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EU und Großbritannien einigen sich im Streit um Nordirland-Abkommen

Foto: Fahnen von EU und Großbritannien, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Großbritannien und die Europäische Union haben im Streit um das Nordirland-Abkommen offenbar eine Einigung erzielt. Das berichteten am Montag übereinstimmend verschiedene Medien unter Berufung auf britische Regierungskreise und EU-Vertreter.

Details sollen später von Großbritanniens Premier Rishi Sunak bekannt gegeben werden, der sich am Montag in London mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen getroffen hatte. Kern des Streits ist, dass Großbritannien einerseits nicht Teil des EU-Binnenmarkts sein will, andererseits aber auch die Grenze zwischen Nordirland – das zum Vereinigten Königreich gehört – und Irland komplett offen bleiben soll. Im Ergebnis wurden durch das Nordirland-Protokoll Kontrollen zwischen Nordirland und dem Rest Großbritanniens fällig, was radikale Unionisten zuletzt aufgebracht hatte. Die DUP, größte protestantisch-unionistische Partei in Nordirland, blockiert aus Protest gegen das Nordirland-Protokoll seit Monaten eine regionale Regierungsbildung.

AFP

Berichte: Europäische Union und Großbritannien einigen sich im Brexit-Streit um Nordirland

Hasepost Breaking
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London (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus London: Berichte: Europäische Union und Großbritannien einigen sich im Brexit-Streit. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

AFP

Volksbanken und Sparkassen bauen tausende Geldautomaten ab

Symbolbild Geldautomat
Symbolbild Geldautomat

Foto: Geldautomat, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Geldautomaten schrumpft weiter. Weil die Deutschen seltener bar bezahlen, haben allein Volks- und Raiffeisenbanken 2021 und 2022 rund 1.800 Geldautomaten abgebaut, berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Angaben des Branchenverbands BVR.

Die Zahl sank demnach per Ende vergangenen Jahres auf 15.520. Auch die Sparkassen, Marktführer im Geschäft mit privaten Kunden, haben erstmals nennenswert Geräte zur Bargeldvesorgung abgebaut: Im Jahr 2021 ging die Zahl um etwa 1.034 auf 21.582 zurück, wie Bundesbank-Zahlen zeigen, neuere Daten liegen noch nicht vor.

Dem Sparkassen-Lobbyverband DSGV zufolge lag die Zahl der Automaten zuvor mehrere Jahre stabil bei rund 23.000. Neben der geringen Bargeldnutzung spielt die zunehmende Zahl von Geldautomatensprengungen eine Rolle beim Abbau von Geräten. Beim DSGV heißt es, dass an Risikostandorten geprüft werde, ob ein Geldautomat durch weitere Schutzmaßnahmen bestehen bleiben könne. „Ist dies nicht der Fall, kommt ein Abbau infrage.“ Die Zahl der gesprengten Geldautomaten war im vergangenen Jahr nach oben geschnellt: Es gab in Deutschland fast 500 Angriffe – so viele wie noch nie. Auch 2023 geht die Angriffswelle weiter, in den ersten sieben Wochen des Jahres wurden rund 70 Sprengungen gemeldet, wie laut „Handelsblatt“ eine Umfrage unter den Landeskriminalämtern ergab. Bei einem runden Tisch im Bundesinnenministerium (BMI) hatten sich Regierung, Bankenverbände und Polizeibehörden Mitte November darauf verständigt, dass die Schutzmaßnahmen verstärkt werden müssten und auch der Abbau kein Tabu sein dürfe. Da es bisher keine Anzeichen für weniger Sprengungen gibt, droht das Innenministerium der Finanzbranche nun mit einer gesetzlichen Regelung zum besseren Schutz der Geldautomaten. Für den Fall, dass die gemeinsame Erklärung durch die Teilnehmer des runden Tisches nicht ausreichend umgesetzt werde und sich die Kriminalitätslage nicht nachweislich und im erforderlichen Umfang verbessere, halte das BMI gesetzliche Verpflichtungen für erforderlich.

„Dabei wird es insbesondere um die gesetzliche Verpflichtung der Betreiber von Geldautomaten gehen“, teilte das Ministerium auf eine Anfrage des „Handelsblatts“ mit.

AFP

Zwei Seniorinnen bestohlen – Polizei Osnabrück sucht Zeugen nach Trickdiebstählen

(Symbolbild) Seniorin mit Schmuck
(Symbolbild) Seniorin mit Schmuck / Foto: Eduardo Barrios, Unsplash

In Osnabrück und in Hagen aTW wurden gleich zwei Seniorinnen Opfer eines Trickdiebstahls. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Am Donnerstagnachmittag (23. Februar) ging eine 72-Jährige gegen 17 Uhr die Natruper Straße in Hagen aTW in östliche Richtung entlang, als in Höhe einer Pizzeria ein weißer PKW älteren Baujahres den Gehweg versperrte.

Aus dem Wagen stieg eine Frau, die die 72-jährige Hagenerin in ein Gespräch verwickelt haben soll. Eine weitere männliche Person blieb währenddessen im Fahrzeug sitzen. Aufgrund einer sprachlichen Barriere habe die Hagenerin nicht verstanden, was die Unbekannte von ihr wollte. Im weiteren Verlauf küsste diese die 72-Jährige auf beide Wangen und tastete sie offensichtlich nach Wertgegenständen ab. Die Täterin entwendete dabei einen Goldring, welchen sie vom Finger der Geschädigten abzog. Anschließend stieg die Unbekannte wieder in das Fahrzeug und fuhr mit ihrem männlichen Begleiter davon.

Die beiden Personen werden wie folgt beschrieben:

Täterin:

  • ca. 40 bis 50 Jahre alt
  • Schwarze Jacke
  • Schwarze Haare
  • Ausländischer Dialekt (albanisch/türkisch)

Täter:

  • ca. 30 bis 40 Jahre alt
  • Graue Jacke
  • Rotes Oberteil

Die Polizei Georgsmarienhütte sucht nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Hinweise zu der Tat oder Tätern geben kann. Diese melden sich bitte unter 05401/83160.

89-Jährige am Fürstenauer Weg bestohlen

Ein Tag später, am Freitag (24. Februar) gegen 11 Uhr ereignete sich am Fürstenauer Weg in Osnabrück eine ähnliche Tat. Einer 89-jährigen Osnabrückerin wurde dabei ebenfalls Schmuck von einer Täterin entwendet, die zuvor aus einem PKW ausstieg. Im schwarzen PKW saß ebenfalls eine männliche Person. Weitere Angaben zum Fahrzeug und zu den Tätern können nicht gemacht werden. Auch zu diesem Sachverhalt sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können. Diese melden sich bitte unter 0541/327-2215.

AFP

Ex-Werder-Coach Kohfeldt weiter auf Vereinssuche

Foto: Florian Kohfeldt, über dts Nachrichtenagentur

Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Florian Kohfeldt, ehemaliger Trainer von Werder Bremen und des VfL Wolfsburg, befindet sich nach eigenen Angaben weiterhin auf der Suche nach einer passenden neuen Aufgabe. „Es gab zum Glück die eine oder andere Offerte, was immer gut ist fürs Selbstwertgefühl“, sagte er dem „Kicker“.

Eine von einem „Erstligisten im Ausland“ hätte er auch gerne angenommen, der Verein habe sich dann aber leider final anders entschieden. „Ansonsten war noch nicht das Passende dabei.“ Allerdings scheint es der Fußballlehrer auch nicht so eilig zu haben: Nach seinen letzten Erfahrungen werde er „sehr sorgfältig“ prüfen, was er machen wolle, so Kohfeldt. Der 40-Jährige hatte zuletzt den VfL Wolfsburg trainiert, war aber am Ende der Saison 2021/22 entlassen worden, nachdem die Mannschaft acht Spiele in Folge sieglos geblieben war.

Dennoch sei die Trennung für ihn „total überraschend“ gewesen, so Kohfeldt. Mittlerweile steht er der Zeit beim VfL aber versöhnlich gegenüber: „Ich habe nach einer gewissen Zeit mit allen Beteiligten noch mal gesprochen, wir haben uns die Hand gegeben. Die Entscheidung an sich ist ja legitim.“ Die Entwicklungen beim VfL verfolge er weiter „mit Interesse, gerade hinsichtlich einzelner Spieler“, fügte Kohfeldt hinzu.

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Zahl der Toten nach Bootsunglück vor Italien steigt

Foto: Italienische Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Rom (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Bootsunglück vor der süditalienischen Küste ist die Zahl der toten Migranten auf mindestens 62 gestiegen. Unter den Todesopfern sollen sich auch 14 Kinder und 21 Frauen befinden, berichten mehrerer italienische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Behördenangaben.

Mehr als 80 Menschen wurden demnach gerettet. Da aber auch zahlreiche Menschen noch vermisst werden, wird befürchtet, dass die Zahl der Toten noch weiter steigen wird. Wie viele Personen sich genau an Bord des Boots befanden, war auch am Montagnachmittag weiter unklar. In Medienberichten war von etwa 200 Personen die Rede. Das Unglück hatte sich am Wochenende vor der Küste Süditaliens ereignet. Das Boot mit den Migranten war am frühen Sonntagmorgen bei rauer See in zwei Teile gerissen worden. Wegen der schwierigen Wetterverhältnisse gestalteten sich die Rettungsarbeiten am Montag weiter schwierig. Mindestens eine Person wurde unterdessen festgenommen, bei der es sich laut Medienberichten um einen Schlepper handeln könnte.

AFP

Gute Chancen für das kommende Jahr: 2023 aber ohne Hafenfest in Osnabrück

Hafenfest Osnabrück 2021 / Foto: Jana Danilovic
Hafenfest Osnabrück 2021 / Foto: Jana Danilovic

2021 gab es zum ersten Mal ein buntes Fest für Groß und Klein rund um den Osnabrücker Hafen. An den Erfolg knüpfte Initiatorin Jana Danilovic im vergangenen Jahr an. Die schlechte Nachricht: Dieses Jahr gibt es kein Hafenfest in Osnabrück. 

Viele Osnabrückerinnen und Osnabrücker haben sich bestimmt schon auf das Hafenfest im Herbst gefreut. Aber: „In 2023 wird es kein Hafenfest geben“, stellt Danilovic klar. „Trotz der guten Resonanz in 2022 habe ich mich schweren Herzens dagegen entschieden.“ Dafür hat die Osnabrückerin gleich zwei Gründe. „So ein Fest ist mit viel Aufwand, Zeit und Kosten verbunden“, erklärt sie. Andererseits möchte die Tanzlehrerin die Welt sehen und reist in diesem Jahr mit der „Mein Schiff 4“.

Perspektivisch alle zwei Jahre?

2021 initiierte Danilovic das Stadtteilfest, um den „noch recht unentdeckten und oftmals unterschätzten Stadtteil Hafen“ erlebbar zu machen. Aber mit dem Aus 2023 ist die Idee des Hafenfests nicht begraben: „Sollte sich für 2024 ein Sponsor oder Ähnliches finden, wäre ich sehr dankbar. Denn alles alleine auf die Beine zu stellen, ist auf Dauer nicht machbar“, weiß Danilovic. „Eventuell ist es dann möglich, das Fest alle zwei Jahre zu planen.“ Für Interessierte Sponsoren und Co. ist die Osnabrückerin per Mail erreichbar.

AFP

Wetterdienst meldet zwölften zu warmen Winter in Folge

Foto: Baum, über dts Nachrichtenagentur

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Der Winter 2022/2023 ist im Vergleich mit Referenzperioden erneut deutlich zu warm gewesen. Das geht aus Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor, die am Montag veröffentlicht wurden.

„Deutschland erlebte damit den zwölften zu warmen Winter in Folge“, sagte DWD-Sprecher Uwe Kirsche. „Der Klimawandel lässt nicht locker.“ Das Gebietsmittel der Wintertemperatur 2022/2023 lag unter dem Strich bei 2,9 Grad Celsius und damit 2,7 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung 1,5 Grad. Die kälteste Phase des Winters erlebte Deutschland in der zweiten Dezemberdekade.

Hier wurde in Heinersreuth-Vollhof, Landkreis Bayreuth, am 18. Dezember mit -19,3 Grad Celsius der bundesweit tiefste Winterwert gemessen. Zum Jahreswechsel traten dann Rekordtemperaturen auf, die am 31. Dezember in der Spitze über 20 Grad Celsius erreichten. Am wärmsten war es an der oberbayerischen Station Wielenbach mit 20,8 Grad Celsius. Der Winter brachte dem Bundesgebiet im Mittel rund 170 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Im Vergleich zu den Perioden 1961 bis 1990 mit 181 Liter pro Quadratmeter und 1991 bis 2020 mit 190 Liter pro Quadratmeter ermittelte der DWD ein Minus beim Niederschlag von etwa sechs und rund zehn Prozent. Im Schwarzwald, Harz und Sauerland fielen örtlich über 500 Liter pro Quadratmeter. Im westlichen Sauerland erreichte Wipperfürth-Gardeweg am 12. Januar mit 71,9 Liter pro Quadratmeter den bundesweit höchsten Tagesniederschlag des Winters. Zum Vergleich: In der Oberrheinischen Tiefebene wurden lokal im gesamten Winter keine 70 Liter pro Quadratmeter erfasst.

Mit rund 160 Stunden lag die Sonnenscheindauer im Winter unterdessen etwa fünf Prozent über dem Sollwert von 153 Stunden des Zeitraums 1961 bis 1990, so der Wetterdienst weiter. Im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020 (170 Stunden) gab es ein Minus von rund sechs Prozent. Das Alpenvorland war mit über 240 Stunden das sonnigste Gebiet. In den Mittelgebirgen und im Nordosten zeigte sie sich die Sonne gebietsweise seltener als 120 Stunden.

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Union sieht UN-Einsatz in Mali „in einer Sackgasse“

Foto: Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Verteidigungspolitiker Henning Otte knüpft die Zustimmung der Unionsfraktion zu einer Verlängerung des deutschen Mali-Militäreinsatzes an Bedingungen. „Der gesamte UN-Einsatz in Mali driftet in eine Sackgasse“, sagte Otte der „Rheinischen Post“ und dem „General-Anzeiger“ (Dienstagsausgaben).

Die Unterstützung der Position Russlands durch Mali in der UN-Generalversammlung in der vergangenen Woche beweise „die hohe Einflussnahme der russischen Kräfte auf die Regierung Malis“. Für die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag stünden Auftragserfüllung und Sicherheit der deutschen Soldaten im Vordergrund. „Durch die jahrelange Verweigerung der SPD zur Bewaffnung von Drohnen fehlt zum Beispiel eine adäquate Luftsicherung. Wenn die Bundesregierung diese Lücken nicht schließt, wird die Union einer Verlängerung dieser Mission nicht zustimmen können.“ Das aktuelle Bundestagsmandat mit einer Obergrenze von bis zu 1.400 Soldaten gilt bis zum 31. Mai dieses Jahres. Die Bundesregierung hatte sich in einem Kompromiss zwischen Verteidigungsministerium und Auswärtigem Amt auf einen Abzug der Bundeswehr aus Mali bis Mai 2024 verständigt.

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Kostenlose Ballschulstunden für Kinder im Landkreis Osnabrück

(Symbolbild) Bolzplatz
(Symbolbild) Bolzplatz

Ab Mittwoch (1. März) bietet die Osnabrücker Ballschule wieder kostenlose Schulstunden auf Bolzplätzen im Osnabrücker Landkreis an. Kinder zwischen drei und zehn Jahren können sich dann in vielen Ballsportarten ausprobieren.

Durch fehlende Orte, an denen Kinder in Ruhe Ball spielen können, fehle auch Bewegung im Alltag. Damit sich Kinder austoben können, bietet die Osnabrücker Ballschule mit ihrem BaKoS-Konzept eine Möglichkeit, zusammen mit qualifizierten Ballschultrainerinnen und -trainern, sicher und ausgiebig werfen, schlagen, fangen oder kicken zu können. Das BaKoS wird vom ehemaligen Fußballprofi und Torhüter des FC Bayern Münchens Stefan Wessels geleitet. Es geht allerdings nicht nur um Fußball, sondern auch um den Spaß an der Bewegung mit Bällen.

Ab dem 1. März startet das kostenlose Angebot für Kinder zwischen drei und zehn Jahren auf folgenden Bolzplätzen:

  • Mittwochs von 16:15 bis 17 Uhr in Hasbergen (Schule Am Roten Berg, Schulstraße 16)
  • Donnerstags, 16 bis 16:45 Uhr in Bersenbrück (Kunstrasenplatz, An der Bleiche)
  • Donnerstags, 17:15 bis 18 Uhr in Wallenhorst (Bolzplatz am Hardinghausweg)

Weitere Informationen zu BaKoS gibt es hier.

AFP