Selenskyjs und der aus seiner Sicht zögerlichen Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD): „Ich hätte mir gewünscht, dass wir im letzten Jahr die Entscheidung über die Lieferung von Schützenpanzern und Kampfpanzern früher getroffen hätten. Dann wären wir möglicherweise heute in diesem Krieg schon an einem anderen Punkt“, so Merz. Die Regierung, so der CDU-Chef weiter, „handelt manchmal nur unter dem Druck der Opposition“. So habe man im letzten Jahr auch „manches gemeinsam hinbekommen“. Dass es nun Schwierigkeiten gibt, die versprochenen Kampfpanzer aus mehreren westlichen Ländern an die Ukraine zu liefern, sieht Merz auch als Folge deutscher Versäumnisse: „Offensichtlich gibt es doch erhebliche Schwierigkeiten, eingemottete Fahrzeuge wieder einsatzfähig zu machen. Das Ganze ist eben nicht gut vorbereitet gewesen, sondern sehr kurzfristig entschieden worden. Das war aus unserer Sicht ja der Fehler.“ Merz fügte mit Blick auf eine mögliche Niederlage der Ukraine hinzu: „Hoffentlich kommen wir nie an den Punkt, wo wir sagen müssen: Es war von Anfang an nicht entschlossen genug.“

AFP

Belgiens Justizminister warnt vor „Narco-Terrorismus“ in Europa

Foto: Ecstasy-Pillen, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Belgiens Justizminister Vincent van Quickenborne warnt vor gezielten Anschlägen durch internationale Drogen-Banden. „Die Drogenmafia will Entscheidungsträger angreifen“, sagte der Minister, der nach einem vereitelten Entführungsversuch selbst unter verschärften Polizeischutz lebt, dem „Stern“.

Über solche Bedrohungen sollten sich „viele europäische Staaten definitiv Sorgen machen, auch Deutschland“. 2022 war im Hafen von Antwerpen die Rekordmenge von 110 Tonnen Kokain beschlagnahmt worden, gleichzeitig eskaliert die Gewalt der Organisierten Kriminalität, van Quickenborne spricht von „Narco-Terrorismus“. Richter, Staatsanwälte und Reederei-Manager würden von den Kriminellen bedroht. Viele der Drogenbarone verstecken sich laut Quickenborne in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mit der dortigen Regierung habe er Auslieferungs- und Rechtshilfeabkommen verhandelt. „Jetzt muss Dubai zeigen, wie ernst es den Kampf gegen die Drogenmafia nimmt.“ Die Anstrengungen Belgiens im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität könnten Auswirkungen auf Deutschland haben: „Wie Wasser nimmt Kokain den Weg des geringsten Widerstands. Da wir den Hafen von Antwerpen besser sichern, ist sehr gut möglich, dass sich diese Hauptversorgungslinien nach Hamburg oder Bremerhaven verlagern“, so van Quickenborne.

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Autoindustrie: Deutsche Brücken zu kaputt für Elektro-Lkw

Foto: Halbseitig gesperrte Brücke, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Automobilindustrie sieht im Zustand deutscher Brücken eine Gefährdung zur Erfüllung der Klimaziele. „Produkte technisch zu entwickeln, ist eine Sache, die andere ist, Fabriken dafür umzubauen und Genehmigungen dafür zu erhalten“, sagte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Ein Beispiel: Batterien sind schwerer als Motoren. Nun ist es für das Verkehrsministerium schwierig, besonders lange Lkw ab 44 Tonnen Gewicht zuzulassen. Der Grund: In Deutschland gibt es rund 4.000 sanierungsbedürftige Brücken, die durch das hohe Gewicht dann noch mehr gefährdet wären.“ Mit Blick auf die Debatte zur Planungsbeschleunigung beim Autobahnausbau rief Müller die Ampel-Koalition auf, ihren Streit beizulegen.

„Straßenbau mit Klima-Argumenten zu verhindern, ist gerade falsch.“ So werde Infrastruktur verhindert, die man brauche, um Mobilität CO2-neutral zu gestalten. Bei der Debatte um ein Tempolimit auf den deutschen Autobahnen schlug Müller eine digitale Temposteuerung vor, die je nach Verkehrsdichte und Wetter das Tempo regele. Eine pauschale Begrenzung auf Tempo 130 lehnt Müller ab.

„Schon heute sind 96 Prozent aller Straßen in Deutschland durch Tempolimits reguliert“, sagte die VDA-Chefin. Zudem hätten viele Menschen zuletzt in Folge der Energiekrise ihr Fahrverhalten geändert. Scharf ins Gericht ging die Autopräsidentin mit dem europäischen Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur für Elektroautos. „In Deutschland muss sich das Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur mehr als vervierfachen, um das gesetzte Ziel von einer Million Ladepunkten bis 2030 zu erreichen. In anderen Ländern sieht es noch viel schlimmer aus. Die Stadt Hamburg hat fast doppelt so viele öffentliche Ladepunkte wie Griechenland.“

Aber auch Deutschland hinke beim Stromnetzausbau weit hinterher.

AFP