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Strack-Zimmermann begrüßt Pistorius-Vorstoß zu Verteidigungsetat

Foto: Boris Pistorius, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) Rückendeckung für seinen Vorstoß zum deutschen Wehretat gegeben. „Der Minister hat unsere volle Unterstützung“, sagte Strack-Zimmermann der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

„Aber zuerst sollte er dafür Sorge tragen, dass das Sondervermögen zügig und effektiv abgearbeitet wird“, so die FDP-Politikerin. Pistorius hatte bei der Sitzung der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel die Nato-Vorgabe von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung bei den Verteidigungsausgaben künftig nur noch als Untergrenze bezeichnet.

AFP

Habeck nennt Leopard-Lieferung „ein bisschen zu spät“

Foto: Bundeswehr-Panzer „Leopard 2“, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bemängelt den Zeitpunkt der deutschen Panzerlieferungen an die Ukraine. „Mit der Entscheidung, nun Leopard-1- und Leopard-2-Panzer zu liefern, tun wir, was wir derzeit tun können“, sagte Habeck der Wochenzeitung „Die Zeit“.

„Ein bisschen zu spät, aber immerhin ist es jetzt passiert.“ Zur Begründung seiner Einschätzung sagte der Grünen-Politiker: „Alle rechnen mit einer furchtbaren russischen Offensive, Russland hat in den letzten Wochen die Angriffe schon verstärkt. Die Zeit drängt.“ Die ukrainische Forderung nach Kampfflugzeugen wies der Vizekanzler dagegen zurück. „Das ist keine Debatte, die wir führen“, sagte Habeck. Deutschland konzentriere sich im Moment darauf, „die Leopard-2-Panzer, auch die Leopard-1-Panzer und alles andere schnell in die Ukraine zu bringen“. Es sei ein wichtiges deutsches Ziel, selber nicht Kriegspartei zu werden. „Das ist eine Grenze, die wir mit Bedacht wahren müssen“, so Habeck.

AFP

Umfrage: Inflationssorgen sinken – Angst vor Kriminalität steigt

Foto: Menschen in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Inflationssorgen der Deutschen sind zuletzt gesunken. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zählen derzeit noch 43 Prozent der Bürger die Inflation zu den drei größten persönlichen Sorgen.

Im Oktober 2022 hatte dieser Wert mit 50 Prozent einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Daten stammen aus einer Studie, die von Ipsos monatlich in 29 Ländern durchgeführt wird. Damit setzt sich zwar den dritten Monat in Folge ein leichter Abwärtstrend fort, jedoch bleibt die Inflation weiterhin die mit Abstand größte Sorge der Deutschen. Zu den Top 4 des „Sorgenrankings“ gehören außerdem Sorgen zu Armut und sozialer Ungleichheit (34 Prozent), Klimawandel (27 Prozent) und Einwanderung (26 Prozent). Einen sprunghaften Anstieg von sechs Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat verzeichnete die Angst vor Kriminalität und Gewalt, die inzwischen von jedem fünften Befragten (21 Prozent) genannt wird – der höchste Wert seit März 2022. Global gesehen führt die Inflation seit zehn Monaten die Rangliste der größten Sorgen an. Allerdings scheint auch weltweit der vorläufige Höhepunkt der Inflationskrise – zumindest in der Wahrnehmung der Menschen – erreicht worden zu sein. Stieg der internationale Durchschnittswert von Juli 2021 (12 Prozent) bis Oktober 2022 (42 Prozent) noch kontinuierlich an, sank er zuletzt leicht auf 40 Prozent der Befragten. Am größten sind die Inflationssorgen derzeit in Argentinien (69 Prozent), Polen (67 Prozent) sowie der Türkei (60 Prozent), während Deutschland sich unter den befragten Ländern im oberen Mittelfeld bewegt. Mehr als ein Viertel der Bundesbürger (26 Prozent) sorgt sich derzeit stark wegen Einwanderung, zehn Prozentpunkte mehr als noch im September 2022. Die Angst vor Kriminalität und Gewalt (21 Prozent) ist zuletzt noch schneller angestiegen und hat diesen Monat erstmals die Sorge wegen militärischer Konflikte aus den Top 5 verdrängt. Für jeden fünften Deutschen (20 Prozent) zählen militärische Konflikte zurzeit noch zu den drei größten persönlichen Sorgen – der niedrigste gemessene Wert seit Beginn des Krieges in der Ukraine.

Allerdings rangiert Deutschland damit hinter Polen (26 Prozent) immer noch auf Platz zwei der befragten Länder. Weltweit geben unterdessen noch 8 Prozent der Befragten an, dass sie wegen militärischer Konflikte aktuell sehr besorgt sind. Bei der Online-Umfrage wurden zwischen dem 22. Dezember 2022 und dem 06. Januar 2023 insgesamt 20.570 Personen befragt, davon etwa 1.000 in Deutschland.

AFP

Geschwindigkeitskontrolle an der B68: Mercedes-Fahrer droht Fahrverbot

(Symbolbild) Tacho
Symbolbild Raser

Am Montagnachmittag (13. Februar) führten Beamte der Polizei Osnabrück Geschwindigkeitskontrollen an der B68 zwischen Osnabrück und Bramsche durch.

Im Zuge der Kontrolle am Montagnachmittag (13. Februar) wurden an der B68 zwischen Osnabrück und Bramsche mehrere Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h festgestellt.

Die Spitzengeschwindigkeit von vorwerfbaren 131 km/h erreichte ein 35-jähriger Fahrer mit seinem Mercedes Sprinter. Dem Mann drohen ein Bußgeld, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot.

AFP

1,2 Millionen Euro für Menschen in Not: Bistum Osnabrück stellt Mehreinnahmen zur Verfügung

Osnabrücker Dom. / Foto: Krüer
Foto: Krüer

Das Bistum Osnabrück stellt Mehreinnahmen an Kirchensteuern durch die Energiepreispauschale zur Verfügung. Insgesamt konnten 1,2 Millionen Euro eingenommen werden, die nun Menschen in finanziellen Notlagen dienen sollen. Anträge sind bei der Caritas möglich.

Vieles wird teurer und manchen Menschen bleibt nicht genug für die eigenen Lebenshaltungskosten. Für sie stellt das Bistum Osnabrück 1,2 Millionen Euro als finanzielle Hilfe zur Verfügung. Es handelt sich dabei um die Mehreinnahmen an Kirchensteuern durch die Energiepreispauschale, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im vergangenen Herbst erhalten haben.

Schnelle Hilfe in Notlage

Verteilt wird das Geld über die Beratungsstellen der Caritas und der Fachverbände, also der Sozialdienste der katholischen Frauen und Männer (SkF, SKM, SKFM). Wer in einer finanziellen Notlage ist und Hilfe braucht, könne sich an eine dieser örtlichen Beratungsstellen wenden. Gemeinsam werde geschaut, welche staatlichen Unterstützungsleistungen noch beantragt und ausgeschöpft werden könnten sowie an welcher Stelle ein Zuschuss aus dem Topf der bereitgestellten Gelder greifen könne. Die Mittel vom Bistum seien für Fälle gedacht, in denen keine anderweitige finanzielle Unterstützung zur Verfügung stehe oder wo sehr schnell Hilfe benötigt werde.

Im Herbst 2022 haben alle Arbeitnehmenden in Deutschland eine Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro erhalten. Da diese zu versteuern waren, fielen für Kirchenmitglieder auch Kirchensteuern an. 1,2 Millionen Euro hat davon das Bistum Osnabrück erhalten. Das Bistum entschied sich, dieses Geld Menschen zur Verfügung zu stellen, die aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungs- und Energiekosten in Not geraten sind.

AFP

Nachzählung in Berlin könnte zu Kräfteverschiebungen führen

Foto: Berliner Wahllokal am 12.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Auszählung mehrerer bei der Wiederholungswahl in Berlin unberücksichtigt gebliebener Briefwahlstimmen könnte es noch kleinere Veränderungen in der Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses geben. Laut eines Berichts des RBB liegen die Direktkandidaten von CDU und Linke im Lichtenberger Wahlkreis 3 jetzt gleichauf.

Laut Gesetz muss in diesem Fall das Los über den Gewinner entscheiden. Sollte sich dabei der CDU-Kandidat Dennis Haustein durchsetzen, gäbe es keine Veränderungen im Landesparlament, bei einem Erfolg der Linken-Politikerin Claudia Engelmann hätte die CDU einen Sitz weniger. Das dürfte Auswirkungen auf Ausgleichsmandate für andere Parteien haben. Die Auslosung könnte im Rahmen des Bezirkswahlausschusses am Montag erfolgen, berichtet der RBB.

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Flugsicherung: Frankfurter Airport nicht gesperrt

Foto: Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Nach der IT-Panne bei der Lufthansa bleibt der Frankfurter Flughafen weiter offen. Es sei lediglich die Anzahl der Anflüge reduziert worden, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) der dts Nachrichtenagentur.

Damit korrigierte sie Medienberichte, wonach Flugzeuge generell nicht mehr zum Flughafen Frankfurt geleitet würden. Unterdessen gab es weitere Berichte, wonach die Ursache für die IT-Panne in einem bei Bahn-Bauarbeiten durchgetrennten Kabel liegen soll. Der Flughafen Frankfurt gab bekannt, dass es zu Verzögerungen und „vereinzelten Flugausfällen“ komme. Fluggäste würden gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden. Darüber hinaus werde empfohlen, den Flugstatus vorab auf den Internetseiten der Fluggesellschaften zu prüfen.

AFP

Berichte: Schottische Regierungschefin Sturgeon tritt zurück

Foto: Nicola Sturgeon, über dts Nachrichtenagentur

Edinburgh (dts Nachrichtenagentur) – Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon will offenbar zurücktreten. Das berichten am Mittwoch mehrere britische Medien unter Berufung auf Quellen aus der Regierung.

Die Entscheidung soll im Laufe des Tages in Edinburgh bekannt gegeben werden. Es sei aber noch unklar, zu welchem Zeitpunkt genau sie ihr Amt aufgeben werde. Sturgeon ist seit 2014 Erste Ministerin Schottlands und damit die dienstälteste Regierungschefin. Sie hatte das Amt nach dem Scheitern eines Unabhängigkeitsreferendums von Alex Salmond übernommen. Später hatte sie mit ihrer Schottischen Nationalpartei eine Reihe von Wahlerfolgen gefeiert und sich bis zuletzt für ein zweites Referendum eingesetzt.

AFP

Gute Nachricht des Tages: Osnabrücker Tafel erhält Rekord-Spende über 31.150 Euro

Vorsitzender Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte Ansgar Pohlmann (links) und Tafelchef Hermann Große-Marke / Foto: Hirsch
Vorsitzender Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte Ansgar Pohlmann (links) und Tafelchef Hermann Große-Marke / Foto: Hirsch

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Am Dienstag (14. Februar) erhielt die Tafel Osnabrück e. V. einen Check über 31.150 Euro. Das ist die höchste Spende, die die Organisation jemals bekommen hat. Der Dank geht nach Georgsmarienhütte.

Der ehemalige Bürgermeister von Georgsmarienhütte und jetziger Vorsitzender der Stiftung Stahlwerk Ansgar Pohlmann übergab am Dienstagnachmittag (14. Februar) einen Check in Höhe von 31.150 Euro an Tafelchef Hermann Große-Marke. Mehrere Unternehmen der Georgsmarienhütte Holding GmbH (GMH-Gruppe) und einige Einzelspender unterstützen so viele Menschen in Not. Die Sonderspende hat den höchsten Betrag, den die Osnabrücker Tafel e. V. bisher bekommen hat.

Osnabrücker Tafel e. V. / Foto: Hirsch
Osnabrücker Tafel e. V. / Foto: Hirsch

700 Menschen am Tag – Lebensmittel werden immer knapper

Die Osnabrücker Tafel hat täglich über elf Stunden geöffnet. Bedürftige Menschen und Familien können zweimal wöchentlich an der Schlachthofstraße oder in einer der sieben Außenstellen Lebensmittel abholen. Inzwischen kommen bis zu 700 Menschen am Tag in die Einrichtung, vor Corona war die Zahl nur halb so hoch. Durch den Ukrainekrieg ist die Bedürftigkeit immer größer geworden. „Wir kennen die Herausforderungen, vor denen die Tafel und ihre vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aktuell stehen, und haben uns deshalb dazu entschlossen, hier zu helfen“, sagt Pohlmann.

Durch die immer größere Nachfrage werden die Lebensmittel stetig knapper, sodass sie kaum noch ausreichen. „Tafeln sind immer mehr auf Spenden angewiesen“, sagt Große-Marke. „Die Spende hilft uns bei unserer Arbeit und stellt sicher, dass wir in nächster Zeit auch weiterhin Lebensmittel an Bedürftige verteilen können.“ Eine Hälfte der Spende wird für die Kindertafel genutzt, die Schulen regelmäßig mit benötigten Lebensmitteln versorgt. Pohlmann findet das Engagement unterstützenswert: „Die Tafel bewirkt Tag für Tag Gutes und hilft Menschen in ihrer Not.“

Junge Menschen zeigen großes Engagement

Zu den 80 Mitarbeitenden der Osnabrücker Tafel zählen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und elf Festangestellte. Darunter sind Menschen im Ruhestand, aber auch viele Studierende. „Die Jüngeren zeigen ein großes Engagement und sind sich über knappe Lebensmittel bewusst“, erzählt Große-Marke.

AFP

Hilfsorganisation Friedensdorf sucht Ehrenamtliche in Osnabrück

Betreuung Krankenhaus / Foto: Friedensdorf International
Betreuung Krankenhaus / Foto: Friedensdorf International

Die Hilfsorganisation Friedensdorf sucht ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, speziell für die Krankenhausbetreuung in Osnabrück.

Spielen, malen, lesen und einfach „da sein“ – mit diesen kleinen Tätigkeiten können ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten einen großen Unterschied bewirken. Die Hilfsorganisation Friedensdorf International fliegt regelmäßig verletzte und kranke Mädchen und Jungen für eine medizinische Behandlung nach Deutschland. Für die Krankenhausbetreuung in Osnabrück sucht das Friedensdorf dringend ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen für seine drei bis zwölf Jahre alten Schützlinge.

Kinder werden nach Deutschland gebracht

Das Friedensdorf macht es sich seit über 55 Jahren zur Aufgabe, Kinder aus weltweiten Kriegs- und Krisengebieten, die in ihrer Heimat nicht behandelt werden können, medizinisch zu versorgen. Dafür werden die verletzten und kranken Mädchen und Jungen nach Deutschland geflogen, um hier bundesweit in Kooperationskrankenhäusern behandelt zu werden – so auch in Osnabrück. Nach dem stationären Aufenthalt werden die kleinen Patienten und Patientinnen in der Pflegeeinrichtung des Friedensdorfes in Oberhausen vorübergehend aufgenommen. Nach abgeschlossener Behandlung kehren die Kinder wieder zu ihren Familien in die jeweiligen Länder, nach Afghanistan, Angola, Kirgistan, Tadschikistan oder Usbekistan, zurück.

Während ihres stationären Aufenthaltes benötigen Kinder Betreuung durch ehrenamtliche Vertrauenspersonen, die sie besuchen, beschäftigen und ihnen den Krankenhausalltag abwechslungsreicher gestalten. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer übernehmen keine rechtliche Verantwortung für Kinder, sondern fungieren als Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie freundschaftliche Bezugsperson zum „da sein“ nach Operationen oder Untersuchungen.

Sprachkenntnisse nicht notwendig

Für einen Einstieg in das Engagement ist ein gegenseitiges Kennenlernen zum Austausch von Informationen vorgesehen. Des Weiteren sind Volljährigkeit und ein einwandfreies, erweitertes Führungszeugnis notwendig. Es ist nicht erforderlich, die Sprachen der Kinder zu sprechen. Wer das Friedensdorf unterstützen und ein Teil der Gemeinschaft werden will, kann sich per Mail oder telefonisch unter 0162 2324680 melden.

AFP