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Gesetzentwurf zur Cannabis-Legalisierung soll noch im April stehen

Ärzteschaft skeptisch bei Cannabis-Vorschlag
Ärzteschaft skeptisch bei Cannabis-Vorschlag

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der erste Gesetzentwurf für die teilweise Legalisierung von Cannabis in Deutschland soll noch im April vorgelegt werden. Das kündigte Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) am Mittwoch bei der Vorstellung neuer Eckpunkte in der Bundespressekonferenz an.

Demnach geht es dabei um den privaten Konsum sowie den gemeinschaftlichen, nicht-gewinnorientierten Eigenanbau. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte unterdessen zur Begründung, dass die bisherige Cannabis-Kontrollpolitik „gescheitert“ sei. „Das Ziel ist ganz klar, dass wir beim Cannabiskonsum mehr Sicherheit bieten wollen.“ Dafür wolle man die Qualität kontrollieren, die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindern, den Jugendschutz sowie den Gesundheitsschutz für Konsumenten bestmöglich gewährleisten sowie den Schwarzmarkt eindämmen.

Die neuen Cannabis-Gesetzespläne waren bereits am Dienstag bekannt geworden: Demnach soll der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis sowie der Anbau von drei Pflanzen zum Eigenkonsum erlaubt werden. Zudem soll es ermöglicht werden, Verurteilungen, die ausschließlich wegen Handlungen im Zusammenhang mit Cannabis eingetragen sind, für die das Gesetz künftig keine Strafe mehr vorsieht, auf Antrag aus dem Bundeszentralregister löschen zu lassen. Auch der Verkauf soll teilweise legalisiert werden, allerdings nur über sogenannte „Cannabis Social Clubs“. Diese nicht-gewinnorientierten Vereinigungen sollen unter „engen, klar definierten gesetzlichen Rahmenbedingungen“ gemeinschaftlich Cannabis zu Genusszwecken anbauen und an Mitglieder für den Eigenkonsum abgeben dürfen.

Die Abgabe des geernteten Cannabis ist dabei ausschließlich an Mitglieder erlaubt. Maximal sollen 25 Gramm Cannabis pro Tag und maximal 50 Gramm pro Monat sowie maximal sieben Samen oder fünf Stecklinge pro Monat abgegeben werden dürfen. Die Abgabe an Heranwachsende unter 21 Jahren wird den Plänen zufolge begrenzt auf eine Menge von 30 Gramm pro Monat, zusätzlich mit einer Begrenzung des zulässigen THC-Gehalts, wobei die genaue Grenze „noch zu klären“ sei. Der ursprünglich vorgesehene Verkauf in lizenzierten Geschäften soll den Regierungsplänen zufolge nur in regionalen Modellprojekten erlaubt werden.

Diese sind zunächst auf fünf Jahre befristet, in denen die Folgen der Legalisierung wissenschaftlich aufgearbeitet werden sollen. Der Gesetzentwurf zu diesem Aspekt soll zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt werden. Ein genereller freier Verkauf würde dem Vernehmen nach gegen EU-Recht verstoßen.


Foto: Cannabis, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Radfahrerin leicht verletzt – Unfall zwischen Toyota und Pedelec in der Liebigstraße

(Symbolbild) Polizei / Foto: Dieter Reinhard
(Symbolbild) Polizei / Foto: Dieter Reinhard

Am Mittwochmorgen (12. April) kollidierten Auto und Rad an einer Kreuzung in der Liebigstraße. Die Radfahrerin kam mit einer leichten Fußverletzung sowie einem Blechschaden davon. 

Gegen 7:25 Uhr befuhr eine 43-jährige Osnabrückerin mit ihrem Toyota Auris die Baumstraße in Richtung Schlachthofstraße. Dort wollte die Frau nach links in Richtung Liebigstraße abbiegen. Gleichzeitig beabsichtigte eine 57-jährige Osnabrückerin mit ihrem Pedelec vom Radschnellweg in Richtung Baumstraße zu fahren. Es kam zu einem Missverständnis zwischen den beiden wartenden Verkehrsteilnehmerinnen, sodass sie zeitgleich in den Kreuzungsbereich fuhren. Es kam zur Kollision von Auto und Rad. Die Radfahrerin erlitt leichte Fußverletzungen, am Pedelec und dem Pkw entstanden jeweils leichte Sachschäden.

AFP

Forscher bekräftigt Forderung nach KI-Moratorium

Umweltministerium fordert klare Regeln für Künstliche Intelligenz
Umweltministerium fordert klare Regeln für Künstliche Intelligenz

Montreal (dts Nachrichtenagentur) – Der kanadische KI-Forscher Yoshua Bengio bekräftigt Forderungen nach einem sechsmonatigen Stopp für die Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz. „Niemand weiß, wie sich KI entwickelt und welche schädlichen Anwendungen die Menschen noch entdecken werden“, sagte er der „Zeit“.

„Ich vergleiche das gern mit den Kipppunkten des Klimawandels, weil wir die noch nicht genug verstehen, sollten wir umso vorsichtiger sein.“ Es könnte noch viel schlimmer werden, als wir erwarten, so der Wissenschaftler. Bengio ist Turing-Preisträger und gilt als Pionier des maschinellen Lernens. Er gehört zu den Unterzeichnern eines offenen Briefs, in dem ein Moratorium für die Weiterentwicklung von KI gefordert wird.

„Es würde die Dynamik der Debatte ändern“, so Bengio. „Momentan erleben wir ein Wettrüsten zwischen einigen wenigen Unternehmen um die KI-Vorherrschaft, ein Moratorium würde ihnen Zeit geben, darüber nachzudenken, welche Sicherheitsmechanismen sie in ihre Produkte einbauen wollen.“ Die Gefahr, dass China ein Moratorium nutzen könnte, um in der KI-Entwicklung am Westen vorbeizuziehen, sieht Bengio nicht. „Dafür bräuchte es mehr als sechs Monate.“


Foto: Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Mitsotakis sieht Sozialleistungen als Grund für Sekundärmigration

Mitsotakis sieht Sozialleistungen als Grund für Sekundärmigration
Mitsotakis sieht Sozialleistungen als Grund für Sekundärmigration

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis sieht in hohen deutschen Sozialleistungen den Grund dafür, dass viele Flüchtlinge aus seinem Land nach Deutschland wollen. Man sei nicht so reich wie Deutschland und könne nicht die gleichen Leistungen bieten, sagte er der „Bild“.

Es sei verständlich, „dass potenzielle Flüchtlinge den großzügigeren Leistungen hinterherlaufen“. Er wolle aber, dass jemand, dem in seinem Land Asyl gewährt werde, auch in Griechenland bleibe: „Wenn sie ihr Leben in Griechenland aufbauen wollen, heißen wir sie willkommen.“ Der griechische Regierungschef plädierte zugleich für eine EU-Obergrenze für Wirtschaftsflüchtlinge: „Wir müssen uns in Europa darauf einigen, wie viele Menschen wir aufnehmen können, ich spreche dabei von Wirtschaftsmigration.“ Wer jedoch vor Krieg oder Verfolgung fliehe, dem müsse man den Flüchtlingsstatus gewähren, wenn er den rechtlichen Anforderungen entspreche. Dazu sei Europa rechtlich und moralisch verpflichtet. „Irgendwann müssen wir in ganz Europa die gleichen Regeln für die Gewährung für Asyl haben“, so Mitsotakis weiter. Das sei notwendig, um „Asylshopping“ zu beenden. Der griechische Ministerpräsident plädierte zugleich für mehr Mut im Bereich der legalen Migration: „Was wir brauchen, ist eine große Mauer mit einer großen Tür.“ Die „Mauer“ solle den Schutz der Grenze und die „Tür“ eine „großzügige, legale Politik für Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten sichern“. Europa stehe vor einer demografischen Krise und benötige mehr und jüngere Menschen. „Deshalb glaube ich, dass wir als Europäische Union mutiger sein sollten, wenn es um legale Wege der Migration geht“, so Mitsotakis. Sein Land brauche zum Beispiel Menschen für den Agrarsektor.


Foto: Flüchtlinge auf der Balkanroute, über dts Nachrichtenagentur

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Gute Nachricht des Tages: Fünf Kinder sammeln mit Tanzaktion im eigenen Garten Spenden

(von links) Jannis (7), Marieke (9), Norah (14) und Lotta (11) haben zusammen mit ihrer Freundin Anna zur Musik von Silbermond getanzt und damit Spenden für notleidende Kinder gesammelt. Insgesamt 75 Euro konnten sie Ludger Abeln von der Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück überreichen. / Foto: Caritas / Roland Knillmann
(von links) Jannis (7), Marieke (9), Norah (14) und Lotta (11) haben zusammen mit ihrer Freundin Anna zur Musik von Silbermond getanzt und damit Spenden für notleidende Kinder gesammelt. Insgesamt 75 Euro konnten sie Ludger Abeln von der Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück überreichen. / Foto: Caritas / Roland Knillmann

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Fünf Kinder überraschten den Osnabrücker Caritasverband mit einer Spende in Höhe von 75 Euro. Das Geld hatten die Fünf bei einer gemeinsamen Tanzaktion im Garten gesammelt. 

Überraschender Besuch für den Osnabrücker Caritasverband: An ihrem letzten Ferientag (11. April) brachten Jannis (7), Marieke (9), Norah (14) und Lotta (11) eine besondere Spende vorbei. Die vier Kinder hatten zusammen mit ihrer Freundin Anna die Idee, anderen Kindern zu helfen und dafür Geld zu sammeln. Dabei wurden die fünf richtig kreativ: Zur Musik von Silbermond tanzten sie im Garten und baten die Nachbarn, die schnell zum Zuschauen vorbeikamen, um eine Spende.

Das Ergebnis: 37,50 Euro. Zwei weitere Spender verdoppelten die Spende. Ludger Abeln, Vorsitzender der Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück, freute sich ordentlich über das Engagement der jungen Menschen. „Mit den 75 Euro werden wir Kindern in Not helfen. Das ist eine richtig tolle Idee von euch – ihr seid damit wirklich vorbildlich“, lobte er die engagierten Osnabrücker Kinder.

AFP

Nico Rosberg ist Formel-1-Ausstieg schwergefallen

Nico Rosberg ist Formel-1-Ausstieg schwergefallen
Nico Rosberg ist Formel-1-Ausstieg schwergefallen

Monaco (dts Nachrichtenagentur) – Dem ehemaligen Formel-1-Rennfahrer Nico Rosberg ist sein Karriereende und die Zeit danach schwergefallen. „In gewisser Weise habe ich meine Identität aufgegeben“, sagte er dem Magazin „Men`s Health“.

Alles in seinem Leben sei Racing gewesen. „Das auf einen Schlag auf null zu stellen, war ein Schock für mein System“, so Rosberg. Dabei habe auch eine Rolle gespielt, dass die „Sucht nach Anerkennung und Erfolg ganz plötzlich nicht mehr befriedigt wurde“, ohne zu wissen, was als Nächstes kommen würde. „Ich hatte mich nie gefragt, welche Leidenschaften sonst noch so da sind, es gab immer nur das nächste Rennen“, so der ehemalige Formel-1-Weltmeister.

Außerdem habe er erst akzeptieren müssen, wieder unten anzufangen. Im Austausch mit vielen Menschen habe sich dann sein Interesse für nachhaltige Technologien und Mobilitätskonzepte herauskristallisiert. Beim Start in ein völlig neues Berufsleben habe ihm auch geholfen, dass er sich schon früh damit auseinandersetzen musste, „aus dem Schatten übergroßer Vorbilder zu treten“. So sei er als Sohn des erfolgreichen Rennfahrers Keke Rosberg schon beim Kartfahren als Zehnjähriger besonders kritisch bewertet worden und hatte seine ersten Saisons im Rennstall von Mercedes als Teammitglied des siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher gemacht.

Damit umgehen zu können, führt er auch auf die langjährige Arbeit mit einem Psychologen zurück. „Ich habe sehr viel investiert, um mich kennenzulernen“, so der Deutsch-Finne. Nico Rosberg war 2016 im Mercedes Formel-1-Weltmeister geworden, direkt danach hatte er seine Karriere beendet.


Foto: Formel-1-Rennautos, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Vom 21. bis zum 23. April: Hüttenmarkt eröffnet die Open-Air-Saison

Für drei Tage verwandelt sich die Hindenburgstraße im Stadtteil Alt-Georgsmarienhütte beim Hüttenmarkt in eine Kirmes-, Genuss- und Feiermeile. / Foto: Stadt Georgsmarienhütte/ Niklas Otten
Für drei Tage verwandelt sich die Hindenburgstraße im Stadtteil Alt-Georgsmarienhütte beim Hüttenmarkt in eine Kirmes-, Genuss- und Feiermeile. / Foto: Stadt Georgsmarienhütte/ Niklas Otten

Eine Band auf einem Schulbus, Hundeshow- und Kinderprogramm sowie Feuerwerk und rasante Karussells: Der traditionelle Hüttenmarkt im Stadtteil Alt-Georgsmarienhütte lädt auch in diesem Jahr vom 21. bis 23. April mit einem abwechslungsreichen Programm auf der Hindenburgstraße ein.

Krisenstimmung und Live-Musik liefert der Hüttenmarkt entlang der Hindenburgstraße mit allerhand Buden und Stände mit typischen kulinarischen Spezialitäten und Fahrgeschäften. Los geht es am 21. April ab 15 Uhr. Bis 18 Uhr gibt es eine spezielle „Happy Hour“ mit vergünstigten Preisen in den Kinderfahrgeschäften. Im Anschluss eröffnet Bürgermeisterin Dagmar Bahlo auf der Bühne am Standort Wörmann-Kramer die 38. Ausgabe des Hüttenmarkts. Ab 20 Uhr beginnt dort der erste Partyabend mit der Coverband „Discovery-Club“ von Pop, Rock und Soul bis hin zu Hip-Hop-Einflüssen.

Feuerwerk um 21:30 Uhr

Fast schon nostalgisch dürfte es an diesem Abend auf der Bühne im Kolpinghaus werden. „Steamin Feet“ nennt sich die zehnköpfige Musikgruppe, die alle gemeinsam vor 33 Jahren ihr Abitur am Gymnasium Oesede abgelegt haben. Aushängeschild der Band ist die Liebe zu den Originalen, mit denen der alte „Schulzeit-Spirit“ eingefangen und mit den unterschiedlichsten Sängerinnen und Sängern wieder lebendig wird. Während der Konzerte lohnt sich gegen 21:30 Uhr auch der Blick in den Himmel. Denn dort wird zur Feier des Hüttenmarktes erstmals seit vier Jahren wieder ein großes Feuerwerk gezündet.

Am Samstag (22. April) öffnet der Markt um 14 Uhr. Für die kleinen Besucherinnen und Besucher besteht dann die Möglichkeit, beim Förderverein der Kindertagesstätte St. Georg Bilder auszumalen und sich schminken zu lassen. Außerdem wird Kaffee und Kuchen angeboten sowie eine große Hüpfburg auf dem Veranstaltungsgelände aufgebaut. Den Abend läuten ab 18 Uhr zunächst die niederländische Band „Bazzookas“ ein. Das Highlight: Die Indie-Rock-Band braucht keine Bühne, sondern kurzerhand wird das Dach des Bandbusses, der zudem noch als klassischer gelber US-Schulbus daherkommt, zur Bühne umfunktioniert. Bis 22 Uhr ist der US-Schulbus mit drei Gigs der Band auf dem Hüttenmarkt zu finden. Ab 20 Uhr heizt am Standort Wörmann-Kramer die Coverband „Maraton“ dem Publikum ordentlich ein.

Sonntag ist Familientag

Der letzte Tag des Hüttenmarktes steht traditionell ganz im Zeichen der Familien- und Kinderunterhaltung. Den gesamten Nachmittag von 14 bis 18 Uhr wird auf der Bühne Wörmann-Kramer aber auch entlang der Hindenburgstraße ein vielseitiges Programm geboten. In der „Hula Hoop Kinderwerkstatt“ gibt es mit Riesenmurmelbahn, Pferderanch, Kinderschminken und Riesenseifenblasen jede Menge zu erleben. Frank Boss fertigt außerdem auf dem gesamten Veranstaltungsgelände bunte Luftballonfiguren und führt ab ca. 16:10 Uhr eine magische Zaubershow auf. Die Bühne teilt sich der Zauberer und Luftballon-Artist noch mit zwei weiteren Highlights. Neben den beiden Musik-Handwerkern des „Mathom-Theaters“, die unter dem Motto „Die Hempels – Musik von unterm Sofa“ Kinderlieder performen (14:30 bis 15 Uhr und 16:45 bis 17:15 Uhr), wird es auf der Bühne auch noch tierisch. Bei der „American Dance Cocker“-Show (ca. 15:20 bis 15:50 Uhr und 17:40 bis 18 Uhr) zeigen die flauschigen Cocker-Spaniel ihr ganzes Können. Abgerundet wird das Kinderangebot durch den Kuchenverkauf der Kindertagesstätte „Haus der kleinen Füße“ sowie dem Spielemobil der Kolpingsfamilie.

Natürlich gibt es auch wieder die Rosen-Tombola, bei der es Preise der örtlichen Einzelhändler und Gastronomen zu gewinnen gibt. Nach Abschluss des Kinderprogramms wird Bürgermeisterin Bahlo gegen 18 Uhr die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner ermitteln. Lose und Rosen für die Tombola sind im Straßenverkauf sowie am Stand der Interessengemeinschaft Hindenburgstraße erhältlich.

AFP

Sneak-Test: Lohnt sich „Champions“?

Sneak-Test: Lohnt sich “Champions”?
Sneak-Film "Champions". / Foto: Universal

Der Montag ist vorbei und das kann nur eines heißen: Die Sneak-Preview in der Hall of Fame, präsentiert von der HASEPOST, ist gelaufen. Doch was gab es für die Osnabrücker Kinobesucher dieses Mal zu sehen und vor allem: Lohnt sich der Film?

Am Montag (10. April) lief wieder ein Überraschungsfilm über die große Leinwand. Die Hall of Fame zeigte die Komödie “Champions”. Das Osnabrücker Kino spielte den Film ausschließlich in der Sneak.

Worum geht’s? Marcus (Woody Harrelson) ist ein leidenschaftlicher, aber auch hitziger Basketballtrainer. Da er beim Training auf härtere Mittel zurückgreift, steht er oft in der Kritik. Nachdem er bei einem Basketballspiel die Beherrschung verliert, muss er sich kurze Zeit später vor Gericht verantworten. Die Richterin Mary (Alexandra Castillo) verurteilt ihn zu einem ganz besonderen Sozialdienst: Er soll ein Team aus Spielern mit geistiger Behinderung auf ein kommendes Spiel vorbereiten. Als Marcus in den ersten Wochen von einem Problem ins Nächste schlittert, merkt er, dass das Team gemeinsam mehr erreichen kann, als sie sich je vorgestellt haben. Es folgen die skurrilsten Situationen in seinem Leben – und er erkennt, dass er sich durch die gemeinnützige Arbeit wieder einen Namen in der NBA machen kann.

Überwiegend positives Feedback der Sneaker

Sage und Schreibe 78 Prozent der Sneakern gefiel der Film. 22 Prozent fanden das Kinoerlebnis okay, ein Flop war es für keinen Kinobesucher. „War sehr lustig und unterhaltsam“, meint Daniel. Dem stimmt auch Svenja zu: „Sehr originell und wirklich lustig.“ Für Thomas war „Champions“ ein richtiger „Feel-Good-Movie“ und auch Matthias lobt den Film: „Bin richtig überrascht, wie gut mit der Film gefallen hat. Sensationell!“

Mit Popcorn gaben die Sneaker ihre Bewertung zu „Champions” ab. / Foto: Hall of Fame
Mit Popcorn gaben die Sneaker ihre Bewertung zu „Champions” ab. / Foto: Hall of Fame

Übrigens: Jeden Montag zeigt die Hall of Fame um 20 Uhr einen Film, der in Deutschland erst ein bis sechs Wochen später startet. Der Clou: Welcher Film gezeigt wird, ist und bleibt eine Überraschung. Mit der Sneak-Preview haben Osnabrückerinnen und Osnabrücker also die einmalige Gelegenheit, neue Produktionen exklusiv vor Kinostart zu sehen. Kostenpunkt: 5,50 Euro online im Vorverkauf, 6 Euro an der Kinokasse.


Weitere Sneak-Tests gibt’s hier.

AFP

Athen verteidigt Mauer gegen Flüchtlinge an Grenze zur Türkei

Athen verteidigt Mauer gegen Flüchtlinge an Grenze zur Türkei
Athen verteidigt Mauer gegen Flüchtlinge an Grenze zur Türkei

Athen (dts Nachrichtenagentur) – Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hält Mauern und Schutzzäune an den Außengrenzen seines Landes und der Europäischen Union insgesamt für eine erfolgreiche Kontrolle der Flüchtlingsströme für unerlässlich. „Wir haben die Flüchtlingsströme erheblich reduziert“, sagte Mitsotakis der „Bild“.

Aufgrund der Mauer und der allgemeinen Migrationspolitik kämen weniger illegale Migranten nach Griechenland und damit nach Europa. 2015 seien noch 75 Prozent der illegalen Flüchtlinge über Griechenland nach Europa gekommen, jetzt seien es weniger als zehn Prozent. Mitsotakis weiter: „Eine Mauer ist meiner Meinung nach ein notwendiges Instrument für eine Landesgrenze und ein integraler Bestandteil einer umfassenden Migrationspolitik.“ Für ungerecht hält es der griechische Regierungschef, dass die EU es nach wie vor ablehnt, die Sperranlagen am Grenzfluss Evros zur Türkei zu finanzieren: „Natürlich ist das nicht fair.“

Griechenland sei ein Frontstaat und einem erheblichen Migrationsdruck ausgesetzt. „Ich werde mich bei der EU für eine maximale Unterstützung einsetzen“, so Mitsotakis. „Wenn das nicht möglich ist, werden wir den Zaun mit nationalen Mitteln bauen. Das ist zwar teuer, aber für ein Land wie Griechenland durchaus machbar.“

Denn er sei den Bürgern seines Landes verpflichtet, das Territorium zu schützen und dafür zu sorgen, dass man nie wieder in eine Situation gerate, in der irgendjemand ohne Rücksicht auf die Regeln seines Landes einreisen könne. Im Übrigen sei Griechenland nicht das einzige Land, welches einen Zaun oder eine Mauer baue: „Einige unserer baltischen Freunde tun genau das Gleiche.“ Sie würden dafür aber nicht kritisiert. Mitsotakis bestritt in der „Bild“ Vorwürfe, dass es vor der Küste Griechenlands zu sogenannten „Pushbacks“ von Flüchtlingen durch Sicherheitskräfte seines Landes komme: „Wir machen keine Pushbacks.“

Aber Griechenland fange im Rahmen der EU-Vorschriften Menschen auf See ab. Und weiter: „Gleichzeitig haben wir Tausende von Menschen auf See gerettet, die zu ertrinken drohten.“


Foto: Griechisches Parlament, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Dax startet vor US-Inflationsdaten kaum verändert

Dax startet kaum verändert – Blick auf US-Arbeitsmarkt
Dax startet kaum verändert – Blick auf US-Arbeitsmarkt

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwochmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.675 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Größte Gewinner waren am Morgen die Aktien von Daimler Truck und Vonovia, während die Papiere von Merck die größten Verluste zu verbuchen hatten. Am Nachmittag werden die Anleger mit Interesse auf neue Inflationsdaten aus den USA blicken. Bis dahin würden sich die Marktteilnehmer wohl zurückhalten, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow am Morgen. „Das Inflationsthema ist für viele Spekulationen und Konjunkturentwicklungen verantwortlich und hat nicht an Brisanz verloren.“

Insbesondere die Antwort der US-Zinspolitik auf die zuletzt erfolgte Inflationsdynamik sei nicht spurlos an den Kapitalmärkten vorbeigezogen. „Zusätzlich dürfte das Sitzungsprotokoll der letzten US-Notenbanksitzung in Augenschein genommen werden: Gibt es doch Auskunft darüber, wie sich die Notenbankmitglieder bei den Abstimmungen verhalten haben.“ Die Marktteilnehmer wollten die Fed zu Zinssenkungen ab dem zweiten Halbjahr forcieren. „Dieser Annahme könnte jedoch kategorisch eine Absage erteilt werden und die Finanzmärkte entsprechend darauf mit Kursverlusten reagieren“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0930 US-Dollar (+0,17 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9149 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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