Am Nachmittag des 10. August 2025 entdeckten Osnabrücker Zöllner bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle knapp 1.741 Gramm Marihuana und 16 Gramm Haschisch im Wert von rund 17.000 Euro. Die Kontrolle fand auf einem Parkplatz nahe Vennebrügge im Landkreis Grafschaft Bentheim statt, nachdem das Interesse der Beamten durch ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug geweckt worden war.
Reisende behaupten harmlosen Ausflug
Bei der Befragung gab der Fahrer an, dass sie zuvor in den Niederlanden gewesen und nun auf dem Weg zu seiner Familie seien. „Die bei unserem Einstieg in eine Kontrolle immer gestellte Frage nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln verneinten die Insassen des Pkws“, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.
Intensivkontrolle bringt Drogen ans Licht
Da die Zöllner Zweifel an der Wahrhaftigkeit der Angaben hatten, führten sie eine Intensivkontrolle des Fahrzeugs durch. Dabei wurden die Drogen an mehreren Stellen im Wagen gefunden und beschlagnahmt.
Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz
Gegen die Insassen des Fahrzeugs wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Zollfahndungsamt Essen mit Dienstsitz in Nordhorn.