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Gerissene Scheibe, E-Scooter Marke Eigenbau: „Achtung Kontrolle“ auch mit der Osnabrücker Polizei unterwegs

Osnabrücker Polizeibeamten kontrollieren bei "Achtung Kontrolle" unweit des Neumarkts. / Screenshot: YouTube
Osnabrücker Polizeibeamten kontrollieren bei "Achtung Kontrolle" unweit des Neumarkts. / Screenshot: YouTube

Bei „Achtung Kontrolle“ ist das Kamerateam von Kabeleins mit Ordnungshütern bundesweit unterwegs. In einer der neusten Folgen begleiten sie die beiden Osnabrücker Polizeibeamten Tim Trappe und Marius Hömer vom Zentralen Verkehrsdienst in der Hasestadt. 

In Osnabrück kontrollieren die beiden Beamten dabei gleich zwei kuriose Fälle. Zunächst halten Trappe und Hömer auf dem Osnabrücker Wall einen E-Scooter-Fahrer an. Der Mann hat seinen E-Scooter mit einem Akku auf dem Trittbrett gepimpt. Ein Kabelbinder hält den klotzigen Akku, die Kabel sind mit Panzertape verschnürt und auch das Kennzeichen ist lose. Problem: Auch bei E-Scootern müssen Änderungen von einer Fachwerkstatt abgenommen werden. So recht wollte der Fahrer das nicht einsehen und drängte darauf, pünktlich zu seinem Zahnarzttermin zu kommen.

Fahranfängerin sackt gleich mehrere Verstöße ein

Etwas später werden die Beamten zu einem relativ unspektakulären Blechschaden in den Fledder gerufen. Auf ihrem Rückweg treffen sie einen Falschfahrer in der Johannisstraße an. Im oberen Teil der Straße Richtung Neumarkt dürfen nur Fahrräder und Busse die Straße passieren, eine Opel-Fahrerin hatte sich allerdings dazwischen gemogelt. Auf Höhe des Amtsgerichts zogen die beiden die Fahranfängerin aus dem Verkehr. Doch bei einem Verstoß blieb es nicht: Sie war nicht nur verbotenerweise in der Fußgängerzone unterwegs, sondern auch mit einem kaputten Bremslicht, einer rissigen Scheibe und abgelaufenem TÜV. Die junge Frau versuchte noch, den großflächigen Riss zu verteidigen, aber die Beamten stellten schnell fest: Der Riss behindert die Sicht beim Fahren. Für den abgelaufenen TÜV winken der Osnabrückerin einen Punkt in Flensburg. Da sie in der Probezeit ist, kommt wohl oder übel eine Nachschulung auf sie zu.

AFP

ZEW-Konjunkturerwartungen im Februar gestiegen

Hasepost Breaking
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Mannheim (dts Nachrichtenagentur) – Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Februar erneut verbessert: Der entsprechende Index stieg von 16,9 Zählern im Januar auf nun 28,1 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

AFP

Weber warnt China vor Waffenlieferungen an Russland

Foto: Manfred Weber, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber (CSU), warnt China davor, die eigene Friedensinitiative für die Ukraine mit Waffenlieferungen an Russland zu torpedieren. „Mich beunruhigen die Informationen sehr, dass China möglicherweise Waffen an Russland liefern will“, sagte Weber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Das würde den „Friedensplan“, den China angekündigt hatte, „völlig konterkarieren“. Zuvor hatte sich US-Außenminister Antony Blinken besorgt über mögliche Waffenlieferungen Chinas an Russland gezeigt. China hatte die Friedensinitiative für die Ukraine am Wochenende angekündigt. Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, zeigte sich skeptisch gegenüber der Ankündigung Chinas. „China hat keine Geschichte erfolgreicher Konfliktvermittlung“, sagte Schmid. „Und eine der zentralen Leitlinien chinesischer Außenpolitik, die Nicht-Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten, spricht auch dagegen.“ Zu erwarten sei also bestenfalls ein Appell für einen Waffenstillstand. „Darauf wird die Ukraine nicht eingehen, denn es bedeutet ja nicht, dass Russland sich zurückzieht“, so der SPD-Politiker.

AFP

Putin bekräftigt Kriegsziele

Foto: Wladimir Putin, über dts Nachrichtenagentur

Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Kriegsziele seines Landes in der Ukraine bekräftigt. Man wolle lediglich die „historischen Gebiete“ Russlands verteidigen, sagte er am Dienstag in einer Rede zur Lage der Nation in Moskau.

Man führe keinen Krieg gegen die ukrainische Bevölkerung, die eine „Geisel“ des „Regimes“ in Kiew sei. Putin wiederholte in der Rede zahlreiche Vorwürfe, mit denen er den Angriff auf die Ukraine bereits in der Vergangenheit begründet hatte. So sprach er zum Beispiel erneut von einem „Neonazi-Regime“ in der Ukraine, welches angeblich Russland angreifen wollte. Zudem warf er den USA und der Nato erneut vor, vor Ort „geheime Bio-Labors“ betrieben zu haben. Den Krieg gegen das Nachbarland nannte Putin erneut eine „Spezialoperation“, bei der Russland weiterhin „Schritt für Schritt“ vorgehen werde. Der russische Präsident warf dem Westen wiederholt vor, für die Eskalation verantwortlich zu sein, während er zeitgleich behauptete, dass sein Land „alles“ getan habe, um den seit 2014 anhaltenden Konflikt im Donbass „friedlich“ zu lösen. Der Westen und nicht Russland habe den Krieg begonnen, so der Kreml-Chef. „Sie haben den Krieg gestartet. Und wir haben Gewalt angewendet, um das zu stoppen.“

AFP

Dax lässt zum Handelsstart nach – ZEW-Daten erwartet

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:40 Uhr wurde der Dax mit rund 15.405 Punkten berechnet.

Das entspricht einem Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. Am Montag hatte sich der Index aufgrund fehlender US-Vorgaben kaum vom Fleck bewegt. Am Dienstagmorgen gab es zumindest etwas Bewegung, aber noch keine großen Ausreißer nach oben oder nach unten. „Es fehlen die Handelsimpulse aus den USA, um einen dynamischen Handelsstart in Europa ermöglichen zu können“, kommentierte der Marktexperte Andreas Lipkow die Stimmung auf dem Parkett. Bereits der asiatische Handel sei „eher lustlos“ gewesen. Ansonsten prägten die vorherrschenden Themen der vergangenen Wochen weiter das Marktgeschehen. Konfliktpotenzial sieht Lipkow allerdings mit Blick auf China. Die Nähe der Volksrepublik zu Russland habe mögliche europäische Sanktionen laut werden lassen, sagte er. Die Folgen würden möglicherweise sowohl die chinesische als auch die europäische Konjunktur treffen. Im Laufe des Tages dürfte es wieder mehr Impulse geben. Bevor der Handel in den USA am Nachmittag nach dem langen Feiertagswochenende startet, werden die Anleger in Deutschland am Vormittag zunächst gespannt nach Mannheim schauen. Dort werden um 11 Uhr die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren für den Monat Februar vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veröffentlicht. Der ZEW-Index gilt als zweitwichtigstes deutsches Konjunkturbarometer. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0681 US-Dollar (-0,04 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9363 Euro zu haben. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,69 US-Dollar.

Das waren 38 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

AFP

Woidke will Pipeline von Rostock nach Schwedt schnell ausbauen

Foto: Raffinerie PCK in Schwedt, über dts Nachrichtenagentur

Potsdam (dts Nachrichtenagentur) – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) fordert, die Pipeline von Rostock nach Schwedt möglichst schnell auszubauen. Das sei der wichtigste Punkt mit Blick auf die Auslastung der PCK-Raffinerie in Schwedt, sagte Woidke am Dienstag im RBB-Inforadio.

„Da geht es um 400 Millionen Euro, die hat der Bund bereitgestellt, daran muss jetzt dringend gearbeitet werden – mit Hochdruck. Denn wenn diese Pipeline-Ertüchtigung durchgeführt ist, können allein aus Rostock 75 Prozent geliefert werden.“ Der SPD-Politiker verwies in diesem Zusammenhang auch darauf, dass es sich nicht um einen Neubau handele und deutlich unkomplizierter sei als der Neubau einer Pipeline: „Aber es muss jetzt begonnen werden. Das ist, was die Menschen erwarten in der Region.“ Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Raffinerie erst 2025 wieder eine Auslastung von 75 Prozent erreicht.

AFP

Polizeigewerkschaft drängt auf mehr Abschiebungen

Foto: Flugzeug, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) wirft der Bundesregierung vor, kein Interesse an der Abschiebung ausreisepflichtiger Asylbewerber zu haben. Es gebe in Deutschland „300.000 vollziehbar ausreisepflichtige Personen“, davon „müssten 50.000 sogar sofort abgeschoben werden“, sagte der stellvertretende DPolG-Vorsitzende Heiko Teggatz der „Bild“.

Allerdings weigere sich die Bundesregierung, entsprechende Einrichtungen für Abschiebegewahrsam zu errichten. So passiere es immer wieder, dass ausreisepflichtige Personen von der Bundespolizei aufgegriffen, aber nicht abgeschoben werden könne. „Allein im Januar hatten wir 1.000 solcher Fälle“, so Teggatz.

AFP

Kolpingwerk spendet 7.000 Euro für Initiative Wärmebusse für die Ukraine

Andreas Bröring, Kolpinwerk Land Oldenburg, Marion Nagel, Vorsitzende Kolpingwerk Osnabrück, Reinhart Richter, Initiator Wärmebusse für die Ukraine und Stefan Düing, Landessekretär Kolpingwerk, bei der Spendenübergabe am Freitagnachmittag. / Foto: Emrich
Andreas Bröring, Kolpinwerk Land Oldenburg, Marion Nagel, Vorsitzende Kolpingwerk Osnabrück, Reinhart Richter, Initiator Wärmebusse für die Ukraine und Stefan Düing, Landessekretär Kolpingwerk, bei der Spendenübergabe am Freitagnachmittag. / Foto: Emrich

Über eine Spende in Höhe von 7.000 Euro durfte sich Reinhart Richter von der Initiative der Wärmebusse für die Ukraine freuen. Auch das Kolpingwerk unterstützt nun die Osnabrücker Aktion.

Stefan Düing übergab am Freitag (17. Februar) einem der Initiatoren der Hilfsaktion Wärmebusse für die Ukraine, Reinhart Richter, einen Scheck im Wert von 7.000 Euro im Namen des Kolpingwerks, um die Initiative zu unterstützen. „Diese Aktion ist eine gute Sache, die wir gerne unterstützen“, erklärt Düing. So etwas hätte es vorher noch nie gegeben, weshalb Düing seine Kollegen schnell überzeugen konnte, diese Aktion zu fördern.

Bald auch Busse in der Türkei?

Das Kolpingwerk ist ein großer Verband in der Region Nord mit rund 30.000 Mitgliedern. Auch in der Ukraine gibt es das Kolpingwerk, das dort ungefähr 550 Mitglieder in 25 Gruppen hat. Durch die Spende könnte das Kolpingwerk laut Düing vor Ort unterstützen und Netzwerkarbeit leisten. Für Richter sei es sehr schwierig, Menschen vor Ort in der Ukraine zu erreichen, um die Busse in eine Region zu schicken. In Zusammenarbeit mit dem Kolpingwerk könnten künftig Mitglieder in der Ukraine kontaktiert werden, die die Busse entgegen nehmen können.

„Ich freue mich sehr über diese Spende“, sagt Richter. Generell gäbe es eine große Hilfsbereitschaft für die Initiative Wärmebusse für die Ukraine. Aktuell befänden sich drei der Wärmebusse bereits vor Ort, weitere sollen folgen. Geplant ist außerdem einen der geschenkten Busse zu einer rollenden Arztpraxis umzubauen und in die Erdbebenregion der Türkei zu schicken.

AFP

Inklusive WLAN und Laden: Drei moderne Solarbänke stehen künftig in der Meller Innenstadt

Präsentation der ersten Solarbank mit (von links) Saskia Paul, Judith Huning, Florian Weßling, Jutta Dettmann, Norbert Grein, Maik Regel, Uwe Plaß und Thomas Heisel. / Foto: Stadt Melle
Präsentation der ersten Solarbank mit (von links) Saskia Paul, Judith Huning, Florian Weßling, Jutta Dettmann, Norbert Grein, Maik Regel, Uwe Plaß und Thomas Heisel. Foto: Stadt Melle

In der Meller Innenstadt stehen bald drei solarbetriebene SmartBenches, die zum Chillen und Chatten einladen. Sie enthalten unter anderem einen WLAN-Router, USB-Ladebuchsen und zwei induktive Ladepads. Eine Bank steht bereits. 

Die modernen Solarbänke wurden bereits von der FDP und UWG auch für die Stadt Osnabrück vorgeschlagen, bekamen im Stadtrat aber wenig Zuspruch. Nach einem Vorschlag des Meller Jugendparlaments wurden sie nun mit dem Förderprogramm „Perspektive Innennstadt!“ in die dortige Innenstadt platziert. „Wir zeigen mit diesen Sitzgelegenheiten, dass erneuerbare Energien attraktive Lösungen bieten – emissionsfrei und energieeffizient“, beschreibt Melles Bürgermeisterin Jutta Dettmann.

Solarbank in Meller Innenstadt / Foto: Stadt Melle
Solarbank in Meller Innenstadt / Foto: Stadt Melle

Laden und entspannen

Die Bänke zeigen, wie sich Solarenergie mit Batteriespeicher im Alltag einsetzen lässt. Die Bänke bestehen aus einer Sitzfläche mit Solarmodulen, mit der die Bank aufgeladen wird. Passantinnen und Passanten können mit den zwei USB-Ladebuchsen und zwei induktiven Ladepads ihr Handy aufladen, während sie sich auf der Bank ausruhen. Auch ein WLAN-Router mit Hot-Spot, eine LED-Beleuchtung in der Sitzfläche sowie Sensoren mit Nutzerzähler, Batteriestatus, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruckmesser sind in den Bänken verbaut.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 17.400 Euro. Finanziert wurden die modernen Stadtmöbel über das Förderprogramm „Perspektive Innenstadt!“ aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, die Stadt Melle musste lediglich zehn Prozent der Kosten tragen.

AFP

80 Prozent der Bürger sprechen zu Hause ausschließlich Deutsch

Foto: Wörterbuch, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Knapp 80 Prozent der in Privathaushalten lebenden Menschen hierzulande sprechen ausschließlich Deutsch in den eigenen vier Wänden. Weitere 15 Prozent sind sogenannte Mehrsprachler, die zu Hause neben Deutsch noch mindestens eine weitere Sprache nutzen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Für knapp ein Drittel von dieser Gruppe ist Deutsch die vorwiegend gesprochene Sprache im Haushalt, gut zwei Drittel verständigen dagegen hauptsächlich mithilfe einer anderen Sprache. Die restlichen fünf Prozent der Gesamtbevölkerung sprechen im Haushalt kein Deutsch, sondern ausschließlich eine oder mehrere andere Sprachen. Die Angaben basieren auf Ergebnissen des Mikrozensus 2021. Unter den Personen, die zu Hause vorwiegend eine andere Sprache zur Kommunikation nutzen, ist Türkisch mit 15 Prozent die am häufigsten gesprochene Sprache.

Danach folgen Russisch (13 Prozent), Arabisch (zehn Prozent), Polnisch (sieben Prozent) und Englisch (sechs Prozent). Deutsch wird auch von vielen Personen mit Migrationshintergrund zur Kommunikation im eigenen Haushalt genutzt: So spricht knapp ein Drittel (32 Prozent) der rund 22,6 Millionen Personen mit Migrationshintergrund ausschließlich Deutsch zu Hause. Die Hälfte (50 Prozent) greift neben Deutsch noch auf mindestens eine weitere Sprache zur Verständigung mit Haushaltsangehörigen zurück. Weitere 18 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund sprechen zu Hause ausschließlich eine oder mehrere andere Sprachen.

Mögliche Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland infolge des Krieges in der Ukraine sind in den Daten noch nicht abgebildet. Beim Mikrozensus wird jährlich rund ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland per Stichprobe befragt. Die Angaben beruhen auf Selbstauskünften der Befragten.

AFP