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Lidl an der Page schließt – Neueröffnung neben Netto geplant

Lidl Pagenstecherstraße Osnabrück
Lidl an der Pagenstecherstraße. / Foto: Pohlmann

Der Lidl-Markt an der Pagenstecherstraße könnte schon bald Geschichte sein, an neuer Stelle an der Page aber wiedereröffnet werden. Die Pläne des süddeutschen Lidl-Konzerns stehen und fallen mit einer Entscheidung, die in der Ratssitzung am kommenden Dienstag (25. April) auf der Agenda steht.

Damit der Discounter weiter in Richtung Innenstadt und auf die andere Straßenseite der Pagenstecherstraße (Page) ziehen kann, ist eine Änderung des Märkte- und Zentrenkonzeptes (MZK) der Stadt notwendig. Das MZK ist ein städtebauliches Instrument, mit dem unter anderem die Neuansiedlung von Einzelhandelsunternehmen gesteuert wird.

Gebrauchtwagenhalle von Opel Schiermeier soll abgerissen werden

Lidl plant seinen neuen und größeren Standort an Stelle der bisherigen Gebrauchtwagenhalle der Firma Schiermeier, die dafür abgerissen werden soll. Weil an diesem Standort eigentlich kein neuer Lebensmitteleinzelhandel angesiedelt werden darf, musste nach einer ersten Vorstellung der Discounter-Pläne im Ausschuss für Stadtentwicklung im vergangenen Herbst von dem externen Beratungsunternehmen CIMA das ZMK so umgeschrieben werden, damit es für Lidl passt.

Der Sedanplatz reicht für die CIMA-Berater bis an die Page und weit entlang der Natruper Straße

Nach Ansicht der CIMA-Berater kann der neue Discounter-Standort ein Baustein für ein „Nahversorgungszentrum Sedanplatz sein“. Der Sedanplatz liegt eigentlich am Fuße des Westerbergs und damit ein ganzes Stück entfernt von der Page, die zum Stadtteil Hafen zählt. Weil aber der direkte Nachbar, der Netto-Discounter, über seine Adresse und Grundstücksgrenze zum Springmannskamp zumindest grob an den Sedanplatz heranreicht, sehen die Berater den Sedanplatz als städtebauliche, räumliche und funktionale Einheit, die als Nahversorgungszentrum klassifiziert werden kann. Hier gibt es auch einen Optiker und ein Versicherungsbüro.
Auch ein ebenfalls nicht gerade nahegelegner türkischer Bäcker und ein internationales Lebensmittelgeschäft an der Natruper Straße werden für die Änderung des Märktekonzepts als Teil des Sedanplatzes herangezogen.

Alles was gelb eingefasst ist, soll "Sedanplatz" sein. Screenshot RIS VO/2023/1915, Karte: Stadt Osnabrück, Bearbeitung CIMA
Alles was gelb eingefasst ist, soll „Sedanplatz“ sein. Screenshot RIS VO/2023/1915, Karte: Stadt Osnabrück, Bearbeitung CIMA

Stimmt der Stadtrat dieser Einschätzung der externen Beratungsfirma zu, kann Lidl direkt neben seinen deutlich kleineren Wettbewerber ziehen.

Discounter mit Fahrradparkplätzen und Insektenhotel – wer kann dazu schon nein sagen?

Damit die ökobewegten Ratsmitglieder der Mehrheitsgruppe aus Grünen, SPD und Volt nicht zu viel Bauchschmerzen bekommen – schließlich bedeutet der Umzug nicht nur mehr Konzentration nahezu gleichartiger Sortimente am neuen Standort, sondern auch einen potentiellen Leerstand am alten Lidl-Standort neben KFC –, hat der Discounter-Konzern in seiner Projektvorstellung tief in die Buzzword-Kiste für umweltbewusste Feierabendpolitiker gegriffen.
So verspricht Lidl den Ratsmitgliedern und dem grünen Stadtbaurat „überdurchschnittlich viele Fahrradstellplätze“ (ohne dabei konkret zu werden), „Grünbedachung und Photovoltaikanlage“ (allerdings nur „soweit statisch möglich“), die „Anlage eines Insektenhotels“ und „Regiosaat-Bepflanzungen“.

Netto scheint allerdings bereis alarmiert zu sein, dass Lidl jetzt die direkte Nachbarschaft sucht. Der Ratsvorlage „VO/2023/1915“ ist zu entnehmen, dass Netto ebenfalls eine Vergrößerung seiner Verkaufsfläche plant.

Opel Schiermeier, Pagenstecherstraße Osnabrück
Die soll jetzt weg: Gebrauchtwagenhalle von Opel Schiermeier, Pagenstecherstraße Osnabrück. / Foto: Pohlmann

Lidl-Pläne wurden in Sammelvorlage eingebettet

Ebenfalls mit auf der Agenda steht am Dienstag, dass auch die Standorte Nordstraße (Netto) in Gretesch und an der Franz-Lenz-Straße (Netto und K&K) im Hasepark als Nahversorgungsstandorte im MZK festgeschrieben werden sollen, dort jedoch ohne dass es derzeit zu Neuansiedlungen kommt.

Keine Pläne für Wohnungen über dem Discounter

Anders als von Lidl, Aldi & Co vor der Explosion der Baupreise nach Corona propagiert, sehen die unserer Redaktion vorliegenden Pläne für den neuen Lidl-Standort keine Wohnflächen über dem Discounter vor.

Tatsächlich zeigen die bereits im Herbst den StUA-Mitgliedern gezeigten Pläne für den BPlan 674 einen nur eingeschossigen Profanbau mit Schrägdach, der von hinten über die Berghoffstraße beliefert werden kann.

Screenshot aus Anlage Bebauungskonzept der Fa. Lidl zu Bebauungsplan Nr. 674, RIS VO/2022/1082
Lidl plant keine Wohnungen über seiner Verkaufsfläche, Screenshot aus Anlage Bebauungskonzept der Fa. Lidl zu Bebauungsplan Nr. 674, RIS VO/2022/1082

Kommentar des Redakteurs

Was nicht passt, wird passend gemacht. Wenn also die alte Gebrauchtwagenhalle von Opel Schiermeier nach Ansicht von externen Beratern aus Hannover jetzt zum Sedanplatz und damit eigentlich schon zum Westerberg gehört, dann gehört der bisherige Standort von Lidl mit viel gutem Willen wohl zu Haste, nein eigentlich schon zu Wallenhorst, wenn nicht sogar Bramsche?
Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt! So viel Kreativität beim Märkte- und Zentrenkonzept hätten sich bestimmt auch andere Unternehmer gewünscht, deren Pläne an einer harten Haltung der Verwaltung unter Verweis auf angeblich in Stein gemeißelte und restriktive Vorgaben des MZK scheiterten. Aber vielleicht ist es ja auch das versprochene Insektenhotel und sind es die Fahrradparkplätze, die für Lidl den Weg frei machen?

AFP

Erster Rettungsflieger bringt Deutsche aus dem Sudan

Erster Rettungsflieger bringt Deutsche aus dem Sudan
Erster Rettungsflieger bringt Deutsche aus dem Sudan

Khartum (dts Nachrichtenagentur) – Ein erster Rettungsflieger hat am Sonntagabend rund 100 Deutsche aus dem Sudan gebracht. Die Maschine sei gegen 20 Uhr gestartet und auf dem Weg in Richtung Jordanien, berichtete die „Bild“ online unter Berufung auf eigene Informationen.

Zwei weitere Flieger stünden noch für weitere Deutsche bereit, die evakuiert werden sollen. Zuvor hatte das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass man so viele deutsche Staatsangehörige wie möglich aus Khartum ausfliegen wolle. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir auch europäische und weitere Staatsangehörige mitnehmen“, hieß es. Auch andere Länder wie die USA, Großbritannien und Frankreich, aber auch die EU haben Diplomaten und weitere Staatsangehörige außer Landes gebracht.

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in den Sudan. Seit dem 15. April kommt es zu schweren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und rivalisierenden Gruppen in Khartum und anderen Landesteilen. Auch der Flughafen in Khartum ist von den bewaffneten Auseinandersetzungen betroffen, der offizielle Flugbetrieb ist ausgesetzt.


Foto: Start- und Landebahn an einem Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Familienministerien bei Kindergrundsicherung gesprächsbereit

Familienministerien bei Kindergrundsicherung gesprächsbereit
Familienministerien bei Kindergrundsicherung gesprächsbereit

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfamilienministerien Lisa Paus (Grüne) zeigt sich bei der Summe für die geplante Kindergrundsicherung gesprächsbereit. Sie führe intensive Gespräche auf Ministerebene und mit dem Bundeskanzler, sagte sie in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.

„Im internen Prozess [..] machen wir genau das: Uns zu nähern, was eben alles Teil der Kindergrundsicherung sein muss, damit wir eben nicht lauter versprenkelte Leistungen haben, wo keiner mehr den Durchblick hat.“ Mit dem Vorschlag, zwölf Milliarden Euro für die Kindergrundsicherung einzuplanen, habe sie eine Orientierung geben wollen. Zu der maximalen Höhe der Kindergrundsicherung wollte sie sich nicht äußern, widersprach aber der Zusammenfassung, dass ihre bisherige Forderung von zwölf Milliarden Euro mit dieser Äußerung keine rote Linie sei, nicht. Paus sicherte in der Sendung aber zu, dass die Kindergrundsicherung bis 2025 kommen werde.

Die armen Kinder in Deutschland bräuchten das. „Diese klaffende Gerechtigkeitslücke – die müssen wir schließen“.


Foto: Spielendes Kind, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Strack-Zimmermann rechnet mit Bundestags-Mandat für Sudan-Einsatz

Strack-Zimmermann rechnet mit Bundestags-Mandat für Sudan-Einsatz
Strack-Zimmermann rechnet mit Bundestags-Mandat für Sudan-Einsatz

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), geht davon aus, dass der Evakuierungseinsatz der Bundeswehr im Sudan schnell durch ein Bundestags-Mandat abgesichert wird. „Bei Gefahr im Verzug hat die Exekutive die Möglichkeit, zunächst ohne Mandat zu handeln; denn es geht ja um Leben und Tod“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben).

Ähnlich äußerte sie sich auch in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. „So ein Einsatz wird dann im Nachhinein mandatiert. Und ich gehe davon aus, dass das relativ schnell geschieht.“ Ihr Stellvertreter Henning Otte (CDU) erklärte dem RND: „Ich halte ein Mandat des Bundestages für richtig und auch für erforderlich. Und ich rechne damit, dass es nach dem Ende der Operation unverzüglich verabschiedet wird.“


Foto: Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

AFP

1. Bundesliga: Leipzig verliert in Leverkusen

1. Bundesliga: Leipzig verliert in Leverkusen
1. Bundesliga: Leipzig verliert in Leverkusen

Leverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Am 29. Spieltag in der Bundesliga hat RB Leipzig am Sonntagabend bei Bayer Leverkusen mit 0:2 verloren. Eigentlich machten die Leipziger kein schlechtes Spiel, verwerteten aber ihre Chancen nicht und hatten am Ende auch etwas Pech.

Leverkusens Adam Hlozek traf kurz vor der Halbzeitpause (40.), kurz vor Schluss wurde Leipzigs Dominik Szoboszlai mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (85.), für die Gastgeber verwandelte Nadiem Amiri den folgenden Elfmeter (86.). Im Kampf um die internationalen Plätze rutscht Leipzig auf Rang fünf, Leverkusen bleibt direkt dahinter auf der sechs.


Foto: Dominik Szoboszlai (RB Leipzig), über dts Nachrichtenagentur

AFP

Berliner Jusos drängen Giffey zur Aufgabe von Parteivorsitz

Berliner Jusos drängen Giffey zur Aufgabe von Parteivorsitz
Berliner Jusos drängen Giffey zur Aufgabe von Parteivorsitz

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Zustimmung der SPD-Mitglieder zu einer schwarz-roten Koalition in Berlin fordern die Jusos die Trennung von Partei- und Regierungsämtern und drängen damit Franziska Giffey zur Aufgabe des Parteivorsitzes. „Ein Blick in die Bundespartei zeigt, dass die SPD profitiert, wenn Spitzenparteiämter und Regierungsposten getrennt sind“, sagte die Landesvorsitzende der Berliner Jusos, Sinem Taşan-Funke, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Das wünsche man sich auch für die SPD Berlin. „Das Ergebnis zeigt deutlich, dass die Partei in der Frage der Koalition mit der CDU extrem gespalten ist – die Parteispitze steht jetzt vor der Herausforderung, die Partei wieder zusammenzuführen“, so die SPD-Politikerin. „Für diesen Prozess ist es notwendig, dass die Partei auch außerhalb der Regierung erkennbar bleibt.“ Taşan-Funke sieht ihre Kampagne als Grund für das knappe Ergebnis: „Dass das Ergebnis so knapp ist, ist ein großer Erfolg der `NoGroko`-Kampagne“, sagte die Sozialdemokratin.

„Wir akzeptieren dieses Votum und werden kritisch-solidarisch die zu bildende Regierung begleiten. Unsere Haltung überdauert Abstimmungen – auch diese.“ Nach Angaben der Berliner SPD hatten 54,3 Prozent der Parteimitglieder beim Mitgliedervotum mit „Ja“ und somit für den Koalitionsvertrag mit der CDU gestimmt.


Foto: Franziska Giffey am 12.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Bisher erst 41.000 Granaten für Kiew aus der EU

EU-Gipfel soll weitere Waffenlieferungen an Ukraine beschließen
EU-Gipfel soll weitere Waffenlieferungen an Ukraine beschließen

Brüssel/Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Staaten haben der Ukraine eine beträchtliche Zahl von Raketen zugesagt, sind aber noch weit von ihrem Ziel entfernt, dem Land eine Million Schuss für schwere Artillerie zu liefern. Das geht aus einer vertraulichen Aufstellung des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) hervor, über welche die FAZ berichtet.

Demnach haben die Staaten dem EAD, Stand Freitag, Rechnungen über 1.080 Raketen, etwa für Mehrfachraketenwerfer und Luftverteidigungssysteme, vorgelegt, außerdem für 41.000 Granaten. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 601 Millionen Euro. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba klagte vorige Woche, die „Unfähigkeit der EU, ihre eigenen Entscheidungen zur Munitionsbeschaffung umzusetzen, ist frustrierend“. Für Lieferungen an Kiew aus Beständen oder laufenden Verträgen, die zwischen dem 9. Februar und dem 31. Mai erfolgen, ist eine Milliarde Euro vorgesehen.

Eine weitere Milliarde soll für neue Bestellungen aufgewendet werden, die bis Ende September erfolgen; dieses Geld soll nur in Munition des Kalibers 155 investiert werden. Über beide Wege sollen der Ukraine insgesamt eine Million Schuss binnen eines Jahres zugehen. Erstattungsfähig sind jeweils 50 bis 60 Prozent der Kosten, die den Staaten entstehen – bisher also 300 bis 360 Millionen Euro. Dagegen hatte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Freitag in einem Tweet behauptet, „mehr als 66 Prozent der ersten Milliarde Euro ist geliefert worden“.

Damit versuchte er offenbar, die Kritik Kulebas abzufedern. Auf Nachfrage der FAZ beim EAD sagte ein hoher Beamter, der Betrag von mehr als 600 Millionen Euro beziehe sich auf die Erstattungssumme, nicht die Rechnungssumme. Am Abend löschte der EAD den Tweet Borrells. Von den 601 Millionen Euro beziehen sich 180 Millionen gemäß der Aufstellung auf 1.080 Raketen, der Rest auf Munition mittleren und großen Kalibers.

Während die Raketen nahezu vollständig an Kiew geliefert worden sind, waren 28.000 der zugesagten 41.000 Schuss noch nicht im Land. Aus der gemeldeten Rechnungssumme ergibt sich ein Durchschnittswert von mehr als 10.000 Euro pro Schuss.


Foto: EU-Gebäude in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Mehr als 300 Kinder erlebten „eine Nacht im Kaufhaus“

Kaufhaus Schäffer am Nikolaiort, Osnabrück
Kaufhaus Schäffer am Nikolaiort, Osnabrück. / Foto: Pohlmann

Einmal im Kaufhaus verstecken und warten bis abgeschlossen ist – und dann die ganze Nacht spielen, herumtoben und auf Entdeckungsreise gehen? Ein ganz großer Kinderwunsch, den sicher auch manch einer der erwachsenen Begleiter noch immer träumt, ging an diesem Wochenende im Kaufhaus Schäffer schon zum zweiten Mal in Erfüllung.

Am Samstagabend (22. April) öffnete das Kaufhaus Schäffer am Nikolaiort seine Türen für eine ganz besondere Veranstaltung: Zwischen 18:30 Uhr und 23:00 Uhr waren mehr als 300 Kinder, begleitet von Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten, zu einer unvergesslichen Nacht im Kaufhaus eingeladen.

Geschäftsführer Tobias Schonebeck zeigte sich erfreut über die positive Resonanz und die Dankbarkeit der Kinder für dieses besondere Angebot.

Märchen für große und kleine Zuhörerinnen und Zuhörer – in einer ganz ungewohnten Umgebung.
Märchen für große und kleine Zuhörerinnen und Zuhörer – in einer ganz ungewohnten Umgebung. / Foto: Pohlmann

Die Nacht im Kaufhaus fand bereits zum zweiten Mal statt, nachdem das Veranstaltungskonzept erstmals im Jahr 2019 erfolgreich ausprobiert wurde. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Event zunächst pausieren.

Tolle Herausforderungen auch für die großen Gäste

Die Veranstaltung, die „frei von Konsumzwang stattfand“, so Schäffer-Chef Schonebeck, bot den Gästen ein familiäres Klima und immer wieder neue Überraschungen. So zum Beispiel zwei scheinbar exakt gleich dekorierte  Vitrinen, in denen die kleinen und großen Gäste gemeinsam nach klitzekleinen Abweichungen suchen mussten.

Der von einem Kind ausgemalte Schmetterling, den Vanessa Waldvogel hier einspannt, wird gleich über die Leinwand im Hintergrund flattern.
Der von einem Kind ausgemalte Schmetterling, den Vanessa Waldvogel hier einscannt, wird gleich über die Leinwand im Hintergrund flattern. / Foto: Pohlmann

Rund 50 der etwa 80 Mitarbeiter des Kaufhauses Schäffer kümmerten sich an diesem Abend um die kleinen Kaufhaus-Entdecker. Insgesamt gab es 25 Erlebnis-Stationen, die sich über alle Etagen des Kaufhauses erstreckten. Mittendrin auch Geschäftsführerin Vanessa Waldvogel, die von Kindern ausgemalte Bilder einscannte und auf einer großen Leinwand, vom Computer animiert, zum Fliegen brachte.

Einmal mit dem Fernsteuerauto durch die Porzellanabteilung

Zu den Höhepunkten der Veranstaltung gehörten eine Märchenerzählerin, ein Kostümfundus mit fantasievollen Verkleidungen und die Möglichkeit, mit RC-Autos auf einem waghalsigen Parcours ausgerechnet durch die Porzellanabteilung zu flitzen.

Mehr als 300 Kinder erlebten “eine Nacht im Kaufhaus”
Kinder raten: Was fühle ich denn hier…? / Foto: Pohlmann

Für viele Kinder war es ein ganz besonderes Erlebnis, spät abends mit der Familie in die Stadt zu fahren und gemeinsam unvergessliche Momente zu teilen.

Wiederholung der Nacht im Kaufhaus ist fest eingeplant

Zum Abschied erhielt jedes Kind eine altersgerechte Erinnerungstüte mit ausgesuchten Spielsachen. Die meisten der teilnehmenden Kinder waren zwischen drei und zehn Jahren alt. Angesichts des großen Erfolgs und der Begeisterung der Teilnehmer soll die Nacht im Kaufhaus Schäffer auch in Zukunft ein beliebtes Event für Familien sein.

Mehr als 300 Kinder erlebten “eine Nacht im Kaufhaus”
Gemeinsam Malen und Basteln stand bei der Nacht im Kaufhaus Schäffer hoch im Kurs. / Foto: Pohlmann

Eine Wiederholung wird es auf jeden Fall geben, versprachen Tobias Schonebeck und Vanessa Waldvogel, die allerdings auch schon an einem Konzept für eine Nacht im Kaufhaus speziell für Erwachsene tüfteln.

Tobias Schonebeck und Vanessa Waldvogel arbeiten auch an einer "Nacht im Kaufhaus" für Erwachsene
Tobias Schonebeck und Vanessa Waldvogel arbeiten auch an einer „Nacht im Kaufhaus“ für Erwachsene

Es lohnt sich auf der Website von Schäffer oder im Schaufenster am Nikolaiort nach Hinweisen auf zukünftige Termine Ausschau zu halten. Die zweite Nacht im Kaufhaus für Kinder war im Voraus schnell ausgebucht.

AFP

Berliner SPD-Mitglieder billigen GroKo

Koalitionsvertrag für Berlin vorgestellt
Koalitionsvertrag für Berlin vorgestellt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine knappe Mehrheit der Mitglieder der Berliner SPD hat sich für eine Koalition mit der CDU ausgesprochen. Das berichteten am Sonntagnachmittag mehrere Medien unabhängig voneinander.

Demnach votierten beim Mitgliederentscheid rund 54 Prozent der Teilnehmer für die Bildung einer Großen Koalition. Der ausgehandelte Koalitionsvertrag wurde demnach gebilligt. Die Partei hatte bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass sich von den 18.556 stimmberechtigten Mitgliedern etwa 12.000 beteiligt hätten – in Medienberichten war am Sonntag von 11.451 abgegebenen Stimmzetteln die Rede. Dadurch wurde das notwendige Quorum von 20 Prozent klar erreicht.

Nach der Billigung der GroKo durch die SPD-Mitglieder will die CDU am Montag bei einem Parteitag über den Koalitionsvertrag entscheiden. Am Mittwoch soll der Vertrag dann unterschrieben werden, die Wahl von Kai Wegner (CDU) zum neuen Regierungschef könnte am Donnerstag stattfinden. Die Christdemokraten waren aus der Wiederholungswahl im Februar als klarer Sieger hervorgegangen. Die SPD entschied sich im Anschluss gegen eine Fortsetzung der Koalition mit Grünen und Linken, was rechnerisch möglich gewesen wäre.


Foto: SPD-Plakat zur Wiederholungswahl in Berlin am 12.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

AFP

1. Bundesliga: Freiburg feiert ungefährdeten Sieg gegen Schalke

1. Bundesliga: Freiburg feiert ungefährdeten Sieg gegen Schalke
1. Bundesliga: Freiburg feiert ungefährdeten Sieg gegen Schalke

Freiburg (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 29. Bundesliga-Spieltags hat der SC Freiburg 4:0 gegen Schalke 04 gewonnen. Die Breisgauer waren von Anfang an die klar bessere Mannschaft.

Lücken in der Defensive der Knappen führten immer wieder zu Chancen der Hausherren. Die Halbzeitführung aufgrund von zwei Treffern von Michael Gregoritsch (7. und 35. Minute) war demnach auch verdient. Zum Seitenwechsel waren die Schalker zwar bemüht, in die Partie zurückzufinden – ein Tor von Lucas Höler sorgte allerdings bereits in der 52. Minute für die Vorentscheidung. Das Team aus Gelsenkirchen hatte im Anschluss kaum noch Möglichkeiten für ein Comeback. Stattdessen trafen die Freiburger in der 82. Minute sogar noch ein viertes Mal, wobei sich diesmal Matthias Ginter in die Torschützenliste eintragen durfte. Durch die Niederlage bleibt Schalke als Vorletzter tief im Abstiegskampf. Freiburg rückt wiederum vorerst auf den dritten Rang vor und kann von der Champions League träumen. Für die Breisgauer geht es am Samstag in Köln weiter, die Schalker sind am Samstagabend gegen Werder Bremen gefordert.


Foto: Christian Günter (SC Freiburg), über dts Nachrichtenagentur

AFP