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NRW hat alle Abschiebungen in den Sudan ausgesetzt

Sachsens Ministerpräsident fordert “Zeitenwende” bei Migration
Sachsens Ministerpräsident fordert “Zeitenwende” bei Migration

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW hat alle Abschiebungen in den Sudan ausgesetzt. In dem Bundesland leben derzeit insgesamt 750 sudanesische Staatsangehörige, 33 von sind ausreisepflichtig, teilte das NRW-Familienministerium mit, welches auch für Flüchtlinge zuständig ist, wie die „Rheinischen Post“ berichtet.

„Derzeit besteht ein faktisches Hindernis zur Rückführung in den Sudan“, hieß es weiter. Bislang schlage sich die Gewalt im Sudan nicht in Flüchtlingszahlen in Deutschland nieder. Der bundesweite Zugang aus dem Hauptherkunftsland Sudan liege im laufenden Jahr 2023 mit Stand vom 26. April 2023 bei 234 Personen. „Eine Veränderung der Zahlen ist aktuell nicht zu beobachten“, hieß es aus dem Ministerium.


Foto: Asylunterkunft, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Präventives Klebeverbot bleibt unwirksam

CDU pocht auf hartes Durchgreifen gegen Klimakleber
CDU pocht auf hartes Durchgreifen gegen Klimakleber

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat einen im Eilverfahren ergangenen Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin bestätigt, wonach das gegen eine Einzelperson ausgesprochene Verbot, sich bei Protesten gegen die Klimapolitik auf den Berliner Straßen festzukleben zu unbestimmt sei. Die dagegen gerichtete Beschwerde der Polizei Berlin blieb ohne Erfolg.

Es sei weiterhin nicht eindeutig erkennbar, welche Straßen des benannten „übergeordneten Straßennetzes“ konkret von dem Verbot betroffen seien, wie das Gericht am Dienstag mitteilte.


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Osnabrücker Land mit Auftritt auf Immobilienmesse in Hannover

Freuen sich auf die Real Estate im Mai. Von links: Hannah Schroeder, Mitarbeiterin der oleg, Susanne Menke, Prokuristin der oleg und Siegfried Averhage, Geschäftsführer der oleg. / © WIGOS - Eckhard Wiebrock
Freuen sich auf die Real Estate im Mai. Von links: Hannah Schroeder, Mitarbeiterin der oleg, Susanne Menke, Prokuristin der oleg und Siegfried Averhage, Geschäftsführer der oleg. / © WIGOS - Eckhard Wiebrock

„Gemeinsam die Lösungen für morgen finden“: Auf der Immobilienmesse „Real Estate Arena“ in Hannover stehen die Herausforderungen der Immobilienbranche und Trends im Mittelpunkt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr präsentiert sich die oleg Osnabrücker Land – Entwicklungsgesellschaft mbH erneut auf der Messe.

Siegfried Averhage, Geschäftsführer der oleg, freut sich schon jetzt auf die Real Estate Arena (24. und 25. Mai)  auf dem Messegelände Hannover. „Unser Wirtschaftsstandort im Herzen des Nordwestens bietet mit seinen attraktiven Gewerbeflächen und -immobilien außerordentliche Potenziale für Investoren und Unternehmen. Von unserem Messeauftritt versprechen wir uns viele interessante Kontakte zu Projektentwicklern und Fachleuten aus der Branche und hoffen, dass wir an den Erfolg im vergangenen Jahr anknüpfen können.“ An ihrem Stand will die oleg nicht nur über ihre Projekte, zum Beispiel zum nachhaltigen Flächenmanagement und zur nachhaltigen Logistik informieren, sondern auch die dynamische Entwicklung des Wirtschaftsraums Osnabrücker Land vorstellen, unter anderem den Ausbau des Binnenhafens Wittlager Land und die Highlights der Agrartechnikbranche im Agrotech Valley. Auch Standortthemen des Osnabrücker Landes wie die Hotellerie und der Wohnungsbau stehen an den beiden Tagen im Fokus.

Zu der Ausstellung und der Konferenz werden rund 350 Aussteller und 5.000 Besucher erwartet. Die neue Immobilienmesse und Networking-Plattform konzentriert sich auf die mittelständische Immobilienbranche sowie die B- und C-Städte. Unter dem Motto „mutig – kontrovers – nah dran“ will die Messe Unternehmen verschiedener Prozessketten zusammenbringen und Raum für neue Partnerschaften schaffen. Bei der zweiten Auflage der Messe sollen insbesondere die Wirtschaftsförderungen von B- und C-Städten in den Blick genommen werden.

Tief im Nordwesten, trotzdem vernetzt

Für die oleg als Tochtergesellschaft des Landkreises Osnabrück und Service-Partner der WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land ist die Teilnahme an der Real Estate Arena daher besonders interessant: „Als viertstärkste Mittelstandsregion sind wir im nationalen, aber auch europaweiten Vergleich hervorragend aufgestellt. Die Real Estate Arena gibt uns die Möglichkeit, diese Vorzüge einem breiten internationalen Fachpublikum vorzustellen“, betont oleg-Prokuristin Susanne Menke. Dazu gehöre vor allem die zentrale Lage des Standorts im Herzen des Nordwestens zwischen den Ballungsräumen Ruhrgebiet und Überseehäfen, Niederlanden und Mitteldeutschland. Noch bessere Anbindungen gewährleiste der neu ausgebaute Hafen Bohmte. Überzeugen könne der Wirtschaftsstandort im Herzen des Nordwestens zudem mit vielfältigen Kompetenzclustern. Von starkem Wachstum geprägt sei die Landtechnikbranche im Osnabrücker Land. „Zahlreiche Global Player sind bei uns ansässig, was unsere Wirtschaftsregion besonders attraktiv macht“, erläutert Susanne Menke.

Wirtschaftsförderung durch Immobilien

Mit ihren Serviceleistungen präsentiert sich die oleg seit mehreren Jahren auch auf der Expo Real in München. Die Real Estate Arena in Hannover sei aufgrund der regionalen Nähe und der Zielgruppen attraktiv für die oleg, wie Susanne Menke erklärt: „Hier haben wir die Gelegenheit, persönliche Kontakte zu Vertreter:innen der Immobilienbranche und interessierten Unternehmen zu knüpfen, die Ausschau nach einem neuen Standort in Nordwestdeutschland halten.“

An ihrem 12 qm großen Loft-Stand wird die oleg neben konkreten Flächenangeboten auch den kostenlosen Service der oleg für Projektentwickler, Kommunen und Unternehmen vorstellen. „Schließlich vermitteln wir nicht nur Immobilien und Flächen, sondern begleiten in allen Fragen rund um die Gewerbeflächenentwicklung. Auf der Real Estate Arena können wir sicher viele Impulse geben und erfolgreiche Kontakte anbahnen“, unterstreicht die Prokuristin.

AFP

Dax lässt nach – Anleger bleiben vorsichtig

Dax geht bei Erholungsversuch die Luft aus – EZB-Entscheid im Blick
Dax geht bei Erholungsversuch die Luft aus – EZB-Entscheid im Blick

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Dienstag nach einem verhaltenen Start zum Mittag nachgelassen. Gegen 12:30 stand der Index bei rund 15.885 Punkten und damit 0,2 Prozent unter Freitagsschluss.

Die größten Abschläge gab es bei den Papieren von Vonovia und Covestro. Gewinne gab es entgegen dem Trend unter anderem bei den Anteilsscheinen von Infineon, Continental und Qiagen. Die Euphorie über das kurzfristige Überschreiten der 16.000-Punkte-Marke am Morgen scheint verflogen. „Die Marktteilnehmer werden sich mit weiter ansteigenden Kursen zunehmend uneinig, ob das Kursniveau im Dax das tatsächliche konjunkturelle Erholungspotential widerspiegelt oder über das mögliche Ziel hinausgeschossen ist“, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow die Lage am Mittag.

„So sprechen zum Beispiel die Einzelhandelsumsätze eine ganz andere Sprache und sind erneut rückläufig.“ Die Inflation zeige an dieser konjunkturellen Säule bereits ihre „hässliche Fratze“, so Lipkow. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0951 US-Dollar (-0,24 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9132 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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RB-Verteidiger Willi Orban beklagt fehlende Konstanz

RB-Verteidiger Willi Orban beklagt fehlende Konstanz
RB-Verteidiger Willi Orban beklagt fehlende Konstanz

Leipzig (dts Nachrichtenagentur) – Für Verteidiger Willi Orban ist RB Leipzig in dieser Bundesliga-Saison kein Titelkandidat gewesen. „Dafür waren wir über die gesamte Saison nicht gut genug“, sagte er dem „Kicker“ (Dienstagsausgabe).

Der Verein müsse jetzt dafür kämpfen, den vierten Platz zu erreichen. Zwar mache er unter anderem die Verletzungen von Christopher Nkunku und Dani Olmo für die schwankenden Leistungen des Klubs verantwortlich, er sehe aber auch deutliche Probleme bei der Konstanz insgesamt. „Wir müssen schauen, dass wir uns in Details weiter verbessern, um wirklich mal ernsthaft oben mitspielen zu können.“ Die Chancen um die Qualifikation für die Champions League sehe er in den Händen der Mannschaft. „Es liegt an uns“, so Orban. Mit Blick auf das DFB-Pokalhalbfinale gegen Freiburg fügte er hinzu, dass dort ein Sieg viel „positive Energie“ erzeugen könne. Die Chancen für einen Erfolg seien für ihn „fifty-fifty“.


Foto: Willi Orban (RB Leipzig), über dts Nachrichtenagentur

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Frontalzusammenstoß auf der B68: Vier Personen verletzt

Notarzt (Symbolbild)
Notarzt (Symbolbild)

Am Montagnachmittag (1. Mai) kam es auf der Bundesstraße 68 bei Bramsche zu einem schweren Verkehrsunfall, vier Personen erlitten dabei teils lebensgefährliche Verletzungen.

Gegen 16.10 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit seinem BMW in Richtung Süden, als er plötzlich kurz nach der Einmündung zur „Industriestraße“ in den Gegenverkehr geriet und frontal mit einem entgegenkommenden VW kollidierte. Bei dem Zusammenstoß erlitten die drei Insassen des Passats im Alter von 42, 14 und 6 Jahren allesamt leichte Verletzungen, es gelang ihnen sich selbstständig aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Mehrere Rettungswagen brachten die Verletzten in ein Krankenhaus.

Ersthelfer befreit BMW-Fahrer

Der BMW vom Typ „330D“ schleuderte nach der Kollision gegen einen Baum und kam letztlich auf dem Dach zum Stehen. Ein Ersthelfer befreite den nicht ansprechbaren Fahrer aus seinem Wagen. Mit lebensgefährlichen Verletzungen flog ein Rettungshubschrauber den 38-Jährigen aus Westerkappeln in ein Krankenhaus. Die Bundesstraße war für die polizeiliche Unfallaufnahme gesperrt, an beiden Fahrzeugen sind erhebliche Sachschäden entstanden.

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Sneak-Test: Lohnt sich „Spoiler-Alarm”?

Spoiler Alarm - Ben Aldridge, Jim Parsons / Foto: FOCUS FEATURES LLC.
Spoiler Alarm - Ben Aldridge, Jim Parsons / Foto: FOCUS FEATURES LLC.

Der Montag ist vorbei und das kann nur eines heißen: Die Sneak-Preview in der Hall of Fame, präsentiert von der HASEPOST, ist gelaufen. Doch was gab es für die Osnabrücker Kinobesucher dieses Mal zu sehen und vor allem: Lohnt sich der Film?

Am Montag (1. Mai) lief wieder ein Überraschungsfilm über die große Leinwand. Die Hall of Fame spielte die Dramödie „Spoiler Alarm“. Im regulären Programm wird der Film im Osnabrücker Kino allerdings nicht laufen.

Worum geht’s? Michael (Jim Parsons) und Kit (Ben Aldridge) führen eine glückliche Beziehung, die bitter auf die Probe gestellt wird, als Kit schwer erkrankt. Die Diagnose bietet wenig Grund zur Hoffnung, Kit bleibt wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit bis zu seinem Tod. Nur noch wenige Monate geben ihm die Ärzte. Das Paar verbringt also die letzten gemeinsamen Tage damit, sich auf das miteinander geteilte Leben zu besinnen, an den gemeinsamen Anfang zurückzudenken, in Gedanken das erste Kennenlernen in einem New Yorker Club noch einmal zu erleben.

Wem die Geschichte bekannt vorkommt: Die Dramödie basiert auf Michael Ausiellos Memoiren-Bestseller „Spoiler Alert: The Hero Dies“.

Gemischte Reaktionen

Bei den Zuschauerinnen und Zuschauer rief der Film ein gemischtes Feedback hervor: 45 Prozent fanden Gefallen an dem Film, 25 Prozent hingegen nicht. Die weiteren 30 Prozent blieben im Anschluss unentschlossen. Auch die Kommentare zu  „Spoiler Alarm“ gehen entsprechend weit auseinander und reichten von „sehr emotional“, „traurig, aber schön“ oder „schöne Story“ bis hin zu „langweilig“ und „nicht so gut“.

Mit Popcorn gaben die Sneaker ihre Bewertung zu „Spoiler Alarm” ab. / Foto: Hall of Fame
Mit Popcorn gaben die Sneaker ihre Bewertung zu „Spoiler Alarm” ab. / Foto: Hall of Fame

Übrigens: Jeden Montag zeigt die Hall of Fame um 20 Uhr einen Film, der in Deutschland erst ein bis sechs Wochen später startet. Der Clou: Welcher Film gezeigt wird, ist und bleibt eine Überraschung. Mit der Sneak-Preview haben Osnabrückerinnen und Osnabrücker also die einmalige Gelegenheit, neue Produktionen exklusiv vor Kinostart zu sehen. Kostenpunkt: 5,50 Euro online im Vorverkauf, 6 Euro an der Kinokasse.

AFP

Bericht: Immer mehr Beleidigungen und Bedrohungen gegen Politiker

Bericht: Immer mehr Beleidigungen und Bedrohungen gegen Politiker
Bericht: Immer mehr Beleidigungen und Bedrohungen gegen Politiker

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Beleidigungen und Bedrohungen gegen Politiker haben seit Beginn des Ukraine-Krieges offenbar zugenommen. Allein die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), stelle aktuell 250 Strafanzeigen pro Monat, berichtet „Business Insider“.

Die Hemmschwelle gegenüber Politikern sei immer weiter gesunken, sodass man sich auch schon auf kommunalpolitischer Ebene „drastischen Angriffen“ ausgesetzt sehe, sagte die FDP-Politikerin dem Portal. Es sei ihr daher mehr als wichtig, Vergehen strafrechtlich zu verfolgen. „Die Leute müssen, auch auf die harte Tour, lernen, dass man mit geistigem Dünnpfiff und drastischen Beleidigungen oder Drohungen nicht ungeschoren davonkommt.“ Strack-Zimmermann ist dabei offenbar kein Einzelfall.

„Unsere Analysen und Beratungen zeigen, dass es eine klare Zunahme von Anfeindungen im Zusammenhang mit Themen im Umfeld des Ukraine-Kriegs gibt“, sagte Josephine Ballon, Head of Legal bei der Nichtregierungsorganisation Hate Aid zu „Business Insider“. Die NGO unterstützt Menschen in juristischen Auseinandersetzungen gegen Anfeindungen. Die Zahl der von Hate Aid bearbeiteten Fälle, in denen es um justiziable Beleidigungen und Drohungen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise gehe, nimmt laut Ballon zu.


Foto: Hinterbänkler im Bundestag, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Wohnungseinbruch im Gustav-Beckmann-Weg – Bargeld und Schmuck entwendet

Polizei (Symbolbild)
Foto: dts

Zwischen Samstagnachmittag (29. April, 15.30 Uhr) und Samstagabend (20.30 Uhr) sind Unbekannte in eine Wohnung im Gustav-Beckmann-Weg eingebrochen.

Über den rückwärtigen Bereich verschafften sich die Einbrecher Zugang zu dem Erdgeschoss und durchwühlten die gesamte Wohnung nach Wertsachen. Mit einer vierstelligen Summe Bargeld und Schmuck machten sich die Diebe schließlich wieder aus dem Staub. Die Polizei bitte nun um Hinweise zu der Tat oder den Tätern unter 0541/327-2215 oder -3203.

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Lindner lehnt Industriestrompreis als „ökonomisch unklug“ ab

Wirtschaftsweise will geringeren Fokus auf klassische Industrie
Wirtschaftsweise will geringeren Fokus auf klassische Industrie

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat den Plänen seines Kabinettskollegen Robert Habeck (Grüne) für die Einführung eines Industriestrompreises eine Absage erteilt. Es sei „ökonomisch unklug“ und widerspreche auch den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft, auf direkte staatliche Hilfen zu setzen, um die Industrie auf dem Weg der Transformation zu unterstützen, schreibt Lindner in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).

Bundeswirtschaftsminister Habeck will in diesen Tagen ein Konzept für einen Industriestrompreis vorstellen. Damit soll Unternehmen geholfen werden, die unter den im internationalen Vergleich hohen Strompreisen in Deutschland leiden. Doch Lindner hält dies für einen Irrweg. Er schreibt, ein Industriestrompreis wäre verteilungspolitisch ungerecht, weil er nur auf Kosten anderer Stromverbraucher und Steuerzahler umsetzbar wäre.

„Die Wettbewerbsfähigkeit für manche zu steigern, würde für andere damit einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit bedeuten“, schreibt der FDP-Chef. Eine solche Quersubventionierung wäre industrie- und sozialpolitisch zweifelhaft, heißt es in dem Gastbeitrag weiter. Nach Lindners Einschätzung gibt es außerdem „im ohnehin angespannten Haushalt keinen Spielraum für entsprechend hohe Subventionen“. Eine Umwidmung von Mitteln des Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds Energie wiederum sei ausgeschlossen, weil dieser „strikt zweckgebunden angelegt worden ist“.

Zudem, so argumentiert Lindner, wäre ein Industriestrompreis ökonomisch ineffizient. Die betroffenen Betriebe hätten keine Anreize, auf Preissignale zu reagieren.


Foto: Industrieanlagen, über dts Nachrichtenagentur

AFP