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Fleischlose Gerichte in Osnabrücker Hochschulmensen immer beliebter

Das Studentenwerk Osnabrück betreibt unter anderem die Mensa am Campus Westerberg. / Foto: Köster
Mensa am Campus Westerberg. / Foto: Köster

Die Nachfrage an vegetarischen und veganen Gerichten der Osnabrücker Universitäts- und Hochschulmensa steigt seit 2021 stetig an. Täglich werden zwei fleischlose Gerichte für jeweils knapp zwei Euro angeboten.

„Die Nachfrage nach veganen und vegetarischen Gerichten ist mit den Jahren gestiegen und auch das Klimabewusstsein der Studierenden hat zugenommen“, so der Stellvertretende Abteilungsleiter der Hochschulgastronomie Philipp Heckmann. Um allen Studierenden eine passende Mahlzeit zu ermöglichen, seien die Speisepläne entsprechend angepasst worden. „Seit Anfang 2022 bieten wir täglich meist zwei vegane beziehungsweise vegetarische Gerichte und ein Fleisch- oder Fischgericht an.“ Diese Umstellung kam laut Heckmann bei den Studierenden gut an, nur vereinzelt kam es zu Wünschen nach mehr Fleischgerichten.

Classic und Active Menüs sind am beliebtesten

Für 1,80 Euro bekommen Gäste bereits eine vollwertige Mahlzeit in den vier Osnabrücker Mensen. Seit 2020 gibt es die drei Kategorien Mensa Classic, Active und Global. Für die Classic Variante entscheidet sich jeder zweite Studierende. „Der Anteil verkaufter veganer und vegetarischer Gerichte in den Mensen ist im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozentpunkten gestiegen, entsprechend wurden auch weniger Fleischgerichte verkauft“, erklärt Heckmann. 2022 haben sich mehr als Zweidrittel der Studierenden für ein fleischloses Gericht entschieden. Das liegt vielleicht auch am Preis, denn mit dem Studierendenpreis von 2,09 Euro pro fleischloses Gericht ist es über einen Euro günstiger als die Alternative mit Fleisch.

Fleischlose Gericht gibt es zum Teil schon ab 1,80 Euro. / Screenshot: Swosy
Fleischlose Gericht gibt es zum Teil schon ab 1,80 Euro. / Screenshot: Swosy

Klimabewusstsein spiegelt sich auch im Essen wider

Zu der Kategorie Mensa Global der Menüreihe gehört der KlimaTeller, ein klimafreundlich-produziertes Gericht, das mindestens 50 Prozent weniger CO2-Emissionen als ein durchschnittliches Gericht verursacht. In der dazugehörigen App können Nutzerinnen und Nutzer herausfinden, wie viel CO2-Emissionen für die Zutaten und das Gericht verbraucht wurden. „Der KlimaTeller kommt in den Mensen sehr gut an und auch die App bietet uns eine gute Möglichkeit, die Nachhaltigkeit unserer Mahlzeiten zu messen und darzustellen“, erzählt Heckmann.

Neben den regulären Speisen gibt es auch hochpreisigere Gerichte. Die kostspieligen Bowls beinhalten allerdings laut Heckmann mehr Zutaten, die den Preis wiederum rechtfertigen. Außerdem seien fleischlose Gerichte wie Arabische Bowl mit Falafel, Bunte Spirelli mit Lupinen-Bolognese, Brokkoli-Nuggets mit Frischkäsesauce und Kartoffelstampf, Zucchini-Linsen-Lasagne und Kartoffelrollis Tomate-Mozzarella mit Pesto Dip und Salat besonders beliebt. Nach der Entwicklung der letzten zwei Jahre wird die Tendenz zum vegetarischen und veganen Essen in den Mensen wohl weiterhin steigen.

AFP

Am 11. und 12. März: Zoobesuch in Osnabrück zum halben Preis

Am 11. und 12. März findet im Zoo Osnabrück das Aktionswochenende „Zoo zum ½ Preis“ statt. Dann zahlen Besucher 50 Prozent des Tageseintrittspreises plus 3 Euro für den Umbau der Elefantenanlage. / Foto: Zoo Osnabrück
Am 11. und 12. März findet im Zoo Osnabrück das Aktionswochenende „Zoo zum ½ Preis“ statt. Dann zahlen Besucher 50 Prozent des Tageseintrittspreises plus 3 Euro für den Umbau der Elefantenanlage. / Foto: Zoo Osnabrück

Am 11. und 12. März findet im Zoo Osnabrück das Aktionswochenende „Zoo zum ½ Preis“ statt. Mit einem entsprechenden Rabattcoupon zahlen Zoobesucherinnen und -besucher nur die Hälfte des Eintrittspreises. 

Am zweiten Märzwochenende läutet der Zoo Osnabrück den Frühling mit einem besonderen Aktionswochenende ein. Am 11. und 12. März können Besucherinnen und Besucher des Zoos von der Aktion „Zoo zum ½ Preis“ profitieren und bei ihrem Zoobesuch sparen. „Um das Angebot nutzen zu können, benötigen die Besucher lediglich den Rabattcoupon“, erklärt Tanja Scheer vom Zoo Osnabrück. Der Rabattcoupon sei als digitale Variante auf der Webseite des Zoos zu finden, liege aber auch bei zahlreichen Partnern des Zoos etwa AOK, Bäckerei Brinkhege, Sparkasse Osnabrück, L+T und Marktkauf Nahne aus.

Von 9 bis 18:30 Uhr ist der Zoo geöffnet, Kassenschluss ist um 17:30 Uhr. An beiden Nachmittagen können sich Besucherinnen und Besucher um 14:30, 16:30 und 18:30 Uhr kostenfreie Kurzführungen der Zoopädagogen anschließen. Für die Besucher gibt es allerhand zu entdecken: Die Wasserwelten Mariasiel sorgen mit der Frühlingssonne für die ersten Urlaubsgefühle. Zudem gibt es mit dem Schimpansen-, und Kirk-Dikidik-Nachwuchs einige Jungtiere zu entdecken. Die Gastronomie am Wochenende ist im gesamten Zoo geöffnet.

Zoo-Artikel für Zuhause

Zusätzlich zu den 50 Prozent Rabatt auf den Tagespreis zahlen Besucherinnen und Besucher 3 Euro pro Person für das Spendenprojekt „Rüssel voraus!“. „An diesem Wochenende sparen die Besucher nicht nur ordentlich bei unseren Eintrittspreisen, sondern tun gleichzeitig auch etwas Gutes für unsere Elefanten. Als Dankeschön erhalten die Besucher dann einen Gutschein für ein ‚tierisches‘ Präsent“, berichtet Scheer. „Mit diesem Gutschein können sie sich dann an unserem Aktionsstand auf dem Vorplatz einen Zoo-Artikel ihrer Wahl aussuchen und mit nach Hause nehmen.“

Mit der Spendenaktion ‚Rüssel voraus!‘ sammelt der Zoo Osnabrück Spenden für den Umbau und die Erweiterung der aktuellen Elefantenanlage. Rund 23 Millionen Euro sind für den geplanten „Kui Buri Elefantenpark“ notwendig.

Auftakt der Zoo-Lights

Erstmalig ist das Aktionswochenende auch Auftakt für die abendlichen Zoo-Lights. Von 17:30 bis 21 Uhr erhellen die überlebensgroßen Tierfiguren dann die Wegesränder des abendlichen Zoos. Bis Ostermontag (10. April) leuchten Flamingos, Elefanten und Co. immer donnerstags, freitags und samstags nach den regulären Öffnungszeiten von 17:30 bis 21 Uhr. An Ostern erleuchten die Tierfiguren die Wege des Zoo Osnabrück von Karfreitag bis Ostermontag täglich.

Das Aktionswochenende im Zoo Osnabrück wird als Auftakt der Zoo-Lights im Frühjahr genutzt. Bis Ostern können die Besucher wöchentlich die leuchtenden Tierfiguren erleben. / Foto: Zoo Osnabrück
Das Aktionswochenende im Zoo Osnabrück wird als Auftakt der Zoo-Lights im Frühjahr genutzt. Bis Ostern können die Besucher wöchentlich die leuchtenden Tierfiguren erleben. / Foto: Zoo Osnabrück
AFP

Paus widerspricht Lindner beim Thema Kindergrundsicherung

Foto: Kinder hinter einem Gitter, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) weist Vorbehalte von Finanzminister Christian Lindner (FDP) gegenüber der geplanten Kindergrundsicherung zurück. „Es geht darum, die strukturell verfestigte Kinderarmut in Deutschland endlich wirksam zu bekämpfen“, sagte Paus dem „Spiegel“.

Die Kindergrundsicherung sei das „wichtigste sozialpolitische Projekt“ der Bundesregierung. „Ein solches prioritäres Vorhaben muss natürlich auch im Haushalt Priorität haben. Auf jeden Fall Priorität vor Ausgabenwünschen, die nicht im Koalitionsvertrag stehen.“ Die Ministerin verwies auf Steuererleichterungen für Spitzenverdiener wie die komplette Abschaffung des Solis, die allein mit rund elf Milliarden Euro zu Buche schlage.

Lindner hatte sich dafür eingesetzt. Zur geplanten Kindergrundsicherung erklärt der FDP-Chef jedoch, nicht alles, was wünschenswert sei, gehe sofort. Bei der Kindergrundsicherung gehe es aus seiner Sicht vor allem um Digitalisierung und Vereinfachung der Förderung, nicht notwendigerweise um mehr Geld. Paus sagte: „Kinder aus der Armut zu holen, gibt es nicht zum Nulltarif.“

Der Ministerin zufolge soll es mit der geplanten Kindergrundsicherung einen Garantiebetrag für alle Familien geben und einen Zusatzbetrag. Über dessen Höhe entscheide das Einkommen der Eltern. Verschiedenen Hilfen, die finanzschwache Eltern bisher zusätzlich für ihre Kinder beantragen können, sollen demnach gebündelt und in einer Summe ausgezahlt werden. „Das Entscheidende ist, dass wir den Paradigmenwechsel schaffen. Familien müssen den Zusatzbetrag nicht mehr einfordern, der Staat steht dann in der Servicepflicht“, so Paus.

Durch die Digitalisierung sollten alle erreicht werden, denen Leistungen zustünden. Heute seien es nur rund 30 Prozent der Anspruchsberechtigten, die den Kinderzuschlag für arme Familien tatsächlich erhielten. „Ich bleibe dabei“, sagte die Ministerin, „die Kindergrundsicherung soll 2025 ausgezahlt werden.“

Dafür müssten alle Beteiligten mitziehen und ihrer Verantwortung schnell nachkommen. Es sei „unerträglich“, dass in Deutschland jedes fünfte Kind arm sei.

AFP

Gute Nachricht des Tages: SC Türkgücü sammelt beim Benefizturnier über 45.000 Euro für Erdbebenopfer

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Am Samstag (18. Februar) veranstaltete der SC Türkgücü zusammen mit Blau-Weiß Schinkel und SSC Dodesheide ein Benefizturnier zugunsten der Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien. Dabei kamen über 45.000 Euro zusammen.

Das Turnier fand in der Sporthalle der IGS Osnabrück statt, bei der einige Vereine wie der SV Kosova und der Osnabrücker SC teilnahmen. Durch die Benefizveranstaltung und weiteren Spenden sind 45.047,51 Euro zusammengekommen.

„Wir sind überwältigt von der unglaublichen Solidarität und Unterstützung, die wir von unserer Community erhalten haben“, schreibt der Verein auf Instagram. „Wir sind stolz darauf, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich für das Wohl anderer einsetzt. Es ist unglaublich, was der Amateurfußball in und um Osnabrück bewirken kann.“

Spendenaufruf des SC Türkgücü (Screenhsot Instagram)
Spendenaufruf des SC Türkgücü / Screenshot: Instagram

Der Amateurfußballverein verteilt die Spende nun direkt an Betroffene der Erdbebenkatastrophe in der Türkei, die in der verheerenden Situation dringend Hilfe benötigen. Die gesamte Summe wird an Hilfsbedürftige gegeben, sonstige Kosten wie beispielsweise Flugtickets bezahlen die Helfenden aus eigener Tasche. Weitere Spenden nimmt der Verein weiterhin dankend entgegen.

AFP

Bayern will Finanzhilfe für Medizin-Studienplätze

Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) fordert Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf, sich an den Kosten für zusätzliche Medizinstudienplätze zu beteiligen. „Es gilt: finanzieren, statt fordern“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Lauterbach hatte zuvor verlangt, die Länder müssten 5.000 neue Medizinstudienplätze einrichten, um dem drohenden Ärztemangel zu begegnen. Bayern bilde schon heute ein Fünftel aller Mediziner aus und schaffe aktuell 2.700 neue Plätze, so Blume. Auch Baden-Württemberg hat etwas aufgestockt, Brandenburg hat die Einrichtung der ersten Medizinfakultät im Land beschlossen, so eine Erhebung des „Handelsblatts“. Wegen des Mangels an Medizinstudienplätzen studieren nach einer heute veröffentlichten Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) mittlerweile rund 8.000 Deutsche im Ausland Medizin – und bezahlen dafür Gebühren von bis zu 150.000 Euro. „Es ist auf Dauer keine Lösung, sich auf Studienplätze im Ausland zu verlassen“, kritisierte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt. Daher müsse Deutschland „bei der Nachwuchsförderung schnell und entschlossen handeln“, sagte er dem „Handelsblatt“. Den knapp 12.000 Studienanfängerplätzen hier stünde ein Vielfaches an motivierten und fähigen Bewerbern gegenüber. Eine moderne Wohlstandsgesellschaft des langen Lebens, sollte in der Lage sein, ihre Ärzte selbst auszubilden, sagte Reinhardt. Dass angehende Ärzte überhaupt gezwungen sind, im Ausland zu studieren, ist in den Augen der Marburger-Bund-Vorsitzenden Susanne Johna auch deshalb ein Problem, weil unklar sei, „wie viele davon als Absolventen in deutschen Krankenhäusern oder Arztpraxen arbeiten werden“, sagte sie der Zeitung. Manche würden in anderen Berufen tätig oder im Ausland bleiben. „Einem solchen Brain Drain können wir am besten entgegenwirken, indem wir ausreichend Studienkapazitäten in Deutschland schaffen.“

AFP

Union kritisiert FDP-Vorschlag zu Reservisten als „Scheinlösung“

Foto: Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Abgeordnete Johann Wadephul fordert eine allgemeine Dienstpflicht. Der Vorschlag der FDP, stattdessen die Reserve der Bundeswehr zu stärken, sei keine Alternative, sagte Wadephul den Sendern RTL und ntv.

Er sei zwar selbst Reservist, aber er wisse auch, dass er bei aller Leistungsfähigkeit, die er habe, keinen aktiven Soldaten ersetzen könne. Deswegen sei das eine „Scheinlösung“. Die Bundeswehr solle ab jetzt 30.000 Soldaten mehr haben, was ohne eine allgemeine Dienstpflicht nicht zu schaffen sei. Auch die FDP müsse sich fragen, „will sie wirklich eine Zeitenwende?“, so Wadephul.

Die Nato, Deutschland und Europa müssten sich verteidigen können. Das sei zwar unangenehm, ließe sich aber nicht vermeiden, sagte der CDU-Politiker. Es sei schade, dass jetzt auch die FDP eher zu den Bremsern bei der Zeitenwende in dieser Koalition gehöre. Die FDP berät am Montag über einen Vorschlag, die Reserve der Bundeswehr deutlich zu stärken und Reservisten mehr Möglichkeiten zu bieten.

AFP

Deutlich weniger Gemüse geerntet

Foto: Möhren, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2022 haben rund 6.100 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland insgesamt 3,8 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Das waren zwölf Prozent weniger als im Jahr 2021, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit.

Zudem waren es zwei Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021. Ursächlich dafür waren neben einer geringeren Anbaufläche unter anderem die Hitze und Trockenheit im Sommer 2022. Zudem war im Jahr 2021 mit 4,3 Millionen Tonnen Gemüse ein historischer Höchstwert erreicht worden. Die gesamten Anbauflächen für Gemüse wurden im vergangenen Jahr gegenüber 2021 um vier Prozent auf gut 126.400 Hektar reduziert. Damit entsprach die Anbaufläche nahezu dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021. Was die ökologische Landwirtschaft betrifft, erzeugten die Betriebe auf gut 17.800 Hektar insgesamt 431.000 Tonnen Gemüse. Nach stetigem Anstieg der ökologischen Anbaufläche seit der ersten Erhebung 2012 um insgesamt 71 Prozent sank diese 2022 erstmals um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Erntemenge um zehn Prozent abnahm. Der Anteil der vollständig ökologischen Erzeugung lag jeweils unverändert bei elf Prozent der Erntemenge und 14 Prozent der Anbaufläche. Die Gemüseart mit der größten Erntemenge waren Möhren beziehungsweise Karotten, von denen auf 13.600 Hektar im Freiland im Jahr 2022 insgesamt 780.500 Tonnen geerntet wurden, so die Statistiker weiter. Bei einer Reduzierung der Anbaufläche um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr ging die Erntemenge um 19 Prozent zurück. Die Gemüseart mit der zweitgrößten Erntemenge waren erneut Speisezwiebeln mit 578.200 Tonnen (-13 Prozent gegenüber 2021), gefolgt von Weißkohl mit 384.700 Tonnen (-zwölf Prozent), Einlegegurken mit 168.500 Tonnen (-ein Prozent) und Eissalat mit 138.800 Tonnen (+sechs Prozent). Im Hinblick auf die gesamte Anbaufläche im Freiland lagen Karotten an dritter Stelle hinter dem in Deutschland sehr beliebten Spargel mit gut 25.000 Hektar (-zwei Prozent), davon 21.300 Hektar ertragsfähige Fläche (-fünf Prozent), und den Speisezwiebeln mit 15.100 Hektar (+vier Prozent).

Danach folgten Weißkohl mit 5.400 Hektar (-zwei Prozent), Frischerbsen mit 5.000 Hektar (-elf Prozent) und Speisekürbisse mit 4.800 Hektar (+-0 Prozent). Der Anbau von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum Beispiel in Gewächshäusern oder hohen Folienabdeckungen, ging im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls zurück. Sowohl die Anbaufläche als auch die Erntemenge sanken um etwa vier Prozent auf knapp 1.300 Hektar beziehungsweise 194.400 Tonnen. Die größte Erntemenge im geschützten Anbau entfiel auf Tomaten mit 102.200 Tonnen – fast unverändert gegenüber 2021.

Die Gemüseart mit der zweitgrößten Erntemenge war die Salatgurke mit 5.000 Tonnen (-zwölf Prozent), gefolgt von Paprika mit gut 16.900 Tonnen (-fünf Prozent).

AFP

Dax startet deutlich im Plus – Rückkehrer Commerzbank vorn

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag mit deutlichen Gewinnen in die neue Woche gestartet. Gegen 9:40 Uhr standen rund 15.385 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal und damit 1,1 Prozent mehr als beim Handelsschluss am Freitag.

Alle Werte legten am Morgen zu. Das größte Plus verzeichneten die Aktien der Commerzbank, die mehr als vier Jahre nach dem Abstieg in den Dax zurückkehrten. Das kleinste Plus gab es bei den Papieren von BASF, Siemens Energy und Qiagen. Am Freitag war der Dax mit kräftigen Kursverlusten ins Wochenende gegangen – davon konnte er sich am Montagmorgen etwas erholen. „Es könnte für den Dax eine Woche der Wahrheit werden“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Nach 16 Tagen in der gut 400 Punkte breiten Handelsspanne ist der Dax am Freitag nach unten ausgebrochen.“ Entscheidend werde jetzt sein, ob auf die Freitagsverkäufe weitere Verkäufe folgen. „Am Freitag waren die Umsätze bei den 40 Dax-Werten so hoch wie noch nie in diesem Jahr.“ Das zeige, mit welcher „Verkaufswucht“ Anleger auf den Ausbruch aus der Handelsspanne reagiert hätten. „Nach unten ist die psychologisch so wichtige 15.000-Punkte-Marke jetzt die nächste entscheidende Linie“, so Altmann. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0554 US-Dollar (+0,07 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9475 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,29 US-Dollar. Das waren 13 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

AFP

Ab Mittwoch keine Corona-Testpflicht mehr in Osnabrücker Krankenhäusern

Das gehört bald der Vergangenheit an: Ab dem 1. März müssen Besucher und Patienten keinen Testnachweis mehr bereithalten. / Foto: Niels-Stensen-Kliniken
Das gehört bald der Vergangenheit an: Ab dem 1. März müssen Besucher und Patienten keinen Testnachweis mehr bereithalten. / Foto: Niels-Stensen-Kliniken

Ab Mittwoch (1. März) entfällt die Testpflicht für Besucher, Patienten und Bewohner der Niels-Stensen-Klinik und des Klinikums. Die FFP2-Maskenpflicht bleibt jedoch bestehen.

Die Niels-Stensen-Kliniken und das Klinikum Osnabrück lockern die Corona-Beschränkungen in ihren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Corona-Tests werden ab Mittwoch (1. März) für Besucher, Patienten und Bewohner nicht mehr erforderlich sein.

Im stationären Bereich und in der Zentralen Notaufnahme der Niels-Stensen-Kliniken werden Patienten mit Covid-Symptomen weiterhin getestet. Im Klinikum bleiben die Corona-Testungen im stationären Bereich und im Notaufnahmezentrum vorerst bis zum 31. März unverändert, um den Infektionsschutz für alle Personen im Klinikum weiterhin zu gewährleisten.

Die FFP2-Maskenpflicht für Besucher und Patienten in den Praxen und Medizinischen Versorgungszentren bleibt vorerst bestehen. Mitarbeitenden der Kliniken und Pflegeeinrichtungen ist das Tragen der Maske freigestellt. Ausnahme in den Niels-Stensen-Kliniken: die Versorgung onkologischer Patienten.

Keine Schnelltests mehr im Testzentrum des Klinikums

Die Besuchszeiten im Klinikum sind nun täglich von 10 bis 19 Uhr. Eine vorherige Registrierung ist nicht mehr erforderlich. Die Teststation am Klinikum Osnabrück wird ab dem 1. März keine COVID-19-Schnelltestungen mehr durchführen.

In den Niels-Stensen-Kliniken sind außerdem die Cafeterien wieder komplett geöffnet. Hier entfallen auch die Abstandsregelungen.

AFP

Polizei fasst gesuchten 59-Jährigen am Osnabrücker Hauptbahnhof

(Symbolbild) Polizei am Hauptbahnhof
(Symbolbild) Polizei am Hauptbahnhof

Am Samstagvormittag (25. Februar) gegen 9 Uhr kontrollierte die Bundespolizei einen 59-Jährigen am Osnabrücker Hauptbahnhof. Die Polizei stellte fest, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wird. 

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ließ mit Haftbefehl nach dem Mann fahnden. Denn der 59-Jährige wurde bereits wegen Hausfriedensbruch verurteilt. Ihn erwartete entweder eine 20-tägige Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe in Höhe von 200 Euro. Als die Beamten den Mann am Samstagvormittag am Osnabrücker Hauptbahnhof kontrollierten, zahlte er seine Geldstrafe und ersparte sich damit den Aufenthalt im Gefängnis.

AFP