HASEPOST
 
HASEPOST

Neues TUI-Programm komplettiert Sommerflugplan am Flughafen Münster/Osnabrück

Die FMO-Flughafenfeuerwehr begrüßt das Flugzeug nach der Landung mit einer traditionellen Wasserfontaine. / Foto: FMO
Die FMO-Flughafenfeuerwehr begrüßt das Flugzeug nach der Landung mit einer traditionellen Wasserfontaine. / Foto: FMO

Am Freitag (28. April) startet Europas größter Reiseveranstalter TUI mit seinem Sommerprogramm am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO). Dazu wurde jetzt ein Flugzeug der Fluggesellschaft SmartLynx Airlines am FMO stationiert, das zu den griechischen und Kanarischen Inseln sowie nach Mallorca starten wird. Der vollbesetzte Erstflug steuert am Freitag das Ziel Mallorca an.

Sven Winterstein, Leiter Flugplanung und Einkauf der TUI Deutschland, freut sich über ausgebuchte Flugzeuge zum Start des Sommerflugplans am FMO: „Es ist schön, dass unser Angebot in der FMO-Region so gut angenommen wird. Auch aus den Niederlanden hat es bereits zahlreiche Buchungen gegeben.“

Beliebte Urlaubsziele komplettieren FMO-Sommerflugplan

Immer samstags geht es zur größten Kanarischen Insel Teneriffa, sonntags nach Gran Canaria und montags nach Fuerteventura. Auch die griechischen Inseln erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nach Kreta startet das Flugzeug immer dienstags, mittwochs und donnerstags. Rhodos und Kos stehen donnerstags und sonntags bzw. mittwochs und freitags auf dem Programm. Und nach Mallorca, der beliebtesten Urlaubsinsel der Deutschen, startet die Maschine viermal wöchentlich montags, dienstags, freitags und samstags.

FMO-Marketingleiter Andrés Heinemann zeigt sich sehr erfreut über das besondere TUI-Engagement am FMO: „Diese beliebten Urlaubsziele komplettieren unseren außerordentlich attraktiven Sommerflugplan. Unsere Fluggäste wissen einen entspannten und stressfreien Ablauf am FMO zu schätzen.“

Die Crew des ersten Fluges wird am FMO durch den FMO-Marketingleiter Andrés Heinemann (r.) sowie von Mathias Richter (2.vr.) und Detlef Döbberthin (l.), FMO-Aviation Marketing, herzlich auf dem Vorfeld begrüßt. / Foto: FMO
Die Crew des ersten Fluges wird am FMO durch den FMO-Marketingleiter Andrés Heinemann (r.) sowie von Mathias Richter (2.vr.) und Detlef Döbberthin (l.), FMO-Aviation Marketing, herzlich auf dem Vorfeld begrüßt. / Foto: FMO

Die Flüge sind in jedem Reisebüro oder online unter www.tui.com oder www.fmo.de buchbar. Neben TUI haben auch andere Reiseveranstalter die Möglichkeit, dieses neue touristischen Programm mitanzubieten.

AFP

Deutsche Wirtschaft stagniert im ersten Quartal

Union fürchtet “Deindustrialisierung”
Union fürchtet “Deindustrialisierung”

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal stagniert. Die Veränderungsrate für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im 1. Quartal gegenüber dem 4. Quartal 2022 genau 0,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Für das 4. Quartal wurde die Veränderungsrate von -0,4 auf -0,5 korrigiert. Zu Jahresbeginn 2023 nahmen nach Angaben der Statistiker sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben ab. Positive Impulse kamen dagegen von den Investitionen und den Exporten. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,2 Prozent höher als im 1. Quartal 2022, preis- und kalenderbereinigt war es um 0,1 Prozent niedriger, da ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im Vorjahreszeitraum, wie die Behörde weiter mitteilte.


Foto: Industrieanlage, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Vier Touren durch die Region: VOS-FreizeitBusse starten am 1. Mai in die neue Saison

Am 1. Mai startet die FreizeitBus-Saison. / Foto: Uwe Lewandowski (VOS)
Am 1. Mai startet die FreizeitBus-Saison. / Foto: Uwe Lewandowski (VOS)

Startschuss für die „Fahrten ins Blaue“: Am kommenden Montag (1. Mai) starten die FreizeitBusse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) in die diesjährige Saison. Das Angebot umfasst wieder vier Touren durch die Varus-Region, Teuto-Region, zum Dümmer-See und nach Tecklenburg – immer sonn- und feiertags, bis einschließlich 3. Oktober und kostenlose Fahrradmitnahme inklusive.

Für die FreizeitBusse gilt der allgemeine VOS-Tarif mit preiswerten Angeboten wie das TagesTicket oder das TagesTicket Familie. Fahrgäste sind damit den ganzen Tag mobil und können beliebig oft umsteigen. Erhältlich sind die Fahrscheine für die FreizeitBusse an den bekannten Vorverkaufsstellen, beim Fahrpersonal im Bus oder auch digital über die Mobilitäts-App VOSpilot. „Das HandyTicket ist auch im Landkreis zu erhalten und ist eine gute Option für einen spontanen Ausflug“, erläutert Harald Schulte, Leiter Netzplanung bei der PlaNOS und der Projektgruppe VOS-FreizeitBus. Und auch das neue Deutschland-Ticket kann für die FreizeitBusse genutzt werden, ist aber nicht direkt im Bus erhältlich.

Kostenlose Fahrradmitnahme

Die VOS-FreizeitBusse steuern vier Ziele im Osnabrücker Land an: Teuto-Region (Linie 400), Varus-Region (Linie 202), Dümmer-See (Linie 200) und Tecklenburg (Linie 401). Alle FreizeitBusse sind mit Fahrradanhängern unterwegs, so dass die Fahrräder – egal ob Trekking-Rad, Pedelec oder E-Bike – kostenlos mitreisen können. Eine Anmeldung ist lediglich für den FreizeitBus in Richtung Dümmer-See notwendig. Der Kontakt erfolgt über den Weser-Ems-Bus.

Tipp: FreizeitBus-Broschüre

In Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Osnabrücker Land (TOL) wurde auch in diesem Jahr eine neue FreizeitBus-Broschüre erstellt, die aktuelle Fahrpläne, Kartenmaterial, Wander- und Radfahrtipps zusammenfasst. Tickets, die Broschüre sowie alle Informationen zum FreizeitBus gibt es im Mobilitätszentrum am Neumarkt, im ServiceCenter vom Weser-Ems-Bus am Hauptbahnhof sowie online unter www.freizeitbus.com. Fahrtauskünfte sind in der Mobilitäts-App VOSpilot und in der Onlineauskunft der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück zu finden.

AFP

Mehr Arbeitslose als im Vorjahr – Frühjahrsbelebung schwach

Bundesagentur für Arbeit, über dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Arbeitslosen lag im April um 276.000 Personen höher als vor einem Jahr. Gegenüber März ging die Arbeitslosigkeit um 8.000 Personen zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte.

„Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt bleibt auch im April schwach“, sagte die Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles in Nürnberg. Einer der Gründe dafür sei die „träge Konjunktur“, insgesamt befinde sich der Arbeitsmarkt aber in einer „stabilen Verfassung“, fügte sie hinzu. Insgesamt gibt es aktuell 2,586 Millionen Arbeitssuchende, die Arbeitslosenquote bleibt bei 5,7 Prozent – unverändert zum Vormonat aber 0,7 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigung, die zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit beinhaltet, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 18.000 gestiegen. Sie lag im April 2023 bei 3.445.000 Personen. Das waren 389.000 mehr als vor einem Jahr. Ohne die Berücksichtigung ukrainischer Geflüchteter hätte die Unterbeschäftigung um 34.000 über dem Vorjahreswert gelegen.


Foto: Bundesagentur für Arbeit, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Dax startet vor BIP leicht im Plus – Covestro vorn

Dax stagniert – US-Märkte im Fokus
Dax stagniert – US-Märkte im Fokus

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.825 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Die größten Zuwächse konnte am Morgen die Aktie von Covestro verbuchen. Das Unternehmen hatte zuletzt seine Prognose für das laufende Jahr angehoben. Am Freitagvormittag werden wohl das deutsche BIP fürs erste Quartal und die Arbeitslosenzahlen im Fokus der Anleger stehen. Der kräftige Zuwachs an den US-Börsen am Donnerstag gibt der Börse in Frankfurt wohl unterdessen neue Dynamik.

Die Indizes hierzulande bekämen zum Handelsstart „Rückenwind von der Wall Street“, sagte Thomas Altmann von QC Partners am Morgen. Die Vorgaben aus den USA seien „so gut, dass sie gar nicht ignoriert werden können“. Dabei versetzten das am Donnerstag niedriger als erwartet veröffentlichte Wirtschaftswachstum und die gleichzeitig höher als erwartet veröffentlichte Preissteigerung die Fed in eine „maximal unangenehme“ Situation. Von daher dürfe das „Kursfeuerwerk“ vom Donnerstag „durchaus kritisch hinterfragt werden“, so der Marktanalyst.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1007 US-Dollar (-0,17 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9086 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Vergewaltigung in der Narupstraße: Polizei sucht mit Phantombild weiter nach Täter

Polizei (Symbolbild)
Foto: dts

Die Polizei Osnabrück sucht weiter nach einem unbekannten Mann, der Anfang März in der Narupstraße eine 27-jährige Osnabrückerin erst ausraubte und anschließend vergewaltigte (HASEPOST berichtete). Der Täter ist weiter auf der Flucht und wird nun auch mittels eines Phantombildes gesucht.

+++Update (16. August): Die Polizei Osnabrück konnte den Tatverdächtigen ermitteln und festnehmen. Entsprechend wurden die Fahndungsfotos durch unsere Redaktion aus diesem Artikel entfernt.+++

Der gewaltsame Angriff ereignete sich am 3. März gegen 1:35 Uhr an der Ecke Narupstraße/Pferdestraße. Im Anschluss an die Tat entfernte der Angreifer sich ruhigen Schrittes über die Pferdestraße in Richtung stadteinwärts. Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte der Täter bisher nicht gefasst werden.

Am 17. April veröffentlichte die Polizei Osnabrück bereits ein Foto eines Tatverdächtigen, nun bittet die Polizei erneut um die Mithilfe der Öffentlichkeit, Hinweise hinsichtlich des zusätzlich angefertigten Phantombildes des Täters mitzuteilen.

Der Unbekannte wurde darüber hinaus wie folgt beschrieben:

  • ca. 18-25 Jahre alt
  • 175-180 cm groß, schlank
  • mit dunklen kurzen Haaren
  • zur Tatzeit ohne Bart
  • u.a. russische Sprache
  • er trug am Handgelenk das abgebildete metallisch/magnetische
    Armband

Hinweise nimmt die Polizei unter 0541/327-3103 (tagsüber) und 0541/327-2115 entgegen.

AFP

Wegner laut Spahn „überzeugend“ ins Amt gewählt

Wegner laut Spahn "überzeugend" ins Amt gewählt
Wegner laut Spahn "überzeugend" ins Amt gewählt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Für Unionsfraktions-Vize Jens Spahn (CDU) ist der neue Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), „überzeugend ins Amt gewählt“ worden. „Das Ergebnis ist hier wichtig: Kai Wegner ist Regierender Bürgermeister von Berlin“, sagte Spahn den Sendern RTL und ntv am Freitag.

Es habe „etwas geruckelt“, aber Wegner sei jetzt „überzeugend im Amt“. Erst im dritten Wahlgang hatte Wegner eine Mehrheit erhalten. Die Berliner AfD-Fraktion ließ kurz nach der Wahl verlautbaren, dass sie im dritten Wahlgang für Wegner gestimmt habe. Dadurch war teilweise der Eindruck entstanden, dass er nur mit Hilfe der AfD eine Mehrheit erreicht hatte.

Auf Anfrage von RTL/ntv hätten 12 von 17 Mitgliedern der AfD-Fraktion angegeben, für Wegner gestimmt zu haben, berichten die Sender. „Die AfD behauptet viel, wenn der Tag lang ist, gelegentlich lügt sie sogar und ihre Abgeordneten und deswegen gebe ich nicht viel, was die da sagen“, so Spahn.

Foto: Kai Wegner am 12.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ startet wieder im Mai

(Symbolbild) Fahrrad
(Symbolbild) Fahrrad

Berufstätige in Niedersachsen können ab dem 1. Mai wieder an der Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilnehmen. Ziel ist es, bis Ende August an mindestens 20 Tagen für den Arbeitsweg aufs Fahrrad umzusatteln.

„Gesundheit und Klimawandel rücken immer stärker in den gesellschaftlichen Fokus. Durch die Teilnahme an der Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ kann jeder Einzelne einen persönlichen, positiven Beitrag zu beiden Themen leisten. Radfahren ist gut für die Gesundheit und schützt die Umwelt“, so Minister Dr. Andreas Philippi, der Schirmherr der gemeinsamen Aktion ist.

Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen der Aktion in Niedersachsen fast 7,4 Millionen Kilometer geradelt und dadurch ein zusätzlicher Kohlendioxid-Ausstoß von fast 1.500 Tonnen vermieden. „Das ist eine stolze Bilanz“, findet Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen. „Radfahren bietet eine einfache Gelegenheit, die Gesundheit zu stärken und gleichzeitig engagiert dem Klimawandel entgegenzutreten.“

Mindestens 20 Tage mit dem Rad zur Arbeit

Berufstätige, die an mindestens 20 Tagen den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurücklegen und ihre Strecke online in den Aktionskalender eintragen, sichern sich eine Gewinnchance. Für Pendlerinnen und Pendler zählen auch Teilstrecken in Kombination mit Bus oder Bahn. Radbegeisterte können sich entweder einzeln oder als Team mit maximal vier Kolleginnen und Kollegen anmelden. Neben Einzel- und Teampreisen rund ums Radfahren wird ein hochwertiges E-Bike von Fischer verlost. Beim Sonderwettbewerb „Fahrradaktiver Betrieb“ können engagierte Firmen einen Rad-Aktionstag im Wert von bis zu 3.000 Euro oder Fahrradständer gewinnen.

AFP

Erwerbstätigkeit steigt weiterhin nur langsam

Experten für Nachbesserungen bei Fachkräfte-Einwanderungsgesetz
Experten für Nachbesserungen bei Fachkräfte-Einwanderungsgesetz

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im März 2023 ist die Erwerbstätigkeit, wie auch in den Vormonaten, nur langsam gestiegen. Sie nahm nach vorläufigen Berechnungen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 57.000 Personen (+0,1 Prozent) zu, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Im Februar 2023 war die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat um 58.000 Personen gestiegen, im Januar 2023 und im Dezember 2022 jeweils um 52.000 Personen. Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der Erwerbstätigen im März 2023 gegenüber Februar 2023 um 97.000 Personen zu (+0,2 Prozent). Der Anstieg fiel damit fast so stark aus wie im März-Durchschnitt der drei Vorkrisenjahre 2017 bis 2019 (+102.000 Personen), so Destatis. Gegenüber März 2022 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im März 2023 um 1,0 Prozent (+446.000 Personen).

In den Monaten November 2022 bis Februar 2023 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ebenfalls bei +1,0 Prozent gelegen. Der stabile Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt setzte sich somit auch im Vorjahresvergleich unverändert fort. Im Durchschnitt gab es im 1. Quartal 2023 nach vorläufigen Berechnungen rund 45,6 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt um 150.000 oder 0,3 Prozent.

Im März 2023 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,26 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 31.000 Personen oder 2,4 Prozent weniger als im März 2022. Die Erwerbslosenquote lag bei 2,9 Prozent (März 2022: 3,0 Prozent). Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl ebenfalls bei 1,26 Millionen Personen und damit 17.800 Personen oder 1,4 Prozent niedriger als im Vormonat.

Die bereinigte Erwerbslosenquote lag im März 2023 bei 2,8 Prozent (Februar 2023: 2,9 Prozent). Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbsstatuskonzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt, so das Bundesamt.


Foto: Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Importpreise sinken weiter

Großhandelspreise weniger stark gestiegen
Großhandelspreise weniger stark gestiegen

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Importpreise sind im März weiter zurückgegangen. Gegenüber Februar sanken sie um 1,1 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Sie sind damit im Vormonatsvergleich seit über einem halben Jahr stetig gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen sie um 3,8 Prozent zurück. Das ist der erste Preisrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat seit Januar 2021 (-1,2 Prozent gegenüber Januar 2020). Im Februar 2023 hatte die Veränderungsrate bei den Einfuhrpreisen gegenüber dem Vorjahr noch bei +2,8 Prozent gelegen, im Januar 2023 bei +6,6 Prozent.

Die Exportpreise sind im März 2023 um 2,3 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen. Gegenüber den Vormonaten hat sich der Anstieg erneut abgeschwächt. Im direkten Vormonatsvergleich ergab sich ein Rückgang von 0,2 Prozent. Energieeinfuhren waren im März 2023 um 27,3 Prozent billiger als im März 2022, dem ersten Monat nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, und um 5,8 Prozent günstiger als im Februar 2023.

Dies hat maßgeblich zum Rückgang des Gesamtindex gegenüber dem Vorjahresmonat und Vormonat beigetragen. Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte Erdgas. Die Preise lagen hier im März 2023 um 27,2 Prozent unter denen von März 2022. Gegenüber Februar 2023 sanken sie um 9,0 Prozent.

Erheblich günstiger als im Vorjahresmonat waren ebenfalls die Preise für elektrischen Strom (-59,9 Prozent), Steinkohle (-35,8 Prozent), Erdöl (-25,4 Prozent) sowie für importierte Mineralölerzeugnisse (-24,4 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise waren die Importpreise im März 2023 um 2,5 Prozent höher als im März 2022. Gegenüber Februar 2023 fielen sie um 0,2 Prozent. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex um 1,2 Prozent unter dem Stand des Vorjahres (-0,8 Prozent gegenüber Februar 2023), so die Behörde.

Die Preise für importierte Vorleistungsgüter lagen im März 2023 um 1,9 Prozent unter denen des Vorjahresmonats. Gegenüber dem Vormonat Februar 2023 sanken sie um 0,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verbilligten sich unter anderem Düngemittel und Stickstoffverbindungen (-37,7 Prozent), Platin und andere Edelmetalle (-34,4 Prozent), Carbonsäuren und ihre Derivate (-24,7 Prozent) sowie Aluminium und Halbzeug daraus (-10,9 Prozent). Dagegen verteuerten sich Stärke und Stärkeerzeugnisse (+65,7 Prozent), Holz- und Zellstoff (+19,2 Prozent) sowie Papier und Pappe (+15,5 Prozent).

Die Preise für Konsumgüter lagen um 6,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres (+0,2 Prozent gegenüber Februar 2023). Importierte Verbrauchsgüter waren binnen Jahresfrist 6,7 Prozent teurer (+0,2 Prozent gegenüber Februar 2023), vor allem bedingt durch den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln (+14,0 Prozent gegenüber März 2022). Besonders stark stiegen die Preise im Vergleich zu März 2022 für Obst- und Gemüseerzeugnisse (+17,7 Prozent), Fleisch und Fleischerzeugnisse (+13,9 Prozent) sowie für Milch und Milcherzeugnisse (+9,6 Prozent). Insbesondere Schweinefleisch war deutlich teurer als vor einem Jahr (+35,0 Prozent).

Allein gegenüber Februar 2023 stiegen diese Preise um 7,6 Prozent. Importierte Gebrauchsgüter kosteten im Durchschnitt 6,2 Prozent mehr als im März 2022 (+0,2 Prozent gegenüber Februar 2023). Das Preisniveau importierter Investitionsgüter war im März 2023 um 5,7 Prozent höher als im März 2022 (+0,3 Prozent gegenüber Februar 2023). Teurer als im Vorjahresmonat waren insbesondere Kraftwagen und Kraftwagenteile sowie Maschinen (jeweils +7,1 Prozent). Die Preise für importierte landwirtschaftliche Güter lagen 2,4 Prozent über denen vom März 2022 (-2,1 Prozent gegenüber Februar 2023). Teurer als im Vorjahresmonat waren insbesondere lebende Schweine (+43,9 Prozent), Eier kosteten 42,7 Prozent mehr. Zu niedrigeren Preisen importiert wurden dagegen Naturkautschuk (-28,4 Prozent), Getreide (-14,5 Prozent) und Rohkaffee (-9,6 Prozent), so das Bundesamt. Der Index der Exportpreise lag im März 2023 um 2,3 Prozent über dem Stand von März 2022.

Im Februar 2023 und im Januar 2023 hatte die Jahresveränderungsrate bei +6,6 Prozent beziehungsweise bei +7,8 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat Februar 2023 fielen die Exportpreise um 0,2 Prozent. Den größten Einfluss auf die Entwicklung der Ausfuhrpreise im Vorjahresvergleich hatten im März 2023 die Preissteigerungen bei den Investitionsgütern. Sie wurden zu 6,1 Prozent höheren Preisen als im Vorjahr exportiert (+0,2 Prozent gegenüber Februar 2023). Hier waren insbesondere Maschinen (+8,7 Prozent) sowie Kraftwagen und Kraftwagenteile (+5,0 Prozent) teurer als im März 2022. Investitionsgüter haben einen Anteil von etwa 46 Prozent an den Gesamtausfuhren. Ebenfalls hoch war der Einfluss der Preisentwicklung der Vorleistungsgüter (+4,0 Prozent gegenüber März 2022). Vorleistungsgüter haben einen Anteil von etwa einem Drittel an den Gesamtausfuhren. Hier waren insbesondere Glas- und Glaswaren (+17,6 Prozent) elektrische Ausrüstungen (+8,4 Prozent) sowie Papier und Pappe (+6,2 Prozent) teurer als im Vorjahresmonat. Die Preise für Energieexporte waren im März 2023 um 42,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber Februar 2023 fielen die Energiepreise um 8,2 Prozent. Wie bei den Einfuhrpreisen lag dies auch hier an den gesunkenen Erdgaspreisen. Sie lagen im März 2023 um 54,5 Prozent unter denen des Vorjahres und verbilligten sich auch gegenüber dem Vormonat deutlich um 10,6 Prozent. Ebenfalls gesunken im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Preise für elektrischen Strom (-59,9 Prozent) sowie für Mineralölerzeugnisse (-21,0 Prozent), so die Statistiker.


Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur

AFP